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Alt  28.03.2016, 19:10   # 1
Gemmazimma
A bissl wos geht imma
 
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Beiträge: 694


Gemmazimma ist offline
Die Rolle der Medien in der Flüchtlingssituation

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Einige Threads über die aktuelle Flüchtlingsproblematik gibt es schon, aber ich möchte hier eine Diskussion über die Art der Behandlung und Berichterstattung in den Medien darüber anstoßen, die ja praktisch naturgegeben die Ansichten des größten Teils der Konsumenten widerspiegeln und reflektieren müsste. M.E. liegt aber explizit zu diesem Thema eine totale Diskrepanz zwischen den Meinungen der Beteiligten vor, deren Gründe mich interessieren würden.

Den Anteil der in Deutschland lebenden, die der Meinung sind, dass die ungebremste Einwanderung von Kriegsflüchtlingen und Asylbewerbern nicht so weitergehen kann, schätze ich auf 80-90%, was quer durch alle sozialen Schichten, Bildungsgrade und sogar Staatsangehörigkeiten zu vernehmen ist. Egal ob Freunde, Verwandte, Bekannte, Arbeits- oder Hobbykollegen, ich kenne auch Grünen-Wähler, die das so sehen. Rein rechnerisch müssten 10-20% übrig bleiben, die andere Ansichten dazu haben, aber das scheint schon sehr großzügig bemessen.

Mit dem Einschalten des Fernsehers/Radios oder dem Aufschlagen einer beliebigen Tageszeitung/ Zeitschrift öffnet sich dann aber eine Parallelwelt und man glaubt, über einen fernen Planeten informiert zu werden. Von allen Vertretern, die glauben, in diversen Medien zu Wort kommen zu müssen, wird die Ansicht dieser breiten Mehrheit dazu aber permanent einem angeblich rechtsradikalen Spektrum zugeordnet. Selbst die Blöd-Zeitung, sonst ein erzkonservatives Revolverblatt, überschlägt sich plötzlich mit einer neuerworbenen und scheinheiligen politischen Korrektheit bei dem Thema.

In öffentlichen und privaten TV-Sendern wird von Moderatoren, Kommentatoren, aber auch von A bis C-Promis in irgendwelchen Talk-Shows gebetsmühlenartig verkündet, dass wir uns nicht so anstellen sollen und das eigentliche Problem nicht die massenhafte unkontrollierte Zuwanderung ist, sondern der uneinsichtige rechte Spießbürger. Aber es kann doch nicht möglich sein, dass in unserem Land mindestens 80% der Bevölkerung angeblich rechtsradikale Ansichten vertritt!

Irgendwas läuft jedenfalls mMn gewaltig schief in dieser neu entstandenen Mediendiktatur, die uns wohl zu besseren Menschen erziehen soll.

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Alt  17.11.2017, 16:06   # 219
maexxx
 
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Beiträge: 2.299


maexxx ist gerade online
Eine Aussage von Julian Assange (Wikileaks) generell zur Rolle der Medien


Zitat:
Fast jeder Krieg der letzten 50 Jahre, war eine Folge von Medien Lügen. ... Wenn sie nicht staatliche Propaganda abgedruckt hätten, hätten sie die Kriege stoppen können.
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Alt  16.11.2017, 15:21   # 218
hansschmidt
 
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Beiträge: 805


hansschmidt ist offline
Ja, die Wahlen sind vorbei und jetzt wird die Katze langsam aus dem Sack gelassen.

Schön blöd, wer an das Geschwurbel unserer Weltenkanzlerin geglaubt hat.

Ali, Achmet und Muhamed kosten uns halt nun ein paar Milliarden jährlich.

Und immer noch sind alle Grenzen offen und "Goldstücke" ohne Papiere kommen lässig rein, aber dürfen ohne Papiere nicht abgeschoben werden....... Schön, dass sie dann alle bei uns bleiben werden.

Und weil unsere toughe Frau Kasner unbedingt den Friedensnobelpreis will, wird das wahrscheinlich auch so bleiben.....

Hauptsache der deutsche Michel zahlt.....

Wir schaffen das

http://www.achgut.com/artikel/steuer...rguenstigungen

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Alt  16.11.2017, 15:13   # 217
hansschmidt
 
Mitglied seit 17. July 2010

Beiträge: 805


hansschmidt ist offline
aus "Achgut.com" :

Interessant und mit guten Argumenten belegt :


Zitat:
Das Glauben kommt, das Können geht

Von Anabel Schunke.

Immer wieder liest man Berichte über deutsche Schulen, an denen die Mehrheitsverhältnisse zwischen Kindern aus muslimischen Zuwandererfamilien und Einheimischen längst gekippt sind. Schulen, an denen, wie im Frankfurter Stadtteil Griesheim, kaum ein Kind noch richtig deutsch spricht und vollverschleierte Mütter daran gehindert werden müssen, auf dem Schulhof fremde Kinder zu agitieren.

„Was ich vor 20 Jahren mit Zweitklässlern machen konnte, das schaffen heute die Viertklässler kaum.“ sagt Schulleiterin Ingrid König der „WELT Online“ resigniert. Von der „weltbesten Bildung“, von der FDP im Wahlkampf großspurig versprochen, können wir in Deutschland kaum weiter entfernt sein.

Deutschland wir sich entscheiden müssen – zwischen dem Erhalt seines Wohlstandes, der einzig und allein auf dem Know-How und der Bildung seiner Bürger beruht, und der weiterhin unkontrollierten Aufnahme von Menschen aus dem islamischen Kulturkreis und auch dem Appeasement gegenüber jenen, die schon immer hier leben und nicht bereit sind, sich als arbeitende Bürger in die Mehrheitsgesellschaft einzufügen.

Wenn die ehrgeizigen Leute ausgehen

Fakt ist: Die Kinder, die aufgrund der unterschiedlichen Geburtenrate von muslimischen und nichtmuslimischen Frauen hierzulande an immer mehr Schulen die Mehrheit stellen, sind zu einem ganz großen Teil nicht die Fachkräfte von morgen. Nicht die, die unsere Rente zahlen, die dieses Land weiter voranbringen oder zumindest dafür sorgen werden, dass wir unseren jetzigen Zustand erhalten können. Und wenn uns die ehrgeizigen Leute ausgehen, wer finanziert dann erst den aufgeblähten deutschen Sozialstaat, der wiederum diese Art von Zuwanderern finanziert?

Es ist, wie es ist: Kein Land der Welt, dessen einzige Ressource die Bildung ist, kann eine stetig wachsende Anzahl bildungsferner Zuwanderer innerhalb der Gesellschaft verkraften. Schon gar nicht in Zeiten, in denen sich die Kräfteverhältnisse im Islam seit Jahren auch hierzulande verschieben. In denen konservative, rückwärtsgewandte Strömungen längst das innerislamische Zepter übernommen haben und es für immer mehr Anhänger des islamischen Glaubens wichtiger ist, dass ihre Kinder „gute“ Muslime sind als gut in der Schule.

