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Alt  04.02.2015, 21:26   # 1
Louis111
 
Mitglied seit 17. January 2013

Beiträge: 684


Louis111 ist offline
Post Neues Prostitutionsgesetz - Gesetzentwurf - Bundesweite Kondompflicht

Gesetz zur Prostitution: Koalition einigt sich auf Kondomzwang für Freier

Von Ann-Katrin Müller

Käuflicher Sex ohne Kondom ist künftig bundesweit verboten. Darauf einigten sich Union und SPD. Ein Mindestalter für Prostituierte soll es aber nicht geben - ebenso wenig wie Zwangsuntersuchungen.

Berlin - Monatelang haben sie gestritten, gestern Abend stundenlang getagt. Nun haben sich die Fachpolitiker von Union und SPD über die letzten Punkte zur Reform des Prostitutionsgesetzes geeinigt. Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig ist dafür zuständig, wollte aber sichergehen, dass die Union ihren Gesetzentwurf dann auch mitträgt.

Unter anderem soll nun die Kondompflicht bundesweit in Bordellen eingeführt werden - der SPIEGEL hatte bereits im August über dieses Vorhaben berichtet. Allerdings sollen dabei nicht die Sexarbeiterinnen bestraft werden, sondern nur die Freier. Wie die Kontrolle funktionieren soll und welche Sanktionen es geben soll, sollen die Länder frei entscheiden können.
Frauen- und Prosituiertenverbände sowie viele SPD-Politiker hatten eine Kondompflicht bis zuletzt kritisiert, da dabei immer nur die Sexarbeiterinnen bestraft würden. Dies könne man am Beispiel Bayern sehen, wo nur sie und nicht die Freier mit Zwangsgeldern belangt werden. Ansonsten gibt es bislang nur im Saarland eine Kondompflicht, sie wird dort allerdings nicht kontrolliert.

Schon im August hatte es Gespräche gegeben, man einigte sich auf eine Anmeldepflicht für die Prostituierten und eine Betriebsstättenerlaubnis für Bordellbetreiber - ebenso wie auf das Verbot von Flatrate-Sex, Gangbang-Partys und Werbung für ungeschützten Verkehr.

Doch bis zuletzt waren vor allem drei Punkte strittig. So wollte die Union ein Mindestalter einführen, erst ab 21 Jahren hätte man demnach als Prostitutierte arbeiten dürfen. Dieses sogenannte Mindestalter wird es nicht geben, heißt es bei Teilnehmern der gestrigen Sitzung, allerdings soll es für die 18- bis 21-Jährigen demnächst besondere Auflagen geben. So soll ihre Anmeldung als Prosituierte immer nur für ein Jahr gelten, außerdem sollen sie alle sechs Monate zur medizinischen Beratung müssen, nicht nur einmal im Jahr wie ältere Prostituierte.

Statt der von der Union geforderten Zwangsgesundheitsuntersuchung, womit der sogenannte Bockschein wieder eingeführt worden wäre, sollen Prostituierte nun alle zwölf Monate zu einer "medizinischen Beratung" gehen, eine Untersuchung ist nicht notwendig.

Nur wenn ein Arzt eine solche Beratung bestätigt, kann sich eine Prostituierte künftig anmelden, um in dem Gewerbe zu arbeiten. Sie muss allerdings nicht bei einem Gynäkologen stattfinden, wie von der CSU gefordert, sondern kann auch bei einem niedergelassenen Arzt oder beim Gesundheitsamt stattfinden.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...a-1016671.html

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KOMMENTARE und ANTWORTEN dazu...
Alt  10.12.2017, 15:52   # 737
SalonPatrice
anders als andere
 
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Beiträge: 2.504


SalonPatrice ist gerade online
Zitat:
kafkaesk
eine geniale Wortschöpfung coyote....................

