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Umfrageergebnis anzeigen: Währe die AFD eine alternative?
Ja 34 40,96%
Nein 43 51,81%
Bin Nichtwähler 1 1,20%
Noch Unentschlossen 2 2,41%
Bin Stammwähler einer anderen Partei. 3 3,61%
Teilnehmer: 83. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen




 
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Alt  24.01.2016, 18:57   # 1
Darth Vader
genannt der Unflat.
 
Benutzerbild von Darth Vader
 
Mitglied seit 8. April 2002

Beiträge: 7.371


Darth Vader ist offline
AFD

Bild - anklicken und vergrößern
AfD-logo-567x410.jpg  
Man redet immer viel über diese Partei, aber hat schon mal einer das Parteiprogramm gelesen oder sich näher damit befasst?
Habe mir es mal zu Gemüte geführt und finde das die Punkte die dort stehen im großen und ganzen stimmig sind.

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j...5VgiGjI0PgeSfw

Und mal ehrlich gesagt die Parteien ( Politiker ) die wir jetzt im Bundestag haben sind nicht mehr das gelbe vom Ei.
Eine von Lobbyisten verseuchte Truppe, die von der Wirtschaft an Marionettenfäden geführt wird.
Es zählt zu viel die Partei und nicht mehr das Land. Wenn ich mir die letzten Parteitage so ansehe, kann von einer "freien" Meinungsäußerung nicht mehr die Rede sein.

PS
Der Rechtschreibteufel hat zugeschlagen.
Wäre natürlich ohne h.
__________________

Wer hinter meinem Rücken über mich lästert, befindet sich in einer guten Position um mich mal dezent am Arsch zu lecken.

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KOMMENTARE und ANTWORTEN dazu...
Alt  18.04.2017, 16:46   # 577
Yannik
Rastafari
 
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Mitglied seit 22. November 2012

Beiträge: 693


Yannik ist offline
@Stephan12

Das einzige, das ich in Deinen vergangenen zwei Posts genauso sehe wie Du ist folgendes:

Zitat:
Ich denke die AfD hat im Moment nicht so eine gute Phase.
Ich denke allerdings , diese Phase, wie Du es nennst, ist eher der Anfang vom Ende dieser Partei.

Und zwar weil
Zitat:
Anti EU, Anti Zuwanderung, Anti EURO, Anti-Islam
im Prinzip nur ein einziges Thema ist. Und weil einfach nur immer gegen irgendetwas zu sein ohne tatsächliche Lösungen aufzuzeigen programmatisch ziemlich einfältig ist und vor allem weil ein Grossteil der Wähler mittlerweile erkannt hat, dass es sich bei den handelnden Personen der AfD lediglich um dampfplaudernde Populisten handelt.

Wie gross war denn das Gloria im vergangenen Jahr, als sich die Freunde der AfD schon als die kommenden Wahlsieger sahen. Und nun? Sie befinden sich im freien Fall, überwiegend hausgemacht. Der unsägliche Volksverhetzer Höcke hat nur einen Teil dazu beigetragen. Der Rest der Partei, der sich ja im Grunde genommen genauso wie Du über das
Zitat:
rechtsextreme Wählerpotential
gefreut hat, hat es versäumt, sich ganz klar von diesem und anderen Nestbeschmutzern abzugrenzen und nun bekommen sie Woche für Woche und Monat für Monat die Quittung für ihr Zaudern in dieser Sache in Form von Prozentverlusten bei Wählerbefragungen.

Die AfD hat vor ein, zwei Jahren die Gunst der Stunde genutzt und hat ihr Thema gefunden. Dieses Thema hat den Nerv eines grossen Teiles der Bevölkerung absolut getroffen, es hat aufgewühlt und vor allem hat es die etablierten Parteien vor sich hergetrieben. In der Zwischenzeit haben es die anderen Parteien geschafft, den Fokus auch wieder auf andere Themen zu legen und die Flüchtlingskrise zwar weiterhin auf der Agenda zu haben, aber nicht mehr nur ausschliesslich. Und auf anderen Politikfeldern ist die AfD nur begrenzt konkurrenzfähig, wie denn auch. Es reicht bei weitem nicht aus, immer nur dagegen zu sein, etablierte Politiker zu beschimpfen, den Menschen Angst zu machen vor Überfremdung und Terrorgefahr, den Minderheitenschutz ad absurdum zu führen, zu pauschalisieren, Journalisten als Lügner darzustellen und dem Wähler zu erklären, dass demnächst der Untergang Deutschlands droht.

Selbstverständlich funktioniert das noch in einigen Landstrichen Deutschlands und in einigen Bevölkerungsgruppen, nicht aber bei einer Mehrheit der Bevölkerung. Die AfD wurde enttarnt für einen Grossteil der Wähler als das was sie ist, ein Haufen Populisten, der sich auf Kosten der Flüchtlingskrise und damit auf Kosten von vielen teilweise brutalen Schicksalen profilieren um an die Futtertröge der grossen Politik zu kommen, die sie ja eigentlich vorgeben so abgrundtief zu verachten. Eben diese Doppelzüngigkeit sowie das vorgenannte Lavieren beim Thema Höcke und Rechtsextremismus hat die Partei nahe an den Abgrund geführt.

Ein weiterer Punkt ist das Wiedererstarken der SPD unter Martin Schulz. Viele Wähler, die von der SPD zur AfD gewandert sind, haben die SPD nicht unbedingt wegen ihrer Programmatik verlassen, sondern wegen der Person Sigmar Gabriel. Man erinnert sich nur zu gerne an die "Pack"-Aussage und viele andere Fettnäpfchen, die er mit Anlauf genommen hat. Die Menschen fühlten sich von Gabriel einfach nicht mehr richtig verstanden und vertreten. Das scheint nun mit Mister 100% Schulz wieder anders zu sein. Gerne würden viele Menschen in Deutschland jemanden anderen als Angela Merkel an der Spitze ihres Landes sehen, mal ein frisches Gesicht, jemand, der noch nicht von den Mühlen der Tages- und Stellungspolitik aufgerieben ist, und da kam Martin Schulz wie ein Heilsbringer daher. Und für viele Menschen ist Schulz einfach doch wählbarer als die AfD mit ihrem fremdenfeindlichen, nationalkonservativen Touch. Der einfache Wähler will sich verstanden wissen, er möchte Gehör finden. Das bekam er anderthalb Jahre bei der AfD, nun offensichtlich auch wieder bei der SPD.