Die Gründe hierfür sind naheliegend: In keinem islamischen Land der Welt spielt Bildung nach unseren Maßstäben eine nennenswerte Rolle. Kein islamisches Land der Welt produziert großartige Dinge, die die Welt braucht. Oder haben Sie schon einmal das Smartphone eines iranischen Herstellers in den Händen gehalten? Ein Auto aus Afghanistan gefahren oder eine Maschine für die Produktion in ihrem Unternehmen aus dem Irak erworben?

Schon mal mit einem iranischen Handy telefoniert?

Kennen Sie einen muslimischen Nobelpreisträger im Bereich Medizin, Physik, Chemie oder Wirtschaft? Das könnte daran liegen, dass es überhaupt nur drei muslimische Forscher gibt, die jemals in einem dieser Bereiche einen Nobelpreis erhalten haben. Von 892 Nobelpreisträgern seit 1895 stammen gerade einmal 12 aus islamischen Ländern, was einen prozentualen Anteil von 1,4 Prozent ergibt – und das obwohl Muslime weltweit mehr als 1,5 Milliarden Menschen ausmachen.

Sieben dieser Nobelpreise sind Friedensnobelpreise. Zwei wurden im Bereich Literatur vergeben. Zum Vergleich: Gerade einmal 0,2 Prozent der Menschen weltweit sind jüdisch und dennoch machen Juden mehr als 37 Prozent der Nobelpreisträger aus. Wer sein ganzes Leben darauf ausrichtet, nach den Geboten einer Religion zu leben, hat offensichtlich keine Zeit für die Wissenschaft, auch wenn Lamya Kaddor gerne darauf verweist, dass Muslime in grauer Vorzeit, als wir in Europa noch im düsteren Mittelalter wandelten, deutlich mehr Nobelpreise als heute abgeräumt hätten, weshalb man nicht von einer generellen Bildungsfeindlichkeit des Islam sprechen könne.

Fortschritt, der Drang nach Wissen, die Motivation, etwas zu leisten, das die Menschheit voranbringt, ist und bleibt nun einmal eng mit der aufklärerischen Orientierung am Diesseits verwoben. Mit dem für westlich geprägte Gesellschaften typischen liberalen Selbstverständnis, dass jeder seines eigenen Glückes Schmied ist. Dass der Mensch sein Schicksal, seinen Erfolg genauso wie sein Scheitern selbst in den Händen hält und sein Weg nicht von einem allmächtigen Gott vorgezeichnet ist, den man im Diesseits lediglich milde stimmen muss, damit einen im Jenseits nicht seine Strafe ereilt.

Nur noch der Lehrer spricht Deutsch

Was macht man also mit diesen Heerscharen von jungen Menschen, die bereits in der Grundschule kein Interesse am Lernen zeigen? Wie integriert man sie in die deutsche Kultur und Sprache in Klassen, in denen kein einziges Kind mehr des Deutschen mächtig ist? In denen niemand, außer dem deutschen Lehrer, die hiesige Kultur vermitteln könnte? Wie zeigt man Schülern die Wichtigkeit von Bildung auf, denen zu Hause jeden Tag gezeigt wird, dass es nur darum geht, ein frommer Muslim zu sein? Wie veranschaulicht man ihnen die Schönheit liberaler Werte wie Freiheit und Gleichberechtigung, wenn all dies von den Eltern abgelehnt wird?

Für Experten wie Lamya Kaddor liegt die Antwort immer in mehr finanziellen Mitteln, mehr Integrations- und Sprachmaßnahmen. Die Kosten soll der Steuerzahler tragen, genauso wie der auch die Bringschuld in Sachen Integration trägt.

Die Wahrheit ist jedoch, dass all diese Maßnahmen wenig bis gar nichts bringen. Nicht alles, was in der Sozialisation, der kulturellen Prägung, bereits verbockt wurde, kann später kompensiert werden. Schon gar nicht, wenn sich die Wertesysteme so diametral gegenüberstehen, wie es nun mal der Fall ist. Wir aber wollen jeden Abgrund mit Geld zuschütten.

5.000 bis 8.000 Euro kostet den Steuerzahler ein sogenannter minderjähriger unbegleiteter Flüchtling im Monat. 2.800 Euro hat allein das afghanisch-stämmige Freiburger Ehepaar bekommen, dass den inzwischen Angeklagten im Feriburger Mordprozess Hussein K. bei sich aufnahm. 400 Euro Taschengeld gab es monatlich für den vermeintlich 17-Jährigen zur freien Verfügung. In der Flüchtlingshilfe findet man es weitgehend normal, dass die jungen Männer sich jünger machen als sie sind. Es handelt sich um ein offenes Geheimnis. Ein Unrechtsbewusstsein ist nicht einmal in Ansätzen erkennbar, profitieren die Helfer selbst kräftig von den vielen neugeschaffenen Stellen in der Flüchtlingsbetreuung.

Wir schaffen das nicht

Die massenhafte Umverteilung von Steuergeld kann die kulturellen Anpassungsprobleme nicht lösen, auch wenn Frau Kaddor das gerne hätte. Die Parallelgesellschaften sind schon da und eine bequeme Einwanderung in diese ist kein Problem. Wenn der Staat nicht einmal die hier Geborenen in das hiesige Wertesystem integriert bekommt, braucht man bei Leuten, deren Sozialisation abgeschlossen ist, gar nicht erst anzufangen.

Schaut man sich in den Schulen um, wird einem klar: Wir schaffen das nicht. Wenn Bildung die Voraussetzung für Wohlstand und damit einhergehend Stabilität und Frieden ist, der kann nicht die Einwanderung jener befürworten, die uns diese Grundlage mehrheitlich durch Ablehnung unserer Kultur entziehen.

Was wir brauchen, ist keine Obergrenze von 200 000 Einwanderern und schon gar nicht den Familiennachzug, der nicht für bessere Integration, sondern für mehr Rückzug in das Gewohnte sorgt. Was wir brauchen, ist ein Aufnahmestopp und effektive Rückführung. Was wir brauchen, sind Anforderungen an Zuwanderer, die unseren Bedürfnissen und den Anforderungen unseres Arbeitsmarktes gerecht werden. Ignorieren wir diese Tatsache weiterhin, wird uns das gleiche Schicksal ereilen wie die islamische Welt. Die bereits jetzt und hier ausgetragenen Konflikte werden ohne ein funktionierendes Sozialsystem, ohne jene, die für Kost und Logis aufkommen, weiter zunehmen.

Eine groteske Vorstellung

Alan Posener schrieb jüngst, die Zuwanderung habe Deutschland weltoffener und moderner gemacht. Das Gegenteil ist der Fall. Eine Gesellschaft, in der die Mehrheitsverhältnisse schon bei den Jüngsten kippen, ist nicht mehr integrationsfähig. Sie hat nicht mehr länger in der Hand, welche Werte in dieser und in den kommenden Generationen gelebt werden. Eine „Europäisierung“ des Islams, wie von Alan Posener postuliert, erscheint unter diesen Umständen grotesk.

