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Alt  04.02.2015, 21:26   # 1
Louis111
 
Mitglied seit 17. January 2013

Beiträge: 704


Louis111 ist offline
Post Neues Prostitutionsgesetz - Gesetzentwurf - Bundesweite Kondompflicht

Gesetz zur Prostitution: Koalition einigt sich auf Kondomzwang für Freier

Von Ann-Katrin Müller

Käuflicher Sex ohne Kondom ist künftig bundesweit verboten. Darauf einigten sich Union und SPD. Ein Mindestalter für Prostituierte soll es aber nicht geben - ebenso wenig wie Zwangsuntersuchungen.

Berlin - Monatelang haben sie gestritten, gestern Abend stundenlang getagt. Nun haben sich die Fachpolitiker von Union und SPD über die letzten Punkte zur Reform des Prostitutionsgesetzes geeinigt. Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig ist dafür zuständig, wollte aber sichergehen, dass die Union ihren Gesetzentwurf dann auch mitträgt.

Unter anderem soll nun die Kondompflicht bundesweit in Bordellen eingeführt werden - der SPIEGEL hatte bereits im August über dieses Vorhaben berichtet. Allerdings sollen dabei nicht die Sexarbeiterinnen bestraft werden, sondern nur die Freier. Wie die Kontrolle funktionieren soll und welche Sanktionen es geben soll, sollen die Länder frei entscheiden können.
Frauen- und Prosituiertenverbände sowie viele SPD-Politiker hatten eine Kondompflicht bis zuletzt kritisiert, da dabei immer nur die Sexarbeiterinnen bestraft würden. Dies könne man am Beispiel Bayern sehen, wo nur sie und nicht die Freier mit Zwangsgeldern belangt werden. Ansonsten gibt es bislang nur im Saarland eine Kondompflicht, sie wird dort allerdings nicht kontrolliert.

Schon im August hatte es Gespräche gegeben, man einigte sich auf eine Anmeldepflicht für die Prostituierten und eine Betriebsstättenerlaubnis für Bordellbetreiber - ebenso wie auf das Verbot von Flatrate-Sex, Gangbang-Partys und Werbung für ungeschützten Verkehr.

Doch bis zuletzt waren vor allem drei Punkte strittig. So wollte die Union ein Mindestalter einführen, erst ab 21 Jahren hätte man demnach als Prostitutierte arbeiten dürfen. Dieses sogenannte Mindestalter wird es nicht geben, heißt es bei Teilnehmern der gestrigen Sitzung, allerdings soll es für die 18- bis 21-Jährigen demnächst besondere Auflagen geben. So soll ihre Anmeldung als Prosituierte immer nur für ein Jahr gelten, außerdem sollen sie alle sechs Monate zur medizinischen Beratung müssen, nicht nur einmal im Jahr wie ältere Prostituierte.

Statt der von der Union geforderten Zwangsgesundheitsuntersuchung, womit der sogenannte Bockschein wieder eingeführt worden wäre, sollen Prostituierte nun alle zwölf Monate zu einer "medizinischen Beratung" gehen, eine Untersuchung ist nicht notwendig.

Nur wenn ein Arzt eine solche Beratung bestätigt, kann sich eine Prostituierte künftig anmelden, um in dem Gewerbe zu arbeiten. Sie muss allerdings nicht bei einem Gynäkologen stattfinden, wie von der CSU gefordert, sondern kann auch bei einem niedergelassenen Arzt oder beim Gesundheitsamt stattfinden.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...a-1016671.html

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Alt  04.10.2018, 17:56   # 981
michael120
 
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michael120 ist offline
Und je mehr Läden dicht machen, umso weniger bekommt Vater Staat.

Insofern habe ich eine stille Hoffnung, dass am Ende fiskalische Gründe den Vorrang vor blinder Kontrollwut bekommen.
__________________
Wer immer auf dem Teppich bleibt, hat sicher einiges darunter gekehrt.
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Alt  04.10.2018, 17:48   # 980
Isabella (Isi)
Hure aus Leidenschaft ;-)
 
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Isabella (Isi) ist offline
Zitat:
Wenn speziell das mit den Wohn- und Arbeitsräumen 1:1 durchgesetzt wird, und der Tag wird kommen, werden mit Sicherheit noch einige Betreiber in Schwierigkeiten kommen und einige Läden über den Jordan gehen. Das in Bayern ein Gesetz nicht durchgesetzt wird ist Utopie. Sobald bei den Behörden die personellen Voraussetzungen geschaffen sind wird Law and Order umgesetzt und damit ein Haufen Kohle für den Staat gemacht.
Wie ich schon häufiger sagte, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Kontrollen deutschlandweit beginnen.

