HOMEHOME
 
  Handicapped Corner  Login    Gratis Registrierung   

Alle neuen Beiträge    Startseite   
 
Translator


LUSTHAUS - Das Forum. Für richtige Männer. Und echte Frauen.
 Das lustige Sexforum, Erotikforum, Hurenforum OHNE Zensur

              


    LUSTHAUS Erotikforum

AO - Alles ohne Kondom - ist verantwortungslos und dumm und gefährdet deine Gesundheit und die Gesundheit anderer...

Wer ist online? Benutzerliste Insiderforen Suchen Alle neuen Beiträge & Berichte       Off-Topic Alle Foren als gelesen markieren
Zurück   LUSTHAUS Sexforum > Erotikforum > SEX Talk, SMALL Talk, ... > SMALL Talk (allg.) > Red Light NEWS
  Login / Anmeldung  

































Dein Banner hier?
.



 
Themen-Optionen Thema durchsuchen
Alt  04.02.2015, 21:26   # 1
Louis111
 
Mitglied seit 17. January 2013

Beiträge: 642


Louis111 ist offline
Post Neues Prostitutionsgesetz - Gesetzentwurf - Bundesweite Kondompflicht

Gesetz zur Prostitution: Koalition einigt sich auf Kondomzwang für Freier

Von Ann-Katrin Müller

Käuflicher Sex ohne Kondom ist künftig bundesweit verboten. Darauf einigten sich Union und SPD. Ein Mindestalter für Prostituierte soll es aber nicht geben - ebenso wenig wie Zwangsuntersuchungen.

Berlin - Monatelang haben sie gestritten, gestern Abend stundenlang getagt. Nun haben sich die Fachpolitiker von Union und SPD über die letzten Punkte zur Reform des Prostitutionsgesetzes geeinigt. Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig ist dafür zuständig, wollte aber sichergehen, dass die Union ihren Gesetzentwurf dann auch mitträgt.

Unter anderem soll nun die Kondompflicht bundesweit in Bordellen eingeführt werden - der SPIEGEL hatte bereits im August über dieses Vorhaben berichtet. Allerdings sollen dabei nicht die Sexarbeiterinnen bestraft werden, sondern nur die Freier. Wie die Kontrolle funktionieren soll und welche Sanktionen es geben soll, sollen die Länder frei entscheiden können.
Frauen- und Prosituiertenverbände sowie viele SPD-Politiker hatten eine Kondompflicht bis zuletzt kritisiert, da dabei immer nur die Sexarbeiterinnen bestraft würden. Dies könne man am Beispiel Bayern sehen, wo nur sie und nicht die Freier mit Zwangsgeldern belangt werden. Ansonsten gibt es bislang nur im Saarland eine Kondompflicht, sie wird dort allerdings nicht kontrolliert.

Schon im August hatte es Gespräche gegeben, man einigte sich auf eine Anmeldepflicht für die Prostituierten und eine Betriebsstättenerlaubnis für Bordellbetreiber - ebenso wie auf das Verbot von Flatrate-Sex, Gangbang-Partys und Werbung für ungeschützten Verkehr.

Doch bis zuletzt waren vor allem drei Punkte strittig. So wollte die Union ein Mindestalter einführen, erst ab 21 Jahren hätte man demnach als Prostitutierte arbeiten dürfen. Dieses sogenannte Mindestalter wird es nicht geben, heißt es bei Teilnehmern der gestrigen Sitzung, allerdings soll es für die 18- bis 21-Jährigen demnächst besondere Auflagen geben. So soll ihre Anmeldung als Prosituierte immer nur für ein Jahr gelten, außerdem sollen sie alle sechs Monate zur medizinischen Beratung müssen, nicht nur einmal im Jahr wie ältere Prostituierte.

Statt der von der Union geforderten Zwangsgesundheitsuntersuchung, womit der sogenannte Bockschein wieder eingeführt worden wäre, sollen Prostituierte nun alle zwölf Monate zu einer "medizinischen Beratung" gehen, eine Untersuchung ist nicht notwendig.

Nur wenn ein Arzt eine solche Beratung bestätigt, kann sich eine Prostituierte künftig anmelden, um in dem Gewerbe zu arbeiten. Sie muss allerdings nicht bei einem Gynäkologen stattfinden, wie von der CSU gefordert, sondern kann auch bei einem niedergelassenen Arzt oder beim Gesundheitsamt stattfinden.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...a-1016671.html

Antwort erstellen          Mit Zitat antworten

KOMMENTARE und ANTWORTEN dazu...
Alt  02.10.2016, 14:22   # 348
LonelyJoe
Pauschalclubber
 
Mitglied seit 20. January 2013

Beiträge: 1.001


LonelyJoe ist offline
Zitat:
Wie soll da die Kondompflicht durchgesetzt werden?
Die Kondompflicht ist gesetzlich geregelt, der Betreiber muss einen Aushang dazu haben.
Durchsetzen muss er nichts, darf er auch gar nicht.

Arbeitet sie allein: wenn sie kein Geld für Sex nimmt, darf sie auch ohne Gummi poppen. Wenn er sie für einen guten Ratschlag bezahlt und nicht für den Sex, können sie auch machen, was sie wollen.

Zitat:
Und wie ist das mit dem sexuellen Selbstbestimmungsrecht vereinbar?
wenn du dir mal Kommentare von Juristen durchliest, sind da noch mehr Punkte drin, die gegen Grundrechte verstoßen. Ebenfalls verstöß vieles gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, der freien Berufsausübung usw.
Da die Politiker das anders sehen, sind betroffene Personen gefragt, dagegen vorzugehen und die von der Verfassung und durch das Gesetz eingeschränkten Rechte einzuklagen.

Auch das ein Freier mit einer Summe von 5-50.000 € bestraft werden soll, nur weil er ohne Gummi gefickt hat, zeigt doch, wie weit die Politiker da aus der Spur sind. Wenn das nicht unverhältnismäßig ist, was dann.
Antwort erstellen         
Danke von
Alt  02.10.2016, 12:43   # 347
mr.cock27
 
Benutzerbild von mr.cock27
 
Mitglied seit 29. December 2014

Beiträge: 733


mr.cock27 ist offline
https://www.bundesregierung.de/Conte...utzgesetz.html
Zitat:
Der Bordellbesitzer darf den Prostituierten keinerlei Weisungen oder sonstige Vorgaben zu Art und Ausmaß der sexuellen Dienstleistungen geben
Wie soll da die Kondompflicht durchgesetzt werden? Und wie ist das mit dem sexuellen Selbstbestimmungsrecht vereinbar?
Antwort erstellen         
Alt  01.10.2016, 11:27   # 346
LonelyJoe
Pauschalclubber
 
Mitglied seit 20. January 2013

Beiträge: 1.001


LonelyJoe ist offline
Zitat:
+++ TV - Tipp: Heute abend 20:15 Uhr
...kommt auf "3sat" eine Sendung "Das Geschäft mit dem Sex"
Das ist eine alter Film aus Ende 2015, der wurde schon mehrfach gezeigt. Findet man auch bei Youtube.
Was mich dabei echt nervt sind diese Standardaussagen, mit denen nur Stimmung gemacht wird.

200-400.000 Prostituierte:
--> nur so wenige ? Weinberg von der CDU redet von 800.000

es kommen jede Woche Busse voller Frauen aus Osteuropa.
--> Alles Huren ?? Oder auch Putzfrauen, Zimmermädchen usw. ?

