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Alt  24.04.2005, 12:23   # 1
kaatter
 
Benutzerbild von kaatter
 
Mitglied seit 8. November 2003

Beiträge: 148


kaatter ist offline
die bar

Das ist die wahre Geschichte von einem Österreicher, der seine drei Freunde besucht, die vor ein paar Jahren nach Pattaya gingen, um dort eine eigene Bar zu eröffnen. Es ist interessant sie zu lesen, denn man findet darin viele Fehler wieder, die man selbst auch mal gemacht hat.

DIE BAR

Teil 1

Der Plan

Eigentlich hatte Hubert (26 Jahre) die Idee mit der Bar, er war der absolute "Thailandprofi". Hatte damals schon 2 Pattayaurlaube hinter sich und jede Menge Pläne und Geschäftsideen von seinen Reisen in unser Provinznest getragen. Nach Thailand auswandern und eine Beer Bar in Pattaya eröffnen. Ein geeignetes Objekt hatte er schon ins Auge gefasst (100.000 THB Ablöse und 6000 THB/per Monat Miete). Nun suchte er noch Teilhaber...meine 2 Freunde Karl (20 Jahre alt, gerade den Zivildienst abgeschlossen) und Josef (26 Jahre). Beide hatten waren vorher noch nie in Thailand, aber sie konnten von den Urlaubsbildern und Erzählungen unseres Freundes nicht genug bekommen. Das wärs, eine EIGENE Bar....in Strandnähe, nie wieder malochen, nur mehr faul in der Sonne liegen und das Leben geniessen. Ich sollte der vierte im Bunde sein...aber ich war damals mit einer Österreicherin verlobt und hatte keinen Bock nach Thailand zu fliegen.
Nun musste das Startkapital für das neue Leben organisiert werden, Sparschweine plündern, Bausparer auflösen, Auto verkaufen...fleissig krankfeiern in der Firma (damit der Chef ENDLICH kündigt und Abfertigung löhnt). Sie brachten es zu dritt auf die "stolze" Summe von ca. 300.000 Schilling (damals etwa 600.000 THB). Davon wurden 3 "one-way Tickets" beschafft, die Ablöse für die Bar, Kaution für den gemieteten Bungalow und ein neues Moped eingeplant. Der Rest des Geldes war für div. Neuanschaffungen in der Bar, Ware (Spirituosen) und "eiserne Reserve" gedacht.
Natürlich mussten sie auch ihre Familien von ihren Ideen "überzeugen". Die waren nicht besonders von den Plänen ihrer Buben begeistert. Egal...wo ein Wille, da ein Weg und an einen trüben Novembertag verliessen sie ihre Heimat mit dem Ziel THAILAND.



In den folgenden Monaten erhielt ich viele Briefe und Photos aus Thailand, meine anfängliche Skepsis wandelte sich in Neugierde und Neid. Musste ja wohl das reinste Schlaraffenland sein. Tagsüber am Pool liegen und Abends auf die Pauke hauen. Die Bar führte eine Thailänderin, ein sogenannter "Cashier", die hatten sie als "Geschäftsführerin" eingestellt. Als Farang darf man ja in Thailand nicht arbeiten..."Man(n) lässt arbeiten". In unseren Dorf kursierten die wildesten Gerüchte über die 3 Burschen...Ein Puff in Thailand haben sie, 20 Huren sollen da rund um die Uhr anschaffen..usw. Das Frühjahr nahte und meine Verlobung den Bach runter...Das Angebot als Kaufmännischer Berater (ich hatte einen kaufm. Beruf erlernt) war noch immer aufrecht. Da fasste ich einen Entschluss...damals war ich 28 Jahre alt und hatte noch keinerlei "Auslandseinsätze" hinter mir (abgesehen von Einkaufsweekend in Sopron-Ungarn). Ich werde die Einladung für einen "Schnupperurlaub" annehmen und meine 3 Freunde in Thailand besuchen...
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Alt  09.11.2018, 11:41   # 29
Sabata
 
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Mitglied seit 18. April 2018

Beiträge: 2.048


Sabata ist offline
Bild - anklicken und vergrößern
l4.JPG  
Alle Thai Land Urlauber!

Alle Stecher die gerne Thailänderinnen beglücken!


Leute das musst ihr gelesen haben auch wenn es von 2006 ist. Mega fesselnd!


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Alt  13.05.2006, 21:11   # 28
phoenix_muc
in Vagina Veritas
 
Benutzerbild von phoenix_muc
 
Mitglied seit 11. December 2005

Beiträge: 528


phoenix_muc ist offline
Nur GUT,

ein Reise- Lebens- Erfahrungsbericht.
Lange nicht mehr so gefesselt gewesen.

P.S.
Hoffentlich findet sich der Bericht nicht nur hier.

P.P.S.
Würde ein Buch von Dir sofort kaufen

P.P.P.S
Jeder hat ETWAS zu erzählen - Aber die richtigen Worte finden, ist etwas anderes.

P.P.P.P.S.
Völkerverständigung funktioniert über solche Beiträge
Danke, Danke, Danke
__________________
phoenix_muc
_________________________________
Es macht einen Unterschied, ob man sagt, Männer bezahlen Frauen für Sex - oder, Frauen lassen Männer für Sex bezahlen
_________________________________
Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z. B. der Relativitätstheorie.
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Alt  03.07.2005, 23:07   # 27
kaatter
 
Benutzerbild von kaatter
 
Mitglied seit 8. November 2003

Beiträge: 148


kaatter ist offline
Karl und Nit:

Karl hatte mir damals (in Pattaya) schon angedeutet das er Pläne für die Zukunft hatte. Nach seiner Heirat holte er noch den 5 jährigen Sohn von Nit nach Österreich und kaufte ein Haus. Vor zwei Jahren wurde die Ehe geschieden und Karl verliess unser Provinznest. Er heiratete erneut, diesmal eine Österreicherin. Auch Nit hat wieder geheiratet und lebt nach wie vor in meiner Nachbarschaft.

Nok

ist letztes Jahr Österreicherin geworden und somit rechtlos in Thailand... mühahaa... die Kleine hat die Fronten gewechselt. Mit Thailand hat sie nicht mehr viel am Hut... jedes Jahr mal mit Touristenvisum die Familie besuchen und in Bangkok und Chiang Rai alte Kontakte pflegen... das wars. Sie besuchte lange einen Deutschkurs und behauptet inzwischen frech perfekt deutsch zu sprechen. Sie hat einen Job gefunden, mit dem sie glücklich ist. Es ist eine relativ einfache Tätigkeit, aber sie vedient eine Menge Geld damit... Eine gelungene Integration mit anfänglichen Hindernissen... Sie und Nit sitzten manchmal neben mir fragt sich, was ich da für einen Schmarren zusammenschreibe... up to me! Ein paar Tage die Woche arbeiten die beiden im Büro; erledigen Support-Emails und anderen Bürokram, schleppen aber auch gelegentlich Thai-Freundinnen an, die ein paar Euro dazu verdienen wollen. Es ist für sie manchmal ganz nützlich, einen normalen Büro-Job als Beruf angeben zu können...


Hubert und Oi:

Hubert hatte Arbeit am Bau gefunden, schwängerte Oi und wurde Vater einer süssen Tochter. Er sparte fleissig und kehrte mit seiner neuen Familie nach Chiang Mai zurück. Oi hatte sich nie richtig in Österreich wohlgefühlt. Hubert wollte einen Neubeginn wagen, baute einen hübschen Bungalow mit Pool und versuchte sich eine neue Existenz aufzubauen... er scheiterte erneut und war ein Jahr später wieder in Österreich. Vor kurzem ging seine Ehe in die Brüche... Oi heiratete erneut, sie lebt jetzt in Graz und hat nach wie vor, auf nichts Bock... ausser auf Thailand. Hubert hat ein neues Reiseziel gefunden... Dominikanische Republik, er schickt schon wieder Ansichtskarten...

Josef und Pen:

Die beiden gründeten eine Familie und Joe wurde Vater eines Sohnes. Vor kurzem kam noch eine Tochter hinzu. Sie sind bis heute glücklich verheiratet. (Die meisten Össi/Thai Ehen werden nach ein paar Jahren geschieden, aber mit Pen hat der Joe wohl den Jackpot geknackt...) Wir haben uns nie aus den Augen verloren. Nok und Pen sind heute noch gute Freundinnen und treffen sich regelmässig zum "Som Tam". Aus meiner Küche ziehen dann "Gerüche" ins Wohnzimmer, die mich an die Garküchen des Wong Amat errinnern...

Meine "EX" von damals habe ich vor einigen Monaten auch wieder gesehen. Ich fragte, wie es so geht, und sie meinte: "Glücklich geschieden..." Wir haben kurz die alten Zeiten wieder aufleben lassen... dann ging jeder seine eigenen Wege...

Und DIE BAR?

Nok und ich besuchten letztes Jahr gemeinsam ihre Familie im Norden, dannach planten wir einige Tage in Pattaya zu verbringen und hatten im Romeo unser Zimmer gebucht. Als wir eines schönen Vormittages mit einer Taxe nach Patty kamen war der Rollbalken UNTEN... aber Nachmittags war er OBEN. Wir waren natürlich neugierig wer die BAR nun führte... zu meiner Freude war es wieder ein Österreicher. Er hatte einiges in das Lokal investiert, Teile des Mobiliars erneuert und renoviert. Das WC befand sich in tadellosen Zustand, die Spülung funtionierte und es gab reichlich Klopapier. Er hatte einen hübschen Cashier und eine Speisenkarte die Herz und Gaumen erfreute. Von Schweinsbraten über Wienerschnitzel bis Zwiebelrostbraten wurde da alles angeboten. Auch ein zünftiger Roter Gspritzer fand sich wieder.. den musste ich gleich ausprobieren und den Wirt bei einem Glaserl Wein kennenlernen. Er führte die BAR zusammen mit seiner thailändischen Ehefrau. Ich war richtig happy, als ich sah, was aus unserer einst heruntergekommen Bar geworden ist...