Und je mehr Läden dicht gemacht werden, desto schwieriger ist es für uns SDL's, einen geeigneten Arbeitsplatz zu finden.
__________________
Frauen werden im Gegensatz zu Lebensmitteln erst genießbar, wenn sie richtig verdorben sind! :-)
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Alt  04.10.2018, 12:49   # 979
Gwambada Uhu
 
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Beiträge: 919


Gwambada Uhu ist offline
Wenn speziell das mit den Wohn- und Arbeitsräumen 1:1 durchgesetzt wird, und der Tag wird kommen, werden mit Sicherheit noch einige Betreiber in Schwierigkeiten kommen und einige Läden über den Jordan gehen. Das in Bayern ein Gesetz nicht durchgesetzt wird ist Utopie. Sobald bei den Behörden die personellen Voraussetzungen geschaffen sind wird Law and Order umgesetzt und damit ein Haufen Kohle für den Staat gemacht. Die Betreiber die jetzt schon aktiv umsetzen werden diejenigen sein die nicht am falschen Fuß erwischt werden und der Laden dann plötzlich zu ist.

Das traurige ist: Die Betreiber legen ihre Mehrkosten auf die Mädels um. Die Mädels werden versuchen müssen die höheren Kosten irgendwo wieder reinzuholen. Wenn ich dann allerdings an die gewaltige Diskussion über eine erstmalige Erhöhung des Stundensatzes seit 1874 von 150 auf 160 im SP denke ... ohje. Mir schwant fürchterliches. Da werden selbst Ruhrjebiets Freunde nicht helfen können
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Alt  04.10.2018, 08:58   # 978
Isabella (Isi)
Hure aus Leidenschaft ;-)
 
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Isabella (Isi) ist offline
Zitat:
Eine mehrfach erfolgte Nachfrage bei der zuständigen Behörde blieb bis zum heutigen Tage ohne Ergebnis.
Mit der Begründung, man sei aufgrund der Personalsituation und dem zusätzlichen Arbeitsaufwand überlastet.
Ich kann das zwar ein stückweit nachvollziehen, denn die unterste kommunale Behörde, die das Gesetz nun umzusetzen hat, hat sich auch nicht um diese Aufgabe gerissen.
Der Fisch stinkt hier gewaltig "vom Kopf". Ein Gesetz, von Theoretikern ohne Praxisbezug mit der "heissen Nadel" gestrickt.

Ausbaden müssen es die anderen.
Traurig aber wahr!

@ Loreni

Ich habe mir eure Homepage mal angeschaut, mein großes Kompliment! Schade, dass ihr am anderen Ende Deutschlands seit, denn solche Häuser sind hier in Hamburg leider alle geschlossen. Von euch können sich viele eine, oder besser noch mehrere, Scheiben abschneiden.
__________________
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Alt  03.10.2018, 14:55   # 977
michael120
 
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michael120 ist offline
Zitat:
Ich hoffe, ich konnte Deine Frage beantworten.
Danke. Ja und wie immer fundiert.

Dass es bei Dir im Hause ordentlich zugeht, davon bin ich ohnehin ausgegangen. Aber dass du einen Wettbewerbsnachteil dadurch hast, dass du dich gesetzteskonform verhältst, ist nur ein weiterer schräger Auswuchs dieses Gesetzes und seiner Umsetzung/Anwendung.
__________________
Wer immer auf dem Teppich bleibt, hat sicher einiges darunter gekehrt.
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Alt  03.10.2018, 14:33   # 976
SalonPatrice
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SalonPatrice ist offline
@michael 120

Zitat:
Vielleicht kannst du liebe Loreni aus Betreibersicht für mich kurz Licht ins Dunkel bringen: Wie wird denn in MUC aktuell mit der Anforderung von Trennung von Arbeits- und Schlafzimmern umgegangen? Drücken die Behörden (noch) ein Auge zu?
Hallo,

das kann ich gerne machen.
Ich muß allerdings vorausschicken, daß ich meine Informationen nur vom "Hörensagen" habe.
Grundsätzlich kümmere ich mich nur um meine eigenen Angelegenheiten.

Aber was die Trennung der Räumlichkeiten anbelangt, so sieht es wohl so aus, daß diese Vorschrift bislang nicht zum Tragen kommt und so weitergemacht wird, wie bisher.

Ich persönlich hätte ja auch nichts dagegen. Denn weder die Damen noch mich hat es in den letzten 14 Jahren gestört.

Leider ist es wohl so, daß ich wieder einmal zu den wenigen Vollidioten gehöre, die sich an das Gesetz halten und diese Vorschriften auch umsetze.

Wir haben uns rechtzeitig bemüht und eine Lösung geschaffen.
Nicht baulicher Natur. Denn unser kleines Haus umzubauen würde aus den genannten Gründen schon gar nicht gehen.

Wir haben eine Wohnung für die Damen angemietet. Dort hat jede ihr eigenes Zimmer und eine individuelle Rückzugsmöglichkeit.

Eine mehrfach erfolgte Nachfrage bei der zuständigen Behörde blieb bis zum heutigen Tage ohne Ergebnis.
Mit der Begründung, man sei aufgrund der Personalsituation und dem zusätzlichen Arbeitsaufwand überlastet.
Ich kann das zwar ein stückweit nachvollziehen, denn die unterste kommunale Behörde, die das Gesetz nun umzusetzen hat, hat sich auch nicht um diese Aufgabe gerissen.
Der Fisch stinkt hier gewaltig "vom Kopf". Ein Gesetz, von Theoretikern ohne Praxisbezug mit der "heissen Nadel" gestrickt.

