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Alt  28.03.2016, 20:10   # 1
Gemmazimma
A bissl wos geht imma
 
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Mitglied seit 26. July 2014

Beiträge: 524


Gemmazimma ist offline
Die Rolle der Medien in der Flüchtlingssituation

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Einige Threads über die aktuelle Flüchtlingsproblematik gibt es schon, aber ich möchte hier eine Diskussion über die Art der Behandlung und Berichterstattung in den Medien darüber anstoßen, die ja praktisch naturgegeben die Ansichten des größten Teils der Konsumenten widerspiegeln und reflektieren müsste. M.E. liegt aber explizit zu diesem Thema eine totale Diskrepanz zwischen den Meinungen der Beteiligten vor, deren Gründe mich interessieren würden.

Den Anteil der in Deutschland lebenden, die der Meinung sind, dass die ungebremste Einwanderung von Kriegsflüchtlingen und Asylbewerbern nicht so weitergehen kann, schätze ich auf 80-90%, was quer durch alle sozialen Schichten, Bildungsgrade und sogar Staatsangehörigkeiten zu vernehmen ist. Egal ob Freunde, Verwandte, Bekannte, Arbeits- oder Hobbykollegen, ich kenne auch Grünen-Wähler, die das so sehen. Rein rechnerisch müssten 10-20% übrig bleiben, die andere Ansichten dazu haben, aber das scheint schon sehr großzügig bemessen.

Mit dem Einschalten des Fernsehers/Radios oder dem Aufschlagen einer beliebigen Tageszeitung/ Zeitschrift öffnet sich dann aber eine Parallelwelt und man glaubt, über einen fernen Planeten informiert zu werden. Von allen Vertretern, die glauben, in diversen Medien zu Wort kommen zu müssen, wird die Ansicht dieser breiten Mehrheit dazu aber permanent einem angeblich rechtsradikalen Spektrum zugeordnet. Selbst die Blöd-Zeitung, sonst ein erzkonservatives Revolverblatt, überschlägt sich plötzlich mit einer neuerworbenen und scheinheiligen politischen Korrektheit bei dem Thema.

In öffentlichen und privaten TV-Sendern wird von Moderatoren, Kommentatoren, aber auch von A bis C-Promis in irgendwelchen Talk-Shows gebetsmühlenartig verkündet, dass wir uns nicht so anstellen sollen und das eigentliche Problem nicht die massenhafte unkontrollierte Zuwanderung ist, sondern der uneinsichtige rechte Spießbürger. Aber es kann doch nicht möglich sein, dass in unserem Land mindestens 80% der Bevölkerung angeblich rechtsradikale Ansichten vertritt!

Irgendwas läuft jedenfalls mMn gewaltig schief in dieser neu entstandenen Mediendiktatur, die uns wohl zu besseren Menschen erziehen soll.

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Alt  06.04.2017, 11:40   # 141
Epikureer69
Hedonist
 
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Beiträge: 1.228


Epikureer69 ist offline
@stb99

Dein, zugebenermaßen recht lustig zu lesender "Fantombildbeitrag", zeigt sehr schön auf, dass auch die Satire, die Merkmale und Stilmittel von Propaganda, welche ich ein paar Beiträge davor zitiert habe, aufgreifen und erfolgreich verwenden kann.

In fast jedem Satz hast Du eine emotionale Botschaft, wenn auch witzig formuliert, "versteckt", die genau diejenigen Leser im Herzen erreicht, die ihre Angst vor Migranten und der "Islamisierung des Abendlandes" so aufgewühlt hat, dass sie nur noch in pauschalen Vorurteilen und Feindbildern leben.

Diese Leser werden beim Lesen Deiner Zeilen nicht nur schmunzeln und sich an der treffenden Wortwahl erheitern, sondern auch bei jedem Satz denken : "ja genau, so isses', ja genau so isses'" usw., usw.

Ein "üblicher Verdächtiger" hat ja auch schon mit einem Zustimmungsclick reagiert, was mich nicht wirklich überrascht................

Deshalb weiß ich nicht so recht, wie "lustig" ich etwas an sich Lustiges finden soll, wenn die "zweite Absicht" dahinter, das Bedienen von pauschalen Vorurteilen und Schüren von damit verbundenen Aggressionen, darstellt. Davon haben wir nämlich hier auch so schon reichlich.

Aber nett formuliert hast Du's wirklich.

P.S.: leider gibt's hier keine halben Zustimmungsclicks, den hättest Du nämlich von mir für die Wortwahl und die Formulierungen bekommen. Für die "zweite Absicht" dahinter gibt's leider keinen.
__________________
"Sex, Fußball und Saufen", wobei im höheren Lebensalter die "Kardinaltugenden" zwei und drei, im Leben eines Mannes immer mehr an Bedeutung gewinnen.

"Man sieht den Splitter im Auge des Anderen, aber nicht den Balken im Eigenen."

Dieses Zitat widme ich meinen besonderen "virtuellen Freunden" hier.

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Alt  06.04.2017, 09:20   # 140
stb99
Ruheständler
 
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stb99 ist offline
@yossrian

Bild - anklicken und vergrößern
strichmaennchen-kinderzeichnung-pullover-hoodies-kinder-premium-hoodie.jpg  
Zitat:
Politisch nicht korrektes Fantombild im SPIEGEL veröffentlicht.
Das sieht du falsch. Aber das kann man erklären. Es handelt sich hierbei um den Hartz-IV-Empfänger Karl-Heinz Obergruber. Wenn du deinen Monitor und deine Beleuchtung richtig eingestellt hättest, würdest du auch sehen, dass seine Hautfarbe weiß ist. Gebrochen Englisch sprach er deswegen, weil er bayrischer Ureinwohner ist und keine Fremdsprachen kann. Nachdem ihm klar war, dass man sein Bayrisch in Bonn nicht verstehen wird, hat er ein paar englische Brocken zusammengesucht.

Damit das zukünftig nicht mehr vorkommt, wird Maas sicher bald ein Gesetz gegen Falscheinstellungen von Monitoren und zu wenig Licht bei Lesen von solchen Informationen auf den Weg bringen. Ebenso sollte die Angabe von Sprachkenntnisse verboten werden. Vorsorglich.

Mit einem weiteren Gesetz kann man erreichen, dass für solche Phantombilder grundsätzlich standardisiertes verwendet wird, damit man niemanden diskriminiert, der unter besonderem Schutz steht und natürlich nie so etwas machen würde. Nach dem Einspruch eines Aktionsbündnisses, unterstützt von Kristina Schröder, verständigt man sich zudem darauf, dass das Norm-Phantombild männlich erscheinen darf.