Gefällt mir ..................
__________________
Anders als andere
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Alt  10.12.2017, 15:15   # 736
el_coyote
 
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Beiträge: 825


el_coyote ist offline
Thumbs up rechtsgrundlage:

weil sie nicht gewartet hat, bis die anmeldung fertig war

klingt fies oder kafkaesk, was nicht heißt ich kann es mir nicht vorstellen
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Alt  10.12.2017, 15:13   # 735
el_coyote
 
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Beiträge: 825


el_coyote ist offline
Thumbs up

!
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Alt  10.12.2017, 15:09   # 734
WIUljanow
 
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Beiträge: 17


WIUljanow ist offline
Question

Und auf welcher Rechtsgrundlage soll die DL verknackt werden, wenn die Behörden es versäumt haben, eine ordentliche Anmeldung zu ermöglichen?
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Alt  10.12.2017, 12:19   # 733
Ju52
 
Mitglied seit 17. May 2016

Beiträge: 5


Ju52 ist offline
Behörden-Witz: Bescheinigung über den Anmeldeversuch

Nun ja, es gibt zahlreiche Berichte, dass die Behörden mit der Ausstellung der Hurenausweise komplett überfordert sind und mit vorläufigen Bescheinigungen rumhantieren, aus Berlin und auch aus dem Kölner Großraum.

Man muss den Behörden sicherlich zugute halten,
dass das Gesetz erst kurz vor dem 1.1.2018, ab dem Datum ist der Hurenpass Pflicht,
im Bundestag verabschiedet wurde, nämlich am 7. Juli 2016.
In so einem kurzen Zeitraum können die Behörden unmöglich aufwachen, und erst recht nicht tätig und aktiv werden!


Aus einem Bericht der Tagszeitung taz:

"Doch zur Anmeldung kommt es an diesem Tag nicht: In Berlin hinken die Behörden mit den strukturellen Vorbereitungen für die Registrierung hinterher. Wenige Wochen vor dem Stichtag am 1. Januar 2018 stellen sie stattdessen nur eine Bescheinigung über den Anmeldeversuch aus."

„Wir bekommen alle eine Bescheinigung, auf der wir bestätigt bekommen, dass wir versucht haben, uns anzumelden. Mit dieser Bescheinigung dürfen wir weiterarbeiten“, berichtet Johanna Weber. „Aber es ist die Frage, ob die anderen Bundesländer uns arbeiten lassen, wenn wir mit so einem komischen Zettel kommen, auf dem steht: Wir haben versucht uns anzumelden, aber leider gab es noch keine Behörde.“

http://taz.de/Protest-gegen-Prostitu...setz/!5469131/
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Alt  10.12.2017, 11:06   # 732
Kommissar Maigret
 
Benutzerbild von Kommissar Maigret
 
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Beiträge: 45


Kommissar Maigret ist offline
Die Umsetzung des ProstSchG erweist sich als regelrechter Skandal. Erst jetzt kann man davon sprechen, dass eine nennenswerte Zahl von Kommunen überhaupt in der Lage ist, die notwendigen staatlichen Leistungen wenigstens pro forma anzubieten.

Grund dafür ist, dass die Autoren dieses Gesetzes Warnungen und Hinweise leichtfertig in den Wind geschlagen haben, dass das ProstSchG einen erheblichen Aufwand in der Verwaltung erfordert. Aufgrund der (nach Aussage von Juristen sowieso insgesamt zweifelhaften) eingeschränkten Gesetzgebungskompetenz des Bundes sind Ländergesetze erforderlich, die zum Teil immer noch ausstehen.

Eine mir gut bekannte DL hat sich gerade in Frankfurt noch anmelden können, bevor der Ansturm zum Jahresende kommt. Die Kommune hat erst am 4. Dezember 2017 (!!!), also mehr als ein halbes Jahr nach dem zur Umsetzung des Gesetzes notwendigen Datum die Schalter geöffnet. Das Personal der Kommune hat nach Schilderung der DL ausgesprochen lustlos gewirkt: "Die haben den Job bestimmt nicht freiwillig gemacht ..." war ihr Eindruck

Ab dem 01.01.2018 dürfen die Betreiber nur noch angemeldete Frauen arbeiten lassen. Korrekt und gesetzestreu kann das nicht funktionieren. Zum Stand der Genehmigungsverfahren der Prostitutionsstätten fehlt jeder Überblick. Wahrscheinlich haben die großen Häuser, die lokal wichtige Wirtschaftsfaktoren sind, alles bereits "glatt" geregelt, aber die Ziele des Gesetzes sind auch hier kaum ernstgenommen worden, nehme ich an.