Ausbaden müssen es die anderen.

Ich bin gerade dabei, mir diesbezüglich etwas zu überlegen. Denn im Endeffekt haben wir einen Wettbewerbsnachteil gegenüber den Mitbewerbern.

Ich hoffe, ich konnte Deine Frage beantworten....................im übrigen beziehen sich meine Erkenntnisse nicht nur auf München und Region, sondern auf Gesamtdeutschland.
__________________
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Alt  03.10.2018, 14:10   # 975
vampirlady
 
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vampirlady ist offline
✌️😉

ich muss meinen Senf auch mal dazu geben…🙃
Wenn eine SDL sich eine ein Zimmer Wohnung mietet, also auch dort lebt und gemeldet ist, zählt es nicht als Prostitutionsstätte! sie darf also dort arbeiten, schlafen und Leben! bei mir kam die Sitte auch mit dummen Sprüchen an, wo denn meine private Kleidung wäre weil ich ja angeblich hier wohne… Und es könnten ja Nachbarn auch quatschen dass ich hier überhaupt nicht lebe… Da habe ich höflich darauf hingewiesen, dass Sie mir das bitte beweisen sollen und sich dann an meinen Anwalt wenden können 😴
bis heute kam nichts…
Jetzt bin ich aber auch nicht mehr in Braunschweig, sondern in Hannover da es näher an meinem zu Hause liegt...Aber auch hier bin ich in meiner Wohnung gemeldet
Natürlich brauche ich trotzdem ein Kleingewerbe und muss auch Steuern bezahlen und brauche auch den Hurenspass den ich ja habe... ach neee da war ja noch was...muss ich immer noch abholen
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Alt  03.10.2018, 11:19   # 974
michael120
 
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michael120 ist offline
Gebe zu, dass mein Blick - vielleicht der späten Stunde und dem vorherigen Wiesnbesuch geschuldet - ziemlich verkürzt war. Insofern Danke vor allem an Isi und Loreni, die ja von innen heraus aus dem Nähkästchen plaudern können.

Und natürlich ist mir der Unterschied von Umsatz und Gewinn klar. Dann darf bei dieser Betrachtung allerdings auch das Wort „Betriebsausgaben“ nicht ausgeblendet werden Aber genug der steuerlichen Betrachtung.

Dass es vor allem kleinere Locations gibt, die aufgrund der räumlichen Begebenheiten die Anforderungen nicht umsetzen können leuchtet natürlich ein. Allerdings kenn ich genügend Locations, die die Möglichkeiten hätten und dennoch wenig bis gar nix machen.

Vielleicht kannst du liebe Loreni aus Betreibersicht für mich kurz Licht ins Dunkel bringen: Wie wird denn in MUC aktuell mit der Anforderung von Trennung von Arbeits- und Schlafzimmern umgegangen? Drücken die Behörden (noch) ein Auge zu? In den von mir besuchten Locations hab ich noch keine separateren Zimmer gesehen. Auch die Belegungsstärke hat sich nicht deutlich reduziert, so dass man also auch nicht sagen könnte, die nicht belegten Zimmer dienen als Schlafstätte.
__________________
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Alt  03.10.2018, 09:59   # 973
Hotguy26
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Hotguy26 ist gerade online
Gehen wir mal von der Realität aus:
Ich kann aus meiner Erinnerung genau sagen was in einem gewöhnlichen Haus mit
Terminwohnungen das ich gut kenne für ein Aufwand betrieben wird :
Bei einer maximalen Anzahl von 6 SDLs werden 6 Verrichtungsräume und
6 Schlafräume benötigt.Hinzukommen noch 2-3 Aufentaltsräume und 3 große Bäder mit WC ect.
Parkplätze sind ebenfalls vorhanden.
Allein die Grundfläche ist enorm.Das alles muss gereinigt ,beheizt und hin und wieder renoviert
und Sachen repariert werfen.
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Alt  03.10.2018, 08:25   # 972
Isabella (Isi)
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Isabella (Isi) ist offline
Zitat:
Ich höre von so manch einer Dame in München, dass 200 Euro Tagesmiete keine Seltenheit mehr sind. Nehme ich jetzt mal einen kleine(re)n Laden mit 5 Mädels komme ich auf Folgendes: 5 x 200 sind 1.000 Euro am Tag = 7.000 in der Woche oder 28.000 im Monat (volle Belegung mal vorausgesetzt).
Wie Loreni es dir ja schon erklärt hat, gehst du in deinem Beispiel davon aus, dass Umsatz = Gewinn ist. Dass dem nicht so ist, dürfte eigentlich bekannt sein.

Die meisten Häuser und Appartements sind angemietet, es fallen also Mietkosten an. Was da alles noch dazu kommt, kennt man ja von zuhause auch.

Zitat:
Was gibt es bitte für bautechnische Auflagen, die man als Betreiber mit diesen Summen nicht stemmen kann. Da müssen andere ziemlich hart Stricken für das Geld.
Du hast insofern recht, dass wohl die meisten Betreiber genügend auf die hohe Kante gelegt haben sollten, um Umbaumaßnahmen finanzieren zu können.