Natürlich war nicht alles schlecht, was die AfD seit Beginn der Flüchtlingskrise initiiert hat. So wissen wir mittlerweile, dass nicht jeder, der unter einem angeblichen Flüchtlingsgrund hier aufgeschlagen ist auch tatsächlich schutzbedürftig ist und auch hier nur unser bestes möchte. Und sie haben aufgezeigt, dass im Rahmen des Flüchtlingszustroms nach Deutschland nicht alles so gelaufen ist, wie es laufen hätte sollen, zumindest nach deutschen Qualitätsansprüchen. Nur vieles davon ist längst verarbeitet, in die Tagespolitik und Gesetzgebungsverfahren eingegliedert worden. Der Flüchtlingszustrom konnte auf ein absolut erträgliches Niveau gesenkt werden und auch die von Populisten aus aller Herren Länder aufs neue geschürte Angst vor einer noch viel grösseren Flüchtlingswelle ist als das enttarnt worden, was es ist. Nichts als heisse Luft. Und deswegen ist die AfD mittlerweile überflüssig geworden. Und das wird sich bei der nächsten Bundestagswahl zeigen.

Zitat:
Ich denke die AfD wird in Deutschland eine Partei sein, die bundesweit immer mindestens bei 10% liegt
Das denke ich nicht. Bis zur nächsten Bundestagswahl vergeht doch noch ein wenig Zeit, die anderen Parteien fangen jetzt erst langsam an mit ihrem Wahlkampf während die AfD ihr Pulver bereits verschossen hat. Und auch die sogenannte Flüchtlingskrise wird bis zur Bundestagswahl bei weitem nicht mehr so emotionalisieren und mobilisieren wie im vergangenen Jahr. Deswegen bin ich der Meinung, dass der momentane Deutschlandtrend die AfD mit 8% und darunter ziemlich realistisch wiedergibt. Wenn sie tatsächlich nicht die Kurve bekommen und die eigenen Reihen schliessen können, wenn das kokettieren mit den rechtsextremen ihnen noch richtig um die Ohren fliegt, dann wird unter Umständen die 5%-Hürde schon zu hoch sein. Und spätestens zur übernächsten Bundestagswahl wird die AfD dann in der absoluten Bedeutungslosigkeit verschwunden sein, die Piraten als Vorbild.
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Alt  17.04.2017, 22:23   # 576
Klitorius
 
Mitglied seit 8. September 2013

Beiträge: 24


Klitorius ist offline
da war es wieder, das eine Thema:

"Anti"

sicher hast du recht, in den Bundestag werden sie es wohl locker schaffen diesmal.
Aber auf Dauer ist das nur "dagegen" zumindest mir persönlich zu wenig.
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Alt  17.04.2017, 19:27   # 575
Stephan12
 
Mitglied seit 26. December 2016

Beiträge: 173


Stephan12 ist offline
Falsch, die AfD wird bleiben. Erstens hat sie deutlich mehr als ein Thema: Anti EU, Anti Zuwanderung, Anti EURO, Anti-Islam etc etc Zweitens schöpft sie in Deutschland das rechtskonservative bis rechtsextreme Wählerpotential ab und hat dort keine Konkurrenz. Ich denke die AfD wird in Deutschland eine Partei sein, die bundesweit immer mindestens bei 10% liegt. Der AfD werden im Prinzip alle Themen geschenkt, die Politiker anderer Parteien aus correctness Gründen links liegen lassen. Warum sollte es gerade anders in Deutschland sein als in anderen Ländern. Nur ein Blick nach Österreich, Frankreich, Holland, Dänemark etc etc zeigt doch, dass die AfD eine große Zukunft hat. Sie muss es nur richtig anstellen. Probleme sehe ich eher bei den Grünen. Aber die braucht ja auch niemand.
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Alt  17.04.2017, 17:29   # 574
Klitorius
 
Mitglied seit 8. September 2013

Beiträge: 24


Klitorius ist offline
mag sein, aber unterm Strich ist die AFD aus Sicht des Wählers eine 1-Thema-Partei.
So werden sie über kurz oder lang das Schicksal der Piraten teilen.
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Alt  17.04.2017, 16:20   # 573
Stephan12
 
Mitglied seit 26. December 2016

Beiträge: 173


Stephan12 ist offline
Ich denke die AfD hat im Moment nicht so eine gute Phase. Je näher es in Richtung Bundestagswahl geht, werden sie sich wieder zusammenraufen. Dann wird vermutlich das Ergebnis wieder wesentlich stärker sein als in den Umfragen. Erinnern wir uns, bis jetzt war die AfD bei jeder Wahl immer ein paar Prozentpunkte stärker als in den Umfragen.
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Alt  09.04.2017, 15:14   # 572
yossarian
Pareidoliker & Oneironaut
 
