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Alt  04.02.2015, 22:26   # 1
Louis111
 
Mitglied seit 17. January 2013

Beiträge: 702


Louis111 ist offline
Post Neues Prostitutionsgesetz - Gesetzentwurf - Bundesweite Kondompflicht

Gesetz zur Prostitution: Koalition einigt sich auf Kondomzwang für Freier

Von Ann-Katrin Müller

Käuflicher Sex ohne Kondom ist künftig bundesweit verboten. Darauf einigten sich Union und SPD. Ein Mindestalter für Prostituierte soll es aber nicht geben - ebenso wenig wie Zwangsuntersuchungen.

Berlin - Monatelang haben sie gestritten, gestern Abend stundenlang getagt. Nun haben sich die Fachpolitiker von Union und SPD über die letzten Punkte zur Reform des Prostitutionsgesetzes geeinigt. Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig ist dafür zuständig, wollte aber sichergehen, dass die Union ihren Gesetzentwurf dann auch mitträgt.

Unter anderem soll nun die Kondompflicht bundesweit in Bordellen eingeführt werden - der SPIEGEL hatte bereits im August über dieses Vorhaben berichtet. Allerdings sollen dabei nicht die Sexarbeiterinnen bestraft werden, sondern nur die Freier. Wie die Kontrolle funktionieren soll und welche Sanktionen es geben soll, sollen die Länder frei entscheiden können.
Frauen- und Prosituiertenverbände sowie viele SPD-Politiker hatten eine Kondompflicht bis zuletzt kritisiert, da dabei immer nur die Sexarbeiterinnen bestraft würden. Dies könne man am Beispiel Bayern sehen, wo nur sie und nicht die Freier mit Zwangsgeldern belangt werden. Ansonsten gibt es bislang nur im Saarland eine Kondompflicht, sie wird dort allerdings nicht kontrolliert.

Schon im August hatte es Gespräche gegeben, man einigte sich auf eine Anmeldepflicht für die Prostituierten und eine Betriebsstättenerlaubnis für Bordellbetreiber - ebenso wie auf das Verbot von Flatrate-Sex, Gangbang-Partys und Werbung für ungeschützten Verkehr.

Doch bis zuletzt waren vor allem drei Punkte strittig. So wollte die Union ein Mindestalter einführen, erst ab 21 Jahren hätte man demnach als Prostitutierte arbeiten dürfen. Dieses sogenannte Mindestalter wird es nicht geben, heißt es bei Teilnehmern der gestrigen Sitzung, allerdings soll es für die 18- bis 21-Jährigen demnächst besondere Auflagen geben. So soll ihre Anmeldung als Prosituierte immer nur für ein Jahr gelten, außerdem sollen sie alle sechs Monate zur medizinischen Beratung müssen, nicht nur einmal im Jahr wie ältere Prostituierte.

Statt der von der Union geforderten Zwangsgesundheitsuntersuchung, womit der sogenannte Bockschein wieder eingeführt worden wäre, sollen Prostituierte nun alle zwölf Monate zu einer "medizinischen Beratung" gehen, eine Untersuchung ist nicht notwendig.

Nur wenn ein Arzt eine solche Beratung bestätigt, kann sich eine Prostituierte künftig anmelden, um in dem Gewerbe zu arbeiten. Sie muss allerdings nicht bei einem Gynäkologen stattfinden, wie von der CSU gefordert, sondern kann auch bei einem niedergelassenen Arzt oder beim Gesundheitsamt stattfinden.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...a-1016671.html

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KOMMENTARE und ANTWORTEN dazu...
Alt  13.07.2015, 16:09   # 138
Slicker69
.
 