Was aber ist, wenn ein Umbau platztechnisch gar nicht machbar ist? Kleine 1- und 2-Zimmer-Wohnungen? Wo willst du da Platz schaffen für ein separates Schlafzimmer und ein 2. Bad mit Dusche? Demzufolge darf eine 1-Zimmer-Wohnung nur noch von Frauen genutzt werden, die entweder nach der Arbeit nach Hause fahren oder irgendwo anders übernachten.

Eine 2-Zimmer-Wohnung wurde gern für 2 SDL's genutzt. Auch das ist nicht mehr möglich, denn in welche 2-Zimmer-Wohnung kann man mal eben ein 2. Bad inkl. Dusche einbauen?

Ich glaube, diese Beispiele machen sehr deutlich, dass es eben nicht nur eine finanzielle Frage ist.

Ferner, so finde ich, hinkt der Vergleich mit Café und Restaurants, denn die Betreiber werden in der Regel nicht mit ihren Kunden sexuell aktiv.

Ich gehe mit jedem Gast sowohl vor als auch nach dem Date gemeinsam duschen. Wofür brauche ich da ein 2. Bad?

Zitat:
Das Parkplatzproblem hat wegen der geltenden Stellpaltzverodrnung (übrigens keine Erfindung des ProstSchG) jedes kleine Café um die Ecke. Da gibt es die Möglichkeit, Stellplätze abzulösen, wenn man keine hat oder nachweisen kann. Dafür muss man einmalig zahlen, was Betreiber meiner Wahrnehmung halt ungern tun.
Die meisten Locations hier in Hamburg haben keine Parkplätze, weder für die SDL's noch für die Gäste. Schön wär's, das hätte mir einige tausende Euros gespart 🙊🙈

Zitat:
Der Schrei nach Gleichberechtigung wird aus dem Business immer recht stilll, wenn es darum geht, Standarts erfüllen zu müssen, die für den Rest der Geschäftswelt schon seit Ewigkeiten gelten.
Wo bleibt denn die Gleichberechtigung hinsichtlich der Stigmatisierung, die mit Einführung der Registrierung/Hurenpass einher ging?

1. SDL's, denen die Einreise in die USA untersagt wird, weil sie außerhalb der dortigen Grenzen ihr Geld mit Sex verdienen?

2. SDL's, die wohlmöglich auf privaten Reisen plötzlich im Knast landen, weil sie in ein Land gereist sind, wo Prostitution verboten ist?

KEINER kann dir bei der Registrierung 100%ig sagen, wo deine Daten letztendlich überall landen.

Zitat:
Ich mache in München in den letzten Monaten die Erfahrung, dass die Betreiber - wenn überhaupt - nur das Allernötigste tun, um die neuen (dummen) Auflagen zu erfüllen. Der seit Jahren defekte Duschkopf bleibt von dieser Renovierungswut meist verschont. Und ich nehme das nur als Außenstehender war. Die unten geschilderten Wahrnehmungen von Isi zeichnen da ein trauriges Bild. Da ist es für mich etwas zu einfach, alles immer wieder auf das blöde neue Gesetz zu schieben. Jetzt sind die Betreiber halt gefordert, zu investieren. Auch das ist keine Schikane, sondern trifft jedes Unternehmen, was am Ball bleiben will. Und die Betreiber dürften genügend Rücklagen gebildet haben, weil ich für meinen Teil in den letzten Jahren in den meisten Locations in München keine größeren Investitionen feststellen konnte.
Wie gesagt, genau das gleiche Bild kann ich für Hamburg bestätigen und zwar unabhängig vom neuen Gesetz!

Die Betreiber/Vermieter machen immer mehr ihre Machtposition deutlich klar, Geld investieren? Warum?

Miete kassieren können und wollen alle! Aber was bekommt Frau dafür geboten? Häufig Möbel, die nach Sperrmüll wirken, kaputte Betten, wo ein kaputtes Bein mit Büchern ersetzt wird, durchgelegene Matratzen ...

Oder wenn man sich als Frau vorwerfen lassen muss, man hätte zu viele Handtücher und Bettwäsche verbraucht! Und nein, dass ist kein Witz, sondern bittere Realität !!!

Defekte Waschmaschinen, die den ganzen Laden überschwemmen, offene Fugen direkt in der Dusche, defekte Steckdosen, in denen abgebrochene Metallenden stecken u.s.w.

Macht man dann als Frau den Mund auf, heißt es "wenn es dir nicht passt, kannst du ja gehen!" Wohl weißlich, weil man weiß, dass genügend andere Frauen in der Schlange stehen ...
__________________
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Alt  03.10.2018, 07:17   # 971
SalonPatrice
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SalonPatrice ist offline
@michael 120

Gerne möchte ich Dir das kurz aus meiner Sicht erläutern.

Zitat:
Nehme ich jetzt mal einen kleine(re)n Laden mit 5 Mädels komme ich auf Folgendes
Das hast Du ja sehr schön aufaddiert.
Leider muß ich Dir sagen, daß Deine Rechnung eine sog. "Milchmädchenrechnung" ist, die sich vom theoretischen Ansatz des ProstSchG nicht unterscheidet.