Natürlich ist nicht auszuschließen, dass irgendwelche übereifrigen Polizisten einen Fall aufklären wollen und irgendein Staatsanwalt sogar noch Anklage stellt. Dann wird eine Erklärung fällig. So war es dann eben keine Vergewaltigung, sondern ein Frauenarzt ("Fachkraft") aus dem orientalisch-afrikanischem Raum, der nur die Anatomie deutscher Frauen studieren wollte und sich dabei gegen deren rassistischen Freund verteidigen musste. Und nachdem die Geschichte endlich so ein einfaches und klares Ende gefundet hat, sind natürlich Entschuldigungen und Kniefälle vor dem aufgrund seiner Abstammung zu Unrecht Angeklagten das Mindeste. Verbunden mit einer lebenslangen Alimentierung, denn aufgrund der seelischen Folgen kann dieser Vorverurteilung kann der nie arbeiten, und zudem braucht er seine Familie, um das zu verarbeiten, die natürlich auch Gäste des Hauses sind.

Mich wundern sowieso die Berichte, wo das Thema doch nur eine lokale Bedeutung haben dürfte.

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Alt  06.04.2017, 09:11   # 139
stb99
Ruheständler
 
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Beiträge: 2.488


stb99 ist offline
@woland

Zitat:
Das mag z.T. aus einem Unverständnis von Fachbegriffen herrühren, aber damit wird Tür und Tor geöffnet für unpräzisen, verdunkelnden Meinungsjournalismus und ich fürchte, dass nicht selten genau das beabsichtigt ist.
Früher gab es mal den Ehrenkodex der Branche, dass man Berichte und Meinung klar trennt und deutlich macht, warum es sich handelt. Klar, ganz objektiv wird man nie berichten können. Die eigene Meinung spielt schon bei der Themensetzung mit rein.

Heute tarnt man dagegen die eigene Meinung als Bericht und damit das noch einen sauberen Anschein hat, reichert man das ganze mit ein paar (bekannten) Fakten an. Nachdem Journalisten im Normalfall eher mehr als weniger mit der Sprache umgehen können, gehe ich davon aus, dass das ganze bewußt geschieht.

Bei Themen wie Radioaktivität könnte man noch sagen, dass sie sich mit der Materie nicht wirklich gut auskennen. Dann würde es aber auch an ihnen liegen, sich mit dem Thema zu beschäftigen und den Artikel nochmal durchlesen zu lassen. Gerade bei Medien, die laut ihrer Werbung einen Anspruch auf Qualität und Niveau erheben, sollte das selbstverständlich sein. Ganz offensichtlich ist es gerade dort am wenigsten.

Bei vielen anderen Dingen fällt es geradezu auf, wie man mit wertenden Adjektiven um sich wirft, die für den Artikel und die Aussage keinen Mehrwert bringen, sondern nur eine unterschwellige Wertung darstellen (Stichworte: "saubere" Windkraft, "gesundes" Bio-Essen, "gefährliche" Kernenergie, "schlimme" Autofahrer). Das nächste ist das zwangshafte Austauschen von Worten gegen vermeintliche Synonyme. Nachdem wir im entsprechenden Thread sind, denke man nur mal daran, wie oft man statt "Flüchtlinge" so nette Worte wie "Schutzsuchende" oder "Migranten" verwendet. Das ganze noch grundsätzlich angereichert mit "arm" usw. Das ganze noch angereichert mit immer demselben Bild, wobei man da auch noch zu blöd ist, um zu merken, wie man immer suggerieren will, dass das "arme Frauen und Kinder" kämen, man sieht aber immer nur Männer, die noch dazu recht kämpferisch aussehen.
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Alt  03.04.2017, 22:38   # 138
yossarian
Pareidoliker & Oneironaut
 
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yossarian ist offline
Die Blockierfront bröckelt

Politisch nicht korrektes Fantombild im SPIEGEL veröffentlicht.
http://www.spiegel.de/panorama/justi...a-1141702.html
__________________
Wer glaubt im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein, scheitert am Gelächter der Götter. (frei nach Albert Einstein)
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Alt  03.04.2017, 09:55   # 137
Aligator
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Beiträge: 1.828


Aligator ist offline
Zitat:
Zitat von woland Beitrag anzeigen

Umso größeren Respekt habe ich vor Journalisten, die erstens verstehen, worüber sie berichten und zweitens die Tatsachen genau so benennen wie sie heißen.
Insbesondere deiner letzten Feststellung schliesse ich mich ohne Wenn und Aber an!

Leider wird das, wie der folgende Fall zeigt, allzu oft nicht mehr gemacht.
Hat vielleicht nicht in erster Linie etwas mit der "aktuellen Flüchtlingskrise" zu tun, aber sehr wohl mit der falschen "politischen Korrektheit" hierzulande insgesamt.

Zitat:
Junge verlässt Schule nach antisemitischen Vorfällen

Monatelang sah sich ein 14-Jähriger den antisemitischen Beleidigungen seiner Mitschüler ausgesetzt - nun haben ihn seine Eltern von der Schule genommen. Die Einrichtung antwortet mit einem offenen Brief.
http://www.spiegel.de/lebenundlernen...a-1141494.html

Zitat:
Classmates turn from friends to attackers after boy reveals he is Jewish

Case illustrates long history of antisemitic harassment of Jewish pupils, particularly by Arab and Turkish children.
https://www.thejc.com/news/world/cla...ewish-1.434990

P.S.:
Zitat:
Some studies have shown that antisemitic views are more common among young Muslims than among other groups in Germany. In 2007, researchers Katrin Brettfeld and Peter Wetzels interviewed 500 Muslim pupils in Germany and found that 17.5 percent believed that “people of Jewish faith are arrogant and greedy”, compared to 7.4 per cent among non-Muslim immigrant children and 5.4 per cent in the non-immigrant German population.
Naja, Zahlen sind/waren ja von 2007, inzwischen siehts aber garantiert ganz anders aus, denn was nicht sein darf, das gibts dann natürlich auch nicht
Zumindest wenn man die Augen gaaaaaanz doll davor verschliesst
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You can fool all the people some of the time, and some of the people all the time, but you cannot fool all the people all the time

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Alt  01.04.2017, 12:37   # 136
Epikureer69
Hedonist
 
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Beiträge: 1.228


Epikureer69 ist offline
@Yannik und woland

Ich habe bei der Betrachtung der aktuellen Medienlandschaft ganz ähnliche Wahrnehmungen, wie Ihr sie hier geschildert habt.

Ich glaube, dass das zum Teil dem digitalen Informationszeitalter geschuldet ist. Die "Halbwertsszeit" von "neuen Informationen", ist durch "liveticker" und andere "Segnungen" des Internets, massiv verkürzt worden, so dass offensichtlich viele Journalisten, aus Angst von der "Konkurrenz" überholt zuwerden, einfach schneller und damit schlampiger, recherchieren und schreiben.

