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Alt  03.03.2017, 01:11   # 1
William Masters
Sexologe
 
Benutzerbild von William Masters
 
Mitglied seit 11. May 2015

Beiträge: 39


William Masters ist offline
Liebe Freier ...

Wieder mal was Nettes aus der Presse. Erkennt ihr euch wieder?

DIE ZEIT
Es gibt keine harmlose Prostitution: Euer Geld hilft Verbrechern

Liebe Freier,

»Während wir von weiblicher Selbstbestimmung reden, werden Tausende Frauen in unser Land verschleppt und zur Prostitution gezwungen. Es wird Zeit, das zu ändern – mit einem Gesetz gegen die Freier«

Vor einigen Jahren hatte ich einen Freund. Nennen wir ihn René. René war schüchtern. Sehr schüchtern. Er war auch nicht besonders attraktiv, aber das sind ja nur wenige. Sobald er mit einer Frau reden wollte, spielten die Worte Autorennen, überholten einander, stießen zusammen, überschlugen sich. Er stammelte dann, musste warten, bis die Gedanken sich ordneten. Dann senkte er oft den Blick, wurde rot. Manchmal versuchte er es noch zu retten, indem er schneller und intensiver redete. Das machte es eigentlich nie besser.

Illustration: Joni Majer für DIE ZEIT

René hatte keine Freundin. Er hatte, bis er in seinen Zwanzigern war, mit niemandem Händchen gehalten, geknutscht, geschweige denn geschlafen. Irgendwann, in einer Sommernacht, verschwand er nachts um zwei Uhr von der Tanzfläche, auf der wir zu fünft tanzten. Er verließ den Club, ging ein paar Straßen weiter durch die laue Luft, bezahlte 100 Euro und hatte das erste Mal Sex mit einer Frau. Eine Stunde später stand er wieder auf der Tanzfläche mit einem idiotischen Lächeln im Gesicht und einem sehr ausgeprägten Mitteilungsbedürfnis. Wir hatten gar nicht bemerkt, dass er weg gewesen war.

Er ging danach immer wieder. Die Prostitution war für ihn ein Ausweg aus einer großen Ungerechtigkeit. Der Ungerechtigkeit, in einem unattraktiven Körper geboren worden zu sein. Der Ungerechtigkeit lähmender Schüchternheit. Der Ungerechtigkeit, Freunde zu haben, denen all das so viel leichter fiel. Sein wirkliches Problem löste er so nicht. Er hatte immer noch keine Ahnung, wie er Frauen ansprechen, sie unterhalten, sie faszinieren könnte.

René befördert so, ohne es zu merken, seit Jahren ein zynisches Menschenverwertungsgeschäft. Ein Geschäft, das in Rumänien, Litauen, Nigeria oder Thailand beginnt und in unseren Bordellen endet. Er denkt sich nichts Böses dabei und tut nichts Verbotenes. Doch mit seinem Geld sorgt er dafür, dass Frauen Unrecht geschieht. Wir brauchen ein Gesetz gegen ihn, ein Gesetz gegen Freier.

Die Idee ist nicht neu. Es gibt solche Gesetze schon in Schweden, Norwegen und Island, weshalb das Ganze auch als »nordisches Modell« bezeichnet wird. Prostituierte dürfen dort legal arbeiten. Aber das Kaufen von Sex ist illegal. Die Strafen für die Freier fangen zum Beispiel in Schweden bei Bußgeldern von 250 Euro an und reichen bis zu einem Jahr Gefängnis. Es wird asymmetrisch bestraft – einer büßt für beide. Was erst mal paradox erscheint, aber ziemlich clever ist.

Man weiß nicht viel über Männer, die zu Prostituierten gehen. Die wenigsten von ihnen reden gern drüber. Es gibt eine Handvoll Studien, die zumindest so viel sagen: Freier kommen aus allen Schichten, aus allen Altersgruppen, es sind Doktoren, Professoren, Stahlarbeiter, Busfahrer und Arbeitslose darunter.

Einen Weg, um herauszufinden, wie diese Männer sich und die Frauen sehen, bieten Freier-Foren im Internet. Beliebt ist dort die Bewertung von Prostituierten in Zeugnissen, mit Noten von 1 bis 6. Benotet wird in den Kategorien »Figur«, »Titten«, »Fotze«, »Gesicht« und »Gebiss«. Die Frauen werden als »Säue«, »Frischfleisch« oder »Pflaumen« bezeichnet. Man spricht sich mit »Hallo Mitficker« an und verarbeitet Frustrationen (»Ich war enttäuscht, dass ihr Gesicht etwas verlebt aussieht«).

Feministinnen wie die Philosophin Iris Marion Young bezeichnen das, was diese Männer machen, als Objektivierung des weiblichen Körpers: das Zerlegen und Bewerten, die Blindheit dafür, dass diese Frauen eine Persönlichkeit haben. Sie kaufen keine Dienstleistung, sondern eine Ware. Wie sie selbst sagen: »Fleisch«.

René würde nie so reden, nie so etwas schreiben. Und doch stellt sich die Frage: Verschiebt sich nicht auch in ihm etwas, wenn er jeden Monat losgeht und eine Frau kauft? Und bestärken wir ihn nicht darin, solange unser Recht diese Art von Geschäft erlaubt?

Sowohl in Deutschland als auch in Schweden ist die Gesetzgebung, die derzeit herrscht, das Ergebnis feministischer Politik. In Deutschland setzte die rot-grüne Bundesregierung Ende 2001 ein relativ liberales Prostitutionsgesetz durch. Die Idee: Die Frauen sollten arbeiten können, ohne sich verstecken zu müssen. Sie sollten Steuern zahlen, vom Gesundheitssystem versorgt, von der Sozialversicherung geschützt und von der Rentenversicherung abgesichert werden. Den schwedischen Feministinnen (und Feministen) dagegen geht das nicht weit genug. Sie meinen, etwas laufe grundsätzlich falsch, wenn Männer Frauen kaufen können. Sie wollen die Prostitution abschaffen.

Die betroffenen Frauen selbst sind sich ebenfalls nicht einig. Der von Prostituierten mitgegründete Verein Sisters meint, Prostitution sei »nichts anderes als Vergewaltigung«, und möchte sie verbieten. Beim Verein Hydra, einer Art Berufsverband deutscher Prostituierter, hält man dagegen, nur »konsequente Legalisierung und Entstigmatisierung« verbessere das Leben der Frauen.

Es kommt wohl darauf an, welche Frauen man meint: nur solche, die hier in Deutschland freiwillig ihrer Arbeit nachgehen? Oder auch solche, die Tausende Kilometer weit entfernt leben, in Moldawien, Rumänien, Nigeria oder Thailand? Denn unsere Gesetze betreffen auch diese Frauen. Warum? Weil es einen einfachen ökonomischen Mechanismus gibt: Je liberaler die Prostitutionsgesetzgebung, desto mehr Menschen werden von kriminellen Banden ins Land geschmuggelt.