Die BAR ist leicht zu finden...raus aus dem Romeo, rechter Hand "riechts" nach Wong-Amat... Einfach der Nase nach dem Schnitzelgeruch entgegen, über die Strasse, liegt gleich gegenüber...
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Danke von
Alt  02.07.2005, 09:52   # 26
Treki
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Beiträge: 248


Treki ist offline
@ kaatter

Vielen dank für deine zeilen war echt der hammer habe dabei auch viel gelacht und an einigen stellen auch an mich gedacht!
Epilog würde mich auch sehr int.
__________________
Treki
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Alt  02.07.2005, 00:26   # 25
Mallorca
Eistee macht Geil
 
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Beiträge: 23.628


Mallorca ist offline
Klasse Story, war wunderschön zu lesen, da bekommt man richtig Fernweh...über einen Epilog würden sich außer mir sicher auch noch andere freuen ! Machs gut, Kaatter
__________________
Niemand stirbt als Jungfrau denn das Schicksal fickt jeden München ist ROT
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Alt  01.07.2005, 15:34   # 24
kaatter
 
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Beiträge: 148


kaatter ist offline
TEIL 10

Ein Ende und ein Anfang


Am nächsten Nachmittag besuchte uns Karl. Er wollte mich kurz vor meiner Abreise sehen, um einige Dinge zu besprechen. Er war in Begleitung von "Nit" sie war damals 28 Jahre alt und somit um einiges (8 Jahre) älter als mein Freund. Sie trug ein elegantes, zweiteiliges Kostüm und wirkte mehr wie eine junge Bankangestelllte in der Mittagspause, als eine "...alte abgetakelte Schlampe aus der Soi Diamond..." wie Hubert sie damals genannt hatte. "Der Schweinebaron gibt uns die Ehre..." ätzte Hubert (er konnte einfach nie sein Maul halten) "Sind wir fleissig am Sau züchten?" stänkerte er weiter. Nit flüsterte kurz etwas zu Karl und ging nach draußen. Sie und Hubert waren nicht gerade Freunde... Hubert hatte damals ein paar ziemlich unschöne Dinge über Nit gesagt. Für Hubert war sie der Grund, weshalb Karl aus der Bar ausgestiegen war.
Karl und ich zogen es vor, das Gespräch in meinen Zimmer fortzusetzen... "Ich habe ein Kuvert für dich"... "Ja weiss ich, habs schon erwartet". Er öffnete ungeschickt den Brief, darin eine Nachricht von seiner Familie und 10 Tausender (Schilling) er lächelte: "Auf die Mamsch ist eben verlass..." Ja, Ja... was wären Männer ohne ihre Mütter...
Ich vermutete schon dass in den Kuvert Geld steckte, aber so ein hoher Betrag? Er erzählte mir, das er mit Hubert immer öfters Differenzen hatte, manchmal ging es um die BAR, ein anderesmal ums zusammenleben. Daraufhin hatte er seinen Anteil zurückgefordert und begleitete Nit nach Udon. Ihre Familie lebte in einem gemauerten Häuschen und betrieb einen kleinen Thaishop. Er hatte auch schon Pläne für die weitere Zukunft, wollte mir aber nichts genaueres berichten. Ich bot ihm an, die Nacht in meinen Zimmer zu verbringen" Wird sich schon ein Platzerl finden und ein paar Decken" meinte ich. Er zog es aber vor in einem Hotel abzusteigen und reiste am darauffolgenden Tag mit Nit nach Udon zurück...

Der Tag meiner Abreise war gekommen, ich hatte diesen Tag gefürchtet... musste ich doch meinem "Schirmkapperl" Lebewohl sagen... mit einen Minibus fuhren wir ALLE nach Bangkok zum Flughafen. Meine Koffer waren voll mit Geschenken aus Thailand: Einer echten Pattaya-Rolex für meinen Bruder, Brieftaschen aus Krokoleder, ein paar "Singha-Shirts", einigen Muscheln die wir auf der Koralleninsel entdeckt hatten und vielen Erinnerungen die ich damit verbunden hatte...

Mein Schirmkapperl schaute mich mit ihren großen Rehaugen traurig an...:"You come again? Sure? ...I will miss you" Sie griff in das Nylonsackerl das an ihrer linken Hand baumelte und holte eine kleine Blumenvase hervor, verziert mit Muscheln und Schnecken.



Ich hatte an ein Geschenk gar nicht gedacht, gab ihr einfach mein Goldketterl mit Kreuz das immer an meinen Hals baumelte.
Sie schenkte mir noch ein Busserl zum Abschied, dabei musste sie sich auf die Zehenspitzen stellen. Ich blickte in grosse braune Augen die sich langsam mit Tränen füllten... da habe ich schnell meine Tasche genommen und bin rein in den Transitbereich.

Wieder zuhause, besuchte ich die Familien meiner Freunde. Hubert und Josef hatten mir Briefe zugesteckt (war sicher kein Geld drinnen). Auch die Mutter von Karl besuchte ich und erzählte, dass er mit seiner Freundin in Udon weilte. Samstags besuchte ich meine Stammkneipe, dort erwarteten sie schon voller Erwartungen meinen Urlaubsbericht. Keiner glaubte mir den Frühschoppen im "Bavaria" und die Geschichte von Frau Mayer... sie wollten alle Nacktphotos von den Mädchen und den Katoys sehen und lästerten über mein Schirmkapperl. "...vergiss sie! Is eh bloß a Schnalle die dein Geld will..." Ich fand das gar nicht lustig... aber es inspirierte mich zu verschiedenen Geschäftsideen, die sich im Laufe der Zeit ganz gut entwickelten. Schließlich lebten wir in den 90ern, der Blütezeit des Internets...

Doch irgendwie machte mir die Aussicht auf das Leben, das nun vor mir lag, keine Freude mehr. Ich spürte, dass mich die Zeit in Thailand verändert hatte, ich war nicht mehr der selbige. Auch meiner Mutter blieb die Veränderung nicht verborgen... ich hatte Sehnsucht nach Thailand... In den darauffolgenden Monaten bekam ich viel Post aus Thailand, die Mails waren von alle Nok und in Englisch. Sie meinte, dass sie gerne nach Europa kommen und bei mir leben würde. Ich sass manchmal nächtelang am Computer um ihr zu antworten. Meinen Plan, sie möglichst schnell wieder zu vergessen und in mein altes Leben zurückzukehren, konnte ich definitiv abschreiben...

Eines Tages erhielt ich einen Anruf von Josefs Mutter... meine Freunde hatten sich entschlossen heimzukehren...juhhuuuu....

War DAS ein Wiedersehen... Hubert und Josef hatten die BAR incl. Cashier dem Inder zurückgegeben. Die Ablöse war natürlich futsch. Hubert wollte mit der Theke und einigen Barhockern noch ein Lagerfeuer am Wong Amat veranstalten... aber der Josef hat ihm davon abgeraten. Karl war in Thailand geblieben... Josef meinte, er wolle sich Arbeit suchen und Pen baldigst nach Österreich einladen, Hubert hatte ähnliche Ideen....

Eines Tages, in der Firma, führte mich mein 1th. Weg gleich ins Personalbüro wo ich eine einvernehmliche Kündigung erreichen wollte. Fehlanzeige, so wichtig war ich nun auch wieder nicht... wurscht.. dann gehe ich eben so, und verzichtete auf 3 Monatsgehälter Abfertigung. Abends erklärte ich meiner Familie meine neuen Reisepläne, ich wollte mir einige Monate oder vielleicht auch ein ganzes Jahre Auszeit gönnen und den Rest von Thailand incl. Schirmkapperl näher kennenlernen. Ein Erdbeben Stufe 10 hätte nicht für mehr Aufregung sorgen können... meine Eltern waren von dieser Idee überhaupt nicht begeistert und liefen in Panik durchs Haus. Aber für mich gab es kein Zurück... ich hatte meinen Job hingeschmissen. Nur als ich meinen güldenen Mustang verkaufte, da blutete mir das Herz. Die einzigen die meinen Entschluss verstehen konnten, waren Hubert und Josef. Ich schickte eine Mail nach Thailand um meine Rückkehr anzukündigen und mit der Bitte um Abholung vom Flughafen... mühahaaa... die Würfel waren gefallen.

Juni 1997, Bangkok Flughafen: Nok erwartete mich wie versprochen am airport, wir verbrachten noch einige Tage in Pattaya, wohnten damals im Romeo und riskierten täglich neugierige Blicke zu "unserer" BAR... am Rollladen klebte ein Schild "BAR FOR RENT" call:xxxx...

Tage später packten wir unsere Sachen und verliessen Pattaya Richtung Chiang Rai. Dort erwartete uns schon ihre Familie. Es war alles so, wie Josef es mir beschrieben hatte. Die Thais wohnten in Häusern aus Holz, die als Schutz vor Schlangen und Überschwemmungen auf Pfählen ruhten. Wir wohnten ausserhalb von Chaing Rai in einem kleinen Bergdorf mitten im Dschungel. Dort verbrachte ich fast ein ganzes Jahr. Ich machte Reisen, die mich bis nach Kambodscha und Vietnam führten... fast immer begleitet von Nok. Doch ein Leben in Thailand ergab auf lange Sicht, keine Zukunft für mich. Die geschäftl. Möglichkeiten waren begrenzt, die Internetverbindungen auf dem Lande miserabel und als Ausländer war ich praktisch rechtlos... durfte als solcher weder eine Wohnung noch ein Haus besitzen.



So beschloss ich eines Tages, nach Erhalt ihrer ID Card (sie hatte tatsächlich keine und ich schreibe besser nicht, wie alt sie damals WIRKLICH war) und Ausstellung eines Reisepasses, um ein Einreisevisum für Nok nach Österreich anzusuchen. Sie hatte sich bei den Behörden um drei Jahre älter gemacht, aber trotzdem.. Fehlanzeige... Visaantrag ABGELEHNT !!! (Damals schon) - ich lebte im Ausland, verfügte über kein behördlich genehmes Einkommen und konnte die geforderte österreichische Bankgarantie nicht erbringen.

Das Schirmkapperl war damals sehr traurig, aber ich hatte meisstens eine Lösung für alle Dinge. Ich führte ein längeres Telephongespräch mit meiner Mutter. Mein Vater lehnte es ab für eine "Thai-Nutte" die Bürgschaft zu übernehmen... maipenlai, ich klapperte einfach mit den Zähnen... und sagte zu meiner Mutter, dass mich ein arger Schüttelfrost plagen würde mit dazugehörigen Fieberschüben. Ich wäre gerade in Bangkok um einige Blutproben im Hospital abklären zu lassen... wahrscheinlich Malaria... "Mache dir aber keine Sorgen, Mamsch... sonst gehts mir "gut" ...und lass den Papsch schön grüssen. " Eine Woche später hatte ich die benötigte Bürgschaft bzw. Einladung, per Einschreiben/Express incl. Notarieller Beglaubigung... unterzeichnet von meinem Vater HÖCHSTPERSÖNLICH... Es war soweit, es ging zurück in die Heimat...diesmal für immer...

So, hier endet die Geschichte von vier Lederhosen die auszogen um ihr Glück in der grossen weiten Welt zu versuchen. Wir waren jung und voller Abenteuerlust, hätte uns wer eine Edelsteinmine in Chonburi angeboten, wir hätten ohne Bedenken die Schürfrechte gekauft... es war eine grossartige Zeit...

Vielleicht schreibe ich noch einen kleinen Epilog, damit ihr wisst, was aus Hubert, Karl, Joe, Nok, Nit und wie sie alle hiessen, heute geworden ist.
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Alt  29.06.2005, 19:48   # 23
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Beiträge: n/a


Bravo!

