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Alt  10.01.2018, 19:45   # 1
Stephan12
 
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Stephan12 ist offline
Hifi Anlage mit richtigen Boxen noch sinnvoll oder Sonos?

Tag Leute,

soll ich mir ne richtige Hifi Anlage holen, mit der man auch CD und LP hören kann
oder gleich ein Sonos System?

Wie geht ihr so vor`?

Gruss S
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KOMMENTARE und ANTWORTEN dazu...
Alt  18.01.2018, 03:49   # 24
yossarian
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yossarian ist gerade online
Das ist eine Geschmacksfrage. Aber offensichtlich hast Du schon begonnen, Dich in die Materie einzulesen. Hier noch ein Link https://www.acoustic-design-magazin....ert-sb-12-acl/
Ich würde Dir raten, erst mal einen einfachen Lautsprecher zu bauen, damit Du Erfahrung bekommst.
Kundig machen kannst Du Dich im Netz, indem Du eine Suchmaschine bemühst. "Lautsprecher selbst bauen" "Lautsprecher Selbstbau" et.c.
Dann bekommst Du z.B. das http://www.selbst.de/lautsprecher-se...uen-30495.html
Aber mach Dir keine Illusionen, Lautsprecher geben nie das wieder, was die Mikrofone aufnahmen. Außerdem spielt Deine Raumakustik zu Hause eine Rolle. Und die Tontechniker basteln massiv an der Musik rum.
Während Verstärker etc. heute einen Klirrfaktor (Abweichung vom Original) von 0,01% erreichen, verzerren Lautsprecher, besonders im Bass, den Klang um bis zu 50%.
Zum Testen empfehle ich eine gut aufgenommene CD, z.B. das erste Stück auf der CD Crisis? What Crisis von Supertramp. Ab Sekunde 34 kommen die Bässe rein, und die Höhen sind glasklar.
Oder Bachs Toccata und Fuge auf Philips High Tech Orgel, auch 1. Stück. https://www.ebay.de/itm/Daniel-Chorz...YAAOSwxixaNuC5
Hör Dir doch einfach diese Orgel CD rundum bei Freunden auf deren Anlagen an und entscheide Dich dann für eine bestimmte Art Box und versuche die nachzubauen. Du wirst erstaunt sein, wie unterschiedlich die gleiche Musik aus verschiedenen Boxen klingt.
Andererseits gewöhnt sich Dein Ohr mit der Zeit an Deine Boxen.
__________________
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Alt  18.01.2018, 00:57   # 23
Stephan12
 
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Stephan12 ist offline
Also ganz selber konstruieren ist mir zu aufwendig.
Ich werde mir einen Bausatz zulegen.

Auf was für einen Sound steht ihr?
Eher analytisch oder warm?
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Alt  14.01.2018, 23:31   # 22
yossarian
Pareidoliker & Oneironaut
 
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yossarian ist gerade online
Tipps für Lautsprecher

Das hier ist ein guter Hochtöner. Geht runter bis 1000 Hz. https://www.pollin.de/p/hochtoener-v...l-140-w-641102

Von diesem Tieftöner würde ich abraten. Der ist viel zu leicht. Für einen kräftigen Bass braucht man einen kräftigen Permanentmagneten.
http://www.ebay.de/itm/Visaton-Lauts...YAAOSwDiBZHD3J

Die Übertragungsbereiche des Tief- und Hochtöners sollten sich gut überschneiden, z.B. 40 - 3000 Hz und 1000 - 20.000 Hz. Tief- und Hochtöner dicht nebeneinander montieren. Frontplatte der Box sollte richtig massiv sein. Lieber etwas dickeres Material verwenden.

Weichen mit 12dB Übergangsdämpfung kann man einfach selbst bauen. Man muss die Bauteile nach Tabellen berechnen. Luftspulen gibt's bei Ebay, z.B. http://www.ebay.de/itm/VISATON-Lufts...wAAOSw6gRZ43L~
Für die Kondensatoren auf keinen Fall Elkos (Elektrolytkondensatoren) verwenden, sondern bipolare Kondensatoren.
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Alt  14.01.2018, 17:53   # 21
Stephan12
 
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Stephan12 ist offline
Weiterhin sehr gute Tipps hier.
Ich hab nen Tischler an der Hand, mit dem würde ich das Gehäuse zusammen bauen.
Bei den Bausätzen wollte ich eigentlich mir einen fertigen Bausatz bei Strassacker kaufen.
Wenn man den Texten glauben darf, spielen die Dinger ja gleich auf dem Niveau von mehreren tausend Euro teuren Fertigboxen.

Zusätzlich guck ich mal bei Ebay Kleinanzeigen.
Ich hab auch ne super Seite zu gebrauchten Lautsprechern gefunden.
http://www.mackern.de/

extrem geil
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Alt  14.01.2018, 00:50   # 20
yossarian
Pareidoliker & Oneironaut
 
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yossarian ist gerade online
Die Tieftönermembran vorsichtig reindrücken und dann loslassen. Bei einem geschlossenen Gehäuse darf sie nicht zurückschnellen, sondern muss langsam wieder nach vorne kommen. Dann ist das Gehäuse dicht.
Beim Reindrücken der Membran darf nichts kratzen.
Da fällt mir noch was zu Tieftönern ein. Die meisten Lautsprecherboxen bumsen, d.h. ganz egal, welche Frequenz das vom Verstärker gelieferte Signal hat, aus der Box kommt nur ein Einheitsbass, so um die 50 Hz. Das kommt davon, dass jeder Tieftöner eine untere Resonanzfrequenz hat, unterhalb derer er keinen Ton abstrahlen kann. Wenn diese Resonanzfrequenz des Tieftöners nun zu hoch und das Gehäuse schlecht berechnet und gedämmt ist, wird dieses Bumsen zum Einheitsbass.
Mit Bassgitarrenläufen kann man sowas testen. Da muss jeder tiefe Ton anders klingen. Tut er aber nur selten.