Das Ausmaß des Menschenhandels lässt sich nur schwer beziffern. Laut einer Studie des Europaparlaments wurden 2001, also im Jahr vor der Liberalisierung, zwischen 9900 und 19 700 Frauen für die Arbeit in der Sexindustrie nach Deutschland gebracht. Schon 2002 stieg die Zahl, nachdem sie vorher jahrelang gefallen war. 2003 waren es bereits 12 300 bis 24 700 Frauen. Mit anderen Worten: Unsere Prostitutionsgesetze sind eine Einladung für Menschenhändler.

Wer diesen Anstieg für Zufall hält, dem rate ich zur Lektüre einer Studie der London School of Economics aus dem Jahr 2015. Die Wissenschaftler haben sich 150 Länder angeschaut und kommen zu dem Schluss, dass überall dort, wo Prostitution legal ist, vermehrt mit Menschen gehandelt wird.

Zahlen der Vereinten Nationen zufolge betrifft der Menschenhandel zu 55 bis 60 Prozent junge Frauen, die in die Prostitution gezwungen werden. Im Schnitt bringt jede dieser Frauen den Banden 65 000 Dollar ein. Während der Handel mit Drogen lukrativ ist, gerade weil das Gesetz ihn verbietet, gilt diese Logik bei der Prostitution nicht. Als die schwedische Polizei die Telefonate einer Bande von Menschenschmugglern abhörte, beklagten die sich darüber, wie schwierig das Geschäft geworden sei, seit man es nicht mehr auf offener Straße abwickeln könne und Apartments mieten müsse. In Schweden kommen deshalb laut einer Schätzung der Internationalen Arbeitsorganisation viermal weniger Opfer von Menschenhandel an als im deutlich kleineren Dänemark, wo Prostitution legal ist.

Es gibt zahllose Berichte von Zwangsprostituierten, die mit falschen Versprechen nach Deutschland gelockt wurden. René hat davon nie etwas mitbekommen. Ich habe ihn gefragt. Er sagte, dass er sofort abhauen würde, wenn er das Gefühl hätte, dass die Frau es nicht freiwillig macht. Vielleicht kam er ja wirklich nie in Berührung mit dieser Schattenwirtschaft. Wahrscheinlicher ist, dass die Frauen, mit denen er Sex hatte, es ihm nicht gesagt hätten, für 50 Euro die halbe Stunde.

Dass es ein Problem gibt, hat auch die Bundesregierung inzwischen eingesehen. In diesem Jahr ist ein neues Gesetz in Kraft getreten. Prostituierte müssen sich jetzt bei den Behörden anmelden und versichern, dass sie ohne Zwang arbeiten. Das ist gut gemeint, wird aber wenig helfen, solange man die Ursache des Problems nicht angeht: die Nachfrage nach gekauftem Sex.

Als das schwedische Gesetz 1999 in Kraft trat, sank die Zahl der Freier auf dem Straßenstrich um 80 Prozent. Das hatte zwar auch damit zu tun, dass sich die Prostitution in Wohnungen verlagerte, aber die meisten Schätzungen gehen davon aus, dass der Sex-Markt insgesamt geschrumpft ist.

Auch das nordische Modell hat seine Schwächen. Da es das Ziel der schwedischen Regierung ist, die Prostitution abzuschaffen, werden etwa weniger Kondome an die Frauen verteilt. Das würde nur ermutigen. Hilfen für die Frauen wurden aus dem gleichen Grund gestrichen. Und weil das Vermieten von Räumen zur Prostitution illegal ist, werden die Frauen immer wieder aus ihren Wohnungen geschmissen. Sie müssen heimlich agieren, weil die Kunden immer in der Angst leben, erwischt zu werden. Am Ende ist es eine Abwägungssache. Manchmal muss man ein kleines Unrecht begehen, um ein größeres zu verhindern. Und das größere Problem ist der Menschenhandel.

In der Prostitutionsdebatte wird gern mit diesen großen Grundgesetz-Artikel-eins-bis-zwanzig-Wörtern hantiert: Selbstbestimmung, Eigentum, Würde. Darf man mit dem eigenen Körper nicht anstellen, was man will? Wenn jemand sich für Geld nackt und in Handschellen mit Bananen bewerfen lassen möchte, dann macht er damit doch nur von seiner Freiheit Gebrauch, nicht wahr? Oder hat doch Immanuel Kant recht, wenn er schreibt, dass man Menschen »niemals bloß als Mittel« gebrauchen sollte?

Aber das Ethik-Seminar führt in dieser Frage zu nichts. Es ist ein Diskurs-Karussell, das sich frei dreht, unbeirrt von dem, was in der Welt passiert. Wir reden über Autonomie, während Mädchen und Frauen unter übelsten Umständen zu uns verschleppt werden, mehrere Tausend Jahr für Jahr. Es wird Zeit, dass sich das ändert. Und ein Gesetz gegen Freier ist dabei der beste Weg.

Und was passiert mit jemandem wie René, wenn er nicht mehr zu Prostituierten gehen darf? Wenn er mit jedem Verstoß eine Strafe und ein sehr peinliches Gerichtsverfahren riskiert? Meine Vermutung: Er würde aufhören, Geld für Sex zu bezahlen. Und da weitermachen, wo er an jenem Abend anscheinend aufgehört hat. Vielleicht würde es sogar etwas in ihm verändern, seine Sicht auf Frauen, auf Sex. Es gibt kein Recht auf körperliche Nähe. Man muss sie sich verdienen, durch Charme, Offenheit, Humor, Mut. Das gilt selbst dann, wenn man schüchtern ist und eigentlich ein feiner Kerl.

VON JOHANNES BÖHME
__________________

Im Dienst der Wissenschaft
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KOMMENTARE und ANTWORTEN dazu...
Alt  09.04.2017, 11:02   # 90
E.B.
 
Benutzerbild von E.B.
 
Mitglied seit 19. October 2014

Beiträge: 1.038


E.B. ist offline
Zitat:
dieser Politikhuren
... bitte keine Huren als Politiker beleidigen! ...
__________________
tagged as: [ARSCHLOCH]
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Alt  09.04.2017, 10:52   # 89
LonelyJoe
Pauschalclubber
 
Mitglied seit 20. January 2013

Beiträge: 964


LonelyJoe ist offline
Zitat:
Mann muss nur immer als letzer aus den FKK Clubs gehen, um hinterher die Fetten BMWs oder Mercedes"vermehrt mit osteuropäischen Kennzeichen" der Privaten Taxifahrer der Mädels zu zählen..
Wenn die Behörden etwas überprüfen wollten, könnten sie das ja mal bei diesen "Taxifahrern" tun.
Machen sie aber wohl nicht. Stattdessen werden Razzien während der Arbeitszeit gemacht oder wie letztens in HH, einfach die Türen der Zimmer eingetreten.
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Alt  09.04.2017, 10:00   # 88
Puffmuckl
---
 
Mitglied seit 5. November 2015

Beiträge: 150


Puffmuckl ist offline
Mann muss nur immer als letzer aus den FKK Clubs gehen,
um hinterher die Fetten BMWs oder Mercedes"vermehrt mit
osteuropäischen Kennzeichen" der Privaten
Taxifahrer der Mädels zu zählen..

