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Alt  02.03.2016, 21:57   # 1
SchwarzesSchaf
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Benutzerbild von SchwarzesSchaf
 
Mitglied seit 9. December 2011

Beiträge: 877


SchwarzesSchaf ist gerade online
Roboter im Bett

Im Wirtschaftsteil der heutigen Süddeutschen Zeitung ist folgender Bericht zu finden. Die neuen Sexpuppen mit künstlicher Intelligenz hätten Lust auf Sex. Immer. "Sie sind so programmiert, dass sie immer Lust haben, nie widersprechen und nur darauf aus sind, männliche Lust zu befriedigen."

Das sind doch gute Neuigkeiten. Und die "Kleine" schaut noch verdammt gut aus. Die 7.000 $ lass ich schon gerne mal monatlich im Puff, da ist das ja eigentlich ein Schnäppchen wenn die sagen wir 2-3 Jahre hält bis die so abgewixt ist, dass Du sie im Hausmüll entsorgen kannst. Früher sagte man immer dumm fickt gut, jetzt baut man Sexpuppen mit künstlicher Intelligenz. Fortschritt ist schon was Tolles.

Der Roboter in meinem Bett
Technik TechnikBild vergrößern
Das Modell Sai, eine Silikonpuppe der Firma Real Doll: Das Unternehmen arbeitet ebenfalls an einem Sexroboter. (Foto: Quelle: RealDoll.com)
Die Zeiten schnöder Gummipuppen sind vorbei. Künftig sollen Sexroboter die Lust der Menschen befriedigen - und mittels künstlicher Intelligenz zu echten Partnern werden.

Von Sara Weber
Roxxxy mag, was ihr Besitzer mag. Sie kann zuhören, reden und Berührungen spüren. Ihre Stimmung ändert sich im Laufe des Tages, wie bei echten Menschen. Sie kann müde sein, in Gesprächslaune oder sie kann Lust haben. Lust auf Sex. Roxxxy ist ein Sexroboter - dem Hersteller True Companion zufolge der erste seiner Art.

Auf den ersten Blick sieht Roxxxy wie eine aufwendig gestaltete Schaufensterpuppe aus, mit Gelenken und Perücke. Doch sie soll mehr sein als eine 7000 Dollar teure bessere Gummipuppe. Sie soll, wie der Name der Firma es andeutet, eine Lebensgefährtin sein, eine Begleiterin. "Sie verhält sich genau wie ein Mensch - sie hört, was du sagst, und spürt, wenn du sie berührst, und reagiert so passend wie möglich", heißt es in der Beschreibung.

Sexroboter, die auch über Aktien sprechen können, sind die nächste Evolutionsstufe
Roxxxy bleibt gern zu Hause und schaut einen Film an, und sie steht auf Sprühsahne. Ihr Aussehen lässt sich personalisieren, von Augen- und Haarfarbe bis hin zu Make-up und Schamhaaren, und sie kommt mit fünf programmierten Persönlichkeiten, darunter die abenteuerlustige "Wild Wendy", die schüchterne, zurückhaltende "Frigid Farrah" und die junge, lernwillige "Young Yoko".


Sex und Technik waren schon immer zwei Bereiche, die sich ergänzt haben - von Pornofilmen bis zu Vibratoren. Sexroboter sind die nächste Evolutionsstufe: Sie bringen künstliche Intelligenz (KI) mit ins Spiel. Roxxxy kann nicht nur über Sex sprechen, sondern auch über Aktien und Fußball, so das Versprechen der Hersteller.

"Wir wollen ein Wesen entwickeln, mit dem man sich gerne unterhalten will."
Auch Matt McMullen arbeitet mit seinem Unternehmen Real Doll an einem Sexroboter. Silikonpuppen stellt das Unternehmen schon seit knapp 20 Jahren her, nun sollen die leblosen Figuren denken und sprechen lernen. "Der erste Schritt ist eine Software, die Unterhaltungen führen, von ihrem Gesprächspartner lernen und sich wichtige Fakten über ihn merken kann", sagt McMullen. Diese künstliche Intelligenz wird auf einem Smartphone oder Tablet laufen und über die Cloud mit einer Datenbank verbunden sein.