Die Polizei wird am Schluss wohl wieder einmal den Schwarzen Peter zugeschoben bekommen und in diesem Umfeld Kontrollen vornehmen müssen. Wahrscheinlich mit Ordnungsämtern im Nacken, die auf fette Bußgelder spitz sind.
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Alt  26.11.2017, 19:09   # 731
WIUljanow
 
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Beiträge: 17


WIUljanow ist offline
Zitat:
von denen niemand weiß, wie und von wem sie in der Praxis umzusetzen und zu kontrollieren sein sollen.
die schaffen das. Es braucht nur noch viel viel viel mehr Beamte und die kontrollieren das dann schon. Zahlen tun es eh immer wir
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Alt  26.11.2017, 18:42   # 730
Sir_Fuck
 
Mitglied seit 25. November 2017

Beiträge: 16


Sir_Fuck ist offline
Zitat:
Seit Jahrzehnten frisst sich eine Flut von immer mehr neuen sinnlosen Gesetzen und Verordnungen wie ein Krebsgeschwür durch unser Land, von denen niemand weiß, wie und von wem sie in der Praxis umzusetzen und zu kontrollieren sein sollen. Betroffen davon sind alle Branchen und Bereiche.
und wenn der letzte Bäcker und Metzger aufgrund von saudummen durchzuführenden sauteuren Vorschriften lieber seinen Laden dicht gemacht hat kommt das Böse erwachen. Genauso ist es mit den Mädels. Wenn die ersten Politiker mit dicker Hose vor dem dann leeren Puff stehen und nichts ist es mehr mit Entspannung kommt das Erwachen. Dann sagt der Abgeordnete wieder zum Abgeordneten: Hat die Schlammgesichtsmaske bei deiner Frau eigentlich geholfen? Erst schon, aber dann ist das Zeug wieder abgebröckelt. Aber hilft ja eh nix mehr, ich musste ja weil in meinem ehemaligen Stammpuff durch unsere blödsinnigen Gesetze keine Mädels mehr sind
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Alt  26.11.2017, 12:46   # 729
Gemmazimma
A bissl wos geht imma
 
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Beiträge: 732


Gemmazimma ist offline
Arrow Bananen Republik Deutschland

Seit Jahrzehnten frisst sich eine Flut von immer mehr neuen sinnlosen Gesetzen und Verordnungen wie ein Krebsgeschwür durch unser Land, von denen niemand weiß, wie und von wem sie in der Praxis umzusetzen und zu kontrollieren sein sollen. Betroffen davon sind alle Branchen und Bereiche.

Unsere Steuergesetze bspw. benötigen in Buchform aufgereiht ein Regal von sage und schreibe 60m und das sind mehr als alle anderen Gesetze dazu als in den restlichen 193 Ländern dieser Welt.
Damit sind dann ganze Heerscharen von Steuerberatern, Richtern, Staats- und Rechtsanwälten wenigstens gut beschäftigt.

Der Berliner Flughafen wird auch im nächsten Jahr nicht fertig, weil niemand durchblickt bei den angeblichen Brandschutzvorschriften und deren Umsetzung. Beispiele gäbe es noch endlos viele, da würde man sich nach einer Bananenrepublik sehnen, wo es all das nicht, aber dafür Bananen gibt.

Der Ursprung dieses Wahnsinns ist die Hyperaktivität von jetzt auch noch 709 Abgeordneten, wobei m.E. auch 300 reichen würden und der Bundesrat ohnehin überflüssig ist. Quasi als deren Tätigkeitsnachweis und Existenzberechtigung müssen fast zwanghaft neue Schikanen ausgebrütet werden, koste es was es wolle.

