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Alt  28.12.2013, 10:47   # 1
VoalGDH
 
Benutzerbild von VoalGDH
 
Mitglied seit 26. January 2009

Beiträge: 10


VoalGDH ist offline
Unhappy Zustände in Schweinfurt

MainPost vom 19.12.2013:

"Gehorsam mit purer Gewalt erzwungen
Bordellchef und zwei Aufpasser wegen Menschenhandels, Freiheitsberaubung und Vergewaltigung angeklagt

An Zuschauerinteresse fehlt es am Landgericht derzeit nicht. Am Mittwoch war der große Saal beim Termin gegen einen wegen Betrugs angeklagten Polizisten voll besetzt, am Donnerstag war's beim Prozess gegen einen Bordellbetreiber (38) und zwei mutmaßliche Aufpasser, 39 und 32, genauso. Hauptanklagepunkte sind Menschenhandel und Freiheitsberaubung zum Zweck der sexuellen Ausbeutung von acht Frauen, die als Prostituierte in einem Puff in der City arbeiten mussten.

Der Auftakt vor Wochenfrist war sehr kurz, weil die Anwälte der Angeklagten die Gerichtsbesetzung, die Formulierung der Anklageschrift und sogar die Aussetzung des Verfahrens bemängelt hatten, um Zeit fürs Studium von 400 kurzfristig zugegangenen Aktenseiten zu haben. Alle drei Anträge wies die Erste Große Strafkammer am Donnerstag aber zurück.

Eine Stunde benötigte danach der Staatsanwalt zur Verlesung der 40 Punkte umfassenden Anklage. Es findet sich darin das komplette Strafregister: neben Menschenhandel und Freiheitsberaubung noch Vergewaltigung der Opfer, räuberische Erpressung, Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung, Nötigung, Drogenbesitz, sexuelle Nötigung und Diebstahl. Im Bordell muss Gewalt an der Tagesordnung gewesen sein.

Einige Frauen, großteils aus dem Osten Europas, glaubten, als Bardame arbeiten zu können. Es wurde gezielt nach Go-Go-Tänzerinnen gesucht. Kaum waren die Damen vor Ort, war Prostitution angesagt. Wer nicht mitmachte, wurde dazu gezwungen – mit brutalen Schlägen, die Handys wurden weggenommen, um keine Kontakte nach außen aufnehmen zu können. Es gab Strafzahlungen für Lappalien und immer wieder massive Drohungen gegen die Frauen oder Familienmitglieder. Der Bordellchef wollte, dass nach seinen Regeln gehandelt, ihm „bedingungslos gehorcht“ wird. Als eine der Damen einen Freier wegen des Hygienezustands ablehnte, wurde sie zum Sex mit dem Mann gezwungen. In angeklagten Fällen soll der ältere Aufpasser die Frauen mit Vergewaltigungen gefügig gemacht haben.

Einmal kam zufällig eine Zivilstreife am Bordell vorbei, als der Hauptangeklagte und der 39-Jährige eine geflüchtete Frau wieder ins Haus schaffen wollten.

Der jüngste Angeklagte ist auch Opfer. Wegen Ärger mit einem anderen Mann tauchte die Polizei im Puff auf, was den Bordellchef so sehr ärgerte, dass er den 32-Jährigen verprügelte. Der tauchte daraufhin unter. Im Mai 2013 war das. Im August 2013 klickten bei allen die Handschellen, seitdem sitzen sie in U-Haft. Keiner wollte sich zur Anklage äußern. Persönliche Angaben machten aber alle Männer. Sie stammen alle aus Schweinfurt stammen.

Der Bordellbesitzer berichtete mit Stolz von seiner Karriere als Radprofi. Er gehörte dem Nationalkader an, war 1989 sogar Deutscher Meister. Mit 20 Jahren hörte er wegen der nach der Grenzöffnung neuen Konkurrenz aus dem Osten auf. Er ging nach Frankfurt zu einem Freund, der dort ein Bordell betrieb. Mit den Erfahrungen kehrte er 2006 nach Schweinfurt zurück, eröffnete in der Innenstadt mit seiner späteren Verlobten in der City ein Bordell. Bis zu fünf Damen arbeiten dort, Ärger mit der etablierten Szene habe es nicht gegeben. „Der Markt war und ist offen“, sagte er zum Vorsitzenden.

