HOMEHOME
 
  Handicapped Corner  Login    Gratis Registrierung   

Alle neuen Beiträge    Startseite   
 
Translator


LUSTHAUS - Das Forum. Für richtige Männer. Und echte Frauen.
 Das lustige Sexforum, Erotikforum, Hurenforum OHNE Zensur

              


   
Amateursex
Meine Frau, die Hure ...

gratiszeiger.com | loquidoki.com | sexxxgirls.com | youwix.com

Wer ist online? Benutzerliste Insiderforen Suchen Alle neuen Beiträge & Berichte       Off-Topic Alle Foren als gelesen markieren
Zurück   LUSTHAUS Forum > Erotikforum > SEX Talk, SMALL Talk, ... > TREFFPUNKT - Der moderierte Small Talk
  Login / Anmeldung  



Banner bestellen



















Banner bestellen

.



 
Themen-Optionen Thema durchsuchen
Alt  09.11.2013, 13:32   # 1
kuching
Immer auf der Jagd
 
Benutzerbild von kuching
 
Mitglied seit 25. September 2006

Beiträge: 3.986


kuching ist offline
Fernsehserien sind die besseren Spielfilme??!!

Bild - anklicken und vergrößern
diane-kruger-the-bridge.jpg   Hank Wade - Ted Livine.jpg   Charlotte - Annabeth Gish.jpg   thomas m. wright.jpg   Marco Ruiz.jpg  

Vorbemerkung

Eine gewagte These, dummes Geschwätz oder doch wenigstens zum Teil richtig? Jedenfalls lässt sich sagen, dass es seit einiger Zeit ein paar sehr gut gemachte Serien gibt, die nicht von zweitklassigen Autoren, Regisseuren und Schauspielern produziert wurden und, es gibt zumindest in den USA einen Trend hin zu Kabel-Produktionen. Woran liegt das wohl? Ein Zitat dazu (Quelle mir unbekannt):

Solche Filme wie «The Bridge» oder zum Beispiel auch «Breaking Bad» werden einfach nicht mehr im Kinoformat gemacht. Die amerikanischen Studios machen Blockbuster und Komödien, die sich gut verkaufen, aber intime Charakter-Dramen werden nicht mehr fürs Kino gemacht. Es gibt einen riesen Trend zum Kabel. Für normale Fernsehserien werden ungefähr neun Monate im Jahr gedreht für 22 Episoden, wir machen 13 Folgen und arbeiten vier Monate, also quasi wie bei einem Film.

Es gibt also nicht wenige Fälle, in denen die üblichen 100 – 120 Minuten auf der Kinoleinwand nicht ausreichen um einen Charakter vollständig zu entwickeln und zu vermeiden, dass die Figuren etwas holzschnittartig daher kommen. Ein weiterer (Zeit-)Vorteil ist sicher, dass sich parallele, weitere Erzählstränge einbauen lassen, die nicht nur angerissen werden können, sondern eine eigene Geschichte in der Geschichte darstellen. Ganz besonders geglückt ist das meines Erachtens nach in der dänischen Polit-Serie „Borgen“ (lief bei uns auf Arte), die neben der reinen Story des Aufstiegs einer Politikerin z.B. auch die Geschichte „Was ist seriöser politischer Journalismus?“ einbaute. Da bietet die Serie genug Zeit, das nicht nur mal eben so kurz anzureißen, sondern wirklich zu beleuchten.

Ähnliches ist auch bei "The Bridge – America" gelungen. Ein paar (gute) Serien werden nun nicht verhindern, dass ich weiter mit Begeisterung ins Kino gehen werde. Es gibt Stoffe und deren Bilder, die einfach nur im Kino funktionieren, die eine große Leinwand und eventuell ein größeres Budget brauchen, die eben gemacht sind für 120 oder von mir aus auch für 180 Minuten, wenn sie denn nicht durch den Schnitt noch „verstümmelt“ werden („Apokalypse Now Redux“ , die Langfassung von Francis Ford „God“ Coppola, gewinnt z.B. durch die Sequenzen mit den Franzosen und der unrühmlichen Szenen mit den Playboy-Bunnies noch einmal so richtig an Schärfe).

The Bridge – America

Die Serie ist eine Adaption der dänisch-schwedisch-deutschen Produktion „Die Brücke – Transit in den Tod“ in der die Öresund-Brücke die Rolle spielt, die hier in der amerikanisch Fassung eben „The Bridge of the Americas“ (Plural!) ist. Produzenten: Meredith Stiehm („Homeland“) und u.a. Lars Blomgren (dänisches Original)

Auf jeden Fall passt der eigens für die Serie geschriebene Song von Ryan Bingham „Until I´m one with you" bestens für den Schauplatz in den USA.



Leider ist im Netz nirgends der Vorspann untermalt mit dem Song zu finden. Schon im Vorspann beginnt der Zuschauer etwas zu ahnen von den großen Gegensätzen an der Grenze, allein diese Umsetzung ist schon das Zuschauen wert.

Die Geschichte

Auf der „Bridge of the Americas“, genau auf der Grenze zwischen Ciudad Juárez und El Paso wird eine – wie sich kurze Zeit später herausstellt – zweigeteilte Frauenleiche gefunden: der Oberkörper einer amerikanischen Richterin, die streng gegen die mexikanischen Einwanderer vorgeht und der Unterkörper einer der vielen vermissten mexikanischen Frauen, die vor Monaten bereits spurlos verschwunden ist. Der mexikanische Ermittler Marco Ruiz (Chihuahua State Police) und Sonya Cross (El Paso PD) ermitteln zusammen und suchen nach dem Mörder, der ein Serienkiller ist – allerdings nicht nach dem üblichen Muster.

Neben der eher konventionellen „Whodunit?“-Geschichte spielt die politische Dimension des Falles eine besondere Rolle und es ist als ein absoluter Glücksgriff der Produzenten, dass sie die adaptierte Geschichte eben an diese Grenze gelegt haben. Bis heute sind Hunderte Frauen in Ciudad Juárez vermisst und ermordet worden, meistens junge Frauen, die in den grenznahen Fabriken internationaler Konzerne arbeiten.

Zitat aus Wiki:

Als Hintergrund für die Frauenmorde gilt allgemein der von Ciudad Juárez von den Gangs organisierte internationale Menschenhandel mit jungen Frauen für die Prostitution. Die Frauen werden dabei nach der Entführung zumeist geschlagen, mit Drogen hörig gemacht und ihren Familien entwöhnt. Frauen, die sich auch dann noch nicht auf ein neues Leben als Prostituierte einlassen wollen, werden getötet und entsorgt, insbesondere um die anderen Frauen abzuschrecken.
Andererseits kommen viele Frauen auch als Drogenkuriere um, wenn sie von konkurrierenden Kartellen aufgegriffen werden. Oft werden in Mexiko noch viele Jahre später Massengräber mit den Leichen lange vermisster Personen gefunden. Verbreitet ist bei Drogenkartellen auch die völlige Auflösung der Leichen in Säure, wie z. B. hundertfach durchgeführt durch das verhaftete Tijuana-Kartellmitglied Santiago Meza Lopez.
Aus Sicht der mexikanischen Justiz gibt es keine spezielle Frauenmordserie. Es gibt nur die sehr zahlreichen weiblichen Opfer im mexikanischen Drogenkrieg, die im Hinblick auf die Vermisstenzahlen bis heute nicht nachgelassen haben. Seit die Jugendstrafen für Mord ab 2012 verdreifacht wurden, ist die Zahl der Frauenopfer drastisch zurückgegangen.