Viele Frauen flüchten sich in die Armutsprostitution, weil sie keine andere Chance sehen, in ihrem Heimatland ihre Familie zu ernähren.
--> hier sollten die Dokumacher mal sagen, was denn eine Arbeiterin als Mindestlohn pro STD dort verdient : in ROM: € 1,4, BUL: € 1,24 HUN: € 2,06, dann erklärt sich auch, warum sie hierher kommen.
https://de.statista.com/statistik/da...hne-in-der-eu/

Deutschland entwickelt sich zum "Puff Europas"
--> wir sind nun mal das bevölkerungsreichste Land, Dänemark wird uns nie übertreffen.

usw. usw.
Antwort erstellen         
Danke von
Alt  01.10.2016, 10:51   # 345
LonelyJoe
Pauschalclubber
 
Mitglied seit 20. January 2013

Beiträge: 1.001


LonelyJoe ist offline
Zitat:
Zitat von Don Loco
Aber ich gebe dennoch zu bedenken, dass auch die Stimmung im Clubbereich unter der geänderten Unterbringung leiden wird.
Das wird es sicherlich. Ich glaube, alle müssen mehr aufpassen, die Behörden können die Betriebserlaubnis entziehen, wenn etwas falsch läuft. Betrachten wir aber mal nur das Übernachtungsthema. Derzeit ist es ja meist so, dass die Frauen für die Übernachtung im Club etwas zahlen. Rechnen wir mal um es einfach zu machen mit 10 € pro Nacht.

Wenn wir mal von einem Pauschalclub ausgehen, in dem 8 Frauen arbeiten, ergibt sich für den Club
8 Frauen = €80/Tag x 30 Tage = € 2.400 im Monat Einnahmeverlust für den Club, d.h. . € 28.800,-- Verlust pro Jahr.

Nehmen wir einmal an, ein Clubbesitzer hat ein Interesse daran, dass die Frauen bei ihm arbeiten und bietet ihnen einen Vermietungsservice mit einer externen Unterbringung. Das erleichtert die Zimmersuche erheblich. Dann könnte er eine Wohnung in Clubnähe anmieten, wo die Frauen schlafen können. Sagen wir mal 4 Zimmer, 8 Betten mit Kosten von 1.000 € im Monat warm, d.h. es kostet € 5 pro Frau und Nacht. Wenn der Betreiber nun € 15 € nimmt, ist es für ihn kostenneutral und für sie ist es besser als ein Monteur- bzw. demnächst Nuttenzimmer. Bleibt noch der Shuttleservice, der zu Lasten der Damen gehen wird. Großraumtaxi, morgens um 10:00 für € 20,--.

Ändert sich etwas für die Frauen ? Es wird für sie teurer.
Ändert sich etwas für den Freier, der so einen Club besucht ? Evt. wird es auch etwas teurer. Limits gibt es heute ja schon fast überall. Mit Gummi wird sowieso gefickt. Blasen ohne wird es nur geben, wenn er auf dem Zimmer etwas Geld hinlegt oder sie kein Gummi lutschen mag. Bei Stammkunden wird darüber nicht einmal gesprochen, wetten ?

Das mit dem Kondomzwang ist ziemlich bescheuert. Blasen ohne darf nicht sein, aber Lecken ohne ist ok ? Warum ? Besteht da nicht auch eine Ansteckungsmöglichkeit ? Und wie ist es mit Küssen ohne, Fingern ohne, Anfassen ohne, Körperkontakt beim Ficken ?
--> ich bin sicher, in einem Jahr gibt es nur noch Ganzkörperkondome.
Antwort erstellen         
Danke von
Alt  01.10.2016, 02:47   # 344
Don Loco
 
Mitglied seit 18. April 2015

Beiträge: 50


Don Loco ist offline
@ LonelyJoe:
Ich gebe Dir gerne in weiten Teilen Recht. Wir sind nämlich gar nicht so weit voneinander entfernt. Wir beide sind der Ansicht, dass es im Terminbereich zu den größeren Verwerfungen kommen wird. Aber ich gebe dennoch zu bedenken, dass auch die Stimmung im Clubbereich unter der geänderten Unterbringung leiden wird. Ich kenne diese Montageabsteigen, habe als Montageeinsatzleiter früher selber schon in solchen gehaust. Aber wenn ich mir da 4-5 Damen drin vorstelle, mitsamt den Reibereien und der mangelnden Hygiene, dann - so meine Befürchtung - wird das trotz Shuttleservice insgesamt zu schlechterer Laune und damit zwangsläufig auch schlechterem Service der Mädels führen. Leider.

Bei Bayern gebe ich Dir ebenfalls Recht - ich hatte mich dummerweise selbst als Beispiel genommen; ich wohne in Bayern, würde da aufgrund der Gesetzeslage aber niemals "jagen" gehen - Mein Jagdgebiet liegt daher ausschließlich in BW. Noch.

Naiv finde ich eigentlich gar nicht Dich, sondern diejenigen FK, die der Ansicht sind, es würde sich so gut wie gar nichts ändern, wobei mir vor allem Sorgen macht, dass nach erfolgter Evaluation in ein paar Jahren eine Allianz aus CDU/CSU und eventuell AfD ein Verbot nach dem schwedischen Modell anstreben wird. Denn die Kriminalität im "Milieu" wird durch diese Neufassung definitiv sukzessive ansteigen.

@ William Masters:
Zunächst eine ehrliche Entschuldigung: Ich habe verallgemeinert, ein aus wissenschaftlicher Sicht unverzeihlicher Fehler, daher kam diese Kritik vollkommen zurecht. Natürlich wird es auch in der Union Politiker*innen geben, die gegen ein Prostitutionsverbot sind, sowie es sicherlich auch in der SPD Politiker*innen gibt, die für ein solches einstehen.

Aber in der Tendenz bleibe ich bei meiner Meinung. Als Alice Schwarzer mit Ihrem Buch und Ihrer intoleranten Hetze den Stein ins Rollen brachte (habe ich übrigens in meinem ersten Post hier durchaus zum Ausdruck gebracht, aber Gesetze werden nun mal immer noch von Politikern und nicht Emma-Redakteurinnen auf den Weg gebracht), sind zunächst sofort Politiker der Union auf den Zug aufgesprungen und haben gleich in den üblichen Talkshows auch bei uns ein Verbot nach dem schwedischen Modell gefordert. Und natürlich gibt es wertkonservative Politiker. Wie sollte man denn einen Kauder oder einen Brinkhaus oder einen Huber sonst bezeichnen? Empathische Althippies? Gut, wir können uns über die Definition streiten, aber das wäre aus meiner Sicht reine Haarspalterei.

Den gemäßigten Teilen der Union und der überwiegenden Mehrheit der SPD ging ein Verbot aber zu weit; diese wollten lediglich eine Neufassung der bestehenden Gesetze.

Das ist nämlich das Problem in Deinem (Ich hoffe, ich darf Du sagen unter uns FK) Post. Du vermischt 2 grundsätzlich verschiedene Ansätze:
- Ein generelles Verbot der Prostitution wie in Schweden;
- Eine Neufassung der bestehenden Gesetze.