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Beiträge: 5.918


yossarian ist offline
Neue Töne bei der AfD

Die Antisemiten in der AfD scheinen ausgedient zu haben. http://plus.faz.net/evr-editions/201...17/338135.html Höcke muss wohl sein unsägliches Maul halten.
Damit war zu rechnen, denn alle anderen europäischen Rechtspopulisten haben dem Antisemitismus abgeschworen. Der alte Le Pen war Antisemit, seine Tochter ist es nicht mehr. Mehrere europ. Rechtspopulisten sind ausgesprochen israelfreundlich, wie z.B. Geert Wilders. Auch der Norweger Breivik bekundete seine Sympathie für Israel. Nur die NPD ist noch mehr oder weniger antisemitisch. Aber die werden immer unbedeutender. Einer ihrer Gründerväter war übrigens Agent des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6 - sozusagen Kollege von James Bond. Ob von Thadden allerdings eine Licence to Kill 00X hatte, ist nicht bekannt.
__________________
Wer glaubt im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein, scheitert am Gelächter der Götter. (frei nach Albert Einstein)
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Alt  08.04.2017, 11:44   # 571
Gemmazimma
A bissl wos geht imma
 
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Beiträge: 614


Gemmazimma ist offline
Wenn die AfD ...

in den Bundestag einzieht, haben das wir und alle anderen Parteien ausschließlich der Großen Vorsitzenden der CDU zu verdanken, die mit ihren Positionen zur Flüchtlingspolitik denen das Feld freiwillig überlassen hat. Einen größeren Fehler hat bei der Union bisher m.E. noch nie jemand gemacht.

Der Seehofer hält sich natürlich sich wenige Monate vor der Bundestagswahl zurück um die vermeintliche Einheit der Union nicht in Frage zu stellen. In Bayern ist die Situation für einen CSU-Stammwähler und Seehoferanhänger insofern paradox, dass, wenn er die CSU wählt, in Wirklichkeit der Merkel die Stimme gibt, mit deren Politik er nicht einverstanden ist

Zitat:
von yossarian: ...kommt nur dann nicht in den Bundestag, wenn die Union und die SPD den Willen der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit respektieren, dass sich in der Flüchtlings- und Migrationspolitik etwas Grundlegendes ändern muss
Niemand lässt sich freiwillig von der medialen Macht an den Pranger stellen und als unbelehrbarer rechter Populist bezeichnen.

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Alt  02.04.2017, 18:41   # 570
yossarian
Pareidoliker & Oneironaut
 
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Beiträge: 5.918


yossarian ist offline
Die AfD ...

... kommt nur dann nicht in den Bundestag, wenn die Union und die SPD den Willen der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit respektieren, dass sich in der Flüchtlings- und Migrationspolitik etwas Grundlegendes ändern muss. Von den Grünchaoten und den Kommunisten erwarte ich mir darin nichts (außer von der schönen Sahra Wagenkench). Die Basis und niederen Funktionäre der CDU sind mehrheitlich gegen die Politik ihrer Vorsitzenden, trauen sich aber nicht, das Maul aufzumachen, da ihnen Merkel Posten, Pfründe und Pensionen garantiert. Die CSU poltert zwar in den Bierzelten gegen Merkel, aber wenn die den Seehofer scharf anschaut, kuscht er oder macht brav Männchen.
__________________
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Alt  02.04.2017, 11:43   # 569
Aligator
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Beiträge: 1.982


Aligator ist gerade online
Zitat:
Seehofer: Einzug der AfD in Bundestag ist nicht sicher

Berlin. Die wiedererstarkte SPD um Martin Schulz fordert nicht nur die Union im Wahlkampf heraus. Die Profilierung der großen Parteien könnte aus Sicht von CSU-Chef Seehofer für die Rechtspopulisten zum Problem werden.

Ein Einzug der AfD in den Bundestag bei der Wahl im September ist nach Ansicht von CSU-Chef Horst Seehofer noch keineswegs sicher.

„Diese neue inhaltliche Auseinandersetzung, diese klaren Alternativen, die sich jetzt gegenüberstehen in Deutschland, die CDU/CSU und die SPD mit sehr unterschiedlichen Zielrichtungen, sind ein Beitrag dazu, dass die AfD zurückgedrängt wird“, sagte der bayerische Ministerpräsident der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

„Wenn wir das klug weiterhin praktizieren, inhaltlich aber auch dadurch, dass wir uns als Personen nicht heruntermachen, dann prophezeie ich, dass es noch keinesfalls ausgemacht ist, dass die AfD in den Deutschen Bundestag kommt“, betonte Seehofer.
Nach dem jüngsten Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, kommt die AfD aktuell auf 8 Prozent. Union und SPD liegen weiter gleichauf bei 33 Prozent.

Sollte die AfD nicht in den Bundestag einziehen, habe „natürlich auch Martin Schulz seinen Anteil daran, aber auch Angela Merkel und die CDU und CSU“, sagte Seehofer. Die SPD und ihr Kanzlerkandidat dürften auch nach dem schlechten Abschneiden bei der Saarland-Wahl nicht unterschätzt werden.

„Wahlen gewinnt man nur, wenn man die Konkurrenz ernst nimmt. Wenn man sie respektiert. Wenn Arroganz und Überheblichkeit einkehren, haben Sie die Wahl schon zur Hälfte verloren“, sagte der CSU-Chef. Er rechne - wie Kanzlerin Merkel (CDU) - mit einem der schwierigsten Bundestagswahlkämpfe seit der deutschen Einheit. „Auch deshalb, weil der Martin Schulz eine gelähmte Partei sozusagen wieder zum Leben erweckt hat.“

Seehofer forderte die Union auf, gleichermaßen gegen die AfD wie gegen ein rot-rot-grünes Bündnis vorzugehen. „Wir bekämpfen Rot-Rot-Grün“, dies dürfe aber nicht dazu führen, dass etwa in der Union eine stärkere AfD toleriert würde. „Ich will weder Rot-Rot-Grün noch eine AfD.“
http://www.noz.de/deutschland-welt/p...t-nicht-sicher

Der Rollstuhlfahrer äusserte sich gestern sehr ähnlich:
Zitat:
Zitat von Schäuble@NOZ