Weiter so...ein Hoch auf die Össis...!
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Alt  29.06.2005, 19:41   # 22
Mallorca
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Mitglied seit 26. September 2001

Beiträge: 23.628


Mallorca ist offline
Kaatter - das ist Weltklasse, bitte schnell den 10. Teil reinstellen
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Niemand stirbt als Jungfrau denn das Schicksal fickt jeden München ist ROT
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Alt  29.06.2005, 19:27   # 21
kaatter
 
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Beiträge: 148


kaatter ist offline
TEIL 9

Wunderbare Tage


Ich setze mich wieder auf die Terrasse und zwinkerte Josef zu. "Ist ein Mädchen, ich habe in der Handtasche gestöbert..."Na logo, hast den Schmäh vom Hubert glaubt?" Die girls tuschelten in thailändisch herum, ich verstand damals kein Wort, waren aber sicher, das sie über uns sprachen. "Gibts in Thailand sowas wie Personalausweis?" fragte ich Josef. "Pen... Nok have Identy Card?" Pen fragte ihre Freundin, aber sie hatte keine..."Warum willst das wissen?" grinste Joe." War nur eine Frage, einfach so..." antwortete ich. Natürlich wollte ich wissen, wie alt das girl nun wirklich war. "Im 22 years...sure" säuselte die Kleine und lächelte mich an. Es war spät geworden, Nok packte ihre Sachen und verabschiedete sich. "Where you go?" fragte ich:" Go home now... stay outside Pattaya, have bus now". Pen begleitete ihre Freundin noch bis zur Hauptstrasse. Josef hatte inwischen den Fernseher angemacht und guckte sich eine komische Thai Show an. Ich holte noch ein Bierchen, schnappte mir einen Sessel und setzte mich.
Ich wartete auf Pen, wollte sie über die Kleine ausquetschen... musste mehr Details in Erfahrung bringen. 15 Minuten später war sie zurück, hockte sich neben uns und lachte mich an:" You like her?... she my fiend, good girl... good for you." Ich brauchte gar nicht zu fragen, Pen plauderte einfach los. Ein halbes Jahr kannten sich die beiden, angeblich hatte die Kleine eine kranke Mutter zuhause und versuchte durch div. Jobs Geld zu verdienen. Sie war aus dem Norden, Chiang Rai. Ich wollte wissen WELCHE Jobs... gab ja schließlich viele Möglichkeit für ein Mädchen in Pattaya Geld zu verdienen... "Clean room... you believe me ?... up to you" Sie war merklich kühl geworden. Mit meiner Andeutung, Nok könne vielleicht auch nur eine gewöhnliche Nutte sein, hatte ich sie ziemlich verärgert... "She like you... she REALLY like you..." dann sagte sie nichts mehr und schaute sich die Comedy Show an. "Glaubst du das?" fragte ich Josef: "Keine Ahnung was ich in Thailand glauben soll, die Thais haben IHRE Wahrheiten" sagte er. Ich duschte und wünschte eine Gute Nachtruhe. In dieser Nacht träumte ich von kleinen, nackten Teenagern die mit Schirmkapperln an silbernen Stangen tanzen...

Ich erwachte am nächsten Tag gegen 10:00 morgens, das viele Bier vom Vortag drückte und ich wollte kurz ins Bad laufen um zu pinkeln, gleich in der Unterhose... riss die Türe auf und drehte sofort wieder um... Das Schirmkapperl sass mit Pen tratschend am Küchentisch und erhaschte einen kurzen Blick auf meinen Luxuskörper, inclusive weisser Unterhose... ich hörte plötzlich lautes Lachen, die Sache war mir wirklich peinlich. Ich schlüpfte in eine Jean und zog mir ein Shirt über... sowas Blödes. Ich ging nach draussen, grüsste und verzog mich ins Badezimmer. Duschte und rasierte mich und setzte mich anschliessend zu den girls. Sie hatten Kaffee gekocht und Kuchen auf den Teller liegen. Josef hantierte am Herd herum. "Wo ist der Hubert" fragte ich. "Die schlafen noch, sind heute Früh erst heimgekommen und stritten, hast nichts mitbekommen?" Hatte ich nicht... war wohl eine Angewohnheit von mir "alles" zu verpennen. "Heute ist Sonntag, magst mit zum Frühschoppen?" fragte Josef. "Frühschoppen?... wo... wann..?" gab ich zurück. "Jetzt am Vormittag im "Bavaria" Hofbräuhaus, in der walking street, Bier vom Fass und gegrillte Stelzen. Blasmusik spielt auch." Und ob ich wollte... Frühschoppen, geile Sache: "Ja gehen wir, aber nur wenn ich euch ALLE einladen darf." Ich wusste der Joe war schon knapp mit seinen Geldreserven und so beschloss ich auch die Miete für den Bungalow incl. Betriebsbkosten für diesen Monat abzudrücken, ein Hotel hätte mich auch was gekostet...

Hier der Bungalow wo wir alle wohnten:



Das Bavaria lag an der rechten Seite, etwa auf halber Höhe Richtung Marine Bar. Wir gingen rein und hörten schon die Blasmusik spielen. Drinnen war alles wie in einen richtigen Zeltfest dekoriert. An den Holztischen hatten sich zahlreiche Gäste niedergelassen und tranken aus grossen Bierkrügen. Girlanden baumelten von der Decke, ich sah weiss blau gemusterte Fahnen und ein grosses Ölgemälde vom Bayernkönig Ludwig. Ein Geruch von gegrillten Haxen und Brathühnern erfüllte den Saal. Thaimädchen in Dirndl und umgebundenen Schürzen trugen Speisen und Getränke aus. Wow..war das ein Anblick... sowas hatte ich NICHT erwartet. Das würde mir zuhause wohl keiner glauben. Wir suchten einen freien Tisch und warteten auf die Bedienung. Ich guckte mir die Speisenkarte an, Haxen, Grillhühnchen, Bier von Fass und vieles mehr...ich hatte ein Paradies im Paradies gefunden und neben mir blinzelte mich das hübscheste Mädchen von Pattaya, mit rehbraunen Augen an...

Die Blasmusiker steckten in Lederhosen und trugen karierte Hemden. Josef erklärte mir das wäre die "Thai Military Navy Band" Wir bestellten uns gegrillte Haxen und 2 Krüge Bier. Die Mädchen tranken Coke und naschten fleissig von unseren Tellern mit. Plötzlich stand einer der Musiker auf und hob ins Singen an: "Frau Mayer... Frau Mayer hat rote Unterhosen an... mit weissen Pünktchen dran..."(naja, so ähnlich etwa war der Text). Ich bekam einen hysterischen Lachanfall und wäre fast an meiner Haxe erstickt, hätte mir nicht der Josef schnell auf den Rücken geklopft. Wir hatten alle einen Heidenspass... irgenwann kamen wir ins schunkeln... die Kleine hängte ihren Arm in meinen Ellenbogen, legte ihr Köpfchen an meine Schulter und schunkelte mit... Langsam bewegten wir uns im Takt einer Polka... mal hin mal her...

Seit wir unsere eigenen Mädchen hatten wurde uns nie mehr langweilig, wir besuchten in den darauffolgenden Tagen noch viele schöne Plätze... den grossen Buddha am Hügel, die Elephantenfarm, einen Zoo und düsten mal mit einen Schnellboot raus, auf eine der Koralleninseln die vor Pattaya lagen. Tummelten uns unter Palmen, bauten Burgen aus schneeweissen Sand und plantschten im kristallklaren Wasser. Es war so wunderschön, dass ich es gar nicht beschreiben kann...



Hubert und Oi sahen wir immer seltener, manchmal am Abend, wenn wir heimkehrten, sie zankten sich meistens. Hubert machte sich wohl grosse Sorgen um die BAR... Ich erzählte ihm von meiner Idee, professionelle Bargirls zu beschäftigen, so wie viele andere Bars es machten... aber die gab es auch nicht umsonst... und es fehlte inzwischen an Kapital...Hubert hatte dem Niedergang seiner Bar einfach zu lange tatenlos zugesehen...
Die Tage vergingen wie im Fluge... ich fühlte mich wie gefangen in einem Traum... Meine Abreise näherte sich aber bedrohlich... "Morgen besucht uns der Karl" sagte Josef... "Ja, und nachhause muss ich auch bald wieder" antwortete ich traurig...
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Alt  25.06.2005, 22:24   # 20
kaatter
 
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Beiträge: 148


kaatter ist offline
TEIL 8

Die Frauen


Wir überstanden das Neujahrsfest fast unbeschadet (nur meine Cam war im Eimer). Ich war nun die 2th. Woche in Pattaya und hatte mich etwas eingelebt. "Morgen kommen unsere Frauen wieder nachhause" meinte Josef. "Eure Frauen?...kennt ihr die schon lange?" Ja, die "Pen" kenne ich schon 3 Monate, Hubert hat "Oi" kurz darauf getroffen, sie wollten Songhkran bei ihren Familien feiern, wird etwas eng werden im Bungalow..." Ich war gespannt, wie das zusammenleben in einer Thai-Kommune funktionieren würde... Tags darauf, trafen die beiden girls dann bei uns ein. Oi am Vormittag, Pen am frühen Nachmittag. Sie waren über meine Anwesenheit nicht überrascht, waren schon vorher über meinen Besuch informiert.
Oi kam aus Chiang Mai, sie war damals 28 Jahre alt, hatte schulterlanges Haar und eine Plattnase, sie war nicht sehr gesprächig und verzog sich gleich in Huberts Zimmer. Pen war das genaue Gegenteil, sie plapperte ununterbrochen Dinge daher, erzählte vom Neujahrsfest in Korath und fragte mir von Beginn unserer Bekanntschaft richtige Löcher in den Bauch: "How old are you? Have girlfriend? have big family?...usw" Sie war 20 Jahre alt, hatte kurzgeschnittenes Haar und eine tolle Figur. Kaum angekommen machte sie sich schon in der Küche nützlich, spülte die Gläser, sammelte leere Bierflaschen im Wohnzimmer ein und lief zum nahegelegenen Thaisshop um einzukaufen. Kurz darauf bruzelte schon Gemüse und Fleisch in einen kleinen elektrischen Wok. Pen war mir gleich symphatisch, sie war die Sorte Mädchen in die jeder Mann sich sofort verliebte: attraktiv, clever und häuslich. Sie hatte eine völlig unkomplizierte Art. Man fragte sich nicht: Soll ich sie ansprechen oder nicht? Es ergab sich von ganz alleine. Wenn so ein Mädchen den Raum betrat, dauerte es meist nur ein paar Minuten, und sie war von gut gelaunten Männern umringt.
Oi dagegen, nahm von meiner Anwesenheit kaum Notiz... es dauerte nicht lange und ich hörte wie sie im Nebenzimmer mit Huber einen Streit hatte. "Was hat DIE den für ein Problem?" fragte ich Josef: "Ach, vergiss es... die streiten täglich" Ich dachte, JEDER bekommt das Weib das er verdient... und Hubert verdiente es eben nicht besser." Ich fragte nicht, wo meine Freunde die beiden girls kennen gelernt hatten..., war nicht meine Sache... man konnte sich ohnehin nicht aussuchen, in wen man sich verliebte... passierte halt einfach..". Abends besuchten wir dann zusammen "unsere" Bar, Süd-Pattaya war out... die girls waren da. Der Sinn unseres Lebens bestand nun nicht mehr nur aus saufen und vorm Fernseher hocken...
Es wurde noch ein lustiger Abend, obwohl sich kaum Gäste in der BAR eingefunden hatten. Wir tanzten zu lauter Musik wild durchs Lokal... Pen war eine richtige Ulknudel, war für jeden Spass zu haben, manchmal eilte sie auf die Gasse und plärrte den alten Rentnern, die aus dem gegenüberliegenden Hotel kamen, ein "Welcoooome, sexy määään zu" Plötzlich erblickte sie 2 ältere Damen, die aus dem Romeo spazierten, da forderte sie MICH auf, mal zu schreien. "Welcooome sexy giiirl..." brüllte ich und fuchtelte mit den Händen. Die 2 Touristinnen lachten und winkten zurück...
Oi sass an der Theke und rauchte eine Zigarette, manchmal nahm sie einen grossen Schluck aus Huberts Bierflasche... Pen hingegen trank nur Coke und war Nichtraucherin... eine echte Seltenheit in Pattaya.. Wir beschlossen am nächsten Tag einen Badeausflug am Wong Amat zu unternehmen...
Gegen Mittags machten wir uns auf die Socken... Richtung Nakhlua... wir trugen Badehosen unter den Bermudas und die girls bunte Badeanzüge. Pen hatte eine kleine Sporttasche in den Händen, da hatte sie allerlei Snacks, Sonnenöl und Handtücher für uns alle reingepackt.
Hubert wollte noch kurz die BAR inspitzieren... ob alles seine Ordnung hatte. Die Mädchen schlenderten die Gasse hinunter zum Strand und wir genehmigten uns noch ein kleines Bierchen an der Theke. Hubert fragte ob ich schon eine Lösung für sein finanzielles Problem hätte, ich musste leider verneinen... wie sollte ich in so kurzer Zeit und ohne Kapital den Umsatz verdreifachen? Was dem Laden fehlte, waren Mädchen... professionelle Bargirls, die Kunden anlockten... die sich dann vollaufen liesen, mit den Titten und Muschis der Mädchen spielten und schließlich so geil waren, dass sie bereit waren barfines zu löhnten... Sorry... tut mir leid... war meine knappe Antwort. "Dachte ich mir... das wars dann, eh Wurscht, scheiss drauf..." murmelte er zurück. Wir leerten die Flaschen, schlossen den Rollbalken und folgten den Mädchen.
Die beiden girls hatten einige Liegestühle aufgebaut und lagerten im Schatten von 2 Sonnenschirmen. Naja, eigentlich waren es plötzlich 3 girls... Oi, Pen und ein Teenager, die Kleine trug ein Schirmkapperl, dunkle Brillen, weisses T-Shirt und Jeans. Sie hatte hatte langes glattes Haar das bis zum Gürtel reichte... ihre Füsse hatte sie im Sand vergraben... nur die Zehen guckten raus. Ein lustiger Anblick, sie schob die Brille auf ihre kleine Stubsnase, blickte uns an und hauchte :" Sawasdeee..." "Hubert, wer ist die Kleine?" fragte ich. "Keine Ahnung... Joe kennst du sie?" Auch Josef hatte sie noch nie gesehen. Pen blinzelte mich an und grinste: "She my fiend...this "Nok"... visit me today, like swimming". Oooch..."Zufälle" gibts, dachte ich. Die Kleine war höchsten 15 Jahre alt... was dachte sich Pen wohl dabei?
Josef fragte nach: "How old are you?" I´m 22 years old" piepste sie... Wir grinsen etwas verlegen. Zumindest schien die Kleine Humor zu haben...

