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Alt  23.11.2014, 16:02   # 1
joe250
 
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joe250 ist offline
Post Razzia im „Paradise“ - 900 Polizisten im Einsatz

Bild - anklicken und vergrößern
bild.jpg  
So funktioniert der größte Puff Europas

http://www.bild.de/bild-plus/video/c...ogin.bild.html



Leider nur unter Bild +
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Eine erfolgreiche Frau ist eine, die einen solchen Mann findet
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Alt  05.07.2015, 08:59   # 32
joe250
 
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joe250 ist offline
Wink Ganz so perfekt war er dann wohl doch nicht...

Bild - anklicken und vergrößern
2,w=650,c=0.bild.jpg   2,w=559,c=0.bild.jpg   bild.jpg  
http://www.bild.de/regional/stuttgar...2428.bild.html
Zitat:
TUNAHAN A. (21) SOLL FRAUEN ZUR PROSTITUTION GEZWUNGEN HABEN
|
Ist dieser Mann ein brutaler Loverboy?



Tunahan A. soll sein Opfer in eine psychische Abhängigkeit getrieben haben
Foto: Michael Hahn



VON PHILIPP-MARC SCHMID
Stuttgart – Tunahan A. (21) aus Bad Cannstatt soll mit zwei Huren drei Frauen zur Prostitution gezwungen haben. Zum Beispiel im „Paradise“. Alles flog auf, weil eines der Opfer dort Geld aus einem Spind klaute, sich der Polizei stellte – und auspackte!

Den Ermittlern kam das gerade recht, denn sie hatten das Bordell da bereits im Visier.
Der Verdacht: Menschenhandel.

Im November stürmte die Polizei den Club von Jürgen Rudloff (60), verhaftete unter anderem Tunahan, Cilem G. (27) und Yana P. (25).



Cilem G. ist Türkin. Sie soll den Opfern erklärt haben, was sie zu tun haben, damit sie viel Geld einnehmen
Foto: Michael Hahn


Jetzt wird ihnen in Stuttgart der Prozess gemacht.

Der Fall.

Tunahan soll Rosali E. (19) in einer Bar getroffen haben. Laut Anklage spielte er ihr die große Liebe vor. Er soll Rosali Designer-Produkte geschenkt, sie so gefügig gemacht haben.

Um Geld für die gemeinsame Zukunft zu verdienen, ging sie schließlich anschaffen.
Auf ihren Körper musste sie sich, so steht es in der Anklage, Tunahans Namen tätowieren. Als Zeichen, dass sie ihm gehört!

Yana P. soll Rosali im Bordell beaufsichtigt und mit ihr den ersten Freier bedient haben. Als Rosali aussteigen wollte, habe man ihr mit Knochenbrüchen gedroht.

Sie blieb. Bis zum Diebstahl.

Jennifer S. (21) und Janine L. (20) fielen im Internet auf die Loverboy-Masche rein.



Nermin Culum hält sich im Ausland auf, damit ihn die deutschen Behörden nicht verhaften können
Foto: Mario Firyn


Jennifer soll auf der Plattform „Badoo“ Nermin Culum (32), den Vize-Welt-Präsidenten der Rockergruppe „United Tribuns“, kennengelernt haben. Janine über „Facebook“ Ahmed A. (26), Tunahans Onkel.

Auch Jennifer und Janine wurden zur Prostitution gezwungen. Hure Cilem G. soll sie beaufsichtigt haben.

Die zwei Loverboys verstecken sich im Ausland, stehen deshalb nicht vor Gericht. Der Prozess geht kommenden Mittwoch weiter.
Zitat:
Alles flog auf, weil eines der Opfer dort Geld aus einem Spind klaute, sich der Polizei stellte – und auspackte!
Gar nicht so dumm von der Kleinen
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Alt  05.07.2015, 08:30   # 31
Aleron
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Aleron ist offline
Der perfekte Puff - Siegel 23/2009

Hier habe ich einen schon fast historisch zu nennenden Spiegel-Bericht gefunden.

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Alt  02.07.2015, 16:24   # 30
joe250
 
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joe250 ist offline
Wieder Neues von der Presse

Bild - anklicken und vergrößern
media.media.f6cf3315-9fba-4449-8375-a69833d2dc9d.normalized.jpeg   media.media.57862b63-db2d-4407-9d09-fcbabddc5066.normalized.jpeg   media.media.7c810654-bcf5-4b5f-aee6-73897d46e667.normalized.jpeg  
http://www.stuttgarter-zeitung.de/in...ebb23378c.html

Zitat:
Prozess am Landgericht Stuttgart
Prozess wegen Menschenhandels beginnt

Von Christine Bilger 30. Juni 2015 - 07:55 Uhr

Es ist ein Fall rund um Liebe und Leidenschaft: Ein Mann soll als sogenannter „Loverboy“ Frauen erst die große Liebe versprochen und sie dann in die Prostitution getrieben haben. Jetzt steht er vor Gericht. Der Prozess könnte auch Licht in die Welt hinter den Kulissen des Bordells „Paradise“ in Leinfelden-Echterdingen bringen.



Der „Loverboy“ soll die jungen Frauen in die Prostitution gezwungen haben. Foto: dpa

Stuttgart - Die Aussicht auf Liebe und Luxus lockte. Ein junger Mann, stark und cool und immer mit dem nötigen Kleingeld. Dazu das verruchte Image einer Gang, deren Leute sich wie harte Rocker geben – auch wenn sie nicht einmal Mofa fahren. Die jungen Frauen mochten das offenbar. Der Mann versprach das große Glück und stellte doch plötzlich Forderungen. Die neue Flamme musste ihre Liebe beweisen und sich anderen Männern für Geld hingeben. Geld, das ihr „Loverboy“ brauchte. Viele machten mit.

Die Geschichte klingt nach Liebe und Leidenschaft, die blind machen. Am Mittwoch wird sich eine Institution mit dem Fall beschäftigen, die wenig mit Gefühlswallungen und Leidenschaft argumentiert, sondern deren Aufgabe die nüchterne Analyse ist. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat drei Personen angeklagt, sich des schweren Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung und der Zuhälterei schuldig gemacht zu haben.

Der „Loverboy“ soll junge Frauen angelockt haben

Einer davon ist ein „Loverboy“, ein 21-Jähriger, der zur Gang United Tribuns gehören soll. Sein Job soll es gewesen sein, junge Frauen mit seinen Reizen zu locken, um sie später dem horizontalen Gewerbe zuzuführen. Die beiden Frauen, die ebenfalls auf der Anklagebank sitzen, sollen dafür gesorgt haben, dass die Neuen spurten: Als erfahrene Prostituierte sollten sie die jungen Frauen anleiten und darauf achten, dass diese dabeiblieben.

