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Alt  17.05.2012, 13:16   # 1
grubert
 
Mitglied seit 3. November 2006

Beiträge: 2.075


grubert ist offline
Thumbs up Sex in Kuba

Bild - anklicken und vergrößern
kuba00.jpg  
Hier ein paar ältere Aufnahmen meiner Schönen der Nacht aus Santiago de Cuba. Und eine kleine Anekdote, in der es um eine Taxifahrt geht:

Im Taxi hat sie dann voll zugeschlagen. Habe ich schon erzählt dass sie mir auf dem Weg zum Strand im Mietwagen (M. und der B. vorne, wir hinten), einen geblasen hat? Und eingelocht auch mal ganz kurz. Nett! Jetzt aber waren wir in Höchstform. Schon leicht einen sitzen halt und bester Laune. Man hat die mich immer geil gemacht mit ihrer rasierten Schnalle. Konnte nie die Hände bei sich behalten, immer am Fummeln.

Und natürlich jetzt im Taxi, nix drunter - holt mein Ding raus und bläst los. Der Taxifahrer tut so als würde er es nicht bemerken. Beide Fenster sind weit runtergekurbelt hinten. Jetzt macht sie es wahr: Mit einem abgewichsten Lächeln schiebt sie sich den Lackmini hoch und steigt auf! Der Taxifahrer (illegales Ladataxi) tut gelangweilt. Ich beobachte ihn etwas, er scheint tatsächlich nicht in den Spiegel zu schauen. Nach ein paar Minuten dreht sie die Fenster hoch. Der Taxifahrer bekommt Order noch ein paar Runden zu drehen. Geil! Es hat vielleicht 10 min. gedauert. Der Taxifahrer bekommt anstatt der ausgemachten zwei vier Bucks. Kann man echt nicht meckern.

In der Casa dann, aufgedreht wie wir waren, ging’s voll zur Sache. Ich liebe sie...


























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KOMMENTARE und ANTWORTEN dazu...
Alt  21.06.2016, 14:45   # 39
Gemmazimma
A bissl wos geht imma
 
Benutzerbild von Gemmazimma
 
Mitglied seit 26. July 2014

Beiträge: 689


Gemmazimma ist offline
Kuba / DomRep

Meinereiner........hier wirst Du geholfen.

In Kuba allerdings nur 1x und in der DomRep 4x - das hat auch seinen Grund.
In Kuba war ich allerdings auf der Halbinsel Varadero, praktisch das Mallorca Kubas mit hauptsächlich All Inclusive Hotels, in die Chicas schwer reinzubekommen sind, meine Erfahrung dort ist also nicht so representativ. Prostitution ist offiziell verboten sowieso, es gibt (Geld)mittel und Wege, das zu umgehen, irgendjemand hält aber immer noch zusätzlich die Hand auf. Alles was P6 angeht, ist sehr umständlich, vor allem overnights, nicht gerade lustfördernd und etwas teurer als in der DomRep.

Über 2 Aufenthalte in der DomRep habe ich hier Threads eröffnet, zwar auch dort offiziell verboten, aber das ist es ja in Thailand auch ha..ha. Auf alle Fälle ist wenigstens das Umfeld unkompliziert, wenn es die Frauen schon nicht sind, aber wenn Du mit Latinas umzugehen weißt, sollte das ja auch kein Problem sein. Wenn Du die Sprache beherrschst, betrifft dich ein Nachteil gegenüber Kuba, dass die chicas in der DomRep kaum Englisch sprechen, nicht. Die 2 Hauptorte, was das den Spaß betrifft, sind Sosua an der Nord- und Boca Chica an der Südküste. In beiden gibt es jede Menge chicafriendly Hotels. Da kann ich nur sagen: Viele Spaß

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Danke von
Alt  21.06.2016, 11:03   # 38
DerAnalyst
 
Mitglied seit 17. April 2014

Beiträge: 37


DerAnalyst ist offline
@Geniesser: Danke

hat da sonst noch jemand in beiden inseln Erfahrungen gemacht?
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Alt  21.06.2016, 10:55   # 37
geniesser365
 
Benutzerbild von geniesser365
 
Mitglied seit 21. February 2013

Beiträge: 832


geniesser365 ist offline
Kuba

@DerAnalyst


Grubert ist nicht mehr im Forum!
__________________
Geniesser

Viele Männer erleiden selbst beim Liebesspiel Blessuren - vor allem, wenn sie von der Ehefrau erwischt werden!
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Danke von
Alt  21.06.2016, 10:39   # 36
DerAnalyst
 
Mitglied seit 17. April 2014

Beiträge: 37


DerAnalyst ist offline
kurze Frage: lieber Kuba oder Dom Rep?

Lieber Grubert,

mich würde einfach interessieren, was "besser" ist: Dom Rep oder Kuba?
Sprachlich bin ich für beide Inseln perfekt gerüstet....
Liebe GfS, aber auch ab und zu Hardcore Porn. Helle bis dunkle Schokolade ist mein Traum.... Mit Latinas weiß ich umzugehen....

Freue mich über kurzes Feedback,
Danke,
DA
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Alt  28.11.2015, 15:15   # 35
mature-tits-lover
 
Mitglied seit 15. September 2009

Beiträge: 38


mature-tits-lover ist offline
Ich muß mich jetzt auch noch mal zu dem Thema Essen äußern.
Nur weil der "normale" europäische Gaumen etwas anders kennt muss man nicht den Daumen nach unten zeigen.
Es ist ein anderes Essen, aber ein gutes, frei von künstlichen Inhalten.
Ich war schon 4x auf Kuba (ohne einmal eine Kubanerin zu vernaschen, nur Urlaub). Mittlerweile habe ich einige Freunde in Varadero bei denen ich Zuhause esse. Es gibt das was es immer gibt, keine extra Dinge für mich. Und das Essen ist sehr gut.
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Alt  02.06.2015, 18:33   # 34
grubert
 
Mitglied seit 3. November 2006

Beiträge: 2.075


grubert ist offline
Sich fortbewegen in Havanna und Kuba

Sich fortbewegen in Havanna und Kuba



Ein wichtiges und umfangreiches Thema, welches wir etwas ausführlicher behandeln werden.

Ich habe lange über einen Mietwagen nachgedacht. Zumal ich nicht nur in Havanna bleiben wollte, sondern mir auch die Umgebung, incl. eines Trips nach Varadero, ansehen wollte - und habe. Mein persönlicher Ratschlag betreff des Mietwagens: vergesst es schnell wieder. Es ist nicht nur unverhältnismäßig teuer, auch die Bedingungen sind für uns sehr umständlich, kompliziert, undurchschaubar. Es ist viel von Abzocke bei der Rückgabe die Rede, Problemen mit der Versicherung, teuren Zusatzkosten usw. usw. Wenn man ins Net nach Angeboten sucht, kommt man drauf, dass die preislich alle in etwas gleich (hoch) liegen und bei den Bedingungen fragt man sich, ob sie sie noch alle haben. Man kann nur hoffen, dass sich das mit der Öffnung allmählich bessert.

Zudem muss man immer und überall auf den Wagen aufpassen, ratsam ist es, einen Cubi für ca. 3 CUC/Nacht anzuheuern, der nachts drauf aufpasst. Man bekommt leicht abgeschraubt, was irgendwie erreichbar ist, incl. der (nicht versicherbaren) Reifen und der Felgen. Nachts fahren ist risikoreich, auch wenn die Straßen in Havanna selbst eigentlich ganz gut sind; von gelegentlichen Schlaglöchern mit ungeahntem Ausmaß oder Baustellen, die überhaupt nicht gesichert oder gekennzeichnet sind, ganz zu schweigen. Auf den Autobahnen (um Havanna herum i.d.R. ebenfalls gut in Schuss) “trifft” man zudem ständig auf irgendwelche Hindernisse und Gefahren, an die wir schlicht nicht gewöhnt sind... wer rechnet schon damit, dass Kühe oder Pferde - herdenweise oder vereinzelt - auf der Fahrbahn stehen oder Eselskarren oder alle möglichen Vehikel unbeleuchtet über die Autobahn kriechen?!

Besser, man LÄSST sich fahren, das ist stressfrei, ungefährlich, da die Fahrer alles das gut kennen, man findet, was man sucht, sofort (keine Beschilderung von was auch immer ist normal), billiger und man sieht auch noch was von der Gegend.

Es gibt also bessere Lösungen, wenn man beweglich sein will, als einen Mietwagen, wie und wo auch immer. Bei Kosten für ein Leihauto, die bei Licht betrachtet incl. der nötigen Versicherungen kaum mit unter 100 USD/Tag zu Buche schlagen, hier hat man aber noch kein tolles Automodell und die Benzinkosten sind auch noch nicht dabei, fällt es leicht, für alle Strecken ein Taxi zu nehmen oder manchmal mit dem Bus zu fahren. Letzteres mit Einschränkungen. Mehr dazu in diesem Kapitel. Man spart unterm Strich auf jeden Fall viel Geld und Nerven, wenn man auf den Mietwagen verzichtet, auch, wenn man öfter unterwegs ist. 100 CUC/Tag muss man nämlich mit dem Taxi erst mal verfahren - das kriegt man kaum hin. Auch nicht, wenn man sich anstrengt...



