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Alt  15.05.2017, 14:25   # 1
Hodaddy
Sperminator
 
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Mitglied seit 12. October 2002

Beiträge: 1.701


Hodaddy ist offline
Quo vadis SPD ... ist die Sozialdemokratie ein Auslaufmodell?

Nach den Wahldebakeln in Schleswig-Holstein und NRW scheint es für die SPD nur noch einen Weg zu geben ... nach unten.

Spätestens seit Gerhard "Gazprom" Schröder und seinen Hartz-IV-Reformen ist bei den Sozen der Lack ab. Niemand nimmt ihnen mehr ab, dass sie die Interessen der "kleinen Leute" vertreten. Außerdem ist die Sozialdemokratie nicht mehr zeitgemäß. In der Arbeitswelt von heute sind feste, sozialversicherungspflichtige Jobs zunehmend Makulatur. Indem die SPD an einem Modell festhält, das in den 1970er und 1980er Jahren funktionierte, aber nicht im Zeitalter der Digitalisierung, verhält sie sich geradezu reaktionär und rückwärtsgewandt.

Ich sage dieser Partei den totalen Absturz voraus. Der Schulz-Hype war kurzlebig und erweist sich spätestens seit NRW als Nullnummer.

Gerne höre ich ergänzende Meinungen und Kommentare zu diesem Thema.
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Gotta quit that pay sex, 'cause I won't collect riches
if I blow my hard-earned cash on da hoes and bitches

Muss es endlich schaffen, mit dem Paysex aufzuhören,
denn ich mach kein Geld, wenn ich's rauswerf für die Gören

KOMMENTARE und ANTWORTEN dazu...
Alt  18.05.2017, 14:13   # 16
Hodaddy
Sperminator
 
Benutzerbild von Hodaddy
 
Mitglied seit 12. October 2002

Beiträge: 1.701


Hodaddy ist offline
@Epikureer69:

Als Antwort auf eine deiner Fragen -
Zitat:
Warum sind sozialversicherungspflichtige, feste Arbeitsverhältnisse, Deiner Meinung nach überholt?
- möchte ich auf diesen Artikel hinweisen, den ich soeben entdeckt habe.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...a-1148248.html

Darin heißt es u.a.:

Zitat:
In Deutschland wächst nicht nur die Zahl der sogenannten normalen Arbeitsverhältnisse - also sozialversicherungspflichtige Vollzeitjobs. Im vergangenen Jahr hat die Zahl der atypischen Jobs noch stärker zugelegt, berichtet das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftlichen Hans-Böckler-Stiftung am Donnerstag in Düsseldorf. ... Insbesondere die Zahl der Teilzeit- und Leiharbeiter hat 2016 zugenommen, sagt WSI-Arbeitsmarktexperte Toralf Pusch.
Vor allem die Digitalisierung führt zu massiven Umwälzungen auf dem Arbeitsmarkt. Dazu der Ökonom Thomas Straubhaar:

Zitat:
Die Digitalisierung wird dazu führen, dass Automaten und Roboter den Menschen aus der Produktion verdrängen. Nicht nur standardisierte einfache Arbeiten am Fließband, an Supermarktkassen oder im Büro werden verschwinden. Auch in qualifizierteren Tätigkeitsbereichen wie beispielsweise Lokomotivführer, Versicherungsmakler oder Buchhalter werden Menschen zunehmend überflüssig.
https://www.welt.de/wirtschaft/artic...-brauchen.html
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Danke von
Alt  18.05.2017, 07:15   # 15
stb99
Ruheständler
 
Mitglied seit 15. May 2002

Beiträge: 2.535


stb99 ist offline
@Epikuereer69

Zitat:
Zu den Zeiten von Willy Brandt und Helmut Schmidt gelang es der SPD recht gut
Willy Brandt und Helmut Schmidt waren auch Leute, die so etwas wie Ideale und Ziele hatten. Wie viele anderer ihrer (Politker-)Generation auch.