Wenn eine Amerikanerin ermordet wird, wird alles getan um das aufzuklären, keiner interessiert sich für die vielen jungen Frauen auf der anderen Seite, die ermordet, entführt, geschändet werden. Das ist so etwas wie die Quintessenz dieser Serie. Natürlich kommen die korrupten mexikanischen Polizisten nicht gut weg. Allerdings, und das sei ausdrücklich erwähnt, die amerikanischen Polizisten bekleckern sich auch nicht Ruhm, ja, sie sind sogar teilweise beteiligt an den Vorgängen jenseits der Grenze. Es ist also keine klassische „Wir-gegen-die-Geschichte“, eher wird hier der Finger in die Wunde gelegt, dass es keinen wirklich interessiert, was da vor sich geht: „How long can El Paso look away?“

Die Grenze, die Brücke und die Wüste spielen eine nicht zu unterschätzende „Hauptrolle“ in der Serie. Die Farben sind satte Braun- und Gelbtöne, die mexikanischen Parts werden zumeist im Original gesprochen und deutsch untertitelt. 13 Folgen à ca. 45 Minuten bedeuten viel Zeit die Charaktere zu entwickeln und fortzuführen, nicht wenige Sequenzen sind kammerspielartig, tot gequatscht wird nichts und wir erfahren einiges über die Vergangenheit und das Innenleben der Protagonisten.

Die Charaktere

Sonya Cross (Diane Kruger) leidet unter dem Asperger Syndrom, einer leichten Form des Autismus. So zeigen vom Asperger Syndrom Betroffene kaum eigene Emotionen, können sich nicht in die Gedankenwelt anderer Menschen hineinversetzen und auch nicht an deren Mimik die jeweilige Gefühlslage ablesen: sie sagen, was sie denken. Es wird in der Serie nie eindeutig gesagt, dass sie diese Erkrankung hat, alles deutet aber daraufhin (Diane Kruger hatte am Set einen Berater, der unter dem Asperger Syndrom leidet). Ihr „väterlicher“ Mentor Lt. Hank Wade beschützt und „betreut“ sie und ist auf eine besondere Weise mit dem Schicksal von Sonya und ihrer Schwester verbunden. Alles das ergibt sich im weiteren Verlauf der Serie. Sonya ist eine akribische und detailverliebte Arbeiterin und hat von daher mit

Marco Ruiz (Demián Bechir) so manches Mal ihre Schwierigkeiten. Marco ist ein (der letzte?) aufrechte Bulle auf der mexikanischen Seite, ein gemütlicher Brummbär mit Familie, der die Finger von den Röcken nicht lassen kann und sich in dem Feld der Korruption und unseriösen Angeboten zu behaupten versucht.

Lt. Hank Wade (Ted Levine) ist der gütige Polizeichef, menschlich, kollegial, beschützend, bedächtig, das große Ganze im Blick habend und zugleich der Mentor von Sonya. Er weiß wie es läuft und er behält den Überblick. Jedenfalls ist er das krasse Gegenteil der mit Klischees beladenen Vorstellungen über einen texanischen Polizisten. Die gibt es nämlich auch in der Serie.

Charlotte Millwright (Annabeth Gish) ist ein ehemaliges Escort-Girl aus Florida, deren Mann stirbt und ihr ein Anwesen hinterlässt. Auch sie muss erkennen, dass das Leben nun besondere Herausforderungen an sie stellt und sie mit „Aufgaben“ konfrontiert, die sie so nicht erwartet hatte. Ihr Anwesen spielt eine besondere Rolle in diesem Grenzgebiet und ist ein weiteres Detail an dieser so mörderischen Grenze.

Ihr zur Seite steht in erster Linie ihr Angestellter Cesar (Alejandro Patino), die gute und wissende Seele des Hauses, der die Entwicklung von Charlotte nicht unbedeutend mit voran treibt.

Daniel Fry (Matthew Lillard) ein versoffenes und zynisches Journalisten-Arschloch und seine junge lesbische Partnerin Adrianne Perez (Emiliy Rios) bilden ein weiteres Paar in der Serie und versuchen den fürchterlichen Vorgängen an der Grenze nachzugehen.

Und da wäre dann noch der unglaublich verschrobene Steven Linder (Thomas M. Wright), ein Helfer der besonderen Sorte, anrührend und mysteriös zugleich, der eine dermaßen präsente und zugleich extrem reduzierte Performance abliefert, dass er für mich – trotz weniger Auftritte – der eigentliche Star der Serie ist. Er verliebt in Eva Guerra (Stephanie Sigman).

Alle „Paare“ sind gegensätzlicher, wie sie es nicht sein könnten, sie kommen sich aber näher, peu à peu und doch nicht zusammen. Dennoch sind es ihre inneren Beziehungen, die sich im Laufe entwickeln, die eben den weiteren Reiz der Serie an sich ausmachen. Wir haben viel Zeit uns auf die Charaktere einzulassen, der Fluss in der Serie ist in gemäßigtem Tempo, die Entwicklung der Protagonisten ist nachvollziehbar und langsam erkennen wir auch die andere Seite der Personen. Sie entwickeln sich fort von ihrer etwas eindimensionalen Einführung in die Geschichte, werden vielschichtiger und lassen so manches Mal eine Seite erkennen, die zunächst nicht zu erwarten war. Das gilt selbst (in Maßen!) für den Kartellboss Fausto Galvan (Ramón Franco). Einzig der mexikanische Polizeichef Capitan Robles (Juan Carlos Cantu) und sein Pendant Hank Wade sind in ihren Rollen „bad guy – good guy“ relativ festgeschrieben.

Natürlich gibt es auch Schwächen in der Serie: verschiedene Regisseure für die Folgen, ein schwächerer Showdown (nicht das Ende der Serie!) und die ein oder andere kleine Länge. Dennoch gibt es eben auch Bilder von epischer Schönheit. Wenn Steven nach Eva sucht und mit anderen mexikanischen Frauen im Wüstensand nach einem möglichen Grab stochert, der Blick der mexikanischen Mutter, die vergebens am Bus auf die Tochter wartet, der Besuch von Sonya bei einem psychisch schwer kranken Mann in der Gefängnisanstalt, der unbeholfen immer die gleichen Bilder malt, die Mauer, an der die „Steckbriefe“ der verschwundenen und vermissten jungen Frauen hängen, das ist – obwohl Fernsehen – ganz großes Kino! Ein paar wenige deftige Gewaltszenen und 2 fürs amerikanische Fernsehen ungewöhnlich deftige Sex-Szenen gibt es auch.

Die Serie wurde von Fox-Channel (Kabel Deutschland) ausgestrahlt, zunächst wöchentlich eine Folge und am letzten WE in einem Rutsch alle Folgen nochmal durch. Man sollte sich - sofern möglich – diese Serien zusammenhängend ansehen, man „vergisst“ sonst zu viel zwischendurch. Die Serie wurde in USA und Deutschland nahezu zeitgleich ausgestrahlt. Sie wird von Fox sicher nochmal wiederholt und demnächst wohl auch auf DVD erscheinen.

Die zweite Staffel ist bereits in Auftrag gegeben, Beginn der Dreharbeiten demnächst.
Antwort erstellen          Mit Zitat antworten
Danke von

KOMMENTARE und ANTWORTEN dazu...
Alt  03.02.2016, 12:59   # 43
wüstenwind
 
Mitglied seit 4. February 2015

Beiträge: 1.106


wüstenwind ist offline
@kuching
Was meinst Du mit "Zum Bügeln ideal"? Schaust Du nebenher noch fern, wenn Du Sex hast?