Noch ist die AfD nicht drin. Und die Umfrageergebnisse sind deutlich rückläufig. Wenn das in diesem Tempo so weitergeht, werden sie die Fünf-Prozent-Hürde nicht schaffen.
http://www.noz.de/deutschland-welt/p...ositionspartei

Naja, bis zum 24.September wird eh noch sehr viel passieren
__________________
You can fool all the people some of the time, and some of the people all the time, but you cannot fool all the people all the time

<°)))o><
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Alt  16.03.2017, 15:16   # 568
sar30
 
Mitglied seit 9. November 2011

Beiträge: 415


sar30 ist offline
ich stelle stützlis verlinkten artikel als ganzes ein.
ein excellenter beitrag.

https://www.nzz.ch/meinung/kommentar...uege-ld.150558

Zitat:
Trump, Le Pen und Co.
Populismus ist Lüge

Gastkommentar / von Boris Schumatsky / 13.3.2017, 05:30 Uhr

Der populistische Mythos, wonach der notorisch korrupten «Elite» das ewig unverbrauchte «Volk» gegenübersteht, treibt vielerorts sein Unwesen. Dabei funktioniert er inhaltlich desto besser, je weniger er für etwas Reales steht.

Populismus ist ein sinnloser Begriff, wenn man so die Politik nennt, die dem Willen des «populus» folgt. Denn dieses «Volk» existiert höchstens in den Parteinamen der Populisten. Es gibt kein einheitliches Volk mit einem einheitlichen Willen, und würde ein Populist wirklich nach diesem Volkswillen suchen, würde er rastlos und verzweifelt in der Welt herumirren wie einst das Gespenst des Kommunismus. Die real existierenden Populisten erinnern aber nun wirklich nicht an Spukgestalten wie den Geist von Hamlets Vater. Sie sind quietschfidel wie der real existierende Kommunismus, als er gerade aufhörte, ein Gespenst zu sein.

Populismus war lange ein politisches Schimpfwort. Die fröhliche Populistin Sahra Wagenknecht empfindet das immer noch so, aber andere, nicht weniger charmante Politiker wie Horst Seehofer oder Marine Le Pen, tragen ihren Populismus wie eine Monstranz vor sich her. Als «populists» hatte sich noch um 1890 die amerikanische Bauernbewegung bezeichnet. Später wurde der Senator Joseph McCarthy als Populist kritisiert, dann traf es die Umweltbewegung und zugleich Margaret Thatcher. Die Populismus-Keule schlug auf Linke und Rechte gleichermassen ein, bis endlich jemand kam, um den Populismus zu retten.

Von Lenin bis Laclau

Ein Politiktheoretiker an der University of Essex, Ernesto Laclau, hatte einst das ambitionierte Ziel, die politische Linke mit dem Populismus aufzurüsten. Das gelang vorzüglich. Immer mehr Linke satteln heute auf den Populismus um. Zugleich destillierte Laclau als Erster den wahren Kern dieser Politik. Heraus kam die Lüge.

Laclau macht nicht mehr den Fehler zu glauben, Populismus komme aus dem Volk. Es ist genau andersrum. Ernesto Laclaus Traktat «On Populist Reason» ist eine ausführliche Anleitung, wie man die eigene Politik zur «Plebs» bringt, um sie gegen die «Machthaber» aufzubringen. Diese Politik, und das ist wohl Laclaus wichtigste These, sollte so inhaltsleer wie nur möglich sein. Je unbestimmter sie ist, desto mehr Menschen können sich damit identifizieren und den Populisten zur «Hegemonie» verhelfen. Am besten eignen sich dafür «leere Signifikanten». Übersetzt heisst das: Lügen.

Laclau macht nicht mehr den Fehler zu glauben, Populismus komme aus dem Volk. Es ist genau andersrum.

Wie man Menschen manipuliert und ihnen seine Politik aufzwingt – das hat natürlich nicht Laclau erfunden. Noch 1902 schrieb Wladimir Iljitsch Lenin, dass das Proletariat nur an «Brot und Butter» denke und «das politische Klassenbewusstsein dem Arbeiter nur von aussen gebracht werden kann». So würde die Partei zur Avantgarde der revolutionären Kräfte und könne dem «spontanen Aufschwung der Massen» ihre eigenen politischen Ziele vorgeben. Wie dieser Trick von Lenin und Laclau in der Praxis funktioniert, führen zahlreiche Linke vor, die heute mit rechtsnationalen Parolen die Massen mobilisieren wollen. Das tut die griechische Syriza-Regierung, in der Laclaus ehemalige Studenten sitzen, das tun die Linksparteien in Frankreich und in Deutschland genauso wie ihre Mitstreiter quer durch Europa bis hin zu Jeremy Corbyns Labour.

Die wichtigsten Lügen aller Populisten heissen «Elite» und «Volk». Eine aktuelle akademische Definition des Populismus bietet der Princeton-Politikwissenschafter Jan Werner Müller: eine «Politikvorstellung, laut der einem moralisch reinen, homogenen Volk stets unmoralische, korrupte und parasitäre Eliten gegenüberstehen». Um diese beiden Lügen herum sind Tausende kleinerer Betrüge wie Kletterpflanzen gewachsen. Etwa die Lüge der «Umvolkung» durch die «Volksverräter». Auf diesen Lügen gedeihen dann weitere. Wem «Umvolkung» zu heikel ist, sagt «Flutung». Statt «Lügenpresse» geht auch «Lügenäther». Das Einheitsvolk umschreibt man durch das gemeinsame kulturelle «Fundament» oder gar «Überlieferungszusammenhang». In den letzten Jahren hat sich eine neue Sprache etabliert, die beschreibt, wie die Eliten uns Menschen aus dem Volk mit «Redeverboten» belegen, uns die Klimaerwärmung vorgaukeln, «Flüchtlingsarmeen» gegen uns schicken, unsere Kinder sexuell verderben und uns sogar den Fleischkonsum verbieten.