Ich möchte mich hier nicht in Einzelheiten ergehen................aber leider stellst Du gewissermaßen als Grundpfeiler Deiner Behauptung diese Rechnung dar.
Du kommunizierst also, daß der in Deinem Beispiel aufgeführte Betrag als Reingewinn zu sehen ist und behauptest dann, basierend auf Dein Rechenergebnis

Zitat:
Was gibt es bitte für bautechnische Auflagen, die man als Betreiber mit diesen Summen nicht stemmen kann.
Jetzt mache ich mir keine Freunde...................aber ich muß sagen.............."michael 120....setzen....6!

Spaß beiseite.................natürlich meine ich das nicht persönlich. Aber ich möchte darauf hinweisen, daß das Rechenbeispiel gewaltig hinkt. Insbesondere, wenn man beispielsweise von einem kleinen Haus ausgeht, bei dem i.d.R. 3-5 Dienstleisterinnen anzutreffen sind.

Zitat:
Der seit Jahren defekte Duschkopf bleibt von dieser Renovierungswut meist verschont.
Aber ich gebe Dir Recht.................ein Duschkopf sollte da schon drin sein
Und zwar unabhängig vom Umsatz bzw. Gewinn.
Das hat aber etwas mit der grundsätzlichen Einstellung eines Betreibers zu tun. Und da gibt es halt auch immense Unterschiede.

Nochmal zu den "bautechnischen Anforderungen", von denen Du einerseits sprichst und auf die ich auch in meinem Post hingewiesen habe.

Der Duschkopf ist hier nicht gemeint.
Auch nicht der "Notrufknopf" in jedem der Arbeitszimmer etc.

Vielmehr stelle ich hier auf §18/7 ProstSchG ab.

Bleiben wir einfach beim Beispiel einer kleinen Terminwohnung in der Stadt xy mit , sagen wir mal, 4 Arbeitsräumlichkeiten.

Also.............eine Stadtwohnung mit 4 Zimmern, einem Empfangszimmer, einem Aufenthaltsraum und einem Raum für "Administratives"...................das wäre zunächst einmal die räumliche "Mindestausstattung".
Eine 7-Zimmer-Wohung also!
Erst einmal finden..................ok?
Und wenn man die als Betreiber gefunden hat, dann jeden Monat bezahlen (z.B. in München), ausserhalb des Sperrbezirkes natürlich...................womit ich den Bogen zu Deinem Rechenbeispiel schlage

Gem. §18/7 dürfen die Dienstleisterinnen nicht mehr in den Arbeitsräumlichkeiten nächtigen.
Das heißt, es müssen Ausweichlösungen gefunden werden.

Die baulichen Maßnahmen, die Deiner Meinung nach so leicht zu stemmen sind, insbesondere, wenn man Dein Rechenbeispiel als Tatsache annimmt, würden also vorsehen, aus der 7-Zimmer-Wohnung eine 10 Zimmer-Wohnung zu machen.
Dann würde man ggf. die Vorgaben des Gesetzes erfüllen.
Na dann viel Spaß!

Vielleicht kannst Du mir sagen, wie das gehen soll ?!

Das ist mit baulichen Maßnahmen gemeint, mein lieber Michael 120.
Und die Parkplätze für jedes Etablissement richten sich u.a. nach Anzahl der im Schnitt anwesenden Damen und dem geschätzen Besucheraufkommen. Zu finden in der BayBO.

Wie gesagt............kein persönlicher Affront gegen Dich...............nur eine Klarstellung aus meiner Sicht.

LG Loreni
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Alt  03.10.2018, 01:55   # 970
michael120
 
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michael120 ist offline
Auch auf die Gefahr hin, dass ich mir hier keine Freunde mache:

Ich höre von so manch einer Dame in München, dass 200 Euro Tagesmiete keine Seltenheit mehr sind. Nehme ich jetzt mal einen kleine(re)n Laden mit 5 Mädels komme ich auf Folgendes: 5 x 200 sind 1.000 Euro am Tag = 7.000 in der Woche oder 28.000 im Monat (volle Belegung mal vorausgesetzt). Was gibt es bitte für bautechnische Auflagen, die man als Betreiber mit diesen Summen nicht stemmen kann. Da müssen andere ziemlich hart Stricken für das Geld. Das Parkplatzproblem hat wegen der geltenden Stellpaltzverodrnung (übrigens keine Erfindung des ProstSchG) jedes kleine Café um die Ecke. Da gibt es die Möglichkeit, Stellplätze abzulösen, wenn man keine hat oder nachweisen kann. Dafür muss man einmalig zahlen, was Betreiber meiner Wahrnehmung halt ungern tun. Auch das für Kunden und Angestellte unterschiedliche Sanitäranlagen zur Verfügung stehen müssen, ist keine Erfindung, die man sich zur Schikane von Puffs ausgedacht hat. Das gilt in jedem anderen Gewerbe gleichermaßen - und das sei Jahren. Der Schrei nach Gleichberechtigung wird aus dem Business immer recht stilll, wenn es darum geht, Standarts erfüllen zu müssen, die für den Rest der Geschäftswelt schon seit Ewigkeiten gelten. Die einzige Ungerechtigkeit liegt für mich darin, dass man die bautechnische Auflagen, die für den Rest der Welt schon ewig galten, im Gewerbe erst jetzt einfordert.