Hier ein Photo von der "Kleinen"...



Die girls schälten sich aus den Klamotten... auch Nok. Sie sah fantastisch aus in ihrem roten Bikini. Kurze Zeit später, plantschten sie ausgelassen im Meer herum... Oi war zurückgeblieben, lag im Schatten und rauchte eine Zigarette. Sie hatte wohl auf nichts Bock... Ich konnte mich mit meinen Freunden aber ungestört unterhalten. Wir brauchten ja nur Deutsch zu sprechen. Ich setzte mir eine verspiegelte Sonnenbrille auf, so konnte ich unbeobachtet die Kleine beim schwimmen beobachten. "Sie gefällt dir wohl?... ob sie wirklich schon 22 Jahre ist?" meinte Josef: "Nie und nimmer... die ist keine 20, ausserdem zu hübsch für ein girl, ist sicher ein Kathoey" ätzte Hubert. Ich fragte Oi, ob sie die Kleine kennt:" I dont know her... she friend from Pen" sagte sie. Oi war nicht sehr gesprächig... hatte wohl schlechte Laune, wie immer... up to you und leck mich, dachte ich. Gut möglich, dass sie verärgert war... über die hübschen jungen Mädchen, die da ausgelassen im Meer plantschten... und mit denen sie mit ihren 28 Jahren und ihrem leicht chinesischen Aussehen nicht mehr mithalten konnte...
Die anderen girls hatten umso bessere Laune. Nok versuchte mich ebenso heimlich zu beobachten, ausserdem hatte sie ständig mit Pen zu tuscheln. Sie winkten uns zu und forderten uns auf ebenfalls ins Wasser zu hüpfen. Sie spielten mit einen roten Wasserball... wie kleine Kinder sind sie, dachte ich. Wir schlüpfte aus Shirts und Bermudas und lief ins Wasser.
Wir hatten einen lustigen Tag und beschlossen zum Bungalow zurückzukehren. Wir packten unsere Sachen und gingen zurück zur BAR. Der Cashier hatte den Rollladen wieder hochgeschoben und bediente einen Gast. "I´m Manager from this Bar" sagte ich zu Nok. Sie lächelte mich an, antwortete aber nicht. Hubert und Oi wollten in der BAR zurückbleiben und etwas trinken. Josef und ich hatten Hunger und waren müde. So stoppten wir ein Taxi und fuhren in Begleitung beider Mädchen nachhause. Wir machten es uns draussen auf der kleinen Terrasse gemütlich. Josef köpfte 2 Bierchen, die Mädchen tranken Coke und teilten sich einen Teller Thaifood. Ich wollte in die Küche um zu gucken ob was essbares im Kühlschrank zu finden war. Da erblickte ich die Handtasche von Nok, sie hatte sie am Küchentisch abgelegt und war einen Spalt geöffnet... Das war DIE Chance... Ich zögerte kurz, ein echter Gentelman sollte nicht in fremden Damentaschen stöbern, aber ich wollte wissen wie alt Nok wirklich war... Tasche auf und reingeschaut, ahaa... Lipstick... Kaugummi, Taschenspiegel, Make up Zeugs, Taschentücher und eine kleine Schachtel... da waren sie die kleinen rosa PILLEN , ich kannte sie... meine EX nahm ja auch die Pille. Juhhhuuu... zumindest kein Kathoey.... eine ID Card fand ich nicht, auch sonst nichts, was mir ihr Alter verraten hätte.. aber wenn sie sagte, sie sei schon 22...
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Alt  13.06.2005, 23:59   # 19
kaatter
 
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TEIL 7

Songhkran

Josef klopfte mir sachte auf die Schultern: "Beruhig dich Alter...ist schon gut, war ein schlechter Scherz". Hubert schaute mich betroffen an. "Vertragts euch wieder.." Wir entschieden die Wette für ungültig und das Hubert in der nächsten Go-Go Bar einige Drinks spendieren musste. Wir folgten der Einladung einiger Mädchen die bunte Programme für "Sexy show and free entry" verteilten. Am Eingang klebte ein Zettel "NO PHOTO". Wir setzten uns neben den "Laufsteg" um die Tänzerinnen besser beobachten zu können. Ein Dutzend halbnackter girls bewegte sich rythmisch zu Discomusik. Ein paar Mädchen waren komplett nackig, die erweckten mein Interresse. Ich versuchte anatomische Unterschiede zwischen Ösi und Thai girls zu entdecken. Thais waren zierlicher; hatten kleinere Titten mit großen, dunklen, steifen Nippeln. Sie hatten keine Achselbehaarung und die Pussy war sorgfältig ausrasiert. Ich musste an meine "Ex" denken...die hatte einen richtigen Beaver zwischen den Beinen, das einzige was sie rasierte, waren ihre Beine, dazu diese Riesenbrüste.. "Was schaust denn?" fragte Josef, ich grinste: "Muschi gucken.. die sind ja winzig... vertragen die auch einen richtigen Pimmel? "Ja, vertragen sie.." antwortete er. "Aber im Go-Go, kosten sie leider das Doppelte, auch die Barfine ist höher, der Vorteil ist, du siehst das girl und kaufst die Katze nicht im Sack":.."oder den Kathoey im Sack" grinste ich. "Wie erkennt man eigentlich Ladymans?...gibts viele hier? "Kathoeys sind länger, haben grosse Plastiktutteln und einen Kropf." Mit der Zeit, lernst sie zu erkennen...ist Erfahrungssache. Manchmal bin ich mir auch nicht sicher...ein Totalumbau hat auch eine Muschi, die erkennst kaum." Wie kann ich 100% sicher sein, keinen Kerl zu pudern?" hakte ich nach..."Gucke in die Handtasche...da solltest Binden oder die PILLE finden, Kathoeys können ja keine Babys bekommen..." Josefs Ausführungen erschienen mir logisch, das nächste Mal war ich besser vorbereitet und würde nicht mehr in die Falle tappen. "Hast was gefunden?"fragte Hubert...."Nein, mir reichts für heute...ich bin müde" Hubert hatte mir den Abend gründlich verdorben. Aber ich war zumindest neugierig geworden. Diese Katoys hatten etwas, das mich faszinierte...
Am nächsten Morgen hüpfte ich zeitig aus den Federn, war froh keinen "Kater" incl. Brummschädel zu besitzen. Hubert und Josef hockten in Unterhosen am Küchentisch und guckten Thai TV "Morgen, der Herr...ausgeschlafen?" Ich war Hubert noch etwas böse...also grüsste ich nur Josef. "Hast noch ein Bier für mich?" Bier ist alle..." rülpste Josef und schüttelte eine leere Flasche. Um die Ecke war ein kleiner Supermarkt... eher ein Thaishop, beim betreten zog man sich die Sandalen aus, Cola und Fanta verkauften sie in Plastiksackerln, in das ein Strohhalm kam und mit einen Gummiringerl umwickelt wurde. Ich beschloss mal rüberzulaufen und einige Sachen einzukaufen... Der Josef hatte mir noch was nachgerufen...aber da war ich schon ums Eck. Normalerweise sah man wenig Leute auf der Gasse, die Siedlung lag etwas abseits vom Getümmel, aber heute waren viele Thais auf den Beinen. Ich schlüpfte aus meinen Latschen und betrat den Shop, eine kleine Glocke bimmelte und meldete einen neuen Kunden. Ich suchte die Regale nach vertrauten Dingen ab, hier konnte man alles kaufen....Lebenmittel, Bier, Gewürze, Toilettartikel, Zigaretten und vieles mehr. Langsam füllte sich mein kleiner Einkaufskorb. 6 Flaschen Singha, Zahnpasta, Zigaretten, Toastbrot, Chips und Erdnüsse. Ich bezahlte an der Kassa und die Verkäuferin packte meinen Einkauf in 2 Plastiksackerln.
Ich schlüpfte in meine Latschen und wollte gerade über die Gasse...da kommt ein Moped, darauf 2 Thais...hupen mich an, bremsen und schütten mir einen Kübel Wasser über die Birne. Vollgas und weg waren sie wieder...
Ich starrte ihnen ungläubig hinterher. Was war denn nun? Kannten die mich? Ein Racheakt? Ich schrie: "Seids deppert...???" Nass wie ein Pudel erreichte ich den Bungalow, Hubert grinste und sagte:"HAPPY NEUJAHR" Habens dich erwischt?" lachte Josef." Ich versuchte dich noch zu warnen...aber du warst schneller". In Thailand wird das Neujahr...auch Wasserfest genannt" sagte Hubert. "Die Thais feuern keine Raketen ab...sondern schütten sich mit Wasser zu, dauert einige Tage, da spielt sich die Hölle ab. Wir werden Süd-Pattaya meiden...ist besser so."
Wieder hatte ich dazugelernt, Thais sind "anders"... Männer die als Frauen rumlaufen, Leute in Baumhäusern und Sylvester ohne Feuerwerk. Hätten wir zuhause die selben Bräuche, so würden zu Neujahr die Leute erfrieren... Ich packte meine Sackerl aus und verteilte die Bierchen, das Toastbrot war hinüber...tröpfelte wie ein Badeschwamm. "Burschen ich habe Hunger..." meinte ich."Wir könnten zum Pizza Hut laufen" antwortete Josef. "Ich kenne eine Abkürzung, vielleicht schaffen wir es ohne nass zu werden." Gesagt getan...Ich packte mein Geld, den Fotoapparat und die Zigaretten in Nylonsackerln.
Wir liefen los...im wilden zickzack, raus aus der Siedlung... weiter einen Trampelpfad gegen Süd Pattaya, rein in die erste Seitengasse... näherten uns der Beach Road... und da haben die Thais uns "erwartet". Mit Wasserschläuchen, Kübeln voller Eiswasser und Spritzpistolen überraschten sie uns aus dem feigen Hinterhalt. Wir erreichten Pizza-Hut pudelnass... das Wasser lief uns aus den Schuhen UND aus meiner Kamera. Sie war kaputt... aus dem Gehäuse tröpfelte der "Songhkran" schöne Bescherung... Meine ersten Thailandphotos (incl. Kathoeypics) waren verloren...