Er eröffnete mit der Verlobten, die auch als Prostituierte arbeitete, eine zweite Adresse in der Kernstadt. Anfang Januar 2012 gab er Bordell eins auf, öffnete nun alleine das dritte Puff, eine Mietwohnung im 1. Stock, Invest in die Zimmer: 6000 Euro. „So wenig“, merkte der Vorsitzende an, „wir haben viel selbst gemacht“, antwortete der Hauptangeklagte, der regelmäßigen Kokain- und Alkoholkonsum einräumte.

Wie der 39-jährige Angeklagte zum Bordell kam, verriet er (noch) nicht. Bis zuletzt arbeitete der Vater zweier unehelicher Kinder verschiedener Frauen in der Großindustrie.

Der 32-Jährige kam in Kontakt mit dem Bordell, weil er in dem gleichen Haus wohnte. Die Anwälte der beiden mutmaßlichen Aufpasser signalisierten für die nächsten Prozesstage aber Aussagebereitschaft.

Zusätzlich zu den bereits angesetzten 20 Verhandlungstagen legte die Kammer weitere zehn Termine fest – bis Ende September 2014. Fortgesetzt wird der Prozess am 9. Januar."

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MainPost vom 12.12.2013:

"Prozess wegen Menschenhandel, Vergewaltigung, Freiheitsberaubung

Der Prozessauftakt vor der Großen Strafkammer des Landgerichts Schweinfurt gegen einen 38-jährigen Bordellbetreiber in Schweinfurt und zwei mutmaßliche Aufpasser wegen Menschenhandels war denkbar kurz. Der Anwalt des Hauptangeklagten rügte die Besetzung des Gerichts und die Formulierung der Anklage. Beide seien in der vorliegenden Form rechtswidrig. Darüber muss die Kammer nun erst beraten und entscheiden. Am 19. Dezember um 8.30 Uhr wird sie ihren Beschluss verkünden.

Dem Hauptangeklagten Bordellbetreiber, der seinen Beruf als „selbstständiger Unternehmer“ angab, werden im Zeitraum vom Januar 2012 bis August dieses Jahres 34 teils schwere Straftaten vorgeworfen: Schwerer Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung, Vergewaltigung, räuberische Erpressung, Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung, Nötigung, unerlaubter Besitz von Betäubungsmitteln, sexuelle Nötigung, versuchte Freiheitsberaubung und Diebstahl.

Dem 39-Jährigen – ein gelernter Schlosser – werden zwei Fälle der Vergewaltigung, Freiheitsberaubung, versuchte räuberische Erpressung, Unterschlagung, Bedrohung, Beleidigung und Körperverletzung zur Last gelegt. Wegen versuchten schweren Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung, Freiheitsberaubung, gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung muss sich der 32-Jährige, ein Lagerist, verantworten. Acht Prostituierte sollen die Opfer des „Menschenhandels“ geworden sein.

An der Besetzung des Gerichts monierte der Anwalt des Bordellbetreibers, es sei überbesetzt. Statt drei Berufsrichter seien zwei vorschriftsgemäß und ausreichend für den Umfang und die Komplexität der angeklagten Sachverhalte. Und: Die Anklage dürfe in der vorliegenden Form nicht verlesen werden. Sie solle die Angeklagten in besonders schlechten Licht erscheinen lassen, indem sie Punkte und Sachverhalte, die erst erwiesen werden müssten, in der Tatsachenform („Indikativ“) ausdrücke und damit bereits dien Beweiswürdigung vorausnehme. Schöffen und Zuschauer würden so unzulässig beeinflusst. Die Anklage müsse in neuer Formulierung und der „Objektivitätsverpflichtung“ der Staatsanwaltschaft gerecht werden.