Zwecks Generierung von Wählerstimmen wird dabei penibel versucht, dem Volk aufs Maul zu schauen und abgewogen, was am besten ankommen könnte oder wo der Schuh angeblich drückt. Immer gut sind Verbote und höhere Strafen für alles Mögliche und jetzt war, begleitet von einschlägigen Medienberichten mal wieder das leidige Thema Prostitution an der Reihe. Mit einer Bezeichnung, die einen angeblichen Schutz darstellt, sollten dem Mehrheitswillen nach, wenn sie schon vorerst nicht verboten werden kann, zumindest deren Nutzer und Betreiber mehr drangsaliert werden.

Im Moment ist GsD gerade Pause bei der Gesetzesproduktion und ich hoffe, dass die nach den gescheiterten Kopulationsverhandlungen noch möglichst lange dauert. Bis zur nächsten Bundestagswahl könnte uns mMn nichts Besseres passieren, als dass einfach
NICHTS

beschlossen wird, keine neuen Gesetze und Verordnungen, am besten ÜBERHAUPT GAR NICHTS!
Das wäre mein Wunsch, denn jedes neue oder geänderte mir bekannte und betreffende Gesetz in den letzten Jahren war entweder eine Verschlechterung oder sinnlos, wie z.B. das Gesetz, das Prostituierte vor uns schützen soll.

Die Abgeordneten wären natürlich aus Steuermitteln weiterhin zu bezahlen für ihr Nichtstun, aber die Schäden, die sie in der folgenden Legislaturperiode in welcher Mehrheitskonstellation auch immer anrichten, wären somit am Geringsten.

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Alt  25.11.2017, 15:52   # 728
mr.cock27
 
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mr.cock27 ist gerade online
In Berlin kommt hinzu das sich die Gesundheitsämter weigern Beratungen nach dem ProstSchG durchzuführen, da dies nicht mit §19 IfSG vereinbar ist!

Ab Januar wird gar nichts passieren. Es ist schlicht kein Personal da, um Kontrollen durchzuführen.

Hier die Anfrage der FDP an das Abgeordnetenhaus Berlin:
http://pardok.parlament-berlin.de/st.../s18-12471.pdf

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Alt  25.11.2017, 15:33   # 727
Teufelmaus
 
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Teufelmaus ist gerade online
Fremdschämen

Seit 1,5Jahren war klar, dass das Gestz kommt und man diskutiert über Zuständigkeiten.
Der Bund hat nur "Wischiwaschi"-Weisungen ausgegeben. Nichts konkretes.
Erfülle den Rahmen, wie ist uns wurscht......
Gehen wir mal davon aus, dass Erfurt bis vor kurzen behauptet hatte, sie hätten kein Problem mit Wohnungsbordellen, und in einigen andereren Regionen und Städten nicht anders.
Fakt ist: Will eine Stadt sich säubern von dem "Rotlichtabschaum" weiten sie einfach sämtliche Gesetzesauslegungen ohne Sondergenehmigungen streng und strikt aus. Somit es Betreibern unmöglich gemacht wird den Betrieb räumlich bedingt weiterzuführen.

Durch die Meldepflicht kotzen auch nun einige Betreiber, weil jede Frau gemeldet werden muss. Arbeitet eine Frau ohne gemeldet worden zu sein gibt es Bussgelder. Und sie können nicht einfach mehr ein paar Mieten unter den Tisch fallen lassen.

In Bezug auf den Zeitungsartikel.....

Warum haben sich bis jetzt nur 79 Frauen versucht anzumelden in Berlin???? Weil eine "Versuchsbescheinigung" genauso viel juristisch wert ist, wie das Klopapier an meiner Wand. Da dies nicht auf Bundesebene gilt, nutzt den meist reisenden Damen, das ganze nix. Natürlich gehen wir mal von den angeblich gemeldeten Gewerben aus, reden wir hier allein schon von ca. 3-50 Mitarbeitern/innen pro Laden,Wohnung, Club ect..