Was wir stattdessen jetzt schon beobachten können, ist eine Islamisierung Europas mit allen Konsequenzen. Die politische und gesellschaftliche Kultur eines Landes wird nicht durch die Vorgaben einiger weniger Intellektueller bestimmt. Schon gar nicht in einem Land, in dem der betroffene Anteil der Bevölkerung bildungsfeindlich ist und überhaupt nicht liest, was die so schreiben. Nein, sie wird bestimmt von jenen, die im Alltag die Mehrheit stellen. Die ihre Werte, ihre Kultur und Religion selbstbewusst vertreten und sich immun gegen Einflüsse von außen zeigen, während wir unter der Prämisse der falschen Toleranz offen für jeden Rückschritt und bereit zur Aufgabe dessen sind, was unseren Wohlstand erst ermöglicht hat.

Anabel Schunke ist Autorin und freie Journalistin. Sie schreibt für verschiedene Portale, etwa EMMA Online oder die deutsche Huffington Post.
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Alt  15.11.2017, 21:46   # 216
SalonPatrice
anders als andere
 
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SalonPatrice ist offline


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Alt  10.11.2017, 02:29   # 215
Aligator
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Aligator ist offline
Zitat:
Zitat von dem SPON-Schreiber-Feigenblatt
Ich bin kein Jurist, daher mag man mir meine Forschheit verzeihen. Aber wenn ich einen Vorschlag zu machen hätte, dann würde ich die Leute in Gewahrsam nehmen lassen, die ohne Papiere aufgegriffen werden. Auch dem verstocktesten Tunichtgut fällt schnell wieder ein, wo er seine Papiere verlegt hat, wenn das Einzige, worauf er sieht, eine weiße Zellenwand ist.
Tja, das eine ist der gesunde Menschenverstand,
das andere die kranke deutsche Gutmenschlichkeit
__________________
You can fool all the people some of the time, and some of the people all the time, but you cannot fool all the people all the time

<°)))o><
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Alt  09.11.2017, 21:21   # 214
yossarian
Pareidoliker & Oneironaut
 
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yossarian ist offline
Oha! Nun auch der SPIEGEL

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...a-1177180.html
Wenn das so weitergeht, bleiben die Frauen Merkel, Roth und Göring-Eckardt die letzten BannerträgerInnen der Xenofilie.
__________________
Wer glaubt im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein, scheitert am Gelächter der Götter. (frei nach Albert Einstein)
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Alt  02.11.2017, 03:12   # 213
yossarian
Pareidoliker & Oneironaut
 
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yossarian ist offline
Pro-Merkel-Propaganda im SPIEGEL

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...a-1122717.html
Ganz schlimm in diese Richtung schreibt auch die Frankfurter Rundschau.
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Wer glaubt im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein, scheitert am Gelächter der Götter. (frei nach Albert Einstein)
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Alt  29.10.2017, 19:09   # 212
Gemmazimma
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Gemmazimma ist offline
Zitat:
@ gemmazimma: Sag' mal liest Du Dir die Beiträge, die Du kritisierst, überhaupt richtig durch ?

@ stb99: Vielleicht liest Du Dir den Beitrag von mir, auf den Du Dich in Deinem letzten Beitrag beziehst, noch mal in Ruhe durch.
@ Epikureer69: Davon kannst Du ausgehen und dass Du Dir umsonst Sorgen machst, dass was nicht gelesen oder richtig verstanden wurde. Dagegen liest Du sogar mehr als was geschrieben steht.

Zitat:
Wo bitte habe ich, in einem meiner Beiträge, Verständnis und Sympathie für die Terroranschläge der RAF, durchblicken lassen ?
Mit keinem Wort habe ich das behauptet. Zwischen der von mir kritisierten Formulierung 'die RAF wurde einseitig verteufelt' und Verständnis liegt noch mehr als zwischen uns.

Aber irgendwie macht das auch keinen Sinn, mit Dir zu diskutieren. Meine hier geäußerte Kritik über die verzerrte und vor lauter politischer Überkorrektheit weichgespülte Berichterstattung in den Medien wird als Jammern abgetan, weil man selbst nicht konform geht. Ein Vergleich in dieser Hinsicht zu einem anderen, vor 4 Jahrzehnten aktuellen Thema, bringt nichts und historisch bedingt Gründe für die Entstehung der RAF, u.a. die mangelnde und verzögerte Aufarbeitung der NS-Zeit erst recht nicht

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Alt  28.10.2017, 01:15   # 211
maexxx
 
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maexxx ist gerade online
Zitat:
Freiburg – ein Jahr danach, der Prozess und die Chronologie des Versagens

Es verändert sich viel in Freiburg. »Die Unbekümmertheit ist weg!« stellt der Polizeipräsident fest; der grüne Oberbürgermeister Dieter Salomon: »Die Verunsicherung reicht bis tief ins linksliberale Bürgertum hinein.«
Zitat:
Der Fall erregt weltweite Aufmerksamkeit. Die meisten Zeitungen berichten ebenso wie ausländische Medien. Kai Gniffke aus der Tagesschau-Chefetage dagegen stuft den Mordfall als von »regionaler Bedeutung« ein. Die Tagesschau berichte »sehr selten über einzelne Kriminalfälle«, meint er. In der Tagesschau erfährt der Zuschauer daher nichts von dem Verbrechen. Sie greift zu dem Begriff »Unschuldsvermutung« und betont den »besonderen Schutz« des heranwachsenden (zu diesem Zeitpunkt dringend) Tatverdächtigen. Dass der Mann mindestens fünf Jahre älter als angegeben sein muss, interessiert die Faktenfinder der Tagesschau nicht.
https://www.tichyseinblick.de/meinun...des-versagens/
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Alt  25.10.2017, 18:26   # 210
el_coyote
 
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Beiträge: 787


el_coyote ist offline
hehe, @ epi, so viel infos aus deinem umfeld, sorgst du dich denn nicht um deine anonymität ?

aber gut, beim lidl kauf ich im normalfall nicht, denn die ham kein mehrwegsystem und die schmachtstimme in der werbung macht mich aggressiv. wenn ichs ausnahmsweise tu, dann aber nur mitm fahrrad !

meinen porsche cayenne hingegen heb ich mir fürs puff auf, wo ich von meinem jagdschloss in der fränkischen schweiz aus immer am montag nachmittag (wegen 20€ eintritt und gutschein) vorfahr. dass ich meine rolex dann beim pimpern nicht ableg ist schon klar, die rubus sind mehrheitlich ja doch zigeuner, das wär anders doch zu riskant.

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Alt  25.10.2017, 09:08   # 209
Epikureer69
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Beiträge: 1.444


Epikureer69 ist offline
@stb99

Vielleicht liest Du Dir den Beitrag von mir, auf den Du Dich in Deinem letzten Beitrag beziehst, noch mal in Ruhe durch.

Da würdest Du nämlich feststellen, dass ich vieles was Du meinst mir erklären zu müssen, bereits in Übereinstimmung mit Deinen Argumenten dort geschrieben habe...