Leider macht diese Entwicklung auch vor Wochenmagazinen nicht halt. Wenn ich den SPIEGEL von heute, unter den von Euch genannten Kriterien, mit dem SPIEGEL der 70iger und 80iger Jahre vergleiche, könnte ich vor Wut laut schreiend um die Häuser laufen.

Am "stabilsten" ist diesbezüglich, im Wandel der Zeiten wohl die BILD geblieben. Die BILD hat, damals wie heute, wenig Wert auf den Unterschied zwischen Bericht und Kommentar gelegt, es mit der "Wahrheit" ohnehin nie ganz so genau genommen und immer schon gerne mehr oder weniger subtil mit Sprache und Bildaufbau manipuliert.
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Dieses Zitat widme ich meinen besonderen "virtuellen Freunden" hier.
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Alt  31.03.2017, 18:21   # 135
woland
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Beiträge: 2.419


woland ist offline
Nachrichten-Emotionalisierung

Eines der Probleme im Journalismus ist die Emotionalisierung der Nachricht.
Wenn durch eine Nachricht Emotionen geweckt werden, verkauft sie sich besser, sie wird stärker wahrgenommen. Insbesondere Angst braucht das Geschäft.

Das geht oft ganz subtil. Z. B. verwendet der grün eingestellte Journalist bei einer radioaktiven oberflächlichen Verschmutzung nicht den Fachbegriff "Kontamination", sondern er sagt "... wurde verstrahlt", also eine Gemisch aus den Wörtern "verseuchen" und "bestrahlen", das eine Seuche insinuiert durch Strahlung, so wie Pest oder Colera. Wem das Beispiel nicht gefällt, der mag sich in der Gentechnik umsehen oder auch in der politischen Berichterstattung. Vor ein paar Jahren war z.B. bei Russlandreports das Wort "marode" geradezu unausweichlich, ob es nun passte oder nicht, und so zieht sich die gezielte Emotionalisierung durch weite Teile des deutschen Journalismus.

Das mag z.T. aus einem Unverständnis von Fachbegriffen herrühren, aber damit wird Tür und Tor geöffnet für unpräzisen, verdunkelnden Meinungsjournalismus und ich fürchte, dass nicht selten genau das beabsichtigt ist.

Umso größeren Respekt habe ich vor Journalisten, die erstens verstehen, worüber sie berichten und zweitens die Tatsachen genau so benennen wie sie heißen.
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Alt  30.03.2017, 17:42   # 134
Yannik
Rastafari
 
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Beiträge: 604


Yannik ist offline
Tolle Diskussion hier gerade, macht Spass zu lesen.

Inhaltlich sehe ich das schon auch so wie es Epi ganz hervorragend und verständlich beschrieben hat. Aber auf der anderen Seite natürlich steht da die geifernde Menge und wartet ja nur darauf, dass sie ihre Vorverurteilung bestätigt bekommt. Und wenn die Bestätigung einfach noch nicht kommt, eben weil es noch keine Bestätigung dafür gibt sondern lediglich Indizien, dann fühlen sich einige halt nunmal verschaukelt. Jeder kann sich seinen Teil ja schon mal denken, kann für sich selbst und in seinem Umfeld wild spekulieren und vorverurteilen, ein Qualitätsmedium hingegen sollte sich tunlichst auf Fakten, Beweise und gesichertes Wissen beschränken, alles andere wäre unseriös.

Ich kann mich noch gut an den Amoklauf hier in München erinnern, auch da war es so, dass erstmal wild spekuliert wurde, es muss sich doch schliesslich um einen islamistischen Terroranschlag handeln. Sogar hier im Forum konnte sich eine Flachzange nicht zurückhalten mit seiner Wertung des Ganzen, bevor die Faktenlage klar war. Und hinterher waren diejenigen, die vorschnell darüber berichtet und spekuliert haben, ja beinahe schon enttäuscht darüber, dass es sich hierbei eben nicht um islamistischen Terror sondern um die Amoktat eines durchgeknallten Mobbingopfers gehandelt hat.

Medien, die sich qualitativ hochwertigen Journalismus auf die Fahnen geschrieben haben, tun gut daran weiterhin nur Fakten zu berichten. Und sie werden es auch sicher weiterhin aushalten als Lügenpresse diffamiert zu werden. Wenn ich wilde Spekulationen oder das Aneinanderreihen von Indizien als vorgegaukelte Fakten lesen möchte, dann gibt es dafür sicher auch die entsprechenden Kanäle, nur möchte ich das eben nicht.

Natürlich gibt es auch für mich einen Kritikpunkt an unserer heutigen Medienlandschaft, der allerdings betrifft nicht nur Leit- und Qualitätsmedien, die aber schon auch. Ein Zeichen guter Medienarbeit war und ist die Trennung von Nachricht und Kommentar. In letzter Zeit hingegen ist es durchaus Usus geworden, dass die eigentliche Nachricht schon ziemlich mit einer Meinung eingefärbt ist, das habe ich aus früherer Zeit etwas anders in Erinnerung und vor allem ist dies etwas, was mir persönlich ziemlich sauer aufstösst. Ein Medium hat zu berichten und zu kommentieren, das ist schon richtig, aber dann getrennt voneinander und vor allem auch entsprechend gekennzeichnet. Ich möchte mir meine Meinung zu einer Nachricht nämlich selbst bilden. Und wenn ich eine Meinung lesen oder hören möchte, dann möchte ich das bewusst tun und nicht unterschwellig. Dahin sollten die Nachrichten-Medien wieder zurückkehren.
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Alt  30.03.2017, 15:47   # 133
sar30
 
Mitglied seit 9. November 2011

Beiträge: 388


sar30 ist offline
stb99 beitrag 129

Zitat:
Zitat:
Nur, an was erinnert mich das in fataler Weise ?

Wahrscheinlich an das, was wir den ganzen Tag präsentiert bekommen. Wenn ich mir einfach mal die "Nachrichten" von heute anschaue. Da waren:

* Schweinsteiger in Chicago bejubelt.
* So lief der erste Training für Schweinsteiger.
* Kein Booking.com mehr in der Türkei,
* Was bedeutet der Brexit für England-Urlauber?
* Prinz Harry fackelt nicht lange.
* Irgendwas mit Trump.
* DVB-T2
* Wer beim Eigenbedarf täuscht muss zahlen.

usw.