Mitglied seit 22. October 2011

Beiträge: 5.212


Slicker69 ist offline
Thumbs up Info

Sehr geehrte Frau Ministerin Schwesig,
Mit großem Befremden habe ich in der Tagespresse von Ihren Plänen erfahren, das so genannte „Prostitutionsschutzgesetz“ zu verschärfen, indem sie die reglementierenden Maßnahmen auf die so genannten „Gelegenheitsprostituierten“ – im Fachjargon auch “Hobbyhuren“ genannt – ausweiten wollen.
Also auf Studentinnen, die ihr Studium mit erotischen Dienstleistungen finanzieren, auf Hausfrauen, die ihr Salär damit aufbessern, das sie gelegentlich einen Gast empfangen und verwöhnen oder auf Frauen, die in Niedriglohnbranchen arbeiten und einen Nebenerwerb brauchen, um über die Runden zu kommen. Alles Frauen, die wissen was sie tun und die garantiert KEINE Zwangsprostituierten sind. Die aber durch die Zwangsregistrierung zu Zwangsprostituierten GEMACHT werden könnten. Gnade Gott der jungen Ärztin oder der jungen Anwältin, bei der ruchbar wird, dass sie ihr Studium durch sexuelle Dienstleistungen finanziert hat. Ihre berufliche Karriere wird beendet sein, bevor sie überhaupt angefangen hat und ihnen wird keine andere Möglichkeit bleiben, ihren Nebenerwerb zum Hauptberuf zu machen, sofern sie es nicht vorziehen, in der Billiglohnbranche zu arbeiten.
Aber abgesehen von der unglaublichen Verschwendung menschlicher Ressourcen: Ihr Plan ist nicht nur eine Diskriminierung und Stigmatisierung dieser Frauen, – er ist ein Frontalangriff auf das sexuelle Selbstbestimmungsrecht ALLER Frauen.
WIE wollen Sie feststellen, ob eine Frau, die in ihrer Wohnung Herrenbesuch empfängt, wirklich eine Gelegenheitsprostituierte ist? Vielleicht handelt es sich ja einfach um eine Frau, die ihre Sexualität frei und selbstbestimmt auslebt und dabei natürlich auch wechselnde Sexualkontakte hat? Wollen Sie ALLE Frauen, deren Sexualleben nicht den kleinbürgerlichen Konventionen der Adenauer-Ära entspricht, unter Generalverdacht stellen?
Und WIE wollen Sie sicherstellen, dass die Frau, die mit einem Mann, der nicht IHR Mann ist, ein Hotelzimmer bucht, KEINE Gelegenheitsprostituierte ist? Wollen Sie den Hoteliers die Sittenpolizei auf den Hals hetzen?
Sehr geehrte Frau Ministerin: Hatten SIE VOR ihrer Verehelichung sexuelle Kontakte zu Männern, ohne sich gleich mit Heiratsgedanken zu beschäftigen? Ich frage ja nur…Und wie ist IHR Umfeld damals damit umgegangen? Hat man SIE argwöhnisch beäugt, Ihnen hinterhergeschnüffelt, Sie wohlmöglich verdächtigt, eine „Hobbyhure“ zu sein?
WENN die lokalen Ordnungsbehörden tatsächlich die von Ihnen geplanten Regelungen umsetzen sollen, sind sie aufgrund der desolaten generell personellen Ausstattung auf „hilfreiche Hinweise aus der Bevölkerung“ angewiesen. Was das für Folgen haben wird, kann man sich leicht vorstellen
Wir wissen aus der jüngeren deutschen Geschichte, dass das Denunziantenwesen in diesem unserem Lande immer recht gut funktioniert hat.
Das war schon zu Zeiten von Metternich so und Hoffmann von Fallersleben (der Dichter unserer Nationalhymne) reimte damals: „Der größte Lump im ganzen Land das ist und bleibt der Denunziant.“
Die ****diktatur hätte ohne die eifrigen Blockwarte nicht existieren können und in dem Staatswesen, in dem Sie Ihre Kindheit verbracht haben, gab es ja auch solche nützlichen Zeitgenossen – in der DDR nannte man sie IM’s und sie waren eine unentbehrliche Stütze des Systems, das habe ich erst vor Kurzem beim Besuch des STASI-Museums in Berlin gelernt. Wollen SIE den IM’s wieder eine Beschäftigungsgrundlage verschaffen, Frau Schwesig?
Sehr geehrte Frau Ministerin, Sie sind ja noch sehr jung… gestatten Sie daher einer älteren Dame von nunmehr 61 Jahren einen kleinen historischen Exkurs.
Wissen Sie, geehrte Frau Schwesig, was es bedeutete, in der Bundesrepublik der Adenauerzeit jung zu sein? Damals regierte der Kuppeleiparagraph: jeder Mensch, der einem unverheirateten Paar Obdach gewährte, damit sie das mit einander tun konnten, was Liebesleute gemeinhin mit einander zu tun pflegen , riskierte eine Zuchthausstrafe von bis zu fünf Jahren!
Eltern von heranwachsenden Kindern, die den Freund der Tochter oder die Freundin ihres Sohnes in der gemeinsamen Wohnung übernachten ließen, standen faktisch mit einem Bein im Knast! Und um sie dorthin zu bringen, genügte schon der freundliche Hinweis eines „wohlgesonnenen Nachbarn“
Die gleiche Strafe drohte einem Hauseigentümer oder einer Vermieterin von möblierten Zimmern, wenn sie einer Frau mit häufig wechselnden Sexualpartnern eine Wohnung oder ein Zimmer vermieteten und es tolerierten, dass ihre Mieterin ein Privatleben hatte.
Ein Hotelier, der einem unverheirateten Paar ein Zimmer vermietete, musste überdies um seine Konzession bangen. Und hier genügte schon der Hinweis eines neidischen Konkurrenten, und er war ruiniert.
Der Kuppeleiparagraph war für unzählige Menschen – aber vor allem für junge Frauen – eine ständige Bedrohung, eine Quelle der Angst und des Leids.
1974 – also in dem Jahr in dem Sie geboren wurden, ist er ENDLICH von der damaligen Bundesregierung ersatzlos gestrichen worden!
Generationen von jungen Frauen waren dankbar, dass sie ihr Sexualleben (wenn sie denn eins hatten) frei und ungebunden leben durften – ohne Angst vor misstrauischen Vermietern, schnüffelnden Nachbarn und selbst ernannten Sittenwächtern.
Sie, verehrte Frau Ministerin Schwesig werden durch die Reglementierung der so genannten Gelegenheitsprostitution ein gesellschaftliches Klima schaffen, dass wieder von Scheinheiligkeit, Prüderie, Muff und Schnüffelei , von Spitzelwesen und von Denunziantentum geprägt ist.
Denn JEDE Frau, die ihre Sexualität frei und auch mit wechselnden Partnern lebt, wird von Ihnen unter Generalverdacht gestellt. Ich bin gespannt, wie junge Frauen auf diese Zumutung reagieren werden – dass ihnen durch die Hintertür des angeblichen Schutzes von Prostituierten die Freiheit, die ihre Mütter und Großmütter erkämpft hatten, wieder genommen werden soll.
EINE Berufsgruppe allerdings wird Ihnen zu Dank verpflichtet sein: die Zunft der Rechtsanwälte – denn insbesondere für junge aufstrebende Kollegen und Kolleginnen werden Sie eine solide Existenzgrundlage schaffen, wenn Vermieter, alleinstehende Frauen und Hoteliers scharenweise vor Gericht ziehen um sich vom Verdacht der „Gelegenheitsprostitution“ oder der Begünstigung von Prostitution reinzuwaschen.
Ich bin mir sicher, dass sich auch die ohnehin schon stark überbeanspruchten Justizbehörden freuen werden über die Flut von Prozessen gegen üble Nachrede, in denen Frauen dazu gezwungen werden, ihr Privatleben offenzulegen.
Ich bin mir sicher, dass die Frauen MEINER Generation auf die Barrikaden gehen würden, wenn man von ihnen verlangen würde, ihr Privatleben behördlich überprüfen zu lassen!
Das war es, was ich Ihnen sagen wollte. Für mich persönlich ist mir nicht bange. Eine Frau in meinem Alter darf so ziemlich ALLES an Tabus einer kleinbürgerlichen Sexualmoral ignorieren, denn sie muss ja auf niemanden mehr Rücksicht nehmen. Und sie kann offen aussprechen was ihr nicht passt.
Aber ich bedaure die jungen Frauen, die demnächst wieder in einem Klima der Angst und des Misstrauens leben müssen. Und mir graut vor einer Gesellschaft, die geprägt ist von Heuchelei, Spitzelwesen und Denunziantentum – dem SIE mit ihrer Maßnahme Tür und Tor öffnen werden.
Hochachtungsvoll
Almuth Wessel