Zitat:
Nichtsdestotrotz sind die Kinos noch voll, wie gesagt noch
Das liegt möglicherweise daran, dass die Vermarktung üblicherweise im Kino startet. Weil damit mehr Geld verdient ist.
Antwort erstellen         
Alt  03.02.2016, 12:17   # 42
kuching
Immer auf der Jagd
 
Benutzerbild von kuching
 
Mitglied seit 25. September 2006

Beiträge: 3.986


kuching ist offline
Morgen hör ich auf - Drama (ZDF)

In Ergänzung zu meinem Posting hier...

http://huren-test-forum.lusthaus.cc/...8&postcount=39

...noch ein kurzes Statement zu den Folgen 3-5

Die Serie hat in den Folgen 3-5 mehr Fahrt aufgenommen, wurde also besser ohne jetzt aber wirklich gut zu werden. Für deutsche Verhältnisse nicht soo schlecht, das mag schon sein. Im Vergleich zu den Produktionen aus Skandinavien oder den USA ist es aber, nun ja, seicht.... Zum Bügeln ideal, aber sonst?

Ich weiß, das ist ein bisschen ungerecht. Die amerikanischen Produktionen sind viel aufwendiger und mit deutlich mehr Geld gedreht, das sieht man an fast jeder Einstellung. Geld, das im deutschen TV nicht ausgegeben werden kann oder will. Dennoch gibt es auch - wenige - gute deutsche Serien, die einen Anspruch haben und versuchen keine 0815-Ware zu sein. Exemplarisch seien genannt:

"Heimat" von Georg Reitz und "Weissensee"
Antwort erstellen         
Alt  01.02.2016, 14:38   # 41
kuching
Immer auf der Jagd
 
Benutzerbild von kuching
 
Mitglied seit 25. September 2006

Beiträge: 3.986


kuching ist offline
Was loveme schreibt, das ist schon richtig...

Neben Sky sind es vor allem die Streamingdienste, die da immer stärker mitmischen und Produktionen auf den Markt bringen, nicht fürs große, sondern fürs Heimkino. Immer mehr Leute nutzen das sog. Bezahl-Fernsehen und da gibt es neben Sky noch jede Menge anderer Fernsehsender, die z.B. über Telekom oder Kabel Deutschland laufen. Vor allem dort (und bei den Streamingdiensten) ist der Schauplatz der großen Serien. Solange die Leute dafür bezahlen, ist die Quote nicht mehr soo entscheidend, die Sender laufen mit ganz wenig Werbung und wenn, dann nur nach oder vor dem Film/der Serienfolge.

Anschauen, wann man will, das ist eben auch der Schlüssel und da tragen die Mediatheken ebenso einen großen Teil zum Erfolg bei. Hinzu kommt, dass Serien "viel Zeit haben" - meistens 8-10 Stunden - für die Geschichte und durch den meist kammerspielartigen Ablauf eh nicht in große Kino passen. Das Live-TV der bekannten, überall empfangbaren Privatsender ist kaum noch anzuschauen, gute Serien werden meist in der Nacht versteckt oder, wenn die Quote nicht passt, dann jagt man auch schon mal 5 oder 6 Folgen einfach Sonntagnacht durch (so bei "House of Cards" mal geschehen) und das kurzfristig angesetzt. Was dem Live TV auch mehr und mehr entgegensteht, ist das immer mehr Leute Festplattenreceiver haben und so die Sendungen aufnehmen können...

Nichtsdestotrotz sind die Kinos noch voll, wie gesagt noch... Es gibt Stoffe und Filme, die passen einfach besser ins Kino. Nur muss das Kino aufpassen und damit meine ich jetzt Hollywood, dass sie aus dem ewigen Sequel- und Superaction-Einerlei herauskommen...
Antwort erstellen         
Alt  31.01.2016, 23:42   # 40
loveme
4ever.¸¸.·´¯`*©*
 
Benutzerbild von loveme
 
Mitglied seit 30. December 2003

Beiträge: 15.513


loveme ist offline
Sky und Amazon haben das Fernsehverhalten der Konsumenten inzwischen schon sehr stark beeinflusst (bei mir ist es mit Sicherheit so).
Auch die verschiedenen Mediatheken haben viel dazu beigetragen. Man schaut was man will...wann man will. Und dabei stehen wir damit erst am Anfang...die Tage des 'früheren Fernehens" sind gezählt.

Serien schaue ich mir fast überhaupt nur mehr "Staffelweise' an...zur Abwechslung halt verschiedene Serien.

Live fast nur mehr Sportübertragungen.
__________________
let's talk about sex...

Le Comte de la Revue.

"Diejenigen, die zu klug sind, um sich in der Politik zu engagieren, werden dadurch bestraft werden, dass sie von Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie selbst." Platon
Antwort erstellen         
Danke von
Alt  30.01.2016, 11:35   # 39
kuching
Immer auf der Jagd
 
Benutzerbild von kuching
 
Mitglied seit 25. September 2006

Beiträge: 3.986


kuching ist offline
Morgen hör ich auf - Drama (ZDF)

Bild - anklicken und vergrößern
b_1.jpg   b_2.jpg   b_3.jpg  
Mal eine deutsche Serie...nun ja...

Jochen Lehmann (Bastian Pastewka), ist verheiratet, Vater von drei Kindern und Besitzer einer Druckerei, die tief in den roten Zahlen steckt. Sowohl beruflich wie privat läuft es für Jochen ganz und gar nicht gut. Finanziell steht ihm das Wasser bis zum Hals. Die Banken wollen ihm partout keinen weiteren Kredit mehr geben und seine Frau Julia (Susanne Wolff) hat einen Liebhaber.

Und gerade, als Jochen so ganz und gar am Abgrund steht, fängt er eines Nachts an, falsche Fünfziger zu drucken. Die Blüten lösen zwar die gröbsten finanziellen Sorgen, schaffen aber ihrerseits neue Probleme, weil nun die Unterwelt auf Jochen aufmerksam wird.

Zwei von fünf Folgen habe ich bisher gesehen, zwei noch aufgenommen und die letzte kommt heute im ZDF. Die Kritik der SZ, FAZ, und Spiegel sind sehr wohlwollend bis sehr positiv. Irgendein Depp hat mit der Miniserie Parallelen zu "Breaking Bad" gezogen, was der Miniserie nicht gut tut bzw. ziemlich lächerlich ist.

Ein Problem der Serie ist, dass Pastewka imho nie so ganz seine Comedy-Attitude ablegen kann, die Figuren zum Teil extreme Klischees sind und alles etwas sehr holzschnittartig wirkt, jedenfalls bis Folge 2. Gut, natürlich ist das bei den guten amerikanischen Serien anders, wo manchmal schon Jahre von der Idee bis zur Umsetzung einer Serie vergehen, wo sehr intensiv und mit wesentlich mehr Geld gearbeitet wird, wo es häufig der Fall ist, dass zunächst nur ein Pilot gedreht und erst dann entschieden wird (Zuschauer) ob es in die Fortsetzung geht. Deswegen ist ein Vergleich fairerweise natürlich kaum zu machen. Dennoch hat man aber die Bilder der guten Dramen im Kopf und deswegen findet trotz allem Verständnis ein Vergleich statt.

Ich finde es nicht wirklich toll, ist was zum Bügeln nebenher und neben der einzig interessanten Figur des Familienvaters interessieren mich die anderen Figuren leider überhaupt nicht.



Ob das noch was wird?
Antwort erstellen         
Alt  28.01.2016, 17:21   # 38
kuching
Immer auf der Jagd
 
Benutzerbild von kuching
 
Mitglied seit 25. September 2006

Beiträge: 3.986


kuching ist offline
Ja, Luther hat mir auch immer sehr gut gefallen, vor allem Idris Elba als Luther und Ruth Wilson als Alice Morgan


Antwort erstellen         
Alt  28.01.2016, 10:28   # 37
wüstenwind
 
Mitglied seit 4. February 2015

Beiträge: 1.106


wüstenwind ist offline
Luther

hat nichts mit dem Martin zu tun sondern ist eine wirklich spannende und fesselnde englische Krimiserie. Nichts für schwache Nerven!