Fangen wir mit Havanna an. Das Mittel der Wahl ist klar das Taxi. Es gibt legale Taxis und illegale. Alles, was als Taxi gekennzeichnet ist, ist legal, genau wie bei den Casas. Im Unterschied zu denen ist es aber normalerweise kein Problem auch illegale Taxen zu nutzen - deren Besitzer verdienen sich schlicht durch die Mitnahme von Touris hier und da ein paar CUC dazu, die auf der Isla wirklich jeder gut gebrauchen kann.

Da sind zum einen natürlich die Oldies, die “neuesten” unter ihnen dürften Baujahr 1959 sein, das Jahr, in dem Fidel und die Revolution das menschenverachtende, ausbeuterische Batista Regime von der Insel jagte. Ab da wurde nichts mehr importiert an Autos. Es gibt allerdings auch viele Vehikel, die bei der Machtübernahme Castros schon alt waren - auch die fahren zum großen Teil noch! Solche Autos kennen wir nur aus Museen oder alten, wirklich sehr alten Filmen. Und sie sind auch innen doch schon noch größer als die neuen Blechkisten, siehe die ersten Fotos unten.

Dabei ist original an dieses Autos meist nur die Karosserie incl. des Armaturenbretts - alles andere ist nachträglich eingebaut und weil es keine Original Ersatzteile gibt, wird improvisiert. Die Motoren sind meist russischer Fabrikation, oft Lada, die sind robust und stark, aber hören sich in diesen Wagen oft wie Trecker an. Oder auch japanischer Herkunft, Mitsubishi ist beliebt (oder halt erhältlich). Ebenfalls die Getriebe, man hört oft die Bezeichnung “Volkswagen” oder “Audi”. Es gibt auch Totalnachbauten, nachgebaut wird einfach alles.



Die schönsten Oldies sind für Rundfahrten mietbar. In Havanna z.B. direkt am Capitolio, man wird für 30 CUC/h durch die Stadt gefahren. Das hat was, besonders bei schönem Wetter in einem Cabriolet, das oft deutlich älter ist, als man selbst. Habe ich selbstverständlich auch gemacht, später mehr dazu, ich nehme Euch natürlich mit _wink

Die Oldies scheinen ewig zu halten. Anders als z.B. die Ladataxen, von denen es auch etliche gibt (erste Pics unten), die klappern und stinken, was das Zeig hält. Obwohl die natürlich DEUTLICH jünger sind als die Oldtimer, machen die es nur ein paar Jahre, während ihre “Vorfahren” sicher noch in 50 Jahren herumfahren. Und sei es nur für die Touristen, denn sie machen einen Großteil des speziellen kubanischen Charmes aus und sind zweifellos Touristenmagneten. Das gibt es weltweit wohl nur in Kuba, jedenfalls in “freier Wildbahn” und alltagstauglich.

In den Ladas hängen oft Taxameter, die laufen ständig mit, keine Ahnung warum. Nicht irritieren lassen. Egal, welches Taxi man aussucht, ob alt, neu, mit oder ohne Uhr, der Preis wir IMMER vor (!!!) der Fahrt ausgemacht. Alle Strecken innerhalb Havannas sollten fünf CUC nicht überschreiten. Also auf den üblichen Strecken von Vedado in Centro oder Vieja usw. auf denen wir üblicherweise unterwegs sind.

Am Straßenrand stehen, winken oder nur schauen, (die halten natürlich gern und sofort, wenn sie frei sind), freundlich das Fahrtziel nennen und nach dem Preis fragen. Geht auch ohne Spanischkenntnisse, “how much” versteht jeder. Als besser hat es sich herauskristallisiert, wenn man nach der Fahrtzielnennung selbst den Preis nennt, auch fragend und die Reaktion abwartet. Es reicht, die entsprechende Anzahl der Finger hochzuhalten. Wird genickt, ist der Fall geritzt und man steigt ein.



Die Taxler in Havanna (man sollte meinen, in jeder Hauptstadt dieser Welt könne man die größten Abzocker treffen) sind allermeist völlig OK. Keiner will Probs mit der Polizei, beschwert sich ein Tourist, gibt’s größere Probleme. Natürlich verlangen sie von uns mehr als von den Cubis: logisch. Ist aber ja bezahlbar. Und wenn einer den Kopf schüttelt bei “five” von Vedado zum Capitolio, einfach umdrehen und auf den nächsten warten.

Zu den illegalen Taxen. Wie gesagt, nutzt sie ruhig. Evtl. wird versucht, einem “original” Zigarren, Casas, Chicas oder Trips, Drogen und Standuhren zu verhökern. Einfach “no gracias” sagen und der Fall ist erledigt. Zudem sind die Illegalen meist preiswerter als die offiziellen Taxen.

Meine Erfahrung ist: je älter und klappriger das Auto, je älter und “abgerissener” (sorry, die Leute sind einfach arm) der Fahrer, desto korrekter läuft es ab. Da kriegt man schon mal unverhofft Geld zurück, ohne es erwartet zu haben. Ach ja, passendes Kleingeld ist nie verkehrt, obwohl ich selten den Eindruck bekam, der alte, beliebte Taxlertrick mit dem angeblich fehlenden Wechselgeld würde hier oft zur Anwendung kommen. Dagegen kann man sich ja leicht präparieren, ich habe immer einen “Notfünfer” irgendwo in der Patte. Wenn nicht, selbst schuld, Freunde...

Bei den Taxlern kann man alles erleben... die meisten sind freundliche Gesellen, die wie alle Kubaner stolz auf ihr Land sind und dem Besucher gern mit Auskünften helfen. Man kommt schnell ins Gespräch. Begegnet man ihnen auf Augenhöhe und zeigt ehrliches Interesse an Land und Leuten, wird das mit Herzlichkeit honoriert. Im Tagebuch werden wir einigen begegnen.



Es gibt zudem noch diese “gelben Eier auf drei Rädern”, Touritaxen. Es sind im Grunde Mopeds mit Aufbau, vom Prinzip her ganz ähnlich wie die asiatischen TukTuks u.ä. Die haben nur zwei Sitzplätze. Sicher fühlt man sich in denen nicht besonders, da sie offen sind, was sich auch bei Regen unangenehm bemerkbar macht. Sie kosten das gleiche wie die Autotaxis.

Ganz lustig sind die Bicitaxen, es sind Fahrradrikschas. Betrieben meist von jungen, kräftigen Kerlen, die an den Tourihotspots auf Kundschaft warten und diese gern offensiv ansprechen. Billiger wird’s auch nicht, im Gegenteil, aber es ist ganz gemütlich, sich innerhalb der Stadt für ganz kurze Strecken mit Muskelkraft ans Ziel bringen zu lassen. Innerhalb Havanna Viejas z.B. zahlt man (nach Handeln) etwa 3 CUC, Cubis zahlen viel weniger. Kostet ja keinen teuren Sprit (den es für die Taxler übrigens billiger gibt).

Sammeltaxen: auf mehr oder weniger festen Routen, jedoch ohne festen Fahrplan verkehrende Taxen. Meist die klapprigeren Oldies und nicht so schön aufgemotzt wie die Touristen Oldies. Hier kann man sehen, dass die Oldtimer in Kuba nicht wegen ihrer Schönheit oder aus nostalgischen Gründen verwandt werden, es ist die reine Notwendigkeit. Es gibt keine anderen Autos als die bzw. sehr wenige. Zwar dürfen seit einiger Zeit Ausländer ein Geschäft anmelden und auch ein Auto importieren; diese sieht man vereinzelt, mit besonderen Nummernschildern, hier und dort. Die Masse des Straßenverkehrs bewältigen jedoch nach wie vor die alten Autos, die eben seit der Revolution ihren Dienst tun.

Steht man am Straßenrand und winkt sich ein Taxi heran, kann es passieren, dass eins dieser Sammeltaxen hält. Man erkennt es daran, dass meist schon Personen darin sitzen. Man fragt, ob er z.B. nach Vedado fährt. Wird bejaht, steigt man ein und es geht los. Allerdings fährt dieses Taxi nur seine Route ab und nicht etwa zu einem von uns zu bestimmenden Fahrtziel. Ich selbst hab das nur einmal gemacht, es war Zufall, ich wollte zur abendlichen Hauptverkehrszeit vom Centro nach Vedado. Die Kosten belaufen sich nur auf den Bruchteil eines CUC, hier könnte man mit 10 CUP bezahlen. Bezahlen musste ich in dem Fall allerdings gar nicht, denn es ist das passiert, was des Öfteren bei den alten Kisten passiert: er ließ sich nach einem Stopp nicht mehr in Gang setzen und alle Insassen stiegen aus, ohne zu bezahlen. Ich musste dann 15 Minuten zu meinem Ziel laufen, da es etwas abseits der Touri Trampelpfade war und zu der Uhrzeit kein “richtiges” Taxi zu bekommen war.