Die SPD war auch mal eine Partei der Aufsteiger. Also derer, die es zu etwas gebracht haben und ihrer SPD ihr Leben lang dankbar und verbunden waren. Da kann ich gerne mal in der Generation meiner Großeltern schauen, wenn sie von ihrer SPD, die sie schon immer gewählt hatten, erzählt haben.

Solange diese Generation da war, konnte die SPD auch als Kanzlerkandidaten aufstellen, wen sie wollte. Sie wurde gewählt. Und wenn es ein Gerhard Schröder war, dessen Ideen vielleicht gesellschaftlich sogar mehrheitsfähig waren. Der aber in der SPD fehl am Platz war.

Die Zeiten haben sich geändert. Diese unterstützende Generation gibt es nicht mehr. Genauso wie es den typischen Arbeiter kaum noch gibt. Gleichzeitig hat sich die SPD zu einer Partei verwandelt, die nicht mehr die sozial Schwächeren vertritt, sondern entweder eine Politik fährt, die man an dem einem Extrem selbst bei der FDP kaum erwarten würde oder sich im anderen Extrem um abstruseste Randgruppen kümmert.

So wirklich verwunderlich ist das nicht. Ein erheblicher Teil der Mitglieder sind Lehrer, meistens auch nicht aus den naturwissenschaftlichen Fächern. Also Leute, die bei denen ihr Geld jeden Monat pünktlich aufs Konto kommt, egal, was sie tun. Dies führt auch dazu, dass die SPD einen jeden maßregeln und gängeln muss. Lehrer sind es von berufswegen so gewöhnt. Und es führt zu genau der weltfremden Ausrichtung der Partei, wie es viele Lehrer in gewissen Fächern nun einmal sind.

Der nächste Punkt ist, dass RRG von den Leuten mehrheitlich ganz offensichtlich nicht gewollt ist. Schulz tritt aber ganz offen dafür ein. Die steigende Wahlbeteiligung, zusammen mit dem Absturz der SPD, kommt auch gerade daher, dass die Leute das verhindern wollen.
Danke von
Alt  18.05.2017, 07:04   # 14
stb99
Ruheständler
 
Mitglied seit 15. May 2002

Beiträge: 2.535


stb99 ist offline
@Buffalo Bill

Zitat:
Martin Schulz ist für mich eine kümmerliche Witzfigur
Jeder Hype bricht zusammen. Auch der Schulz-Hype, sofern es den wirklich mal gegeben hat.

Martin Schulz ist der Prototyp des (unfähigen) Karrieristen in der Politik. Dass er zurück nach Deutschland gekommen ist, liegt einzig und allein daran, dass er in der EU nichts mehr geworden ist. Seinen Posten hat man ihm dort gestichen. Dort hat er auch bis zuletzt um seinen Posten gekämpft. Nachdem das alles nichts genützt hat, ist er plötzlich hier aufgetaucht.

Danach ist das geschehen, was zu erwarten war. Der unsympathische Gabriel war aus der ersten Reihe scheinbar weg und wurde durch einen ersetzt, der angeblich mit der ganzen Politik in Deutschland nichts zu tun hatte. Scheinbar, so wollte man es allen weißmachen. Wer sich etwas mit Schulz beschäftigt hat, wußte, dass das nicht stimmen kann. Aber der Hype war geboren. Nur zwei, drei Monate später müsste Schulz aber nun langsam mal liefern, was er nicht kann, da er nichts hat, nie etwas hatte und auch zukünftig nichts haben wird.
Alt  17.05.2017, 23:53   # 13
Buffalo Bill
Einmal Löwe - immer Löwe
 
Benutzerbild von Buffalo Bill
 
Mitglied seit 25. October 2002

Beiträge: 29.643


Buffalo Bill ist gerade online
auch wenn Ihr meine Meinung vielleicht nicht hören wollt ...

... bekommt Ihr sie jetzt zu hören ...

ein ganz erheblicher Teil der Unwählbarkeit dieser Partei liegt inzwischen an ihren führenden "Köpfen" ...

