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Alt  25.05.2020, 01:04   # 126
Karpfen
 
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Karpfen ist offline
Ich möchte mal meine Gedankengänge nochmals zusammenfassen damit es etwas komprimierter wird:

-Dem Staat ist es total egal ob das Gewerbe wieder ins Rollen kommen oder nicht, er denkt nur an das Systemrelevante. Das Wahlkampfthema darf man auch nicht vergessen, eine Lobby haben wir leider nicht und in Zeiten einer Weltkrise wird mehr denn je auf Saubermann gemacht um beim leider zahlreichen Spießbürgertum Stimmen zu bekommen und einigen wäre sogar ein Verbot Recht. Das heißt von allein würde da absolut gar nichts passieren, da müssen Verbände und Betreiber mobil werden, damit er sich zwangsläufig damit beschäftigt. Und sollte sich der Staat dann nicht kooperativ zeigen würden Verbände und Betreiber Klage einreichen, dann würden es die Gerichte entscheiden ob es weitergeht oder nicht.

-Trotzdem gehör ich nicht zu denjenigen, die einfach nur auf Teufel komm raus fordern, das Coronathema ist todernst und deshalb wird man schon mit erheblichen Einschränkungen leben müssen. Nur darf es beim Akt selbst keine wirklichen Einschränkungen geben, ansonsten macht Sex keinen Sinn mehr. Bei allen anderen Dingen sollte man kooperativ sein, auch wenns um Daten gehen sollte jede Einschränkung tut weh doch umso mehr man sich dem Staat öffnet, desto höher werden die Chancen sein, dass sie es wieder freigeben.

-Es muss definitv eine zeitnahe Legalisierung des Gewerbes mit Stufenplan und Hygienekonzept geben, alles andere führt zwangsläufig ins aus. Zeit ist Geld, die Betriebe werden staatlich nicht unterstützt deshalb ist das Thema das zentrale.

-Mein Vorschlag wäre Terminwohnungen mit Hygienekonzept wiederöffnen, Fkk-Clubs und Laufhäuser sehe ich leider keinen Ansatz. Versammlungen sind Coronahotspots!

-Die Konzepte der Verbände müssen dringend überarbeitet werden Sex kann nicht mit Mundschutz und ohne Oralverkehr stattfinden, das wäre ein Karikatur des Sex. Dann könnte man es gleich bleiben lassen.

-Auch wenn es wohl bei einer Freigabe auf einen förderalen Flickenteppich rauslaufen würde, kann es im Sinne der Gerechtigkeit und der Einheitlichkeit in einem Staat eigentlich nicht sein, dass manche Bundesländer benachteiligt werden. Das dürfte wieder Mal uns in Baden-Württemberg und Bayern treffen, hier wäre eine einheitliche Lösung von enormen Vorteil.

-Der Staat hoffentlich noch rechzeitig erkennt, auch wenn es ihm ziemlich egal zu sein scheint, dass ein Sexkaufverbot das Land in riesengröße Nöte bringen würde. Kriminaliät und Armut würden expotentiell ansteigen und sich das Gewerbe in den Untergrund verlagern. Da ist es erst recht nicht überschaubar und würde auch die Lage um das Coronageschehen noch gefährlicher machen.

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