Am Mittwoch beginnt am Stuttgarter Landgericht der Prozess gegen den jungen Mann und die beiden Frauen. Es ist ein Verfahren, das Licht bringen kann in die Welt hinter der bunten Kulisse des Großbordells FKK-Club Paradise in Leinfelden-Echterdingen. Viele blicken gespannt auf diesen Fall, der voraussichtlich nur das erste Gerichtsverfahren in der Sache sein wird. Die Staatsanwaltschaft hat bisher nur die Anklagepunkte in dem nun eröffneten Strafverfahren bekannt gegeben. Welche der 15 Beschuldigten darüber hinaus für weitere Tatvorwürfe in Betracht kommen, ist noch nicht bekannt.

Die Ermittler wittern außerdem Betrug

Mehr als ein Jahr lang ermittelte die Polizei im Umfeld des FKK-Clubs. Das gipfelte im November in einer Großrazzia in mehreren deutschen Städten, auch im Ausland wurden Bordelle und Wohnungen durchsucht. Die Polizei suchte Beweismaterial für die Machenschaften der mutmaßlichen Menschenhändler, für die Verknüpfung mit der Gang United Tribuns und für die Geldgeschäfte des Machers der Bordellkette, Jürgen Rudloff, und dessen Sprecher Michael Beretin. Was die Ermittler wittern, ist der Betrug an Anlegern einerseits. Es sollen immer wieder Gelder eingeworben worden sein, die in weitere Clubhäuser investiert werden sollten. Nach der Razzia teilten die Ermittler mit, es gebe Ansatzpunkte für den Verdacht, dass ein Großteil dieser Summen für private Zwecke benutzt worden seien. Diese Ermittlungen laufen derzeit aber noch.

Die Verdächtigungen gegen die Geschäftsführer in Stuttgart und Saarbrücken sind vor allem deswegen bemerkenswert, weil Rudloff und Beretin sich bisher stets als Saubermänner der Branche zu vermarkten wussten: Rudloff, der selbst zwar nie als Geschäftsführer in Erscheinung trat, aber der Bordellchef des Hauses auf den Fildern ist, tingelte durch die Talkshows dieser Republik. Sein wohl größter Auftritt war ein Jahr vor der Großrazzia bei Talkmaster Günther Jauch in der gleichnamigen Sonntagabendsendung.

Der Chef trat in Fernseh-Talkrunden auf

Rudloffs Pressesprecher Michael Beretin stand ihm da kaum nach. Als „Rotlicht-Experte“ gab er immer wieder seine fundierten Einschätzungen zu einschlägigen Etablissements vor RTL-2-Kameras ab. Die Botschaft des Schwaben-Duos auf den diversen Kanälen: Rudloff und Beretin präsentierten sich als „die Guten“ in der Welt der käuflichen Liebe.

Die Ermittler sahen das anders und nahmen das Haus Ende 2013 ins Visier, bevor sie ausreichend Anhaltspunkte für die Razzia im vergangenen Spätherbst sahen. Zwar sind im Moment all jene im Fokus, die tatsächlich die jungen Frauen ins horizontale Gewerbe brachten, doch dabei steht natürlich die Frage im Raum, was die beiden Herren, die die Saubermänner im Hintergrund gaben, von den Machenschaften in ihren Etablissements wussten.

Einen tiefdunklen Schatten wirft zum Beispiel die Verwicklung der United Tribuns auf die vermeintlich strahlende Welt der Paradise-Betreiber. Die Gang steht von Anfang an im Ruf, vor allem die Rotlichtwelt kontrollieren und hier auch anständig absahnen zu wollen. Ein Blick in die Vergangenheit offenbart das: Die United Tribuns entstanden 2004 in Villingen-Schwenningen. Ihre Begründer, die Brüder Culum, sitzen im Land ihrer Eltern, in Bosnien. Ein internationaler Haftbefehl gegen sie liegt vor.

Die United Tribuns fallen inzwischen häufiger auch außerhalb des Rotlichtbezirks auf. In Stuttgart und der Region erregten sie im Frühjahr mit in der Öffentlichkeit ausgetragenen Konflikten mit den sogenannten Stuttgarter Kurden Aufsehen. Dabei ging es vor allem um Machtdemonstrationen und Gebietsansprüche.

Beim Landeskriminalamt (LKA) geht man davon aus, dass die United Tribuns in Baden-Württemberg rund 200 Anhänger haben, sagt Sigurd Jäger, der Inspektionsleiter für organisierte Kriminalität. Im Rotlichtmilieu der Altstadt sind sie nach Erkenntnissen des LKA nicht involviert.
http://www.stuttgarter-nachrichten.d...791d4ff82.html

Zitat:
Edelbordell Paradise

Richter mit Einblick ins Sex-Imperium

Wolf-Dieter Obst, 01.07.2015 08:30 Uhr

Ehrliche Prostitution und seriöse Erotikdienstleistung – dafür stand das Edelbordell Paradise im Süden Stuttgarts, das selbst VfB-Spieler überzeugte. Bis eine Razzia das Bild änderte. Nach sieben Monaten gibt es von Mittwoch an den ersten Gerichtsprozess.



Polizei im Paradise: Am 30. November 2014 gab es eine Razzia im Bordell in Leinfelden-Echterdingen Foto: 7aktuell.de/Eyb


Stuttgart - Die Drei auf der Anklagebank gelten eher als kleine Fische. Ihre Beteiligung ist überschaubar, die Vorwürfe sind für den Staatsanwalt eindeutig nachweisbar. Schon Ende März, wenige Monate nach der Verhaftung, hat die Behörde Anklage erhoben – wegen schweren Menschenhandels und Zuhälterei. Am Mittwoch beginnt bei der Zweiten Jugendkammer des Stuttgarter Landgerichts der Prozess gegen drei von 15 Beschuldigten in der Affäre um das Sex-Imperium des Bordellkönigs Jürgen Rudloff und sein Vorzeigeetablissement in Leinfelden-Echterdingen, südlich der Stuttgarter Stadtgrenze.

Auf der Anklagebank sitzt ein 21-Jähriger aus Stuttgart, ein junger Mann türkischer Abstammung, der als sogenannter Loverboy junge Frauen in die Prostitution gelockt haben soll. Zwei Deutsche und eine Schweizerin, 19, 20 und 21 Jahre alt. Sie wollten ihrem Geliebten aus vermeintlichen Geldnöten helfen, steckten in der Falle und wurden mit Drohungen und Gewalt zum Weitermachen gezwungen – so sieht es der Staatsanwalt. Nach seiner Überzeugung gehörten zwei Prostituierte zu den Aufpasserinnen – eine 25-jährige Bulgarin und eine Türkin, die am Dienstag ihren 27. Geburtstag im Gefängnis beging. Die Beschuldigten kamen bei der Razzia am 30. November 2014 hinter Gitter, als vier Bordelle in Echterdingen, Frankfurt, Saarbrücken und Graz gestürmt wurden.