So viel zu den Taxen. Es gibt Linienbusse, diese sollten jedoch den Kubanern vorbehalten sein, da sie, vor allem zu den Stoßzeiten, immer überfüllt sind, was man auch an den Warteschlangen der Haltestellen erkennen kann. Oft müssen die Wartenden, kommt endlich ein Bus, der zudem unregelmäßig und ohne festen Fahrplan verkehrt, noch länger warten, da der schon voll ist und nicht alle mitkommen. Zu Recht wären die Cubis sauer, wenn unsereins ihnen noch den (für uns spottbilligen) Platz streitig machen würde. Die Leute müssen ständig und überall warten und haben auch nur 24 Stunden am Tag...

Das gilt nicht nur für Busse; grundsätzlich wird in Kuba mit allem gefahren, was Räder hat. Das gilt auch für die öffentlichen Verkehrsmittel. Vor allem außerhalb Havannas kommen gern auch z.B. Traktoren und umgebaute LKW zum Einsatz. Auch Pferdefuhrwerke habe ich schon gesehen. Was wir in der Metropole beobachten können, ist das Beste vom Besten. Es gibt z.B. von Portugal geschenkte Gelenkbusse. Wird man anderenorts nicht antreffen auf der Insel...

Ach ja, mieten kann man übrigens auch Motorroller, wobei die Problematik im Grunde die gleiche ist wie bei den Autos, es stellt sich die Frage, wozu mieten?

Rundfahrten in Havanna: eine sehr gute Möglichkeit, sich für wenig Geld einen guten Überblick zu verschaffen über die kubanische Hauptstadt. Es verkehren tagsüber zwischen 9 und 18 Uhr ständig Doppeldeckerbusse, kaum zu übersehen die Dinger. Buslinie T1, s. kleines Foto (Abfahrtzeiten). Sie halten überall in der Stadt an gekennzeichneten Haltestellen. Am einfachsten ist es, man steigt am Parque Central (gleich am Capitolio, map)

https://goo.gl/maps/4kzNz

ein, das ist jeweils Start und Finish auf der Route, die uns in ca. 45 - 60 Minuten einmal durch die Runde fährt. Hier bleiben die Busse ein paar Minuten stehen, bevor sie erneut starten. Das Ticket kostet 5 CUC und ist den ganzen Tag gültig - man kann also überall aus- und später wieder zusteigen, wenn man z.B. Sehenswürdigkeiten besuchen will. Diese Rundfahrt mit Buslinie T1 werden wir später übrigens noch zusammen unternehmen.



Ebenso werden wir später mit der anderen Touristenbuslinie fahren, T3 - sie geht vom Parque Central (gleiche Haltestelle) an die Playas del Este, die in ca. 15 km Entfernung in östlicher Richtung liegen. Auch hier kostet das Tagesticket 5 CUC, die Busse sind geschlossen und klimatisiert. Bequemer und billiger kann man die schönen Stadtstrände Havannas nicht erreichen!

Übrigens, der Straßenverkehr in Havanna ist wenig hektisch und nicht so dicht.

Noch ein paar Chassis, Gestelle, Kisten und Gesichter:



Wenden wir uns schließlich den Reisen innerhalb Kubas zu. Es gibt ein Streckennetz für Busse auf der Insel, das Unternehmen heißt Viazul. Schaut auf deren Homepage. Alles in allem scheint diese Möglichkeit wenig praktikabel, denn die Busse fahren nicht wirklich nach Plan, reservieren ist schwierig und die Fahrten dauern unverhältnismäßig lang. Z.B. Havanna - Santiago 14 Stunden, wobei man ordentlich durchgerüttelt wird. Ich habe ein Backpackerpärchen getroffen in Havanna, junge Leute, die hingen dort fest, weil die Busse auf zwei Tage ausgebucht waren. Allenthalben kürzere Strecken, z.B. nach Varadero, sollten machbar sein. Das one way Ticket für diese Strecke kostet nur 10 CUC. Nehmt was Warmes zum Drüberziehen mit, die Busse sollen teils eiskalt klimatisiert sein.

Ich habe das nicht probiert, es ist mir zu umständlich und zeitraubend, zumal ich viel Gepäck habe und es bequem liebe. Nach Varadero sind one way Taxi Preise um die 90 realistisch, es geht auch billiger, wenn man hart handelt. Ich habe 90 bezahlt, die Fahrt geht ziemlich fix, etwa 90 - 120 Minuten, es sind um die 130 Kilometer (map),

https://goo.gl/maps/gxupS

die Straßen sind gut.

Busfahren müsst Ihr also selbst ausprobieren, ich kann da verlässlich nichts zu sagen. Das gleiche gilt für Flüge; bevor ich mich in einen Bus nach Santiago (map)

https://goo.gl/maps/C9DmG


setzen würde, würde ich einen Flieger sicher bevorzugen. Habe Round Trip Preise um die 250 € gegoogelt bei cubajet. Keine Ahnung, was die an Gepäck erlauben und was es zusätzlich kostet, wenn man mehr hat. So was kostet in Kuba eher mehr als weniger für Touristen. Wie man hört, sind die auch nicht die Pünktlichsten, reservieren würde ich zudem auf jeden Fall rechtzeitig. Trotzdem sind schon Leute nicht mitgenommen worden, weil die Kiste voll war.



Wer in Kuba Busse und/oder Inlandsflüge nutzen will, sollte idealerweise Zeit mitbringen, flexibel sein und nicht zu viel Gepäck haben.
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Danke von
Alt  11.05.2015, 02:31   # 33
grubert
 
Mitglied seit 3. November 2006

Beiträge: 2.075


grubert ist offline
Danke vielmals für das nette Feedback Trolli - ja, ich war erst kürzlich dort, vor wenigen Monaten.

lg
Grubi
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Alt  11.05.2015, 02:08   # 32
trollinger
 
Mitglied seit 1. September 2003

Beiträge: 547


trollinger ist offline
Glückwunsch Grubi,
so eine hübsche chica, wenn die auch noch gut war - was kann Mann sich mehr wünschen?
Warst du jetzt erst in letzter Zeit dort?

Immer schön, deine Berichte zu lesen und die Bilder dazu.

Trolli
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Danke von
Alt  11.05.2015, 01:46   # 31
grubert
 
Mitglied seit 3. November 2006

Beiträge: 2.075


grubert ist offline
Aus meinem Tagebuch



Kuba ist umständlich. Das war mir ja auch klar. Auch, dass und wie es damals in Santiago de Cuba und Baracoa nervte - und dass es wieder nerven würde. Vergessen hatte ich, wie sich das anfühlt... jetzt weiß ich es wieder.

Sie kommt, voll aufgebrezelt, Hot Pants, High Heels und knappes Top. Wir fahren ins Waoo Restaurant. Allerdings muss ich sie zunächst im Hausflur der Casa zurücklassen um ein Taxi zu suchen, mit dem fahre ich zurück zur Casa, picke sie auf, weiter zum Restaurant, ich als erster raus gegenüber der Kreuzung, nach einer Minute folgt sie. Die Polizei ist überall und macht ihr massiv Ärger, wenn sie erwischt wird. Vedado ist von daher nicht ideal als Wohnort.



Wir müssen ein paar Minuten an der Bar warten, es ist Samstagabend, alles voll. Ein ziemlich deutsch aussehendes Ehepaar Mitte 60 sitzt auch an der Bar, sie schaut mich giftig an, als sei ich ein Kinderschänder. Man fragt sich wirklich, wie bescheuert manche Leute drauf sind. Ich entgegne ihren wütenden Blick frech- freundlich und schaue ihr tief und lang in die Augen, sie knickt frustriert ein. Ihr Gatte tut so, als bekäme er es nicht mit.



Das Essen ist super. Ich nehme wieder das Beef Carpaccio und ein Rindersteak. Die Beilagen sind allerdings winzig. Sie nimmt Shrimps, die kommen am Spieß, scheinen gut zu sein. Dann zwei mal vom guten Cheesecake, incl. zwei Kaffee, zwei Softdrinks und zwei Mojito habe ich 60 auf der Uhr.



Sie ruft den Taxler von vorhin an, dessen Nummer sie sich hat geben lassen, es dauert ein paar Minuten, dann steht er vor der Tür. Umgekehrtes Prozedere, zuerst sie, nach einer Minute ich. Wir fahren ins Centro, in der Straße, wo ich sie traf (Prado), ist eine Disse namens „Adlon“. Sie zuerst rein, ich solle fünf (!!) Minuten warten und dann nachkommen. Sie kommt nach einer Minute zurück, sie wurde nicht reingelassen, Dresscode. Wohl overdressed, haha. Offenbar zu nuttig. Frust. Sie will erst gar nicht mehr die Kneipe wechseln, sondern lieber mit mir in die Casa. Hallo? Ich bin ein alter Sack, sie ist jung und es ist Samstag. Es de noche!!! Die stehen hier wohl alle tierisch unter Druck. Wir kaufen noch ein paar Cristal unterwegs, acht Flaschen für einen Zehner.