Die Rückkehr der Frauen verzögerte sich ein paar Tage. Sie würden erst ende der Woche aus dem Norden zurück kommen. Wir hatten noch etwas Zeit und in den kommenden Tagen verlegten wir "unser" Revier nach Nakhlua, wir hockten in der BAR oder trieben uns am Wong-Amat herum. Damals erzählte mir Hubert wie er zur BAR gekommen ist. Er war in Patty auf Thailandurlaub und wohnte im Romeo, eines Tages sah er den Rolladen mit einen Pappschild "BAR FOR RENT" call xxxxxxx da hatte er einfach angerufen und nachgefragt. Die BAR gehörte einem Inder, auch der Schneiderladen und ein Gebäude nebenan (das hatte damals ein Deutscher gepachtet der einen "Gay-Club" mit jungen Thaiboys führte). Hubert zahlte die geforderte Ablöse und den Cashier hatte er einfach mitübernommen (gehörte wohl zum Inventar). Er dachte, es wäre DIE Möglichkeit damit in Thailand seine Brötchen zu verdienen...


Washing Mama

Endlich hatten wir auch Zeit für Ordnung im Bungalow zu sorgen... um unsere Schmutzwäsche kümmerte sich eine Nachbarin in der Siedlung, wir nannten sie "washing Mama" sie besuchte meine Freunde 2x wöchentlich, holte alte Wäsche und brachte sie sauber und gebügelt zurück. Sie bot ein günstiges und zuverlässiges Service, sprach etwas Englisch und versorgte uns mit Tips und Neuigkeiten aus der Umgebung. "When come Lady back?" fragte sie meine Freunde immer wieder. Und mich "You have Lady, too?" Offensichtlich war es in Thailand für einen Mann ziemlich wichtig eine Lady zu haben. Ohne eigene Lady wurde man irgendwie gar nicht ernst genommen... Ich hatte die letzen Tage genutzt um endlich mal ein paar Ladies "näher" kennen zu lernen. Das war gar kein Vergleich mit den Mädchen die ich aus meiner Heimat kannte. Waren das wirklich Nutten? Die waren ja alle hübscher, freundlicher und netter als alles was ich bis dahin zuhause kennen gelernt hatte! So langsam konnte ich verstehen, warum es meine Freunde hierher verschlagen hatte... Und ich freute mich darauf am Wochenende endlich die Frauen meiner Freunde kennen zu lernen...
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Alt  04.06.2005, 19:10   # 18
Raubritter
 
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Raubritter ist offline
Yep, bei dem ein oder anderem seiner Beiträge muss man einfach mitlesen, klasse fand ich auch diesen Thread ebenso wie den Nachfolger ...
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Legalize Edelweiß
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Alt  04.06.2005, 18:35   # 17
Treki
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@ kaatter

SUPER weiter so
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Treki
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Alt  02.06.2005, 23:34   # 16
kaatter
 
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kaatter ist offline
TEIL 6

Der Überraschung

Inzwischen war Hubert mit einen Kasten Bier zurückgekommen und begann die Flaschen in den Kühlschrank einzuschichten: "Maekhong werden wir auch noch kaufen müssen, morgen beginnt Songhkran... das Geschäft kann nur besser werden." Was ist Songhkran?" fragte ich. "Sylvester, Neujahrsfest" sagte Josef: "Sylvester Im April?" "Ja, hat mit den Buddhismus zu tun, die schreiben auch schon das Jahr 2500.. was weiss..ich... die Thais sind uns um 500 Jahre vorraus, haben Sternenzeit, wie auf der Enterprise...mühhaahaaa" Aber mit der Zivilisation sind sie 1000 Jahre zurück" ätzte Hubert." Am Lande leben sie wie die Feuersteins.. musst dir mal live geben, pennen in Baumhäusern. "Echt?.. in Baumhäusern" fragte ich ungläubig. "Blada, erzähl keinen Blödsinn, sind keine Baumhäuser sondern Blockhütten auf Stelzen" entgegnete der Joe. ER musste ja Bescheid wissen, besuchte er doch schonmal seine Dauerfreundin in Korath. "Naja.. egal wo die Thais schlafen, IHR könnt jedenfalls bald am Beach schlafen unter Palmen..hi,hii...ihr Pleitegeier. "Hast eine Lösung für unser Problem?" fragte Hubert. "Ja, einen Überbrückungskredit, Zahlungsaufschub bei euren Gläubigern (Vermietern) Sanierung der BAR incl. Häusl, einen guten Koch einstellen dafür den Cashier feuer. "Ja, wer gibt UNS schon einen Kredit? "Keine Ahnung.. eine Bank?..ich sicher nicht, habts Sicherheiten?" Meine Armbanduhr" grinste Josef.
"Sonst keine Lösungen in Sicht?" Doch...ihr schafft euch ein zweites Standbein" "Ja was denn?" fragte Hubert. "Schuheputzen und Kaugummiverkaufen in Süd Pattaya... oder um ein Wunder beten, vielleicht erhört euch der hl. Nikolaus" (Schutzpatron der Kaufleute).

Die "Sanierung" der BAR war soweit abgesprochen und wir beschlossen den restlichen Nachmittag am beach (Wong Amat) zu verbringen. "Wo ist der Strand?" 10 Gehminuten von hier..riechst ihm nicht? fragte Josef und deutete die Gasse runter. Je, näher wir dem "beach" kamen desto intensiver hats gestunken...der "Geruch" entfleuchte unzähligen Garküchen die am Ende der Gasse ihren Anfang nahmen und sich dann über den ganzen Strand verteilten. "Na, servas.. was kochen die? Rotzen? (Ratten) "Nein, die kochen Fisch, der riecht so stark" antwortete Josef. Wir platzierten uns auf einigen Liegestühlen und ein hergelaufener Thai spannte einen bunten Sonnenschirm über unseren Köpfen auf.
Hubert bestellte 3 Bierchen und Josef cremte mir den Rücken mit "Tiroler-Nussöl" ein: "Der Strand ist aber dreckig und das Wasser schaut wie Scheiße aus" hatte ich die Unterhaltung begonnen" Zum schimmen gehts, Maul zuhalten, ja kein Wasser schlucken, sonst hast Dünnschiss" sagte Josef. Ich schaute raus aufs Meer, ich hatte noch NIE das Meer gesehen, das grösste Gewässer das ich kannte war der "Neusiedler See" vom Burgenland, er hatte manchmal die gleiche "Farbe". An schönen Tagen konnte man bis Ungarn schauen. "Was ist da drüben"? Malaysien?" Idiot... paar Inseln, glaubst du kannst von da Malaysien sehen?." sagte Hubert. Komisch... ich hatte vor den Urlaub in den Atlas geschaut...wo Thailand endete, da begann Malaysien.
Unter uns Freunden herrschte ein rauher aber herzlicher Umgangston, wir beschimpften und stritten uns gerne und oft... als Idiot oder Trottel tituliert zu werden war schon eine Schmeichelei. "Seit wann bist solo?" fragte Josef. "Hat deine Ex-Schlampe einen neuen Haberer? "Sie ist KEINE Schlampe.. sondern ein Mädchen aus guten Hause, nein hat keinen neuen Verhehrer, was gehts dich an? "Grosse Tutteln (Brüste) hatte sie, wo hast sie kennengelernt?" fragte Hubert nach. "Am Strich beim Praterstern" antworte ich genervt. "Von wo?" "Dort wo man eben ein anständiges Mädel kennenlernt, in einer Nobelboutique beim Krawattenkaufen.." Im Gegensatz zu EUREN Gürtelbekanntschaften (der Gürtel ist ein Rotlichtviertel in Wien) muss ICH fürs pudern nichts bezahlen." "Aber in Pattaya schon...übrigends hast deinen "Kübel" noch?" fragte Josef. Der "Kübel" war mein Ami-Schlitten, ein goldener Ford Mustang (6 Zylinder, 3 Liter Hubraum) mein ganzer Stolz. "Ja, habe ich noch, aber dazugehörigen "Deckel" (Führerschein) verloren... 4:00 morgens,... 2 Promillo, 3 Monate ist er weg."
"Bist deshalb nach Thailand kommen?" ätzte Hubert. "Ha,haaa..nun kannst mit dem Radl in die Disco fahren... Gratulation" ätzte Hubert. "In Pattaya hast keine Chance.."no money no honey" nicht mal mit Mustang." "Ich bekomm auch in Thailand jede die ich will" entgegnete ich zornig. "Nie und nimmer..." ätzte Hubert weiter. "Aber wir können ja wetten.. heute abend in der Walking. Ich suche das girl aus, du musst sie abschleppen und nageln...ok?" "Einverstanden... aber muss eine Hübsche sein, sie muss auch MIR gefallen" antwortete ich. "Um was wetten wir eigentlich?" "Um 2 Longtimes..incl. Auslöse..ok? Gewinnen wir musst uns eine Runde Mädels spendieren...gewinnst du, hast die Chance auf einen Gratisdreier. "Die Wette galt...1th. gings um meine Ehre... 2th. konnte ich im Notfall schummeln und den girl heimlich Geld anbieten. Die Wette war eigentlich nicht zu verlieren...dachte ich.
Nach einigen Stunden "Badespass" und paar Flaschen Bier, machten wir uns heimwärts auf die Socken. Am Rückweg besuchten wir die BAR (der Cashier hatte inzwischen aufgesperrt). Wir verzehrten gierig einige Schinken Käse Toast, schluckten brav ein Singha und hauten ohne Bezahlung ab...war ja "unsere" Bar.
Im Bungalow angekommen spülte ich mir das salzige Dreckwasser unter der Dusche gründlich ab. Schmierte mir Pomade in Haar...gönnte mir eine gepflegte Rasur und einige Spritzer Aftershave ins Gesicht. Schlüpfte in eine beigefarbene Hose und in ein helles Sakko, darunter trug ich ein schwarzes Hemd, vorne hübsch aufgeknöpft damit jeder mein Goldketterl mit Kreuz bewundern konnte. Ein fetter Siegelring am rechten Ringfinger.. und mein Outfit für die "Mutter aller Nächte" war beendet. "Jööö..schau, der John Travolta" lachte Hubert..."und wo hast den Mustang parkt?" Mir wars egal...an meinen Selbstbewusstsein konnten DIE beiden nicht kratzen. "Burschen machts euch fertig... schön zugucken, heute könnts was lernen" war meine Anwort.