Der Protagonist ist Ermittler und zudem wird immer wieder gegen ihn selbst ermittelt. Gewisse Parallelen zur Serie Bosch.
Der Hauptdarsteller war schon mal als farbiger James Bond im Gespräch.

https://www.werstreamt.es/serie/details/234363/luther/


Antwort erstellen         
Danke von
Alt  28.01.2016, 01:21   # 36
kuching
Immer auf der Jagd
 
Benutzerbild von kuching
 
Mitglied seit 25. September 2006

Beiträge: 3.986


kuching ist offline
Mr. Robot – Drama (USA Network)

Bild - anklicken und vergrößern
mr.-robot-rami-malek.jpg   christian-slater.jpg   -martin-wallstrom-image.jpg   portia doubleday.jpg   carly-chaikin.jpg  

Es ist soweit, es folgt eine Lobeshymne....

Die Serie hat 10 Folgen, im Schnitt ca. 50 Minuten lang und handelt von einem jungen Hacker in New York. Elliot Anderson ist Angestellter der Firma Allsafe, die als Cypersecurity-Firma für einen Großkonzern arbeitet, die E Corp (von Elliot nur Evil Corp genannt). Elliot hat Sozialphobien und Angstzustände, die er durch Morphiumkonsum zu betäuben versucht.

In seiner Freizeit hackt Elliot die Daten und Rechner seiner Mitmenschen. Dies rechtfertigt er damit, dass er sie vor Bedrohungen schützt. Als Angestellter von Allsafe ist er für den Schutz von E Corp zuständig. Diesen Job verdankt er Angela Moss, mit der er seit seiner Kindheit befreundet ist.

Eines Tages wird Elliot von Mr. Robot rekrutiert, der Anführer einer anarchistischen Untergrundorganisation, genannt fsociety, um E Corp zu Fall zu bringen. Der Konzern hält so viele digital gespeicherte Kredite, dass ein Hackerangriff, der diese Kredite auslöscht, das globale Finanzsystem zum Einsturz bringen könnte. Gemeinsam mit fsociety entwickelt Elliot einen Plan, um das Unternehmen zu hacken.

Mehr sei - zunächst einmal - nicht verraten. Showrunner Sam Esmail hat vor Erstellung des Drehbuchs und der Serie umfangreiche Recherche betrieben, so dass die Serie wohl auch für Hacker interessant sei. Die größte Gefahr für einen virtuellen Angriff sitzt immer vor dem Bildschirm: soziale Netzwerke, nachlässig gewählte Passwörter usw. Die Geschichte des Angriffs auf E Corp ist aber nicht das alleinige Sujet der Serie. Parallelen zum Film „The Fight Club“ sind unübersehbar. Auch hier vermischen sich die Ebenen, Realität und Wirklichkeit, was ist echt und was nur ein Hirngespinst? Die Serie bietet an einigen Stellen echte Knaller, manches kann der aufmerksame Zuschauer vorhersehen, manches aber auch nicht.

Der Showrunner einer Serie ist die wichtigste Person. Er sorgt dafür, quasi als executive producer, dass alles „zusammen bleibt“, dass die Geschichte so läuft, wie sie laufen soll. Üblicherweise werden bei Serien für die einzelnen Folgen unterschiedliche Regisseure eingesetzt, wie hier auch.

Die Beziehungen in dieser Serie spielen eine ebenso gewichtige Rolle. Mr. Robot (Christian Slater) und Elliot (Rami Malek), Elliot und Darlene (Carly Chaikin), die mit ihm zusammen bei fsociety den Angriff vorbereitet, Elliot und Shayla (seine Nachbarin) und mit allen zusammen spielt auch Tyrell (Martin Wallström) eine nicht unwichtigen Part, der - einst auch ein Hacker - nun nach Macht und Ansehen bei E Corp strebt. Nicht zu vergessen Angela (Portia Doubleday) und Elliot, wobei hier besonders Angela eine nicht zu übersehende Wandlung macht, auf den Punkt gespielt beim Kauf von Schuhen, zum Ende der Serie hin. Es gibt kaum eindimensionale gespielte Figuren, alle sind immer für Überraschungen gut. Selbst das „Püppchen“ von Ehefrau, das mit Tyrell verbunden ist, selbst sie, die sich schwanger noch fesseln und knebeln lässt, ist in Wirklichkeit knallhart, wenn es darauf ankommt. Das alles hier aufzudröseln, würde Seiten füllen, deswegen keine große Spoilergefahr.

Visuell sehr ansprechend umgesetzt mit ausreichend Lokalkolorit von Coney Island, der Lower Eastside und den Bürotürmen von Manhatten, bietet die Serie auch visuell Höchstgenuss. Dazu ein hammermäßiger Soundtrack: Sinatra, Beethoven, The Pixies und und und… unzählig… In der letzten Folge darf man nach dem Abspann noch nicht ausschalten, es gibt noch ein paar Minuten oben drauf mit (transgender)Whiterose, der chinesischen Hackerlegende, der auch die letzten Worte im Film hat und das was er sagt, sitzt so punktgenau – grandios.

Ich könnte noch ewig so weiterschreiben, dann allerdings ginge es nicht ohne weiter zu spoilern, deswegen: SCHAUT EUCH DIE SERIE AN!

Ausgezeichnet mit Golden Globes für die beste Serie und den besten Nebendarsteller (Christian Slater), wird es eine 2. Staffel geben. Sehr gute reviews findet ihr auf serienjunkies (http://www.serienjunkies.de/mr-robot/), zumindest eine sehr gute Kritik auf Zeit online.

Ich habe mir die Serie im Original angeschaut. Mein passiver Wortschatz ist nicht soo schlecht, allerdings ist es für mich als Ungeübten oft sehr schwer alles akustisch zu verstehen. Deshalb hab ich die englischen Untertitel mitlaufen lassen, eine gute Entscheidung, es wäre sonst fast unmöglich gewesen den Feinheiten immer zu folgen.


Angenommen ich hätte einen Freund, der sich aus dem ganzen Fernseh-Gedöns nichts macht, das alles viel zu seicht findet und überhaupt und wenn schon Bilder, dann nur Kino. Wenn ich dem nun das ganze Potenzial einer Serie schmackhaft machen müsste, dann würde ich ihm zum Beispiel Mr Robot empfehlen. Warum? Weil es hier besonders gut gelingt verschiedene Erzählstränge zu entwickeln und zwar sie so zu entwickeln, dass eine Fortsetzung nicht von vorneherein ausgeschlossen ist. Dass die Figuren Raum und Zeit haben sich zu entfalten, dass die Geschichte so erzählt wird, dass Wendungen, dass Alternativen möglich sind, ohne Sinn und Ziel in die Tonne zu hauen. Die Gefahr der relativ langen Zeit einer Serie ist, dass man sich verliert in Zeit und Raum, dass die Platte einen Hänger hat, dass Zeit überbrückt werden muss, weil eben das Diktat der 10 Folgen steht. Alles das ist hier nicht der Fall, es gibt keine Hänger und selbst die Folge, die fast alleine für einen Entzug steht, ist visuell so stark, dass sie das Bekannte auf neue Weise und unwiderstehlich präsentiert.

Die letzte Folge der Staffel ist mehr als nur gelungen, sie zeigt nochmal das – in ihrer Entwicklung – was die ganze Serie ausmacht. Das was geschehen sollte, wird in einer unerwarteten Weise erzählt, es bleibt ein Mysterium über, das noch gelöst werden muss, es gibt einen klassischen und knalligen cliffhanger und die Szene nach dem Abspann ist einerseits sehr pointiert und andererseits öffnet sie die Geschichte wieder und gibt Licht auf das, was kommen könnte. Das ist eine hohe Kunst, daran sind schon viele gescheitert.

Bei Amazon auf Abruf zu erhalten, auch auf Deutsch, Start im deutschen Fernsehen ungewiss.