M wie Minarette oder Migranten

Dieses Vokabular populistischer Lügen wächst ins Endlose. Wenn eines verbraucht ist, wandeln die Populisten es gekonnt ab oder setzen ein frisches ein. Als Feindbild können die Medien leicht durch ein anderes M wie Minarette oder Migranten ersetzt werden. Fast alles, was die Populisten ihrem Volk in den Mund legen, ist austauschbar und ändert sich bisweilen ins Gegenteil. Marine Le Pen klang einst fast neoliberal und sogar europafreundlich. Sahra Wagenknecht war eine bekennende Internationalistin, heute nutzt sie fachgerecht fremdenfeindliche Rhetorik, spricht über Flüchtlinge, die ihr «Gastrecht» verwirken.

Schwierig wird es erst, wenn die Populisten zu sehr an die eigenen Lügen glauben.

Oft muss man staunend bewundern, wie gekonnt die populistischen Massenlügen eingesetzt werden. Jedes Mal entsteht der Eindruck, dass sie schon immer da waren. Im Moment ist weltweit Fremdenfeindlichkeit en vogue, fast könnte man sie für den Kern des Populismus halten. Aber nicht alles, was heute weltbewegend erscheint, hat die Welt immer bewegt. Vor wenigen Jahren war etwa die AfD eine Anti-Euro-Partei und verbrachte noch keine schlaflosen Nächte wegen der Umvolkung der Deutschen. Der Lieblingsfeind waren damals die faulen Griechen und nicht die muslimischen Migranten.

Die Feindbilder verbrauchen sich schnell. Wird der Migrant einmal nicht mehr stark genug die Gemüter erhitzen, wird man einen neuen Volksfeind brauchen. Ansätze dafür gibt es heute schon. Man könnte auf die «Fahrradfahrer und Vegetarier» tippen, um es mit dem Aussenminister der rechtspopulistischen Regierung Polens, Witold Waszczykowski, zu sagen. Sie gäben einen ganz brauchbaren Feind für die völkische «Kultur» ab, und man dächte dann wohl, das Volk wäre nie einer schlimmeren Gefahr ausgesetzt gewesen als den Zweirädern.

Auch die russische Nato-Lüge scheint immer da gewesen zu sein. Doch Wladimir Putin, der heute von der Nato angeblich eingekreist wird, wollte einst selbst Mitglied des nordatlantischen Bündnisses werden. Wenn solch grundlegende Lügen austauschbar sind, gehen einem die kleineren Lügen wie von selbst über die Lippen. Etwa Putins grüne Männchen auf der Krim, die die Uniformen angeblich in einem Geschäft geklaut hätten, oder Donald Trumps Rekordzahlen bei seiner Inauguration. Gerade Trump legt eine wahrlich rekordverdächtige Geschwindigkeit im Umgang mit den nützlichen Lügen an den Tag, wenn er seinem Volk immer neue Volksfeinde vor die Füsse wirft: Journalisten, Richter, Akademiker und nun wieder die Medien, alles in nur wenigen Wochen seiner Amtszeit.

Die postmoderne Leichtigkeit, mit der die Populisten ihre Lügen wechseln, ist für ihre Unterstützer nie ein Problem, denn die Lügen sind auf sie zugeschnitten. Laclaus leere Hülsen funktionieren in der Tat am besten. Problematisch wird es nicht, wenn die Lügen zu unglaubwürdig werden. «Das Gesindel frisst alles», so das inoffizielle Motto des russischen Medienpopulismus. Es wird erst schwierig, wenn die Populisten zu sehr an die eigenen Lügen glauben.

Das ist Putin vor zwei Jahren passiert. Bis dahin hatten vor allem immer wechselnde Fernsehlügen sein Regime getragen. Dann kam der Schock der ukrainischen Revolution, und vor lauter Erschütterung glaubte plötzlich der Kreml an eine der eigenen Lügen. Vielleicht war es auch Putin höchstpersönlich, der den fatalen Fehler machte und im Namen der «russischen Landsleute», die er als die «grösste geteilte Nation der Welt» bezeichnete, in einen echten Krieg zog, in dem Russland heute feststeckt. Auch Trump scheint in seine Lügen verliebt zu sein. Er ist kein guter Populist, weil er selbst zu leichtgläubig ist und an die eigene Unfehlbarkeit fester glaubt als der Papst. Sollte er als Lügen-Artist durchfallen, dann wohl deswegen, weil er sich zu fest an seine Lügen klammert. Ein guter Jongleur lässt die Bälle gleich wieder los, sonst stürzt ihm das ganze Luftgebilde auf die Nase.

Kampf um die Hegemonie

Das passiert den Populisten immer wieder, sobald sie an die Macht kommen oder wenn ihre Macht wackelt. Wie Erdogan vor seiner jüngsten Wende zur verschärften Repression wollen oder können sie sich nicht mehr aufs Lügen allein verlassen und greifen hart durch. Das wiederholte sich von Maduros Venezuela bis zu Kaczynskis Polen. Der Populismus, dem es in Wahrheit nur um die eigene «Hegemonie» geht, durchbricht letztlich alle «checks and balances» und führt zu Unterdrückung, Gewalt und dann Krieg.

Der Populismus ist unser kleiner Fundamentalismus ohne Fundament.

Aber solange der Populismus allein auf die Lügen setzt, kann er echte Fundamentalisten und Fanatiker zur Verzweiflung treiben. Die russischen Nationalisten haben Wladimir Putin lange gehasst, einige kämpften gegen das Regime im Untergrund. Als er aber für die «russische Welt» in den Krieg zog, feierten die Rechtsradikalen Putin, nur um heute wieder ernüchtert zu sein. Ihrer Meinung nach hat der Präsident die selbsternannten russischen Volksrepubliken in der Ukraine verraten. Auch die westeuropäischen Hardcore-Nationalisten, die den Populisten zum Erfolg verholfen haben, werden oft bitter enttäuscht. Marine Le Pen säuberte den eigenen Vater weg, Frauke Petry versucht gerade, den geschichtsvergessenen Geschichtslehrer Björn Höcke aus der AfD zu werfen, und in Trumps Weissem Haus gerät selbst Steve Bannon unter Beschuss.