@ offline
Zitat:
bei den anschlußterminals abstand der anschlüsse beachten.
sollten auch für dickere kabel geeignet sein.
Wie wahr! Neulich ärgerte ich mich eine Stunde lang mit einem harman/kardon herum, der winzige und nahe beieiander liegende Schräubchen am Ausgang hat.
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Alt  14.01.2018, 00:28   # 19
E.B.
 
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E.B. ist offline
Zitat:
Es gibt ja Verstärker zu dutzenden gebraucht recht günstig zu kaufen.
Gehäusedeckel abschrauben und die Staubansammlung der letzten paar Jahrzehnte mit vorzugsweise ölfreier Pressluft rausblasen. Wenn es ein Kombiding ist: Kasettenlaufwerksmechanik und cd Schublade natürlich aussparen, da kannst mehr dejustieren als saubermachen.


Zitat:
Bei den Boxen schwanke ich noch zwischen Basteln oder gebraucht kaufen.
große kaufen und während des Bastelns der kleinen Musik hören.

Zitat:
Worauf achtet ihr beim Lautsprecherkauf? Gibts da ein paar grobe Anhaltspunkte? Guckt ihr nach den verbauten Sachen?
Das meiste geht sowieso per Abholung, also siehst du das mit eigenen Augen.
- sind die Fugen alle zu, oder hat eine nachgegeben? Holz((verbund)werkstoffe) arbeiten mit der Luftfeuchtigkeit, und es gab eine Zeitlang Leime, die nach Jahrzehnten verspröden und die Haltekraft verlieren. (Die Leimbinder in der Eishalle in Garmisch waren auch so ein Ding)
- Mit der Taschenlampe in Gehäuse linsen, soweit es geht. Muss ja nicht sein, dass man genau die Box in der sich der Hamster zum Sterben zurückgezogen hat, mit nach Hause nimmt. Ich würde mir auch anschauen, wo die wie standen, insbesondere bei Berufs-Interkontinentalvagabunden könnte es sein, dass die sich die in den USA üblichen Wanzen eingefangen haben.
- Das Gitter oder die Bespannung vorne kann man abnehmen (lass das den Verkäufer machen), dann die Lautsprecher anschauen. Die Kalotte sollte keine Beulen haben, auch keine Löcher, wo ein Spezialexperte eine Beule wieder rausgezogen hat. Der Übergang von Kalotte zum Kegel sollte an der Naht über den ganzen Umfang gleichmäßig aussehen - das ist genau die Stelle, wo von hinten der Zylinder mit der Wicklung drauf sitzt und den Druck nach vorne draufgibt. Der Kegel muss makellos sein, die kurzen Stücke der Kuperlitze für die Wicklung, die man von vorne sehen kann, sind normal, aber in deren Umgebung fangen Knicke meist an.

Kleine Kinderfinger hinterlassen die Spuren meist in der Kalotte, Krallenviecher meist Risse in der Sicke.

Membranen austauschen macht heute sicher niemand mehr, das gabs auch vor 20 Jahren nur für die ganz teuren Exemplare. Ist da etwas kaputt, dann müsstest du die Chassis austauschen, dann wird es sehr schnell unrentabel.

Wenn du hast: es gibt/gab so CDs mit mitreissenden Stücken wie "Sinus Kammerton a (440HZ)", weisses Rauschen, rosa Rauschen, Sweep, etc. Sowas war der Signalgenerator des armen Mannes der 90er.
Wen du sowas nicht hast, nimm wenigstens eine CD mit Stücken mit, die du supergut kennst.


Meine Cantons haben übel ausgesehen, die Gehäuse waren klebrig und staubig. Ich hab sie trotzdem mitgenommen, weil der Hörtest okay war. Das klebrige war von einem blattverlausten Ficus, der Staub war halt Hausstaub... gab einen Grund, warum der Herr ins Heim wollte. Feuchter Lappen wirkt wunder, sparsam Autopolitur auch. Die Membranen waren nur staubig, die hab ich trocken mit einem Schweinsborstenrasierpinsel abgekehrt. Die Gitter draussen mit der Venturiblaspistole entstaubt.

Luftposterfolie und Wellpappe nicht vergessen, ohne wird die Box im Auto nicht schöner.
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Alt  14.01.2018, 00:23   # 18
yossarian
Pareidoliker & Oneironaut
 