Martin Schulz ist für mich eine kümmerliche Witzfigur und ein unbeschreiblicher Unsympath ... Rheinländer halt ...

das Brechmittel Andrea Nahles ...

den Stegner möcht` ich am liebsten stundenlang in die dumme Fresse hau`n - mit wachsender Begeisterung ...

allesamt paaren sie maximale Inkompetenz mit minimalem Charisma ...

aber woran liegt es, dass man in den politischen Parteien - in allen übrigens - kein vernünftiges Führungspersonal mehr bekommt ?

klar, an den Verdienstmöglichkeiten ...

jeder mittelmäßige Wirtschaftsmanager verdient heutzutage ein Vielfaches von einem Spitzenpolitiker ...

logisch, wo da jeder halbwegs brillante Kopf hinmarschiert, oder ?

das war früher anders ...

rundumadum erschreckendes Mittelmaß heute in der Politik ... höchstens ...

deshalb sage ich schon lange "bezahlt ihnen mehr, viel mehr ..."

nur dann werden wir auch wieder die besten für den Job bekommen ...

und gegenfinanziert haben wir das ganz schnell: wozu bitt`schön brauchen wir eigentlich 600 von diesen nassauernden Affen in Berlin ?

100 tun`s auch ...

die Arbeit wird eeh in den Ministerien erledigt, da braucht kein Mensch 600 Controllettis ...

so, und jetzt zurück zur SPD ...

bei denen potenziert sich das Problem sogar noch ...

weil Du in dem Haufen nämlich nix werden kannst, ohne von frühester Jugend an eine zwangsläufige Laufbahn eingeschlagen zu haben ...

am besten schon Schülersprecher ... ... danach idealerweise Auszubildendenvertretung im Betriebs-/Personalrat ... Gewerkschaftskarriere ...

mit anderen Worten: Dummschwätzer ... nie im Leben `was anständiges gearbeitet ...

und dann wundern sich alle, wenn diese künstlich herangezogene Kaste Lichtjahre vom Leben "draußen" entfernt ist und für die Sorgen und Nöte der Bevölkerung weder Gespür noch Verständnis hat ...

aus dieser meiner Analyse Schlüsse zu ziehen, mag jedem selbst obliegen ...

just my few Cents ...
__________________
BB
Willywirt
Dichterfürst
Comte De la Voile


Da Preiß` redt sein` ganzn Denkvorgang mit,
da Bayer gibt bloß as Ergebnis bekannt ...

Da Bayer hoit liaba as Mai, bevor à`an Schmarrn redt,
da Preiß` redt liaba an Schmarrn, bevor à`as Mai hoit ...

À g`wamperter Bayer is à gstand`ns Mannsbuid,
à g`wamperter Preiß` is à fette Sau ...

Danke von
Alt  17.05.2017, 10:04   # 12
Epikureer69
Hedonist
 
Mitglied seit 15. April 2014

Beiträge: 1.674


Epikureer69 ist gerade online
Die Zukunft der Sozialdemokratie

hängt mitnichten vom Einkommen des Durchschnittswählers ab.

Was der SPD, seit den Zeiten von Helmut Schmidt, abhanden kam, ist die glaubwürdige Vermittlung dessen, was Sozialdemokratie leisten kann.

Ich verstehe darunter Folgendes: eine soziale Gesellschaft, in der Schwache nicht einfach "abgehängt" werden, würden die meisten befürworten.

Eine "sozialistische Gleichmacherei", in der sich Leistung nicht mehr lohnt, als Auswuchs einer zu "sozialen" Gesellschaft hingegen werden sehr viele Ablehnen.

Gutes Geld für gute Leistung zu erhalten werden ebenfalls die meisten befürworten. Eine oligarchische "Vetternwirtschaft" der Reichen, die auch die Mittelschicht ausgrenzt und benachteiligt, wie es die CSU in den 80iger Jahren demonstrierte, konnte sich auf Bundesebene ebenfalls nicht mehrheitsfähig durchsetzen. Siehe das Scheitern von Franz Josef Strauß beim Versuch Bundeskanzler zu werden.