Die politische Technik des modernen Populismus ist natürlich nicht neu. Es hat genug Herrschaftsmodelle gegeben, die auf Betrug und Manipulation setzten. Neu ist allein die der Postmoderne entliehene Inhaltsleere ihrer Politik, der Einsatz immer neuer Lügen. Die Populisten haben es so viel besser als etwa die Stalinisten und Faschisten vor ihnen, die an ihre Ideologie gefesselt waren, besser auch als die heutigen Islamisten, die von einem neuen Kalifat träumen. Populisten beschwören zwar auch das kulturelle oder religiöse Fundament ihrer Völker, aber sie können jederzeit etwas anderes aus dem Hut zaubern. Der Populismus ist unser kleiner Fundamentalismus ohne Fundament.

Boris Schumatsky, in Moskau geboren, lebt als Schriftsteller und Publizist in Berlin. 2016 erschienen bei Residenz «Der neue Untertan. Populismus, Postmoderne, Putin» und bei Blumenbar der Roman «Die Trotzigen».
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Alt  15.03.2017, 05:27   # 567
stützli
 
Mitglied seit 22. December 2015

Beiträge: 255


stützli ist offline
Treffender kann man das Phänomen "Populismus" nicht charakterisieren:

http://www.nzz.ch/meinung/kommentare...uege-ld.150558
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Alt  09.03.2017, 18:55   # 566
Yannik
Rastafari
 
Benutzerbild von Yannik
 
Mitglied seit 22. November 2012

Beiträge: 693


Yannik ist offline
Zitat:
Ein Arschloch kann sich waschen, pudern, mit Duftwässerchen besprühen was auch immer. Es ist immer stinkende Scheiße was aus ihm rauskommt. Seine Pupse stinken trotzdem noch übel, auch wenn Höckes Anhänger immer noch glauben, dass dies der Duft der großen weiten Welt ist
Gratulation zu dieser geilen Metapher, sensationell!

Ich will jetzt hier auch kein weiteres Fass aufmachen, aber klar, dass Höcke nun versucht mit seiner geheuchelten Entschuldigung seinen Kopf aus der Parteiausslussverfahrensschlinge (geiles Wort...) zu ziehen. Die AfD hat sicher auch gemerkt, dass der Kurs, alle Strömungen von ganz rechts bis hin zur konservativen Mitte unter einen Hut zu bringen, nicht zu halten ist. Die Quittung in Form von prognostizierten Stimmenverlusten liegt auf dem Tisch, die AfD ist gezwungen zu handeln.

Es ist längst nicht mehr so, als würde die AfD die politischen Themen dieses Landes vorgeben, so wie es im Laufe des vergangenen Jahres der Fall war. Die etablierten Parteien befinden sich nun auch im Wahlkampf-Modus, bei der CSU und der SPD merkt man es schon deutlich, die CDU wird sicher auch nicht mehr lange brauchen. Man darf jetzt schon mal gespannt sein, wie oft das Pendel in den kommenden Monaten bis zur Wahl noch die Richtung ändert. Nur glaube ich, dass es schon noch deutlich mehr braucht für die AfD, als eine Entschuldigung Höckes, um wieder an die Zustimmungswerte des vergangenen Jahres heranzukommen.
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Alt  09.03.2017, 13:24   # 565
Bomba
bombastisch
 
Mitglied seit 29. January 2002

Beiträge: 3.985


Bomba ist offline
Zitat:
Er gab nun offen und ehrlich zu, dass er einen Fehler gemacht hat, und damit sollte es jetzt auch gut sein mit "diesem Thema", gibt ja schliesslich wirklich wichtigere, oder nicht?
Ein Arschloch kann sich waschen, pudern, mit Duftwässerchen besprühen was auch immer. Es ist immer stinkende Scheiße was aus ihm rauskommt. Seine Pupse stinken trotzdem noch übel, auch wenn Höckes Anhänger immer noch glauben, dass dies der Duft der großen weiten Welt ist.
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Alt  09.03.2017, 12:40   # 564
Epikureer69
Hedonist
 
Mitglied seit 15. April 2014

Beiträge: 1.340


Epikureer69 ist offline
Höcke und der "Fehler"

den er eingestanden hat.

Gut vergessen wir's, gibt schließlich Wichtigeres hat hier ein Kollege gepostet.

Nur habe ich gerade erst gelesen, dass der gute Herr Höcke, in einem englischsprachlichen Interview, sinngemäß die Ansicht vertreten habe, das historische Bild von Adolf H. sei viel zu negativ und man dürfe in der Geschichte nicht alles "schwarz-weiß" - Malen.

Was sollen wir nur damit anfangen ? Sicher hat Herr Höcke nur gemeint, dass es unfair sei zu verschweigen, dass Adolf H. ja nur Politiker wurde, weil seine Malerei nicht so gut ankam.......................
__________________
"Sex, Fußball und Saufen", wobei im höheren Lebensalter die "Kardinaltugenden" zwei und drei, im Leben eines Mannes immer mehr an Bedeutung gewinnen.

"Man sieht den Splitter im Auge des Anderen, aber nicht den Balken im Eigenen."

Dieses Zitat widme ich meinen besonderen "virtuellen Freunden" hier.
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Alt  08.03.2017, 23:47   # 563
el_coyote
 
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el_coyote ist offline
Thumbs up trump effekt, anders rum

aus "der tagesspiegel":

Die AfD liegt laut Forsa nur noch bei 8 Prozent....
...Nach unten geht die Tendenz auch bei der „Alternative für Deutschland“ (AfD). „Forsa" sieht die Partei nur noch bei 8 Prozent, „Allensbach“ bei 8,5. Im Durchschnitt aller maßgeblichen Umfrageinstitute liegt sie bei 9,6 Prozent. Das sind deutlich weniger als die knapp 14 Prozent aus dem vergangenen Herbst.