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yossarian ist gerade online
Mit einem Bausatz kannst Du viel Arbeit, mit einem Selbstbau viel Geld sparen.
Ein Selbstbau erfordert aber viele Kenntnisse und Erfahrung. Auch musst Du rechnen können, besonders beim Weichenbau. Da kann man viel falsch machen.
Es gibt Literatur dazu, z.B. H.H. Klinger. Ist zwar uralt aber immer noch aktuell, weil sich im Prinzip am Lautsprecher wenig geändert hat. http://www.ebay.de/itm/Hans-Herbert-...-/321225645559
Wenn Du keine Erfahrung hast, würde ich von einem Selbstbau abraten.
Aber auch Bausätze müssen nicht unbedingt gute Komponenten enthalten.
Ein paar Tipps:
- Luftspulen in den Weichen
- fette Magneten beim Tieftöner (sollte mind. 30 cm Durchmesser haben)
- keine Piezohochtöner
- lieber Zweiweg
Inseriere doch einfach in Deinem Supermarkt: Suche gebrauchte HIFI-Anlage und höre sie vor Ort an. Dann verhandele kräftig über den Preis. Der Lautstärkeregler am Verstärker darf nicht knacken und knistern.
Es gibt auch HIFI-Foren im Internet, in denen man Rat finden kann.
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Alt  13.01.2018, 21:12   # 17
maexxx
 
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maexxx ist offline
Etwas abseits der Nostalgiger


Mit einem Zeppelin kann man die Musik beim Girl-Besuch direkt aus dem Auto nach Hause streamen.

Der Klang ist gar nicht so schlecht.


JUST HAVE FUN
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Alt  13.01.2018, 13:54   # 16
Stephan12
 
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Beiträge: 227


Stephan12 ist offline
Danke, super interessanter Bericht und für den Laien sehr lehrreich.

Ich war gestern noch beim Saturn in Hamburg. Da war so ein Vogel und wollte so ein Sonos Set verkaufen. Bei der Vorführung hatte er alle Boxen angeschaltet, kein Wunder dass es dann richtig voll tönt. Auf meine Bitte nur einen Lautsprecher vorzuführen wurde er dann schweigsam.
Mir gehen solche Monosysteme, bei denen man nichts anschließen kann und die nur Produkte vom selben Hersteller akzeptieren auf die Nerven. So einen überteuerten Kram wie Sonos werde ich mir bestimmt nicht ins Haus holen.

Der Tipp mit dem Gebrauchtkauf ist sehr gut. Es gibt ja Verstärker zu dutzenden gebraucht recht günstig zu kaufen. Bei den Boxen schwanke ich noch zwischen Basteln oder gebraucht kaufen.
Worauf achtet ihr beim Lautsprecherkauf? Gibts da ein paar grobe Anhaltspunkte? Guckt ihr nach den verbauten Sachen? Man kann sich ja bei gebrauchten Sachen die Dinger kaum haufenweise zur Probe in die eigene Bude stellen.

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Alt  12.01.2018, 00:20   # 15
E.B.
 
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E.B. ist offline
Zitat:
wobei ich nicht weiss, ob das schwarze gehäuse kunststoff ist.
Ist es. angeformte Senkunge der Schrauben, eingeformtes + und - unter den Schraubterminals, und das stärkste Indiz:

Zitat:
Durchmesser: 105 mm
Gewicht: 62 g
Bei dem Gewicht kanns nicht mal Zamak sein, und selbst das wäre brüchig wie Sau.

Wir haben das früher immer mit einer simplen Aluplatte gemacht, die von hinten in eine gefräste Aussparung gesetzt wurde, mit Karosserieknete zum dichten.

Heutzutage gibt es dafür so etwas:
http://www.schaeffer-ag.de/
Frontplatte und Gehäusedesignprogramm runterladen, entwerfen, auf bestellen drücken, in einer Woche ist es da.
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Alt  12.01.2018, 00:01   # 14
E.B.
 
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E.B. ist offline
Zitat:
Beim Verleimen von Selbstbauboxen würde ich zur Sicherheit auf jeder Kante ein paar Holzschrauben reinsetzen.
"Zur Sicherheit" brauchst nur, wenn bei den Sägekanten usw geschludert wurde. Wenn du richtig verleimt hast, kollabiert so eine Box am Schnittpunkt der Diagonalen der größten ungestützten Platte, und nicht an einer Leimkante. (Woher ich das weiß? "Herbeiführung einer Gasexplosion auf einem abgeernteten Feld" ) Eine Box ist ab dem Moment keine mehr, wenn sich eine Naht aufmacht, und davor wird dich keine Schraube retten - die hält in der Plattenmitte schlicht nicht genug... - mach einen Ausziehversuch!

Geeigneter sind genug Leimfläche, ggf. Dreiecksleisten in Innenwinkel, weil bei Spanplatte und MDF ein Falz eher wenig bringt (wegen des Dichteunterschieds zwischen der Plattenoberfläche und der Plattenmitte).

Zitat:
Man sagt, Pressspan ist geeigneter als Vollholz.
Homogener auf jeden Fall. Schwerer auch => Resonanzen sind gedämpfter.

Zitat:
Zweiweg sind besser als Dreiweg.
Einfacher zu handhaben, sicher dauerfester (weil sich auch die Kondensatoren in Frequenzweichen langsam verduften).
Irgendwie musst du am Frequenzgang Anpassungen vornehmen, entweder elektrisch, oder wie beim Spiralhorn über die Gehäuseform. Letzteres ist komplizierter, aber dauerhafter.

Zitat:
Bei der Menge des Dämpfmaterials muss man experimentieren.
Gehäusewand abschrauben, mit Tesamoll gedichtet Plexiglas drauf, Kunstrauch rein, Signal auf die Box. Sehen wo der Knoten des ersten Modes ist und ab da bis hinten Watte rein - davor bringts nichts.