Gut auf denn Punkt gebracht!

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Alt  13.07.2015, 13:55   # 137
SalonPatrice
anders als andere
 
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Beiträge: 2.475


SalonPatrice ist offline
Zitat:
Was dürfen Bürger in 10 Jahren dann tatsächlich noch.


Arbeiten bis zum Umfallen und Steuern zahlen.................
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Alt  13.07.2015, 04:39   # 136
Louis111
 
Mitglied seit 17. January 2013

Beiträge: 702


Louis111 ist offline
Lightbulb Doppelmoral

Aktualisiert am 11. Juli 2015, 13:27 Uhr
Berlin (dpa) - Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD) hat nach einem "Spiegel"-Bericht ihren Entwurf für das Prostitutionsgesetz auf Drängen der Unionsfraktion verschärft.

So sollten Prostituierte direkt ein Bußgeld zahlen müssen, wenn sie ihre künftig nötige Anmeldebestätigung nicht vorweisen könnten. Im ersten Entwurf habe es noch geheißen, dass die Verstöße "beharrlich" sein müssten, um geahndet werden zu können, berichtet das Nachrichtenmagazin.

Anders als bislang geplant werde auch Gelegenheitsprostitution unter das neue Gesetz fallen. Außerdem müssten die Sexarbeiterinnen ihre verpflichtenden Beratungsgespräche mit Behörden führen - Schwesig hatte dies zunächst auch bei privaten Fachstellen ermöglichen wollen. © dpa

Wie ist denn die Stimmung in der Bevölkerung wirklich ?!?
Die Impulse zu diesem Thema kommen immer von Frauen wie Alice Schwarzer und Politikerinnen,
die verhaltene Reaktion kommt dann Zwangsweise von der Bevölkerung darauf ...
Das die Frauen natürlich keine Konkurrenz wollen und Machtverlust fürchten und die Männer auch so reden um ja nicht in den Verdacht zu geraten, diesen Service zu nutzen, erklärt dann diese Reaktion.

Für mich ist es mehr eine Mischung aus Angst vor Machtverlust der Möse und Profilierungssucht !!!
Dank dem schwedischem Modell ist es ja auch ein Modetrend gegen die Prostitution zu sein !!

Die Steuereinnahmen will man dann aber trotzdem mitnehmen, dazu ist man sich dann nicht zu fein..
__________________
Wer später kommt, hat länger Spaß !!!

Meine Mutter hat mir schon früh beigebracht, mein Spielzeug mit anderen zu teilen ...
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Alt  12.07.2015, 18:36   # 135
staggs
womanizer
 
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Mitglied seit 21. August 2010

Beiträge: 489


staggs ist offline
Es ist vielmehr so, dass es die Stimmung in der Bevölkerung aufgreift und trifft. Und die Bevölkerung ist weder besonders liberal noch ist sie minderheitenfreundlich. Deshalb muss die Aufmerksamkeit den Medien gelten, wo die Stimmung gemacht wird. Und den Kampagnenstrategen, Frau Schwarzer und die männerfeindliche Variante des Feminismus seien erinnert. Die Politik reagiert nur, mal mehr, mal weniger klug.
__________________
Let's fuck today
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Alt  12.07.2015, 18:23   # 134
LonelyJoe
Pauschalclubber
 
Mitglied seit 20. January 2013

Beiträge: 1.096


LonelyJoe ist offline
Zitat:
Immer mehr Gesetze die unsere Bürgerlichen Freiheiten begrenzen.
Das interessiert die doch gar nicht.
Die machen das, um ihre Klientel zu befriedigen oder ihnen Dinge zu verkaufen, mit denen sie wiedergewählt werden. Ob das an der Realität vorbeigeht ist total wurscht.
Auf Randgruppen (Schwule Freier, Huren, etc. ) kann man gut Politik machen.
Es ist kaum Wiederstand zu erwarten.
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Alt  12.07.2015, 17:39   # 133
Palimeino
 