Der Taxler ist wirklich nett, ich unterhalte mich darüber auch mit meiner Chica, nennen wir sie K., sie ist auch der Meinung, die Fahrer der alten Karren sind immer die fairsten. Er bemängelt auch, dass hier alles so problematisch sei, “ALLES!!!“. Ich sage, vielleicht ändert sich das ja mal eines Tages, worauf er so was meint wie, dazu müsse erst die „bärtige Familie“ verschwinden. Ist nachvollziehbar.



In der Casa gebe ich ihr ein paar Klamotten bzw. lege die Tüten hin, sie stürzt sich drauf und probiert alles an. Sie hat das schwarze Netz Zeug an und zerrt mich von der verglasten Veranda, man könnte es auch Wintergarten nennen, ins Schlafzimmer, zieht mir die Boxershorts vom Ständer, sich den Netz Slip zur Seite und steckt ihn sich rein. Das Mädel ist wirklich schwanzgeil. Ich drehe sie, dabei noch halb auf der Bettkante sitzend, halb liegend, herum und lasse sie mich rücklings abreiten. Dann ein paar Positionswechsel, schließlich Mundschuss, wobei sie vor dem Bett kniet und ich auf dessen Kante.



Noch etwas Klönen in Spenglisch, schließlich ins Bett. Die hier in der Shopping Mall Galerias Paseo (gegenüber Hotel Melia Cohiba in Vedado, im gleichen Gebäude befindet sich das Jazz Café) gekauften Musik DVDs (zwei CUC/Stück) sind schon etwas langweilig nach einer Stunde. Es ist ein Uhr.



Morgens lasse ich sie blasen, kann aber nicht abspritzen. Ich breche irgendwann ab. Was ist los. Letztlich merke ich ehrlich gesagt doch, mein Typ ist sie eigentlich nicht wirklich, obwohl hochbegabt und willig – Latina halt. Ich checke sie mit den abgemachten 50 aus, sie will abends vor acht hier sein, essen bei Mama alá Casa. Die Stimmung beim Abschied ist gedrückt, bei mir, weil ich nicht abgespritzt habe, bei ihr, weil sie mich nicht zum Abspritzen brachte. Da ist die Künstlerehre einer Latina schon mal verletzt. Ich texte ihr später, um sicherzugehen, dass sie kommt, keine Antwort.

Was tun, ein Essen bestellen, oder zwei? Rufe sie über das Casa Festnetz an, jemand geht ran, entweder es ist eine Freundin, oder sie will mich nicht kennen. Aufgelegt. Dinner for one.



Das Net im Hotel Presidente ist schneller als das im Cohiba, aber ich muss 8,50/Stunde zahlen, das ist incl. vier CUC Verzehr. Später merke ich, wenn man mehrere Tickets kauft (je eine Stunde), muss man die vier CUC „Verzehr“ nur einmal zahlen, das macht es deutlich billiger. Obwohl, der Kaffee hier ist super und ein Wasser dazu geht immer.
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Alt  23.04.2015, 04:01   # 30
grubert
 
Mitglied seit 3. November 2006

Beiträge: 2.075


grubert ist offline
Wie Kubaner drauf sind



Ein paar Dinge, die mir dazu einfallen.

Der „initiale Kulturschock“ befällt den Kuba Newbie sicher dann, wenn er beim ersten Kontakt mit der Stadt sieht, wie alt und einfach alles ist. Die Autos, die Häuser, die Wohnungseinrichtungen usw. usw. Der zweite Kulturschock stellt sich wahrscheinlich dann ein, wenn er merkt, wie die Kubaner damit umgehen. Man stelle sich nur mal vor, wie hoch der Grad der Unzufriedenheit bei uns Zuhause wäre, wenn wir unter diesen Umständen leben würden. Unsere eh ständig quengelnden und unzufriedenen, mürrischen Landsleute würden wohl, da die langen Gesichter kaum noch ausbaufähig sind, alle von der Brücke springen...



Es ist ihr Geheimnis, warum und wieso Kubaner immer und überall trotz der Umstände ständig gut drauf sind, lächeln und vor allem Lebensfreunde und Freundlichkeit versprühen.

Kubaner sind soziale Wesen, sie sind gern unter Leuten. Und sie sind sehr kommunikativ. Vielleicht lernt man das beim Schlangestehen? Ja, diese Übung kann Geselligkeit durchaus fördern. Was sollte man auch sonst tun, als sich beim Warten zu unterhalten und die neuesten Witze zu erzählen? Schaut man an den Wochenenden in Havanna auf den Malecón, glaubt man zunächst, es fände eine große Sportveranstaltung statt. Alles was Füße hat entflieht der tristen Enge und aufgestauten Hitze der Wohnung, um mit der Freundin zu knutschen, mit Kollegen zu tratschen oder einfach nur mit der kompletten Familie zusammen zu sein und bei mitgebrachten Getränken eine schöne Zeit in traumhafter Kulisse und angenehm kühlendem Wind zu verbringen.

Kubaner leben i.d.R. nicht allein. Die Familie hat eine großen Stellenwert und die Mutter ist zeitlebens ein fester Dreh- und Angelpunkt für jeden Kubaner. Die Väter weniger, denn trotzdem fast jeder eine Beziehung hat - gewechselt wird öfter und so manche Mutti hat fünf Kids von fünf Vätern. Mit der Treue nimmt man es eh nicht allzu genau.



Kubaner sind impulsiv, sie zeigen oft auch in Gesprächen, in denen es um belanglose Dinge geht, Emotionen. Das äußert sich durch entsprechende Mimik und Gestik, zu der unsereins bestenfalls fähig wäre, wenn gerade das eigene Auto abgefackelt wird.

Kubaner sind sehr humorvoll. Der schwarze Humor hat hohen Stellenwert, was angesichts der als desaströs zu bezeichnenden Wirtschaftssituation und der daraus resultierenden Versorgungslage nicht wirklich verwundern kann. Die Mutigeren machen auch Witze über die “bärtige Familie”, womit natürlich die Castros gemeint sind und besonders der “Comandante en Jefe” und “Maximo Lider” Fidel.



Kubaner neigen dazu, sich (und anderen!) die Welt etwas schönzulügen und es mit der Wahrheit nicht immer ganz so genau zu nehmen. Seid also nicht zu sehr enttäuscht, wenn das eine oder andere Detail einer Schilderung nicht wirklich stimmt oder wenn ein felsenfest gegebenes Versprechen nicht eingehalten wird. Es ist so etwas wie Notwehr. Wer also Geld an einen Kubaner verleiht, kann das gerne tun, es ist immer eine gute Tat, aber damit zu rechnen, dass er es jemals zurück bekommt, ist ziemlich naiv. Auf entsprechende Forderungen, die man dem Schuldner vorträgt, wird tief erstaunt bis entrüstet reagiert.

Mit das Wichtigste im Leben eines Kubaners sind Beziehungen, also “Vitamin B”. Ohne diese kommt man kaum über die Runden. Die Mangelwirtschaft kann nur im Kollektiv einigermaßen überstanden werden. Man hilft sich gegenseitig, so gut es geht. Kubaner sind solidarisch mit ihren Landsleuten. Auf den Autobahnen und Überlandstraßen stehen z.B. immer viele Tramper, von der Hausfrau bis zum Polizisten und alle kommen irgendwie ans Ziel, trotz kaum vorhandener Verkehrsdichte. Dazu benötigen sie viel Geduld, die teils in Lethargie ausarten kann. Nach 50 Jahren Versprechungen kein Wunder...



Kubaner lieben ihr Land und sind stolz darauf. Und auf die Errungenschaften der Revolution, auch wenn natürlich (zu Recht) viel gemeckert wird. Als Gast sollte man sich mit Kommentaren diesbezüglich besser zurückhalten. Wer den Kubanern mit offenem Herzen und freundlich auf Augenhöhe begegnet, wird schnell menschlich akzeptiert und aufgenommen. Man sollte stets versuchen, sich in die Lage der Kubaner zu versetzen, auch wenn das nur ansatzweise gelingen kann - der Versuch wird bemerkt und mit Herzlichkeit honoriert. Freilich sind wir stets der “reiche” Gringo und es wird erwartet, dass wir etwas von unserem Reichtum abgeben, wenn man in einer Gruppe ist. Also ratet mal, wer das Bier bezahlt...

Wer hingegen Kubanern gegenüber arrogant und oberflächlich rüberkommt, wird mit Missachtung gestraft und ignoriert.