Steigen da mehr als eine ein, ist es vermutlich der Kolonnenführer
welcher seine Drückerinnen nach hause bringt. Ob diese nun aus Zwang
oder nun aus Zwang sich ein neues Händy zu leisten, oder ob aus zwang
eine bessere Wohnung zu haben, oder aus Zwang zuhause eine Familie mit
durchzufüttern, sei mal dahinngestellt...

Ja ich erfahre auch täglich Zwänge, wo ich 8 Stunden lang durch muss..
aber 100 Euro die Stunde bekomme ich da garantiert nicht..

Scheiss verfluchte Doppelmoral dieser Politikhuren..
Ja, zum jammern ist es zu spät.....


.

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Alt  08.04.2017, 12:05   # 87
wüstenwind
 
Mitglied seit 4. February 2015

Beiträge: 889


wüstenwind ist offline
@Gemmazimma
Zitat:
aber dass Zwangsprostituierte eher in FKK-Clubs zu finden sind, glaube ich keinesfalls
Ich auch nicht. Habe ich ja auch nicht geschrieben.

Zitat:
Der gängige Vorwurf der Scheinselbstständigkeit in diesem Zusammenhang ist absurd
Diesen "gängigen Vorwurf" habe ich auch nicht gemacht.

Was ist denn los mit Dir? Du bist doch sonst ganz "normal". Weshalb versuchst Du mir da irgendwelches Zeugs unterzuschieben? Ich habe kein Problem mit Dir und will Dir auch nicht am Zeugs flicken.
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Alt  08.04.2017, 07:28   # 86
Palimeino
 
Mitglied seit 13. January 2014

Beiträge: 263


Palimeino ist offline
Zitat:
Zwang
Also ich bin absolut GEGEN Zwangsprostitution!
Ich war bei Frauen die haben ihren Beruf mit Leib und Seele ausgeübt, da denke ich mir noch heute : Danke das ich das erleben durfte!!
Genau so hab ich AZF und Frauen erlebt wo ich gemerkt habe das die keinen Bock haben und nur die Kohle haben wollen!
Das vergleiche ich dann mit meiner Situation: Ich hab nen Scheiss Job, Körperlich hart und extreme Bedingungen, bin schon angefressen wenn morgens der Wecker läutet, wenn ich die Drecksbude schon sehe sträubt sich alles in mir da reinzugehen, die meisten Kollegen Volltrottel, am liebsten würd ich davonrennen!!! Doch: Der Job ist ganz gut bezahlt, die Kohle ermöglicht mir ein angenehmes Leben, ich gehe nur aus einem einzigen Grund da hin:
ICH WILL DIE KOHLE!!!!
Ja nun bin ich Rentner aber damals ist es mir genauso gegangen. Da aber haben Politik und Gewerkschaften versagt um sozialere Verhältnisse herbeizuführen. Nun schiebt man dass aber in einem Gesetz was im Gerwerbe sehr kritisiert wird angeblich zum schutz der Frauen vor, ja macht jeden Freier zum täter.
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Alt  07.04.2017, 19:25   # 85
Gemmazimma
A bissl wos geht imma
 
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Beiträge: 620


Gemmazimma ist offline
Zurück zum Thema

Zitat:
von wüstenwind: In einem FKK findet man (wie ich mittlerweile annehme) bisweilen Zwangsprostituierte (gehört wohl zu "moderne Sklaven") neben angestellten oder selbstständig oder scheinselbstständig agierenden Prostituierten.
Sicher kennt niemand alle Untiefen dieser Branche, aber dass Zwangsprostituierte eher in FKK-Clubs zu finden sind, glaube ich keinesfalls, was den wahren Opfern aber auch nicht hilft.

In einem Club herrscht wie überall starker Wettbewerb und die CDLs müssen freundlich lächelnd ihre Vorzüge anpreisen oder zumindest Bereitschaft erkennen lassen, sonst keine Einnahme. Wer das unter den Umständen, die wir mit Zwangsprostitution in Verbindung bringen, wochenlang am Stück könnte, wäre sicher bei Dreharbeiten und nicht in einem Club. In einem Laufhaus oder bei Verabredungen über Kaufmich & Co., bei denen Strippenzieher im Hintergrund agieren, ist das alles nicht nötig.

Der gängige Vorwurf der Scheinselbstständigkeit in diesem Zusammenhang ist absurd. Von Gerichten wird ein Verfahren nach der Aussage einer DL, dass sie direkt von Ihren Kunden und damit von mehreren 'Auftraggebern' bezahlt wird, in der Regel eingestellt (Siehe Artemis).

Diese doch besondere Art der Tätigkeit, in der eine DL nur mit viel persönlichem Engagement und 'Körpereinsatz' direkt entlohnt wird so und auf selbstständiger Basis erfolgreich sein kann, wird in einem Angestelltenverhältnis niemals funktionieren.

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Alt  07.04.2017, 19:09   # 84
Gemmazimma
A bissl wos geht imma
 
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Gemmazimma ist offline
@wüstenwind: 'Ja geht's noch?'

Danke der Nachfrage, letzten Samstag ging's noch

Zitat:
von wüstenwind: Und einen Vergleich heutiger Angestellter mit damaligem Sklaven - da kannst wohl nur Du selbst draufkommen
Du hast das Wort Sklavendasein im Zusammenhang mit heutigen Angestellten erwähnt und mich draufgebracht!

Zitat:
Auch hat ein solcher Sklave 1. Generation aus Afrika irgendwie so gar nichts mit der heutigen Prostitution zu tun, um die es in diesem Thread geht
Hat er auch nicht und hab ich nicht behauptet, aber auch er war eine bedauernswerte Kreatur, dessen unermessliches Leid man mit dieser Wortwahl mit dem von heutigen mehr oder gut positionierten Angestellten in Relation setzt. Von Prostitution hast auch Du nichts geschrieben in dem Beitrag.

Zitat:
In der Drückerkolonne genauso wie als von einem Zuhälter dominierte Hure ist es dagegen wohl eher die Regel, dass man mit körperlichen Prügeln rechnen muss...
Die aber ganz im Gegensatz zum früheren Sklaventum zumindest unter Strafe stehen.

Zitat:
...dass es in Deutschland derzeit 14.500 "moderne Sklaven" gibt

Das moderne Angestelltendasein ist doch eigentlich häufig auch nur eine Form von Teilzeit-Leibeigenschaft bzw. Teilzeit-Sklavendasein.
Das sind sicher 14500 zu viel, aber durch die Formulierung 'häufig' bei 43 Mio Angestellten nimmt man an, dass eher ein Großteil von denen gemeint ist.