Der Rechtsvertreter des 39-jährigen Angeklagten beantragte die Aussetzung des Verfahrens, um Zeit zu haben, etwa 400 kurzfristig zugegangene Aktenseiten durcharbeiten und mit seinem Mandanten besprechen zu können. Der Vorsitzende Richter unterbrach die Hauptverhandlung. Sie wird am 19. Dezember fortgesetzt. Zusätzlich zu den bereits angesetzten 20 Verhandlungstagen terminierte zehn weitere Tage in dem offenbar recht umfangreichen Verfahren – bis Ende September 2014."

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MainPost vom 2.7.2013:

"Rotlicht-Größen kontra Mietbordelle
Ein Kartell der Zuhälter will die vielen „freien“ Liebesnester scheinbar mit Gewalt aus dem Markt drängen

Der Anklagevorwurf liest sich in der Sitzungsliste der Staatsanwaltschaft unspektakulär, so gewöhnlich: „Gefährliche Körperverletzung u. a.“. Im Gerichtssaal Nummer 4 sitzt aber die Creme der Schweinfurter Rotlichtszene: Sechs Zuhälter, die mit allerlei Mitteln offenbar eine Art „Marktbereinigung“ im üppig wuchernden Prostitutionsgewerbe anstreben – laut Staatsanwalt mit unerlaubtem Nachdruck.

Die meisten der sechs Angeklagten im Alter zwischen 36 und 43 Jahren geben als Beruf „selbstständig“ an. Für Bordellbetreiber trifft diese Einordnung wohl zu, und wie das Leben so spielt, hatten sich diese sechs Selbstständigen im Bordellwesen am 13. Juni 2011 – rein zufällig – zur selben Zeit vor dem Anwesen Klingenbrunnstraße 14 versammelt.

Da fährt ein weiterer 36-jähriger „Selbstständiger“ mit seinem Auto heran: Als er ausgestiegen ist, kommt der Älteste des Zuhälter-Sextetts, ein 45-Jähriger, von hinten auf ihn zu und fragt ihn, ob er noch immer nicht verstanden hat, „dass diese Wohnung jetzt geschlossen ist“. Er nimmt den 36-Jährigen in den Schwitzkasten, schlägt seinen Kopf gegen ans Heck seines Autos, so dass am Kopf eine Wunde und am Auto eine Beule entsteht. Die anderen fünf Zuhälter-Kollegen stehen zehn bis 15 Meter entfernt, bilden die Kulisse für das Spektakel.

So jedenfalls schildert der 36-Jährige den Vorfall – und spielt als Zeuge vor dem Schöffengericht die Attacke, die eindeutig seiner Einschüchterung gedient haben muss, ziemlich herunter. Die anderen hätten zugeguckt, sagt er, und außer Schwitzkasten und Kopf-aufs-Auto-drücken sei nichts passiert. Der Angreifer sei gegangen, und die „Dame“, die gerade vom Bahnhof gekommen war und die er in die (für käufliche Liebesdienste angemietete) Wohnung einweisen wollte, wieder abgereist.

Gesehen haben diese High-Noon-Szene in der Klingenbrunnstraße – zumindest teilweise – zwei Zeugen, die aber eine Heidenangst haben, offen gegen die Rotlicht-Größen auszusagen, ja, auch nur ihre Personalien anzugeben. Ein Zeuge war „nicht gewillt, konkrete Angaben zu machen“, sagt der ermittelnde Kripo-Beamte. Der Vermieter des Liebesnests identifiziert fünf der Angeklagten als anwesend bei dem Vorfall. Dass er „seine Alte einpacken und verschwinden“ soll, sei ihm aus dem etablierten Rotlichtmilieu schon vorher klar gesagt worden.

Die 35-jährige „Dame“, die zum Wohnungsmieten angereist und unverrichteter Dinge wieder abgereist war, identifiziert drei der Angeklagten als anwesend bei dem Vorfall. Interessant, was sie sonst noch aussagt: Schon vor dieser Warnung an den 36-Jährigen hatte sie in der Klingenbrunnstraße gearbeitet. Damals hätten zwei Männer geklingelt, ihr gesagt, sie habe kein Recht hier zu arbeiten, sie würden „alle kleinen Wohnungen schließen“. Sie könne aber bei ihnen anfangen.