Viele werden abwarten, bis das Geld knapp wird. Reisen wird dann nur dort möglich sein, wo die Behörden ebenfalls noch nicht ausstellen. Zumal dann ab Januar jedes Bordell recht leer sein müsste, da sich viele noch nicht angemeldet haben.

Dies wird definitiv nicht passieren und auf Präzedenzfälle vor Gericht hinauslaufen.
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Alt  24.11.2017, 22:10   # 726
}Gentleman{
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}Gentleman{ ist offline
Wobei Bananenrepublik noch milde ausgedrückt ist UND für den, sorry, "Haufen" der diesen "ProstSchgWitz"
geschaffen hat und auch noch allen Ernstes glaubt, dadurch alles kontrollieren zu können.
Aber wie man sieht, klappt es ja wunderbar.
Bin wirklich sehr gespannt, was nach dem 1.1.2018 so für Neuigkeiten darüber in der Presse zu lesen sind.
Das wird mit Sicherheit sehr amüsant.

Irgendwie sehe ich immer wieder ein Wort vor Augen, "Blindgänger"

Gruß
Gentleman
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Alt  24.11.2017, 21:43   # 725
SalonPatrice
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SalonPatrice ist gerade online
nicht nur das Gesetz ist ein Witz.

Diese gesamte Republik ist zu einer "Bananenrepublik" degeneriert.
Allen voran meine alte Heimat Berlin
Eine absolute Lachnummer
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Alt  24.11.2017, 20:26   # 724
}Gentleman{
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}Gentleman{ ist offline
Immer wieder amüsant wenn man darüber liest.

https://www.berliner-zeitung.de/berl...sher--28931506

Kann man nur noch schmunzeln... ich sag nur "WitzProstSchg"

Gruß
Gentleman
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Alt  12.11.2017, 17:15   # 723
extremeSillis
 
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extremeSillis ist offline
Nolens volens

macht aus Nonsens Konsens.

Oder es lebe die Blase und bloß kein anderer Standpunkt.

Habe versucht meinen Standpunkt klar zu machen. Bin nicht ausgewichen. Habe begründet und argumentiert. Ja, aus einem anderen Standpunkt als viele andere hier.

Ist einfach ein Beispiel für schlechten Kommunikationsstil, wenn dann so was kommt "Ich solle mein Hirn einschalten."

Im Internet Standpunkte austauschen ist wohl doch zu schwer. Naja...
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Menschen völlig ohne Schamgefühl sind mir zuwider.
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Alt  12.11.2017, 16:02   # 722
}Gentleman{
-----Independence-----
 
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}Gentleman{ ist offline
@ luemmel-58

Zitat:
ich finde es erstaunlich was sich einige hier von sich geben.

Das neue Gesetz ist ein Eingiff in die Persönlichkeitsrechte der Prostituierten.
Und es ist meiner Meinung nach, und ich kenne mich da sehr gut aus, ein Verstoß gegen BDSG und EU-DSGVO.

Außerdem wird etwas geregelt das nicht zu überprüfen ist.
Unsere Regierung macht leider immer wieder den Fehler etwas zu regeln das nicht zu überprüfen ist.
Aber Inkompetentz findet ja auch ihre Wähler.

Ich bin sehr tolerent, aber
Sillis und Michael,
bitte Hirn ein bevor ihr schreibt.
Lesen, weiterbilden, infomieren...dann posten

Zitat:
Sorry für den Text....aber manchmal reicht es
Sorry...in keinster Weise!
Wie ich finde, besser, präziser und treffender kann man es mit so wenigen Worten nicht beschreiben.
In jedem deiner genannten Punkte von mir volle Zustimmung!!

Gruß
Gentleman
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Alt  12.11.2017, 12:22   # 721
extremeSillis
 
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extremeSillis ist offline
Aus und Ende

Schluß - Aus - Ende denn...Lümmel hat gesprochen.

Zitat:
ich kenne mich da sehr gut aus, ein Verstoß gegen BDSG und EU-DSGVO.
Der Kompetenzgeschwängerte Lümmel wird der Republik schon zeigen wie es läuft.