Der Ruf nach einem Verbot kam und kommt fast ausschließlich aus der Union. Daher auch meine Kritik. Diese Leute sorgen sich nicht um die SDL; die wollen einfach nur (in Allianz mit radikalen Feministinnen), dass dieser Sündenpfuhl verboten wird, je schneller, desto besser. Richtig ist natürlich, dass die schwedischen Sozialdemokraten dies auch mehrheitlich (und ja leider auch erfolgreich) wollten; sie sind aber in diesem Punkt nicht mit den deutschen Sozialdemokraten zu vergleichen.

Die Neufassung - da gebe ich Dir vollkommen Recht - wird von der SPD, aber auch der CDU/CSU gleichermaßen voran getrieben. Ich nehme einer Frau Schwesig - die sich im übrigen klar gegen ein Verbot ausgesprochen hat - jedoch ab, dass sie tatsächlich die Welt für die SDL ein bisschen besser machen will. Das nehme ich übrigens allen Politiker*innen ab, die von Anfang an gegen ein Verbot und für eine Neuregelung eingetreten sind. Aber wir wissen ja alle - gut gemeint ist eben leider nicht immer gut gemacht.

Die alten erfahrenen Unionsgranden jedoch, die eigentlich ein Verbot der Prostitution anstreben (vermutlich aus falsch verstandenem christlichem Eifer), haben es wieder einmal verstanden, eine weitere junge, naive und unerfahrene SPD-Ministerin der GROKO nackt am Nasenring durch die Manege zu zerren, ohne dass die Frau dieses auch nur bemerkt hätte. Denn die wirklich unguten und kontraproduktiven Verschärfungen des neuen Gesetzes kommen nun mal hauptsächlich aus der Union, meiner persönlichen Ansicht nach schon mit dem Hintergedanken versehen, die daraus resultierenden Verschlechterungen zum Anlass zu nehmen, doch noch irgendwann ein Verbot durchzusetzen.

Und noch ein Punkt:
Dezidierte, rationale, logische und besorgte Stellungnahmen bzw. Kritik bezüglich der Neufassung des Gesetzes habe ich außer von den Prostituiertenverbänden und dem Bund deutscher Juristinnen (die übrigens in ihrer Stellungnahme zum Ausdruck bringen, dass der Tenor dieses Gesetzes nicht darauf abzielt, die Lage der SDL zu verbessern, sondern vielmehr darauf, Prostitution ganz allgemein zu erschweren und sogar zu verhindern) bisher nur von linken Landespolitikerinnen (SPD, Grüne, Linke) vernommen. Eine derartige Stellungnahme seitens einer Unionspolitikerin habe ich dagegen bis dato leider nicht vernommen. Schade.

lg,
Euer Don
Antwort erstellen         
Alt  30.09.2016, 18:09   # 343
DirtyDiddy
Saloon & Lounge CdC
 
Benutzerbild von DirtyDiddy
 
Mitglied seit 26. September 2015

Beiträge: 5.096


DirtyDiddy ist offline
Arrow +++ TV - Tipp: Heute abend 20:15 Uhr

...kommt auf "3sat" eine Sendung "Das Geschäft mit dem Sex"

Zitat:
Das Geschäft mit dem Sex
Zitat:


Prostitution ohne Grenzen?
Dokumentation, D 2015, 45 Min.
20:15
Zitat:
Deutschland entwickelt sich zum "Puff Europas". Die Autoren Sabine Harder und Edgar Verheyen haben sich auf eine Spurensuche in die Welt des Rotlichtmilieus aufgemacht. Bei ihrer Recherche treffen die Autoren auf unterschiedliche Lebensgeschichten, auf Freiwillige, Gezwungene und Gebrochene, auf Profiteure und Verlierer. Und auf eine Politik, die sich schwer tut, dem boomenden Geschäft mit dem Sex Grenzen zu setzen. Durch das Prostitutionsgesetz von 2002 sollte die Lage der Prostituierten in Deutschland eigentlich verbessert werden. Um denen zu helfen, die sie erbringen, sollten sexuelle Dienstleistungen aus einer juristischen Grauzone geholt werden. Doch der Plan ging nicht auf. Im Gegenteil, das Geschäft wächst unaufhörlich. Dies gilt besonders für den Südwesten. Denn seit Frankreich die Kunden von Prostituierten mit Strafe bedroht, weichen diese ins Grenzgebiet nach Deutschland aus: nach Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Städte wie Trier, Bad Kreuznach oder Kaiserslautern haben inzwischen ihre "Laufhäuser". Auch im Saarland sind angesichts der schärferen Prostitutionsgesetze im Nachbarland zahlreiche Straßenstriche und neue Bordelle entstanden. Das Bundesland fürchtet eine wachsende Zahl von Prostitutions-Grenzgängern. In einem ersten Film berichteten die Autoren über etablierte Vorzeigebordelle, die sogar einen eigenen Pressesprecher beschäftigen. Und sie dokumentierten den knallharten Alltag auf dem Straßenstrich in deutschen Städten. Dort bieten meist osteuropäische Frauen ihre Dienste zu Dumpingpreisen an. "Manche Freier wollen Sex für zehn Euro und wir müssen arbeiten, sonst können wir die Miete für unser Zimmer nicht zahlen", erzählen mehrere Frauen aus Ungarn. Viele Städte im Südwesten werden von osteuropäischen Prostituierten nahezu überschwemmt. In Stuttgart kommt jede Woche ein Bus mit rumänischen Frauen an. Viele Frauen flüchten sich in die Armutsprostitution, weil sie keine andere Chance sehen, in ihrem Heimatland ihre Familie zu ernähren. Doch jetzt regt sich Widerstand aus der Politik. Die große Koalition will auch deshalb im Prostitutionsgesetz wichtige Punkte neu regeln. Von einer Kondom-Pflicht ist die Rede, auch von einer Altersbegrenzung für Prostituierte. Auch viele Städte im Südwesten verschärfen die Regeln. In Stuttgart und Saarbrücken gab es eine Großrazzia in einem Großbordell. Der Verdacht: Menschenhandel und betrügerische Geschäfte. Die Prozesse laufen noch, das Bordell allerdings wird ebenfalls weiterbetrieben, unter anderer Leitung.
Quelle: https://kurier.at/tv/detail.php?aID=...it%20dem%20Sex
__________________
egDD
member of "Los Lisaficionados"

Für
"The Prairie Gent & Havanna Club"-Gäste: Meine ("Essens"-) Bilder sind (fast immer) klick- und vergrößerbar ...
Wer tiefer in die Terminologie der Protagonisten eintauchen möchte: das "TPG&HC-Wörterbuch"
Antwort erstellen         
Danke von
Alt  28.09.2016, 20:26   # 342
William Masters
Sexologe
 
Benutzerbild von William Masters
 
Mitglied seit 11. May 2015

Beiträge: 50


William Masters ist offline
Parteipolitik

Zitat:
Zitat von Don Loco
Die Politiker*innen der CDU/CSU dagegen sind gewieft: Die wissen genau was passieren wird, aber denen geht es ja auch nicht um die Sorgen der SDL - die wollen einfach nur, dass die Prostitution in ein paar Jahren verboten wird.
Diese parteipolitische Zuweisung ist vielleicht nicht nur falsch - immerhin sind Wertkonservative keine Prostitutionsfreunde: aber Wertkonservative gibt es doch gar nicht mehr.