Richter bekommen nun einen ersten Einblick in das Sex-Imperium. Wie viel die Angeklagten zur Aufklärung der Hintergründe im Paradise beitragen können, ist freilich ungewiss. Da gibt es zum einen den Verdacht, dass die Bande United Tribuns nicht nur für den Nachschub von Frauen im Rotlichtmilieu, sondern speziell auch für das Angebot im Sex-Paradies sorgt. Jene Gruppierung aus Bodybuildern, Kampfsportlern und Türstehern also, die sich zuletzt mit der inzwischen verbotenen kurdischen Straßenbande Red Legion im Großraum Stuttgart ein Scharmützel lieferte. Die Ermittler zählen den 21-jährigen Angeklagten aber eher zum Dunstkreis dieser Tribunen, nicht aber zu den Mitgliedern.

Die interessantesten Fragen um das Edelbordell Paradise sind nicht Sache der Jugendrichter. Noch immer laufen die Ermittlungen gegen den Eigentümer Rudloff, der seit vielen Jahren auch in Fernsehauftritten das Bild von der seriösen Erotikdienstleistung zeichnet. Und selbst VfB-Bundesligaspieler zu seiner Kundschaft zählen durfte.

Der Verdacht gegen Rudloff lautet auf gewerbsmäßigen Betrug. Geldgeber sollen unter Vortäuschen falscher Tatsachen verleitet worden sein, in die Großbordelle zu investieren. Und da sind noch seine beiden Statthalter, 48 und 49 Jahre alt, die verhaftet, dann aber gegen Auflagen wieder auf freien Fuß gesetzt worden waren.

Die Auswertungen sind freilich aufwendig, der Abschluss des Verfahrens noch nicht absehbar. „Die Ermittlungen laufen auf vollen Touren“, formuliert es Staatsanwaltssprecherin Claudia Krauth. Rudloff selbst hatte sich kurz nach der Razzia noch selbstbewusst in unserer Zeitung geäußert: Die Vorwürfe seien an den Haaren herbeigezogen, und kein einziger Investor habe sich darüber beklagt, dass er seine Rendite nicht bekommen hätte. „Es ist eine Frage der Zeit“, so Rudloff, „ bis das alles wegplatzt.“
http://www.stuttgarter-nachrichten.d...71cd64dec.html

Zitat:
Loverboy-Prozess

„Große Liebe“ endet in der Prostitution

Wenke Böhm, 02.07.2015 10:25 Uhr

Wie ein Frauentyp wirkt der Angeklagte trotz seines trainierten Körpers nicht. Mit der Loverboy-Methode soll der 21-Jährige junge Frauen in die Prostitution getrieben haben. Seit Mittwoch muss er sich wegen schweren Menschenhandels und Zuhälterei vor dem Stuttgarter Landgericht verantworten.



Ob es hinter den Kulissen des Bordells Paradise so sauber zugeht, wie die Betreiber sagen, bezweifelt die Staatsanwaltschaft Foto: Daniel Moritz

Stuttgart - Ist das Sex-Imperium von Jürgen Rudloff, der bundesweit etliche Bordelle im Rotlichtmilieu betreibt, wirklich sauber? Nach einer Razzia im November 2014 erhob die Staatsanwaltschaft schwere Vorwürfe gegen den vermeintlichen Saubermann im Sexgewerbe: Im Edelbordell Paradise in Leinfelden-Echterdingen sollen Frauen zum Sex gezwungen worden sein. Rudloff selbst ist nicht angeklagt. Aber ob die Anschuldigungen „Unterstellungen“ sind, wie Rudloff behauptet, ist eine Frage, mit der sich seit Mittwoch das Landgericht beschäftigt.

Ein 21-Jähriger und zwei Prostituierte im Alter von 25 und 26 Jahren sind wegen Menschenhandels und Zuhälterei angeklagt. Die Einnahmen durch die Opfer sollen sich die Angeklagten teilweise aushändigen lassen haben. Der Mann habe so rund 5000 Euro kassiert, jede der beiden Frauen etwa 2000 Euro. Laut Staatsanwalt Peter Holzwarth steht der 21-jährige Angeklagte der Gruppierung der United Tribuns nahe, die mit der Türsteherszene und Prostitution in Verbindung gebracht wird. Die drei Angeklagten sollen mit zwei Mitgliedern der selbst ernannten Tribunen Hand in Hand gearbeitet haben. Diese stehen noch nicht vor Gericht, weil sie im Ausland untergetaucht sind. Damit haben sie es Armin „Boki“ Culum, dem Chef der United Tribuns gleichgetan, der wegen eines Haftbefehls in sein Heimatland Bosnien flüchtete.

Mindestens drei Frauen im Alter von 19 bis 21 Jahren hat das Trio laut Anklage mit ähnlicher Masche zur Prostitution gebracht. Zweimal habe der Mann, einmal ein Komplize, den Kontakt zu ihnen gesucht. Das geschah persönlich oder über das Internet.

Die Männer hätten den Opfern dann im Winter und Frühjahr 2014 ein Liebesverhältnis vorgegaukelt und sie mit teuren Geschenken geködert. Ziel war laut Staatsanwaltschaft, dass die Frauen ihren Körper verkaufen, um ihrem „Freund“ aus einer vermeintlichen Finanznot zu helfen. Diese Taktik ist als sogenannte Loverboy-Methode in der Szene bekannt. Ihr fallen in erster Linie junge Frauen mit wenig Selbstbewusstsein zum Opfer.

Das böse Erwachen kam zum Teil sehr plötzlich. Eine 20-jährige Deutsche etwa sei mit dem Angeklagten am 16. April 2014 in das Edelbordell Paradise gegangen, so der Staatsanwalt. Als sich dort ein fremder Mann für sie interessiert habe, soll ihr „Freund“ diesem kurzerhand eröffnet haben, dass die Frau an dem Tag mit der Prostitution beginne.

Sie sei davon „total überrumpelt“ worden und habe den Verkauf ihres Körpers als sehr unangenehm empfunden. An diesem und weiteren Tagen habe sie noch mehrere Freier gehabt. Schließlich sei sie ausgestiegen, noch eine Zeit lang eigenständig der Prostitution nachgegangen und habe sie dann ganz aufgegeben. Im ersten Fall, der nicht dem *21-Jährigen zur Last gelegt wird, ist auch von Schlägen die Rede. Meist habe jedoch schon die Angst vor dem, was ihnen bei einem Ausstieg von den United Tribuns drohen könnte, die Frauen gefügig gemacht, so Holzwarth.