Die Prostituierte kam in Polizeischutz zu ihrer Zeugenaussage. Sie hatte gleich zwei Anrufe von unbekannt erhalten, sie solle nicht zur Gerichtsverhandlung kommen. Ein weiterer „Geschädigter“, den etablierte Puffbetreiber der Stadt laut Anklage mit Drohungen und Schlägen einschüchtern wollten, soll am Donnerstag als Zeuge gehört werden.

Wie ge- oder schon übersättigt der Markt des horizontalen Gewerbes in Schweinfurt bereits ist, hat der Kripo-Beamte in schönem fränkischen Understatement so umrissen: „In einer Stadt mit 54 000 Einwohnern 25 bis 30 Örtlichkeiten, in denen der Prostitution nachgegangen wird – das ist nicht wenig."
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Alt  30.01.2014, 14:34   # 4
Singjai
King of Spam & Fake
 
Mitglied seit 17. December 2013

Beiträge: 14


Singjai ist offline
25 bis 30 Örtlichkeiten

Bin aus der Gegend, möchte mal wissen wo die 25 bis 30 Örtlichkeiten sind. Ich kenne nur einen Puff in SW und der ist grottenschlecht.
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Alt  17.01.2014, 16:44   # 3
VoalGDH
 
Benutzerbild von VoalGDH
 
Mitglied seit 26. January 2009

Beiträge: 10


VoalGDH ist offline
Mainpost vom 10. Januar 2014

"Prozess: Aufpasser hatte panische Angst vor dem Bordellchef

Gehilfe des Etablissement-Betreibers in der Bauerngasse berichtet von brutalsten Schlägen und Tritten

Dass der 32-jährige Mitangeklagte im Bordellprozess um Menschenhandel und Freiheitsberaubung panische Angst vor dem ehemaligen "Chef" hat, für den er 2012 und 2013 als Aufpasser der Damen gearbeitet hat, ist mit Händen zu greifen. Er sitzt wenige Meter von diesem entfernt auf der Anklagebank, sucht immer wieder nach möglichst milden Umschreibungen auch der heftigsten Vorfälle und Verletzungen. Doch der Kammervorsitzende Erik Ohlenschlager will alles ganz genau wissen - dann werden die Angaben konkreter.

Der 32-Jährige ist laut Anklage der kleinste und harmloseste Fisch im Bordellbetrieb gewesen. Er hat in der dritten Etage des gleichen Hauses gewohnt, in dem wechselnde Damen dem Liebesdienst gegen Bares nachgegangen sind - laut Anklage auch gegen deren Willen und untere roher Gewaltanwendung.

Der gelernte Lagerist fährt Anfang 2012 Taxi in Schweinfurt. Beim 38-jährigen Bordellbetreiber kann er sich ein paar schöne Euro dazuverdienen, wenn er stundenweise im Puff im ersten Stock aufpasst, dass alles seine Ordnung hat: dass die Mädchen beim Eintreffen eines Kunden aus ihren Zimmern zur Bar eilen, damit dieser dort seine Wahl treffen kann, und dass die Kunden sich ordentlich benehmen. So beschreibt er seine Aufgabe. Er habe sie nicht zur Arbeit anhalten oder aufpassen müssen, dass sie nicht abhauen, sagt er. Zu Hausbesuchen habe er die Prostituierten gegen den üblichen Taxitarif auch mehrmals in der Woche chauffiert.

Ende 2012 gab er die Taxifahrerei ganz auf und arbeitete voll für den Bordellbetrieb, etwa fünfmal die Woche. Zwischen 1200 und 1600 Euro im Monat hat er nach eigenen Angaben so verdient - nie weniger als mit Taxifahren. Auf welch schmerzhaften Job er sich da eingelassen hatte, erfuhr er zwischen März und Ende Mai 2013 dreimal am eigenen Leib. Im März oder April hat ihm sein Arbeitgeber einen Faustschlag aufs rechte Auge verpasst, dass es schwarz wurde. Grund: Er hatte einen Vernehmungstermin bei der Polizei "verpennt", weil er den Ladungsbrief zu spät entdeckt hatte. Wenn er dort nicht erscheine, tauche die Polizei womöglich im Haus auf, in dem er wohnt und das Bordell sich befindet. Das sei nicht gut fürs Geschäft. So schildert es der 32-Jährige.