Mitglied seit 13. January 2014

Beiträge: 269


Palimeino ist offline
Prostitutionsgesetz

Immer mehr Gesetze die unsere Bürgerlichen Freiheiten begrenzen. Ich werde wohl nie begreifen, dass man hier in Deutschland noch solche Politiker wählt.
Das traurige dabei ist, dass die tatsächlich eines Tages weg vom Fenster sind aber den Müll den die dann Oberlehrerhaft gemacht haben bleibt bestehen.
Ich stelle fest, dass die sich auch keinen Rat von betroffenen geben lassen und alles was denen nicht in den Kram passt durchziehen. So ist es aber auch in der Justiz. Man nimmt keine Rücksicht auf Betroffene und steuert diesen Staat geradewegs in die Rechtsdiktatur.
Was dürfen Bürger in 10 Jahren dann tatsächlich noch. Die leben uns gegenüber doch voll ihre Macht aus auch mit dem hintergedanken, mal sehen, wie weit ich es noch treiben kann.
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Alt  12.07.2015, 14:11   # 132
LonelyJoe
Pauschalclubber
 
Mitglied seit 20. January 2013

Beiträge: 1.096


LonelyJoe ist offline
Zitat:
Zitat von francoise
1. Wie werden diese "Beratungsstellen" personell ausgestattet? Gibt es Diskretion, oder muss man sich neben dem Einwohnermeldeamt in die Schlange stellen? Wartezeit? Sprachprobleme?
2. Wenn man an mehreren Orten (Kommunen) arbeitet - offensichtlich wird man an jedem Ort eine Registrierung benötigen - etwa auch jeweils eine Beratung?
Das sind wichtige Fragen: soweit ich das richtig gelesen habe, stellt Frau Pantel CDU sich vor, dass diese Aufgabe die Polizei übernehmen soll.
Zitat:
"Da sitzen Beamte, die dürfen nicht mal eben jemandem sagen, wer diesem Gewerbe nachgeht." Das soll heißen, bei der Polizei sind die Persönlichkeitsrechte der Prostituierten am besten geschützt.
gelesen hier: http://www.welt.de/vermischtes/artic...ng-Partys.html

Hurenausweis: Ich werde mich jedenfalls sofort, wenn das Gesetz raus ist, zu der entsprechenden Stelle begeben und mich als selbstständigen Sexdienstleister mit "Arbeitsnamen" und Erbringungsort "Hausbesuche" anmelden.
Das sollte wirklich jeder Freier tun. Erstens aus Solidarität zu den Damen und zweitens, um den Leuten klarzumachen, was das für ein Schwachsinn ist, den sie da ausgebrütet haben.
Das ist sicher auch gut für die Statistik.
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Alt  12.07.2015, 07:09   # 131
risk77
 
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Beiträge: 3.467


risk77 ist offline
Zitat:
Es zeigt sich immer mehr, dass in Wirklichkeit nicht um den Schutz der Frauen geht sondern um die Beseitigung der Prostitution.
Ich finde es zeigt sich immer mehr, dass es um den Zugriff auf die in der Prostitution fließenden Gelder geht.
Hier will der Staat kräftig zulangen! - Alles andere interessiert (noch nicht) primär.
Erst wenn das mit diesem Gesetzentwurf nicht gelingen sollte wird es (geschätzt in 3-5 Jahren) um die Abschaffung der Prostitution gehen.

Im Augenblick wollen die aber nur (wie ein großer Mafiaboss) ihr großes Stück vom Kuchen abhaben.
(- aus diesem Grund werden die auch innerhalb weniger Jahre Hanf legalisieren... btw)

Moral? - Doch nicht mehr heute in unserem "Gutmenschen-Kapitalismus".....

Auszug aus dem Spiegel-Artikel:

Anders als bislang geplant wird auch "Gelegenheitsprostitution" unter das neue Gesetz fallen. Die Unionsfraktion hatte befürchtet, dass das Milieu diese sonst als Schlupfloch nutzen könnte. Außerdem müssen die Sexarbeiter ihre verpflichtenden Beratungsgespräche mit staatlichen Behörden führen.

Trotzdem sehe ich der Sache hier in Berlin inzwischen relativ entspannt entgegen.
Zum Einen können die Mädchen aus dem Sauna-Club Bereich (vornehmlich Bul, Rom und zuletzt vermehrt Hun) inzwischen alle ganz gut Deutsch und werden sich von den Beratungen nicht abschrecken lassen, zum anderen wird sich der Grau-Bereich über Portale und Communities wie Joy-Club kaum kontrollieren lassen.

Gruß risk
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Alt  11.07.2015, 17:10   # 130
mr.cock27
 
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Beiträge: 964


mr.cock27 ist gerade online
Es zeigt sich immer mehr, dass in Wirklichkeit nicht um den Schutz der Frauen geht sondern um die Beseitigung der Prostitution.
Das Ganze wird dadurch wahrscheinlich noch eher in die Illegalität gedrängt...
Hätte das Gesetz mit seinen weitreichen Eingriffen im Hinblick auf die Berufsfreiheit im Sinne von Art 12 GG vor dem BVerfG eigentlich bestand? Vielleicht sollten die SDLs man mal über eine Verfassungsbeschwerde nachdenken. Um den Schutz der Prostituierten geht es in dem Gesetz schon lange nicht mehr.

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Alt  11.07.2015, 15:58   # 129
francoise
 
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Mitglied seit 19. August 2012

Beiträge: 319


francoise ist offline
Wie sich das auf die Frauen auswirkt entscheidet sich u. a. auch an einigen hässlichen Details:

1. Wie werden diese "Beratungsstellen" personell ausgestattet? Gibt es Diskretion, oder muss man sich neben dem Einwohnermeldeamt in die Schlange stellen? Wartezeit? Sprachprobleme?

2. Wenn man an mehreren Orten (Kommunen) arbeitet - offensichtlich wird man an jedem Ort eine Registrierung benötigen - etwa auch jeweils eine Beratung?