Wie bei der Gruppierung üblich, hatten die Mädchen die Namen des Mannes, „dem sie gehörten“, auf Brust, Bauch oder andere Körperteile tätowiert. Besonders perfide: Befragungen von Prostituierten aus dem Dunstkreis der Tribuns durch das Landeskriminalamt zufolge müssen die Frauen den Namen ihres „Besitzers“ überstechen lassen, wenn der Zuhälter wechselt.

Die Angeklagten haben sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Die Verhandlung wird am 10. Juli fortgesetzt.
Viel neues ist wohl nicht dabei - warten wir mal den 10. Juli ab
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Alt  01.04.2015, 13:53   # 29
joe250
 
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joe250 ist offline
Neues von der Presse

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media.media.6183eee7-79a2-4ff9-ae5e-2dbd78be6ddc.normalized.jpeg  
http://www.stuttgarter-zeitung.de/in...e63e050e8.html

Zitat:
Nach Großrazzia in Bordellen
Loverboy und Prostituierte werden angeklagt

Von Christine Bilger 31. März 2015 - 20:12 Uhr

Nach einer Razzia unter anderem in einem FKK-Club in Leinfelden-Echterdingen erhebt die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen Mann und zwei Frauen. Der Mann soll ein sogenannter Loverboy gewesen sein. Er soll jungen Frauen die große Liebe vorgegaukelt und sie in die Prostitution getrieben haben.


Erste Ergebnisse einer Polizeiaktion mit 900 Beamten:
drei Tatverdächtige aus der Region müssen vor Gericht erscheinen. Foto: 7aktuell/Eyb


Stuttgart - Nach einer internationalen Großrazzia gegen Menschenhändler Ende November münden nun die Ermittlungsergebnisse der Staatsanwaltschaft in ein Strafverfahren. Damals war unter anderem auch ein FKK-Club in Leinfelden-Echterdingen durchsucht worden. Gegen drei der damals 15 in den Fokus geratenen Personen erhob die Staatsanwaltschaft Stuttgart nun Anklage vor dem Landgericht. Die Ermittler werfen einem Mann und zwei Frauen schweren Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung und der Zuhälterei vor. Es handelt sich um einen 21-Jährigen und zwei Frauen im Alter von 25 und 26 Jahren. Da der Mann zum Zeitpunkt der Taten, die ihm vorgeworfen werden, noch ein Heranwachsender war, wird sich eine Jugendkammer des Landgerichts mit dem Fall befassen.

Eine perfide Erscheinungsform

Der Mann soll ein sogenannter Loverboy gewesen sein. Systematisch machen sich diese jungen Männer an Frauen heran und gaukeln ihnen die große Liebe vor. Was zunächst nach einem Heiratsschwindel klingt, ist in diesem Fall eine perfide Erscheinungsform der organisierten Kriminalität: Die Loverboys bringen ihre „Auserwählten“ dazu, sich in Bordells zu prostituieren, indem sie vorgeben, in akuter Geldnot zu sein. So soll der 21-Jährige im Fall dreier Frauen im Alter von 19, 20 und 21 Jahren vorgegangen sein. Als die Damen in den Bordellen angekommen waren, sollen nach Ansicht der Staatsanwaltschaft die zwei ebenfalls beschuldigten Frauen mitgeholfen haben. Sie sollen in den Bordellen als Prostituierte tätig gewesen sein und die Aufgabe gehabt haben, die völlig unerfahrenen jungen Frauen zu begleiten und sie zu überwachen. Auch sollen die Damen dafür zuständig gewesen sein, ihre jungen Kolleginnen aufzuhalten, falls diese erwogen hätten, aus dem Geschäft auszusteigen. Sowohl die Frauen als auch der 21-Jährige sollen von den jungen Prostituierten Geld bekommen haben.

Die Durchsuchungen unter der Federführung des Landeskriminalamts Baden-Württemberg fanden am letzten Novemberwochenende parallel in vier Großbordellen in Leinfelden-Echterdingen, Frankfurt, Saarbrücken und Graz statt. Alle sind mit dem Stammhaus auf den Fildern verbunden, dessen Pressesprecher unter den fünf Personen war, die festgenommen wurden. Er fungierte zugleich als Generalbevollmächtigter des Saarbrücker Hauses, dessen Chef ebenfalls in Untersuchungshaft kam. Die Staatsanwaltschaft bestätigte, dass beide inzwischen wieder auf freiem Fuß sind. Die Ermittlungen laufen noch gegen alle 15 Personen, die damals verdächtigt worden waren. Gegen den Chef des FKK-Clubs auf den Fildern wurden Betrugsvorwürfe erhoben. Er soll Investorengelder für den Bau weiterer Großbordelle eingeworben und diese dann für private Zwecke verwendet haben, so die Ermittler.

Angeklagter ist kein United Tribun

Von den Beschuldigten sollen mehrere Männer der Bande United Tribuns angehören. Diese rockerähnliche Gruppe soll seit Längerem im Rotlichtmilieu kriminelle Geschäfte machen. Im vorliegenden Fall sollen einige von ihnen für die Rekrutierung und die Überwachung der Prostituierten zuständig gewesen sein, so die Staatsanwaltschaft – darunter sei auch zu verstehen, dass sie handgreiflich werden, wenn die Frauen ihre Aufgaben in den Etablissements nicht erfüllen. Der 21-jährige Angeklagte soll aber kein United Tribun sein.

Das Verfahren soll noch in diesem Jahr beginnen, wahrscheinlich werde die Kammer Termine nach der Sommerpause ansetzen, sagte ein Sprecher des Gerichts.
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Alt  09.02.2015, 20:24   # 28
Aleron
bunnymaster
 
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Aleron ist offline
Doku - Mega Brothel: inside a German sex-palace

http://www.radiotimes.com/news/2015-...man-sex-palace (Englisch)

Hört sich so an, als ob es zuerst eine pro Puff Film werden sollte. Sonst hätten sie wohl keine Drehgenehmigung bekommen. Nach der Razzia haben sie noch ein paar Schickale dazugefilmt.

Josie: 15000 Männer in 4 Jahren, macht mehr als 10 Männer pro Tag. Wenn man 0 frei Tage ansetzt.

Das muss eine super Hase gewesen sein. Wahrscheinlicher scheint mir, sie hat ihren besten Tag hochgerechnet.