Fällt was auf? Ja. Man textet alle mit Nachrichten voll, die in der zweiten Reihe sicher alle ihre Berechtigung haben. Vor lauter dieser Nachrichten vergißt man aber beispielsweise das, was Bundestag und Regierung so treiben. Klar. Man hat ja keinen Platz mehr dafür.
ich habe gestern den ganzen tag inforadiorbb und deutschlandfunk gehört.
außer trump, brexit und ein wenig dvb-t2 kam nichts von deiner liste in den nachrichten und informationen.
auch nicht in der zweiten, dritten, vierten, ... reihe.
bundestag und regierung hingegen lang und breit an erster stelle.
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Alt  30.03.2017, 12:14   # 132
Epikureer69
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Beiträge: 1.228


Epikureer69 ist offline
@Aligator

"schwere Körperverletzung mit deshalb anhängiger Gefängnisstrafe" ist auch für mich ein "hartes Kriterium", allerdings nur, was die stattgefundene Körperverletzung und die konsekutive Verurteilung angeht.

Ein etwas "weicheres" Kriterium ist dabei die Ursache und die Motivation zu selbiger Tat, dieses zu erhärten bedürfte eigentlich eines Einblick in die Gerichtsakten, oder ähnlich intensive Sekundärrecherchen.

Für Gewaltdelikte gibt es die verschiedensten Ursachen und Motivationen: z.B. Alkohol oder Drogeneinfluss, Eifersucht, politische oder religiöse Gründe usw., usw.

Im Zuge einer seriösen Berichterstattung finde ich es also durchaus normal, bei einem Körperverletzungsdelikt durch einen Menschen mit ethnischen Wurzeln im arabischen Raum, nicht per Automatismus von einer islamistisch motivierten Tat auszugehen, ohne das dieses entsprechend gründlich recherchiert wurde.

Genauso wie ein Gewaltdelikt durch einen jungen sächsischen Skinhead, nicht per Automatismus der rechtsextremen Szene zugeordnet werden sollte. Der junge mann kann auch einfach nur blöd und besoffen gewesen sein.
__________________
"Sex, Fußball und Saufen", wobei im höheren Lebensalter die "Kardinaltugenden" zwei und drei, im Leben eines Mannes immer mehr an Bedeutung gewinnen.

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Dieses Zitat widme ich meinen besonderen "virtuellen Freunden" hier.
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Alt  30.03.2017, 11:58   # 131
Aligator
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Mitglied seit 6. September 2009

Beiträge: 1.828


Aligator ist offline
Zitat:
Was macht denn eigentlich eine "seriöse Berichterstattung" aus ? Ich würde mal sagen, dass man primär zwischen "harten" und "weichen" Fakten unterscheidet und die Berichterstattung möglichst auf "harte" Fakten beschränkt oder zumindest dem spekulieren über die "weichen" Fakten voranstellt.
Das würde ich auch mal so unterschreiben.
Zitat:
Unter harten Fakten verstehe ich hierbei, das was nachvollziehbar beweisbar und eindeutig ist. In diesem Fall wäre das der britische Paß des Attentäters. Diese Tatsache ist schnell eindeutig recherchierbar und hält einer kritischen Überprüfung stand.
Das ist objektiv gesehen sicherlich korrekt.
https://en.wikipedia.org/wiki/Khalid...#Personal_life
Zitat:
Inwieweit der Täter durch "islamistische Paralellgesellschaften" beeinflusst war, ist was die Faktenlage angeht, zunächst ein "weiches" Kriterium, welches zumindest einer wesentlich gründlicheren Recherche bedarf, die das direkte soziale Umfeld des Täters, lokale Ermittlungsakten usw. miteinschließt. Außerdem gibt es für "Beeinflussung" keine verlässlichen meßbaren Größen, wie z.B. Temparaturanzeigen usw.
@Beeinflussung & gründliche Recherche: Hier kann man sich zumindest einen ungefähren Überbick über seinen persönlichen Werdegang verschaffen.
https://en.wikipedia.org/wiki/Khalid...nal_background
Für dich mögen das "weiche" Kriterien sein, für andere sind z.B. Verurteilungen wg. schwerer Körperverletzung ("grievous bodily harm") sowie Gefängnisstrafen recht eindeutig.
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Alt  30.03.2017, 08:48   # 130
Epikureer69
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Beiträge: 1.228


Epikureer69 ist offline
@Aligator

Tja, was will ich eigentlich damit sagen ? War ja irgendwie klar, dass Du es entweder nicht begreifen willst, oder kannst............................

Nehmen wir mal, den von Dir eingestellten Artikel zur Berichterstattung über das Attentat in London als Beispiel:

Da wird der deutschen Presse vorgehalten, weniger detailiert über den "Background" des Täters berichtet zu haben, als die englische Presse. "Zwischen den Zeilen" wird den deutschen Medien dabei auch unterstellt "unerwünschte" Informationen, sprich solche, die der allgemein emotional aufgepeitschten "öffentlichen Wahrnehmung" weiter "Zucker" geben würden, bewußt zurückgehalten zu haben.

Soweit so gut. Was macht denn eigentlich eine "seriöse Berichterstattung" aus ? Ich würde mal sagen, dass man primär zwischen "harten" und "weichen" Fakten unterscheidet und die Berichterstattung möglichst auf "harte" Fakten beschränkt oder zumindest dem spekulieren über die "weichen" Fakten voranstellt.

Unter harten Fakten verstehe ich hierbei, das was nachvollziehbar beweisbar und eindeutig ist. In diesem Fall wäre das der britische Paß des Attentäters. Diese Tatsache ist schnell eindeutig recherchierbar und hält einer kritischen Überprüfung stand. Inwieweit der Täter durch "islamistische Paralellgesellschaften" beeinflusst war, ist was die Faktenlage angeht, zunächst ein "weiches" Kriterium, welches zumindest einer wesentlich gründlicheren Recherche bedarf, die das direkte soziale Umfeld des Täters, lokale Ermittlungsakten usw. miteinschließt. Außerdem gibt es für "Beeinflussung" keine verlässlichen meßbaren Größen, wie z.B. Temparaturanzeigen usw.

Unstrittig dürfte auch sein, dass lokale britische Medien an solche Informationen schneller herankommen als Auslandsmedien.

Aber dieses wiederum "harte" Kriterium, eignet sich wieder prächtig für Verschwörungstheorien, wie "Lügenpresse" und den Vorwurf des bewußten Zurückhaltens relevanter Informationen.

Interessanterweise ist es deshalb bei einigen, auch hier mitdiskutierenden Foristen, "Mode" geworden, alle deutschen Medienveröffentlichungen, die dem Leser differenziertes Denken abverlangen, weil sie nur die weitgehend gesicherte Faktenlage beinhalten und keine emotionalen Vorurteile bedienen, als manipulativ und "unseriös" abzukanzeln (Stichwort: "Lügenpresse").

Und jetzt sind wir genau beim Thema meines vorangegangenen Beitrags zu Art und Wesen von Propaganda.

Ich wiederhole: Propaganda darf nicht differenzieren. Propaganda muss die Emotionen ansprechen (nicht den Verstand). Propaganda muss Schlagwörter ("Lügenpresse") verwenden usw., usw.