Die jungen Frauen trifft das natürlich besonders hart.
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Alt  11.07.2015, 14:27   # 128
staggs
womanizer
 
Benutzerbild von staggs
 
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Beiträge: 489


staggs ist offline
Neues im neuen Spiegel

Weitere Verschärfungen vereinbart, siehe SPIEGEL von heute: http://www.spiegel.de/politik/deutsc...a-1043092.html
__________________
Let's fuck today
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Alt  28.06.2015, 19:11   # 127
woland
Huren-Genießer
 
Benutzerbild von woland
 
Mitglied seit 27. February 2003

Beiträge: 2.457


woland ist offline
... und den Kampfradlern muss gezeigt werden, dass die StVO auch für sie gilt.
__________________
Den Teufel spürt das Völkchen nie, und wenn er es am Kragen hätte! (Mephistopheles in Goethes Faust)
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Alt  27.06.2015, 19:29   # 126
LonelyJoe
Pauschalclubber
 
Mitglied seit 20. January 2013

Beiträge: 1.096


LonelyJoe ist offline
Zitat:
dass du da dem Propagandageschwätz der (Innen)Politiker und Polizeifunktionäre auf den Leim gekrochen bist.
Alter, hast du gelesen woher ich dir Information habe ? Hab ich von Politikern oder Polizeifunktionären gesprochen ? Hab ich nicht.
Also lies noch einmal nach.

Mir ist das völlig egal, weil ich eh nur mit Gummi ficke, soll doch nachschauen wer willst.

Ansonsten: Ladungssicherung ist echt wichtig. Ungesicherte Ladung führt zu vielen Unfällen.

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Alt  27.06.2015, 16:38   # 125
blackrider
 
Mitglied seit 8. August 2006

Beiträge: 176


blackrider ist offline
Red face

Zitat:
An eine Überwachung glaube ich nicht, weil dazu in erster Linie die Leute fehlen. Die Polizei hat heute schon viel zu wenig Leute für wichtige Aufgaben. Ein Freund von mir ist bei der Kripo, die haben völlig andere Problem als über sowas nachzudenken
Die Polizei hat zu wenig Leute? Der war echt gut.
Ich kann dir mit absoluter Gewissheit versichern, dass du da dem Propagandageschwätz der (Innen)Politiker und Polizeifunktionäre auf den Leim gekrochen bist. Wieso stehen die grüne Truppe dann z.B. Samstags vor Wertstoffhöfen zur Prüfung der Ladungssicherung, damit kein Grashalm vom Anhänger falle?
Wieso werden Radfahrer verfolgt, weil ein (sic!) Speichenreflektor fehlt? Zuwenig Leute? Schwachsinn.

Servus
B.
__________________
Der Beitrag stellt meine Meinung dar. Sollte diese jemandem missfallen, möge er mich auf seine Ignorierliste setzen.
Wenn Freikarte, dann bitte fürs Hawaii.
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Alt  24.06.2015, 05:45   # 124
yossarian
Pareidoliker & Oneironaut
 
Benutzerbild von yossarian
 
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Beiträge: 6.247


yossarian ist gerade online
Die spinnen, die Schweden

Also, in Schweden stellt sich das etwas anders dar. Johan Christiansson bietet Seminare für Männer an, die mehrmals mit dem schwedischen Sexkaufsverbotsgesetz von 1999 (von Kommunismus-Links-Grün verabschiedet) in Konflikt kamen. Da Mehrfachstraftäter bekanntllich krank sind Therapie brauchen, bietet er das an. Siehe hier: http://www.sjukvardsinformation.net/...ca_141009.html
Das Seminar ist kostenlos. Man wird u.A. in die Stockholmer Malmskillnadstraße geführt, wo es trotz Allem einen Straßenstrich gibt und ins Rotlichtviertel von Amsterdam.
Das ist doch vorbildlich. Da könnte man doch auch Parksünder, die mehr als 5x im Jahr erwischt werden, einer Elektroschockbehandlung unterziehen, bis sie nicht mehr falsch parken.
Seltsamerweise unterziehen die fürsorglichen Schweden schwule und weibliche Sexkäufer keiner solchen Behandlung. Naja, ist ja auch noch keiner von denen erwischt worden, weil die Polizei die nicht jagt, sondern nur Heteromänner.
Ich war vor Kurzem in Schweden und habe mit den Leuten dort geredet. Fast alle waren für das Sexkaufverbot, weil ihnen die gleichgeschaltete ökofeministische Linkspresse eingebläut hat, dass eine Frau sowas nur tut, wenn sie mit Gewalt dazu gezwungen wird.
__________________
Wer glaubt im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein, scheitert am Gelächter der Götter. (frei nach Albert Einstein)
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Alt  23.06.2015, 08:01   # 123
LonelyJoe
Pauschalclubber
 
Mitglied seit 20. January 2013

Beiträge: 1.096


LonelyJoe ist offline
Zitat:
Ich frage mich da nur,wer bleibt da schmerzhafter auf der Strecke und was ist Ziel der Politik Nr.2 ??
Meint die Politik wirklich die Zuhälter finden auf lange Sicht keine Mädels mehr.....so dumm können die ja nicht sein.....Thema EU Erweiterung!
In erster Linie bleiben die Frauen dabei auf der Strecke, sowohl die Einheimischen wie die Zugereisten, aber, da das eine kleine Randgruppe ist, ist es irrelevant für die Politik. Irgendwann bleiben natürlich auch wir bösen und kranken Freier auf der Strecke (siehe Schweden)

Ziel Nr. 1 der Politik ist Macht und Machterhalt, wiedergewählt zu werden
Ziel Nr. 2 ist es Prostitution runterzufahren, da spielt auch die moralische Überzeugung eine Rolle; auch das zum Machterhalt führen

Frauen, die mit diesem Job hier Geld verdienen, gibt es in der heutigen EU osteuropäischen Ländern genug, eine EU Erweiterung brauchen wir derzeit nicht. Gleiche Lebensverhältnisse habe wir noch lange nicht.