Die Info, dass sie für ein Mehrbettzimmer 25 E zahlen ist interessant. Die 150 pro Tag, da wird wohl die Saarländische Vergnügungssteuer auf die Mädels abgewälzt.
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Alt  08.02.2015, 11:33   # 27
Aleron
bunnymaster
 
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Beiträge: 453


Aleron ist offline
Das meiste schon bekannt

http://www.rocker-info.net/zwingen-r...um-anschaffen/
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Alt  03.01.2015, 22:40   # 26
König Anal
 
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Beiträge: 15


König Anal ist offline
Zitat:
Zitat von joe250
habe ich allerdings auch den Eindruck dass viele hier nicht wissen gegen was sie eigentlich tatsächlich demonstrieren.
Mit Flatrate hat das bestimmt nichts zu tun
exakt das habe ich auch gedacht, als ich den bericht sah....
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Alt  03.01.2015, 19:01   # 25
joe250
 
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Beiträge: 3.094


joe250 ist offline
Zitat:
Zitat von König Anal
ps: hat jemand den bericht auf spiegeltv (demo gegen eröffnung fkk saarbrücken) gesehen, als er einen apfel richtung demonstranten zurückwarf. der typ wirft wie ein mädchen - nein schlimmer eigentlich...
Wer den Bericht noch sehen will: http://www.spiegel.tv/filme/grossbor...atrate-freier/

@König Anal
Wir wollen doch keine Mädchen beleidigen

Als "fast" neutraler Betrachter habe ich allerdings auch den Eindruck dass viele hier nicht wissen gegen was sie eigentlich tatsächlich demonstrieren.
Mit Flatrate hat das bestimmt nichts zu tun - ich dachte das wäre ein Premium Club

Zitat:
Zitat von König Anal
oder musste mama ohne den familienstolz weihnachten feiern????????
Typisch deutsche Presse - darüber wird natürlich nicht mehr berichtet
Ist wohl nicht aufreißerisch genug
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Danke von
Alt  03.01.2015, 15:39   # 24
König Anal
 
Mitglied seit 25. April 2011

Beiträge: 15


König Anal ist offline
weiss jemand, ob dieser lulatschige schmierfink mit dem schönen krausehaar wieder auf freiem fuss ist????

oder musste mama ohne den familienstolz weihnachten feiern????????

ps: hat jemand den bericht auf spiegeltv (demo gegen eröffnung fkk saarbrücken) gesehen, als er einen apfel richtung demonstranten zurückwarf. der typ wirft wie ein mädchen - nein schlimmer eigentlich...
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Alt  22.12.2014, 14:53   # 23
joe250
 
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Beiträge: 3.094


joe250 ist offline
Wink Abo lohnt sich nicht!

Zitat:
Zitat von zi2000
ja aber warum kopierst du dann hier nur den "Aufreistext" rein, den ja noch jeder selbst
kostenlos auf der Seite lesen kann - und nicht den für viele unerreichbaren PLUS-Inhalt ???
Den PLUS-Inhalt lese ich selber auch nicht! - Und soweit ich das einschätzen kann steht in dem ausführlichen Teil wenig bis gar nichts interessantes mehr drin.
Es sei also gesagt dass sich ein Abo nicht lohnt!

Interessant sind für mich nur die Bilder, die Überschrift und das Thema an sich. Bild recherchiert nicht mehr als der normale Paradise Besucher eh schon weiß

Sollte das nicht mehr gewünscht sein oder meine Postings gar als störend empfunden werden, so ist das für mich kein Problem - Ich bin nicht mit dem Lusthaus verheiratet
Auch was mein Bilderservice anbelangt, da will ich mich nicht aufdrängen...
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Alt  22.12.2014, 14:35   # 22
zi2000
 
Benutzerbild von zi2000
 
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Beiträge: 714


zi2000 ist offline
Zitat:
Werbung will ich eigentlich keine machen, aber es sind die einzigen die überhaupt berichten und die Quelle sollte man grundsätzlich immer angeben - sorry
ja aber warum kopierst du dann hier nur den "Aufreistext" rein, den ja noch jeder selbst
kostenlos auf der Seite lesen kann - und nicht den für viele unerreichbaren PLUS-Inhalt ???
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Alt  22.12.2014, 13:55   # 21
joe250
 
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Beiträge: 3.094


joe250 ist offline
Bild - anklicken und vergrößern
2,w=993,c=0.bild.jpg  
Zitat:
Zitat von yossarian
Hehehe, jetz hast du zweimal Reklame für kostenpflichtige Internetangebote dieser sogenannten Zeitung gemacht. Gefällt mir gar nicht.
Werbung will ich eigentlich keine machen, aber es sind die einzigen die überhaupt berichten und die Quelle sollte man grundsätzlich immer angeben - sorry Die haben sich jetzt wohl auf das Paradise eingeschossen Schon wieder ein Bericht, auch wenn das Bild schon über 5 Jahre alt ist

http://www.bild.de/bild-plus/news/in...ogin.bild.html

Zitat:
DER MUTMASSLICHE HELLS ANGEL HÜSNI K. AUS KARLSRUHE

Zuhälter tätowiert
Huren mit seinem Namen




Eine junge dunkelhäutige Frau feiert auf dem Cannstatter Wasen, einem Volksfest in Stuttgart. Sie lüpft den Rock ihres Dirndls. Auf ihrem Oberschenkel: ein auffälliges Tattoo mit Schriftzug.
Das sind die Paradise Mädels auf dem Wasen - unten rechts sieht man noch einen Teil von "Onkel Jürgen"
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Alt  19.12.2014, 08:15   # 20
lattemacchiato
 
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Beiträge: 326


lattemacchiato ist offline
"United Tribuns" - welche Sprache soll das eigentlich sein? Englisch wäre "United Tribunes"
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Danke von
Alt  19.12.2014, 08:10   # 19
yossarian
Pareidoliker & Oneironaut
 
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Zwei aussagekräftige Passagen daraus

Wer vor lauter Weihnachtsstress keine Zeit hat, den gesamten Blog zu lesen:

Zitat:
Rocker hin, Rocker her. Rudloff hält das alles für „an den Haaren herbeigezogen“. Er wisse nicht, woher die Mädchen kommen, wer sie bringe. Das erklärte er 2009 den Augsburger Richtern, das erklärt er auch jetzt wieder. Er könne aber sagen, ergänzt Rudloff, dass er ein Check-in-System aufgebaut habe, das reichlich Transparenz ermögliche. Die Mädchen werden registriert und deren Daten den Behörden gemeldet. Das Finanzamt* bekomme für jede Prostituierte einen Pauschalbetrag. „Die Behörden sind es also, die was über die Frauen wissen müssten, nicht ich.“
Zitat:
Ein Vorwurf der Ermittler trifft Rudloff aber direkt: Geldgeber sollen unter Vortäuschen falscher Tatsachen verleitet worden sein, in die Großbordelle zu investieren. Die Gelder sollen aber auch für private Zwecke verwendet worden sein. „Über die Größenordnung machen wir derzeit keine Angaben“, sagt Staatsanwältin Claudia Krauth.