Ich finde auch Standpunkte sind im wesentlichen klar. Irgendwann wird alles nur noch mal wiederholt uswusw Insofern Schluß - Aus - Ende
__________________
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Alt  11.11.2017, 23:17   # 720
luemmel-58
 
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Beiträge: 53


luemmel-58 ist offline
Hallo,

ich finde es erstaunlich was sich einige hier von sich geben.

Das neue Gesetz ist ein Eingiff in die Persönlichkeitsrechte der Prostituierten.
Und es ist meiner Meinung nach, und ich kenne mich da sehr gut aus, ein Verstoß gegen BDSG und EU-DSGVO.

Außerdem wird etwas geregelt das nicht zu überprüfen ist.
Unsere Regierung macht leider immer wieder den Fehler etwas zu regeln das nicht zu überprüfen ist.
Aber Inkompetentz findet ja auch ihre Wähler.

Ich bin sehr tolerent, aber
Sillis und Michael,
bitte Hirn ein bevor ihr schreibt.
Lesen, weiterbilden, infomieren...dann posten


Sorry für den Text....aber manchmal reicht es
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Alt  11.11.2017, 19:54   # 719
mr.cock27
 
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mr.cock27 ist gerade online
Zu den Landpuffs. Aufgrund von Vorurteilen werden auch die nicht zugelassen Die Toleranz gegenüber Prostituierten ist auf dem Land noch geringer als in der Stadt!
Grundlage dafür Art. 297 EGStGB.
https://www.gesetze-im-internet.de/stgbeg/art_297.html
http://huren-test-forum.lusthaus.cc/...d.php?t=229500

In Berlin weigern sich die Gesundheitsämter die Beratung nach dem ProstSchG auszuführen, weil das mit §19 des IfSG nicht vereinbar ist.
http://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/__19.html
Das Gesetz wurde auch nicht durch das ProstSchG für Prostituierte aufgehoben. Was hat sich der Gesetzgeber dabei gedacht!?

Auch interessant:
http://pardok.parlament-berlin.de/st.../S18-12471.pdf

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Alt  11.11.2017, 19:37   # 718
extremeSillis
 
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extremeSillis ist offline
Vorurteil

Zitat:
schwingt da das vorurteil mit, kunden würden sich im treppenhaus laut und pöbelhaft benehmen ?
Es kann schon sein, dass es Terminwohnungen gibt die lautlos funktionieren. Leider nicht immer, insofern kein reines Vorurteil. Aber nenne es wie du möchtest, ja ich bin genau dagegen.

Zitat:
Das Gesetz könnte dazu führen, dass es noch mehr solcher Wohnungen geben wird!?
Kann ich mir zwar nicht vorstellen, weiß ich aber nicht. Aber selbst wenn es so sein sollte, dann wird es eine Zeitlang etwas mehr Terminwohnungen geben, bis das eben Gesetz geändert wird.

ich glaube eher an eine Renaissance der Landpuffs. Die sind die letzten Jahre so ganz ohne Gesetz fast ausgestorben. In der Stadt wird der Wohnraum gebraucht oder spekuliert. Da bieten sich die ehemaligen Landpuffs an. Naja, aber das ist so ein wenig Kaffeesatz lesen, schwadronieren auch ein schönes Wort.
__________________
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Alt  11.11.2017, 19:12   # 717
el_coyote
 
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el_coyote ist offline
Also zB Dritter Stock eine und im zweiten eine andere. Ansonsten normale Wohnungen in diesem Haus. Da möchte ich nicht wohnen.

schwingt da das vorurteil mit, kunden würden sich im treppenhaus laut und pöbelhaft benehmen ? bei den terminwohnungen ist genau das gegenteil der fall, so unauffällig wie möglich soll der zutritt stattfinden. mich störte das nicht im geringsten.
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Alt  11.11.2017, 19:06   # 716
mr.cock27
 
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mr.cock27 ist gerade online
Ich versteh dich schon

Ich bin halt liberal eingestellt und verteufel den Freier nicht per se als Unruhestifter o.ä. Ich hätte kein Problem damit, wenn eine Frau einer Tätigkeit als SDL in der Nachbarwohnung nachgeht. Vorausgesetzt sie arbeitet Selbstbestimmt, aber eine Selektion dessen wird auch das neue Gesetz nicht schaffen.