Also nicht nur Mühe geben eim Ausformulieren eigener Gedanken, sondern auch beim Durchlesen der Texte anderer, zumindest dann, wenn man gedenkt sie im Anschluss zu kritisieren.

Nun zu "Vorurteilen" in eigener Sache: du scheinst ein gewisses Feindbild zu haben, was die einheimische Bevölkerung angeht, nämlich die Gruppe der wohlhabenden SUV-Fahrer, die in flüchtlingsarmen Randkommunen, in großen Häusern leben und deshalb die "Zeichen der Zeit" nicht erkennen. Zu diesem "Archetypus" zählst Du mich offensichtlich auch.

Das möchte ich nun mal richtig stellen: ich wohne zur Miete in einer DHH, in einer typischen "Speckrandkommune" im Münchener S-Bahn-bereich mit ca. 18.000 Einwohnern. Die Kommune beherbergt nicht 20 sondern 440 Flüchtlinge/Asylbewerber. SUV's sind mir zuwider und ich fahre auch keinen.

Ich habe lediglich gesagt, dass ich beruflich den ÖPNV meide und das schon seit langem, allein auch schon wegen der Pannenhäufigkeit. Ich habe auch angemerkt, dass ich den ÖPNV immer dann nutze, wenn ich privat unterweges bin und damit vergesellschafteter Alkoholgenuss nicht ausgeschlossen ist. da bin ich dann auch meistens zu den Zeiten unterwegs, in denen das Fehlverhalten anderer Passagierere, gleich welcher Ethnie, mehr auffällt als in den restlos überfüllten Zügen im Berufverkehr. In den Stoßzeiten sind doch die Knoblauchfahnen anderer Fahrgäste zumeist das größte Übel. Für andere unliebsame Verhaltensweisen fehlt doch da einfach der Platz...

Weiteres zur Wahrnehmung: die Flüchtlinge/Asylbewerber sind in unserer Gemeinde größtenteils in einer Containersiedlung, direkt neben dem lokalen LIDL, untergebracht. Da ich mir meine Nahrungsmittel nicht, wie vielleicht von Dir vermutet, vom Käfer oder Dallmayr nach hause liefern lasse, bin ich da recht oft beim Einkaufen und da die meisten unserer lokalen Migranten sich dort ebenfalls mit Nahrungsmitteln versorgen, habe ich da regelmäßig Gelegenheit für ausgiebige "Feldstudien".

In den letzten 1 1/2 Jahren gab es in dieser LIDL-Filiale keinen einzigen unangehehmen Zwischenfall durch die Bewohner der Containersiedlung. In den Einkaufswägen dieser Menschen befinden sich zu allermeist billige Grundnahrungsmittel, ganz selten Alkohol und keine Artikel, die auch bei LIDL etwas teuerer sind. Diese Menschen verhalten sich durch die Bank unauffällig und höflich.

Also denke ich durchaus, dass ich ein paar Finger am Puls der Zeit habe.

Vielleicht erzählst Du mir ja auch mal etwas über persönliche Erfahrungen mit Migranten, welche auf Dein diesbezügliches Weltbild Einfluss genommen haben...?
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"Sex, Fußball und Saufen", wobei im höheren Lebensalter die "Kardinaltugenden" zwei und drei, im Leben eines Mannes immer mehr an Bedeutung gewinnen.

"Man sieht den Splitter im Auge des Anderen, aber nicht den Balken im Eigenen."

Dieses Zitat widme ich meinen besonderen "virtuellen Freunden" hier.
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Alt  25.10.2017, 08:02   # 208
Epikureer69
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Beiträge: 1.444


Epikureer69 ist offline
@gemmazimma

Wo bitte habe ich, in einem meiner Beiträge, Verständnis und Sympathie für die Terroranschläge der RAF, durchblicken lassen ?

Also verdreh' jetzt Du bitte nicht die Dinge. Dass man kein Sympathisant gesellschaftlicher Fehlentwicklungen sein muss, wenn man sich mit der Kausalkette von deren Entstehung kritisch auseinandersetzt, habe ich bereits geschrieben gehabt, bevor Du es mir "von oben herab" erklären wolltest.

Sag' mal liest Du Dir die Beiträge, die Du kritisierst, überhaupt richtig durch ?

Und jetzt zum "einseitigen Verteufeln":

Was ich damit meinte ist folgendes: auch damals war nicht alles nur "schwarz-weiß". Was ist in der öffentlichen Wahrnehmung von Ulrike Meinhof und Hans-Martin Schleyer denn übrig geblieben ?

Klar, die Meinhof, die blutrünstige Terroristin und Herr Schleyer, der honorige Wirtschaftsfunktionär, welcher als Märtyrer für den Rechtsstaat ermordet wurde, weil selbiger sich von Terroristen nicht erpressen ließ.

Was die Biographien der Beiden in den 70iger Jahren anging, ist diese Sichtweise wohl auch korrekt.

Was aber, wenn man die beiden Biographien etwas weiter zurückverfolgt ?

Lange bevor sie zur Terroristin wurde, war Ulrike Meinhof eine junge engagierte Journalistin, die unter anderem, als Erste, die Mißbrauchsfälle in konfessionell geführten Kinderheimen, ans Tageslicht brachte.

Als Hans-Martin Schleyer im gleichen Alter war, fungierte er im "Reichstudentenbund", als Parteimitglied und strammer N*** und war weit mehr, als nur ein Mitläufer.

Du kannst das gerne selber nachrecherchieren, wenn Du mir nicht glaubst, bereits Wikipedia kann Dir dahelfen, um die Recherche etwas einfacher zu machen.

Beides sind wohl typische deutsche "Nachkriegskarrieren", auf der einen wie auf der anderen Seite. Deshalb verdienen diese Sachverhalte eigentlich eine ausgewogene und differenzierte Betrachtung.

Ausdrücklich möchte ich zum Schluss noch betonen, dass ich Selbstjustiz durch Terroristen, absolut ablehne und durch nichts entschuldbar finde. Nur verhält es sich doch eindeutig so: wäre Hans-Martin Schleyer, für sein "Wirken" im III. Reich, unmittelbar danach bestraft, anstatt (wie viele andere auch) mit einer steilen Karriere im Nachkriegsdeutschland belohnt worden, wäre er auch niemals Opfer eines terroristischen Anschlags geworden...

Vielleicht hätte es ohne solche "Karrieren" auch niemals eine RAF gegeben...
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Alt  24.10.2017, 18:03   # 207
Gemmazimma
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Beiträge: 694


Gemmazimma ist offline
Zitat:
von Epikureer69: Deine Einlassung, dass die Befassung mit den Ursachen und den Hintergründen rund um die Entstehung dieser Terrorgruppe "hanebüchend und menschenverachtend" sei und damit lediglich eine Angelegenheit von "Sympathisanten" der RAF, finde ich ganz schön "dicken Tobak"
@Epikureer69
Den Vergleich von heute mit der damaligen Berichterstattung über die RAF finde ich schon sehr unpassend und über die Formulierung, dass Terroristen 'einseitig verteufelt' wurden, kann ich nur den Kopf schütteln.