„Unterstellungen“, sagt Rudloff. Er habe namhafte Unternehmen, und nicht ein Investor habe bisher ein Problem bei ihm angezeigt. „Nicht einer hat sich beklagt, dass er seine Rendite nicht bekäme“, sagt der Geschäftsmann. Bisher ist sein Imperium auf Expansionskurs.
Aha, ein Zuschussgeschäft ist das Unternehmen dann doch nicht.
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Alt  19.12.2014, 06:36   # 18
cosa nostra
 
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FYI

bisi informativer als Bild...

Es gibt übrigens auch noch ein Interview mit den Chefes der Tribunes als Video, irgendwo im Netz, kann ich aber grad ned finden.

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Alt  19.12.2014, 02:23   # 17
yossarian
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Zitat:
Glaubt man diversen Filmen, haben die '68er Studis doch immer ganze Auflagen abgefackelt, damit die bloß keiner liest.
Das war ein einziges Mal, dass die Auslieferung einer Ausgabe der BILD-Zeitung aus der Druckerei Ahrensburg verhindert wurde. Tatsächlich ging um die Zeit der Anti-Springer-Kampagne der 67er die Auflage der BILD-Zeitung deutlich zurück, erholte sich aber wieder. Denn nach 1970 hatten die APO-Leute fertig studiert und schauten sich nach Arbeit um.
67 begann die APO in Deutschland.
68 war in Frankreich.
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Alt  19.12.2014, 01:22   # 16
E.B.
 
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Zitat:
Der Springer-Velag ist reich genug, um diese Artikel auch kostenlos ins Netz stellen zu können.
Glaubt man diversen Filmen, haben die '68er Studis doch immer ganze Auflagen abgefackelt, damit die bloß keiner liest. Ich finde es ganz gut dass der Springerverlag sich heutzutage selbst aus der Öffentlichkeit fiskal wegsperrt und bei Google ausklinkt - good riddance.
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Alt  17.12.2014, 16:29   # 15
fkk
da ist der Name Programm
 
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Bild sprach als Erster mit den Toten.....

Da macht unser Drecksblatt Nr. 1 voyeuristisch mit 1/10tel-Wahrheiten (der Rest ist vermutet, verdreht oder ganz gelogen) wieder Stimmung und zusätzlich Kohle.

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...wer nicht liebt WEIN, WEIB und GESANG bleibt ein Narr ein Leben lang.

Sollte ich in meinen Berichten nicht explizit auf die Verwendung von Kondomen hingewiesen haben, liegt das ausschliesslich an dem Umstand, das es sonst den Schreibfluss stören würde. Selbstverständlich wird peinlichst genau auf die Einhaltung des §6 Hygieneverordnung geachtet.
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Alt  16.12.2014, 14:04   # 14
zi2000
 
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damit's auch Leute ohne PLUS Abo lesen können
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Alt  16.12.2014, 13:20   # 13
yossarian
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@ joe249

Hehehe, jetz hast du zweimal Reklame für kostenpflichtige Internetangebote dieser sogenannten Zeitung gemacht. Gefällt mir gar nicht. Du kannst das gerne für dich runterladen, bezahlen und uns dann eine Zusammenfassung gebe. Der Springer-Velag ist reich genug, um diese Artikel auch kostenlos ins Netz stellen zu können.
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Alt  16.12.2014, 12:40   # 12
joe250
 
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Bild legt nach

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http://www.bild.de/bild-plus/news/in...ogin.bild.html

Zitat:
ERMITTLUNGEN AUCH GEGEN BORDELL-CHEF JÜRGEN RUDLOFF

Wie höllisch ist
das „Paradise“?


PROSTITUIERTE VON ROCKERN ZUM ANSCHAFFEN GEZWUNGEN +++ ZWANGS-TATTOOS FÜR HUREN



Er gibt sich als Saubermann im Rotlicht-Geschäft, schwärmt von den Arbeitsbedingungen in seinen Etablissements („Paradise“): Jürgen Rudloff (60), Vizepräsident des Bundesverbandes des deutschen Erotikgewerbes und Chef der größten Bordellkette Europas. Doch ist das „Paradise“ in Wirklichkeit die Hölle?
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Alt  04.12.2014, 14:53   # 11
joe250
 
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Wink Bild weiß mehr

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http://www.bild.de/bild-plus/news/in...ogin.bild.html

Zitat:
NACH RAZZIA IN EUROPAS GRÖSSTEM PUFF

Zwingen Rocker-Bräute
Huren zum Anschaffen?




Die Vorwürfe sind extrem: Menschenhandel und Zuhälterei.

Auch vier Tage nach der Großrazzia im Edel-Bordell „Paradise“ sitzen TV-Puff-Berater Michael Beretin (48), ein Geschäftsführer des Bordells (47), ein 21-Jähriger und zwei Frauen (25, 26) in verschiedenen Gefängnissen in U-Haft. Und immer wieder taucht die Frage auf: Warum sitzen die beiden Frauen in Haft? Eine davon soll eine echte Rocker-Braut sein!
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Alt  02.12.2014, 17:37   # 10
birdie48
 
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birdie48 ist offline
Razzia auch in Ulm?

Hallo liebe Freunde aus der Szene,
knn mir jemand sagen welche Clubs im Landkreis Ulm durchsucht wurden?
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Alt  02.12.2014, 17:24   # 9
joe250
 
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http://www.stuttgarter-nachrichten.d...3cf0eec55.html

Zitat:
Bordell-Razzien

Angriff auf das Sex-Imperium

Stuttgart - Es ist ein offenes Geheimnis, dass hier schon so mancher VfB-Fußballprofi Kunde gewesen ist. Der eine weniger, der andere mehr. Gelegentlich hat man einem raten müssen, seinen auffälligen Sportwagen doch lieber in der Tiefgarage zu parken. Aber ganz offensichtlich überzeugt das Spielkonzept des Saunaclubs „Paradise“ selbst Bundesligaprofis – hier draußen im Süden Stuttgarts, in einem Gewerbegebiet in Leinfelden-Echterdingen, mit Blick auf die Autobahn, die Landesmesse, den Flughafen. Der Eigentümer eines der größten Wellness-Bordelle Deutschlands, Jürgen Rudloff, ist ja auch auf der VfB-Tribüne keine persona non grata, keine unerwünschte Person. Warum auch? Der Mann überzeugt seit vielen Jahren alle Welt davon, dass politisch korrekte, ehrliche Prostitution und seriöse Erotikdienstleistung als Geschäftsmodell möglich sind.

900 Polizisten bei internationalem Generalangriff im Einsatz

Bis Sonntagabend jedenfalls. Da kommt ein ganzer Tross von auffälligen Fahrzeugen, die sich gar nicht erst die Mühe machen, unauffällig in der Tiefgarage zu parken. Die Polizei startet eine internationale Großrazzia, und die Aktion gilt Rudloffs Imperium der seriösen Erotikdienstleistung. Vier Großbordelle in Echterdingen, in Frankfurt, in Saarbrücken und in Graz in der österreichischen Steiermark sind betroffen, dazu fünf Geschäftsräume, 28 Wohnungen und 14 Fahrzeuge in sechs Bundesländern sowie in Österreich, Bosnien und Rumänien. 900 Polizisten sind bei dem internationalen Generalangriff unter der Regie des Landeskriminalamts und der Stuttgarter Staatsanwaltschaft, Abteilung Organisierte Kriminalität, im Einsatz.