Ich persönlich schätze mal, dass in etwa grob die Hälfte der Kubaner ganz zufrieden ist mit der Situation bzw. sich mehr oder weniger mit ihr arrangiert hat. Das sind die, die vom System profitieren. Neben der vernachlässigbar kleinen Gruppe von hohen Amtsträgern gibt es die Polizisten, Armeeoffiziere, Beamte usw. die durch das System ein erkleckliches Auskommen haben. Z.B. weil sie ein privates Touristentaxi haben oder eine Casa Particular vermieten dürfen. Nein, das darf nicht jeder, eine gewisse Systemtreue oder zumindest das Fehlen einer allzu kritischen Einstellung dürfte dafür Voraussetzung sein.



Unzufrieden sind die Unterdrückten, die, die unter dem Eingesperrt Sein und der mangelnden Freiheit, was die Grundrechte wie Versammlungsfreiheit oder freie Meinungsäußerung angeht, leiden.

Privilegiert sind die, die irgendwie an die begehrten Peso Convertible gelangen können, sei es durch einen Job in der Nähe des Tourismus (Trinkgelder als Zimmermädchen in Touristenhotels z.B.), sei es, weil man Verwandtschaft im Ausland hat und regelmäßig Geld geschickt bekommt. Gerade wurde das obere Limit von 500 USD auf 2000 USD (pro Quartal!) heraufgesetzt.



Die offizielle Bezahlung der Gehälter in Kuba erfolgt ausschließlich in CUP, also dem Moneda Nacional. Der Gegenwert für ein Monatsgehalt übersteigt das, was wir uns an Trostlosigkeit vorstellen können, bei weitem. Es reicht tatsächlich nicht wirklich zum Leben. Besonders die alten Leute können einem leidtun. Hier kommen die oben beschriebenen Faktoren betreff der Familie und der Solidarität zum Tragen. Meistens. Aber es scheint sich da sehr bald einiges zu tun auf der Isla Grande... hoffen wir das Beste für die Leute.

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Alt  04.04.2015, 12:33   # 29
Domainator
 
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Domainator ist offline
Grubert, ich bin ja wirklich überrascht, was Dir auf Deinen Reisen so fehlt:
Zitat:
tiefgreifende Gespräche über den relativen Kalorienverbrauch des Marienkäfers im freien Fluge
__________________


Gutscheine am liebsten Hawaii, Relax München, Sunshine München. Danke!


"Ich stelle fest, dass die Pornographie als konkretes Werk meine Sicht der Dinge radikal verändert hat."

Schüler-Antwort im französischen "Bac", dem Baccalauréat, dem französischen Pendant zum deutschen Abitur.
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Alt  03.04.2015, 18:13   # 28
grubert
 
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Ob sie Blow Job könne... sofort bejaht sie und lacht verschmitzt. Wie war das noch neulich am Malecón, nachts eine junge, hübsche Torte schrie mir ein angewidertes „No!!!“ ins Gesicht, als ich danach fragte. Weiß nicht, was die Weiber wollen... arbeiten, ohne sich die Hände schmutzig zu machen, oder Alleszahler für nichts? War das eine Zicke. Stehengelassen. Oder die letztens nachts vor der Disco auf der La Rampa, die ich nach ihrem Namen fragte und die mir als Antwort „80“ aufs Smartphone tippte... braucht das einer?? Ganz sicher nicht.

Lass uns in meine Casa fahren sage ich, ich will nur eine Stunde, wie viel sie wolle. „40“ sagt sie, sie ist es mir wert und ich verhandle nicht. Ich muss mit etwas Abstand vorgehen (wegen der hier überall präsenten Polizei). Im Taxi küsst sie mir sofort lang und nass auf den Mund, ich merke, die kann’s – und die will’s.

In der Casa erstmal registrieren; ich klopfe nebenan bei den Besitzern an die Tür, während ich meine aufschließe. Die Hausdame ist nett wie immer und nimmt die ID meiner Schönen der Stunde, bringt sie Minuten später zurück. Sie hat sie eingetragen.

Sie ist keine Enttäuschung; im Gegenteil. Ihre Maus ist rasiert, aber schon wieder stoppelig. Ich drücke ihr einen der Einmalrasierer in die Hand und sie macht sich schön blank für mich. Ich fummle währenddessen an ihrer Maus herum, sie hat lange Schamlippen und offenbar einen entsprechenden Kitzler, was mir super gefällt. Ich sage ihr das auch, mache überhaupt ein paar nette Komplimente. Die Weiber stehen drauf und hier ganz besonders.

Im Bett Schmusen und Knutschen, ich lecke kurz ihre Schnalle, weil ich merke, sie ist sauber. Dann lasse ich sie blasen, Volltreffer. Sie kann es wirklich, lang und nass, mit und ohne Handeinsatz, massiert mir die Eier, leckt sie auch, saugt sie sich einzeln in den Mund, was ich aber gar nicht mag. Ich ziehe sie hoch und will sie aufsitzen lassen, nein, sie will ein Kondom. Dass ich erst kürzlich einen Test gemacht habe interessiert sie gar nicht, sie hat Angst, schwanger zu werden. „Leche la Boca“ („Milch in den Mund“) sage ich, was ich letztens in der DomRep gelernt habe, sie versteht es und lacht. Sie sitzt auf und schiebt ihn sich rein. Es folgen ein paar Minuten Rein Raus in zwei oder drei Positionen, ich bin zu geladen für mehr. Halte mich an die Abmachung und positioniere sie wie üblich; mit der linken Hand begrapsche ich ihren Hintern und fingere dabei ihre Möse, mit rechts wichse ich in ihren Mund. Sie macht artigst mit, leckt und saugt, die Portion hat sich gewaschen. Die Hälfte läuft wieder aus ihrem Mund aufs Betttuch. Nachdem sie die Hälfte meiner Babys ins Klo gespuckt hat (wieso sind die Weiber nur immer so unromantisch?), kommt sie gleich mit Klopapier, um sich um den Rest zu kümmern.

Ja, an die kann ich mich gewöhnen. Erzähle kurz was von meinen Plänen, sie will gleich mit nach Varadero und auch in die andere Casa. Diese hier hat sie wohl ziemlich beeindruckt, vielleicht auch deswegen. Aber sie war auch vorher im Taxi schon richtig gut drauf, Stichwort „GFE“ (Girl Friend Experience“). Schicke sie mit 40 weg, sie soll abends um neun wieder hier sein, aber bitte pünktlich, dann gehen wir wohl ins „Waoo“ was essen und anschließend in irgendeine Disse oder so, mal sehen.

Man darf gespannt sein. Ach so, Preis für LT (Longtime = über Nacht) handle ich von 60 auf 50 runter. Ich fühle mich „geangelt“... wie schön.
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Alt  26.03.2015, 05:43   # 27
grubert
 
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Aus meinem Tagebuch



Langsam lebe ich mich ein; Havanna hat mir auf den ersten Blick gefallen. Frühstück im Casa, dann latsche ich zum Melia Cohiba fürs Internet, morgen vielleicht noch mal, dann ist das vier Tages Ticket (25 CUC) aus und ich werde es wohl im Hotel Presidente probieren. Kostet etwas mehr, wenn man länger online ist, liegt aber um die Ecke.

Ach ja, gestern Abend war ich im Tropicana, teuerster Platz für 95 CUC, gebucht im Melia Cohiba. Foto und Video gehen extra (5+15). Der Platz ganz vorn ist nicht sooo optimal, aber es geht ganz gut. Ich halte drauf, was das Zeug hält. Die Show ist sensationell. Der Taxler, ein Illegaler, total verhauene Karre, er selber alt und naja, völlig abgelutscht eben, alles stinkt nach Diesel. Er hat da wohl noch nie jemanden hingefahren, ich selbst wusste nicht, dass es doch ein ganzes Stück ist und der fragt mich tatsächlich nach dem Preis. „Fünf?“ meint er schließlich fragend, ich willige ein. Er ist ein ganz Netter, unterwegs versichern wir uns abwechselnd gegenseitig, ob es wirklich ins Tropicana geht. Der Preis ist fast etwas billig, ich gebe ihm sechs, weil ich die grade klein habe (zwei drei Peso Scheine).

Der Taxler auf dem Rückweg hat ein „neues“, gelbes Auto, will erst 15, ich kriege ihn auf 12 runter. Will nicht zu viele Experimente machen mit dem ganzen Kamerakram, es ist nach Mitternacht. Der Typ fährt wie ein Henker und ist ein Arsch. Habe die Erfahrung gemacht, je älter Auto und Fahrer, desto ehrlicher und bescheidener.

Ich brauche eine neue Casa ab nächster Woche, sind zwar noch ein paar Tage hin, ich will das aber nicht auf den letzten Drücker machen. Ich lasse mich ins Centro fahren, der Tipp aus dem Reiseführer funzt aber nicht. Ich soll einen (!) Tag vor Datum dort nochmal nachfragen, ob was frei sei. Damit ich dann ohne dastehe und jeden Preis für jedes Loch akzeptieren muss? Ganz bestimmt nicht.