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Alt  07.04.2017, 12:54   # 83
nickblödmann
 
Mitglied seit 27. January 2009

Beiträge: 147


nickblödmann ist offline
Zwang

Also ich bin absolut GEGEN Zwangsprostitution!
Ich war bei Frauen die haben ihren Beruf mit Leib und Seele ausgeübt, da denke ich mir noch heute : Danke das ich das erleben durfte!!
Genau so hab ich AZF und Frauen erlebt wo ich gemerkt habe das die keinen Bock haben und nur die Kohle haben wollen!
Das vergleiche ich dann mit meiner Situation: Ich hab nen Scheiss Job, Körperlich hart und extreme Bedingungen, bin schon angefressen wenn morgens der Wecker läutet, wenn ich die Drecksbude schon sehe sträubt sich alles in mir da reinzugehen, die meisten Kollegen Volltrottel, am liebsten würd ich davonrennen!!! Doch: Der Job ist ganz gut bezahlt, die Kohle ermöglicht mir ein angenehmes Leben, ich gehe nur aus einem einzigen Grund da hin:
ICH WILL DIE KOHLE!!!!
Klar könnte ich jederzeit zu einem Job wechseln der mir Spass macht und gefällt-jedoch könnte ich mir dann absolut nichts mehr leisten, ich schätze das Einkommen würde sich ca. halbieren!

Und genau so werden auch die meisten Mädels denken: Sie wollen die Kohle!!!

Ich hab auch schon oft nach dem Sex gefragt ob sie das eh freiwillig machen, was immer überzeugend bejaht wurde!
Wie gesagt, es sind wahre Sexgöttinnen unter ihnen, diese Verehre ich absolut, ohne der Kohle hätte ich soetwas nicht erleben dürfen und hätte vermutlich schon lange einen Tennisarm!
AZF verachte ich, die sind das absolut allerletzte !!!
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Alt  07.04.2017, 11:20   # 82
Epikureer69
Hedonist
 
Mitglied seit 15. April 2014

Beiträge: 1.340


Epikureer69 ist offline
Fighting for peace is like fucking for virginity....

Ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen, als Kollege Glücksbringer und folgendes behaupten:

Wer ernsthaft und wirklich ein Gegner der Zwangsprostitution ist, müsste die legale, freiwillige und selbstbestimmte Prostitution nicht nur befürworten, sondern auch mit allen Mitteln fördern.

Das Illegalisieren von Prostitution ist und bleibt der größte Förderer der Zwangsprostitution. Denn da wo alles im "Verborgenen" abläuft, jeder "Angst" davor hat "erwischt" zu werden, da fühlen sich Kriminelle und Menschenhändler am wohlsten. Da haben sie ein Heimspiel, weil sie die Spielregeln und auch die Locations besser kennen, als nichtkriminelle Normalbürger.

Bestes Beispiel für solchen fehlgeleiteten Aktionismus scheinheiliger Gutmenschen dürfte wohl die Prohibition in den USA gewesen sein. Nicht nur, dass trotz Prohibition eher mehr gesoffen wurde, als vorher, sondern zusätzlich wurden dadurch mafiöse Strukturen im ganz großen Stil geschaffen (Al Capone und Co. lassen grüßen), die teilweise in anderen Branchen, nachdem Alkohol wieder erlaubt ist, bis heute noch funktionieren.

In diesem Sinne habe ich auch die Überschrift zu diesem Beitrag gewählt.
__________________
"Sex, Fußball und Saufen", wobei im höheren Lebensalter die "Kardinaltugenden" zwei und drei, im Leben eines Mannes immer mehr an Bedeutung gewinnen.

"Man sieht den Splitter im Auge des Anderen, aber nicht den Balken im Eigenen."

Dieses Zitat widme ich meinen besonderen "virtuellen Freunden" hier.
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Alt  07.04.2017, 10:41   # 81
glücksbringer1959
 
Mitglied seit 18. November 2013

Beiträge: 785


glücksbringer1959 ist offline
Ich kann der Diskussion in diesem Thread schon eine ganze Weile nicht mehr folgen. Das ist mir alles zu weit hergeholt und geht meiner Meinung nach am eigentlichen Thema vorbei.

Es geht doch um die Frage, ob man mit einem Besuch bei einer Hure etwas Verwerfliches tut.
Das tut man dann, wenn man Zwangsprostituierte besucht. Aber nicht immer kann man das erkennen.
Wenn eine Hure diesen Job freiwillig macht, also freiwillig eine Dienstleistung anbietet, warum soll man die dann nicht in Anspruch nehmen? Der Bedarf ist zigtausenfach vorhanden. Also wird diese Dienstleistung angeboten. Warum auch nicht.
Das Prostitutionsgesetz von Anfang des Jahrtausends war ein echter Fortschritt. Prostitution raus aus der Illegalität. Ansprüch auf Krankenversicherung, Anerkennung als Beruf usw.
Die Hoffnung, dass damit sozialversicherungspflichtige Jobs entstehen würden, hat sich allerdings zerschlagen. Sämtliche Risiken, die ein Beruf so mit sich bringt, liegen ausschließlich auf Seiten der Dienstleisterin. Das kann man bedauern, aber wer etwas anders erhofft hat, war wohl ein wenig naiv.
Aber zurück zum eigentlichen Thema: Ich kann nichts verwerfliches darin entdecken, die Dienstleistung einer Hure gegen angemessene Bezahlung in Anspruch zu nehmen.
Da bietet das neue Prostituitionsgesetz, das im Sommer verabschiedet werden soll, sogar ein paar Vorteile. Verbot von Flatratepuffs (unwürdige Arbeitsbedingungen und miserable Bezahlung) ist sicher positiv. Ansonsten sehe ich das neue Gesetz kaum als Verbesserung an. Aber das ist ein anders Thema.
Bleibt das leidige Thema Zwangsprostitution, die es leider immer noch gibt. Es gibt Indizien, die drauf hinweisen und somit hat man die Möglichkeit, sich davon fernzuhalten. Aber wissen kann man es letztlich nie genau. Aber hier gibt es gesetztliche Regelungen. Es ist also justitiabel. Und wie immer im Leben: Wo kein Kläger, da kein Richter. Und der Nachweis muss erbracht werden. Wie in jedem anderen Fall vor Gericht ebenfalls. Eine Umkehrung der Beweispflicht wäre eine schwere Verletzung des Rechtsgrundsatzes "in dubio pro reo".
Das mag jetzt mitleidlos klingen. Aber so ist nun man die Welt. Wir werden sie mit Idealismus allein nicht ändern können und das neue Prostitutionsgesetz hilft den Frauen auch nur bedingt. In vielen Dingen ist es wohl auch eher ein Rückschritt. Aber das ist auch ein anderes Thema.
Ich bleibe dabei. Ein Besuch bei einer Hure ist eine gegenseitige Willenserklärung: Sex gegen Geld. Mehr nicht.