Zu den Zeiten von Willy Brandt und Helmut Schmidt gelang es der SPD recht gut, dem (Wahl)bürger zu vermitteln, dass eben die Sozialdemokratie genau den Ausgleich zwischen den zitierten unerwünschten Extremen schafft.

Diese Glaubwürdigkeit ist der SPD von heute leider abhanden gekommen................
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"Sex, Fußball und Saufen", wobei im höheren Lebensalter die "Kardinaltugenden" zwei und drei, im Leben eines Mannes immer mehr an Bedeutung gewinnen.

"Man sieht den Splitter im Auge des Anderen, aber nicht den Balken im Eigenen."

Dieses Zitat widme ich meinen besonderen "virtuellen Freunden" hier.

Alt  17.05.2017, 01:17   # 11
Aligator
---
 
Benutzerbild von Aligator
 
Mitglied seit 6. September 2009

Beiträge: 2.094


Aligator ist offline
Bild - anklicken und vergrößern
1581.jpg  
Zitat:
Zitat von Hodaddy Beitrag anzeigen

Ich sage dieser Partei den totalen Absturz voraus. Der Schulz-Hype war kurzlebig und erweist sich spätestens seit NRW als Nullnummer...
Hö hö, könnte nun glatt passieren, und das wäre auch gut so*
*frei nach Wowereit

Warum?
Zitat:
Zitat von ex-Sozi yoss
...die Strategie- und Wahlkampfabteilungen sind die schlechtesten aller Parteien...
Beispiel bzw. Beweis gefällig für einen inzwischen völlig unglaubwürdigen Zickzack-Kurs?
VOR den letzten Landtagswahlen:

NACH den letzten Landtagswahlen:
Zitat:
SPD rüstet bei Innerer Sicherheit auf

Ausländische Straftäter sollen konsequent abgeschoben werden

Mit harter Hand will die SPD auch gegen radikale Islamisten und Hassprediger vorgehen. Notwendig sei ihnen gegenüber eine "Null-Toleranz-Politik". Eine SPD-geführte Bundesregierung werde "extremistische islamistische Moscheen schließen und ihre Finanzierung unterbinden". Grundsätzlich sollten Ausländer, die in Deutschland schwere Straftaten begehen "nach Verbüßung ihrer Strafen unverzüglich abgeschoben werden".
http://www.tagesspiegel.de/politik/e.../19812814.html

Wieso kommen mir diese "SPD-Forderungen" jetzt nur plötzlich so bekannt vor?

Danke von
Alt  17.05.2017, 00:46   # 10
yossarian
Pareidoliker & Oneironaut
 
Benutzerbild von yossarian
 
Mitglied seit 30. June 2003

Beiträge: 6.250


yossarian ist offline
Lauter Luschen

Ich bin inzwischen überzeugt, dass die SPD gar nicht mehr regieren will. So dumm können die gar nicht sein, wie ihre Wahlstrategie vermuten lässt.
2015 hätten sie sich von der Politik der offenen Tür Merkels distanzieren müssen, dann hätten wir heute keine AfD.
Bei der Wahl in NRW bot der CDU-Laschet eine offene Flanke. ER hatte - im Gegensatz zu den meisten höheren CDU/CSU-Funktionären - zusammen mit Altmeier die unpopuläre Flüchtlingspolitik der Kanzlerin immer unterstützt. Die SPD hat gar nicht gemerkt, dass sie einen Elfmeter geschenkt bekommen hatte und dachte nicht einmal daran, zu schießen.
__________________
Wer glaubt im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein, scheitert am Gelächter der Götter. (frei nach Albert Einstein)
Alt  17.05.2017, 00:30   # 9
Klitorius
 
Mitglied seit 8. September 2013

Beiträge: 31


Klitorius ist offline
um jetzt mal wieder weg zukommen von der Rente und wieder zurück zur SPD zu finden,
folgende provokante These:

- verdienen die "normalen " SPD -Mitglieder vielleicht mittlerweile zuviel ( es sei ihnen gegönnt bei der derzeitigen wirtschaftlichen Lage, bitte nicht falsch verstehen!) und fühlen sich bei anderen Parteien besser aufgehoben? Stichwort:gut verdienender Chemiearbeiter?
Alt  17.05.2017, 00:02   # 8
Epikureer69
Hedonist
 
Mitglied seit 15. April 2014

Beiträge: 1.674


Epikureer69 ist gerade online
@klitorius

Am Geldverdienen, wenn es durch eigene Leistung geschieht, ist in meinen Augen gar nichts "unmoralisch".

Das haben SPD-Politiker, wie zum Beispiel Helmut Schmidt, in der Vergangenheit, auch nicht anders gesehen und der war seinerseits auch für "Gutverdiener" absolut wählbar.

Das mit den "Beamtenpensionen" ist für mich ein immer wieder aufgebackenes, im Grunde inhaltlich nicht haltbares, künstliches "Reizthema".

Im Grunde verhält es sich damit so: wenn Du Dich als Beamter dem Staat verdingst, erhältst Du ungefähr 20-30% weniger Gehalt, als Du es, bei gleicher beruflicher Qualifikation, in der freien Wirtschaft erhalten würdest. Diesen damit erwirtschafteten "Mehrwert", bekommst Du dann sowie Du das Rentenalter erreichen solltest, in Form einer relativ guten Rente, quasi zurückerstattet. Diese 20-30% entsprechen auch ziemlich genau dem Betrag, der dem "normalen Angestellten" von seinem Gehalt zugunsten der rEntenversicherung abgezogen wird. Also ist das Ganze eigentlich eine "Nullnummer".

GKV für alle ? Warum nicht, allerdings müsste man dabei die Anwartschaften, die sich jahrzehntelang PKV-Versicherte erworben haben, mit vollem Leistungsumfang, berücksichtigen.

Für mich geht es bei diesen Themen nicht um "Umverteilung", sondern allenfalls um soziale Gerechtigkeit, aber nach allen Seiten.

"Leistung muss sich lohnen" ist wenn es sich um wirklich echte, selbsterbrachte Leistung, also nicht "powered bei Erbe oder Daddy's Beziehungen", handelt, ein unverzichtbarer Bestandteil einer funktionierenden Gesellschaft.
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Alt  16.05.2017, 18:51   # 7
Klitorius
 
Mitglied seit 8. September 2013

Beiträge: 31


Klitorius ist offline
@ epi

Warum versucht sich die SPD immer nur als Umverteilungspartei?
Irgendwie fehlt mir bei ihr klares Bekenntnis zur Leistung.
Was ist am Geld verdienen eigentlich so unmoralisch?

Rentenversicherung für alle okay, aber dann auch für Beamte.
Warum dann nicht auch GKV für alle?
Danke von
Alt  16.05.2017, 09:35   # 6
Epikureer69
Hedonist
 
Mitglied seit 15. April 2014

Beiträge: 1.674


Epikureer69 ist gerade online
Rentenversicherungspflicht für Selbstständige

Ich finde eine Rentenversicherungspflicht für Selbstständige eine längst überfällige Selbstverständlichkeit.

Warum ?

1.etliche Selbstständige (Rechtsanwälte, Apotheker, Architekten, Ärzte, Tierärzte, Zahnärzte usw.) unterliegen über sogenannte "ständische Versorgungswerke" ohnehin einer Rentenbeitragspflicht.
Bleiben noch die übrig, in deren Erwerbsbranchen solche, der BfA gleichgestellten Rentenkassen, nicht existieren. Viele davon leasen sich dann lieber einen Porsche, statt freiwillig in die Rentenversicherung einzuzahlen und nehmen dabei billigend in Kauf im Alter den Sozialkassen zur Last zu fallen, gleichzeitig fehlen ihre Beiträge für die Zahlung der aktuellen Renten.