Prügel vom Chef

Mitte Mai soll es dann noch mehr Prügel gegeben haben. Weil zwei neu mit Köfferchen angereiste Dirnen noch vor Erscheinen des Bordell-Bosses wieder abgereist sind, soll ihm dieser heftige Vorwürfe gemacht haben: Er sei schuld, dass die Damen wieder weg sind, er hätte sie eben hinhalten müssen. "Im blauen Zimmer hat er dann ausgeholt und mir eine aufs Auge gedonnert und in die Rippen geschlagen", sagt der 32-jährige damalige Aufpasser. Aus Angst vor noch mehr Schlägen sei er damals nicht zum Arzt gegangen. Am schlimmsten hat er den 31. Mai letzten Jahres in Erinnerung: Nach einem äußerst handgreiflichen, nächtlichen Streit im Treppenhaus mit dem 140 Kilogramm schweren Neffen eines Gläubigers, den der 32-Jährige mit Pfefferspray und heftigen Schlägen traktiert hatte, bestellte der Bordellchef seinen Aufpasser am Nachmittag desselben Tages telefonisch ein. Im Flur im Erdgeschoss - das Bordell befand sich im ersten Stock - "hat er mich sofort übelst zusammengeschlagen". Zehn bis 20 Faustschläge habe er kassiert, sei zu Boden gegangen und auch dort geschlagen und getreten worden - gegen Oberkörper und Kopf.

Schlecht fürs Geschäft

Die Folge: Beulen, zwei blaue Augen, am Oberkörper alles blau, Blut aus dem Ohr. Beim Arzt war er trotzdem nicht. Vorher habe ihm der Bordellboss erklärt, er sei schuld an dem nächtlichen Polizeieinsatz, seine Kumpel hätten ihn provoziert, und das sei schlecht fürs Geschäft.

Nach dieser Attacke war er vier Tage auf der Flucht, fuhr planlos mit dem erstbesten Zug nach Erfurt, weiter nach Halle und dann nach München - nur um weit weg zu sein von dem Bordellchef, der ihn so zugerichtet habe. Aus Angst vor diesem sei er dann nie mehr in seine Wohnung zurückgekehrt. Der prügelnde "Chef" habe ihm nämlich gedroht: "Pass auf, ich mach dich fertig - irgendwann bist du tot."

Dass der 32-Jährige sich selbst belastet, Schläge und den Pfefferspray-Einsatz gegen den Bekannten im Treppenhaus einräumt, erhöht seine Glaubwürdigkeit bezüglich der Angaben, wonach er selbst Opfer gewesen sein soll. Zu einem Anklagepunkt, der auch ihm Menschenhandel und Freiheitsberaubung vorwirft, schweigt auch er bisher.

Der Bordellchef und der andere 39-jährige Aufpasser haben Angaben zur Sache zu einem späteren Zeitpunkt in Aussicht gestellt. Am Montag, 13. Januar, 8.30 Uhr, wird der Prozess fortgesetzt. Dann soll die erste Prostituierte zu den damaligen Zuständen in dem Bordell in der Bauerngasse gehört werden."




Mainpost vom 14. Januar 2014

Bordellprozess: Zeugen belasten die Angeklagten

"Im Schweinfurter Rotlichtprozess um Menschenhandel und Freiheitsberaubung haben am Montag die ersten Zeugen, darunter eine der Prostituierten, ausgesagt und dabei den Bordellchef (38), aber auch einen der zwei angeklagten Aufpasser (39) belastet.