Du hast das schon verstanden, dass m.E. nicht die Befassung mit Ursachen der Entstehung der RAF menschenverachtend ist, sondern Rechtfertigungen für Mordanschläge und genau so habe ich es auch geschrieben, also dreh hier nicht das Wort auf der Tastatur um.

Es bringt auch nichts, immer neue Vergleiche heranzuziehen. Folgte man deiner Argumentation, so wäre es auch verwerflich, die N***s zu verteufeln, weil es schließlich historisch nachvollziehbare Gründe für deren Machtergreifung gab. Darüber dass niemand, der sich damit befasst, ob Historiker oder nicht, ein Terrorrregime mit 50-60Mio Toten als Ergebnis gutheißt, sind wir uns hoffentlich einig.

@ el coyote
Von allen Menschen, die ich bisher kennengelernt habe und das waren nicht wenige, kenne ich keinen einzigen, der eine klammheimliche Freude über einen Mordanschlag empfunden hat und bin froh drum, nicht in anderer Gesellschaft (gewesen) zu sein. Die Berichterstattung darüber in den Medien damals hat das jedenfalls entsprechend wiedergegeben, was bei den aktuellen Themen m.E. überhaupt nicht der Fall ist.

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Alt  24.10.2017, 16:32   # 206
stb99
Ruheständler
 
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Beiträge: 2.610


stb99 ist offline
@Epikuereer69

Zitat:
Ich denke, so erlebe ich es auch in meinem persönlichen Alltag im Freundes - und Bekanntenkreis, dass die erhebliche Mehrheit der Bevölkerung wesentlich differenziertere Ansichten zu diesem Thema vertritt.

...

Da gibt es genug, die die Flüchtlingspolitik von Frau Merkel sehr kritisch betrachten, ohne deshalb in xenophobe Pauschalvorurteile abzugleiten.
Ach so, Frau Merkel darf man kritisieren. Ist sie die schon die heiße Kartoffel, die man fallenlässt, weil sie einem vielleicht keine Vorteile mehr bringt? Und der Rest, also die, die Frau Merkel ins Land geholt hat, sind unantastbar?

Warum schreibst du eigentlich nicht "ausländerfeindlich"? Hast du hier die Hoffnung, dass dein neues Wort niemand kennt?

Geh mal raus und öffne die Augen. Dann wirst du viele entdecken, die den Islam mehr oder weniger stark ablehnen und trotzdem jede Menge "Ausländer" im Freundeskreis haben. Ja, wie passt das zusammen?

Man kann es dir nicht oft genug sagen, vielleicht verstehst du es dann mal: Zwischen kompletter Zustimmung und kompletter Ablehnung gibt es viele Nuancen. Sehr viele.

Das Grundproblem, nicht nur von dir ist, dass jede Kritik am Islam und/oder an praktizierenden Muslimen sofort mit Ausländerfeindlichkeit gleichgesetzt wird, wovon die Leute aber meistens weit entfernt sind.

Solange es aber nicht möglich ist, das Gebahren einer als Religion getarnten Ideologie, die es problemlos mit den Ideologien der schlimmsten Diktaturen des 20. Jahrhunderts aufnehmen kann, zu kritisieren und abzulehnen, ohne gleich als Ausländerfeind abgestempelt zu sein, solange wird sich nichts ändern. Und solange wird die Zeit für politische Strömungen arbeiten, von denen sich am Ende dann die wirklich kompletten Ausländerfeind durchsetzen werden.

Du kannst dich gerne mal damit beschäftigen, was in muslimischen Ländern an der Tagesordnung ist. Hier bekommt man, wenn überhaupt, nur die größten Ausläufer mit. Verständlich, dass viele keine Interesse haben, so etwas auch nur ansatzweise vor der eigenen Haustüre zu haben. Im Gegensatz zu den lautesten Rufern für die "bunte Gesellschaft" haben die auch keine Ausweichmöglichkeit und kein Haus irgendwo weit weg, wo sie dann hinkönnen.

Und ja, man darf und soll den muslimischen Fanatikern sehr wohl die rote Karte zeigen, mit entsprechenden Konsequenzen, die überall dort, wo das geht, sofortige Ausweisung bedeuten sollten. Genauso wie man Muslimen klarmachen sollte, dass sie entweder an der Auslegung ihrer Religion arbeiten sollten oder ihre Religion in den europäischen Gesellschaften nichts zu suchen hat. Und sie damit in Konsequenz auch.


Zitat:
Dann gibt es auch viele die den Grundgedanken dieser Politik in Ordnung finden, aber keine "Teddybärenwerfer" sind
Nachdem ich in meinem Umfeld, beruflich wie privat sehr viele feststelle, die den Grundgedanken nicht in Ordnung finden und das quer durch's politische Spektrum, wäre mal interessant, was für das Leute sind. Mir fallen da aus eigener Erfahrung spontan welche ein, die weitab von einer Großstadt wohnen und immer nur mit dem eigenen PKW unterwegs sind. Für die hat sich in der Tat nichts geändert und für die scheinen die Nachrichten von der heilen Welt auch zu stimmen. Zumindest solange, bis sie in München auf dem Haupt- oder Ostbahnhof ankommen. Und das, obwohl man auch Flüchtlinge hatte. Ganze 20, in einem ehemaligen Hotel hinter dem übernächsten Hügel in 10km Entfernung.

Zu einer ähnlichen Sorte scheinst du auch zu gehören, nachdem du hier im Forum schon erklärt hast, dass du im ÖPNV keine Veränderungen feststellen konntest, dann aber im nächsten Atemzug sagst, dass du aber auch immer mit eigenem Auto unterwegs bist. Ja, wenn ich das machen würde, dann würde ich selbst in München keine Veränderungen feststellen.

Zitat:
und sich dennoch Gedanken zur inneren Sicherheit machen usw., usw.
Ich hoffe auch, dass es sich dabei nicht um die Sorte Leute handelt, die gerade eben noch "Sch*** Bullen" skandiert haben und denen es jetzt nicht genug Polizei geben kann. Sicherheit fängt an besten dort an, wo das Problem liegt. Da wäre der Punkt, als erstes die Problemfälle des Landes zu verweisen und das kann man auch bei anerkannten Flüchtlingen sogar nach Genfer Flüchtlingskonvention. Im nächsten Schritt sollte man dann die aussortieren, die gar nicht auf der Flucht sind und hier nur sind, um Geld für's Nichtstun abzugreifen. Dann würde man auch sehen, dass diejenigen, die hier sind, wirklich auf der Flucht sind, sich ordentlich benehmen und/oder auch sich anstregen, was zum Land beizutragen.


Zitat:
Es kann also nicht Aufgabe der Medien sein, in dieser frage nur die extremen Poitionen, in die eine oder andere Richtung, abzubilden.
Es ist die Aufgabe der Medien, zu berichten, was anliegt und nicht, alles rauszufiltern, was nicht in das eigene Weltbild passt. Ihre eigene Meinung dazu können und sollten sie gerne veröffentlichen. Aber bitte nicht alles filtern, was nicht sein darf.