My 2 Cent

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Alt  07.04.2017, 09:52   # 80
wüstenwind
 
Mitglied seit 4. February 2015

Beiträge: 889


wüstenwind ist offline
@Gemmazimma
Zitat:
Diese und weitere soziale Errungenschaften für Arbeitnehmer mit Sklaventum gleichzusetzen ist eine zynische Verhöhnung von Opfern verschiedenster Formen von Sklaverei, die es leider immer noch gibt. Gut dass die 1.Generation der Sklaven, die aus Afrika auf grausamste Weise verschleppt wurde, das nicht auch noch mitbekommen musste.
Ja geht's noch?

Die Bedingungen damals waren durch die Bank für alle deutlich härter als heutzutage - ich hätte damals weder Sklave noch Versklaver noch Schiffsjunge sein wollen. Und einen Vergleich heutiger Angestellter mit damaligem Sklaven - da kannst wohl nur Du selbst draufkommen. Auch hat ein solcher Sklave 1. Generation aus Afrika irgendwie so gar nichts mit der heutigen Prostitution zu tun, um die es in diesem Thread geht.

Mein Vergleich war deshalb auch von vorneherein unter expliziter Bezugnahme auf die Einschätzung seitens des 2Global Slavery Index", dass es in Deutschland derzeit 14.500 "moderne Sklaven" gibt. Und mir ging es darum, worin sich diese für mich schwer greifbaren "modernen Sklaven" vom heutigen Angestellten während dessen Arbeitszeit unterscheiden.

Ich gehe davon aus, dass einer in einer Drückerkolonne in Deutschland sich bei Deiner Aufzählung der Errungenschaften auch fragt, wie diese offenbar unbemerkt an ihm vorbeigegangen sind.

Was es in der Regel im Angestelltenverhältnis nicht gibt ist körperliche Prügel. In der Drückerkolonne genauso wie als von einem Zuhälter dominierte Hure ist es dagegen wohl eher die Regel, dass man mit körperlichen Prügeln rechnen muss, wenn man nicht die Vorgaben erfüllt.

In einem FKK findet man (wie ich mittlerweile annehme) bisweilen Zwangsprostituierte (gehört wohl zu "moderne Sklaven") neben angestellten oder selbstständig oder scheinselbstständig agierenden Prostituierten.
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Alt  06.04.2017, 23:08   # 79
el_coyote
 
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Mitglied seit 20. April 2009

Beiträge: 744


el_coyote ist offline
auch wenn einige wohltaten in der aufzählung von @gemmazimma nur auf einer wunschliste stehen, wird tatsächlich von vielen der "lohnsklaven" auf hohem niveau gejammert. der -nicht genannte- mindestlohn scheint mir übrigens eine der wichtigsten errungenschaften.
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Alt  06.04.2017, 21:25   # 78
tannhäuser
 
Benutzerbild von tannhäuser
 
Mitglied seit 11. September 2009

Beiträge: 1.009


tannhäuser ist offline
Zitat:
Also hatte die Sklaverei gegenüber einem auf der sozialen Leiter weit unten stehendem Freien wohl auch ihre Vorteile.
Das hing sehr von der Qualifikation ab, die der Sklave mitbrachte. Ein gebildeter Grieche, der als Hauslehrer mit Sklavenstatus in einem Patrizierpalast unterkam, hatte natürlich ein anderes Leben als die Sklaven für die untersten und schmutzigsten Arbeiten ...
__________________
Armsel'ge, die ihr Liebe nie genossen, zieht hin, zieht in den Berg der Venus ein! (R. Wagner: Tannhäuser, 2. Aufzug)
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Alt  06.04.2017, 18:59   # 77
Gemmazimma
A bissl wos geht imma
 
Benutzerbild von Gemmazimma
 
Mitglied seit 26. July 2014

Beiträge: 620


Gemmazimma ist offline
Bevor wir zum Thema zurückkommen:

Zitat:
von wüstenwind: Das moderne Angestelltendasein ist doch eigentlich häufig auch nur eine Form von Teilzeit-Leibeigenschaft bzw. Teilzeit-Sklavendasein
- Einkommen, mit dem man sich neben einer Grundversorgung in der Regel Haus/Wohnung, Auto, Urlaub leisten kann.
- Weihnachtsgeld/Urlaubsgeld bei vielen
- 5-6 Wochen Jahresurlaub
- 6 Wochen Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
- Krankenversicherung, auch für das Weib und alle Kinder, für die keine Extra-Beiträge zu bezahlen sind
- Rentenversicherung bis zum letzten Tag (ob es reicht, ist eine andere Frage)
- Pflegeversicherung bis zum letzten Tag
- Abfindung in Höhe eines Jahresgehaltes für jedes Jahr Betriebszugehörigkeit im Falle einer Kündigung
- auch wenn man anschl. sofort wieder ein Anstellung hat. Wenn nicht, dann
- Arbeitslosenversicherung 18 Monate oder länger
- Elternzeit/Mutterschutz
- Betriebsrente, -Kantine, -Fitnessstudio im Einzelfall usw.usw.

Diese und weitere soziale Errungenschaften für Arbeitnehmer mit Sklaventum gleichzusetzen ist eine zynische Verhöhnung von Opfern verschiedenster Formen von Sklaverei, die es leider immer noch gibt. Gut dass die 1.Generation der Sklaven, die aus Afrika auf grausamste Weise verschleppt wurde, das nicht auch noch mitbekommen musste.

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Alt  06.04.2017, 18:19   # 76
stb99
Ruheständler
 
Mitglied seit 15. May 2002

Beiträge: 2.558


stb99 ist offline
@francoise

Zitat:
Von Sklavenaufständen im antiken Rom wird in den historischen Quellen erstaunlich selten berichtet, und die Römer konnten natürlich nicht überall eine Übermacht an Aufsichtspersonen vorhalten.
Interessant wäre mal zu erfahren, wie die beteiligten Personen, wozu auch die Sklaven gehören, das gesehen haben.

Vor allem vor dem Hintergrund, dass es im alten Rom neben der wohlhabenden und freien Oberschicht auch den Teil der freien Bauern und einfachen Leute, teilweise sogar auch mit römischem Bürgerrecht, gegeben hat, die mehr vor sich dahinvegetiert sind.

Immerhin gab es im römischen Recht auch den Begriff des "Scheinsklaven". Das waren Freie, die sich als Sklaven ausgegeben haben. Also hatte die Sklaverei gegenüber einem auf der sozialen Leiter weit unten stehendem Freien wohl auch ihre Vorteile.

Ist etwas anderes und hat auch nichts mit Sklaverei zu tun. Auf Fahren durch Südafrika kommt man mit den meistens farbigen Reiseleitern und Rangern, wenn man sich etwas kennt, immer ins Gespräch über die Gesellschaft und die Änderungen nach der Appartheit.