Irgendwann sind dann, wenn es gut gemacht ist, die Inhalte, die die Propaganda verwendet, für weite Teile der Bevölkerung, die einzig gültige Wahrheit und Alles andere "Lüge", obwohl es tatsächlich genau umgekehrt ist. Wenn dieser Zustand eingetreten ist, haben wir, gesellschaftlich gesehen, was ?

Richtig, eine Diktatur.

Nicht umsonst sind die von mir, im diesbezüglichen Beitrag zitierten Aussagen, zu Art und Wesen von Propaganda, aus einer bemerkenswerten Quelle, nämlich aus dem Buch "Mein Kampf", des offensichtlich mittlerweile weitgehend vergessenen, "Mitbürgers" Adolf H. .

Aber das hat mindestens Kollege Aligator ja sowieso gewußt.
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Dieses Zitat widme ich meinen besonderen "virtuellen Freunden" hier.

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Danke von
Alt  29.03.2017, 21:28   # 129
stb99
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Mitglied seit 15. May 2002

Beiträge: 2.488


stb99 ist offline
Zitat:
Nur, an was erinnert mich das in fataler Weise ?
Wahrscheinlich an das, was wir den ganzen Tag präsentiert bekommen. Wenn ich mir einfach mal die "Nachrichten" von heute anschaue. Da waren:

* Schweinsteiger in Chicago bejubelt.
* So lief der erste Training für Schweinsteiger.
* Kein Booking.com mehr in der Türkei,
* Was bedeutet der Brexit für England-Urlauber?
* Prinz Harry fackelt nicht lange.
* Irgendwas mit Trump.
* DVB-T2
* Wer beim Eigenbedarf täuscht muss zahlen.

usw.

Fällt was auf? Ja. Man textet alle mit Nachrichten voll, die in der zweiten Reihe sicher alle ihre Berechtigung haben. Vor lauter dieser Nachrichten vergißt man aber beispielsweise das, was Bundestag und Regierung so treiben. Klar. Man hat ja keinen Platz mehr dafür.

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Alt  29.03.2017, 15:43   # 128
stützli
 
Mitglied seit 22. December 2015

Beiträge: 241


stützli ist offline
@Schnappi:

Sinnvollerweise solltest Du dein Pseudonym von "Aligator" in "Agitator" abändern, das wäre ehrlicher und ist auch ganz einfach, da musst Du nur einen Buchstaben austauschen und einen anderen verschieben !
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Danke von
Alt  29.03.2017, 14:03   # 127
Aligator
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Mitglied seit 6. September 2009

Beiträge: 1.828


Aligator ist offline
@"Nur, an was erinnert mich das in fataler Weise ?"

Was - in fataler Weise - erinnert dich eigentlich nicht an "das"?

Und was willst du eigentlich damit sagen, bezogen auf die ÖR-Medienpolitik heutzutage?
Oder vielleicht auf die von mir zitierten cicero- & achgut-Beiträge?
__________________
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Alt  29.03.2017, 11:43   # 126
Epikureer69
Hedonist
 
Mitglied seit 15. April 2014

Beiträge: 1.228


Epikureer69 ist offline
Aus vielfach gegebenem Anlass, mal was zum Nachdenken

Zitat: "Gerade darin liegt die Kunst der Propaganda, dass sie, die gefühlsmäßige Vorstellungswelt der grossen Masse begreifend, in psychologisch richtiger Form den Weg zur Aufmerksamkeit und weiter zum Herzen der breiten Masse findet."

Daraus abgeleitete Leitlinien und Prinzipien:

- Beschränkung auf wenige Themen und Schlagworte

- geringer geistiger Anspruch

- Abzielen auf das gefühlsmäßige Empfinden der Massen

- Vermeidung von Differenzierungen

- und die tausendfache Wiederholung der jeweiligen Glaubenssätze

Da hier ja nur "Politik und Medienfüchse" mitwirken, ist es sicher für alle ein Leichtes zu erraten, wer der Urheber dieses Gedankengutes ist und aus welchem Werk der Quelltext entnommen wurde.

Nur, an was erinnert mich das in fataler Weise ?
__________________
"Sex, Fußball und Saufen", wobei im höheren Lebensalter die "Kardinaltugenden" zwei und drei, im Leben eines Mannes immer mehr an Bedeutung gewinnen.

"Man sieht den Splitter im Auge des Anderen, aber nicht den Balken im Eigenen."

Dieses Zitat widme ich meinen besonderen "virtuellen Freunden" hier.
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Alt  29.03.2017, 00:37   # 125
Aligator
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Aligator ist offline
Thumbs up Lesenswerter Artikel

Zitat:
Die neue Kunst: Zwischen den Zeilen lesen

...Beim Attentat in London kamen die deutschen Leitmedien durch ihre Leser stark unter Druck. Während die Engländer stets Fakten berichteten, die sie Stück für Stück erweiterten, um nach etwa 24 Stunden ein klares Bild des Anschlags zu liefern, quälten sich die deutschen Medien weiterhin damit, ihren Lesern das Wissen zusammen mit der „richtigen“ Meinung zu verkaufen. Die Leser informierten sich allerdings parallel aus den englischen Medien und ergänzten in den Kommentaren gleich die in Deutschland zurückgehaltenen Fakten.

Am Ende stellten die großen deutschen Medien fast schon erleichtert in den Vordergrund, dass der Täter „gebürtiger Brite“ sei, während die englischen Leitmedien eine Art Steckbrief über den Täter herausbrachten, aus dem klar wurde, dass dieser zwar einen britischen Pass hatte und in England lebte, aber geprägt war von einer islamischen Parallelgesellschaft. Diesen Zusammenhang muteten uns die deutschen Medien nur ungern zu...



...Seit Anfang März 2017 häufen sich Gewalttaten in der Öffentlichkeit und die Presse verlegt sich auf eigene, sehr seltsame Sprachschöpfungen, die den Raum für Spekulationen weit öffnen. Beginnen wir mit dem Fall, bei dem die Informationen sogar für mich zu viele waren. In Herne wurde ein 9jähriges Kind ermordet und über den Täter erfuhren wir mehr, als das sonst üblich ist: Der volle Name „Marcel Hesse“ wurde mitgeteilt und ein unverpixeltes Bild veröffentlicht. Aus meiner Sicht hätte die Nennung des Vornamens gereicht und eine knappe Personenbeschreibung. Hierzu gab es auch keine wilden Spekulationen, da alles klar beschrieben war.