Die Vorwürfe: Verdacht des Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung, der Zuhälterei und des gewerbsmäßigen Betrugs. Es gibt 15 Beschuldigte, unter ihnen Jürgen Rudloff. Doch nicht bei ihm, dem vitalen Mann der Generation Ü 60, dem Unternehmer und Investor, klicken die Handschellen. sondern bei denen, die man gemeinhin als rechte Hand bezeichnet. Sein 49-jähriger Geschäftsführer und der 48-jähriger Marketingleiter, Pressesprecher und Statthalter in Saarbrücken. Letzterer hat mit Rudloff vor fünf Jahren einen Bundesverband des Deutschen Erotikgewerbes gegründet und ist dessen Präsident. Sitz: in der damaligen Paradise-Zentrale im Stuttgarter Osten.

"Das sind doch alles Unterstellungen"

Neben den beiden Statthaltern werden am Sonntagabend ein 21-Jähriger sowie zwei 25 und 26 Jahre alte Frauen festgenommen. Am Montagnachmittag erlässt ein Richter gegen alle fünf Beschuldigte Haftbefehl. Rudloff bewahrt die Ruhe: „Ich sehe den Ermittlungen gelassen entgegen“, sagt er, „das sind doch alles Unterstellungen, und es ist nur eine Frage der Zeit, dass das alles wegplatzt.“

Offenbar sind es Ermittlungen in rockerähnlichen Banden, die das Paradies nun ins Wanken bringen. Ulrich Heffner, Sprecher des Landeskriminalamts, schweigt dazu. Er sagt nur: „Seit Jahresbeginn ist die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Schleuser dran an dem Fall.“

Dass Rockerbanden im Rotlichtmilieu agieren, ist keine Überraschung. Dass sie dies auch im Umfeld des Paradise tun, war eher ein Gerücht. Man hatte es ahnen können, als 2009 im Augsburger Landgericht zwei Männer wegen Menschenhandels und Zuhälterei zu Haftstrafen verurteilt wurden, weil sie eine 18-Jährige in Rudloffs Etablissement in Echterdingen untergebracht hatten. Damals saßen Herren in auffälliger Rockerkluft im Publikum – ganz so, als müssten sie aufpassen, was die junge Frau im Zeugenstand so alles ausplaudert.

Die Ermittler finden Verbindungen zu United Tribuns

Doch nicht etwa die Hells Angels, denen man stets eine Nähe zum Paradies nachgesagt hat, stehen im Fokus der Ermittler. Sondern einer der Konkurrenten – die United Tribuns. Die Gruppierung aus Bodybuildern, Kampfsportlern und Türstehern war vor zehn Jahren vom ehemaligen bosnischen Boxer Almir C., genannt Boki, in Villingen-Schwenningen gegründet worden. Boki betrieb selbst mit anderen Mitgliedern diverse Bordelle, ehe er sich 2009 in die Heimat absetzte, als die Polizei ihn bei einer Großrazzia festnehmen wollte.

Mehrere der 15 Beschuldigten sollen dieser Rockergang angehören – und für Nachschub des Angebots im Sex-Paradies gesorgt haben. Mit der sogenannten Loverboy-Methode: Jungen Frauen unter 21 Jahren wird dabei die große Liebe vorgegaukelt, später werden sie davon überzeugt, dass sie durch Prostitution ihrem Geliebten aus finanziellen Schwierigkeiten helfen müssen. Ganz wie bei der 18-Jährigen aus Augsburg.

Mit den Erkenntnissen der Ermittler rückt auch eine Auseinandersetzung in ein anderes Licht, die sich am 10. November 2012 vor dem Paradise in Echterdingen zugetragen hatte. Ein 28-Jähriger und sein Begleiter waren vor dem Haus von einem Überfallkommando abgepasst und brutal zusammengeschlagen worden. Offenbar ging es um eine Prostituierte, die für 40 000 Euro abgelöst werden sollte. Das Opfer identifizierte die Angreifer als Mitglieder der United Tribuns. Sie landeten wegen versuchten Mordes auf der Anklagebank.

„Die Behörden sind es, die was über die Frauen wissen müssten, nicht ich.“

Rocker hin, Rocker her. Rudloff hält das alles für „an den Haaren herbeigezogen“. Er wisse nicht, woher die Mädchen kommen, wer sie bringe. Das erklärte er 2009 den Augsburger Richtern, das erklärt er auch jetzt wieder. Er könne aber sagen, ergänzt Rudloff, dass er ein Check-in-System aufgebaut habe, das reichlich Transparenz ermögliche. Die Mädchen werden registriert und deren Daten den Behörden gemeldet. Das Finanzamt* bekomme für jede Prostituierte einen Pauschalbetrag. „Die Behörden sind es also, die was über die Frauen wissen müssten, nicht ich.“

Ein Vorwurf der Ermittler trifft Rudloff aber direkt: Geldgeber sollen unter Vortäuschen falscher Tatsachen verleitet worden sein, in die Großbordelle zu investieren. Die Gelder sollen aber auch für private Zwecke verwendet worden sein. „Über die Größenordnung machen wir derzeit keine Angaben“, sagt Staatsanwältin Claudia Krauth.

„Unterstellungen“, sagt Rudloff. Er habe namhafte Unternehmen, und nicht ein Investor habe bisher ein Problem bei ihm angezeigt. „Nicht einer hat sich beklagt, dass er seine Rendite nicht bekäme“, sagt der Geschäftsmann*. Bisher ist sein Imperium auf Expansionskurs.

Erst im Juli wurde in Saarbrücken-Burbach das neueste Groß-Bordell eröffnet – mit der Aussicht auf reichlich Kundschaft aus dem nahen Frankreich. Im November 2012 machte im steiermärkischen Graz unter seiner Flagge das größte Bordell auf. „Wir befreien Prostitution vom Schmuddelimage und von Kriminalität“, sagte damals jener Paradise-Sprecher, der jetzt in Untersuchungshaft sitzt.

Doch die Expansion des Imperiums klappt nicht immer. Die Pläne in Villach in Kärnten landeten in der Schublade. Und der Gentlemen’s Club auf Sylt, den Rudloff mit dem inzwischen gestorbenen Stuttgarter Musicalkönig Rolf Deyhle aufbauen wollte, scheiterte am Widerstand der Insulaner.