Wir waren etwas früh dran...Hubert meinte, vor Mitternacht geht nichts ab in der Marine. So schlenderten wir ziellos durch die Walking street und steckten unsere Nasen in diverse Bars. Mein Outfit erregte helle Bewunderung bei den Bargirls: "Hello..sexy mään.. I love you, come in.." Sie zerrten an meiner Jacke und schickten mir Kusshändchen. Gegen 1:00 Uhr hatten wir uns in der Marine eingefunden. Laute Musik plärrte aus riesigen Boxen. Nachdem sich meine Ohren an den Lärm angepasst hatten und meine Augen an die Dunkelheit, machte ich einen Rundblick... ich sondierte die Lage, wow..war DAS ein Laden, ähnliches hatte ich vorher noch NIE gesehen. War ja riesig, etwas zu laut, man konnte sein eigenes Wort nicht verstehen, wollt man sich Unterhalten dann musste man schreien. Josef brüllte mir 3x zu was ich trinken wolle: "Cola-Whisky..doppelts mit Eis". Hubert ging für mich auf "Brautschau"...Im rechten Socken drückte mich ein 1000 Bath Schein, denn hatte ich vorsorglich versteckt, sollten sie mir das Börsel abnehmen, aber ich war schlauer, hatte vorgeplant. Hier herschte eindeutig ein Frauenüberschuss...ich schätzte 5:1...5 Bräute ein Freier...zuhause in unserer Bauerndisco war das Verhältniss umgekehrt... auf 5 Freier kam 1 Braut. Dazu waren die hübschesten schon vergeben, man(n) musste Glück haben (oder Mustang fahren).
Inzwischen hatte sich Huber wieder bei uns eingefunden" Habe schon was passendes...dort drüben sitzen 2 Tussis am Tisch, siehste? eine musst auswählen, anbraten und abschleppen. Aber vorher her mit dem Geldbörsel... keine Tricks, wenn du Drinks bestellst dann zahle ich..ok?" Ich war einverstanden... der Hubert war leicht zu linken...". Ich winkte den Kellner und bestellte 2 Cocktails für die Ladys... Waren beide extrem hübsch, der Hubert hatte Geschmack, ich entschied mich für das girl mit den grösseren Brüsten.
Ihr Name war "Lek".."Hy Im Frank.. nice to meet you". Sie hatte schulterlanges Haar, ein rotes Kleid und Stöckelschuhe. Sie war eine echte Schönheit... wahnsinn! Miss Universum war ein Witz dagegen. Fast so gross wie ich, lange schlanke Beine und einen hübschen prallen Busen. Wir verstanden uns blendend, nach einigen wilden Runden auf der Tanzfläche zogen wir uns in eine kuschelige Ecke zurück. Konnte gar nicht so schnell schauen, da hatte sie schon die Zunge in meinen Ohr, kurz darauf in meinen Hals. Küssen konnte sie ...meine Finger tasteten vorsichtig Richtung Brust... sie lächelte, das gefiel ihr wohl. Meine Kumpels beobachteten die ganze Aktion aus sicherer Entfernung, Hubert hatte ein schmieriges Grinsen im Gesicht und flüsterte Josef irgendwelche Dinge ins Ohr. Die Wette hatte ich gewonnen...und als die Kleine "I love you" hauchte, fragte ich sie gleich ob sie die Nacht mit mir verbringen möchte. "Yes"...war die Antwort. Sie hatte mich auch schon richtig scharfgemacht...
Ich ging zu meinen Freunden um Bericht zu erstatten. "Glückwunsch...hast gewonnen, aber nageln musst sie auch, so wars abgemacht" sagte Hubert...und verschwand auf die Toilette. Josef guckte mich komisch an und sagte plötzlich." Verrate mich nicht... aber die Alte ist ein Kathoi, vergiss die Sache". Bitte was ist ein "Kathoi"? "Naja... ein Ladyman. Ein Kerl mit Titten" "Und mit Pimmel?" fragte ich nach.. "Ja. Gibt aber auch Totalumbaus" meinte Joe... "vielleicht hast Glück"
Mir wurde ganz anders... plötzlich spürte ich wieder die lange Zunge von dem Kerl in meinem Hals... "Wo ist der Blade, ich bringe ihn um...ich bringe ihn um." schrie ich erbost. Da war er schon...ich schlug ihm mit der Faust gegen die Brust: "Ein Ars..loch bist ein blödes...komm her, komm her.." Der Josef stellte sich zwischen uns beiden und versuchte den Streit zu schlichten: "Verstehst keinen Spass?" schrie Hubert: "Nein...bei sowas nicht du Trottel...das ist NICHT spassig, bin ja kein Schwuler !!!" Wir erregten langsam Aufsehen und 2 herbeigeilte Kellner legten uns nahe die Marine zu verlassen. Der Kathoi hatte sich verzogen...wir waren wieder unten auf der walking street und stritten weiter:" Morgen ziehe ich aus, Blader...ins ROMEO" (das ist mir spontan eingefallen). Josef versuchte noch immer zu schlichten: "Die Wette hat der Hubert verloren... Mädchen waren ausgemacht..oder?" Vertragts euch... morgen ist Songhkran, der Blade muss 2 Weiber zahlen und übermorgen kommen unsere Frauen von zuhause, die musst ja auch noch kennenlernen...."
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Alt  02.06.2005, 16:28   # 15
jimmyk
 
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jimmyk ist offline
wann und wie gehts weida?

Servas kaader,

alle warten gespannt auf die fortsetzung deiner story

gruß
jimmyk
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Die Möse ist kein Blumenbeet, sie riecht auch nicht nach Veilchen,
Doch wenn sie erst gevögelt ist, dann zuckt sie noch ein Weilchen!
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Alt  24.05.2005, 12:18   # 14
jimmyk
 
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jimmyk ist offline
Servas Kaater,

super Gschichtn bis jetzt!

Schreib doch bittschön weida!

An Gruaß
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Alt  22.05.2005, 01:54   # 13
kaatter
 
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kaatter ist offline
TEIL 5

Kassasturz

Ich wollte mich nicht so recht entscheiden, aber auch nicht in den Augen meiner Freunde als "Looser" dastehen. Also suchte ich nach einem girl mit großen Brüsten und zeigte schließlich auf eine Langhaarige im knappen Minirock und nabelfreien T-Shirt: "Ok, ich nehm die.. die schaut ganz nett aus."
Ich war müde und abgespannt, der lange Flug und die vielen Biere zeigten erste Wirkungen.. gääähn. Hubert winkte mit einer kurzen Handbewegung die Langhaarige her. Sie wollte 800 THB für die Nacht, aber Hubert meinte, es ist "low season" und mehr wie 500 wären nicht zu verdienen. Es war schon spät und nach kurzen zögern willigte das girl ein, ich bezahlte die Rechnung und Josef organisierte ein Taxi. Es war etwa 2.00 Uhr morgens und Hubert sagte, er müsse noch kurz zur BAR, wegen der Abrechnung. Ich wünschte ihm eine gute Nacht und erwiederte: "Morgen machen wir Betriebsprüfung und Inventur." Ich war hundemüde als wir den Bungalow erreichten, putze mir noch schnell die Zähne, schlüpfte aus den Klamotten, suchte nach einen Gummi und liess mich erschöpft auf die Matratze fallen.. ooh Mann, was für ein Tag. Ich hörte noch das girl: "Take shower..." da entschlummerte ich selig.



Ich erwachte am späten Vormittag, ein Blick auf meine Armbanduhr.. es war schon fast 11:00. Neben dem surren der air.condi, vernahm ich ein leises rascheln. Es war das girl vom Vorabend die gerade wieder in Ihre Klamotten schlüpfte..."Tilak, you can give me money, I have to go now". Klasse.. den ersten fick hatte ich verschlafen. Ich gab den girl 500 THB:" ...and for Taxi?" Da hast noch einen 20er und mach die Fliege...c u honey". Ich starrte an die Zimmerdecke...mich plagten arge Kopfschmerzen.
Da öffnete sich die Zimmertüre und Hubert riskierte eine neugierigen Blick auf meinen nackten Luxuskörper: "Wie wars Oida ?...gut gevögelt?" Nix...war, gut geschlafen haben wir " Hubert drehte sich um und plärrte: "Josef...renn der Alten nach, die hat sich nicht pudern lassen. "Eine Türe knallte und weg war der Josef..."War meine Schuld Hubert, bin eingschlafen, das girl ist unschuldig". Josef war wieder zurück: "Weg ist das Luder...was war?" Nichts war..schleichts euch endlich, will mich anziehen, dann schauen wir zur BAR..ok?"
Ich duschte, schlüpfte in frische Klamotten und setzte mich an den Küchentisch: "Gibts Frühstück?" Hubert schob ein Singha her...: Katerfrühstück" und grinste: "Warum hast die Kleine nicht zu uns geschickt?..der Joe und ich hätten sie gut brauchen können". "Leckts mich am Ar..h" erwiederte ich. "Hunger habe ich..habts was im Kühlschrank? "Nur Thaispaghetti" murmelte Josef. "Ich mache dir welche" 10 Minuten später servierte er mir einen Teller gekräuselte Nudeln in heissen Wasser. Ich schaute verwundert: "Muss ich die mit Kochwasser essen? und wo ist die Pasta?" Josef seichte das Wasser ab und servierte mir die Nudeln erneut..ich kostete und bekam meinen ersten Erstickungsanfall in Thailand: "Was ist da drinnen? ...soooo scharfe Nudeln". Ich spülte die "Spaghetti" mit 2 Flaschen Singha runter und zündete eine Marlboro an. (Später erfuhr ich mal, das die "Spaghetti" eine Thainudelsuppe waren und MIT Wasser verzehrt wurden).
Ich hatte ein Kassabuch von zuhause mitgenommen und wollte eine Inventurliste des vorhandenen Warenbestandes der BAR aufstellen. Dazu in "Soll" und "Haben" die entsprechenden Einnahmen und Ausgaben verbuchen. Während der Fahrt mit den Taxi Richtung Nakhlua fragte ich: "Habts ihr nicht ein Moped?" Hubert war die Frage scheinbar unangenehm, aber der Josef sagte: "Schon verkauft...vor 2 Wochen".

Hubert schob den eisernen Rollladen der BAR umständlich in die Höhe, drinnen war es heiss und stickig, Josef knipste den Ventilator an und machte Licht.
"Euer Häusl (WC) müsst ihr richten, war gestern verstopft und ohne Klopapier.. eine einzige Sauerei." So nun her mit der Kassa.. was ist drinnen?" Mal gerade 700 THB in Münzen und kleinen Scheinen. Ich nahm an das war Wechselgeld... aber Hubert meinte; das wären die kompletten "Einnahmen" vom Vortag.
"Low season... tote Hose". Ich trug die 700 THB in meine Büchlein ein und fragte nach der Kassaentnahme: "200 THB habe ich gestern Abend entnommen". Ich buchte 200 THB "Privatentnahme"...: "ja und einen Kasten Bier haben wir gestern auch gekauft, die musst aber unter "Geschäftliche Ausgaben" verbuchen". Ich hakte nach: "Werdet ihr mit Bier beliefert? Wie ist euer Einkaufspreis? "Nein, wenn das Bier alle ist, laufen wir in den Supermarkt und kaufen eine Steige. Pro Flasche schlagen wir 20 THB auf den Einkaufspreis, das ist unser Gewinn... Steuern gibts keine in Thailand" antwortete Hubert.
Ich grinste, scherzte Hubert? Bier vom Supermarkt..."und den Whiskey kaufts wohl auch dort?" Ein kurzes "JA" war die Anwort. Ich machte mich daran die "Inventurliste" zu erstellen. 7 Flaschen Bier und eine halbvolle Bottel Maekhong (es war die einsame Flasche mit orangen Etikett die ich am Vorabend "bewunderte". Lebensmittel waren keine vorhanden... gab ja keine Küche. Es gab sie schon.. aber die diente wohl nur zur Dekoration.
"Ab heute gibts Schinkenkäsetoast, nun haben wir ja eine Platte". Der Cashier hat keine Ahnung vom kochen und zusätzliches Personal können wir uns nicht leisten" murmelte Josef". Ja und die Kassa stimmt auch nicht, es fehlen meine Dollars von gestern" antwortete ich.
Ich errechnete folgende "Bilanz":
Einnahmen: pro/Monat ca. 30.000 THB ( bei 30 verkauften Flaschen Bier täglich, bei 30 THB Gewinn).
"Weihnachten/Sylvester" verkauften wir die 3 fache Biermenge" stotterte Hubert.
Ausgaben: 3000 THB Monatsgehalt für den Cashier, 9000 THB Lokalmiete, 7000 THB Miete für den Bungalow und schätzungsweise 4000 THB "Betriebskosten" (Strom, Gas, Wasser) wobei niemand genaue Angaben über Kw (Strom) und qbm (Gas, Wasserpreise) machen konnte. Ergebniss: 30.000 THB an Einnahmen standen 20.000 THB an Ausgaben gegenüber. Darin waren aber noch keine Lebenshaltungskosten bzw. Privatentnahmen (für Go-Go Nutten) enthalten. "Jungs.. wenn eure Reserven auch verbraucht sind, dann seid ihr pleite." War meine kurze Anwort.
Betretenes Schweigen war die Folge..."Ich gehe Bier holen" meinte Hubert und verschwand auf die Gasse. Nun war Gelegenheit mit Josef ein persönliches Gespräch zu führen, da hörte ich das Karl schon vor einigen Wochen seinen Anteil an der BAR zurückforderte und nach Udon abhaute. Schlaues Kerlchen... er verliess als erstes das "sinkende Schiff". "Ich bin froh das du nun hier bist" meinte Josef..."ja, wir sind pleite, deshalb verkauften wir auch das Moped, sogar die Miete für den Bungalow wird schon knapp, es ist ein Jammer... der Blade hat uns allen was vorgemacht und wir hatten ihn vertraut." Leider kann ich mir nicht einmal ein Rückflugticket leisten, also wenns Geschäft nicht besser wird, dann sehe ich schwarz..."
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Alt  14.05.2005, 07:13   # 12
Mallorca
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geil bitte schnell die Fortsetzung schreiben
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Alt  13.05.2005, 20:23   # 11
Treki
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@kaater