Die offiziellen Schilder mit dem Hinweis, dass es eine Casa Particular ist, sind nicht zu übersehen, so suche ich also auf eigene Faust und schaue mir einiges an. Alles Löcher, fensterlos z.T. und winzig. Schließlich habe ich in einer der Casas eine Frau an der Strippe, die Englisch spricht und der ich genau erkläre, was ich suche. Groß und hell soll es sein. Daraufhin begleitet mich jemand zu einer Adresse ganz in der Nähe, die ich ansonsten sicher nie gefunden hätte. Nach dem Klingeln wickelt eine sehr alte Frau eine Leine von einer leeren Plastikflasche und seilt so einen Korb ab, in dem wiederum der Schlüssel liegt.

Es ist ganz oben, enge, steile Treppenstufen, ich denke es ist der vierte Stock. Das Apartment ist alt wie alles im Centro, aber es ist ganz passabel, vor allem viele alte Lamellenfenster mit Blick auf das, was die Stadt hier ausmacht, alte Häuser und deren Dächer. Toll. Gefällt mir sofort, ich vereinbare alles für die nächste Woche, will erst mal acht Nächte bleiben. Kostet 50. Es hat wieder zwei Schlafzimmer, aber lieber zu groß als zu klein. Und es ist ganz oben, Licht genug, das hat was. Mit mehreren kleinen Balkonen. Ich zahle 50 an und lasse die Kopie meines Passes da. Zu der alten Dame habe ich gleich Vertrauen.

Ja, Havanna hat mir sofort gefallen, aber hier, mitten im Leben, dort, wo es unglaublich quirlig und auf eine andere Art wieder sehr ruhig ist, was auch daran liegen mag, dass es kaum Autos gibt, man läuft ungestört mitten auf der Straße, ist es viel, viel besser als im „sterilen“ Vedado. Nichts gegen mein Apartment hier, es ist toll, aber nun weiß ich, dass es für mich persönlich nur das Centro oder evtl. auch Vieja sein kann. Freue mich schon auf die Casa.

Laufe weiter zum Capitolio, was ganz in der Nähe liegt und von dort die breite Straße („Paseo de Marti“, besser bekannt als „Prado“) runter bis fast an den Malecón. Die Straße ist so etwas wie eine „Rambla“, wie man sie aus Barcelona oder Santa Cruz de Tenerife kennt: die Fahrbahnen rechts und links sind durch einen sehr breiten Fußgängerbereich getrennt, welchen Bäume säumen, in der Mitte flaniert man durch diese entspannte Atmosphäre. Künstler stellen ihre Gemälde oder Bastelarbeiten aus; ich selbst bin gar kein Freund von mitgebrachten Staubfängern, was bei mir Zuhause an der Wand hängt, wurde mit Bedacht ausgewählt. Trotzdem finde ich auf Anhieb sicher 5-10 kleinere und größere Gemälde (Öl auf Leinwand), die ich sofort mitnehmen würde. Handwerklich sehr gut, kein Kitsch (naja von den typischen Kubadingen wie „Ché“ und „Zigarren“ mal abgesehen) und wirklich schön. Werde hier ganz bestimmt was kaufen.

Ich latsche ganz gemächlich und stressfrei weiter und resümiere für mich selbst... Weiber? Habe in zwei oder drei Tagen/Nächten noch nichts geschossen. Es ist so, hellbraune Latinas und weiße Chicas gefallen mir nicht wirklich; für mich muss es schwarz oder zumindest dunkelbraun sein. Außerdem habe ich hohe Ansprüche an die Figur, 40 kg Klasse bevorzugt, Ihr wisst schon. Ich kann die fetten Bratärsche und Oberschenkel einfach auf den Tod nicht ab. Es stimmt; nur 10% der kubanischen Bevölkerung sind schwarz, davon lebt der Großteil im Osten, also Großraum Santiago. Habe die eine oder andere Sahneschnitte gesichtet in den letzten Tagen, aber die waren alle entweder besetzt oder sonst wie gerade nicht in Reichweite. Habe überhaupt keinen Bock, IRGENDWAS zu vögeln, dafür fliege ich nicht so eine Strecke, das mache ich auch anderswo nicht.

Dann fallen mir, ich bin schon fast bei den Taxen am Ende der Allee, zunehmend die Mädels auf, die dort auf den Steinbänken sitzen und mich auffällig unauffällig und eindeutig anlächeln. Dann sehe ich sie: klein, zierlich, lange Haare, sehr jung, toller Body, vor allem strahlt sie mich dermaßen an... ja, das ist Kuba, wie ich es mir vorstelle. Ich gehe zuerst vorbei, zumal sie dort mit einem jungen Typen sitzt, wahrscheinlich ihr Stecher. Überlege kurz und drehe um, zumal sie mir deutliche Avancen gemacht hat. Der Kerl verschwindet, als ich auf sie zugehe. Sie ist 21 und kommt aus Santiago; leider ist sie nicht sehr dunkel, eher Mulatta oder Latina mäßig. Aber der Rest stimmt total.

Sie spricht sogar etwas Englisch, wohl mehr als ich Spanisch. So klappt es ganz gut mit der Verständigung. Habe eh die Erfahrung gemacht, wenn ich Englisch spreche und mein Gegenüber Spanisch, kommt meist das Wesentliche an – mit etwas Geduld. Lustig, so ein Gespräch in zwei Sprachen und Ameiseneiern in der Hose.

Ob sie Blow Job könne...
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Alt  26.03.2015, 05:43   # 26
grubert
 
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grubert ist offline
Aus meinem Tagebuch


25 kg erlaubt die Condor in der Premium Economy Class, ich habe für schlappe 80 € weitere fünf kg dazugekauft – nur one way, da ich die leise Hoffnung habe, auf dem Rückweg wird’s irgendwie weniger. Der Koffer ist pickepacke voll und bringt 31 kg auf die Waage. Mein Handgepäck wiegt auch mal wieder... schöne Schlepperei.

Der Flug verläuft irgendwie zäh in der 767, so richtig pennen kann ich nicht, OK, besser als Eco. Aber viel bringt es nicht wirklich an Platzangebot. Zudem habe ich so einen Hinterwäldler hinter mir sitzen, der meint mich ständig anmaulen zu müssen, weil ich meinen Sitz zurückgestellt habe. Wohl irgendwo aus dem Schrebergarten entwichen. Die Stewardess stellt es klar, trotzdem belästigt er mich weiter. Ich muss erst ein paar sehr klare Worte sprechen, dann ist endlich Ruhe. Was es für Volltrottel gibt.

Service und Essen sind gut. Knappe 11 Stunden braucht der Flieger, ist halt nicht der schnellste Typ.

Nachdem ich einige Horrorgeschichten über den kubanischen Zoll gelesen hatte, war ich, trotzdem es überall hieß, in Havanna sei es noch am besten bzw. harmlosesten, ziemlich angenehm überrascht, dass es so easy abging. Irgendwo stand was von max. einer Kamera pro Person, Reisekrankenversicherung würde abgefragt, manche sprachen von ewigen Diskussionen wegen irgendwelcher Geschenke, die man mitbringt. Nichts von alledem. Die junge, supernette Tante von der Passkontrolle wollte nur wissen, ob ich letztens in Afrika war (Ebola Problematik), ob ich nur den einen Pass hätte und ob ich einen Stempel wolle. Das war’s schon. Krankenversicherung wird nicht verlangt, auch beim anschließenden Durchleuchten des Handgepäcks interessiert sich niemand für meine Cams (ich habe drei Cams dabei, Notebook und zwei ext. Festplatten). Nur meinen Metallsafe wollen sie sehen, kannten sie wohl noch nicht. Aber auch so wird in mein Handgepäck nur ganz oberflächlich mal reingeschaut, sonst hätten sie es gar nicht aufgemacht.

Das ging ja echt fix. Ich bin als einer der Ersten am Kofferband, aber das zieht sich nun doch hin mit der Gepäckausgabe. Etwas kurios, erst wird noch ein anderer Flug auf unserem Band abgefertigt, dann kommen endlich unsere Koffer, aber nicht auf einem, sondern auf beiden Belts (es gibt nur zwei).

Schließlich kommt das Teil und ich starte durch, am Zoll vorbei, niemand will was wissen oder hält mich auf. Draußen dann nach rechts in die Abflughalle, denn hier gibt es zwei Wechselschalter. Der Kurs ist mies, 118 CUC (Peso Convertible) bekomme ich für 100 €, mehr wechsle ich nicht.