Ganz gegenteilig verlief der Fall in Heidelberg, bei dem ein Amokfahrer in der Innenstadt einen Menschen mit dem Auto totgefahren hatte, weitere Passanten verletzte und schließlich niedergeschossen wurde, als er nach dem Aussteigen aus dem Pkw ein Messer zückte. Hier gab es nur spärliche Informationen (35jähriger deutscher Student ohne Migrationshintergrund, psychisch labil). Auch auf vielfache Anfragen aus den sozialen Medien hin rückte die Polizei bis heute den Vornamen nicht heraus, was den Fall mysteriös macht und den Verdacht schürt, dass mehr dahinter steckt, was den Leser verunsichern könnte...

...

Auffällig schnelle Diagnose einer Krankheit als Tatgrund

Ich habe Anfang März 2017 innerhalb einer Woche mehr als 20 öffentliche Gewalttaten gezählt mit Axt, Messer oder Machete. Außer bei Marcel H. aus Herne bekam ich wenig bis keine Informationen über den Hintergrund dieser Taten. Das beunruhigt mich, da der IS immer wieder zu genau solchen Taten (Angriffe auf die Bevölkerung mit Axt, Messer und Autos) aufgerufen hat und ich einfach wissen will, ob diese Serie an Gewalttaten damit zu tun hat oder eben nicht. In den Leitmedien finde ich dazu leider gar nichts. Inzwischen habe ich jedoch gelernt, zwischen den Zeilen zu lesen, und zeige das an einigen Beispielen auf:

Düsseldorf (März 2017): Der Täter, der auf dem Hautbahnhof Menschen mit der Axt angriff, wurde als „36jähriger Wuppertaler aus dem ehemaligen Jugoslawien“ bezeichnet, der psychisch krank sei. Auffällig ist die schnelle Diagnose der Krankheit als Tatgrund und vor allem, dass er aus einem Land stammt, welches es seit vielen Jahren nicht mehr gibt. Den Vornamen nannte man dem Leser auch nicht. Ich vermutete, dass der Vorname Hinweise auf die Religion geben könnte und die Nennung der Republik Jugoslawiens diesen Hinweis erhärten würde. Nach einiger Zeit kam denn auch heraus, dass er als abgelehnter und geduldeter muslimischer Asylbewerber aus dem Kosovo stammt und Fatmir heißt.

Konstanz (März 2017): „Ein Deutscher hat einen 19jährigen Schweizer bei einer Streiterei vor einer Shisha-Bar erstochen“, war in dürren Worten in lokalen Blättern am Bodensee zu lesen. Der Fall erregte wenig Aufsehen, obwohl es nach meiner Kenntnis der erste Fall am Bodensee war. Misstrauisch machte das Fehlen der Vornamen von Opfer/Täter und jeglichen Hintergrundes. Hier half ein Blick in die Schweizer Medien, die auskunftsfreudiger vermittelten, dass der Tote ein in der Schweiz lebender Kosovare und der Tatverdächtige ein in Deutschland lebender Syrer namens Omar H. sei. Das hörte sich ganz anders an als „Deutscher ersticht Schweizer“.

Massenschlägerei von Jugendlichen und Einheimischen in Hanau und Gelnhausen (März 2017): Laut Medien kam es zu mehreren Massenschlägereien, zu denen die Beteiligten teilweise extra anreisten und bei denen bis zu 150 junge Männer beteiligt waren (!). Hier wirkt der Begriff „Einheimische“ irreführend. Treffen sich deutsche Jugendliche nach der Schule wirklich zu Massenschlägereien und das wiederholt? Einige Zeit später berichtete die FAZ, dass es sich um türkische Jugendgruppen und afghanische Asylbewerber handelte, einen Peter oder Hans gab es weder in der einen noch in der anderen Gruppe.

Ich liste im folgenden (unvollständig) mir bekannte Gewalttaten allein im März 2017 auf: in Düsseldorf (Machetengriff auf Rentner, 15jähriger Kehle durchgeschnitten, Axtattacke am Hauptbahnhof, Messermord nach Streitigkeit), Osnabrück (Ermordeter im Fluss), Ahlen, Essen, Wiesbaden, Gütersloh (jeweils Messerangriffe), Minden und Bonn (Leichen von Ermordenen auf offener Straße gefunden), Freiburg (Ehefrau mit Hammer erschlagen), Weimar (Messermord auf offener Straße). Eschborn (Passanten niedergestochen), Frankenthal (Messerangriff auf Passanten), Kiel (Ehefrau vor der Schule mit Messer ermordet), Dortmund (Jugendliche stürmen Schule und verletzten Schüler mit Messer), Friedrichshafen (Messerangriff und Schusswechsel unter Asylbewerbern), Hessen (Massenschlägereien mit bis zu 150 Jugendlichen). In allen diesen Fällen gibt es zu Tätern und Opfern nur dürftigste Beschreibungen, ein möglicher Hintergrund wird in wenigen der Fälle genannt. In der Politik findet diese Serie kaum Beachtung, in den allgegenwärtigen Talkshows wird das Thema nicht diskutiert...


...Die deutsche Praxis macht die Leser misstrauisch und führt zu weiterem Vertrauensverlust gegenüber Medien, Behörden und Politikern. Im Grunde ist das die schlechteste Lösung des (politisch) korrekten Berichtens, denn die Leitmedien nehmen ihren Informationsauftrag nicht mehr wahr und verlieren ihre kritischen Leser.

Dr. Jochen Heistermann hat in theoretischer Informatik promoviert. Er war dann selbstständig und lebt nun als Privatier am Bodensee.
http://www.achgut.com/artikel/die_ne..._zeilen_lesens

Wir schaffen das!
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Alt  15.03.2017, 03:22   # 124
maexxx
 
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maexxx ist gerade online
Zitat:
Terrified talk in US national security circles that WikiLeaks is going to publish many CIA or NSA intercepts of Merkel tonight or tomorrow.
https://twitter.com/wikileaks/status/841336608506970113


Die Meldung kam ziemlich zeitgleich mit der Verschiebung des US-Besuches.
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Alt  14.03.2017, 23:16   # 123
E.B.
 
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E.B. ist offline
Nun ja, mit "Verstehen" war zu rechnen.

Der Wolf frisst Kreide, wenn es ans Vorsingen geht.

Die Wahlen stehen vor der Türe, da simulieren sie halt den "wir haben verstanden"-180°-Umkehrschwung - u.a. auch, weil sie in den USA sehen können, wie es ihrer Zunft ergehen wird, wenn es hier einen ähnlichen Rechtsruck gäbe. Die Sozen haben ja auch unlängst das sozialistische Halbjahr ausgerufen.

Und der Rechtsruck wird m.E. immer wahrscheinlicher (nicht dass mich das erfreuen würde - mit meiner ausländischen Freundin kann ich dann wohl zeitnah Koffer packen).