Einfach super
Ich hoffe du schreibst diese story auch noch zu ende!????
Habe dazu aber auch noch eine frage wann also welches jahr war den das??
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Treki
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Alt  11.05.2005, 02:16   # 10
kaatter
 
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Teil 4

Freunde

Meine Freunde waren gerade in einen Streit verwickelt: "Blada..du bist schuld..." hörte ich Josef schreien. Plötzlich hatten sie mich gesehen, sie starrten mich an wie einen Geist: "Von wo kommst DU den her?" Na... von woher?... mit einer Taxe aus Bangkok, dankeschön fürs abholen!" Josef stammelte: "Der Blade ist Schuld... musste ja noch ein Bier saufen, dann war der Bus weg": "Blödsinn, sagte Hubert, normalerweise fährt der Bus nie pünktlich.. naja.. diesmal schon." Wir waren aber schon am Flughafen und haben dich gesucht, sogar am Schalter haben wir nachgefragt, aber die geben keine Auskunft über die Passagierliste, die Ars..löcher." Wir haben gesagt es ist ein Notfall.. aber keine Chance, 2 Stunden haben wir dich gesucht, ausrufen haben wir dich lassen. Naja, Hauptsache du bist da, hat dich unser Chashier gut versorgt?"
Inzwischen waren wir bei der Bar angekommen, ich wollte nun mal duschen und die Klamotten wechseln. "Wo wohnt ihr?" In der Nähe?... ich muss mich frisch machen." 10 Minuten von hier", sagte Hubert...ging hinter die Theke und nahm einige Bath-Scheine aus der Kassa.



Josef schnappte sich mein Gepäck und ging Richtung Hauptstrasse. Er winkte so einen komischen blauen Pic-up heran (mit Sitzbänken auf der Ladefläche) und schon brausten wir gegen Süd-Pattaya. Wir stoppten in der soi sum sai und nach einigen Schritten erreichten wir eine kleine Siedlung mit hübschen Bungalowanlagen. Die Häuschen waren relativ klein und hatten einen Vorgarten. Hubert schob mit lauten knirschen ein eisernes Zauntor zur Seite. So da sind wir...
Ich betrat das Vorzimmer das gleichzeitig auch Wohnraum war. Im hinteren Bereich gab es eine kleine Küche, im vorderen Teil 2 Schlafzimmer (davon eines mit air.cond) WC incl. Dusche. Das Häuschen war nicht gross etwa 70-80qm Wohnfläche. Garage oder Keller war nicht vorhanden. Ich schmiss meine Koffer auf die Couch und fragte: "Na und...wo ist der Lange?" Der "Lange" war Karl... das "Nesthäckchen", er war der jüngste, erst 20 Jahre alt aber der grösste von uns (ca.190cm). "Der Lange hat uns verlassen... ist abgehauen". antwortete Hubert. "Abgehauen?... du hast ihm rausgeschmissen" wiedersprach Josef, guckte mich an und fragte nach dem Fresspacket seiner Mutter: "Hast Speck mitgebracht?" Wo, ist der Toaster?" Ich öffnete meinen Koffer und verteilte die mitgebrachten Dinge. "Ich hätte ein Kuvert für den Karl... ist von seiner Mutter. "Das Kuvert, kannst mir geben, da ist sicher Kohle drinnen... weil der Lange ist noch seinen Anteil an der Miete schuldig," meinte Hubert.: "Nichts da,.. am Kuvert steht PERSÖNLICH, du Geier !" antwortete ich. Irgendwie kam mir die Sache komisch vor. "Seit wann ist der Karl weg?" 3 Wochen schon... ist abgehaut mit seiner Tussi, der spinnt... die Alte ist 8 Jahre älter wie er. Dauernd hat er Thais in die Bude reinlassen, zum Schluss waren es ein halbes Dutzend... wir sind ja kein Asyl, habe dann alle rausgeschmissen, da hat der Lange auch einen Abgang gemacht" sagte Hubert.
"Der Karl wohnt jetzt in Udon.. kommt aber nächste Woche um sein Kuvert abzuholen, keine Sorge.." meinte Josef. "Hast Senf und Brot dabei?.. und wo sind die Manner Schnitten? Der Hubert packte inzwischen seinen Toaster aus: "Ab morgen gibts Schinken Käse Toast in der Bar..." Ich fragte welches Zimmer ich bewohnen dürfe. "Das mit der air.condi... sonst zergehst uns" antwortete Hubert. Ich packte meine Koffer und machte es mir in meinen neuen Zimmer mal gemütlich. Während ich meine Sachen auspackte überdachte ich die Lage, warum hatte Karl die beiden verlassen? Er passte eigentlich gar nicht zu den beiden, Karl war Nichtraucher und Antialkoholiker. So ein Ökö Freak... Zivildienstler, wenn seine Mutter wüsste, das er nun eigene Wege geht.. dann Mahlzeit.
Ich duschte und schlüpfte in frische Klamotten: "Blader..brauche ich eine Krawatte?.. was steht am Programm? Restaurant.. oder Nachtclub?" Walking street... T-Shirt und Jean reicht" antwortete Hubert. Ich war frisch geduscht, duftete nach Pitralon.. fühlte mich wie neugeboren und wartete auf meine Kumpane damit sie endlich mit dem Speckessen aufhören würden. Ich dachte daran bei Gelegenheit mit Josef ein "4 Augengespräch" zu führen. Ich musste die Wahrheit über Karls Verbleib erfahren. Nach einer Ewigkeit machten wir uns endlich auf die Socken, Richtung Süd Pattaya (Walking street).

"Hatsch ma (gehen wir).. oder fahrn ma?" fragte Hubert, "gehen wir.. ich will mir die Gegend anschauen" sagte ich. "Habts ihr Freundinnen?.. ich habe im Bad Weibersachen gefunden" „Ja, jeden Tag eine andere" antwortete Hubert. "Wir haben Weiber..klar, was denkst du? Aber wir haben sie heimgeschickt, die kommen nächste Woche wieder, wir dachten, ist besser du lebst dich mal bei uns ein", sprach Josef.
Die Strasse wurde belebter und die Musik lauter... wohin ich blickte nur Bars, Mädchen und Lokale: "Helloo.. sexy määän.. come in." Ich wusste nicht wohin ich zuerst gucken sollte... An diese Massenfreilichtprostitution musste ich mich erst noch gewöhnen. Es war, als sei ich auf einem fremden Planeten gelandet, der nur von Nutten bevölkert wurde.

Ich trottete einfach hinter den beiden her, in der Hoffnung sie nicht aus den Augen zu verlieren. "Magst Go-Go schauen... oder in eine Beer Bar?" fragte Hubert. Ich deutete zu einigen Bars... "Da schauts gut aus...geile Hasen". Wir nahmen an der Theke Platz und bestellten 3 Bierchen. Laute Musik dröhnte aus den Boxen und grellgeschminkte Mädchen grinsten uns mit einen breiten Lächeln an. "Gefällt dir eine?.. suche dir was aus" sagte Josef. "Sind das Kellnerinnen oder Nutten" fragte ich "Beides... Service und Nutten" anwortete Hubert. "Wie sind die Preise so?" war meine nächste Frage: "250 Schilling, ganze Nacht" sagte Hubert. "Nehmen die Dollars?... ich habe noch nicht gewechselt". Kein Problem.. die nehmen alles. Ich change dir einen Tausender" meinte Josef" dafür zahlst die Bier...ok?


Weihnachten in Pattaya

Ich schaute in die Gesichter der girls...hmm, eigentlich waren sie damals nicht mein Geschmack (ich stand eher auf blonde Mädchen). "Sind ja alle schwarzhaarig.. schauen alle gleich aus" meinte ich. "Gibts Aids in Thailand? "Wir sind schon ziemlich lange hier und leben noch immer" murmelte Hubert. "Aids, glaube ich nicht, aber der Blade hat letzten Monat einen Tripper aufgrissen". ätzte Josef. "Halts, Maul.. das ist meine Sache" schrie Hubert zornig.
"Echt?.. einen Tripper?.. wie ist das?.. erzähl mal Hubert", fragte ich weiter. "Beim Pinkeln hats gebrannt.. so fängst an, bin dann zum Arzt, der hat mir eine "Pferdespritze" gegeben, war höllisch... paar Tage Pause einlegen und nun ist es wieder ok. "Ich habe Gummis dabei" antwortete ich "und geimpft bin ich auch gegen alles". Gegen Tripper gibts keine Impfung.. Depp" sagte Hubert" und suche dir endlich eine Tussi aus".
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Alt  07.05.2005, 21:05   # 9
Mallorca
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und wann kommt Hubert ?
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Alt  07.05.2005, 19:10   # 8
Treki
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@Kaatter


Einfach ein SUPER bericht!!
Wann kommt der nächste teil??
Habe lange nicht mehr so gelacht!!!

Treki
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Alt  01.05.2005, 00:43   # 7
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Teil 3

Der "Cashier"

Ich platzierte mich auf einen der Barhocker und zündete mir eine Zigarette an. "Whats you drink ?" fragte mich die Thai, einen roten Gspritzen wollte ich: "red wine, mixes with soda"... "wäääin no häääve...hääve Singhaa". Whats Singhaaa? Whiskey? "No...Singha ist`s beer". Keinen Wein in einer österr. Bar...Schande über meine Freunde. Ok...Singha. Sie schob mir eine kleine Flasche Bier in so einer ollen Styrophorhülle herüber. Die Hülle war mit rot-weiss-roten Isolierband umwickelt, Glas bekam ich keines. Ich riskierte mal einen Rundblick in der Bar. Das Mobilar hatte wohl schon einige Vorbesitzer, die Theke war aus dunklen Mahagoni oder Theak Holz. Ein halbes Dutzend hölzerner Barhocker mit zerfledderden Kissen. Der Boden war gekachelt und über der Schank baumelte eine Weihnachtslichterkette. Hinter der Theke war ein leeres Wandregal, mit Ausnahme einer einzelne Flasche mit orangen Etikett.
An der Wand einige Poster aus Österreich, schneebedeckte Berge und eine Almwiese. Auf einer Pinnwand Photos, darunter einige mit meiner Fratze. Deshalb kannte mich der Schneidergeselle, guckte sich wohl öfters meine Bilder an....