Zitat:
Bei Lautsprechern mit Bassreflex wäre ich vorsichtig. Lieber ein grüßeres, gut gedämpftes geschlossenes Gehäuse oder eine Passivmembran.
Geht aber nicht immer. Wohnungen sind endlich groß, an einer Fluchtwegverordnung kommst auch nicht immer vorbei => Box muss kleiner werden.
Dein erstes Bassreflexrohr baust aus zwei ineinander verschiebbaren Plexiglasröhren, gleiche Versuchsaufbau wie oben, und du machst das Rohr so lange, dass der erste Knoten *IMMER* im Rohr bleibt.
Das innere Ende des Rohrs 45° innen anfasen, ein kompaktes Paket Watte davor, fertig ist der Lack.

Zitat:
Lautsprecher nie auf den Boden stellen. Höher ist immer besser. Und weg von der Wand.
Auch hier kommts drauf an. Man muss halt wissen, dass Raumecken Bass verstärken, bzw. dass manche Räume schlicht zu klein sind, um in ihnen eine tiefe Frequenz abzuspielen. Und sobald ein Sofa, Vorhänge oder dicke Menschen drin sind, war das eh alles für den Allerwertesten, das alles dämpft nämlich, und nicht wenig.

Zitat:
Hat jemand Erfahrungen mit den Phönix-Rundstrahlern?
Leider nein, interessiert mich aber sehr!
Diese Art der Wiedergabe ist ja eigentlich die Umkehrung des Kunstkopf-Aufnahmeverfahrens.

Da hätte ich jetzt aber fast zugelangt, wenn sie nicht so arg ausschauen würden.

Bild in groß

Also das Furnier ist nicht meines, die Füße schlimmer wie der von Göbbels, aber die scheinen auch schon ein bisschen hinüber zu sein. Die rechte Box ist sicher mal umgekippt, der Dom des Tweeters und die obere Spitze des Doppelkonusses sind nicht mehr konzentrisch, damit ist die radiale Abstrahlung auch schon wieder Geschichte.
Wahrscheinlicher Grund: die Streben halte ich für zu windig (die Bohrung für die Schraube am Doppelkonus samt Senkung halbiert deren Querschnitt!) und den Doppelkonus hätte ich lieber in glanzgedreht, eloxiert, aber mindestens metallisch blank.
Hier schaut er pulverbeschichtet aus, das wirkt wie ein Bandpass und dämpft Frequenzen mit Wellenlängen von geradzahligen Vielfachen der Pulverschichtdicke.
(aus dem gleichen Grund sind ja sovietische U-Boote mit bis zu 60cm Gummi tapeziert).
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Alt  11.01.2018, 23:36   # 13
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bei den anschlußterminals abstand der anschlüsse beachten.
sollten auch für dickere kabel geeignet sein.

auf dichtigkeit der terminals achten - also mehrere schraubpunkte zur besseren druckverteilung.
wenn möglich aus metall mit sauber isolierten anschlüssen.

beispiel:

https://www.conrad.de/de/monacor-lau...duct%20Details

wobei ich nicht weiss, ob das schwarze gehäuse kunststoff ist.
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Was stört es die Eiche, wenn sich die Sau an ihr reibt.

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Alt  11.01.2018, 22:46   # 12
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E.B. ist offline
Zitat:
Nach einer Stunde erkannten die ihre eigenen Boxen nicht mehr.
Klar, da ist ja auch viel Voodoo und Hörensagen dabei. Die wenigstens kommen mit einem Frequenzgenerator und machen ein Spektrogramm vom Gesamtsystem. Wir hatten damals ein Meßmikrofon, Boxen auf einem Drehtisch, und dann Impulsantworten gemessen.

Mein damaliger Chef hatte auch genug Kunden, die ihm gesagt haben, was sie da für Lautsprecher drin haben wollten. Marke wichtiger als Frequenzgang...

Aus meiner Erfahrung:
Das wichtigste ist erst mal dass die Box da ist.
Dann sollten die Lautsprecher und Verstärker bzgl. der Impedanz zueinander passen, das 4 Ohm oder 8 Ohm steht da nicht umsonst drauf. Wer mischt, riskiert, dass das mit dem kleineren Ohm hinterher tot ist.
Dann sollten die Lautsprecher richtigherum angeschlossen sein.
Dann sollte da nichts schnarren, husten oder Resonanz zeigen.

Dann ordentlich fette Kupferlitzen benutzen, eine wesentliche Verbesserung durch verdrillte, geflochtene oder Koaxialkabel hab ich nie erlebt. So etwas hebt höchstens die gängigsten Störungen weg, wenn z.B. Signalkabel und Stromkabel parallel verlaufen. Aber wer so etwas macht, gehört sowieso ... ich sag lieber nichts das wäre hate speech
Nach 25-30 Jahren kann es übrigens gut mal sein, dass ein paar Kondesatoren im Verstärker die Grätsche machen, Elektrolytkondensatoren zuerst. Kann man auch mit dem Lötkolben austauschen, sind Pfennigartikel.
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Alt  11.01.2018, 22:34   # 11
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Zitat:
Pressspan ist geeigneter als Vollholz.
MDF ist noch schwingungsärmer, aber sehr schwer
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Alt  11.01.2018, 22:21   # 10
yossarian
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yossarian ist gerade online
Beim Verleimen von Selbstbauboxen würde ich zur Sicherheit auf jeder Kante ein paar Holzschrauben reinsetzen. Man sagt, Pressspan ist geeigneter als Vollholz. Zweiweg sind besser als Dreiweg. Bei der Menge des Dämpfmaterials muss man experimentieren. Bei Lautsprechern mit Bassreflex wäre ich vorsichtig. Lieber ein grüßeres, gut gedämpftes geschlossenes Gehäuse oder eine Passivmembran.
Lautsprecher nie auf den Boden stellen. Höher ist immer besser. Und weg von der Wand.
Hat jemand Erfahrungen mit den Phönix-Rundstrahlern? https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-...98539-172-4449
Da sind auch Visaton-Lautsprecher drin. Visaton hat mit der Fontana wohl etwas plagiiert. Wenn was nachgebaut wird, könnte es was taugen. http://www.visaton.de/de/produkte/hi...e/rundstrahler.
Ich kannte mal einen Hifi-Experten, der mir von einem Experiment erzählte. Man lud ein Dutzend Lautsprecherentwickler ein und ließ sie ihre High-End-Lautsprecher aufbauen. Dann spielte man in einem Blindversuch denen alle Boxen abwechselnd vor. Nach einer Stunde erkannten die ihre eigenen Boxen nicht mehr.
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Alt  11.01.2018, 21:52   # 9
E.B.
 