2. Österreich hat uns mittlerweile, was die Rentenstabilität anbelangt, klar abgehängt. In unserem Nachbarland beträgt die Rentenhöhe (vollständige Beitragszahlerjahre vorausgesetzt) 80(!)% vom vorherigen Gehalt. Hierzulande sind wir bei gleichen Beitragszahlerjahren mittlerweile bei 48(!)% angelangt (waren ehedem mal ca. 70%, soweit ich mich erinnere). Dieser Unterschied basiert unter Anderem auch darauf, dass es in Österreich, diese Freiwilligkeit der Rentenversicherung für Selbstständige nicht gibt. Dort zahlt jeder Pflichtbeiträge der Geld verdient, egal womit.

Ich halte das auch für keine sozialistische Gehirnwindungsblähung, sondern für einen unverzichtbaren Beitrag zum Funktionieren des Generationenvertrages.

Würde sich die SPD trauen, dieses Thema offensiver zu vermarkten, hätten sie auch ein richtig gutes Wahlkampfthema.
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Alt  16.05.2017, 09:03   # 5
yossarian
Pareidoliker & Oneironaut
 
Benutzerbild von yossarian
 
Mitglied seit 30. June 2003

Beiträge: 6.250


yossarian ist offline
Gute Idee, miserables Personal

Die Grundidee der Sozialdemokratie finde ich die beste aller Parteien. Nur ist seit Lafontaine das Fuehrungspersonal einfach nur erbaermlich schlecht. Und die Strategie- und Wahlkampfabteilungen sind die schlechtesten aller Parteien.
Wenn ich nur an Nahles, Zypries, Stegner, Rehlinger, Gabriel, Albig denke, kommt mir das Grausen. Schlimmer finde ich nur Goering-Eckardt, Claudia Roth und Simone Peter von den Gruenen.
Ich war 35 Jahre aktives Mitglied, bis Zypries die Bestrafung von zweifelnden Maennern durchsetzte, die einen heimlichen Vaterschaftstest machten.
Auch in meinem Ortsverein setzten sich die radikalen Feministinnen durch. Es sieht so aus, dass ich im September zum ersten Mal nicht zur Bundestagswahl gehe, weil fuer mich keine Partei waehlbar ist.
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Alt  16.05.2017, 01:48   # 4
ralf1912
 
Mitglied seit 29. May 2009

Beiträge: 60


ralf1912 ist offline
Die Agenda 2010 besteht nicht nur aus den Hartz-Reformen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass gerade seitens der Politik ganz bewusst eine pars-pro-toto-Rhetorik betrieben wird, um größere Probleme wie z.B. die Entwicklung der Renten nicht zu thematisieren (von denen natürlich (auch temporäre) Hartz-IV-Empfänger erst recht betroffen sind).

Versicherungspflichtige feste Arbeitsverhältnisse sind genau so wenig überholt wie vieles andere, was vernünftig und nachhaltig ist. Wird aber in der Praxis allzu oft ignoriert, und genau das wird scheinheilig in Kauf genommen. Wenn Schröder und Peter Hartz tatsächlich geglaubt haben, was sie z.B. zur Arbeitsmarktentwicklung oder zum 3-Säulen-Modell der künftigen Rente gesagt haben, möchte ich wissen, was sie geraucht haben. Maschmeyer & Co. hatten jedenfalls ihre Freude. Also: Massives Glaubwürdigkeitsproblem, lange Regierungsbeteiligungen in der jüngeren Vergangenheit und „keinen Plan“. Letzteres wäre vielleicht halb so schlimm, wenn die politische Kultur das Eingeständnis nachvollziehbarer Dilemmata zuließe. Ich teile Klitorius' Einschätzung, dass Deutschland die SPD braucht, aber leider auch Hodaddys, dass ein noch tieferer Absturz bevorsteht.
Alt  15.05.2017, 22:44   # 3
Klitorius
 
Mitglied seit 8. September 2013

Beiträge: 31


Klitorius ist offline
Deutschland braucht die SPD

Die SPD wird seit langem für ihre Agenda- Politik zu unrecht abgewatscht.
Schröder war doch wenigstens ein "Macher",im Gegensatz zu Merkel.
Ihr Fehler war die ewige GroKo,( vielleicht um Pöstchen zu erhalten,wer weiß?)