Wegen Hinweisen von Zeugen an das Gericht, darunter weitere aussagebereite Prostituierte, dass sie "große Angst haben", hatte der Vorsitzende Richter Erik Ohlenschlager am vierten Verhandlungstag sehr konkrete Sicherheitsmaßnahmen veranlasst. Neben sechs Polizeibeamten in direkter Nähe zu den drei Angeklagten wurden Justizwachtmeister im und vor dem Sitzungssaal platziert. Der Hauptangeklagte wurde vor der Vernehmung der Prostituierten, die auch Nebenklägerin ist, erst in den Saal zurückgebracht, als die 38-Jährige ihren Platz direkt vor den Richtern eingenommen hatte. Damit sollte jeder Blickkontakt zum Bordellchef verhindert werden. "Damit eine Beeinflussung der vermeintlichen Opfer auch nicht ansatzweise stattfinden kann", begründete Ohlenschlager. Gleichwohl war die Angst der Zeugen mit Händen zu greifen.

Am dritten Prozesstag Anfang Januar sagte zunächst ein 32-jähriger Mitangeklagter aus. Der kleine Fisch im Bordellbetrieb suchte zu Beginn seiner Aussage nach möglichst milden Umschreibungen der Übergriffe auf ihn. Nur weil der Kammervorsitzende nicht nachließ, wurde er konkreter. Der Mitangeklagte hatte 2012 und 2013 als Aufpasser der Damen im Puff in der Innenstadt gearbeitet. Weil er selbst wegen etwas ganz anderem Ärger hatte, tauchte die Polizei einmal im Etablissement auf, was dem Bordellchef sehr missfiel. Auch der Aufpasser erhielt dafür ordentlich Prügel und ein weiteres Mal, weil er zwei neue Prostituierte statt sie aufzuhalten wieder abreisen ließ.

Am Montag sagte nun die Hauptbelastungszeugin aus. Die Thailänderin war in Frankreich verheiratet, kam nach Hessen zu einem Bekannten, begann mit ihm eine Beziehung. Dieser Mann (32), ebenfalls Thai, betrieb ein Restaurant und vermietete Zimmer an Prostituierte. Seine Freundin arbeitete dort auch an zwei Tagen, wollte aber mehr Geld mit der Prostitution verdienen und erlag dem Werben einer Landsfrau, die im Schweinfurter Puff arbeitete. Diese Thaifrau wies "Li", so ihr "Arbeitsname", in die Spielregeln ein. Die wichtigsten: 50 Prozent vom Verdienst kriegt der Chef, und: "Ich musste auch jeden Kunden annehmen."

An ihrem ersten Arbeitstag im August 2012 habe der Chef sie zum Geschlechtsverkehr mit ihm aufgefordert. Sie weigerte sich anfangs, machte dann aber doch mit, weil andere Prostituierte, darunter die angebliche Freundin des Bosses, ihr dazu rieten, um Schläge zu vermeiden. Mehrere Stunden musste sie dem Angeklagte zu Diensten sein. Als sie am nächsten Tag anmerkte, dass sie, wäre er Kunde gewesen, jetzt reich wäre, sei der Bordellbesitzer ausgerastet, habe sie bedroht und von ihr die Zahlung von 50 Euro verlangt. Obwohl sie das Geld holen wollte, sei sie massiv geschlagen worden.

Die Schläge setzten sich fort. Trotz weggenommenen Handys konnte die Prostituierte schließlich Kontakt zu einer Bekannten aufnehmen. Diese Frau bestätigte am Montag im Zeugenstand die Hilferufe der Prostituierten und einen Drohanruf des Bordellchefs bei ihr. Wenn sie den Kontakt nicht abbreche, brenne er alles ab, habe er ihr gedroht. Gehört wurde am Montag auch der Ex-Freund der Bekannten. Auch er bestätigte die Drohungen des Bordellchefs. Der 32-Jährige rief nach weiteren Anrufen der Ex-Freundin die Polizei, die die Prostituierte schließlich aus dem Bordell befreite.

Der Prozess ist bis September 2014 terminiert und wird am 20. Januar fortgesetzt."
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Danke von
Alt  31.12.2013, 17:51   # 2
frankenfreier
 
Mitglied seit 18. November 2013

Beiträge: 20


frankenfreier ist offline
Lightbulb

betrifft meines Wissens die Bauerngasse 117, was in Kürze unter "neuer" Führung wieder aufmacht, naja auf Nachfrage bei einer aus dem Milieu wurde mir gesagt, gehört zu den "alten" Leuten.
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Danke von


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