Die einseitige Zuweisung zur Union vergisst und verfälscht, dass die Antiprostitutionskampagne vor allem aus der feministischen Ecke kam. Wir erinnern alle die wirklichkeitsfremde Hetze von Alice Schwarzer. Auch das durch und durch sozialdemokratistische Schweden als Vorreiter dieser Politik unterstreicht dies.

Weitergetrieben wird die Kampagne in Deutschland von SPD-Ministern wie Manuela Schwesig und Justizminister Heiko Maas. Letzterer bringt sowieso jeden Monat ein neues Kontroll- und Verschärfungsgesetz aufs Tapet. Man denke auch an die jüngste Kampagne gegen sexistische Werbung. Als moralisch aufgeblasene "Verbotsparteien" gerieren sich hierzulande doch vor allem SPD und Grüne. Von ihrer eigenen Gesetzesreform zur Liberalisierung der Prostitution wollen die immer weniger wissen. Das ist leider der Zeitgeist. Die Konservativen spielen dabei die geringste Rolle.
__________________
Im Dienst der Wissenschaft
Antwort erstellen         
Alt  25.09.2016, 07:13   # 341
LonelyJoe
Pauschalclubber
 
Mitglied seit 20. January 2013

Beiträge: 1.001


LonelyJoe ist offline
Zitat:
Die SDL, die in die Illegalität getrieben werden, können natürlich nicht mehr offen werben.
Natürlich nicht.

Zitat:
Für die Damen, die auf sich allein oder zu zweit auf den verschiedenen Portalen anbieten, bedeutet dies mehrheitlich das Aus. Nur die wenigsten werden sich registrieren, wegen den höheren Kosten und der Angst, aus der Anonymität zu fallen. Die Mehrzahl wird entweder ganz aufhören oder eben illegal weitermachen. Dadurch kommt es automatisch zu einem Anstieg von Kriminalität, Menschenhandel und Zuhälterei.
Da gebe ich dir Recht. Ich hatte den Punkt, da wird sich wenig ändern auf Clubs bezogen. Aus Sicht eines heutigen Pauschalclubgängers der es gewohnt ist, für 80-100€ 3-4 Nummer inkl. FO zu bekommen, wird sich wahrscheinlich wenig ändern. Es wird keine großen Preiserhöhungen geben, weil die Leute die dorthin gehen, nicht einfach das doppelte zahlen werden. Und die Frauen, die dort arbeiten, sich oft auch mit weniger zufrieden geben. Es gibt genügend Frauen aus Osteuropa, die hier Geld verdienen wollen, die werden nicht von heute auf morgen verschwinden.
Im Bereich der Wohnungsbordelle wird sich sehr viel ändern bzw. viele werden schließen müssen. Das viele sich nicht registrieren werden (die Schätzung liegt bei 50%) ist bekannt. Viele werden im Web inserieren, aber nicht als Handwerker, sondern suche Nebenjob, oder so. Das sieht man an Schweden. Internetangebote haben sich dort verzehnfacht.
Zitat:
In Bayern ist FO und FT auch deswegen problemlos möglich, weil die Mädels genau wissen, dass die Kunden sonst einfach das Bundesland wechseln.
Unsinn, das ist viel zu weit. Das regelt schon der Wettbewerb vor Ort. Wenn DL A es nicht macht, geht der Freier zu DL B. Genauso wie es mit AO ist, wenn sie es nicht tut, macht es eine andere. Geh mal nach FFM Bahnhofviertel, da läuft es genauso ab.

Zitat:
Die größeren Häuser werden natürlich versuchen, legal zu bleiben - ergo werden die Löcher anmieten,
Passiert heute schon im Monteurbereich, da zahlen die 10-15€ pro Nacht. Es wird mehr "Monteurwohnungen" geben mit Shuttleservice, wetten ?

Zitat:
Aber schön, dass die Naiven sich (noch) ihre kleine heile Welt bewahren - ist doch auch positiv, oder?
Von Naivität bin ich weit entfernt, ich denke nur, man wird Möglichkeiten finden.
Antwort erstellen         
Alt  25.09.2016, 03:42   # 340
Don Loco
 
Mitglied seit 18. April 2015

Beiträge: 50


Don Loco ist offline
Lieber LonelyJoe,

also 1. dienen Kondome (soviel ich weiß) in erster Linie immer noch der Verhütung und erst in 2. Linie der Vermeidung von Krankheiten. Und da die Dame von Fellatio nun mal nicht schwanger werden kann (gut, der Boris hat's im Kleiderschrank mal geschafft, aber Dr. Sommer von der Bravo sagt eigentlich nein ), müsste mein Oral C qualitativ gar nicht soooo gut sein. Wenns mal kaputt geht, geht's halt kaputt. Ob die SDL jetzt blank bläst oder mit dem defekten Spezialkondom....
War jetzt eh nicht so bierernst gemeint und der Punkt im Gesetz bereitet mir auch keine großen Kopfzerbrechen.
Außerdem wird das Material immer besser - als ich vor 30 Jahren mit dem Poppen angefangen habe, standen die Dinger noch von alleine aufrecht...gefühlsecht war da gar nix. Da hätte man auch gleich eine Betäubungscreme auftragen können...

2) hast Du SuaveGentleman und mich wohl mißverstanden: Die SDL, die in die Illegalität getrieben werden, können natürlich nicht mehr offen werben. Oder hast Du in der SZ schon mal gelesen: "Handwerker fließt Ihr Bad, aber nur gegen bar und ohne Rechnung?"
Diese Mädels können sich zudem bei Problemen nicht mehr an Polizei oder Gerichte wenden -> Folge: Revival der Zuhälterei.

Zudem muss ich leider energisch intervenieren: nächstes Jahr wird sich ALLES ändern! Nicht wegen der Kondompflicht, die ist tatsächlich PillePalle (wird aber selbstverständlich dennoch FO und FT verteuern), sondern wegen der Zwangsregistrierung und -Beratung und dem Punkt, dass die Mädels nicht mehr an der Verrichtungstätte übernachten dürfen. Für die Damen, die auf sich allein oder zu zweit auf den verschiedenen Portalen anbieten, bedeutet dies mehrheitlich das Aus. Nur die wenigsten werden sich registrieren, wegen den höheren Kosten und der Angst, aus der Anonymität zu fallen. Die Mehrzahl wird entweder ganz aufhören oder eben illegal weitermachen.
Dadurch kommt es automatisch zu einem Anstieg von Kriminalität, Menschenhandel und Zuhälterei.
Wie in den 70ern wird dann eine schmierige Type am Bahnhofseck männliche Passanten ansprechen: Na, haste Bock...?

Werbung? Bilder? Forenvergleiche? - Vergiss es!

Die größeren Häuser werden natürlich versuchen, legal zu bleiben - ergo werden die Löcher anmieten, in denen dann 4,5 legale Termindamen auf 25 qm mit einer Toilette und nem kleinen Waschbecken hausen werden. Klar, liebe SPD, ist ja dann wesentlich hygienischer als die Verrichtungsstätte selbst. Da könnte man zwar ein frisches Bettlaken aufziehen, aber...

Das wird Tagsüber in den Häusern sicherlich zu einer lockeren, entspannten, sympathischen Atmosphäre mit gut gelaunten und tipptopp sauberen und gepflegten SDL führen...