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Alt  24.10.2017, 14:33   # 205
maexxx
 
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Zitat:
@Epi
Mein Kommentar ...
Ich lege eine Gedenkminute für den Welterklärer ein.


Zitat:
@Epi
Ich war, dank Gnade der frühen Geburt, ebenfalls jugendlicher Zeitzeuge der RAF-Zeit.

Auch so ein seltsamer ".....text".

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Alt  24.10.2017, 13:25   # 204
Epikureer69
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@maexx

Mein Kommentar zu Deinem letzten Beitrag: DfT.
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"Sex, Fußball und Saufen", wobei im höheren Lebensalter die "Kardinaltugenden" zwei und drei, im Leben eines Mannes immer mehr an Bedeutung gewinnen.

"Man sieht den Splitter im Auge des Anderen, aber nicht den Balken im Eigenen."

Dieses Zitat widme ich meinen besonderen "virtuellen Freunden" hier.
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Alt  24.10.2017, 13:19   # 203
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maexxx ist gerade online
Zitat:
@Epi
wohingegen in dem von uns diskutierten Fall noch nicht einmal restlos bewiesen ist ...
Diese seltsamen Argumente.

Das ist ja so wie beim bekannten Silvester in Köln. Aufgrund von fehlenden gerichtlich zu verwertenden Beweisen ist es nur zu einer handvoll Verurteilungen gekommen.


Der Rest ist halt einfach nicht geschehen - mit diesen Argumenten fördert man die rechten Seiten - ich bin sprachlos
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Alt  24.10.2017, 10:32   # 202
Epikureer69
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@stb99

da brauchen wir gar nicht mehr lang rumargumentieren. Dein Vergleich mit dem erschossenen Amokläufer hinkt von vorn bis hinten, da sich in diesem Fall die Frage nach "Notwehrüberschreitung" bzw. "Notwehrexzess" gar nicht erst stellt, wohingegen in dem von uns diskutierten Fall noch nicht einmal restlos bewiesen ist, dass es überhaupt davor ein "Pograbschattacke" gab, sondern dieses lediglich vermutet wird, wohingegen die Verletzungen des Iraners wohl ärztlich dokumentiert sind, also in diesem Bericht wohl die "härtesten Fakten" darstellen.

Ich glaube nicht, dass Du es in jedem vergleichbaren Fall von "antatschen" im womöglich alkoholisierten Zustand, nur mit Protagonisten anderer Ethnien als in diesem Beispiel, so gut fändest, wenn der "Grabscher" hinterher ein Bett auf der Intensivstation blockiert, welches man vielleicht ansonsten für eine schwerstverletztes Opfer eines Verkehrsunfalles bräuchte...
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Alt  24.10.2017, 08:25   # 201
Epikureer69
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Epikureer69 ist offline
@gemmazimma

Ich war, dank Gnade der frühen Geburt, ebenfalls jugendlicher Zeitzeuge der RAF-Zeit.

Kollege el_coyote hat dazu, in seinem Beitrag schon das wesentliche gesagt.

Deine Einlassung, dass die Befassung mit den Ursachen und den Hintergründen rund um die Entstehung dieser Terrorgruppe "hanebüchend und menschenverachtend" sei und damit lediglich eine Angelegenheit von "Sympathisanten" der RAF, finde ich ganz schön "dicken Tobak".

Da ist es kein Wunder, dass Du so ein Problem mit den Medien und ihrer Berichterstattung hast. Die Auffassung die RAF sei einfach wie ein Unwetter über Deutschland hereingebrochen, ohne kausalen Zusammenhang mit anderen gesellschaftlichen Prozessen, ist letztlich eine geschichtsverleugnende, naive populistische Grundhaltung.

Genauso argumentierten, in meiner Jugend nämlich viele Deutsche mittleren und höheren Lebensalters, die das III. Reich erlebt hatten, im Grunde nie N***'s waren, aber dennoch Parteimitglieder und allenfalls als "Mitläufer" aktiv waren. Dieser Personenkreis wollte diesen Teil unserer Geschichte wie folgt verarbeitet wissen: "das waren zwölf dunkle Jahre in denen Adolf und seine Spießgesellen Deutschland einfach, aus dem Nichts heraus, übernommen hatten und Alles so fest im Griff hatten, dass man gar nichts dagegen tun konnte." Schuld hatten nur Adolf und die prominenten Größen, die dann in den Nürnberger Prozessen auch verurteilt wurden. Das war die Aufarbeitung der Geschichte durch viele Deutsche aus der Generation meiner Eltern und Großeltern.

Und auf diesem Boden entstand die APO-Generation und aus dieser wiederum ein militanter Anteil, aus welchem sich wiederum die RAF rekrutierte.

Ist eigentlich in Deinen Augen ein Historiker, der sich bemüht die soziohistorischen Zusammenhänge zwischen verlorenem 1. Weltkrieg, Zusammenbruch des Kaiserreiches, Weltwirtschaftskrise, Weimarer Republik und Aufkommen des N*******sozialismus darzustellen, auch ein "Sympathisant" von Adolf H. ?

Es ist nicht die primäre Aufgabe der Medien, dem "Wutbürger" nach dem "Maul" zu schreiben. Das machen allenfalls populistisch geprägte mediale Erzeugnisse, wie z.B. ehedem der "Stürmer", oder später lange Jahre die "BILD".

Es gibt nämlich in Deutschland mit Sicherheit, was die Flüchtlingsproblematik angeht, nicht nur weltfremde "Guttis", die dann so Platitüden absondern, wie Herr Schulz mit dem "Gold", oder stramme Rechtsausleger, die jeden mit Migrationshintergrund gleich vorverurteilen.

Ich denke, so erlebe ich es auch in meinem persönlichen Alltag im Freundes - und Bekanntenkreis, dass die erhebliche Mehrheit der Bevölkerung wesentlich differenziertere Ansichten zu diesem Thema vertritt. Da gibt es genug, die die Flüchtlingspolitik von Frau Merkel sehr kritisch betrachten, ohne deshalb in xenophobe Pauschalvorurteile abzugleiten. Dann gibt es auch viele die den Grundgedanken dieser Politik in Ordnung finden, aber keine "Teddybärenwerfer" sind und sich dennoch Gedanken zur inneren Sicherheit machen usw., usw.

Es kann also nicht Aufgabe der Medien sein, in dieser frage nur die extremen Poitionen, in die eine oder andere Richtung, abzubilden.

Die zunehmende Radikalisierung vieler Muslime, verbunden mit dem Entstehen von Terrorgruppen (IS), ist genausowenig einfach wie ein Unwetter auf einer grünen Wiese entstanden, wie die RAF oder das III. Reich. Irgendwann wird man die Ursachen dafür ebenfalls sozziohistorisch erfassen und aufarbeiten.

Wer in den Medien stets nur genau seine Meinung lesen will, wird wohl immer mit vielen Inhalten der entsprechenden Veröffentlichungen unzufrieden sein, nicht nur in der Flüchtlingspolitik.
__________________
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"Man sieht den Splitter im Auge des Anderen, aber nicht den Balken im Eigenen."