Ich mache in München in den letzten Monaten die Erfahrung, dass die Betreiber - wenn überhaupt - nur das Allernötigste tun, um die neuen (dummen) Auflagen zu erfüllen. Der seit Jahren defekte Duschkopf bleibt von dieser Renovierungswut meist verschont. Und ich nehme das nur als Außenstehender war. Die unten geschilderten Wahrnehmungen von Isi zeichnen da ein trauriges Bild. Da ist es für mich etwas zu einfach, alles immer wieder auf das blöde neue Gesetz zu schieben. Jetzt sind die Betreiber halt gefordert, zu investieren. Auch das ist keine Schikane, sondern trifft jedes Unternehmen, was am Ball bleiben will. Und die Betreiber dürften genügend Rücklagen gebildet haben, weil ich für meinen Teil in den letzten Jahren in den meisten Locations in München keine größeren Investitionen feststellen konnte.
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Alt  03.10.2018, 00:49   # 969
Hotguy26
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Hotguy26 ist gerade online
Klar bringt das Änderungen mit sich.
Viele kleine einzelne Puffs sind sehr schlecht zu kontrollieren und sollen deswegen unterbunden werden.
Der Fiskus hätte es am liebsten wie in einem großen Laufhaus wo ein Prüfer durchgeht und sich alles zeigen lässt damit ihnen auch ja kein Cent entgeht und jede selbstständig arbeitende kontrolliert werden kann.
Das heißt es geht mal wieder um Geld,Geld und nochmal Geld.
Dass sich jeder Kunde dabei noch eine Quittung geben lassen muss fehlte noch - das kommt bestimmt auch noch.

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Alt  02.10.2018, 23:34   # 968
Isabella (Isi)
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Isabella (Isi) ist offline
Zitat:
Das Finanzamt mag sich halt nicht mehr selbst mit den vielen, vielen SelbstständigINNen herumschlagen (wer hat die denn in die Selbstständigkeit gedrängt?), und dass eine handvoll Riesenbumsbunker mit standardisierten Leistungen für die Behörden (FA & K35) einfacher zu handeln sind, dürfte auch klar sein.
Diese Aussage kann ich nicht nachvollziehen. Das neue Gesetz hat bislang keine steuerrechtlichen Änderungen mit sich gebracht. Jede SDL war auch schon vor Einführung des ProstSchG steuerpflichtig. Mit der Registrierung sind halt die Daten erfasst und an die jeweils zuständigen Finanzämter weitergeleitet worden.
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Alt  02.10.2018, 23:23   # 967
Isabella (Isi)
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Beiträge: 220


Isabella (Isi) ist offline
Zitat:
Kleine und seriöse Häuser haben große Schwierigkeiten, die Auflagen dieses Gesetzes zu erfüllen.
Richtig, es ist ja auch nicht nur eine finanzielle sondern auch bautechnische Frage, ob und wie man Gesetzes gemäß umbauen kann.

Zitat:
Daher geht der Trend ganz klar hin zu großen Laufhäusern oder entsprechenden FKK-Clubs oder ähnlich.
Und warum?
Weil die es sich leisten können.
Das ist schade und ich weiß nicht, ob das im Interesse der Dienstleisterinnen ist.
Es ist weder im Interesse aller SDL's noch im Interesse aller Gäste. Viele lieben diese gemütliche und eher private Atmosphäre.

Zitat:
Entweder sie hören auf oder sie ziehen sich aus Deutschland zurück. Oder aber sie laufen Gefahr, sich ohne Zwangsregistrierung "über Wasser" zu halten und sich somit wieder kriminellen Strukturen auszuliefern.
Auch SDL, die ordnungsgemäß registriert sind, haben doch kaum eine Wahl, wenn immer mehr Läden schließen. Es gibt so gut wir keine Alternativen.

Zitat:
Das Gesetz ist von Theoretikern entworfen und umgesetzt worden.
Mit der Praxis oder gar dem "Schutz" von Sexarbeiter-/innen hat es gar nichts zu tun.

Und auch Betreiber-/innen, die seriös agieren haben mittlerweile Existenzprobleme.

Ich stelle nicht nur in diesem Bereich ein komplettes Verwaltungs-und Staatsversagen fest.
Ganz genau so sehe ich das auch.
__________________
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Alt  02.10.2018, 22:53   # 966
Drballa
Leichenfinder a.D
 
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Beiträge: 659


Drballa ist offline
Zitat:
Zitat von E.B. Beitrag anzeigen
Das hast in der normalen Industrie auch, dort heisst das Spiel "Generalunternehmer": der große Konzern hat keinen Bock mehr, seine Zulieferer alle selbst zu handlen und dafür zertifizieren zu müssen, also hat er nur noch 3-5 Generalunternehmer, und die Zulieferer hängen unter diesen. Stichwort: Externalisierung von Kosten. Und die GUs ziehen für ihre Dienste natürlich Prozente ab. Wo da die Grenze zur Zuhälterei sind, war mir nie so ganz klar...
Ganz deiner Meinung

Ich hoffe deinen Augen geht es wieder gut

Was die Riesenbumsbunker betrifft, glaube ich daß diese in erster Linie ein Wunsch der Politik sind die dann stolz verkünden kann man habe diese Sünderinnen kaserniert und damit im Griff und damit der Kriminalität quasi den Nährboden entzogen

K35 weiß daß das Blödsinn ist und daß sich dadurch an der generellen Lage nichts geändert hat: ob die Pimps ihre Pferdchen vor den Clubs abladen und abholen oder sonstwo ist denen doch egal - sofern es Parkplätze gibt.