Das Taxi ist schnell klargemacht (25 CUC Festpreis) und bringt mich in ca. 20 Minuten nach Vedado rein zu meiner vorab im Net reservierten Casa. Der Taxler musste zuerst etwas suchen, er wollte mich schon absetzen bei der ersten Adresse am liebsten, aber mir schwante, dass die evtl. falsch sein könnte – so war es dann auch. Holzauge sei wachsam. Mit vollem Gedöns im Dunkeln irgendwo in Havanna zu stehen ist nicht das, was ich wirklich will, deswegen zahle ich das Taxi nicht, sondern schau erst mal. Nachdem der Irrtum aufgeklärt ist, findet er die Casa.


Kuba Fotos (Ein paar Fotos)



















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Alt  24.02.2015, 23:29   # 25
grubert
 
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grubert ist offline
Hallo Freunde,

noch nie in Cuba gewesen und gespannt darauf, was Euch dort erwartet? Oder mal wieder den letzten Kuba Urlaub Revue passieren lassen und in Erinnerungen schwelgen? Dazu sind diese Videos genau das Richtige!

Soeben raufgeladen habe ich vier Filme, die sich mit der Musik, den alten Häusern und den famosen Oldtimer Autos, den Menschen allgemein – und natürlich, wie könnte es anders sein – den Chicas in la Habana beschäftigen.

Klickt doch mal rein und stellt den Player auf HD. Viel Spaß beim Ansehen!!!

Hallo Freunde,

noch nie in Cuba gewesen und gespannt darauf, was Euch dort erwartet? Oder mal wieder den letzten Kuba Urlaub Revue passieren lassen und in Erinnerungen schwelgen? Dazu sind diese Videos genau das Richtige!

Soeben raufgeladen habe ich vier Filme, die sich mit der Musik, den alten Häusern und den famosen Oldtimer Autos, den Menschen allgemein – und natürlich, wie könnte es anders sein – den Chicas in la Habana beschäftigen.

Klickt doch mal rein und stellt den Player auf HD. Viel Spaß beim Ansehen!!!









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Alt  16.02.2015, 18:15   # 24
grubert
 
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grubert ist offline
Vorwort



“Grubert in Santiago de Cuba” war einer meiner allerersten Reiseberichte. Es wurde damals in USD bezahlt und die technischen Möglichkeiten der digitalen Fotografie steckten noch in den Kinderschuhen, was man an den alten Fotos gut beobachten kann. Obwohl es mir unter dem Strich damals gut gefallen hatte auf der Isla Grande, wollte ich doch so bald nicht mehr zurückkehren, da ich mit dem linksfaschistischen Polizeistaat, der seine eigenen Bewohner unterdrückt und z.B. die Chicas in das Gefängnis bzw. “Umerziehungslager” wirft, nur weil sie Kontakt zu westlichen Touristen hatten, nichts zu tun haben.

Aber nach all der Zeit dachte ich dass es doch mal wieder an der Zeit sei, auf der Insel vorbeizuschauen. Denn die Leute sind sehr freundlich und können nichts dafür. Zudem stehen nach einigem Hin und Her, was die Innenpolitik und das Behandeln der eigenen Leute angeht, die Zeichen auf Wandel und Entspannung, wenngleich diese Entwicklung wahrscheinlich aus der Not geboren wurde.

Dieses Hin und Her bezieht sich auch auf die Umstände für das Handling unseres Hobbys. Aktuell sieht es, trotz einiger Reglementierungen und Kontrollen, gar nicht mal so schlecht aus. Das gilt sogar in der Hauptstadt Havanna, wo die Polizei immer am strengsten war. Die Chicas kennen natürlich das Problem und alle Fallstricke und können damit umgehen. Am besten ist es, ihren Vorschlägen, wie in der aktuellen Situation zu verfahren ist, zu folgen. Denn es ist ihr Risiko, nicht unseres. Man bekommt die Chicas in die “Casa Particular” problemlos mit hinein, inzwischen sogar ins Hotel, allerdings muss man sie dort fest einchecken, was mehrere Nachteile hat.

Wie man vernünftigerweise mit allem umgeht, lest Ihr in diesem Reiseführer. Ich habe versucht, möglichst alle relevanten Dinge zusammenzutragen und darzustellen; außerdem habt Ihr hier neben einem Reiseführer auch einen Reisebericht vor Euch, der ganz praktisch anhand von Erläuterungen und authentischen Tagebucheinträgen schildert, wie es einem ergehen kann auf der Insel.

Ja, die Leute sind sehr freundlich und aufgeschlossen, zudem ist die Insel schön und Havanna ist unglaublich. Die trotz aller Schwierigkeiten und der Armut ständig gute Laune der Leute, deren Improvisationstalent, die gute (handgemachte!) Musik und die Lust am Feiern lassen uns staunen. Die Uhren gehen noch anders in Kuba. Vielleicht ist gerade jetzt die beste Zeit, der Insel einen Besuch abzustatten. Denn niemand weiß, wie sich die sich am Horizont abzeichnenden politischen Veränderungen auswirken werden.

Das vorweg: ich bin absolut positiv überrascht von allem. Die Chicas, der Spaß, die Preise, die Casas, Havanna selbst als Stadt, ja sogar das Essen ist toll, wenngleich auch Letzteres mit Einschränkungen. Man muss halt wie immer und überall wissen, wo man was wie macht und wohin man geht.

Mit diesem Report möchte ich Euch dazu einen kleinen Leitfaden an die Hand geben und hoffe, dass Ihr auf Eurem Trip so viel Spaß habt, wie ich ihn hatte. Aber Vorsicht, in diese Insel kann man sich verlieben!!!









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Alt  08.02.2015, 16:52   # 23
grubert
 
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grubert ist offline


(klicken)

Was die Faszination Kubas ausmacht sind die Menschen, deren „unkaputtbare“ Lebensfreude und ihr Optimismus, die Langsamkeit der Uhren, die den Besucher ansteckt, ihn selbst nach ein paar Tagen innerlich zur Ruhe kommen lässt und die Schönheit der Landschaft.



Fazit meines letzten Besuchs in Havanna und Varadero: Kuba hat mich nach all den Jahren wirklich angenehm überrascht. Die Leute sind super drauf und total liebenswert. Wenn man sich etwas ein- und umstellt und sich in ihre Lage versetzt, verzeiht man ihnen leicht die klitzekleinen “Gaunereien”, mit denen versucht wird, irgendwie an die lebensnotwendigen Pesos zu kommen – und das immer mit Witz, einem Lächeln und einem zwinkernden Auge.



Havanna ist einfach nur genial. Diese wunderschöne Stadt muss man lieben! Wer in einer Casa irgendwo in der Altstadt wohnt, lernt die Lebensweise der Kubaner kennen und schätzen und fühlt sich schnell auf magische Weise zugehörig. Die Stadtteile Habana Vieja, Centro und Vedado wollen erkundet werden, ebenso wie der berühmte Malecón und der Prado, Havannas schönste Prachtstraße gleich am Capitolio.



Die sehr schönen Stadtstrände Havannas, die Playas del Este, sind mit dem Touribus für 5 Peso (Roundtrip) schnell zu erreichen und laden zu einem Tag am karibischen Meer ein.



Havanna ist alles gleichzeitig: neu, alt, aufregend, melancholisch, zum Heulen traurig, zum Schreien lustig, temperamentvoll, vor Energie sprühend und gleichzeitig liegt es in einem Dornröschenschlaf, aus dem es (noch) nicht wachgeküsst wurde. Diese Aufzählung kann UNMÖGLICH komplett sein!!! Dir fällt sicher noch mehr dazu ein, wenn Du diese Traumstadt besuchst… wobei ich Dir viel Spaß wünsche.



Ach ja. Vor lauter Emotionalität und Begeisterung für die Lebensfreude und Herzlichkeit der Insulaner hätte ich das Wichtigste fast vergessen. Die Chicas haben ihren eigenen Charme, es sind Vollblutfrauen, die gehändelt werden wollen. So oder so fressen sie uns aus der Hand und geben uns das Gefühl von “echtem” Girlfriendfeeling. Wer stets im Hinterkopf behält, das es sich trotzdem “nur” um “Geschäftsbeziehungen” handelt, wird kaum enttäuscht werden können.



Wer Latinas (oder weiße Mädels) mag, wird in Havanna schnell fündig und glücklich. Negras sind seltener, aber auch wer wie ich auf die schwarzen Jineteras steht, hat genügend Auswahl.



In dem Sinne, nochmals viel Spaß bei Deinem nächsten Trip auf die Isla Grande und “Hasta luego!!!”


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Alt  05.02.2015, 23:23   # 22
grubert
 
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grubert ist offline
Hallo Freunde,

endlich ist es soweit, der von vielen mit Spannung erwartete Kuba Report ist soeben erschienen. Er trägt den Titel

Cuba Newbie – Havanna & Varadero

und ist wie alle Ausgaben der Newbie Reihe sowohl aufschlussreicher Reiseführer mit allen praktischen Informationen vor und während der Reise, als auch Reisebericht mit Tagebucheinträgen, Stories und Schilderungen der selbsterlebten Abenteuer auf der Isla Grande.