@epi

zu 1.
-es wird m.M. nach wieder eine Zunahme solcher Jobs geben, schon allein aus Gründen des Fachkräftemangels, aber auch nicht auf Teufel komm raus ( aus Sicht der Unternehmen)
-leider versucht sich die SPD wieder am Thema Steigerung der Renteneinahmen durch Rentenversicherungspflicht für Selbstständige. Zwar kurzfristig sinnvoll, aber später durch steigende Ausgaben doch eher kontraproduktiv. Was ist eigentlich mit den Beamten, wieso sollen die draussen bleiben?

Als Selbstständiger müsste ich die SPD eigentlich verteufeln, aber der Mindestlohn ist zumindest hier im Osten doch für viele ein Segen. Ich kenne genügend Leute die vorher für grad mal 6,50€/h geschuftet haben. Wenn man wirklich Populismus bekämpfen will muss man dafür sorgen, dass die Leute auch von ihrer Arbeit leben können. Allerdings ist bei der Ausgestaltung auch Fingerspitzengefühl gefragt.
Alt  15.05.2017, 15:36   # 2
Epikureer69
Hedonist
 
Mitglied seit 15. April 2014

Beiträge: 1.674


Epikureer69 ist gerade online
Interessanter Diskussionsansatz

@Hodaddy

Der Trend gibt Deinen, zum Teil provokanten Thesen, natürlich recht. Wäre sozusagen ein halber "Zustimmungsclick", den es hier ja leider nicht gibt.

Zu folgenden Thesen Deinerseits hätte ich gerne ausführlichere Erörterungen, um sicherzustellen, dass ich auch alles richtig verstanden habe.

1. Warum sind sozialversicherungspflichtige, feste Arbeitsverhältnisse, Deiner Meinung nach überholt ?

Ich finde es eher bedenklich, dass in manchen "Boom-Branchen" zunehmend mit "Scheinselbstständigen" gearbeitet wird, denn das sind oft junge Menschen, die eben dazu tendieren "Brutto" als "Netto" zu verstehen und eben nichts freeiwillig z.B. in die Rentenkassen einzahlen, was mittel und langfristig die Rentensituation für alle prekärer macht und für sie selbst womöglich in die Altersarmut führt.

2. Warum soll "soziale Marktwirtschaft", und damit das Theorem Sozialdemokratie, einem rein sozialdarwinistischem System, wie z.B. in den USA, grundsätzlich unterlegen sein ?

3. hat der bei vielen ungeliebte Ex-Kanzler Schröder nicht genau das versucht, nämlich die SPD in ihrem Aktionsspektrum an die "neue Zeit" anzupassen.

Kein Mensch konnte mir bisher erklären, was genau den Unterschied zwischen "alter Sozialhilfe" und "neuem Hartz IV" sein soll, der für die Betroffenen alles so viel schlimmer macht. Das Einzige was ich mitgekriegt habe ist, dass bei nicht langfristig chronisch erkrankten Grundsicherungsempfängern, etwas hartnäckiger nachgebohrt wird, warumes denn nix wird mit Arbeit und das empfinden viele als unbequem.

Wo ich Dir recht gebe ist, dass die SPD sich in den letzten 20 Jahren weniger fortentwickelt hat, was das Besetzen neuer Themen angeht, als ihr Hauptkonkurrent die CDU, welche sich etliche "Sozialthemen" unter den Nagel gerissen hat, die früher in der Wählermeinung Kernkompetenzen der SPD waren.

Dem wollte Schröder entgegenwirken, indem er versuchte "Wirtschaftskompetenz" für die SPD zu "erobern", was immer eine Kernkompetenz der Union war.

Ich freue mich auf eine interessante weitere Diskussion.
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