Und fürs Finanzamt ist wichtig zu wissen wann die Damen wo arbeiten und dazu genügt theoretisch die jeweilige Anmeldung bei der Sitte - mit Steueridentifikationsnummer und Steuernummer bekommt der Fiskus das in den nächsten Jahren schon in den Griff
Daß die Damen wie in Österreich den Gästen unverlangt eine Quittung überreichen müssen wird der nächste Schritt sein und - wenn wir Glück haben - werden Escort-Kosten auch noch in den Katalog der "haushaltsnahen Dienstleistungen" aufgenommen werden
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Danke von
Alt  02.10.2018, 22:10   # 965
E.B.
 
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Beiträge: 1.306


E.B. ist offline
Das hast in der normalen Industrie auch, dort heisst das Spiel "Generalunternehmer": der große Konzern hat keinen Bock mehr, seine Zulieferer alle selbst zu handlen und dafür zertifizieren zu müssen, also hat er nur noch 3-5 Generalunternehmer, und die Zulieferer hängen unter diesen. Stichwort: Externalisierung von Kosten. Und die GUs ziehen für ihre Dienste natürlich Prozente ab. Wo da die Grenze zur Zuhälterei sind, war mir nie so ganz klar...

Das Finanzamt mag sich halt nicht mehr selbst mit den vielen, vielen SelbstständigINNen herumschlagen (wer hat die denn in die Selbstständigkeit gedrängt?), und dass eine handvoll Riesenbumsbunker mit standardisierten Leistungen für die Behörden (FA & K35) einfacher zu handeln sind, dürfte auch klar sein.

Und dass diese Riesenbumsbunker an die SelbstständigINNen/SDLs nach dem Motto "so wie wir wollen, oder fernbleiben" herantreten können, verwundert auch nicht, oder?

Wie ich anderenorts schon geschrieben hab: ich glaub eher nicht, dass sich diese Stadt nochmal fängt.
__________________
tagged as: [ARSCHLOCH]
Wer wissen will, warum der Small Talk den Bach runterging...
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Alt  02.10.2018, 21:18   # 964
SalonPatrice
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SalonPatrice ist offline
Kleine und seriöse Häuser haben große Schwierigkeiten, die Auflagen dieses Gesetzes zu erfüllen.

Daher geht der Trend ganz klar hin zu großen Laufhäusern oder entsprechenden FKK-Clubs oder ähnlich.
Und warum?
Weil die es sich leisten können.
Das ist schade und ich weiß nicht, ob das im Interesse der Dienstleisterinnen ist.

Entweder sie hören auf oder sie ziehen sich aus Deutschland zurück. Oder aber sie laufen Gefahr, sich ohne Zwangsregistrierung "über Wasser" zu halten und sich somit wieder kriminellen Strukturen auszuliefern.

Das Gesetz ist von Theoretikern entworfen und umgesetzt worden.
Mit der Praxis oder gar dem "Schutz" von Sexarbeiter-/innen hat es gar nichts zu tun.

Und auch Betreiber-/innen, die seriös agieren haben mittlerweile Existenzprobleme.

Ich stelle nicht nur in diesem Bereich ein komplettes Verwaltungs-und Staatsversagen fest.

LG Loreni
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Alt  02.10.2018, 20:34   # 963
Isabella (Isi)
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Isabella (Isi) ist offline
Zitat:
Als Pauschalclubgänger stelle ich fest, das viele dieser Clubs zu Saunaclubs geworden sind.
Anstelle von 3-6 Nummern inkl. zahlt man nun Eintritt und jede Nummern:
Bsp: LaVita Wallenhorst
vorher 80€ für Eintritt inkl. 3 Nummern, nun 25€ Eintritt plus 25 € pro Nummer, = € 100
vorher 100€ für Eintritt inkl. 5 Nummern, nun 25€ Eintritt plus 25 € pro Nummer, = € 150