Wenn Erdolf hier z.B. in NRW einen Muselaufstand wie in Rotterdam triggert, dann haben die Systemparteien (bis auf die CSU) die Kacke am Dampfen, die Scharte kriegen die nicht mehr ausgewetzt.
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Alt  14.03.2017, 20:27   # 122
Aligator
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Aligator ist offline
Erstaunliche Artikel über das Buch „Die Getriebenen“ von Robin Alexander.
Zitat:
Vor einer Woche hat die Welt am Sonntag die Erkenntnisse ihres Korrespondenten Alexander bereits vorab veröffentlicht. Heute stellte der FDP-Vorsitzende Christian Lindner das Buch in Berlin vor. Lindner sprach davon, es mit „atemloser Spannung“ gelesen zu haben. Die FDP habe die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin von Anfang an kritisiert, die Kritik wäre noch härter ausgefallen, wenn er das Buch vorher gekannt hätte. Die Kanzlerin, das belegten die Recherchen der entscheidenden 180 Tage von der Grenzöffnung bis zum Türkeideal, habe „aktionistisch“ und „opportunistisch“ gehandelt. Die Darstellungen überstiegen „die schlimmsten Befürchtungen“ in der Darstellung der Vorgänge im Kanzleramt.

Eine Stellungnahme der Bundesregierung zu den Vorwürfen ist bislang nicht bekannt. Bis auf die Welt am Sonntag und einer kleinen Randnotiz in einer Stern-Geschichte hat kein auflagenstarkes Medium die Recherchen von Alexander aufgegriffen oder weiterverfolgt. Stattdessen berichtete am Sonntag ausführlich die britische Sunday Times. Dabei müsste das Buch eigentlich einen Untersuchungsausschuss nach sich ziehen. Eine Schlüsselfigur, Dieter Romann, Präsident des Bundespolizeipräsidiums, müsste in den Zeugenstand. Der vorbereitete Befehl der Grenzschließung müsste auf den Tisch kommen...
http://cicero.de/berliner-republik/d...hungsausschuss

Zitat:
Aktiver Journalismus und die rechte Ecke

Journalisten verlernten das kritische Nachfragen, weil sie nicht mehr nur berichten wollten, sondern sich in den Dienst eines „aktiven Journalismus“ stellten. Aktiver Journalismus, wie es sich dann zeigte und wofür sich Giovanni di Lorenzo im Cicero entschuldigte, bedeutete, dass man nur darüber berichtete, was der moralischen Überhöhung der offenen Grenzen und der Willkommenskultur diente, dass man sich nicht scheute, von der Meinungsmache zur Nachrichtenmache überzugehen. Wer die DDR noch erlebt hatte, dem kamen bald schon öffentlich-rechtliche Nachrichtensendungen wie Tagesschau und Heute, Magazine wie Tagesthemen und Heute Journal als eine Wiederkunft der Aktuellen Kamera und Claus Kleber als verjüngter und smarter Karl Eduard von Schnitzler vor.

Diejenigen jedoch, die sich nicht am neuen deutschen Moralismus berauschten und sich statt von politischer Romantik weiterhin vom politischen Rationalismus leiten ließen, wurden marginalisiert und, ganz gleich, wo sie tatsächlich politisch verortet waren, in die rechte Ecke gedrängt. Wobei die noch vor Kurzem normale politische Kennzeichnung „rechts“ synonym gesetzt wurde mit „rechtsradikal“, „rechtspopulistisch“ oder nur „populistisch“, „fremdenfeindlich“, „islamophob“, „nationalistisch“.
http://cicero.de/berliner-republik/b...-verantwortung
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Alt  01.03.2017, 02:30   # 121
Aligator
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Aligator ist offline
#Heidelberg #Bismarckplatz:

Bild - anklicken und vergrößern
twitter-polizei-mannheim-100~_v-img__16__9__m_-4423061158a17f4152aef84861ed0243214ae6e7.jpg  

So weit, so "gut"...
Aber warum erfährt man jetzt plötzlich nichts weiteres mehr?
Zitat:
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wohnt der 35-Jährige in Heidelberg. Welches Fach er dort studiert, wollte die Polizei nicht sagen.
http://www.rp-online.de/panorama/deu...-aid-1.6637924
Finde nur ich dieses laute Schweigen etwas naja, ich sage mal etwas seltsam?
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Alt  28.02.2017, 20:17   # 120
Gemmazimma
A bissl wos geht imma
 
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Gemmazimma ist offline
Kaum zu glauben - Teil 2

zum im post 113 erwähnten Artikel gibt es eine Fortsetzung...

https://www.merkur.de/lokales/garmis...n-7170166.html

Immer diese Vorurteile !
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Alt  10.02.2017, 05:02   # 119
yossarian
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yossarian ist offline
Zähe Wende

Langsam beginnen EINIGE Medien, sich an ihre umfassende Informationspflicht zu erinnern. Das Fernsehmagazin Panorama, schon in der Adenauer-Zeit von der CdU hasserfüllt verfolgt, befasste sich mit einem Marokkaner. Klugerweise war die Reporterin ebenfalls eine hier integrierte Marokkanerin. Er salbaderte alles Mögliche von Verfolgung etc. Die Frau ließ nicht locker und fuhr in das Dorf des potenziellen neuen Mitbürgers. Die Familie lebte in ärmlichen Verhätlnissen, aber völlig frei. Der Vater der ca. 7 Kinder hatte Arbeit, aber sie lebten einfach. Der Sohn sollte sich bei uns etablieren und sie dann nachholen. In der Zwischenzeit dealte er hier mit Rauschgift.
(Das mögen Einige ganz cool finden. Ich tue das nicht, denn ich kenne eine Reihe Rauschgiftopfer. Alles andere als lustig)

Bei der Informationspflicht der Medien denke ich an die amerikanische Eidesformel: The truth, the whole truth, and nothing but the truth.
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Alt  22.01.2017, 18:52   # 118
yossarian
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yossarian ist offline
Beeinflussung der Medien durch die Politik

Heute hörte ich wieder einmal in einer Runde im Bayerischen Fernsehen, dass es keine Einflussnahme der Politik auf die Medien gebe. Ausgerechnet im BR, dieser Pressestelle der CSU. Der pensionierte Journalist Wolfgang Herles weiß es besser. http://uebermedien.de/1433/enthuellt...n-oben-im-zdf/
Im ZDF, auch CDF (= Christlich Demokratisches Fernsehen laut Willy Brandt) genannt, macht sogar die Heute-Show Propaganda für Merkel. Die Immigranten-Kritiker darf man kritisieren, die islamischen Mörder und Vergewaltiger nicht.
Das erinnert mich an die 80er Jahre, als gegen die Nachrüstung mit Pershing-Raketen demonstriert wurde. (Ich war auch ein paar Mal dabei). Erst später öffnete mir Helmut Schmidt die Augen, als er konstatierte, dass nur gegen die westlichen, nicht aber die kommunistischen Raketen demonstriert wurde, die zum Auslöser der Nachrüstung wurden. Stimmt. Da hätte ich auch mitdemonstriert,
Ist eigentlich jemandem aufgefallen, dass es viele Demonstrationen gegen Pegida, Ausländerfeindlichkeit etc. gab, aber noch keine einzige gegen die islamische Gewalt? Nur die zweifelhaften Pegida-Leute tummeln sich auf dem Gebiet.
__________________
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Alt  22.01.2017, 04:32   # 117
Aligator
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Aligator ist offline
Exclamation Mordprozess in Heilbronn

Zitat:
"It's payback time"


Abubaker C. soll in Bad Friedrichshall eine Seniorin in ihrem Bett erdrosselt und religiöse Parolen an die Wände geschrieben haben. Der Prozessauftakt macht schnell klar: Es wird kein einfaches Verfahren.