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E.B. ist offline
Es steht und fällt mit dem Zugriff auf ordentliches Werkzeug.

MDF auf einer 1a Säge glatt, gerade und rechtwinklig geschnitten kannst fast besoffen zusammenkleben, wird dicht und stabil.

MDF mit einem stumpfen oder auch nur verharzten Blatt entlang einer leidlich fixierten Schiene auseinandergerappelt hinterlässt Brandmarken, ungerade oder ausgefranste Schnitt- und später Leimkanten, und irgendwann willst das nur noch alles anzünden, weil es nach windschiefem Hasmsterkäfig ausschaut.

Die Ausschnitte gehen am besten mit Oberfräse und dem richtigen Fräsbit vorne und einer Frässchablone oder -Rahmen.

Ein bisschen solltest Dich mit Holzbearbeitung schon auskennen, z.B. beim elektrischen Zerspanen *I M M E R* Staubmaske tragen. Wenn das dir unbekannte Holz z.B. Eibe oder Wacholder ist, kannst am Staub noch am gleichen Tag eingehen, der ist giftig. Wenn das interessant gemusterte Holz für die Frontplatte z.B. durch einen Holzpilz entstanden ist, fast gleiches Problem, nur dass man an einer Mykose in der Lunge noch ekliger stirbt. Viele verkaufen solche Hölzer, keiner sagt dazu, dass man das erst mal in den Ofen legen muss um den Pilz zu stoppen, hinterher das Holz im Vakuum mit Harz infusionieren muss, damit es stabil wird (dann ist es effektiv ein plastiniertes Holz a.k.a Plastik) und dann nochmal zum aushärten in den Ofen.

Alle fabrizierten Holzpartikelplatten: auch Feinstaubmaske, weil du nicht weißt ob der der Schichtmeister in der Fabrik nicht ein wenig zu viel Härter in den Leim gekippt hat.

Bei "reclaimed pallet wood" - auch gerade superhip - extrem vorsichtig sein, die müssen gegen Holzsschädlinge behandelt sein, aber nur eine von vier zugelassenen Methoden ist der Dampfautoklave, die anderen drei sind Chemie - sowas willst nicht in der Wohnung haben!


Verleimen: normaler Weißleim a.k.a PVA (polyvinylacetat) reicht dicke. Die Konstruktion muss halt genügend große Klebeflächen aufweisen, dann ist das alles kein Problem. Polyurethankleber würde ich bleiben lassen, der wird spröde und bröselt irgendwann weg, bei Echtholz macht er braune Streifen.

Du brauchst Zwingen, kleine Zwingen, große Zwingen, C-Zwingen, viele Zwingen und dann noch ein paar Zwingen mehr, und einen Lederhammer oder ein Paar sehr leidensfähiger Handballen. Die Zwingen müssen nicht Dir gehören, aber sollten sauber sein und diese Plastikschuhe an den Klemmflächen sollten alle da sein. Sonst wieder viel Arbeit vorm Lackieren.

Kleine Bierdeckelchen aus Pappelsperrholz vermeiden Druckstellen, z.B. im Echtholz-Furnier. Druckstellen im Echtholz kannst mit einem Frotteelappen und einen Dampfbügeleisen wieder rausholen, ausser bei Eiche und anderne stark tanninhaltigen Hölzern, da ist die Druckstelle dann weg, aber oft ein Farbumschlag an der Stelle, da nehme ich ggf. lieber Wachs.

Nach dem Spannen und Zwingen geht man was futtern, wäscht sich die Pfoten und macht dann den noch gummiweichen Leimüberschuß mit der/den Ziehklinge(n) sofort weg, weil das nur ein Fünftel der Arbeit ist, die man sonst am nächsten Tag hat.

Kanten: leidiges Thema.
Es schaut geiler aus, wenn die bügelfaltenscharf sind, sind aber dann auch am empfindlichsten.
Rundfräsen schaut nach 90erJahre Biomöbeln aus, kann keiner mehr sehen. Handrundschleifen wird selten gleichmäßig.

45° Anfasen mit der Oberfräse: ein kleiner Zuckerer und die Kante ist im Arsch.
Ich hab mir einen Fasenhobel mit Anschlägen besorgt, das Messer ist rasiermesserscharf und der Schnitt ziehend. Macht kleine, feine Fasen ohne Schleifen. Ein Traum.