Ich musste mal aufs "Örtchen".... der Cashier zeigte mit einer Handbewegung in den hinteren Lokalbereich. Da erlebte ich die nächste Überraschung...
Es gab nur ein WC und das war in einen jämmerlichen Zustand. Der verfliesste Boden stand ca. 5mm unter Wasser, kein Klopapier vorhanden und als ich die Spülung betätigte, sah ich das die ganze Bescherung nicht abfloss...hoffnungslos verstopft.
Unser Wirt um die Ecke sagte immer: "Das Klo ist die Visitenkarte eines Gasthauses". Ich war entäuscht von der ganzen Bar.
Sie war so klein (ca.40qm)... und so schmuddelig, ich dachte meine Kumpels regierten eine Nachtbar mit Neonbeleuchtung, verspiegelten Wänden, Kellner die Cocktailflaschen durch die Luft wirbelten und girls in in seidenen Kimonos, eine Bar mit Pianospieler.. usw.
Aber nicht eine umgebaute Garage mit Wohnbereich. Ein zünftiges Kellerstüberl hatte mehr an Flair zu bieten.
Der Cashier erschien mir auch nicht ganz geheuer.. fragte mir richtig Löcher in den Bauch, wie alt ich bin...1th. mal in Thailand? Ob ich Junggeselle bin, was ich arbeite, wieviel ich verdiene, ich wurde regelrecht verhört.. ob die "Bock" auf mich hatte? Ich bestellte mir noch ein Bierchen und zückte meine Börse..ich hatte noch keine THB umgewechselt, nur Schilling oder Dollars. Sie war mit Dollars einverstanden... so bezahlte ich jedes Bierchen gleich mit einen Dollarschein (ich hatte am Ende 8 Bierchen). Ich schätzte die Kassiererin um die 40 Jahre.. sie hatte eine Narbe im Gesicht, schwarze schulterlange Haare, Minirock und T-Shirt, dazu tänzelte sie in Stöckelschuhen mit Bleistiftabsätzen rum. Ihr Gesicht war grell geschminkt und eine dicke Goldkette um den Hals. Die "Gute" hatte wohl auch schon bessere Zeiten erlebt. Manchmal lief sie wie von der Tarantel gestochen auf die Gasse und plärrte:" Welcome...sexy man..come in..I love youuuu". Dazu gestikulierte sie wild mit den Händen. Das komische an der Sache war..ich wusste nie WER damit gemeint war, die Rentner, die aus den gegenüberliegenden Hotel kamen? Ich fragte, ob sie über den Verbleib meiner Kumpels Bescheid wüsste...sie meinte: "They take bus to Bangkok", wahrscheinlich haben sie mich verpasst, ich sollte mir keine Sorgen machen. Wenn sie nicht auftauchen, dann könne ich ja bei ihr pennen... über der Bar hätte sie ein Zimmer... Ob das eine Nutte war?
Dauerte nicht lange und ich hatte die leitende Angestellte schon auf meinen Schoss sitzen. "Sexy määän..." Die Sache wurde mir schon peinlich, ich hoffte nur das meine Kumpels bald auftauchten. Das ERSTE was ich beantragen würde (als Geschäftl. Berater) wäre, dass sie mal den "Cashier" feuern... die belästigte ja die eigenen Gäste...
Endlich tauchten die erste Gäste in der Bar auf... durchwegs ältere Herren in Begleitung bemerkenswert junger Thaimädchen, oooch...da waren schon hübsche dabei. Der Cashier verliess meine Oberschenkel und bediente die Kunden.



Irgendwie hatte ich den Eindruck "overdressed" zu sein, die Kerle liefen alle in Schrebergartenkluft rum. Badelatschen oder Sandalen, Leiberl, kurze Hosen (Bermudas) und eine Bauchtasche. Ich dagegen hatte eine helle Hose und ein Sakko übern Barhocker hängen. Hatte ja keine Ahnung was man(n) in Thailand so trägt (im Reiseführer stand.."dezente Kleidung"). Also...Hose und Sakko ist wohl dezent..oder? Es war schon dunkel (nicht mal 20:00 Uhr) und meine Freunde waren noch immer nicht eingetroffen. Denen werde ich den Marsch blasen, schöner Empfang, war ja nur froh das mir der Deutsche am Flughafen weitergeholfen hatte. Den "Schlitzaugen" traute ich nicht... ich hatte ja einen haufen Geld bei mir (ca.18.000 Schilling) ob Thailand ein sicheres Land war?
Wenn sie nicht kommen dann werde ich versuchen im Hotel nebenan ein Zimmer zu bekommen... Englisch kann ich, was heisst aber Einzelzimmer auf Englisch? Ob ich die Rentner am Nebentisch fragen könnte ob im Hotel was frei wäre? Wie die Preise sind und so... sind das Deutsche oder Ösis? Keine Ahnung... reden ja nur Englisch mit den Mädchen und fummeln an ihnen rum.
Ich ging paar Schritte zum Eingang und guckte die Gasse runter... da hörte ich vertraute Worte, jemand schrie: "Bist deppat Blader..? ..den Ton kannte ich, es war die Stimme von Josef... so "titulierte" er gerne den Hubert wenn er zornig war. Ich lief die Gasse hinunter, in Richtung der Schreie, hinein in die Dunkelheit...
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Alt  27.04.2005, 22:19   # 6
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Thumbs up story des jahres

schreib sofort weiter....................... bevor sie dich für hollywood ongaschieren....

tim
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Alt  27.04.2005, 20:39   # 5
kaatter
 
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TEIL 2

Die Suche

3 Wochen Urlaub hatte mir meine Firma bewilligt, ich ergatterte einen last minute Flug bei einer Arabischen Airline und informierte Hubert das ich schon in einigen Wochen (Anfangs April) nach Thailand kommen würde. Auf meine Frage was ich aus der Heimat so mitbringen sollte, meinte er : "Einen elektrischen Plattentoaster". Ich möge doch seine Mutter besuchen, sie wisse schon Bescheid. Also besuchte ich Huberts Mutter, die Mutter von Karl und auch die Mutter von Josef. Von jeder erhielt ich ein "Mitbringsel" mit der Bitte es ihren Sohn zu überbringen. Huberts Mutter hatte das grösste Packet für mich. Einen elektr. Toaster in Orginalverpackung. Gabs in Thailand keinen Toaster? Die Mutter von Karl vertraute mir ein Kuvert an, darauf stand "Persönlich" , Josefs Mutter überreichte mir eine Tasche - ein Fresspaket...vollgestopft mit Schokolade, Speck, Würsten, Fertigsuppen, div. Konserven und Mannerschnitten. Ich protestierte... die Tasche war einfach zu gross, die Schokolade und die Schnitten mussten zuhause bleiben.



Bangkok-Airport, April:
Es war ein heisser und schwüler Nachmittag, ich wartete in einer langen Schlange vor einen Schalter um die Einreiseformalitäten zu erledigen. Ich überlegte was ich den Beamten bei einer Zollkontrolle über den Plattentoaster antworten sollte, ob die Einfuhr von Wurst und Speckwaren eigentlich legal sind und was ich mache, wenn meine Freunde mich nicht abholen würden...
Zollkontrolle hatte ich keine...und von meinen Kumpels war auch keiner da. Ich suchte den halben Flughafen ab...immer wieder wurde ich nach einen "Täääxi Mister?" gefragt. Nach einer Stunde erfolglosen Suchens setze ich mich genervt auf meine Koffer. Da sprach mich ein Deutscher an.. ob er helfen könnte. Ja nach Pattaya..sollte abgeholt werden und bin versetzt worden. Ich fischte eine Visitenkarte aus meiner Brusttasche "AUSTRIA Beer-Bar" Pattaya, Nakhlua... ob er die wohl kenne? Neee.. kennt er nicht, aber eine Taxe könne er günstig beschaffen. 15 Minuten später war ich mit einen alten Toyota Richtung Pattaya unterwegs.



Nach einer höllischen Fahrt (der Typ fuhr immer auf der falschen Seite) erreichten wir Pattaya. Damit waren aber auch die Ortskenntnisse meines Taxidrivers zu Ende... pausenlos fragte er mich wohin er solle.. ja keine Ahnung.. hier die Visitenkarte, er soll mal nachfragen "AUSTRIA Beer-Bar" wirds wohl nicht soviel geben..oder? Falsch gedacht...gab Hunderte Bars....ganz Pattaya bestand nur aus Bars (so erschien es mir damals). Wir bewegten uns pausenlos im Kreis..mal sah ich einen Strand (Beachroad) dann wieder Bars...das ganze wieder zurück.. Kreisverkehr, Strasse wieder runter..abgebogen usw...die Bar blieb verschwunden.
Bis einer den genialen Gedanken hatte NICHT die Bar zu suchen sondern Nakhlua und die angeg. Strasse (soi). Also, richtige Adresse...richtige Bar...oder?
Wieder Fehlanzeige...keine Spur von einer Bar..nur ein Hotel, einen indischen Schneider und eine Garage mit eisernen Rolladen. Ich war echt genervt...erklärte den Taxifahrer das ich HIER aussteige und einfach in diesem Hotel mal einchecken würde. ROMEO PALACE...ob die freie Zimmer haben ? Kaum war das Taxi abgefahren..schrie ein Typ hinter mir: "Fääänkk...Fäääänk ???" Ich drehte mich um und sah einen Inder mit komischer Haube (wie ein Schlumpf). Er winkte mir aufgeregt und schrie immer :"Fääänk?...Fääänk?" You Fääänk fom Austia?... Yes Im Frank from Austria, you know me? (Wie konnte mich der Bursche kennen?)
You fiend vom Hubert...Manager fom Beer-Bar Austria, I see you on Photo, Hubert tell me, you come today...
Aber wo war Hubert, wo die anderen und WO die Bar? "Here Bar..moment, not open now..closed..." und schon trommelte er mit seinen Beinen und Füssen an den eisernen Rolladen der Garage... Da sah ich SIE... eine Kopie meiner Visitenkarte (rot-weiss-rot) mit scharzer fetter Schrift: AUSTRIA - Beer Bar. Die Karte klebte links neben dem Rollladen in Augenhöhe. Keine Neonreklame...keine rot-weiss-rote Flagge, eine kitzekleine unscheinbare Visitenkarte als einziger Hinweis das diese Garage eine "Bar" sein sollte..dazu eine from AUSTRIA ?
Das Getrommel von den Inder (später erfuhr ich das er "Sunny" hiess und in den Schneiderladen arbeitete) zeigte Wirkung, über der Garage öffnete sich ein Fenster und eine ca. 40 jährige Thai guckte mit verschlafenen Gesicht herunter...Sunny schrie: Nong.. nong.. leo.. leo... Fäänk.. here... open Bar.. leo.. leo.
10 Minuten später wurde der Rollladen in die Höhe geschoben... da sah ich sie zum ersten Mal...die "BAR"...eine Theke mit einigen Barhockern... Die Thai bat mich herein...knipste einen Ventilator an und legte eine Musikkassette in den Recorder...Reinhard Fendrich....ich war "zuhause"...juhuuuuu...
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