--------------------
Hab gerade einen Artikel eines schwedischen Sozialarbeiters gelesen, der der Auffassung ist, die Männer sind alle süchtig und krank und brauchen Beratung, weil sie sich im realen Leben nicht mehr zurechtfinden. http://www.taz.de/!5008208/ Der kommt aber auch aus der Suchtberatung. Ich hab eigentlich nicht den Eindruck, dass bei mir alles falsch läuft und ich krank bin, nur weil ich ab und zu mal Huren besuche. Das Sex süchtig machen kann ist mir durchaus klar.

Hier ist man der Meinung, dass die Frauen Beratung brauchen, auch mit dem Hintergedanken, dass es eigentlich total falsch ist, Sex anzubieten (Idiotentest). Sowas kann man ja nur machen, wenn man blöd ist.

Manchmal denke ich, dass diese Leute, die gerne anderen etwas vorschreiben wollen, an dem Punkt angekommen sind, wo sie die Beratung brauchen. Nur weil etwas nicht nach ihren verwurzelten Moralvorstellungen oder politisch religiösen Überzeugungen abläuft, sind alle anderen krank.

Die Wissenschaft hat da ganz andere Auffassungen. So sind : "Prostitution und Ehe miteinander verschwisterte Institutionen und geschichtlich wohl ungefähr gleichzeitig aufgetreten ", nämlich bei der Entstehung unserer Zivilisation einige tausend Jahre vor unserer Zeitrechnung im Südwesten Asiens. "
( "Prostitution - Pendant der Ehe", 2006 http://www.bdwi.de/forum/archiv/uebersicht/115536.html)


Ein paar weitere interessante lesenswerte Links:
2005: http://www.zeitschrift-marxistische-...stitution.html
2011: http://www.clack.ch/ressort/artikel/...en_fremd_gehen
2014: http://www.huffingtonpost.de/2014/01...n_4678734.html
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Alt  22.06.2015, 21:23   # 122
Slicker69
.
 
Mitglied seit 22. October 2011

Beiträge: 5.212


Slicker69 ist offline
Red face Sweet-Sexy-Lena

Ändert man den Blickwinkel, nimmt man an, das Gesetz wäre dazu da, die Arbeitsbedingungen der Sexarbeiterinnen so unerträglich wie nur möglich zu machen, um die Prostitution generell einzudämmen und langsam zu verdrängen – ist es ein zweckmäßiges, effektives Gesetz...

Ich frage mich da nur,wer bleibt da schmerzhafter auf der Strecke und was ist Ziel der Politik Nr.2 ??
Meint die Politik wirklich die Zuhälter finden auf lange Sicht keine Mädels mehr.....so dumm können die ja nicht sein.....Thema EU Erweiterung!


Deppen machen Politik
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Alt  22.06.2015, 20:17   # 121
Sweet-Sexy-Lena
 
Mitglied seit 10. October 2014

Beiträge: 12


Sweet-Sexy-Lena ist offline
Keinesfalls sind Sexarbeiterinnen nur gegen das neue Gesetz.
Die Verbände machen ganz konkrete Vorschläge, und stellen klare Forderungen: alles greifbar, begründet und nachvollziehbar, basierend auf der Realität der Sexarbeit – nicht auf wagen Vorstellungen und bloßen Überlegungen.
Es werden also nicht nur Stellungnahmen zu Gesetzentwürfen abgegeben, sondern auch brauchbare Gegenvorschläge gemacht.
Politische Reaktion? Ignoranz. Das Gesetz hat so zu bleiben wie es ist, damit es das tut, was es soll.
Nur, drin ist nicht das, was drauf steht.
Betrachtet man das Prostitutionsgesetz als Gesetz zur Legalisierung und Regulierung der Prostitution, zum Schutz der Sexarbeiterinnen und Verbesserung deren Arbeitsbedingungen – erscheinen die Regelungen und Vorschriften einfach nur absurd...
Ändert man den Blickwinkel, nimmt man an, das Gesetz wäre dazu da, die Arbeitsbedingungen der Sexarbeiterinnen so unerträglich wie nur möglich zu machen, um die Prostitution generell einzudämmen und langsam zu verdrängen – ist es ein zweckmäßiges, effektives Gesetz...
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Alt  22.06.2015, 10:56   # 120
LonelyJoe
Pauschalclubber
 
Mitglied seit 20. January 2013

Beiträge: 1.096


LonelyJoe ist offline
Zitat:
Welche gesetzliche Regelungen wollen Sexarbeiterinnen denn?
@Michael120
Sie möchten in erster Linie eine Gleichstellung gegenüber anderen Berufen. Es geht dabei um Rechte und sie wehren sich gegen Entrechtung, Gängelung und Bevormundung.
Rechte werden verweigert, weil sie Prostituierte sind, nicht allein entscheiden können, des Denkens nicht fähig sind, Ausländer sind, oder vielleicht noch nicht 21 Jahre.

In dem Moment, wo man den Beruf aus der Schmuddelecke holen würde und den Beruf anerkennen würde, würden sich sich viele dieser Pseudovorhaben erledigen. Das tut man nicht aus moralischen Gründen.