Dieses Zitat widme ich meinen besonderen "virtuellen Freunden" hier.
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Alt  24.10.2017, 07:48   # 200
maexxx
 
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maexxx ist gerade online
Zitat:
@E.B.
ab nach Hause
Eine "einfache" Zwischenfrage - fast 2/3 der "Flüchtlinge" kommen ohne Ausweispapiere.


Wohin kann oder sollte man sie denn schicken?


Im Zweifel bleiben sie halt im deutschen Sozialsystem, oder?
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Alt  23.10.2017, 22:37   # 199
el_coyote
 
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el_coyote ist offline
Lightbulb einwurf eines...

RAF- zeitzeugen:

99% ? pardon @gemmazimma, das stimmt jenseits aller wertung nun wirklich nicht. ulrike meinhof hatte als ehemalige konkret journalistin schon eine gewisse moralische integrität und die "klammheimliche freude" im mescalero brief teilte mehr als eine verschwindende minderheit.

ich erinnere mich in dem zusammenhang noch sehr gut, als otto schily, ihr ehemaliger verteidiger, am tag nach dem selbstmord von meinhof eine "gedenkpause" im stammheim prozess anregte. wurde natürlich abgelehnt, aber so laut war der aufschrei über dieses ansinnen des späteren innenministers nicht, nicht einmal in der bild zeitung.

die hysterie damals schien mir reichlich irrational, denk ich zb an die massenverhaftung im nürnberger komm mit den hektografierten haftbefehlen. und bei uns auf dem land reichten lange haare, parka, bluejeans und ein alter vw käfer als äußerer anlass um polizeiliche verdachtskontrollen (hände aufs autodach, beine grätschen) mit vorgehaltener maschinenpistole durchzuführen. das fanden nicht alle gut.
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Alt  23.10.2017, 21:55   # 198
stb99
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stb99 ist offline
Zitat:
frag einen arabischsprachigen deiner Wahl, ich hab hier einen Elektriker, der sich fragt, warum das keiner merkt, dass die alle kein levanitinisches Arabisch sprechen.
Merken tun das schon welche. Öffentlich geäußert haben das auch schon vor zwei Jahren welche.

Nachdem man diese aber schlecht als N*zi beschimpfen konnte, war das die Zeit, als die Medien den sonst von ihnen verhassten "Bio-Deutschen" als Freund entdeckt haben. Der "Bio-Deutsche", der ihrer Meinung nach in der Beziehung mal die richtige Meinung hat, weil er den vollen Überblick und die Weisheit löffelweise in sich aufgesogen hat. Bzw. dessen Meinung man ganz einfach ungefragt als die "richtige Meinung", d.h. die Meinung der Bundesregierung, Nutzniesern der Flüchtlingsindustrie und links-grüner Weltverbesserer, definiert wurde. Dagegen handelte es sich Sicht von SZ, FAZ, Welt & Co. bei denen mit Migrationshintergrund um nichts weiter als pure Ausländerfeinde. Konnte man auch erklären warum.
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Alt  23.10.2017, 21:15   # 197
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E.B. ist offline
Zitat:
Die abfälligen, von ihm für Kriegsflüchtlinge immer wieder gebrauchten Vokabeln "Kulturbereicherer" und "Goldstücke", hinterlassen bei mir ebenfalls ein xenophobes "Gschmäckle".
»Goldstück« hab ich auch schon mal benutzt, ich fühle mich mal angesprochen und antworte

In meinem Fall ist es aufgestaute Wut, die sich die sarkastische Bahn nach draussen bricht, dass auch nach >2 Jahren immer noch von Flüchtlingen, Ärzten oder Ingenieuren die Rede ist, wo "Flüchtlinge", Asylbewerber, Wirtschaftsflüchtlinge, Glücksritter, Bumster, untergetauchte Al Kaida-& IS-Kämpfer im Verfügungsraum und überzählige Muselmänner, die bei einem Vielehensystem halt mal überbleiben und zu Hause leer ausgehen, gemeint sind.

Der Sarkasmus bleibt sofort aus, wenn die Gegenseite aufhört, jedem der sich ihren Sprachgebrauch nicht vollumfänglich zu eigen macht, das Wort im Mund umzudrehen oder zu verbieten.

Das ist sprachliche Notwehr, nichts anderes, man reibt der Gegenseite ihre eigenen Methoden und Sprüche unter die Nase.

Zitat:
von ihm für Kriegsflüchtlinge immer wieder gebrauchten
vom ständigen Wiederholen wird es nicht wahrer.
Ja, bei den "Flüchtlingen" sind Kriegsflüchtlinge dabei. Die sind aber in der Minderheit. Hier laufen jede Menge ägyptische, libysche, marokkanische und tunesische "Syrer" herum - frag einen arabischsprachigen deiner Wahl, ich hab hier einen Elektriker, der sich fragt, warum das keiner merkt, dass die alle kein levanitinisches Arabisch sprechen. Ausserdem Pakistanis und Eriträer - mir ist neu, dass da Krieg herrscht. Die echten Syrer sollen hierbleiben dürfen, solange da Krieg ist, weil auch bei Museln (das sind in meinem Sprachgebrauch die, welche durch ihr Äusseres (Bart, Klamotten, Gestik) ausdrücken, dass wir alle ungläubige Kuffars sind und ihnen ihre kaputte Lehre über alles geht) gilt für mich: nicht töten wollen ist eine Leistung. Das kann und sollte man unterstützen, auch bei denen.

Dabei gilt: Krieg vorbei => ab nach Hause. Hier Scheisse gebaut => ab nach Hause. Hier jemand körperlichen Schaden zugefügt => harter Knast, dann ab nach Hause. Und aber gerne mit handfesten, kosteneffizienten Methoden (auch wenn Bomba dann wieder weint), und vor allem öffentlich auf Youtube, damit die die noch zu Hause sind und noch grübeln, ob sie das auch machen sollen, sehr gründlich nachdenken.

Dass es diese Website erst seit heute gibt, ist ein Skandal:
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeit...ruechte-flucht
https://rumoursaboutgermany.info/

Zitat:
Allerdings pflichte ich Dir gerne bei, dass er wohl der intelligenteste unter den Xenophoben hier zu sein scheint...
Ist »xenophob« jetzt das neue N-Wort? Jetzt, wo nach zwei Jahren inflationärem N-Wortgebrauch die Wirkung gegen Null geht, ein neues Wort zum Stempel aufdrücken gefunden?

Dann hören wir doch ehrlicherweise auf, um den heissen Brei herumzureden: Es geht nicht um Angst vor etwas oder allem Fremden (wir bumsen hier alle recht gerne Mädchen aus aller Herren Länder, manche fahren gerne in diese Länder (nicht nur zum Bumsen) und zumindest ich gehe in jede sich anbietende neue Garküche, Restaturation, Lokal) - hier geht es um den Import einer faschistischen Sekte, den wir hier schlucken und finanzieren sollen.