Nationale Besonderheiten allein – wie in Deutschland etwa die Aufregung um die Dresdner Rede von Björn Höcke – können die nachlassende Anziehungskraft der europäischen Rechtspopulisten nicht erklären. Wenn selbst eine Mehrheit der AfD-Anhänger meint, der gewählte US-Präsident Trump sei charakterlich ungeeignet für das neue Amt, wird schnell klar, dass dessen Erfolg selbst auf viele rechtsgesinnte Europäer abschreckend wirkt. Und wenn Trump triumphierend herausposaunt, er stünde an der Spitze einer globalen Bewegung, die auch Europas Nationen umfasse, dann kommen auf dem alten Kontinent wohl die allermeisten Menschen zum Ergebnis: Danke, ohne mich!
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Alt  04.03.2017, 19:15   # 562
sar30
 
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sar30 ist offline
jetzt aber bitte nicht pauschalisieren.

und natürlich bin ich der oberschecker, ich weiß nur noch nicht ob papst oder ungeneralsekretär das angemessene amt für mich ist.
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Alt  04.03.2017, 18:46   # 561
Aligator
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Zitat:
Zitat von sar30 Beitrag anzeigen

...höcke & co...
...für die bist du im besten fall ein polake...
...deren vorstellung von polen kannst du dir auf einer karte von 1943 anschauen.
na wenn du das schon sagst, dann muss es ja stimmen,
genauso wie alle flüchtlinge arme schutzbedürftige syrer sind und der islam auch wirklich nur für frieden steht,
du bist wirklich der oberchecker
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<°)))o><
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Danke von
Alt  04.03.2017, 16:25   # 560
sar30
 
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sar30 ist offline
beim besten willen, im fall von höcke & co versteh ich dich nicht.
für die bist du im besten fall ein polake.
und deren vorstellung von polen kannst du dir auf einer karte von 1943 anschauen.
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Alt  04.03.2017, 14:33   # 559
Aligator
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Kurze Anmerkung noch zum letzten Shitstorm

Zitat:
Zitat von Aligator Beitrag anzeigen

...erstmal gespannt, was nun aus den gross angekündigten Strafanzeigen (>klick<&>klack<) wird
Natürlich nyx
Zitat:
Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen gegen Höcke ein

Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft sind die Aussagen vom Grundrecht auf Meinungsfreiheit gedeckt. Der "objektive Sinn" von Höckes Rede sei eine "radikale Kritik an der Art und Weise der Vergangenheitsbewältigung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft". Dabei handle es sich nicht um Volksverhetzung.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...a-1136897.html

Zitat:
Der vom Parteiausschluss bedrohte AfD-Politiker Björn Höcke hat die Parteibasis für seine umstrittene Rede zur deutschen Erinnerungskultur um Entschuldigung gebeten. "Ich habe ein großes, ein wichtiges Thema leider in einer Bierzeltrede vergeigt", sagte der Thüringer AfD-Chef auf dem Landesparteitag in Arnstadt.

Er sei in eine falsche Tonlage gefallen, habe Interpretationsspielräume zugelassen. "Das war ein Fehler. Dafür möchte ich mich hier entschuldigen." Der 44-Jährige, der als Rechtsaußen in der AfD gilt, bekräftigte zugleich, er habe nicht gegen das Parteistatut verstoßen. Unter dem Beifall der Delegierten und Höcke-Rufen sagte er: "Ich verspreche euch, ich habe nicht vor, die AfD zu verlassen."

Im aktuellen SPIEGEL räumt Höcke ein, dass seine Dresdner Rede, in der Höcke vor vier Wochen das Berliner Holocaust-Mahnmal als "Denkmal der Schande" bezeichnet hatte, eine Fehler war. "Da habe ich das falsche Thema zum falschen Zeitpunkt mit dem falschen Pathos vorgetragen", so Höcke...
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...a-1135230.html
Er gab nun offen und ehrlich zu, dass er einen Fehler gemacht hat, und damit sollte es jetzt auch gut sein mit "diesem Thema", gibt ja schliesslich wirklich wichtigere, oder nicht?
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<°)))o><

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Alt  04.03.2017, 13:23   # 558
el_coyote
 
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el_coyote ist offline
die immunitätsaufhebung von marine le pen ist für den wahlausgang in frankreich irrelevant. ausser ner geldstrafe, die aus der fn- kasse bezahlt wird, kommt nix raus. ihre anhänger werden sagen, das sei lanciert gewesen (isses wohl auch) und ihr erst recht die treue halten, die andern wern sagen, das ist ein baustein mehr, sie nicht zu wählen.

nicht anders als die pussygrabschenthüllung beim trampeldonald.
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Alt  04.03.2017, 13:12   # 557
el_coyote
 
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el_coyote ist offline
ob nun die nachtwölfe

mit dem tätowierten ehemaligen türsteher vorndran, malofeew, kriegslüsterne popen, schirinowski oder wie die dumpfbacken sonst noch heißen: die alle lässt putin an der langen leine agitieren und intrigieren. solang ihm das halt in den kram passt.
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Alt  03.03.2017, 12:33   # 556
sar30
 
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sar30 ist offline
hintergrund, deutschlandfunk, 02.03.17, 18:40uhr

http://www.deutschlandfunk.de/bundes...icle_id=380314

Zitat:
Bundestagswahl 2017
Angst vor Fake News, Lügen und Verleumdungen

Die US-Präsidentenwahl soll Russland mit Hackerangriffen beeinflusst haben, auch aus Frankreich, wo Wahlen anstehen, kamen jüngst derartige Anschuldigungen. Da wächst in Deutschland die Sorge, dass auch die Bundestagswahl Ende September Ziel von Störmanövern aus Moskau werden könnte.