Da kommt man dann so gut wie immer auch auf den Punkt, dass die meisten Farmen noch nach wie vor Weißen gehören. Die Erklärung, warum sich das nicht ändert, ist dann schon interessanter: Zum einen, weil die Ressourcen natürlich erst einmal verteilt sind und sich erst langsam neu verteilen. Noch öfter kommt aber, dass die schwarzen Arbeiter auf der Farm mitsamt ihrer Familien praktisch mit zur Familie des Farmers gehören. Sie müssen zwar arbeiten, aber sie und ihre Familien sind durch den Farmer auch voll versorgt. Hätte man seine eigene Farm, müsste man nicht nur diese Farm leiten, sondern dann würde diese Versorgung auch komplett wegfallen und man müsste sich um alles selbst kümmern. Oft wird dann auf Simbabwe als Negativbeispiel verwiesen, wo man unter dem Druck einiger Leute die ehemals weißen Farmer vertrieben hat , nun die ehemals florierenden Farmen den Bach runtergehen und aus der ehemaligen Kornkammer ein Armenhaus Afrikas geworden ist.

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Alt  06.04.2017, 11:18   # 75
Epikureer69
Hedonist
 
Mitglied seit 15. April 2014

Beiträge: 1.340


Epikureer69 ist offline
Nachdem

jetzt die "Problemfelder" Prostitution, Sklaverei usw., historisch, politologisch und philsophisch bereits hinreichend und kompetent diskutiert wurden, könnte man dem Thema noch mit dem psychoanalytischem Ansatz zu "Leibe rücken".

Ich denke da an zwei Aussagen des Urvaters der Psychoanalyse Sigmund Freud. Sinngemäß tätigte er diese wie folgt:

Aussage 1: "Es ist dem Menschen nicht gegeben glücklich zu sein."

Aussage 2: " Die Triebfeder jeden menschlichen Verhaltens ist es Lust zu erreichen und Unlust zu vermeiden."

Den Sinnzusammenhang zwischen Aussage 1 und Aussage 2 stellte er ungefähr folgendermaßen her.

Um nämlich "Lust" (darunter verstand er vor allem Grundbedürfnisse wie Essen, Trinken, sexuelle Betätigung, aber eben auch Statussymbole usw.) zu erlangen bedarf es oftmals erheblicher Anstrengungen, die wiederum "Unlust" (Versagung und Verzicht auf andere "Lustbedürfnisse") erzeugen.

Der immanente Widerspruch zwischen dem Streben nach "Lustbefriedigung" und dem eben durch dieses Streben erzeugte "Unlusteffekt" ist dann für ihn auch letztlich die Ursache der meisten psychischen Störungen.

Im Grunde erscheint mir diese Theorie aber in weiten Teilen plausibel und auch auf die hier diskutierten Problemstellungen anwendbar.

Am "glücklichsten" dürften demzufolge die Individuen sein, die mit einem Minimum an in kauf genommener "Unlust" ein Maximum an "Lust" erlangen, sprich ihr Leben gut ausbalanciert haben. Grundlage dafür ist natürlich, diese Dinge regelmäßig bewußt zu reflektieren.

Nehmen wir mal ein, halbwegs zum Thema passendes Beispiel: eine junge bildschöne Frau, mit nicht so gutem eigenem Einkommen, lässt sich mit einem wohlhabenden "alten Sack" ein, um leichter in den Genuss folgender "lusterzeugender" Vorteile zu kommen: Guccitäschchen, Fernreisen, Cabrio usw.

"Unlusterzeugender" Weise, muss sie ihm dafür häufiger sexuell zu "Diensten" sein und z.B. seine alten Eier lecken, wenn ihm halt danach ist. Um eine daraus resultierende neurotische Störung, z.B. in Form einer posttraumatischen Belastungsreaktion, zu vermeiden, müsste sie also regelmäßig eine ehrliche (ihr selbst gegenüber) Güterabwägung treffen, ob die "Lustobjekte", die sie durch diese "Beziehung" erlangt, sie so glücklich machen, dass die Lutscherei der alten Eier, in Relation dazu, als nicht so belastend für ihre psychische Ausgeglichenheit, erscheint.

Die Liste solcher innerpsychischen "Balancekonflikte" ließe sich beliebig fortsetzen..............
__________________
"Sex, Fußball und Saufen", wobei im höheren Lebensalter die "Kardinaltugenden" zwei und drei, im Leben eines Mannes immer mehr an Bedeutung gewinnen.

"Man sieht den Splitter im Auge des Anderen, aber nicht den Balken im Eigenen."

Dieses Zitat widme ich meinen besonderen "virtuellen Freunden" hier.

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Alt  05.04.2017, 21:28   # 74
tannhäuser
 
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tannhäuser ist offline
Zitat:
Ganz besonders im Fußball frage ich mich ob diese Parallelen zur Sklaverei/Leibeigenschaft niemandem auffallen. Da schreibt man sogar explizit, dass ein Fußballer von seinem Verein an einen anderen verkauft wird.
"Verkaufen" ist hier nichts anderes als dummes Reportergeschwätz. Ein Verein und ein Spieler schließen einen beide Seiten verpflichtenden befristeten Vertrag ab. Der Verein verpflichtet sich, den Spieler die komplette Vertragslaufzeit lang zu bezahlen und ihm professionelles Training zu ermöglichen. Ein Spieler, der in der sportlichen Planung des Vereins keine Rolle mehr spielt, kann ohne weiteres seinen Vertrag bei vollem Gehalt "aussitzen". Nach Ablauf des Vertrages kann ein Spieler ablösefrei wechseln.
Die "Ablöse" ist nichts weiter als eine Entschädigung, die der Verein verlangen kann, wenn ein Spieler vor Ablauf der Vertragslaufzeit wechseln will.

Wo da "Parallelen zur Sklaverei/Leibeigenschaft" liegen sollen, erschließt sich mir nicht, zumal der letzteren meines Wissens selten ein freiwilliger Vertrag zugrunde liegt ...
__________________
Armsel'ge, die ihr Liebe nie genossen, zieht hin, zieht in den Berg der Venus ein! (R. Wagner: Tannhäuser, 2. Aufzug)
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Alt  05.04.2017, 17:48   # 73
francoise
 
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francoise ist offline
@Don Loco,

Mit Deiner Zusammenfassung hast Du die Diskussion mit Recht wieder zu ihrem eigentlichen Thema zurückgeführt. Es drohte in der Tat stark off-topic zu werden.