Du kannst mich gerne islamophob bezeichnen, das ist so wahr wie ich scientolophob bin, oder zeugenjehovaphob (sorry an die Altgriechen unter uns)

Aber nicht xenophob, denn das trifft es nicht: kannst meine alten Beiträge durchsuchen, ich hab schon des öfteren gesagt, dass wir ein ordentliches Einwanderungsgesetz brauchen.
__________________
tagged as: [ARSCHLOCH]

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Alt  23.10.2017, 21:08   # 196
stb99
Ruheständler
 
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stb99 ist offline
Sehr geehrter Herr Epikuereer69,

wie schonmal geschrieben kann man natürlich alles falsch verstehen und bewußt so auslegen.

Wenn du mal langsam und entspannt liest, würdest du feststellen, dass es darum ging, den Iraner als "das Opfer" zu bezeichnen. Natürlich sollte man untersuchen, woher die Eskalation und der enorme Gewaltausbruch kamen und ob ein paar gezielte Faustschläge nicht auch schon ihr Ziel für die Selbstverteidigung erfüllt hätten. Das Opfer ist der Iraner in der Geschichte aber in keinem Fall.

Genau suggeriert aber die Gliederung des Artikels:

* Nach Po-Grabsch-Attacke? Brutale Schlägerei am Ostbahnhof
Blabla

** Opfer war laut Polizei nicht mehr ansprechbar
-> ... Der Angegriffene .... Über die Verletzungen des Iraners...

Bewußt? Wenn man nur den Artikel nur überfliegt und sich auf den Teil mit dem Blut beschränkt, was ein großer Teil durchaus macht, dann kann man meinen, man die zwei Spanier hätten den Iraner ans Gesäß gefasst und dann auch noch unvermittelt zugeschlagen.

Der originale Polizeibericht, den man hier weitestgehend abgetippt hat, kommt nebenbei ohne diese Zwischenüberschrift aus und damit steht auch "der Angegriffene" in dem Kontext, in den er hingehört.

Für so etwas gibt es auch einen Begriff: Halbwahrheit. Also Dinge so zu formulieren bzw. so zu gliedern (in dem Falle), dass zwar die Formulierung in dem Kontext zwar einerseits formal richtig ist, man aber andererseits beim Lesen unweigerlich war anderes reininterpretiert. Kann man machen. Solide ist es nicht.

Einzelfall? Fehler? Unwahrscheinlich, wenn man sich vor Augen führt, dass solche Artikel von Leuten geschrieben werden, die mit der Sprache umgehen können und sich diverser Nuancen bewußt sind. Auch unwahrscheinlich vor dem Hintergrund der übrigen Berichtstattung von Merkur und TZ zu diesem Thema.

Da kannst du argumentieren, wie du willst. In anderen Kontext kommt auch kein normaler Mensch auf die Idee, einen erschossenen Amokläufer als "das Opfer" zu bezeichnen, selbst wenn das streng formal genommen in dem Teilabschnitt, wo einer den Amokläufer zur Strecke bringt, natürlich stimmen würde (er ist ja das Opfer dieses Schützen). So nach der Art

* Amokläufer schießt in Einkaufszentrum in ... im US-Bundesstaat ... um sich
....
** Das Opfer wurde mit 10 Schüssen getötet.


Falls es dich beruhigt, kann man ja auch mal eine Zitatliste für "Fachkraft" und "Kulturbereicherer" anlegen. Können diese Worte falsch sein, wenn sie die Spitzen aus Politik und Wirtschaft verwenden? Ist das ein Gebrauchsmusterschutz anhängig? Wohl kaum. Lediglich für die Verwendung des Wortes "Goldstück" entschuldige ich mich hiermit in aller Form. Kommt die Verwendung seitens mir kleinen, unwissenden Bürgers doch daher, dass ich den Martin Schulz nicht richtig verstanden habe: "Was die Flüchtlinge mit zu uns bringen, ist wertvoller als Gold." Daraus geht doch eindeutig hervor, dass es sich dabei weder um so wertlosen Tand wie Gold handelt noch mengenmäßig um solche Nichtigkeiten wie Stücke. Vielmehr scheint man da mindestens an veritable Platinbarren gedacht zu haben. Oder Rhodium? Es gibt auch noch wertvollere Metalle, da will ich aber nicht hoffen, dass die jemand mitbringt. Auf jeden Fall werde mich bessern.

Scherz beseite: Ich kann hier nur mal den Victor Klemperer "LTI – Notizbuch eines Philologen" empfehlen. Ruhig... Ich weiß, wir leben nicht mehr in der Zeit 1933-45, man spricht nicht mehr vom "Garanten" und hat keine inflationäre Verwendung der Adjektives "sonnig". Das ändert nichts daran, dass die Sprache von Politik und Medien heute ganz analoge Muster zeigt. In dem Sinne: "xenophob" klingt auch richtig wichtig.

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Alt  23.10.2017, 18:30   # 195
Gemmazimma
A bissl wos geht imma
 
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Gemmazimma ist offline
Zitat:
von Epikureer69: Das war schon zu Zeiten der RAF so. Da wurden medial nur einseitige die Terroristen verteufelt
Der Vergleich mit der aktuellen medialen Wiedergabe hinkt mehr als gewaltig. Die 'Gnade der frühen Geburt' brachte u.a. mit sich, dass ich das noch in Echtzeit erlebt habe. Denn verteufelt haben 99% aller in der BRD lebenden die damaligen Mordanschläge und die Täter.

Zitat:
von Epikureer69: aber kaum ein Journalist wollte oder durfte sich mit den gesellschaftlichen Fehlentwicklungen (in diesem Fall mangelhafte Entn***fizierung in Politik und Wirtschaft nach dem II. Weltkrieg) befassen, die für die Entstehung dieser terrorischtischen Vereinigung letztlich verantwortlich war
Genau so menschenverachtend und um hanebüchene Rechtfertigungen bemüht, hat das eine Prozent argumentiert.

Bei den Themen Flüchtlinge, angeblich Asyl suchende, die Ghettoisierung ganzer Stadtteile ist mediale Darstellung diametral andersrum. Nicht ganz so krass, aber 80-90% aller Deutschen und zwar quer durch alle bisherigen Wählerschichten sehen das anders und Teil davon hat diesmal eine andere Partei gewählt.

Obwohl die Berichterstattung und Meinungsäußerungen in den Medien in Summe eigentlich eine Art Spiegelbild der Gesellschaft sein müssten, ist dazu in dieser Hinsicht nichts, aber auch gar nichts zu spüren. Und diese daraus folgende krasse Fehleinschätzung der etablierten Parteien zu diesen Themen, die sich wohl zu sehr an den Medien orientiert haben, war die Ursache für die Wählerflucht.

Die RAF übrigens hat seinerzeit gezielt nur Großkopferte liquidiert, die sie für was auch immer verantwortlich machten, während die neuen Importterroristen ausschließlich Unbeteiligte töten (Nie hätte ich gedacht, dass ich mal eine Sorte von Terroristen besser bzw. weniger menschenverachtend als eine andere einstufen muss)

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