Von Sabine Adler
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Alt  02.03.2017, 15:30   # 555
maexxx
 
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maexxx ist offline
Das ist die Bühne der europäischen Nationalbewegung.
Der oder ein Kopf - Konstantin Malofeew

Zitat:
Zur selben Zeit aber berieten nur wenige Meter entfernt, im Stadtpalais des Fürsten Liechtenstein, Nationalisten und christliche Fundamentalisten aus Russland und dem Westen, wie sie Europa vor Liberalismus und der «satanischen» Schwulenlobby retten und wie sie die alte, gottgegebene Ordnung wiederherstellen könnten. Die Versammlung fand unter strengster Geheimhaltung hinter verschlossenen Türen und zugezogenen Gardinen statt.
Zitat:
Presse und Öffentlichkeit wurden von dem Treffen nicht informiert, die Teilnehmer zu absoluter Geheimhaltung verpflichtet. Ein privater Wachdienst kontrollierte die Eingänge des barocken Palais. Selbst die Teilnehmer durften nicht fotografieren. Als FPÖ-Chef *Strache am Konferenztisch ein Handyfoto schoss, wurde er von Tagungsleiter *Malofeew sofort abgemahnt.
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/...story/30542701
http://www.bbc.com/russian/internati...eyev_interview

Zitat:
@coyote
wenn die afd mit ihrer chefin wirklich schirinowski besucht hat ...
Das wäre Peanuts


Ergänzung:
Jetzt dürfen "die Spezialisten im LH" wieder spekulieren, inwieweit Putin seine Finger mit im Spiel hat.

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Alt  01.03.2017, 23:10   # 554
stützli
 
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stützli ist offline
@Schnappi:

Deine schwachsinnige Unterstellung, ich würde mich schon auf Untergang #3 "freuen", kannst Du dir sonstwo hineinstecken !

Andersrum wird ein Schuh daraus:

Wie dumm und/oder naiv muß man eigentlich sein, um zu glauben, dass ausgerechnet die heutigen politischen Nachfahren der Brandstifter des 20. Jahrhunderts (Trump, Putin, Erdogan, Orban, Kaczyński, Le Pen, Wilders etc. pp.) diejenigen seien, die besonders dazu prädestiniert wären, die Entstehung derartiger Katastrophen einzudämmen oder zu verhindern?


Ergänzung:

Zur offenbar erforderlichen Auffrischung der Geschichtskenntnisse etlicher Lusthäusler hier ein Auszug aus einem sehr interessanten und lesenswerten Interview in der SZ vom 1. März 2017 mit dem Historiker Robert Gerwarth über dessen neues Buch "Die Besiegten. Das blutige Erbe des Ersten Weltkriegs, München 2017":

Zitat:
'Beim Lesen Ihres Buches fühlt man sich häufig an heutige Entwicklungen erinnert, gerade was das Aufkommen nationalistischer oder extrem rechter Strömungen angeht.

Geschichte wiederholt sich nie eins zu eins. Allerdings lassen sich viele der Konflikte, mit denen wir heute konfrontiert sind, bis in die Zeit unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg zurückverfolgen.

Welche zum Beispiel?

Die Terrormiliz "Islamischer Staat" etwa hat als Ziel die Wiederherstellung des nach dem Ersten Weltkrieg abgeschafften Kalifats und die Revision der territorialen Neuordnung des Nahen Ostens, die in Paris 1919 beschlossen wurde. Beim Krieg in der Ostukraine wird im politischen Diskurs stets auf den kurzen Moment staatlicher Unabhängigkeit von 1918 verwiesen. Rechtsextreme Bewegungen tragen das Erbe jener Zeit immer mit sich.

Lässt sich aus der Geschichte von damals für die heutige Politik lernen?

Ob wir daraus Lehren ziehen können, zum Beispiel für die Bekämpfung rechtspopulistischer Bewegungen, das weiß ich nicht. Demokratien in Europa sind heute sehr viel stabiler als jene fragilen Ordnungen der Zwischenkriegszeit: Trotzdem: Schon 1918 - wie übrigens auch nach 1990 - schien der Triumph der Demokratie in Europa perfekt. 1934 waren von diesen Demokratien nur noch wenige übrig. Das sollte uns zu denken geben.

So desolat wie nach dem Ersten Weltkrieg ist die Lage ja in den westlichen Staaten heute nicht. Warum wenden sich trotzdem so viele Menschen rechtsgerichteten Bewegungen und Parteien zu?

Ich bin der Meinung, dass Geschichtsvergessenheit relativ viel damit zu tun hat. Nach 1945 haben die Eliten, aber auch breite Bevölkerungsschichten gesagt, so etwas wie die beiden Weltkriege dürfe nie wieder passieren. Es kam zu einem historisch einzigartigen Friedensprojekt innerhalb Europas. Doch das Friedens-Argument scheint heute bei vielen nicht mehr zu ziehen. Das beunruhigt mich sehr. Für Leute, die ein Verständnis für die Ereignisse in Europa in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben, ist die Vorstellung einer Rückkehr zu Nationalismus und Protektionismus und den daraus potenziell erwachsenden Konflikten nicht nur ein Problem. Diese Vorstellung ist ein absoluter Albtraum.'

(vgl. http://www.sueddeutsche.de/politik/h...-hat-1.3392179)

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Alt  01.03.2017, 11:23   # 553
Aligator
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Aligator ist gerade online
Alle guten Dinge sind halt drei!

@zwei reale Untergänge:

Haben den 85% wohl noch nicht gereicht, denn dank dem alternativlosen Merkelismus gepaart mit einer ordentlichen Überportion Friedensreligion steuern "wir" schurstracks auf #3 zu
Schön, dass du dich auch schon so darauf freust!
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