Ach ja, noch eins: In Bayern ist FO und FT auch deswegen problemlos möglich, weil die Mädels genau wissen, dass die Kunden sonst einfach das Bundesland wechseln. In welches Bundesland sollen wir denn ab dem 01.07. wechseln? In den "Kanton", in dem die Leute so seltsam reden? Das Blöde ist, da muss man immer den Anhänger mitnehmen, damit das viele Geld reinpasst...

Und dann, in ein paar Jahren, werden die uralten Konservativen, die eh keinen mehr hochkriegen, in unheiliger Allianz mit männerhassenden Feministinnen die erste Evaluation der Prostitution - "was, mehr Kriminalität, mehr Menschenhandel, mehr Zuhälterei trotz unseren schönen Neuregelung, unglaublich, so ein schändlicher Sumpf, das müssen wir jetzt aber wirklich verbieten..." die schwedische Variante einführen. Und das war's dann mit unserem Hobby. GAME OVER.

Aber schön, dass die Naiven sich (noch) ihre kleine heile Welt bewahren - ist doch auch positiv, oder?


Euer Don
Antwort erstellen         
Danke von
Alt  24.09.2016, 12:28   # 339
LonelyJoe
Pauschalclubber
 
Mitglied seit 20. January 2013

Beiträge: 1.001


LonelyJoe ist offline
Zitat:
wenn die ganzen SDL keine Werbung mehr machen dürfen
Werben dürfen sie doch weiterhin, kein Problem.
Nur GV ohne Komdom bewerben etc. darf niemand.

Zitat:
ist wohl klar, dass nur noch die edel-variante übrig bleibt, die sich eh nur die politiker leisten können
In Berlin hat man doch alle Auswahl. Die Konkurrenz ist sehr groß, Osteuropa ist nah. Dort bekommst du das Mädel schon ab 75 € frei Haus serviert. Sowas wird sich auch nicht ändern. Flatrate gibt es dort heute noch von 11-16:00 !!! für 60 €, von 19-24:00 für 80€. Es gibt mehrere Möglichkeiten, auch so ein niedriges Preismodell halbswegs auch ohne Flatrate oder Pauschalclub zu halten.
Wenn ihr mich fragt, wird sich da wenig ändern, für alles gibt es einen Markt. Die Idee, alles wird auf einmal hochpreisig ist eine Illusion. Im ganzen Gesetz findet man KEINE Angabe zu Preisvorstellungen. Als Betreiber muss bzw. darf man gar keine Angaben zu Preisen machen, wenn die Frauen selbständig sind. Die Leute müssen halt mit mehr den Behörden reden, mal Essen gehen usw. und sich sonst klar an den Wortlaut des Gesetzes halten. Nur wenn die Behörden einen Laden nicht wollen, wird er geschlossen. Das ist leider vielerorts zu erwarten.

Zitat:
reines Fellatio-Kondom
Vergiss es, Kondome dienen zur Vermeidung von Krankheiten, je dünner desto eher besteht die Gefahr, dass es kaputt geht. Evt. sind dann auch mehr natürliche Löcher drin. Du benötigt für den Herstellungsprozess eine bestimmte Stabilität der Masse. Das wird nicht funktionieren.

Man könnte aber ein Kondom nehmen und das vordere Stück einfach abschneiden, es steht nirgendwo, dass das Kondom nicht abgeschnitten werden darf, nur das eins benutzt werden muss.
Aber selbst wenn man so ein Quatsch nicht macht. Die gute DL wird sich dem Wunsch FO nicht verschließen, Gummilutschen ist auch nicht sonderlich geschmackvoll. Warum denn auch, es wird doch eh keine Kontrollen der Kondombenutzung geben. Im Puff hängt ein Schild und das war es. Gibt es in Bayern in real heute kein FO oder FT ? Wer es glaubt.

Zitat:
Das Gesetz strotzt nur so vor unbestimmbaren Begriffen und handwerklichen Fehlern
Das ist zum Einen reine Absicht. Das gibt den Behörden mehr Raum, Bordelle nach Gutdünken abzulehnen.
Andererseits haben die Parteien ja seit Jahren gekämpft, jeder hatte unterschiedliche Vorstellungen und Schwerpunkte, alles Mögliche musste da jetzt rein, ob sinnhaft oder nicht.
Das macht es allerdings auch angreifbar, vieles im Gesetz ist ja moralgetrieben und lebensfremd dazu. Das haben Theoretiker geschrieben, die bestimmte Vorstellungen haben, wie es nach ihrer Auffassung sein sollte bzw. wie nicht. Sowas wird niemals gut, Grundrechtsverstöße und Verstöße gegen EU-Richtlinien sind ja schon angemerkt worden.

Warten wir es ab.
Antwort erstellen         
Danke von
Alt  24.09.2016, 04:42   # 338
SuaveGentleman
 
Mitglied seit 6. November 2014

Beiträge: 14


SuaveGentleman ist offline
wenn die ganzen SDL keine Werbung mehr machen dürfen, ist wohl klar, dass nur noch die edel-variante übrig bleibt, die sich eh nur die politiker leisten können
Antwort erstellen         
Danke von
Alt  24.09.2016, 00:46   # 337
Don Loco
 
Mitglied seit 18. April 2015

Beiträge: 50


Don Loco ist offline
noch was...

Mir ist noch etwas eingefallen; eigentlich geht es in dem Thread ja um die Kondompflicht.

Wäre ich Hersteller von Kondomen, dann wäre jetzt doch eine gute Zeit, ein reines Fellatio-Kondom auf den Markt zu bringen - was meint Ihr?

Mir schweben da zwei Alternativen vor:

Variante 1: 10 oder von mir aus auch 100 mal dünner als das momentan dünnste auf dem Markt befindliche. Da es ja "nur" oral benutzt wird, müsste es ja nicht industriell getestet werden (Schwanger geht ja dann schlecht). Die Hersteller müssten dann nur einen Warnhinweis anbringen à la: ACHTUNG: NICHT FÜR VAGINALEN ODER ANALEN GEBRAUCH GEEIGNET! BEI NICHTBEACHTUNG ÜBERNIMMT DER HERSTELLER KEINE HAFTUNG FÜR DIE FOLGEN! Der Präser hieße dann beispielsweise: Oral C (C für Condom).

Variante 2: Kondom schmilzt bei längerem Blasen. Da der Rand dranbleibt, kann ein eventueller Kontrolleur nicht erkennen, dass der Rest nicht mehr existent ist...Außerdem wäre ja dann der Vorschrift genüge getan, man(n) und Frau hätten ja in der Tat ein Kondom benutzt. Oder sind die im Gesetz genau spezifiziert?

Übrigens, auch die Schweden reagieren wohl gewitzt auf das intolerante Prostitutionsverbot (habe ich zumindest so gehört, ob es tatsächlich stimmt, weiß ich nicht):
1) Die SDL verkauft dem Kunden einen Pfennigartikel (z.B. Überraschungsei-Inhalt) zu 150,- oder mehr €. Ist ja nicht verboten.
2) Ein paar Tage oder Wochen später haben die Beiden dann einvernehmlichen Verkehr, ohne dass dabei Geld fließt.
Ist dann halt GV zwischen zwei Geschäftsleuten, der ja im Prinzip auch nicht verboten ist. Es muss nur Zeit dazwischen sein. Schon daran sieht man, wie bescheuert das Verbot eigentlich ist.