Antwort erstellen         
Alt  26.01.2016, 23:16   # 35
kuching
Immer auf der Jagd
 
Benutzerbild von kuching
 
Mitglied seit 25. September 2006

Beiträge: 3.986


kuching ist offline
@ fritzi2011

Auch kürzere Kommentare sind willkommen! Soll ja keine Einbahnstraße sein...

Demnächst wird noch ein längerer Kommentar zu "Mr. Robot" kommen, braucht noch ein bisserl... So viel vorweg: würde ich auch gerne absoluten Fernsehmuffeln empfehlen, die Golden Globes gab es nicht umsonst, das ist/war imho ein neuer Meilenstein auf dem Weg in der Serien-Himmel!
Antwort erstellen         
Alt  25.01.2016, 20:45   # 34
fritzi2011
Titts&Tattoos
 
Mitglied seit 28. April 2011

Beiträge: 157


fritzi2011 ist offline
Super Thread!

Heute das erste mal bemerkt!

Viele meiner liebsten Serien wurden schon erwähnt, jedoch hätte ich noch ein paar Vorschläge, halte mich jedoch kürzer da ich nicht so der Schreiber bin!

Dazu gehören

Deadwood
Sons of anarchy
Broadwalk Empire
Fargo

Viel Spaß beim anschauen!
__________________
Out of buisness
Antwort erstellen         
Danke von
Alt  25.01.2016, 12:07   # 33
kuching
Immer auf der Jagd
 
Benutzerbild von kuching
 
Mitglied seit 25. September 2006

Beiträge: 3.986


kuching ist offline
CH:OS:EN - Drama,Thriller (Crackle)

Bild - anklicken und vergrößern
Chosen_1.jpg   Chosen_2.jpg   chosen_4.jpg   Chosen_6.jpg   Chosen_5.jpg  

Ian Mitchell (Milo Ventimiglia), Anwalt mit Familie, erhält eines Tages eine Box mit einer Pistole und einem Fotos eines ihm Unbekannten. In der Box ist zudem eine Aufforderung enthalten, diesen Unbekannten zu töten. Kurze Zeit später wird Ian Mitchell selber von einem Dritten attackiert. Seine Nachforschungen ergeben, dass er von einer unheimlichen Organisation, namens „Die Wächter“, auserkoren wurde, Mitglied eines tödlichen Spiels zu sein.

Die Serie hat ein ungewöhnliches Format, die Folgen sind nur ca. 20 Minuten lang, also eigentlich das klassische Sitcom-Format. 3 Staffeln sind abgedreht worden mit je sechs Folgen.

Die Charaktere (aus myfanbase.de):

Ian Mitchell, Jacob Orr und Josie Acosta sind sich nie begegnet und könnten unterschiedlicher nicht sein. Ian ist ein unbedeutender Rechtsanwalt, Jacob schlägt sich mit allerhand undurchsichtigen Geschäften durchs Leben und Josie ist Mutter zweier Teenager mit Häuschen und Garten. Alle drei erhalten jedoch eines Tages eine Box und dadurch stellt sich ihr Leben auf den Kopf.

Ian Mitchell (Milo Ventimiglia)
Ian Mitchell ist Rechtsanwalt und lebt in Scheidung von seiner Frau Laura. Die gemeinsame Tochter Ellie lebt bei Laura. Als er plötzlich in einer Box die Aufforderung findet, einen ihm unbekannten Menschen zu töten, gerät alles aus den Fugen, denn auch hinter ihm ist jemand her. Ian versucht alles, um seine Exfrau und seine Tochter aus dem Spiel herauszuhalten.

Jacob Orr (Chad Michael Murray)
Jacob Orr wird in Staffel 2 für das Spiel ausgewählt. Er kümmert sich um seinen kleinen Bruder namens King, als auch er plötzlich eine Box geliefert bekommt. Jacob versucht, alles über die Hintermänner, die "Watchers", in Erfahrung zu bringen und aus dem Spiel herauszukommen. Dann aber wird sein kleiner Bruder gekidnappt.

Josie Acosta (Rose McGowan)
Josie Acosta lernt man in Staffel 3 kennen. Sie ist schon lange im Spiel drin und ihre beiden Kinder haben sich mehr oder weniger an die neuen Umstände ihres Lebens gewöhnt. Schwierig wird es allerdings, als ihr Sohn sich verliebt und sie plötzlich von einer anderen dreiköpfigen Familie überfallen werden.

Ellie Mitchell (Caitlin Carmichael)
Ellie Mitchell ist die Tochter von Ian und Laura. Sie ist um die zehn Jahre alt und ein ganz normales Mädchen, bis ihre Eltern plötzlich in das Spiel hineingezogen werden. Ellie muss einige schockierende Dinge durchmachen und ihr Weg kreuzt auch den von Jacob Orr.

Laura Mitchell (Nicky Whelan)
Laura Mitchell lebt mit ihrer Tochter getrennt von ihrem Mann Ian. Die beiden streiten sich häufig und es scheint nichts mehr von der ehemaligen Liebe zwischen den beiden vorhanden zu sein. Als Ian eine Box vor seiner Tür findet, wird Laura mit in das Spiel hineingesogen und sie müssen merken, dass es keinen Ausweg gibt.

Avery Sharp (Sarah Roemer)
Avery ist eine junge Frau, die Jacob Orr kennenlernt und ihm näherkommt. Sie selber hat ihre Familie verloren, und obwohl ihr wirklich etwas an Jacob zu liegen scheint, verbirgt sie ein Geheimnis.


Drama- oder Thriller-Serie, das trifft es am besten. Dabei passiert eher weniger bei Dunkelheit, vielmehr ist es sehr oft taghell. Die Wege völlig unterschiedlicher Menschen kreuzen sich, aus dem „Spiel“ kommt keiner raus. Alles ist wie es scheint: ausweglos. Es gibt keine Hoffnung, keine Katharsis, kein Entkommen. Was sonst so typisch ist bei Serien, dass aufgrund der Länge und Anzahl der Folgen viel Platz bleibt für Nebenerzählstränge, das entfällt hier fast völlig. Es wird sehr stark reduziert auf den Haupterzählstrang, es ist schnell, dreckig, ohne Mätzchen. Mir hat das gut gefallen, wenig Aufwand, dafür natürlich auch etwas eindimensional. Nicht jeder wird das so sehen und der ein oder andere wird sich das nicht antun wollen. Am besten kommt es, wenn man sich einfach darauf einlässt, wer mit logischer Analyse herangeht, sollte es lieber sein lassen. Aber: es handelt sich imho um eine Serie, bei der man bestimmt nicht nebenher bügelt, dazu ist es dann doch zu spannend. Wenig besprochen und wenig beachtet…für mich unverständlich…

Aus Wiki zu der Serie:

Zitat:
Die Umstände im Handlungsablauf und die darin ableitbaren technischen Möglichkeiten sowie soziokulturellen Umstände jener fiktiven Gesellschaft, verweisen im Sinne einer Diegese (der erzählten Welt) auf eine elektronisch-informationell stark vernetzten Welt mit weit entwickelten Möglichkeiten einer elektronischen Überwachung und den spielerischen Neigungen einer ökonomisch unabhängigen, oligarchen Gruppierung, die sich gewissermaßen an modernen Gladiatorenkämpfen erfreut, hierbei in einem weitgehend rechtsfreien Raum manipulativ agiert und die, die zur Handlung bestimmten Spieler in starke, vital-bedrohliche Appetenz-Aversions-Konflikte oder Ambivalenzkonflikte bringen. Die einzelnen Akteure sind in ihren moralische Prinzipien und Gewissenbildungen aufgefordert, diese inneren Haltungen zugunsten von Handlungsmustern einer psychopathischen und dissozialen Persönlichkeitsstörung aufzulösen.
Die Serie lief (wird auch wiederholt) auf 13th Street und RTL II. Bei Amazon kann man die bisherigen 3 Staffeln bestellen.