Glücklicherweise gibt es immer noch Clubs, die zwar Eintritt und Leistungsanteil getrennt aber dennoch preislich gleich geblieben sind.
Traurigerweise gibt es immer noch Männer, die nicht verstehen, dass sie die maßlose Ausbeuterei der Mädels unterstützen! 25 € pro Nummer und dann noch betonen, dass es teurer geworden ist ... Ich habe dich schon einmal in einem anderen Thread gefragt, ob du allen Ernstes glaubst, dass das auch nur eine auf Dauer machen kann, ohne dass sie einen gewaltigen Knacks bekommt, wenn sie derartig auf Masse ficken muss?
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Alt  02.10.2018, 19:28   # 962
Hotguy26
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Hotguy26 ist gerade online
Das mit den Parkplätzen ist ja fast unmöglich.Wer sich sowas ausgedacht hat...
Es ist schon erstaunlich was den Leuten so alles aufgebürdet wird mit diesen ständigen Überregulierungen.
Es trifft soviele Leute die an diesem Gewerbe hängen und das sind bei weitem nicht nur Kunden.
Es sind natürlich in erster Linie die Sexdienstleisterinnen und Bordellbesitzer.Aber weiterhin auch noch
Clubs,Bars,Stundenhotels und alle möglichen beteiligten Zulieferer und Gewerbe.
Außerdem kann man davon ausgehen dass es einem Bordell was dicht gemacht hat unglaublich schwer gemacht wird wieder neu zu öffnen.Da wird es dann jedesmal eine Prüfung geben die nach unzumutbaren Kriterien abläuft.
Alles nach dem scheinheiligen Argument :"Sowas braucht man ja eh nicht"
Ich krieg das Kotzen...

BtW:

Hier sind übrigens mal solche Anmelde-Formulare für Gewerbetreibende ect. zu finden.(neu seit 05.09.2018)

https://www.erlangen.de/desktopdefau...04_read-34394/

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Danke von
Alt  02.10.2018, 18:05   # 961
Isabella (Isi)
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Isabella (Isi) ist offline
Zitat:
Vieles leuchtet ihr ein. Nicht aber, warum sie plötzlich bei jeder Terminwohnung Parkplätze vorweisen muss. Auch nicht, wieso Freier und Frauen nun getrennte Toiletten brauchen und Brandschutztüren gefordert sind. "In unseren Wohnungen sind doch weiterhin nur maximal zwei Frauen und zwei Freier."
Also dass man Parkplätze vorweisen muss, höre ich jetzt zum ersten Mal. Davon habe ich bislang nirgendwo was nachlesen können.

Ansonsten kann ich aus meiner eigenen Erfahrung der letzten Wochen und Monate sagen, dass es für uns SDL immer schwieriger wird,

1. einen geeigneten Arbeitsplatz zu finden oder
2. was eigenes, neues aufzuziehen.

Ich bin seit Juni 2018 inzwischen 3x umgezogen, nicht weil ich gern umziehe oder reise, sondern weil ich mit der Art und Weise der Betreiber NICHT konform gehe! Es ist unglaublich, was sich hinter den Kulissen abspielt !!!

Macht eine Frau wie ich, die für offene und ehrliche Worte steht, ihren Mund auf, heißt es seitens der Betreiber "wenn es dir nicht passt, kannst du ja gehen!"

Ich habe in den letzten Monaten nicht eine einzige Location gesehen, die die ganzen Auflagen nach dem ProstSchG erfüllt! Nicht eine einzige!

Und wenn dann die Kontrollen erst einmal losgehen und mit Sicherheit so einige Läden geschlossen werden, wird es immer schwieriger werden, einen geeigneten Arbeitsplatz zu finden. Mal davon ganz zu schweigen, dass manche Betreiber schon jetzt kräftig abkassieren ohne mal was zu investieren. Das geht schon bei den einfachsten Sachen los wie defekte Steckdosen, offene Fugen, Türspione etc.
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Alt  01.10.2018, 16:53   # 960
Hotguy26
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Hotguy26 ist gerade online
Ich möchte nochmal eine Sache auffassen die ebenfalls mit den neuen Gesetzen zu tun hat und einem klar machen soll warum in letzter Zeit viele Bordelle dicht gemacht haben.
https://www.stern.de/wirtschaft/news...z-7817412.html

Am einprägensten find ich den Satz:

"Bisher war es leichter, einen Puff aufzumachen als eine Pommesbude"
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Alt  21.09.2018, 21:07   # 959
Ruhrjebiet
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Ruhrjebiet ist offline
Zitat:
Nun ja, in erster Linie ist es teurer geworden
Das war ja der einzige Zweck dieses "Gesetzes".
Die Preise nach oben treiben und den DL das Geld abkassieren.
Aber ich denke sie werden das schwer bereuen, wenn im Oktober die Pfründe massenhaft davonschwimmen.
dann werden sie den Preis zahlen. Recht so ! Das wird ihrer raffgier einen Dämpfer versetzen !

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Alt  17.09.2018, 08:59   # 958
michael120
 
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michael120 ist offline
Zitat:
... 25 € pro Nummer
*Sarkasmus on* Dass ein Fick jetzt mehr als ein Kasten Bier kostet ist wirklich eine Frechheit! *Sarkasmus off*
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Wer immer auf dem Teppich bleibt, hat sicher einiges darunter gekehrt.
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Alt  17.09.2018, 08:36   # 957
woland
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woland ist offline
In München wurde die MP47 (Butterlly47) aufgegeben. Den Grund kenne ich nicht. Entweder nicht mit vernünftigem Aufwand nachrüstbar oder die Räume werden anderweitig gebraucht.
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Den Teufel spürt das Völkchen nie, und wenn er es am Kragen hätte! (Mephistopheles in Goethes Faust)
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