...Der in Heilbronn verhandelte Mordfall birgt großes Potenzial für Hass und Instrumentalisierung...
http://www.spiegel.de/panorama/justi...a-1130990.html

Dieser Einzelfall war auch mir bisher unbekannt, warum das so war wurde mir aber relativ schnell klar:
Zitat:
Zitat von 'politisch inkorrekten Nachrichten'
Im beschaulichen baden-württembergischen Untergriesheim in der Nähe von Heilbronn hat ein Asylant eine 70-jährige Rentnerin getötet. PI berichtete bereits ausführlich...

Der eigentliche Skandal dabei ist nicht etwa der Mord, die unglaubliche Brutalität oder gar die Tatsache, dass der Asylant trotz mehrmaliger Festnahmen als Serientäter in der Vergangenheit nicht abgeschoben wurde. Das Beschämende an diesem Vorgang ist die bisherige faktische Nicht-Berichterstattung in unseren Medien nach der Tat...

...Seine DNA war nach vielen Festnahmen wegen z.B. Körperverletzung und Diebstählen längst im Polizeicomputer. Dabei stellte sich auch heraus, dass der Täter sich unter vielen Namen ungestört durch deutsche Behörden als Asylant angemeldet hatte. Trotz vieler krimineller Taten, trotz fehlendem Asylgrund und trotz seinen vielen Mehrfachidentitäten und Mehrfachanmeldungen sahen die deutschen Behörden keinen Grund einzuschreiten oder gar den Scheinasylanten abzuschieben. Das Opfer könnte heute noch leben, gäbe es politische Vorgaben, die einheimische Bevölkerung vor solchen Menschen zu schützen. Aber genau das Gegenteil ist zur Zeit der Fall.

Die Gerichtsverhandlung hat schon am ersten Verhandlungstag einen Abgrund an Behördenversagen, tödlicher politischer Korrektheit und der unglaublichen menschenverachtenden Gedankenwelt vormittelalterlicher Moslems aus der Dritten Welt aufgetan. Schon die Feststellung des Namens des Angeklagten und seiner Staatsangehörigkeit war äußerst belustigend. Der Angeklagte meinte frech, er sei unter vielen Namen bekannt. Geboren sei er angeblich in Saudi-Arabien. Auch hatte er mehrere Geburtstage in verschiedenen Jahren auf Lager. Dass da endlich einer der lang herbeigesehnten Fachkräfte gekommen sei, machte er deutlich, als er behauptete, er hätte 15 bis 16 Berufe. Nach längerem Hin und Her mit dem Vorsitzenden Richter Kleinschroth wegen seinen vielen Alias-Namen und seinen vielen Nationalitäten einigte man sich schließlich auf Abuabaker C. Der Angeklagte machte von Anfang an sehr deutlich, wie man Behörden in Deutschland auf der Nase herumtanzen kann. Die naive rotgrüne Asylpolitik in Deutschland macht dies möglich...

...Richter Kleinschroth hatte die Verhandlung meist gut im Griff und sprach ganz deutlich die religiösen Gründe des Mordes an. So fragte er den Angeklagten, ob es nach dem Koran erlaubt sei, Ungläubige zu töten. Abuabaker C. holte zu einem typischen islamistischen Monolog aus. Natürlich darf man Christen nicht einfach töten. Außer sie beleidigen den heiligen Koran, schauen moslemische Frauen an, stören das Gebet zu Allah und so weiter und so fort. Dann darf man sie natürlich töten...

...Jetzt schon sind solche Taten keine Einzelfälle mehr. PI berichtet fast täglich von ähnlichen Fällen. Die einheimische Bevölkerung bezahlt die Merkel-Politik mit einem unglaublichen Blutzoll. Bei der Gerichtsverhandlung waren diesmal erstaunlicherweise sogar Vertreter der Mainstream-Medien wie Spiegel, Stern, Focus, usw. anwesend. Man darf gespannt sein auf die relativierende und beschwichtigende Berichterstattung in diesen Medien zu diesem Fall...

...Die Verhandlung gegen Abuabaker C. hat gerade erst begonnen. Es sind insgesamt zehn Verhandlungstage vorgesehen. Bei der nächsten Verhandlung am 24.1. sind die pakistanischen Zeugen geladen, gegen die Abuabaker C. mehrmals extreme Morddrohungen ausgesprochen hat. Auch sind in den nächsten Verhandlungstagen Sachverständige zu den islamischen Schriftzeichen vorgeladen. Das ganze wird noch sehr interessant werden. Die Anklage gegen Abuabaker C. steht felsenfest und die Beweise sind unerschütterlich. Allerdings ist zu befürchten, dass der Angeklagte im Bundestagswahljahr wegen der politischen Korrektheit und der Zwei-Klassen-Justiz für Asylanten am Ende doch nicht schuldig gesprochen wird. Auf den Gängen des Landgerichts wird jetzt schon eine Einstellung des Verfahrens wegen Schuldunfähigkeit gemunkelt. Ein „psychologisches Gutachten“ sei im Auftrag.

Man stelle sich mal den gleichen Sachverhalt vor, nur dass diesmal ein blonder Einheimischer eine moslemische Frau ermordet und dabei Hakenkreuze an die Wand gemalt hätte. Die Medien würden sich bei der Berichterstattung überschlagen. Dutzende von deutschen Politikern würden tonnenweise rote Rosen niederlegen und eine wochenlange Behandlung in Talkshows der öffentlich-rechtlichen Staatssender wäre sicher. Ganze Straßenzüge wären nach den Namen des moslemischen Opfers umgenannt worden. Wir brauchen wieder ein Deutschland, wo jedes Opfer gleich behandelt wird und es keine Zwei-Klassen-Opfer gibt. Wo Opfer ohne Migrationshintergrund von Politik und Medien auch Beachtung finden...
Die Quelle lässt sich leicht ergoogeln

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