Hier zwei Trailer zu Staffel 1 und 3



Antwort erstellen         
Alt  24.01.2016, 18:15   # 32
kuching
Immer auf der Jagd
 
Benutzerbild von kuching
 
Mitglied seit 25. September 2006

Beiträge: 3.986


kuching ist offline
Bosh – Krimiserie (Amazon)

Bild - anklicken und vergrößern
Titus_Welliver_February_2015.jpg   220px-Annie_Wersching_2009.jpg   Jason_Gedrick_2010.jpg  
Hieronymus „Harry“ Bosch, Kriegsveteran und Detective der Mordkommission des LAPD, muss sich vor Gericht wegen dienstlichem Schusswaffengebrauchs mit Todesfolge verantworten. Zugleich wird er von der Familie des Todesopfers zivilrechtlich wegen widerrechtlicher Tötung verklagt. Eigentlich ist Bosch wegen des Verfahrens vom Dienst freigestellt, doch zusammen mit seinem Kollegen Jerry Edgar geht er trotzdem seiner Polizeiarbeit nach. Als eines Tages der Hund eines Arztes menschliche Knochen in einem Waldstück entdeckt, nimmt sich Bosch dieses Falls an. Die von einem Jugendlichen stammenden Knochen lagen etwa 25 Jahre begraben und zeugen von schweren Misshandlungen. Bosch und Jerry Edgar nehmen daraufhin die Ermittlungen auf.



Bosh wird gespielt von Titus Welliver, der im TV häufig in Gast- und Nebenrollen zu sehen war, ein nicht gänzlich unbekanntes Gesicht also. 10 knapp einstündige Folgen gibt es zu sehen. Der Haupterzählstrang behandelt die Suche und Überführung eines Serienkillers, Raynard Waits, gespielt von Jason Gedrick, genau mit der fiesen Portion Verschlagenheit, die man halt so braucht als Serienkiller. Das Ganze ist nett und kurzweilig anzuschauen (und „nett“ ist hier wirklich nett!).

Allerdings ist die Serie nun auch kein TV-Highlight und ein paar der üblichen Klischees sind – natürlich – auch hier unvermeidbar: der einsame Cop, der mit psychischen Folgen aus seiner Zeit als Soldat kämpft und beim Whiskytrinken Cool Jazz auf Vinyl hört (allerdings in einem wirklich coolen Haus auf den Hügeln von Hollywood residiert, mit prächtigem Blick auf L.A., während sein Gschpusi nicht minder cool in Venice wohnt) Die attraktive Kollegin, mit der sich eine Beziehung anbahnt. Der psychopathische Killer, der Bosch stets einen Schritt voraus zu sein scheint.

Es ist also kein L.A. Noir geworden und dennoch, alles in allem ist das ganz ordentliche Fernsehunterhaltung mit viel Wohlfühl-Los Angeles-Stimmung.

Antwort erstellen         
Alt  23.06.2015, 14:43   # 31
Doc Nonsens
humoris causa
 
Mitglied seit 1. April 2020

Beiträge: 7.487


Doc Nonsens ist offline
Ein guter Beitrag, kuching. Ich habe die Serie sehr ähnlich gesehen. Und die zweite Staffel darf ruhig kommen.
Antwort erstellen         
Alt  23.06.2015, 11:03   # 30
kuching
Immer auf der Jagd
 
Benutzerbild von kuching
 
Mitglied seit 25. September 2006

Beiträge: 3.986


kuching ist offline
Bloodline – We´re not bad people, but we did a bad thing

Bild - anklicken und vergrößern
Ben Mendelsohn-Danny.jpg   Kyle Chandler-John.jpg   Mutter Rayburn.jpg   Sam Shepard-Vater Rayburn.jpg   Linda Cardellini-Meg.jpg  

Die Rayburns, eine große Familie, leitet seit Generationen ein wunderschönes Hotel in den Florida Keys. Die Eltern, gespielt von Sam Shepard und Sissy Spacek haben vier Kinder: John (Kyle Chandler) ist Polizist, Meg eine Anwältin (Linda Cardenelli), Kevin ist Bootsverleiher (Norbert Leo Butz) und dann ist da noch Danny (Ben Mendelsohn), das schwarze Schaf der Familie. Letzterer kommt eines Tages zurück, anlässlich einer Familienfeier und „nistet“ sich wieder ein. Relativ schnell wird klar, dass was passieren wird und relativ schnell ist auch klar, dass in der Vergangenheit etwas passiert ist, was Danny zum schwarzen Schaf gemacht hat. Flash Forwards deuten zudem auf ein dramatisches Ende hin. In den Folgen wird eigentlich auch relativ früh mit Flash Backs gearbeitet, Hinweise auf eine dunkle Seite, ein dunkles Geheimnis der Familie.

So weit, so gut und ob es wirklich gut war, dazu noch später…

Die Serie hat zunächst einmal alles für einen Klassiker, der einen quasi dazu „zwingen“ könnte, das Ganze möglichst in einem Rutsch zu sehen. 13 Folgen mit insgesamt ca. 12 Stunden wollen aber auch gesehen werden. Gedreht wurde an Originalschauplätzen, tolle Ausstattung, viel „Florida-Feeling“, tolle Schauspieler - Regisseur, Produzent, Drehbuchschreiber – alles gute Namen. Der Titelsong ist von den „Book Of Fear“



Für die Geschichte um das Geheimnis der Familie Rayburn braucht man viel Zeit und genau das ist das Problem der Serie, sie ist einfach zu lang…. Das Geheimnis der Familie spiegelt sich – auch das ist sehr schnell klar – in den beiden Gegenspielern John und Danny. Natürlich gibt es die endgültige Auflösung des Geheimnisses dann zum Schluss, nur ist dieser einfach nicht mehr überraschend, ebenso wie das Ende der Staffel, der Geschichte und der Cliffhanger ganz zum Ende – für die schon beauftragte 2. Staffel – na ja… Leider ist etwas passiert, was ich bei solchen Serien überhaupt nicht ab kann: die letzte Folge haben sie total versemmelt!

Gott ist das schade! Ben Mendelsohn (Killing them softly, The dark knight rises) spielt den Danny zum Niederknien! Auch von den anderen Schauspielern - Chloë Sevigny(!) – hätte ich gerne mehr gesehen. Auch so Böcke, die geschossen wurden: 3 kleine mögliche Handlungsstränge, besser –Ansätze, verlaufen im Nichts (Mutter Rayburn, Meg Rayburn und Kevin Rayburn betreffend).

Die Grundidee der Geschichte ist sehr gut, Set und Schauspieler ebenso. Eigentlich würde alles passen und doch… Die Kritik sowohl der Presse als auch der user im Netz war gespalten, von Spitzenklasse bis gepflegte Langeweile. Der vorgegebene Rahmen von 13 Folgen à gut 50 Minuten war dann doch vielleicht ein zu strenges Korsett. 7 Folgen à gut 50 Minuten und das Ganze hätte in meinen Augen wesentlich besser funktioniert.

Trotzdem:

Für ein paar graue Novemberabende auf der Couch, wenn man Ruhe und Langsamkeit schätzt, vielleicht noch ein bisserl kränkelt, da kann man es durchaus anschauen, da ist es vielleicht sogar ganz gut so wie es ist.

Neue Serie von NETFLIX, DVD von Amazon wird noch dauern...