Wegen Deines Interesses an meiner Ansicht zur "Sklaverei" deshalb kurz:

Es ging mir darum, auf die Zeitabhängigkeit von moralischen Wertungen hinzuweisen. Die von uns hier erhobene Forderung gleicher Freiheitsrechte für alle wären noch vor 100 Jahren vielerorts skandalös empfunden worden. Sklaverei, die wir für skandalös halten, ist offenbar im antiken Rom nicht als skandalös angesehen worden. Natürlich war man sich in der Präferenz einig, als römischer Patrizier geboren zu werden. Sklave zu sein war gewiss kein Luxus, aber das Leben war für die meisten ohnehin kurz und von Entbehrungen gekennzeichnet. Von Sklavenaufständen im antiken Rom wird in den historischen Quellen erstaunlich selten berichtet, und die Römer konnten natürlich nicht überall eine Übermacht an Aufsichtspersonen vorhalten.

Mit anderen Worten: die Ordnung an sich wurde allgemein akzeptiert, die Menschen glaubten, es müsse halt so sein, dass ein jeder seinen Stand hat und darin sein Leben einrichten muss. Ebenso wie die Mädchen und ihre Eltern in Ostafrika es für richtig halten, sich nach den hergebrachten Methoden beschneiden zu lassen. Im 1. Semester Politikwissenschaft (habe ich mal gemacht) wird einem erklärt, dass politische Systeme sich niemals nur mit reiner Gewalt halten können. Sie brauchen einen gewissen Konsens, der alle umfasst.

Das muss man bei historischen Vergleichen eben berücksichtigen. War das Handeln Thomas Jeffersons gerechtfertigt? In den Augen seiner Zeitgenossen gewiss. Selbst Leo Tolstoi hatte bis 1861 350 Leibeigene, dann hob der Zar die Leibeigenschaft für 25 Millionen Leibeigene auf. Hätten Jefferson oder Tolstoi ihre Sklaven freigelassen, hätte man sie zu Helden gemacht oder für verrückt erklärt?
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Alt  05.04.2017, 15:07   # 72
Don Loco
 
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Beiträge: 50


Don Loco ist offline
Zurück zum Thema

Hallo @ all,

ich fass mal ein bisschen zusammen:

die Grundannahme der Prostitutionsgegner ist doch diese:

Mann kauft Frau - also das geht ja gar nicht - "alle" Prostituierten leiden darunter, denn Prostitution sei quasi einer Vergewaltigung gleichzustellen; Zwangsprostitution überall -> daher ist jegliche Art der Prostitution inhuman und menschenverachtend und folgerichtig zu verbieten, ja der Erwerb käuflicher Liebe ist sogar unter Strafe zu stellen.

Diese Grundannahme ist - mit Verlaub gesagt - kompletter Unfug, denn

wie Epikureer richtig bemerkt, kauft Mann keine Frau, sondern eine temporäre Dienstleistung und damit liegt auch keine "Vergewaltigung" vor;

nach Aussage vieler SDL leiden keineswegs "alle" - und die Tatsache, dass es, wie in anderen Branchen, auch leider Leid und Sorgen in der Prostitution gibt, rechtfertigt nicht die Annahme, das ganze System sei inhuman und inakzeptabel;

wie Thomas Fischer in seinem Artikel richtig bemerkt, liegen keine Beweise dafür vor, dass die in Deutschland erlaubte Form der Prostitution in irgendeiner Art und Weise Zwangsprostitution fördert und diese sich vermutlich sowieso in sehr engen Grenzen hält;

und wie Francoise völlig richtig bemerkt, ist die Entscheidung für (oder gegen) die Prostitution Ausdruck der freien Persönlichkeitsentfaltung erwachsener Menschen und hat somit in den Händen des Staates nichts zu suchen.

Unabhängig davon, wie Prostitution von jedem Einzelnen moralisch empfunden werden mag, muss eine tolerante Gesellschaft das aushalten können.

Wenn aber schon die Grundannahme Unfug ist, dann folgt daraus doch logischerweise, dass auch die gesamte darauf aufbauende Argumentationskette, auch die eines Herrn Böhme, in sich zusammenfällt, ergo obsolet ist.

Hab ich was vergessen?

lg,
Der Don

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Alt  05.04.2017, 13:55   # 71
Don Loco
 
Mitglied seit 19. April 2015

Beiträge: 50


Don Loco ist offline
Liebe Francoise,

Zitat:
"Legal", "menschenverachtend", "inhuman" ... keineswegs einfache Begriffe!
Definitiv.

Zitat:
Ist die Unterdrückung der Prostitution nicht ihrerseits inhuman?
Selbstverständlich.

Zitat:
Laut Verfassungsgericht schließt die freie Entfaltung der Persönlichkeit die Entscheidung über die eigene Würde ein. Ein Urteil, das in seiner Großartigkeit gar nicht unterschätzt werden kann. Die Prostitutionsgegner wollen Prostitution für "menschenverachtend" erklären, sie widerspreche der Würde der Frau. Aber über meine Würde will ich selbst entscheiden dürfen. Genau das macht meine Würde aus.
100% d'accord.

Zitat:
Sklaverei ist nicht deshalb unzulässig, weil sie als "menschenverachtend" angesehen wird, sondern weil sie elementaren Freiheitsrechten widerspricht, die wir heute (!) jedem Menschen gleichermaßen zubilligen.
Natürlich.

Ich gebe allerdings zu bedenken und bin sehr an Deiner Ansicht interessiert: Sklaverei hat ja zu jeder Zeit Leid verursacht. Ich denke wir stimmen hier durchaus überein, oder? Wenn ich nun Sklaverei in früheren Zeiten mit der Begründung rechtfertige, dass es da halt üblich war und Freiheitsrechte niemand interessiert haben, verhöhne ich dann nicht die Opfer? Dass ich Thomas Jefferson nachträglich nicht verurteilen kann, sehe ich genau wie Du, er hat sich nach damaligen Ermessen nichts zu schulden kommen lassen. Aber: War sein Handeln gerechtfertigt? Meine Antwort hierzu: Nein. Ich glaube nämlich nicht, dass seine 400 Sklaven nicht (oder weniger) gelitten haben, nur weil die Freiheitsrechte ja noch nicht definiert waren.

Nehmen wir ein aktuelles Beispiel: die Zwangsbeschneidung von jungen Mädchen in Ostafrika, i.d.R. ohne Narkose und mit unhygienischem OP-Besteck.
Ist es inhuman? Ja - was denn sonst?
Kann ich die Beschneiderinnen zur Rechenschaft ziehen? Nein, denn es ist in diesen Regionen traditionell verwurzelt und üblich und vermutlich sogar auch gesetzeskonform.
Ist es daher in Ordnung bzw. gerechtfertigt? Meiner bescheidenen Ansicht nach Nein, weil ein Ja das Leid dieser Mädchen, die verstümmelt werden und teilweise an Infektionen grausam sterben, verhöhnen würde.

Zitat:
Alle Teleologen, Utilitaristen, Neo- und Palaioliberalisten, Prostitutionsgegner*innen usw. haben diese Freiheitsrechte zu respektieren.
Absolut richtig.

Zitat:
"Telos" ist übrigens (alt)griechisch, nicht lateinisch.
Korrekt - mein Fehler, war schon etwas spät, ich bitte um Entschuldigung.