Lackieren oder Oberflächenbehandeln: da kann man sich auch Frust holen, je nach Anspruch und Werkzeug.
Große glänzende Oberflächen sind schwer. Ein Flunserl oder ein dämliches Insekt schafft es immer auf den noch nassen Lack.

Oder man macht etwas ausgeflipptes, klebt eine japanische Zeitung von Flughafenkiosk auf und lackiert klar über. Ich hab auch schon mal welche mit dem alten Flecktarnmuster der BW gemacht, das war mit Schaumstoffrolle gerollert und die Flecken mit Schablone draufgerollt. Diskoboxen wurden auch gerne mal auf Sprühkleber mit schwarzem Autoteppich beklebt. Kunstleder, Tapete, Samt, anything goes.

Oder man baut in Massivholz (dafür eignet sich aber nicht jedes Holz) und wachst dann nur.

Elektronik: die paar recht groben Verbindungen kann jeder löten, wenn du die nicht verkaufen und nicht in Verkehr bringen willst (Ware gegen Geld) dann kannst auf RoHS sch***en und Lötzinn mit Blei drin verwenden, damit kanns jeder. Lüften beim Löten, Blei geht ohne Umweg aufs Hirn.

gesunder Menschenverstand:
Ich hab schon gebrauchte Boxen gekauft, weil sie sich angeblich sch***e anhören. Es ist ein gar nicht so seltener Fehler, dass eines oder mehrere Chassis verkehrt angeschlossen sind und sich die Membran gegengleich bewegt. So etwas macht fiese Löcher in den Frequenzgang. Das checkt man mit einer kleinen 1.2V Zelle, in dem man schaut, wie die Membran ausgelenkt wird.

Oder das Bassreflexrohr hinter der Bassreflexöffnung ist abgefallen und kullert unmotiviert im Gehäuse herum, dann kann man wenn man im Betrieb von hinten neben der Box steht, sie durch dieses Loch "husten" hören. Um solche Fehler zu lokalisieren eignet sich eine 1m Papprolle als Hörrohr ungemein gut.

Was auch häufig ist, dass ein Chassis durchgebraten ist oder die Membran geknickt oder am Übergang Spule Konus der Konus weichgeworden ist. Das ist oft "nur" Pappe mit Harz, und das kann man halt zerstören.

Zitat:
Was für Boxen hast du dir denn gebaut?
Viele. Was sonst solte man in den 90ern tun, als Boxen in Autos, Wohnzimmer und Schlafzimmer zu bauen?

Da waren auch achteckige, doppelwandige, sandgefüllte Spanplattenmonster dabei, oder Satelliten/Subwoofer in Beton gegossen - leider hatten ich und mein Kumpel vergessen, der Form des Subwoofers Grifftaschen zu verpassen, so dass man das Ding auch zu zweit nicht recht gut bewegen konnte. Der WAF war 0.

Erinner mich nicht...

Ich besitze noch:

Einmal Visaton Vox 80 in MDF, matt grau Granitoptik. Waren mal weiß, dann abgewohnt, irgendwann fiel mir der Effektlack in die Finger, abgeschliffen, gespachtelt, gerollt => relativ ansehbar und robust.

Einmal Visaton Vox 80 in Eiche/Nussbaum massiv. Das Holz stammt von Sofaseitenteilen vom Wertstoffhof,
gerade bei so kleinen Teilen ist das ein gangbarer Weg. Den Boden hab ich abgewandelt, der ist dicker und hat seitliche Bohrungen, so dass ich die Box mit so kleinen C-Zwingen wie von einer Schreibtischlampe am Tisch festzwingen kann. Dann schmeisst sie die Reinigungsfachkraft im Büro nicht immer unabsichtlich mit dem Staubsaugerschlauch erst um und dann runter, das ist nämlich dem ersten Paar öfters passiert.

Das ist jetzt nicht Super-Hifi, aber allemal besser als so Plastikbrüllwürfel, vor allem können die auch gut laut werden, ohne zu scheppern. Dies zweite Paar hat in den Innenkanten Dreiecksleisten und noch ein paar andere Kniffe. Ein Hingucker sind sie allemal!

2 Paar Canton Nestor, die mir mal für 220€+Abholung in den gleichen Woche zugelaufen sind, 1mal zerlegt, gelüftet, poliert, neue Watte rein (war ein Raucherhaushalt) und die Terminals ordentlich eingedichtet.

Dann noch so Satellit/Subwoofer Dinger, wie sie in den 90ern hip waren, der Subwoofer hiess glaub ich Visaton Virus, die Satelliten waren auch aus der Vox-Serie glaub ich. Ein bisschen was steht auch noch im Keller. Ich sollt mal wieder aufräumen.

Warum fast immer Visaton?
Nun ich hab noch studiert, und einer meiner Jobs war bei einem Veranstaltungstechniker. Ich hab Anlagen für Diskos mit aufgebaut, und später auch auf Zuruf repariert. Da waren wir manchmal unter dem Mindestbestellwert, und da fielen halt bei Bestellungen manchmal Testexemplare oder Engineering samples ab, entweder Monacor oder Visaton. Die Monacor gingen an den Kollegen, die Visaton an mich. Das war das was ich kannte, mein Wissen kam aus Datenblättern, Büchern und Katalogen, das Internet gabs noch nicht so richtig, MDF gabs auch noch nicht im Baumarkt, das hatten wir vom Schreiner. Privatboxen waren damals aus E1-Spanplatten, die PA-Boxen aus Multiplex.