Noch läuft der Betrieb im Paradise – doch wie lange? „Wir sind ein mittelständisches Unternehmen mit 60 Mitarbeitern“, sagt Rudloff, „das schließt man nicht von heute auf morgen zu.“ Die Frage könnte sich, sollte sich der Verdacht erhärten, aber der Gewerbebehörde der Stadt Leinfelden-Echterdingen stellen. Der zuständige Bürgermeister Alexander Ludwig weiß noch nicht, ob und wann seine Leute auffällig vors Paradies vorfahren werden: „Wir haben bisher keine relevanten Informationen von der Polizei bekommen.“
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Alt  02.12.2014, 17:20   # 8
joe250
 
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Arrow Was schreibt die Presse

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http://www.stuttgarter-zeitung.de/in...001e5b05a.html

Zitat:
Schlag gegen Menschenhändler

Mehrere Bordellchefs festgenommen

Von Christine Bilger 01. Dezember 2014 - 19:30 Uhr

Die Polizei hat am Sonntag bei einem Großeinsatz gegen mutmaßliche Menschenhändler mehrere Geschäftsführer von FKK-Clubs festgenommen. Der Schwerpunkt des Einsatzes lag in Stuttgart und der Region.


Stuttgart - Menschenhandel, Zuhälterei und Betrug: das sind im Kern die Vorwürfe, welche die Polizei einer Gruppe macht, der sie am Sonntagabend mit Durchsuchungen in Stuttgart und anderen Städten in Deutschland, Österreich, Bosnien und Rumänien zu Leibe gerückt ist. Am Wochenende hatten sich die Ermittler noch recht bedeckt gehalten, was die Vorwürfe anging – schließlich waren mehr als 900 Beamte noch bis spät in die Nacht in den 37 Gebäuden unterwegs, die im Zuge der Ermittlungen durchsucht wurden. Am Tag danach veröffentlichte das Landeskriminalamt Baden-Württemberg (LKA), das bei der Großaktion federführend war, Details, die das Ausmaß der Vorwürfe gegen 15 Beschuldigte erkennen lassen. Einige davon sollen der rockerähnlichen Bande United Tribuns angehören.

Vier Großbordelle wurden am Sonntag durchsucht

Durchsucht wurden unter anderem vier Großbordelle in Leinfelden-Echterdingen, Frankfurt, Saarbrücken und Graz, die alle mit dem Stammhaus in Leinfelden-Echterdingen verbunden sind. Deswegen waren auch die hiesige Staatsanwaltschaft und das LKA Baden-Württemberg federführend. Sie hatten seit Jahresbeginn ein Auge auf die Etablissements – und nun offenbar ausreichend Beweise in der Hand, um die Durchsuchungsbeschlüsse zu bekommen.

Die 15 Beschuldigten sollen junge Frauen unter 21 Jahren zur Prostitution gebracht haben. Dabei sollen sie vor allem auf zwei Methoden gesetzt haben. Einerseits auf die sogenannte Loverboy-Methode: Diese funktioniert so, dass ein junger Mann einer Frau die große Liebe vorspielt – und sie dann wegen angeblicher Geldprobleme dazu bringt, für ihn Geld zu verdienen, indem sie sich prostituiert. Andererseits sollen auch Frauen durch Gewaltandrohung zur Prostitution gezwungen worden sein. Die United-Tribuns-Mitglieder in den Reihen der Verdächtigen sollen „für die Rekrutierung und die Überwachung der jungen Frauen“ verantwortlich gewesen sein, teilt das Landeskriminalamt mit – also für das Vorgaukeln der großen Liebe und für die Androhung von Schlägen bei Nichterfüllung der Aufgaben in den Bordellen.

Eine rockerähnliche Bande ist in die Geschäfte verwickelt

Der Zusammenhang mit den United Tribuns erklärt auch, warum die Polizeiaktion international angesetzt worden war. Nicht nur gelten die südosteuropäischen Länder als Rekrutierungsländer für Frauen, die aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage leicht nach Deutschland zu locken sind. Auch hat die Gruppe United Tribuns Verbindungen nach Bosnien. Wie viele rockerähnliche Vereinigungen sind auch sie von einer Migrantengruppe dominiert, in ihrem Fall sind die meisten Mitglieder Bosnier und bosnischstämmig. Der Kopf der Gruppe, unter dem Spitznamen Boki bekannt, tauchte 2009 rechtzeitig ab, als zwei seiner Läden in Villingen-Schwenningen eine Razzia ins Haus stand. Er soll dort verschiedene Bordelle betrieben haben. Die Bande suchte auch nach dem Abtauchen ihres Chefs mehrfach Auseinandersetzungen mit anderen Vereinigungen. So kam es 2010 zu einem Übergriff auf Angehörige der Black Jackets in Rottweil. Als die Schwarzjacken sich rächen wollten und landesweit Leute für einen Gegenschlag sammelten, gelang es der Polizei, diese gewalttätige Auseinandersetzung zu unterbinden.

Unter den fünf Festgenommenen soll der Chef des Saarbrücker Hauses, der dort im Impressum als Generalbevollmächtigter aufgeführt ist und für das Haus bei Stuttgart als Pressesprecher fungierte, sowie weitere Geschäftsführer der FKK-Clubs sein – so heißen die Großbordelle offiziell. Zudem sind unter den fünf Personen im Alter von 21 bis 49 Jahren zwei Frauen, bei ihnen soll es sich um Prostituierte handeln, die den Kontakt zwischen den Frauen und Mädchen in den Häusern auf der einen und den Bandenmitgliedern auf der anderen Seite gehalten haben. Der Bordellchef des Hauses vor den Toren Stuttgarts soll nicht unter den fünf Festgenommenen sein. Jedoch deutet in der Mitteilung des LKA einiges darauf hin, dass auch er Probleme bekommen könnte: Bei den Ermittlungen, die fast ein Jahr lang liefen, soll zu Tage gekommen sein, dass für den Bau von Großbordellen Geld von Investoren eingeworben worden war. Dieses soll nicht für die FKK-Clubs, sondern für private Zwecke verwendet worden sein, heißt es. Der Saarbrücker Club wurde erst in diesem Jahr fertiggestellt. Im Etablissement auf den Fildern war niemand zu einer Stellungnahme bereit.

Für die Ermittlungsbehörden beginnt nach den Durchsuchungen nun die langwierige Sichtung der beschlagnahmten Beweismittel. Sie nahmen in den Geschäfts- und Wohnräumen der Beschuldigten Geschäftsunterlagen, Datenträger, Computer und Bargeld mit. In einem Fall fanden sie auch eine Pistole. Die Ermittlungen hatte die Staatsanwaltschaft Stuttgart mit der gemeinsamen Ermittlungsgruppe Schleuser geführt, die aus Beamten des LKA und der Bundespolizei besteht.
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