Hier ist ein schöner Artikel zur Prostitution:
"Wenn Frauen Prostituierte befreien wollen, lohnt es sich, zweimal hinzusehen"
http://www.taz.de/Feministin-ueber-Sexarbeit/!5048155/
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Alt  22.06.2015, 10:44   # 119
SalonPatrice
anders als andere
 
Benutzerbild von SalonPatrice
 
Mitglied seit 15. March 2010

Beiträge: 2.475


SalonPatrice ist offline
Zitat:
Mit der Ablehnung des Gesetzes kann man vielleicht einen Schritt zurück verhindern. Aber einen Schritt nach vorne erreicht man mit der Ablehnung ganz gewiss nicht.
Gewiss....................nur gegen etwas zu sein, wird nicht problemlösend sein. Als Ansatz ist das untauglich.

Das Problem liegt aber wohl leider in der fehlenden Lobby. In den Ausschüssen, die unsere Politiker diesbezüglich wohl beraten, befinden sich mit großer Wahrscheinlichkeit keine sachkundigen Personen. Und somit wird auf die eigentlichen Probleme auch nicht eingegangen. So war es wohl auch schon mit dem Vorläufer.

Allenfalls eine A. Schwarzer wird als "selbsternannte Expertin" zugelassen ....und das ist..........zumindest für mich ein absolutes "No Go".

Ich habe den Eindruck, daß man am allerliebsten ein generelles Verbot erlassen möchte, wie es bereits in etlichen Nachbarländern gilt. Man nimmt dadurch in Kauf, daß das Gewerbe und die Mädels in der Grauzone und im Untergrund verschwinden.

Für mich sind es Lippenbekenntnisse der Entscheidungsträger und Zielsetzung ist zunächst die absolute Kontrolle und vor allem das vermeintliche potentielle Steueraufkommen, welches es abzuschöpfen gilt.

LG Loreni
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Danke von
Alt  22.06.2015, 09:26   # 118
michael120
 
Mitglied seit 12. February 2014

Beiträge: 607


michael120 ist offline
Zitat:
Sexarbeiterinnen wollen gesetzliche Regelungen zur Prostitution!
Zitat:
Warum wehren sich Sexarbeiterinnen, so gut es geht, gegen die neuen Prostitutionsgesetze, veröffentlichen eine Stellungnahme nach der anderen, protestieren u.s.w.? Wollen sie etwa nicht gesetzlich geschützt werden? Brauchen sie kein sicheres Arbeitsumfeld?
Welche gesetzliche Regelungen wollen Sexarbeiterinnen denn? In meiner Wahrnehmung beschränkt sich derzeit vieles auf den Protest gegen das neue Gesetz. Das mag richtig sein. Aber mit der Erklärung dies oder jenes nicht zu wollen ist es ja nicht getan. Das ist leider so eine Art Volkssport in unserem Land geworden: Man ist gegen vieles oder alles und vergisst mitzuteilen, wofür man eigentlich ist. Auch auf der Internetplattform von Doña Carmen kann man gut nachlesen, warum und dass die gesetzlichen Neuerungen vorhandene Probleme nicht lösen. Einen konkreten Lösungsansatz finde ich aber nicht. Ich lese da, dass es das Ziel sein muss, "die im Sexgewerbe tätigen Männer und Frauen in enger Absprache mit ihnen selbst weiter zu stärken und zu schützen". Dieses Anliegen findet meine volle Zustimmung. Aber allein die Ablehnung eines Gesetzes kann ich doch nicht die Recht der Betroffenen weiter stärken und schützen. Oder anders ausgedrückt: Mit der Ablehnung des Gesetzes kann man vielleicht einen Schritt zurück verhindern. Aber einen Schritt nach vorne erreicht man mit der Ablehnung ganz gewiss nicht.
__________________
Wer immer auf dem Teppich bleibt, hat sicher einiges darunter gekehrt.
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Alt  22.06.2015, 07:39   # 117
LonelyJoe
Pauschalclubber
 
Mitglied seit 20. January 2013

Beiträge: 1.096


LonelyJoe ist offline
Zitat:
Wärst Du eine Hure, hättest Du somit den neuen Idioten-Test bestanden
@Sweet-Sexy-Lena:
Ich hatte unten schon dargelegt, dass die Argumentation, eine Kondompflicht könnte etwas Druck von den Frauen nehmen u.a. auch von einigen Frauen selbst kommt. Sie sind zwar schon > 5 Jahre hier im Milieu unterwegs, aber wohl trotzdem völlig unerfahren, um hierzu eine Meinung zu haben. Ich vögel erst seit 2,5 Jahre in der Szene rum, da hab ich ja auch noch nichts mitbekommen, ich lauf ja auch nur mit geschlossenen Augen durch die Welt und spreche mit niemandem.
Und noch einmal: die geplante Kondompflicht und die derzeit in Bayern geltende Kondompflicht ist nicht dasselbe, weil die in Bayern auf die Hure zielt, die geplante auf den Freier.

Du kannst die Kondompflicht ja zu deinen Gunsten nutzen, wenn du willst. Sagst du einfach zu deinen Freiern: Hey, ist zwar illegal, aber für etwas Aufpreis, lass ich das Gummi weg und versprech dir, ich sag es ja nicht weiter. Ob das dann idiotisch ist oder nicht, muss du mit dir selbst ausmachen.

Wir können uns natürlich weiterbeschimpfen, uns gegenseitig als Idioten bezeichnen etc., wir werden das geplante Gesetz nicht ändern können, egal wie wir uns hier aufregen. Wir können nur versuchen, mit den Politikern die wir kennen zu reden, um langfristig mehr Verständnis oder Information zu bewirken. Ansonsten bleibt nur, dass wir mit dem leben müssen, was sie uns als "heilsbringende Gesetze" vorsetzen. Das ist einer der Nachteile einer Demokratie.