Ich würde erst mal gebraucht schauen, ist einfach derzeit der billigste Weg, viele müssen ins Altersheim oder eine kleinere Wohnung, da müssen sie die großen Boxen abstoßen. Aquarien sind aus gleichem Grunde pissbillig...

Selbstbau rentiert sich noch, wenn du was auf Maß brauchst. Ein Subwoofer, der in der Küche auch zugleich als Kühlschrankpodest dient, zum Beispiel: Bier ohne Bücken, ordentlicher Bass und keine Universalabstellvermüllungsfläche auf dem Kühlschrank mehr, die ist dafür nämlich jetzt zu hoch.
Oder wenn das Neunkanal THX im Heimkino im Wandaufbau verschwinden soll. Oder natürlich als Hobby, aber da mach ich lieber andere Sachen. Die Zeiten, wo eine nach Hause gebrachte Bekanntschaft beim Anblick eines Nakamichi Kasettendecks und kathedralengleichen Lautsprecherboxen instantan tropfnass wurde, sind lange vorbei.

Fang halt mit was kleinem, einfachen an: http://www.referenzboxen.de/index_hi...hifi/vox80.htm

Wenn du in München wohnst, kannst Dir ja auch mal das hier anschauen, Haltestelle Feldmoching. wahrscheinlich besser vorher anrufen (nein, das bin nicht ich, ich finde die Box nur sehr interessant, und hab sie mir da mal angesehen).
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Alt  11.01.2018, 21:08   # 8
yossarian
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yossarian ist gerade online
In der HIFI-Welt hat sich in den letzten 30 Jahren nicht mehr viel getan. Vorverstärker, Endstufen samt Tuner, CD-Spieler etc. bekommt man heute gebraucht zu einem Bruchteil, wie E.B. sagte.
Bei meinen ESS-Amt-Boxen mussten einmal die Tieftöner komplett runderneutert werden. Die Hochtöner sind immer noch unübertroffen. http://www.audioreview.com/cat/speak...1_1594crx.aspx
Gibt's ab und zu bei Ebay. Muss man aber wegen des Gewichts selbst abholen. Bei denen gingen nach ca. 10 Jahren die Sicken der Tieftöner kaputt. An so ein kaputtes Boxenpaar kann man billig bekommen. Die Tieftöner lassen sich mit etwas Geduld auswechseln. Die Heil Airmotion Transformer gehen selten kaputt. Dann hat man ein High-End-Erlebnis und merkt, wie schlecht manche CDs aufgenommen sind. Es gibt aber auch hervorragende, wie z.B. damals schon Supertramp Crisis? etc. oder Philips High Tech Orgel 422 913-2. Wenn da die Toccata und Fuge in d-moll losröhrt, bekomme sogar ich religiöse Gefühle und meine Nachbarn hebt es aus dem Bett.
Boxen kann man bei mittleren Ansprüchen auch selbst bauen. Tipps gebe ich gerne. Wenn man nicht auf High End abzielt, tut es auch ein Receiver, in dem alles drin ist.
Kauft man gebrauchte Vorverstärker und Endstufen, Kopfhörer bzw. Lautsprecher anschließen voll audfrehen und hören, ob auch nur das geringste Rauschen oder Brummen zu hören ist.
Von Blaupunkt gibt es 30 Jahre alte Vorverstärker und Endstufen, die eigentlich von Yamaha kommen und heutigen Ansprüchen genügen. An die kommt man zusammen für 100 Euro.
Die Schwachstellen sind immer die Lautsprecher. Da kann man viel Geld für Mist ausgeben. Hifi-Verkäufer spielen einem High-Tech-Aufnahmen vor, die auch auf einem Low-Fi-Gerät gut klingen.
Lautsprecher immer frei in einer Ecke aufstellen. Regallautsprecher klingen selten befriedigend.
Der Sennheiser HD 414 Kopfhörer ist immer noch ein guter Kauf, obwohl er vom Entwurf her uralt ist. Leider lösen sich die Ohrpolster immer wieder auf. Bekommt man manchmal schon für 30 Euro. Sitzt sehr bequem auf dem Kopf, da er offen ist.

Meine Anlage besteht aus einem Blaupunkt-Vorverstärker, einem alten harman/kardon-Receiver mit Analogtuner, von dem ich nur den Endverstärker benütze, einem Grundig Fine Arts-Tuner, einem CD-Spieler vom gleichen Haus und einem Fons-Plattenspieler. Dazu die umgebauten ESS Amt 1b Boxen. Als Tonband habe ich eine Revox A 77 mit Telefunken High Com Rauschunterdrückung. Die ist besser als die von Dolby.
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Alt  11.01.2018, 19:10   # 7
Stephan12
 
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Stephan12 ist offline
Sehr gute Beiträge in diesem Forum,
vielen Dank!
Auch die Idee mit dem Boxenselbstbau finde ich gut.
Ist ja irre, dass man mit ein paar Hundert Euro Einsatz sich ne High End Box bauen kann.
(Oberflächenbehandlung davon ausgenommen).

@ EB:
Was für Boxen hast du dir denn gebaut?

Habe diesen Shop gefunden:
http://www.lautsprechershop.de/index_hifi_de.htm

Obercool
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Alt  10.01.2018, 22:28   # 6
offline
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offline ist offline
in-ears kaufe ich nur von bose

sitzen absolut top und klingen gut
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Wozu heiraten - wenn ich ein Glas Milch will, kaufe ich auch nicht die ganze Kuh

Was stört es die Eiche, wenn sich die Sau an ihr reibt.