LG,
Euer Don
Antwort erstellen         
Alt  24.09.2016, 00:21   # 336
Don Loco
 
Mitglied seit 18. April 2015

Beiträge: 50


Don Loco ist offline
so meine Überlegungen...

Ich finde, Ministerin Steffens hat vollkommen Recht mit Ihrer Analyse. War aber jetzt auch nicht so schwer. Was wird denn ab dem 01.07.17 konkret passieren?

Ein Teil der SDL wird registriert weitermachen, ein Teil aufhören, aber viele werden tatsächlich in die Illegalität gehen (müssen). Auf der einen Seite brauchen sie ja das Geld zum Leben (und anders als Frau A. Schwarzer sich das wahrscheinlich denkt, können die nicht einfach alle in 3-Monatskursen zu Juristinnen, Ingenieurinnen, Ärztinnen etc. umschulen und dann weiterhin fette Kohle verdienen), auf der anderen Seite wollen/können sie verständlicherweise nicht so einfach aus der Anonymität. Sie haben ja immerhin auch ein Leben danach.

Daraus ergeben sich für sie 2 Probleme:
1) kein Schutz mehr durch Polizei und Gerichte
2) keine offene Werbemöglichkeit mehr

Sie brauchen also einen Beschützer und Vermittler: na - wer wird das wohl sein? Richtig - der gute alte Zuhälter! Die dürften sich bereits die Hände reiben!

Dieses Gesetz wird witzigerweise zum genauen Gegenteil dessen führen, was die SPD-Politiker*innen eigentlich erreichen wollten: mehr Menschenhandel, mehr Zuhälterei, mehr Bereichskriminalität etc..

Den SPDlern um Schwesig glaube ich nämlich schon, dass die bessere Zustände für die SDL erreichen wollen; aber es ist so wie schon in der ganzen großen Koalition - sie werden von der CDU/CSU wie die Sau durchs Dorf getrieben und merken es in ihrer verblendeten Beschränktheit noch nicht einmal. Man denke nur an die Ausnahmen beim Mindestlohn oder die 9-monatige Anpassung beim Equal Pay in der Zeitarbeit. Und danach feiert sich die SPD für Gesetze, die dank der Ausnahmen durch CDU/CSU die Druckerschwärze nicht wert sind...naja, lassen wir das.

Die Politiker*innen der CDU/CSU dagegen sind gewieft: Die wissen genau was passieren wird, aber denen geht es ja auch nicht um die Sorgen der SDL - die wollen einfach nur, dass die Prostitution in ein paar Jahren verboten wird. Und so höre ich diese Pharisäer jetzt schon (nach der erfolgten Evaluation der Sexarbeit in ein paar Jahren):

"Der Sumpf ist noch viel schlimmer geworden, Menschenhandel, Zuhälterei, Kriminalität überall...Diese Zustände müssen jetzt endlich verboten werden! Erwachsene Menschen, die sich einfach über die staatlich verordnete Moral hinwegsetzen, Sodom und Gomorrha, wohin man blickt - sperrt sie ein, die Missetäter!" Sagt mal, Seht Ihr auch gerade einen uralten unsympathischen Mann mit ausgestrecktem Zeigefinger?

Dabei werden sie natürlich geflissentlich verschweigen, dass die Zustände sich WEGEN der Neufassung des Gesetzes verschlimmert haben - NEIN, die werden sagen: TROTZ der Neuregulierung...blablabla

traurig und genervt,
Euer Don
Antwort erstellen         
Alt  23.09.2016, 21:29   # 335
lustmolchcologne
Howard Chance
 
Mitglied seit 6. March 2015

Beiträge: 48


lustmolchcologne ist offline
Das Entgelt ist im Gesetz sehr genau definiert:

Als „Entgelt“ kann dabei nicht alleine ein Geldbetrag angesehen werden, sondern jede im Rahmen eines wirtschaftlichen Tauschverhältnisses vereinbarte geldwerte Gegenleistung. Unter Zugrundelegung des üblichen Sprachverständnisses ist unter einer sexuellen „Dienstleistung“ nicht jeder nur denkbare Einzelfall der Vornahme sexueller Handlungen im Gegenzug oder in Erwartung eines geldwerten Vorteils als Prostitution anzusehen. Wer sich im Rahmen privater Kontakte ohne gezielte Gewinnorientierung bei Gelegenheit auf einen Tausch Sex gegen Restaurant- oder Konzertbesuch einlässt, erbringt damit noch keine sexuelle „Dienstleistung“ im Sinne des § 2. Anders ist es hingegen zu bewerten, wenn jemand solche Tauschgeschäfte anbietet, um damit gezielt den Erhalt oder die Steigerung des eigenen Lebensunterhalts zu sichern.

Erst lesen ... dann meckern ... aber das ist das allgemeine Problem im Internet ... lach!
Antwort erstellen         
Danke von
Alt  23.09.2016, 16:08   # 334
mr.cock27
 
Benutzerbild von mr.cock27
 
Mitglied seit 29. December 2014

Beiträge: 733


mr.cock27 ist offline
ProstSchG
Zitat:
1)Eine sexuelle Dienstleistung ist eine sexuelle Handlung mindestens einer Person an
oder vor mindestens
einer anderen unmittelbar anwesenden Person gegen Entgelt oder das Zulassen einer sexuellen Handlung an oder
vor der eigenen Person gegen Entgelt. Keine sexuellen Dienstleistungen sind Vorführungen mit ausschließlich
darstellerischem Charakter, bei denen keine weitere der anwesenden Personen sexuell aktiv einbezogen ist.
(2) Prostituierte sind Personen, die sexuelle Dienstleistungen erbringen

Joa dann schenk ich der Hure halt das Geld. Geldgeschenke fallen nicht unter Entgelte...Dann ist sie keine Prostituierte. Dürfte ein großteil der privaten SW betreffen

Was ist eine sexuelle Handlung?

Das Gesetz strotzt nur so vor unbestimmbaren Begriffen und handwerklichen Fehlern. Hoffentlich geht man den Gang vors BverfG.
Antwort erstellen         
Danke von
Alt  23.09.2016, 11:37   # 333
LonelyJoe
Pauschalclubber
 
Mitglied seit 20. January 2013

Beiträge: 1.001


LonelyJoe ist offline
NRW meldet sich zu Wort

http://www.mgepa.nrw.de/ministerium/...erbe/index.php
Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen
Zitat:
Ministerin Steffens: Prostituierte werden durch neues Gesetz wieder vermehrt in Illegalität getrieben – das macht sie schutzlos und für Hilfe nur schwer erreichbar

Als „Rückschlag für all diejenigen, die sich für mehr Selbstbestimmung von Menschen in der Prostitution einsetzen und sich gegen ihre Diskriminierung wenden“, bezeichnet die nordrhein-westfälische Emanzipationsministerin Barbara Steffens die heutige Verabschiedung des Prostituiertenschutzgesetzes durch den Bundesrat. Zwar sei es richtig und überfällig, Bordelle zu konzessionieren, um bessere Arbeitsbedingungen zu gewährleisten und menschenverachtenden Formen der Prostitution entgegenzutreten. „Wer aber glaubt, Menschen, die aus guten Gründen auf Anonymität angewiesen sind, mit Zwangsanmeldung und Zwangsberatung zu schützen, verkennt die Lebenswirklichkeit und läuft Gefahr, viele Prostituierte in die Illegalität zu treiben. Dort sind sie aber für Unterstützung und Hilfe kaum mehr erreichbar,“ so die Ministerin.