Eine ausführliche Beschreibung des umfangreichen Inhalts sowie 50 erste Fotos findet Ihr auf unserer Homepage:

http://major-grubert.com/html/cuba_newbie____.html

Fragen beantworte ich wie immer gern hier im Forum!

Besten Gruß und wie immer viel Spaß beim Lesen,
Grubert


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Alt  19.01.2015, 17:58   # 21
grubert
 
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grubert ist offline
Zitat:
Ich bin mir nicht sicher, ob die Kubaner das unbegrenzt umtauschen können.
Darum gebe ich diese Info ja hier im Forum. Ich war gerade dort und habe es selbst erlebt. Was jemand dann glaubt - und was nicht, ist natürlich letztlich jedem selbst überlassen.

Es stimmt, es gibt kaum belastbare Infos für unser Hobby über Kuba, sogar solche allgemeinen Infos sind schwer zu finden. Es gibt zu viele verschiedene Meinungen zu den einfachsten Dingen, oft artet das ins Abstruse aus. Das ist auch ein Grund, warum ich den neuen Bericht schreibe, man bekommt authentische Informationen und wirklich "Selbsterlebtes" und keine Vermutungen, Schauermärchen oder Kaffeesatzlesereien von irgendwelchen Leuten, die oft selbst nicht wissen, wo vorne und hinten ist. Schon gar nicht bei den Chicas...

Nur reinstecken muss man noch selber
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Alt  19.01.2015, 07:29   # 20
stb99
Ruheständler
 
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stb99 ist offline
Zitat:
Wobei es weniger um die Währung, als den Wert geht. Jedem Taxler ist es z.B. wurscht, ob ich ihm 5 CUC oder eben 125 CUP gebe, es ist das selbe.
Ich bin mir nicht sicher, ob die Kubaner das unbegrenzt umtauschen können.
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Alt  19.01.2015, 00:11   # 19
grubert
 
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grubert ist offline
Zitat:
Ich gehe aber mal davon aus, dass keine Chica auch nur daran denkt, sich gegen kubanische Pesos auszuziehen...
Eben. Wobei es weniger um die Währung, als den Wert geht. Jedem Taxler ist es z.B. wurscht, ob ich ihm 5 CUC oder eben 125 CUP gebe, es ist das selbe. Anzunehmen, eine Chica würde dann eben anstatt des Gegenwertes von 40 USD das gleiche für 1,6 USD machen, nur weil einer CUP dabei hat, ist ziemlich naiv Junxx. Also die Cubis sind nicht doof, das steht mal fest
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Alt  18.01.2015, 23:53   # 18
stb99
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stb99 ist offline
@Rumpadumpa

Zitat:
ich bereite mich ja aktuell auf eine kuba reise vor (oder thailand) und da habe ich gelesen, dass man sehrwohl CUP als Touri nutzen sollte
Ja. Das ist allerdings bestenfalls nur auf Bauernmärkten und in Bussen möglich.

Sofern es überhaupt einen Preis in kubanischen Pesos gibt, dann gilt der nur für die Kubaner (z.B. Eintritte in Museen oder auch einige Geschäfte). Du als Tourist zahlst denselben Preis in konvertiblen Pesos. Allerdings gab es vor ein paar Jahren viele Dinge ohnehin ausschließlich für konvertible Pesos, dann natürlich sowohl für Kubaner als auch für Touristen. Zu diesen Dingen gehörten auch schon so triviale Alltagsdinge wie Seife und Kosmetika, die damit praktisch Preise in US-Dollar haben. Preise, die selbst für unsere westlichen Verhältnisse hoch sind.

Kubaner können ihre kubanischen Pesos auch in konvertible Peso tauschen (so zum Kurs 1:24). Dann verdient ein Kubaner mit normaler Arbeit um die 15 USD pro Monat. Das ist auch der Grund, warum unabhängig von der Bildung Jobs mit Touristenkontakt so beliebt sind, denn dort fällt Trinkgeld in konvertiblen Pesos an. Nicht selten führen dann auch Ärzte lieber ein paar Touristen durch die Gegend, anstatt gegen kubanische Pesos als Arzt zu arbeiten.

Wir waren zwar eine Gruppe und da war nichts mit Prostituierten. Zusammen mit dem obigen gehe ich aber mal davon aus, dass Prostituition etwas ist, was natürlich nur einen Preis in konvertiblen Pesos hat.

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Alt  18.01.2015, 23:28   # 17
grubert
 
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grubert ist offline
Zitat:
da möchte ich dir wiedersprechen. ich bereite mich ja aktuell auf eine kuba reise vor (oder thailand) und da habe ich gelesen, dass man sehrwohl CUP als Touri nutzen sollte - da in manchen bars und discotheken dann einfach eine cola eben 1 CUP kostet... oder einen CUC... und wer in CUC zahlt ist der doofe.
Hahaha, das kannst Du knicken Ich habe anfangs mal 10 CUC in CUP gewechselt, gebraucht habe ich die nie. Du kannst damit kaum was bezahlen, als Tourist sowieso nicht. Probier's. Sie werden Dich lauthals auslachen, wenn Du meinst, 1:1 damit bezahlen zu können oder auch nur Cubi Preise kriegst. Junge, Du bist Gringo und Gringos sind reich.

Kleine Anekdote dazu: ich war im Centro in einem Cubi Restaurant, da gab es Kubaner als Gäste und Cubi Essen, hat ganz gut geschmeckt. Als ich bezahlen wollte, legte mir der Ober eine Rechnung über 8 CUC vor. Ich schüttelte den Kopf und zog meine CUP aus der Tasche. Der Ober legte mir eiskalt lächelnd die Speisekarte in CUC vor. Es ist eine Zweiklassengesellschaft dort, wenn Du glaubst, so Kohle sparen zu können (oder zu sollen), viel Spaß

Zitat:
drum frag ich ja doppeltdoof wie du die chicas entlohnt hast
Natürlich ausschließlich in CUC, was anderes hätten die nie genommen. Wenn man einen Preis ausmacht, sind das immer CUC. Natürlich kannst Du anstelle er 40 CUC auch 1000 CUP abgeben

Zitat:
wie war es mit der sprache? ich hab gehört, dass die, die englisch sprechen, echte abzockerinnen sind. und man eigentlich auf kuba spanisch können sollte
Natürlich ist es immer besser, die Landessprache zu sprechen. Aber wer es nicht kann, oder kaum, wie ich, sollte sich nicht von einer Reise abhalten lassen, es geht trotzdem ganz gut. Wer tiefgreifende Gespräche über den relativen Kalorienverbrauch des Marienkäfers im freien Fluge führen will, sollte eh besser Zuhause bleiben...

Abgezockte gibt es immer. Ich habe sie in beiden Varianten angetroffen, welche, die Englisch sprachen, und welche, die nur den Preis ins Handy tippen konnten. Klar ist Havanna abgezockter als die Provinz. Das ist schon eher en Punkt. Aber wie ich immer sage, zum Abzocken gehören zwei, nämlich einer, der abzockt und einer, der sich abzocken lässt. In jeder Sprache dieser Welt.
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Alt  18.01.2015, 23:13   # 16
Rumpadumpa
 
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Rumpadumpa ist offline
da möchte ich dir wiedersprechen. ich bereite mich ja aktuell auf eine kuba reise vor (oder thailand) und da habe ich gelesen, dass man sehrwohl CUP als Touri nutzen sollte - da in manchen bars und discotheken dann einfach eine cola eben 1 CUP kostet... oder einen CUC... und wer in CUC zahlt ist der doofe.

drum frag ich ja doppeltdoof wie du die chicas entlohnt hast

wie war es mit der sprache? ich hab gehört, dass die, die englisch sprechen, echte abzockerinnen sind. und man eigentlich auf kuba spanisch können sollte
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Alt  18.01.2015, 23:09   # 15
grubert
 
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grubert ist offline
Ja sicher, offenbar hab ich mich da unklar ausgedrückt. Der CUC ist (noch) Touristenwährung, Wert 1 USD. Nur den brauchen wir praktisch, damit kann man alles bezahlen. Dann gibt es noch das Moneda National (MN oder CUP), 25 CUP = 1 CUC. Damit werden die Cubis entlohnt (vom Staat) und diese bezahlen damit auch, wenn sie nicht irgendwie an die Touristenpeso kommen. Für uns spielt der CUP praktisch keine Rolle. Der größte Schein beim CUP ist der 100er, das sind 4 USD. Momentan ist man offenbar kurz davor, größere CUP Scheine rauszugeben, nämlich 200, 500, 1000, weil der CUC abgeschafft werden soll. 1000 CUP sind 40 USD, immer noch ziemlich umständlich, wenn man damit einen neuen Kühlschrank bezahlen will. Also wird man über kurz oder lang was anderes einführen, was auch immer.

Ich hatte ja gedacht, sie wollen den CUP abschaffen und nicht den CUC , aber hier liest man was anderes:

http://www.neues-deutschland.de/arti...fuer-kuba.html

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