Find her - Feel her - Fuck her - Forget her - da ist sehr viel wahres dran
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Alt  10.01.2018, 22:25   # 5
E.B.
 
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E.B. ist offline
Für den Fall, dass ich allein Musik, Hörbücher oder Podcasts hören will (was ca. 4/5 meines Audiokonsums ausmacht) hab ich mir die Minimalistenlösung besorgt: InEar-Ohrhörer der 160€-Klasse mit Anpassung beim Hörgeräteakustiker, als "Antrieb" mein altes Samsung S3 mit der größten erkannten Speicherkarte und einem extragroßen Kamelhöckerakku. Das hält zur Not auch ein Werkstattwochenende durch.

Warum die "teuren"? die werden länger fabriziert, d.h. man kann an die relativ teure Otoplastik auch wieder ein neues Paar Treiber machen, wenn man eines geschrottet hat. Ab 150-200€ kann man auch Ersatzkabel kaufen.

Ausserdem kann man bei der 20€ Klasse Glück haben oder Pech - weil es mit Otoplastik so dicht und leise ist, langen 20-22% Lautstärke locker, und in dem Bereich sind die günstigen manchmal dumpf oder blechern.

Ich kann sprechenden Pesonen zuhören, wenn ich den Unterkiefer ganz öffne, dann kommt das Aussengeräusch durch den Mund von aussen, ansonsten ist komplett dicht, da geht nur ein leister Hauch von Hobel, Fräse oder Flex durch.

Das Öffnen des Unterkiefers ist auch beim Rausziehen empfehlenswert, denn sonst gibts Unterdruck, die sitzen ziemlich gut.

Das mit der Otoplastik kann aber erschreckend viel kosten (mehr als die InEars!), also Preisvergleiche anstellen, oder Sennheiser kaufen, die geben einen Fixpreisgutschein mit.
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Alt  10.01.2018, 22:06   # 4
E.B.
 
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Beiträge: 1.172


E.B. ist offline
Bevor es Sonos werden würde, lies Dir bitte mal diese beiden Artikel durch
* bei Sonos musst du alle EULAs abnicken, sonst gibts kein Firmwareupdate und die Dinger hören auf zu funktionieren
* und bei Siri, Alexa, Cortana und wie sie alle heissen wird in Zukunft wohl auch Werbung gemacht

Da kannst du nur mit den Füßen abstimmen!
Ich würde die Finger von allem lassen, was des Abnickens einer EULA bei einer US-Firma oder ihrer irischen EU-Vertretung bedarf.

Falls du bastelwütig bist: google nach Lösungen auf RaspberryPi-Basis, da gibt es fertige Soundkarten und Verstärker dazu, dann kannst du beliebige Boxen ansteuern, da du den Verstärkers mit der richtigen Impedanz passend zu den vorhandenen Boxen bestellen kannst. Hat auch den Vorteil, dass du feste Netzwerkkabel verlegen kannst (die Raspberrys haben eine Ethernetbuchse), das ist schon mal eine Fehlerquelle weniger, WLAN kabbelt sich ja öfter mal mit dem WLAN des Nachbarn, mit dem Aussensensor der Wetterstation oder mit dem Garagentoröffner - das sorgt für Aussetzer.

Falls du diese Boxen noch nicht hast, aber auch selbst zimmern möchtest, bei z.B. Visaton gibt es viele verschiedene Bauvorschläge, die es als Plan plus Lautsprecher gibt, aber auch von manchen Schreinereien als fertig gefräste Zuschnitt-Sets gibt.

Meine Lösung wäre, 3-4 Monate mit einem halben linken Auge in Ebay Kleinanzeigen im 150km Umkreis zu linsen, da fliegen immer wieder Schätzchen für kleines Geld vorbei, die vor 15-18 Jahren noch 4stellig das Stück gekostet haben.

Falls sie aus einem Raucherhaushalt stammen: den Lack kannst wieder weißpolieren mit der guten farblosen Lackreinigungspolitur vom Detailer deines Vertrauens - geht übrigens auch mit fast allen industriell hergestellten Lackmöbeln.
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Alt  10.01.2018, 20:18   # 3
stb99
Ruheständler
 
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stb99 ist offline
Meiner bescheidenen Meinung nach kann so ein einzelner Kasten niemals qualitativ gleichwertig zu einem ordentlichen Verstärker mit einer Anzahl von Boxen, abgestimmt auf den Frequenzgang, sein.

Ohne Frage kann er besser sein als eine Billiganlage vom Discounter. Mit einer ordentlichen Hifi-Anlage wird er nie gleichziehen können. Da fehlt schon aus rein physikalischen Gründen ein richtiger Subwoofer.

Selbst wenn man es durch moderne High-Tech schaffen sollte, diese Kasten auf die Leistung aktueller Hifi-Anlagen zu bringen (wobei der Subwoofer immer fehlen würde), so würde man Hifi-Anlagen genauso weiterentwickeln und wäre wieder überlegen.

Steht nur die Frage, ob du das alles brauchst. Falls du nur MP3 und Spotify abspielst, ist die Qualität sowieso schon durch deine Quelle begrenzt. Und bei der Frage nach CD und LP, musst du dich fragen, ob du CDs und LPs besitzt und spielst.
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Alt  10.01.2018, 20:18   # 2
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Beiträge: 35.237


offline ist offline
ne gute soundbar mit funksubwoofer von yamaha ist auch was feines
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