Barbara Steffens bedauert, die Bundesregierung, aber auch der Bundestag hätten das einhellige Votum wichtiger Verbände ignoriert. Nicht nur der deutsche Juristinnenbund habe schon frühzeitig erhebliche verfassungsrechtliche Bedenken geltend gemacht; auch der Deutsche Frauenrat („Kontrollfuror, der auf eine Überforderung der zuständigen Behörden hinausläuft“) oder die Diakonie („Anmeldepflicht zur Umsetzung der sinnvollen Ziele völlig ungeeignet“) hätten immer wieder vor dem eingeschlagenen Weg der Repression und Kontrolle einer hoch stigmatisierten Gruppe gewarnt. Nicht zuletzt werde, so auch die Deutsche Aidshilfe, die bisherige erfolgreiche gesundheitliche HIV- Präventionspolitik der Bundesrepublik in Frage gestellt, da eine gesundheitliche Zwangsberatung die bisher bestehende Möglichkeit einer anonymen Beratung nach §19 Infektionsschutzgesetz gefährde.

„Dies ist, was Anmeldung und Pflichtberatung betrifft, ein Schaufenstergesetz, das Erwartungen weckt, die nicht erfüllt werden können“ warnt Barbara Steffens. Sie verwies zudem auf die vielen ungeklärten Umsetzungsprobleme, die bereits in der unbestimmten und viel zu weiten Definition von Prostitution begründet seien. „Wenn eine gelegentliche Tätigkeit genügt, noch nicht einmal mehrere Kunden erforderlich sind und sogar kein Geld fließen muss – wie soll da eine Behörde erkennen, dass es sich hier um bezahlte sexuelle Dienstleistungen handelt? Darauf konnte mir bisher niemand eine Antwort geben“, so die Ministerin.
Antwort erstellen         
Alt  23.09.2016, 10:45   # 332
LonelyJoe
Pauschalclubber
 
Mitglied seit 20. January 2013

Beiträge: 1.001


LonelyJoe ist offline
Zitat:
Allerdings sind die Anforderungen für eine Verfasungsbeschwerde sehr hoch ...
Andererseits sind allerdings etliche Beschwerden gegen Gesetze erfolgreich gewesen. Es ist schon fast eine Praxis geworden, dass das Verfassungsgericht fehlerhafte Gesetze geradebiegen muss.
Es gab im Zuge des Diskussion des Gesetzes zudem einige Hinweise, die den Verdacht auf Verstöße gegen das Grundgesetz und ebenfalls gegen EU-Richtlinien aufzeigen.

Da wären dann einzelne SDL, Verbände stellvertretend für SDL oder Bordelle gefragt.

Es würde auch reichen, wenn ein Bundesland (z.B. Rheinland Pfalz, welches hier den Vermittlungsausschuß anrufen wollte) sich gegen die Kostenübernahme wehrt, weil diese nicht ordentlich kalkuliert wurde.
Oder die Argumentation geführt würde, dass der Bund für das Thema nicht zuständig ist. Bislang wurden Details allesamt von den Ländern geregelt und es gibt keinen wirklichen Grund, warum der Bund den Länder die Verantwortung hierfür überhaupt abnehmen darf. Es ist mit Fakten nachweisbar, dass sich die Zustände in den letzten Jahren NICHT verschlimmert haben, daher könnte es sein, dass die Basisargumentation für die Notwendigkeit eines Bundesgesetzes hinfällig ist.
Antwort erstellen         
Danke von
Alt  23.09.2016, 10:22   # 331
lustmolchcologne
Howard Chance
 
Mitglied seit 6. March 2015

Beiträge: 48


lustmolchcologne ist offline
Deswegen schrieb ich ja auch:

Damit hat das Gesetz die letzte Hürde genommen und kann nur noch über eine Verfassungsbeschwerde „angegriffen" werden.

Allerdings sind die Anforderungen für eine Verfasungsbeschwerde sehr hoch ...
Antwort erstellen         
Alt  23.09.2016, 10:15   # 330
LonelyJoe
Pauschalclubber
 
Mitglied seit 20. January 2013

Beiträge: 1.001


LonelyJoe ist offline
hier übrigens der Link, wenn sich das jemand anhören möchte:
http://www.bundesrat.de/DE/service/m...cms_id=7006775
Zitat:
Das Gesetz wird also zum 1. Juli 2017 wie geplant eingeführt.
Vorausgesetzt irgendjemand der Betroffenen geht nun den Weg der Klage und zieht vor das Bundesverfassungsgericht. Warten wir es ab.

Zitat:
„Vertrauensperson der Prostituierten sollte ein Sozialarbeiter oder ein Arzt sein, aber sicher nicht der Zuhälter" ... erklärte Schwesig.
Das mag ja sein, allerdings ist es lebensfremd zu glauben, dass in einem kurzen Beratungsgespräch genügend Vertrauen aufgebaut würde, damit sich eine Zwangsprostituierte erklären würden. Die Erfahrungen der Teilnehmer des rundes Tisches NRW sprechen hier teilweise von Jahren, bis eine Person sich soweit öffnet.

Zitat:
Auch an der Anmeldepflicht für die Prostituierten hält Schwesig fest. Sie verwies auf eine „Handvoll Frauen", die bislang in Deutschland überhaupt als Prostituierte gemeldet sind und auf die große Anzahl von Prostituierten, die somit für den Staat überhaupt nicht sichtbar und damit auch nicht zu schützen sind. Um die „Selbstbestimmung" prüfen zu können, sei die Anmeldung unbedingt notwendig, um in direkten Kontakt mit der jeweiligen Person zu kommen und diese beraten zu können.
- es gibt derzeit auch gar keinen Grund, sich als Prostituierte anzumelden. Sollte eine Frau dieses tun, läuft sie zudem Gefahr, den Krankenversicherungsschutz zu verlieren.
- Selbstbestimmung kann man so nicht überprüfen, das ist hinreichend bekannt (s.o.)
- Pflichtberatung hat noch nie funktioniert. Sehr erfolgreich ist z.B.die freiwillige Beratung im AIDS-Umfeld.

Ich finde die Arroganz der Regierung wirklich unerträglich. Man will ein Gesetz, weil man in dieser Legislaturperiode endlich ein Gesetz will. Fachleute wurden im Vorfeld allesamt ignoriert. Mich würde es sehr freuen, wenn jemand vor das Verfassungsgericht zieht. Noch mehr würde es mich freuen, wenn das Gericht in wichtigen Teilen das Gesetz zurückweisen würden.

Antwort erstellen         
Alt  23.09.2016, 09:43   # 329
lustmolchcologne
Howard Chance
 
Mitglied seit 6. March 2015

Beiträge: 48


lustmolchcologne ist offline
Bundesrat lässt Prostitutionsgesetz passieren ... Kein Vermittlungsausschuß!

Der Bundesrat hat soeben die Anrufung des Vermittlungsausschusses zum neuen Prostitutionsgesetz abgelehnt. Damit wird es keine weiteren Verhandlungen und keine Änderungen am Gesetz mehr geben!

Das Gesetz wird also zum 1. Juli 2017 wie geplant eingeführt.