Antwort erstellen         
Danke von
Alt  10.11.2014, 20:26   # 29
staggs
womanizer
 
Benutzerbild von staggs
 
Mitglied seit 21. August 2010

Beiträge: 492


staggs ist offline
Danke, kuching, für die aussagekräftige Vorstellung. Habe bisher zwei Folgen gesehen und kann alles bestätigen. Ein düsteres Meisterwerk.
__________________
Let's fuck today
Antwort erstellen         
Alt  10.11.2014, 19:00   # 28
Doc Nonsens
humoris causa
 
Mitglied seit 1. April 2020

Beiträge: 7.487


Doc Nonsens ist offline
Zitat:
dennoch sind diese acht Folgen mit das Ungewöhnlichste und Fesselndste, was zumindest ich im Fernsehen an Serie/Fiktion gesehen habe
Ja, das ging mir auch so. Bin auch schon sehr gespannt auf die zweite Staffel, die wohl im Frühjahr kommen soll.

Momentan hat es mir die Mafia-Serie "Gomorrha" angetan.
Antwort erstellen         
Alt  10.11.2014, 18:35   # 27
kuching
Immer auf der Jagd
 
Benutzerbild von kuching
 
Mitglied seit 25. September 2006

Beiträge: 3.986


kuching ist offline
True Detective

Bild - anklicken und vergrößern
1.jpg   2.jpg   3.jpg   4.jpg   5.jpg  

True Detective ist eine HBO-Serie nach einer Idee und dem Drehbuch von Nick Pizzolatto. Regie führt bei allen 8 Episoden Cary Joji Fukunaga (Jane Eyre). Hier ein Bericht in DIE ZEIT über Pizzolatto. Die Serie lief bei uns ab April auf SKY. Ein lieber Kollege hatte mir die Folgen aufgenommen.





Die Handlung:

Zwei Polizisten, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, untersuchen 1995 in Louisiana den Mord an der Prostituierten Dora Kelly Lange, die nackt und gefesselt unter einem Baum gefunden wird. Sie hat ein Hirschgeweih auf dem Kopf, ein aufgemaltes Symbol auf dem Rücken und wurde in betender Haltung zurückgelassen. Neben ihr finden die Polizisten ein Rutengitter, das einer Cajun-Vogelfalle ähnelt. Rustin „Rust“ Cole tippt auf einen Serienmörder, Martin „Marty“ Hart ist da sehr skeptisch. Bei ihren Nachforschungen stoßen sie auf das Verschwinden von Marie Fontenot, einem jungen Mädchen, dessen Fall vor 5 Jahren nicht weiter untersucht wurde.

17 Jahre später werden Rust und Marty getrennt voneinander mit einem Abstand von 5 Tagen von 2 Detectives verhört zu dem Fall Dora Kelly Lange. Rust und Marty haben sich seit ihrem Zerwürfnis vor 10 Jahren nicht mehr gesehen. Ein weiteres totes Mädchen war aufgefunden worden, in ähnlicher Haltung wie Dora Kelly Lange.

Die Serie spielt im schwülen Louisiana, weite grasbewachsene Ebenen wechseln mit verlorenen und heruntergekommenen Flachbauten ab, immer wieder sind die Ölraffinerien im Bild zu sehen. Zeitangaben in den Dialogen werden mit vor oder nach dem jeweiligen Hurrikan beziffert, es reicht die dafür gegebenen Frauennamen zu nennen.

Es wird mit Rückblenden gearbeitet und später auch geht die Geschichte in „Echtzeit“ weiter. Sie spielt also auf 3 Ebenen. Das Herzstück bilden die Verhöre bzw. Befragungen wider, in denen vor allem die minutenlangen philosophischen Monologe von Rust faszinierend sind. Normale Fern-Sehgewohnheiten werden pulverisiert. Rust sitzt da, säuft Unmengen Lone Star Bier aus der Dose, raucht und baut aus den leeren Dosen kleine Totems. ("Heute denke ich eher darüber nach, was meiner Tochter erspart geblieben ist. Manchmal bin ich dankbar. Der Arzt hat gesagt, sie ist sofort ins Koma gefallen. Hat nichts gespürt.")

Rust ist der völlig kaputte Bulle, der eine gescheiterte Ehe hinter sich hat, seine Tochter durch Unfall verlor und jahrelang als Undercover im Drogenmilieu gearbeitet hat. Er hat so gar nichts mehr von dem Matthew McConoughey aus den belanglosen romantischen Komödien aus Hollywood.

Sein Gegenpart, Marty, wird – wie immer hervorragend – von Woody Harrelson verkörpert, demjenigen, bei dem scheinbar alles in Ordnung ist, aber eben nur scheinbar. Marty ist verheiratet, hat Kinder, ist gläubig. Als sie befragt werden zu dem alten Fall – Unterlagen wurden durch Hurrikan Katrina zum Teil vernichtet – sind beide nicht mehr im Polizeidienst. Sie finden jedoch wieder zusammen, beide nehmen den Fall wieder auf bis zum furiosen Ende, mehr sei nicht verraten.

Wenn eine Serie zu Ende geht, die beiden letzten oder die letzte Folge noch aussteht, dann fragt sich der geneigte Zuseher, vielmehr er hofft, der Autor möge das Ende nicht versemmeln. Ich kann das vorweg nehmen: nein, das tut er überhaupt nicht, es ist ein würdiges Ende, auch wenn es nicht unbedingt genauso zu erwarten war. Licht am Ende des Tunnels oder doch nur weiterhin die öde Finsternis in Carcosa, dessen Räume so mystisch wie düster von Joshua Walsh gestaltet wurden?

Die Schauspieler:

Woody Harrelson (Marty) und Matthew McConoughey (Rust) sind erstens befreundet und zweitens kommen beide aus dem Süden der USA, besser ging es also nicht für diese Serie. Den kaputten Typen darf ja dieses Mal McConoughey geben, während Harrelson den scheinbar so geerdeten Typen gibt (ganz anders als in „Rampart“, wo er der kaputte Bullen ist). Harrelson („Larry Flint“, „Natural Born Killers) ist einer der Schauspieler mit einem sehr hohen „John-Goodman-Faktor“, will sagen, er gräbt sich nicht immer ins Gedächtnis ein, seine Filme sind aber nie Flops.

McConoughey scheint nun endgültig (nach dem Oscar für „Dallas Buyers Club) im Charakterfach zu sein, seine Auftritte True Detective sind mit dem Wort „grandios“ nur unzureichend beschrieben.



Worum es wirklich(?) geht:

Acht Stunden Nachdenken und Reden über das Leben. Macht es überhaupt und so wie es ist, Sinn? Gibt die Familie wirklich Halt oder ist das alles nur Selbstlüge? Wie steh ich zu Dir, wie Du zu mir? Religion nur Budenzauber schlechter Darsteller? Wer interessiert sich überhaupt für ein totes Mädchen, das nicht geborgen in der Familie lebt und brav zur Schule geht, sondern eben doch nur eine ist, die Sex verkauft? Acht Stunden philosophieren, eingebettet in einen Kriminalfall? Vielleicht tut man den acht Stunden damit nichts Gutes, wenn man es denn so überhöhen mag, dennoch sind diese acht Folgen mit das Ungewöhnlichste und Fesselndste, was zumindest ich im Fernsehen an Serie/Fiktion gesehen habe.



Und wer Lust hat, kann bei der sechsminütigen Actionszene mal genau schauen, ob wirklich ohne einen einzigen Schnitt gedreht wurde. Ich meine, einen kleinen Übergang gesehen zu haben…

DVD und Blue-ray bei Amazon für € 20,- bzw. € 28,-

Antwort erstellen         
Alt  10.11.2014, 02:43   # 26
staggs
womanizer
 
Benutzerbild von staggs
 
Mitglied seit 21. August 2010

Beiträge: 492


staggs ist offline
Kleine Erinnerung an den Eingang-Thread:
Zitat:
Eine gewagte These, dummes Geschwätz oder doch wenigstens zum Teil richtig? Jedenfalls lässt sich sagen, dass es seit einiger Zeit ein paar sehr gut gemachte Serien gibt, die nicht von zweitklassigen Autoren, Regisseuren und Schauspielern produziert wurden und, es gibt zumindest in den USA einen Trend hin zu Kabel-Produktionen.
Es geht hier NICHT um den Bergdoktor oder die Rosenheim-Cops!! Siehe übrigens den bisherigen Thread!
__________________
Let's fuck today
Antwort erstellen         
Danke von
Alt  09.11.2014, 18:56   # 25
GrauerStar
Lemming
 
Benutzerbild von GrauerStar
 
Mitglied seit 19. June 2007

Beiträge: 2.765


GrauerStar ist offline
also LonelyJoe, da scherst Du aber gewaltig viel über einen Kamm.