Ist das ProstSchG überhaupt auf Terminwohnungen anwendbar?
Zitat:
Prostitutionsstätten sind Gebäude, Räume und sonstige ortsfeste Anlagen, die als Betriebsstätte zur Erbringung sexueller Dienstleistungen genutzt werden.
Betriebsstätten sind:
Zitat:
Jede feste Geschäftseinrichtung oder Anlage, die der Tätigkeit eines Unternehmens dient. Als Betriebsstätten sind insbesondere anzusehen: die Stätte der Geschäftsleitung, Zweigniederlassungen, Geschäftsstellen, Fabrikations- oder Werkstätten, Warenlager, Ein- oder Verkaufsstellen, Bergwerke, Steinbrüche oder andere stehende, örtlich fortschreitende oder schwimmende Stätten der Gewinnung von Bodenschätzen, Bauausführungen oder Montagen, auch örtlich fortschreitende oder schwimmende, wenn entweder die einzelne Bauausführung oder Montage oder wenn eine von mehreren zeitlich nebeneinander bestehenden Bauausführungen oder Montagen oder wenn mehrere ohne Unterbrechung aufeinander folgende Bauausführungen oder Montagen länger als sechs Monate dauern.
Das Gesetz könnte dazu führen, dass es noch mehr solcher Wohnungen geben wird!?
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Alt  11.11.2017, 18:47   # 715
extremeSillis
 
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Beiträge: 235


extremeSillis ist offline
Durcheinander

ich hatte dich das irgendwann schon mal gefragt. Egal jetzt.

Terminwohnungen befinden sich oft in normalen Wohnungsgebäuden. Also zB Dritter Stock eine und im zweiten eine andere. Ansonsten normale Wohnungen in diesem Haus. Da möchte ich nicht wohnen. Ich kann auch jede andere Person verstehen der ebenso geht. Da können die meisten Frauen nix dafür. Da geht es auch nicht drum.

Wenn das ein zB typischer Berliner Wohnblock ist und nur im Erdgeschoß wäre da ein Bordell, wäre mir das total egal.
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Alt  11.11.2017, 18:30   # 714
mr.cock27
 
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Beiträge: 809


mr.cock27 ist gerade online
Wohnungsbordelle mit 2-5 Frauen und entsprechender Größe. In Berlin befinden die sich typischerweise im Erdgeschoss bzw. 1. Etage und sind von außen nicht erkennbar. Außnahmen sind Bürogebaude nur mit Gewerbewohnungen. Da kann sich das Bordell schonmal im 3. oder 4. Stockwerk befinden und es arbeiten dort bis 5 -10 Frauen.

Ich meine keine Terminwohnungen, die dürfte es weiterhin geben!?

Das klassische Bordell/Puff mit bunter Rotlichtwerbung usw. gibt es in Berlin so nicht wirklich.
Ausnahme das Artemis vielleicht.

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Alt  11.11.2017, 18:26   # 713
extremeSillis
 
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Beiträge: 235


extremeSillis ist offline
Zitat:
Für viele kleine Bordelle ist es das Aus.
Meinst du jetzt Wohnungsbordelle oder einen kleinen Puff/Bordell?

Zitat:
Physiotherapeut, Anwalt
Mir sind noch nicht soviele Kanzleien oder Therapiepraxen im Dritten Stock aufgefallen.

Und für das 12-jährige Kind oder die aufbrezelte 20-jährige macht auch es einen Unterschied, ob sie von einem Kunden der zur Anwaltskanzlei oder ins Puff angesprochen wird.
__________________
Menschen völlig ohne Schamgefühl sind mir zuwider.

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