LG
Der Don
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Alt  05.04.2017, 13:23   # 70
wüstenwind
 
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Beiträge: 889


wüstenwind ist offline
Auch wenn das hier ein wenig off-Topic wird:
Ich beharre vorerst auf Parallelen zum Profifussball - falls ich mit meiner Einschätzung falsch liege, dann lasse ich mich gerne belehren:

Wenn ein hochdotierter Spieler des z.B. FC Bayern Max Mustermann (rein hypothetisch) aus idealisitschen Gründen zu 1860 München wechseln wollte und mit einem Jahresgehalt von 100.000 Euro zufrieden wäre - dann könnte er das nach meinem Verständnis deshalb nicht weil der 1860 die geforderte Ablösesumme nicht bezahlen könnte. Also ist der Max Mustermann nicht frei in seiner Entscheidung.

In dem Fall würde bei einem leitenden Angestellten auch keine Konkurrenzklausel greifen weil 1860 in einem anderen "Markt" unterwegs ist.


Es ist schon klar, dass ein Profifussballer im engeren Sinne kein Sklave oder Leibeigener ist - aber ab gewissen Ablösesummen sitzt der halt doch ziemlich im goldenen Käfig. Auch wenn er natürlich mit einem gewissen bereits erarbeiteten finanziellen Polster die Reißleine ziehen könnte und einfach aussteigen könnte.
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Alt  05.04.2017, 11:38   # 69
Epikureer69
Hedonist
 
Mitglied seit 15. April 2014

Beiträge: 1.340


Epikureer69 ist offline
@wüstenwind

beim modernen Profifußball, muss man die Dinge doch etwas anders betrachten. Bei einem hochdotiertem Transfer im modernen Profigeschäft, wird im Grunde nicht der Spieler X für einen Betrag Y "verkauft", sondern die Vermarktungsrechte einer "Ich-AG" (welche ein heutiger Topfußballprofi ja faktisch mit all seine zusätzlichen Werbeverträgen darstellt), wechseln für 3 bis 5 Jahre den Besitzer und ohne den Wechselwillen des Spielers ginge ohnehin nichts.

Die "Mär" des "Menschenhandels" im Profifußball ist ungefähr sowenig zutreffend, wie die Behauptung der P6-Kunde "kaufe sich eine Frau", wobei es sich tatsächlich nur um den Kauf einer "sexuellen Dienstleistung" handelt.

In beiden Fällen ist es allenfalls diskussionswürdig, ob die jeweils Betroffenen, also in einem Fall der Profifußballer, im anderen die SDL, über die erforderliche Intelligenz und Reife verfügen, um wirklich selbstbestimmt, die Konsequenzen dieser "Deals", richtig einzuschätzen.
__________________
"Sex, Fußball und Saufen", wobei im höheren Lebensalter die "Kardinaltugenden" zwei und drei, im Leben eines Mannes immer mehr an Bedeutung gewinnen.

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Dieses Zitat widme ich meinen besonderen "virtuellen Freunden" hier.
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Alt  05.04.2017, 10:13   # 68
E.B.
 
Benutzerbild von E.B.
 
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Beiträge: 1.038


E.B. ist offline
Zitat:
ob diese Parallelen zur Sklaverei/Leibeigenschaft niemandem auffallen.
Das ist eher Geldsucht statt Unterdrückung. Frei ist man nur, wenn einem das Konstrukt Zahl (auf dem Konto) total egal ist. Aber das sind die wenigsten.

Das was du beschreibst ist auch bei höheren Angestellten usus: Sperrfristen, Wechselverbote, Ablösesummen, etc.

Freedom's just another word for nothin' left to lose
Nothin', it ain't nothin' honey, if it ain't free...
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Alt  05.04.2017, 09:31   # 67
wüstenwind
 
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Beiträge: 889


wüstenwind ist offline
Auch in Deutschland gibt es nach offizieller Einschätzung weiter Sklaverei
http://www.rp-online.de/politik/ausl...-aid-1.6011547

Das moderne Angestelltendasein ist doch eigentlich häufig auch nur eine Form von Teilzeit-Leibeigenschaft bzw. Teilzeit-Sklavendasein. Man mag zwar sagen "Ne, das stimmt nicht. Man kann ja kündigen." Aber letztlich ist das dann auch nur die Entscheidung bei welchem Sklavenhalter/Herren man andocken möchte. Der Rahmen wird von den modernen Gesetzen und Arbeitsverträgen gesteckt (die man diesbezüglich nur selten individualisieren kann):
Der Arbeitgeber legt fest, wo man sich während der Arbeitszeit aufzuhalten hat. (Eine Produktion bei z.B. BMW wird wohl nicht anders funktionieren. Ein Bürojob könnte häufig auch wohnungsnäher ausgeübt werden.)
Auch im Liebesleben unter Angestellten funken nicht wenige Arbeitgeber dazwischen - in Deutschland hinter vorgehaltener Hand, in den Vereinigten Staaten nicht selten hochoffiziell - und Verstoß dagegen kann zur Kündigung führen.
Ganz besonders im Fußball frage ich mich ob diese Parallelen zur Sklaverei/Leibeigenschaft niemandem auffallen. Da schreibt man sogar explizit, dass ein Fußballer von seinem Verein an einen anderen verkauft wird.
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Alt  05.04.2017, 06:30   # 66
francoise
 
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Beiträge: 301


francoise ist offline
Zitat:
Zitat von Don Loco
Meiner Ansicht nach ist es übrigens völlig unerheblich, ob die Prostitutionsgegner nun deontologisch oder teleologisch argumentieren; das eigentliche Problem dieser Leute besteht doch wohl eher darin, daß sie die legale Form der Prostitution als menschenverachtend und inhuman ansehen, was sie nun mal nicht ist.
Philosophie am Morgen ....

"Legal", "menschenverachtend", "inhuman" ... keineswegs einfache Begriffe! Ist die Unterdrückung der Prostitution nicht ihrerseits inhuman? Laut Verfassungsgericht schließt die freie Entfaltung der Persönlichkeit die Entscheidung über die eigene Würde ein. Ein Urteil, das in seiner Großartigkeit gar nicht unterschätzt werden kann. Die Prostitutionsgegner wollen Prostitution für "menschenverachtend" erklären, sie widerspreche der Würde der Frau. Aber über meine Würde will ich selbst entscheiden dürfen. Genau das macht meine Würde aus.

Sklaverei ist nicht deshalb unzulässig, weil sie als "menschenverachtend" angesehen wird, sondern weil sie elementaren Freiheitsrechten widerspricht, die wir heute (!) jedem Menschen gleichermaßen zubilligen. Alle Teleologen, Utilitaristen, Neo- und Palaioliberalisten, Prostitutionsgegner*innen usw. haben diese Freiheitsrechte zu respektieren.

"Telos" ist übrigens (alt)griechisch, nicht lateinisch.
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