Ich glaube, niemand hier würde The Walking Dead mit GZSZ in eine Schublade stecken.

In diesem Thread ist i.d.R. die Rede von Mini-Serien, die aufwandsmäßig wie Kinoproduktionen konzipiert sind. Nicht von amerikanischen Sitcoms oder deutschen Daily Soaps (nicht nur ARD/ZDF).

Und ansonsten sind die Geschmäcker sicher auch sehr verschieden. Diese ganzen amerikanischen CIS-Varianten sind angeblich die erfolgreichsten Produktionen ever. Mich interessieren sie überhaupt nicht.

Im übrigen schätze ich ebenfalls gut gemachte Thriller, Spielfilme, Dramen. Und auch den guten alten "Tatort", in allen seinen aktuellen Tendenzen (z.B. dass im Mittelpunkt die Befindlichkeiten der Kommissar(Inn)e(n) stehen, nicht die Aufklärung des Mordes).
__________________
Warum besitzt die Frau auch zwei diametrale Lippenpaare, auf denen bald ein senkrechtes, bald ein waagerechtes Lächeln spielt? Catherine Breillat
Antwort erstellen         
Danke von
Alt  08.11.2014, 15:42   # 24
LonelyJoe
Pauschalclubber
 
Mitglied seit 20. January 2013

Beiträge: 1.131


LonelyJoe ist offline
Fernsehserien sind größtenteils Müll

Ich muss euch ehrlich sagen, ich hasse diesen Scheiß, der einem als Top-Serien verkauft wird.
Egal ob es how i met your mother, onkel Charlie, csi, Navy-cis. Walking Dead, GZSZ, usw usw.
Das ist doch alles nur Müll, um Werbepausen zu transportieren.

Ich hab das noch nie länger angesehen und ich weigere mich ehrlich diesen Scheiß anzunehmen.

Bin ganz klar ein Freund von Spielfilmen, Thriller, Drama, usw. . aber bitte nicht diesen Kram, den einen ARD und ZDF für unser gutes Gebührengeld produzieren.
Antwort erstellen         
Alt  08.11.2014, 15:14   # 23
Ziggy
Romantiker
 
Benutzerbild von Ziggy
 
Mitglied seit 11. December 2003

Beiträge: 568


Ziggy ist offline
"Mord mit Aussicht" finde ich zu zeit sehr witzig!
__________________
.....still waiting for the perfect Lady!
Antwort erstellen         
Alt  13.10.2014, 18:24   # 22
Darth Vader
genannt der Unflat.
 
Benutzerbild von Darth Vader
 
Mitglied seit 8. April 2002

Beiträge: 7.371


Darth Vader ist offline
Zitat:
Für die Body Counter: 47 Tote
Gab es wirklich 47 Tote?
Genau mitgezählt gab es sogar mehr! Nach dem Massaker spricht der Erzähler von vier toten Polizisten und 36 toten Angreifern. Ob der erschossene Vorarbeiter dazu zählt oder nicht – das ist nicht ganz klar. Zu Beginn sterben drei Gangster am Bahnhof, dann der Vater der drei Kriminellen. Dazu zwei Kollegen von Murot plus der Waffenhändler Oswald. Außerdem ist in einer Rückblende die sterbende Mariella zu sehen. Am Ende sind auch noch Hauptbösewicht Harloff und sein Sohn David (Golo Euler) tot. Also streng genommen sind es 51 Leichen! Na, ja. Es wurde auch noch von einem zu Tode gefolterten Ex- Kollegen in Paris gesprochen. Und ob der durchlöcherte Spielbank-Sicherheitsmann noch rechtzeitig vom Doktor geflickt wurde – auch nicht ganz sicher...

Ich kann nur sagen Hammergeil das Ding!
__________________
Wer hinter meinem Rücken über mich lästert, befindet sich in einer guten Position um mich mal dezent am Arsch zu lecken.
Antwort erstellen         
Danke von
Alt  13.10.2014, 11:39   # 21
staggs
womanizer
 
Benutzerbild von staggs
 
Mitglied seit 21. August 2010

Beiträge: 492


staggs ist offline
Tatort

Volle Zustimmung! Und wers nicht weiß: wird heute spät abends wiederholt!
__________________
Let's fuck today
Antwort erstellen         
Danke von
Alt  13.10.2014, 10:39   # 20
memento
find him and kill him
 
Benutzerbild von memento
 
Mitglied seit 25. August 2014

Beiträge: 56


memento ist offline
Tatort gestern am 12.09.14- "Im Schmerz geboren"

Der Tatort ist meines Erachtens nach eine der ausgelutschtesten Reihen im deutschen Fernsehen. Viele Folgen sind langweilig, belanglos, ohne Pfiff und werden einen bestimmt nicht vom Kinobesuch abhalten. Immer wieder einmal gibt es allerdings absolute Knaller, Kleinode, die einen mit offenem Mund staunen lassen.

So eine Folge kam gestern mit dem Tatort aus Wiesbaden, in dem Ulrich Tukur den Kommissar gab. Sergio Leones Epos "Spiel mir das Lied vom Tod" und seine geniale, sehr lange Eröffnungssequenz am Bahnhof war auch hier der Beginn. "Jules et Jim" von François Truffaut und ein typisches Tarantino Shoot Out waren zu bewundern, dazu jede Menge Shakespeare-Zitate und der Gefangenenchor von Nabucco. Natürlich waren die adaptierten Filmsequenzen nicht mit den Originalen zu vergleichen, dazu hätte auch das Budget nicht gereicht, dennoch haben Ulrich Matthes und Tukur als Gegenspieler alles getan um dem ungewöhnlichsten Tatort der letzten Zeit ein Gesicht zu geben.

Die Szene, als Murot(Tukur) den Harloff (Matthes) "verhört", gedreht im Park bei wunderbarstem Sonnenschein auf einer Parkbank mit jeder Menge bewaffneter SEK-Leuten in voller Montur drumherum, denen dann selbstgemachte Limonade vom Hotel gebracht wird, das ist einfach nur köstlich, genial und schräg. Wenn das deutsche Fernsehen doch nur öfter zeigen würde, was es (manchmal) kann!

Für die Body Counter: 47 Tote

Antwort erstellen         
Danke von
Alt  06.10.2014, 15:49   # 19
Ziggy
Romantiker
 
Benutzerbild von Ziggy
 
Mitglied seit 11. December 2003

Beiträge: 568


Ziggy ist offline
"Mord mit Aussicht" gefällt mir ganz gut, da läuft momentan die 3. Staffel, immer Dienstags um 20.15 Uhr im ZDF (glaub)!
__________________
.....still waiting for the perfect Lady!
Antwort erstellen         

Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 03:12 Uhr.



·.¸¸.·´¯`*©* Beschwerden, Zensurwünsche, Drohungen mit und ohne Ultimatum, etc.

·.¸¸.·´¯`*©* Nachricht an Tim den Webmaster (Hilfe, Fragen, Kooperationen)

·.¸¸.·´¯`*©* Bannerwerbung buchen | Statistik / Mediadaten

Copyright © 2018 Pizza Diavolo agencia de publicidad, 15th Floor Tower A, Torre de Las Americas, Panama City