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Alt  21.06.2015, 22:27   # 116
Slicker69
.
 
Mitglied seit 22. October 2011

Beiträge: 5.212


Slicker69 ist offline
Red face @Lena

Politik:
Wer hat euch überhaupt gefragt?!

Ja so hört sich das Gesetz auch an!

Wir(Politik) müssen keinen fragen,wir wissen was für unser Land gut ist und auch für die dummen P..Damen,die muß man ja auch vor sich selbst schützen und das sogar per Gesetz!

Bockmist :-(
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Alt  21.06.2015, 22:13   # 115
Louis111
 
Mitglied seit 17. January 2013

Beiträge: 702


Louis111 ist offline
Post Willkommen im Club

@Sweet-Sexy-Lena

Es ist doch wirklich nichts neues, dass die UNS regierende Kaste,
die eigentlich von UNS gewählt wurde, um UNSERE Interessen zu vertreten,
die eigentlich auch einen darauf Eid geleistet haben,
stets zum Wohl des Landes und seiner Bevölkerung zu handeln,
auf einem fernen Planeten namens Berlin leben und jeglichen Bezug
zu Ihren Wählern und somit zum gemeinen Volk verloren hat,
lediglich vor bevorstehenden Wahlen Interesse heucheln
und ansonsten Realitätsfremde, lebens- und erwerbserschwerende Gesetze verabschieden.

Dieses Problem hat leider jeder in Deutschland lebender und erwerbstätiger Mensch,
egal ob Unternehmer, Selbstständiger oder Arbeitnehmer. ....
__________________
Wer später kommt, hat länger Spaß !!!

Meine Mutter hat mir schon früh beigebracht, mein Spielzeug mit anderen zu teilen ...
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Alt  21.06.2015, 21:19   # 114
Sweet-Sexy-Lena
 
Mitglied seit 10. October 2014

Beiträge: 12


Sweet-Sexy-Lena ist offline
Zitat:
Zitat von LonelyJoe
es ist doch überhaupt nicht das Ziel, eine Kondompflicht zu überwachen. ...
Das Ziel ist es nur, den Frauen ein weiteres Mittel in die Hand zu geben, Sex ohne Kondom abzulehnen mit der Argumentation, dass es verboten ist.
Sehr einsichtig, LonelyJoe! Wärst Du eine Hure, hättest Du somit den neuen Idioten-Test bestanden

Zitat:
Zitat von michael120
Wenn ich das richtig verstanden habe, will der Verein Doña Carmen eine Gleichstellung der Sexarbeit mit anderen Erwerbstätigkeiten. Gleichzeitig soll auf sämtliche gesetzlichen Regelungen zur Prostitution verzichtet werden. Nee das geht ja schon mal gar nicht
Nein, Du hast das nicht richtig verstanden. Sexarbeiterinnen wollen gesetzliche Regelungen zur Prostitution! Um richtig zu verstehen, gegen welche gesetzlichen Regelungen genau sich Sexarbeiterinnen wehren, und vor allem warum, empfehle ich, es nicht den Abgeordneten gleich zu tun, die nur Kommas und Punkte in den Stellungnahmen der Huren-Verbände lesen, sondern auch das Zeug dazwischen...

Warum wehren sich Sexarbeiterinnen, so gut es geht, gegen die neuen Prostitutionsgesetze, veröffentlichen eine Stellungnahme nach der anderen, protestieren u.s.w.? Wollen sie etwa nicht gesetzlich geschützt werden? Brauchen sie kein sicheres Arbeitsumfeld?
Doch.
Aber realitätsfremde, ignorante Gesetze schützen nicht! Sie erschweren das, was ohnehin schon schwierig ist, gehen an wirklichen Problemen und tatsächlichen Bedürfnissen vorbei, und sind in der Tat nichts anderes, als „praxisferne politische Selbstbefriedigung“(GdP)

Eine Verbesserung ist nicht in Sicht, denn der indirekte Dialog gestaltet sich in etwa so:

CDU/CSU: wir haben ein Paar Prostitutionsgesetze entworfen, welche das Gewerbe regulieren, und Prostituierte schützen sollen.
Sie lauten: 1.bla...bla...bla..; 2.bla...bla..; 3.bla...

Prostituierte: oh, vielen Dank, CDU/CSU, schön, dass ihr an uns gedacht habt. Nur, leider, habt ihr an der Realität unseres Gewerbes irgendwie vorbei gedacht... Diese Gesetze sind für uns weder gut, noch hilfreich. Es wäre besser, ihr würdet euch erstmal mit uns und unseren Lebensumständen beschäftigen, bevor ihr mit euren Entscheidungen in unser Leben eingreift, und die Besonderheiten unseres Gewerbes berücksichtigen, bevor ihr dieses Gewerbe reguliert.

CDU/CSU: ihr habt gefälligst das als gut und hilfreich zu akzeptieren, was wir für gut und hilfreich für euch halten! Wir sind das Gesetz! Wer hat euch überhaupt gefragt?!

Prostituierte: liebe CDU/CSU, auf diese Weise macht ihr nicht solche Gesetze, die uns schützen, unser Leben erleichtern, und unsere Situation verbessern, sondern solche, die unser Leben noch mehr erschweren, uns in unseren wenigen Rechten weiter einschränken, und unsere Existenz gefährden. Wir haben den Eindruck, ihr wollt unser Gewerbe nicht regulieren, sondern ausrotten...

CDU/CSU: wir verordnen euch einen Idioten-Test!
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