Der Bundesrat hat soeben in der 948. Plenarsitzung die Anrufung des Vermittlungs-ausschusses zum neuen Prostitutionsgesetz abgelehnt. Damit wird es keine weiteren Verhandlungen und keine Änderungen am Gesetz mehr geben! - Das Gesetz wird also zum 1. Juli 2017 wie geplant eingeführt werden.

Bundesministerin Schwesig verwies auf den bereits lange währenden Beratungsprozess und unterstrich die Notwendigkeit das Gesetz möglichst bald einzuführen, um endlich mit der Regulierung des Gewerbes beginnen zu können. Sie sieht den Schutz der Prostituierten nur dann gewährleistet, wenn man den Betreibern von Prostitutionsstätten intensiv auf die Finger schauen kann, diese eine behördliche Genehmigung für den Betrieb benötigen und Zuverlässigkeitsprüfungen durchgeführt werden. Ohne klare Vorgaben macht das Rotlicht-Gewerbe halt, was es will und dies gehe primär zu Lasten der Prostituierten. Damit muss Schluss sein!

Auch an der Anmeldepflicht für die Prostituierten hält Schwesig fest. Sie verwies auf eine „Handvoll Frauen", die bislang in Deutschland überhaupt als Prostituierte gemeldet sind und auf die große Anzahl von Prostituierten, die somit für den Staat überhaupt nicht sichtbar und damit auch nicht zu schützen sind. Um die „Selbstbestimmung" prüfen zu können, sei die Anmeldung unbedingt notwendig, um in direkten Kontakt mit der jeweiligen Person zu kommen und diese beraten zu können.

„Vertrauensperson der Prostituierten sollte ein Sozialarbeiter oder ein Arzt sein, aber sicher nicht der Zuhälter" ... erklärte Schwesig.

Der Bundesrat folgte schließlich dem Wunsch von Frau Schwesig und lehnte den vorliegenden Antrag, der den Einführungstermin auf den 1. Januar 2018 verschieben und das Gesetz zu weiterer inhaltlicher Beratung in den Vermittlungsausschuss zu bringen, mehrheitlich ab. Damit hat das Gesetz die letzte Hürde genommen und kann nur noch über eine Verfassungsbeschwerde „angegriffen" werden.

Antwort erstellen         
Alt  23.09.2016, 09:39   # 328
LonelyJoe
Pauschalclubber
 
Mitglied seit 20. January 2013

Beiträge: 1.001


LonelyJoe ist offline
Zitat:
Soll das als Aufforderung zu Straftaten verstanden werden? ... Sehr kritisch, was Du da postest!
Nein, jemand der der deutschen Spache mächtig ist, kann es erkennen, dass es sich nicht um eine Aufforderung handelt, Politikern eine reinzuhauen.

Wenn man sich die offene Lügerei unserer Politiker anschaut, fragt man sich schon, was denn ein geeignetes Mittel ist, sie davon abzuhalten, ständig Unwahrheiten unters Volk zu streuen oder Einzelfälle als allgemeingültig zu bezeichnen. Ich persönlich finde, dass Politiker die ihnen gegebene Verantwortung damit nicht wahrnehmen. Man kann sie auch dem Straftatbestand der Lüge bezichtigen, was aber sehr schwer nachzuweisen ist. Natürlich kann man bei der nächsten Wahl das Kreuz woanders machen, was ja gerade überall geschieht.

Einem Rentner eine osteuropäische Hure zu schicken, die ihm die Leistungsfähigkeit einer jungen selbstbestimmt agierenden Frau darstellt und ihm damit erklärt, was ein Zwangsprostituierte ist oder nicht ist, ist nicht verwerflich. Wenn ich Geld und Zeit dafür hätte, würde ich den Politikern, die so entschieden und falsch gegen Prostitution argumentieren, eine Falle nach der anderen stellen und ihre Verlogenheit der Öffentlichkeit damit vor Augen führen.
Antwort erstellen         
Alt  22.09.2016, 22:15   # 327
lustmolchcologne
Howard Chance
 
Mitglied seit 6. March 2015

Beiträge: 48


lustmolchcologne ist offline
Soll das als Aufforderung zu Straftaten verstanden werden? ... Sehr kritisch, was Du da postest!
Antwort erstellen         
Alt  21.09.2016, 07:52   # 326
LonelyJoe
Pauschalclubber
 
Mitglied seit 20. January 2013

Beiträge: 1.001


LonelyJoe ist offline
ja, das sollte man eigentlich mit allen machen.
Lass uns sammeln und schickt ihnen osteuropäische Huren oder ladet sie in Flatrate oder Pauschalclubs ein.
Der Karl-Heinz Wiese ist 71, der kriegt definitiv zuhause bei Oma keinen mehr hoch. Damit ist er für junge Huren interessant, oder ??

Ich war mal bei den Airport-Girls in Berlin-Schönefeld (Flatrate) gegen mittag. Da war ein Kunde, der war mindestens 70, mit weißem Haar etc. Ein paar Mal auf Zimmer war der auch.
Für 60 € für ein paar Stunden dort riskiert man ja auch nichts.
Antwort erstellen         
Danke von
Alt  21.09.2016, 07:24   # 325
el_coyote
 
Benutzerbild von el_coyote
 
Mitglied seit 20. April 2009

Beiträge: 787


el_coyote ist offline
@lonely joe: statt "besuchen" wäre beschatten nicht schlecht und dann einen puffbesuch publik machen...
Antwort erstellen         
Danke von
Alt  21.09.2016, 07:03   # 324
LonelyJoe
Pauschalclubber
 
Mitglied seit 20. January 2013

Beiträge: 1.001


LonelyJoe ist offline
Irgendwann müsste man den einen oder anderen dieser Idioten besuchen und ihm mal ordentlich eine reinhauen. Wie kann man nur gebetsmühlenartig immer den gleichen Mist wiederholen.
Und dann ist der noch in demselben Ausschuß tätig, der die massive kritik am P-Schutzgesetz übt.
Sie die eigentlich alle bescheuert oder haben nur wir eine andere Wahrnehmung ?
Antwort erstellen         
Danke von


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 14:09 Uhr.



·.¸¸.·´¯`*©* Nachricht an Tim den Webmaster
Hilfe, Fragen, Kooperationen, etc.

·.¸¸.·´¯`*©* Beschwerden, Drohungen
Drohungen mit (ohne) Ultimatum,
Zensuraufforderungen, etc.

LUSTHAUS Regeln
Bitte lesen!
Danke.


Noch mehr Erlebnis-Berichte?

Mit einem LUSTHAUS-Banner auf deiner Homepage kannst du
deine Gäste motivieren im LUSTHAUS-Forum zu berichten.

Banner & Logos für deine Homepage

LUSTHAUS Hurenforum   LUSTHAUS Erotikforum

LUSTHAUS Erotikforum
www.lusthaus.cc


  LUSTHAUS Erotik Forum  LUSTHAUS Hurenforen  LUSTHAUS Sexforum  LUSTHAUS Hurentest  LUSTHAUS Huren

LUSTHAUS Hurenforum

# A4 Plakat für Girls & Clubs #

1:1 Bannertausch | Exklusiv-Banner buchen | Statistik / Mediadaten

Copyright © 2017 Dios mío! agencia de publicidad
15th Floor Tower A, Torre de Las Americas
Panama City

zurück zu den
LUSTHAUS Hurenforen
(Startseite)