Er rechnet damit, dass sie bis zum Jahresende fertig programmiert sein wird. Schritt zwei ist dann der Roboter selbst: "Wir arbeiten gerade daran, Kopf und Gesicht zu animieren", 2017 sollen KI und Roboter miteinander verbunden werden können. Der dritte und finale Schritt ist dann die Integration von Virtual Reality - aber bis das so weit ist, dürfte es noch einige Jahre dauern, glaubt McMullen. Seine Priorität liegt auf den ersten beiden Entwicklungen.

"Wir wollen ein Wesen entwickeln, mit dem man sich gerne unterhalten will und bei dem man gespannt darauf wartet, was es als nächstes sagt", erklärt McMullen am Telefon. Es gehe ihm nicht darum, ob die Puppe historische Fakten aus dem Jahr 1973 herunterbeten kann. "Die meisten Leute werden sie sexuell benutzen wollen, und deshalb konzentrieren wir uns auch größtenteils auf Informationen rund um das Thema Sex. Unsere künstliche Intelligenz wird einzigartig sein, weil sie weiß, wie Dirty Talk funktioniert."

Noch wirkt Roxxxy wenig sexy, doch das könnte sich bald ändern
Bisher sind Sexroboter noch eine Mischung aus Hollywood-Fantasie und überteuertem Spielzeug. Die Stimme von Roxxxy klingt in Präsentationen sehr elektronisch und wenig sexy, die Kopfbewegungen der Roboter-Real-Doll sind noch abgehackt und wirken eher verstörend als erregend. Doch das Interesse scheint bereits vorhanden zu sein. Zumindest gibt es einige Hersteller von Robotern in Japan, die explizit darauf verweisen, dass ihre Haushaltshelfer und Alltagsbegleiter nicht für Sex genutzt werden sollen.

Die vergleichsweise lebensecht wirkenden Sexpuppen, die japanische Firmen wie Kanojo Toys bereits vertreiben, können sich noch nicht bewegen oder gar sprechen, doch bis sie aufgerüstet werden, wird es wohl nur eine Frage der Zeit sein.

Artificial intelligence and cybernetics Artificial intelligence Abstract image of a human brain and
Künstliche Intelligenz
Wie Google und Facebook Computern Denken beibringen
Für mehr Erfolg müssen Sexroboter die weibliche Zielgruppe ansprechen
Bislang sind es vor allem Männer, die sich für Sexroboter interessieren - selbst wenn es neben Roxxxy auch den männlichen Roboter Rocky gibt. Für den großen Erfolg müssen sich die Hersteller nicht nur an der männlichen Zielgruppe orientieren, glaubt Shelly Ronen, die an der New York University zu den sozialen Aspekten von Sex-Technologien forscht: "Der Markt für Sexspielzeug ist nicht gewachsen, weil es lustige, aufblasbare Sexpuppen gibt, sondern weil Frauen Geld für Luxusvibratoren ausgeben."

Frauen seien es, die Sexspielzeug zu Alltagsgegenständen gemacht hätten. "Doch damit diese neuen Produkte erfolgreich werden, müssen sie von Grund auf neu gedacht werden, um auch diese Zielgruppe zu erreichen." Ronen findet die Sexroboter, die aktuell auf dem Markt sind, "ziemlich gruselig". Das liege jedoch auch daran, dass die Technologie noch ganz am Anfang ist. Die künstliche Intelligenz wird weiterentwickelt werden, ebenso wie die Bewegungsfähigkeit der Roboter selbst.

"Dass Menschen Sex mit einem Roboter haben wollen, zeigt, was in der Gesellschaft schiefläuft."
Eine Entwicklung, gegen die sich bereits Widerstand regt: "Sexroboter sind äußerst sexualisiert und aus einer extrem männlichen Perspektive heraus entwickelt", sagt etwa Kathleen Richardson. Richardson forscht an der De Montfort University in Leicester zum Thema Roboter und Ethik, und sie ist Initiatorin der sogenannten "Kampagne gegen Sexroboter". "Sie sind so programmiert, dass sie immer Lust haben, nie widersprechen und nur darauf aus sind, männliche Lust zu befriedigen. Das zeigt uns auf sehr verstörende Art und Weise, wie Frauen in unserer Gesellschaft als Sexobjekte gesehen werden."

Richardson kritisiert, dass die Verbreitung von Sexrobotern eine Entwicklung verstärkt, bei der Frauen nicht mehr als Menschen gesehen werden, sondern nur noch als Objekte, die dazu da sind, die Bedürfnisse von reichen Männern mit Macht zu erfüllen. "Dass Menschen überhaupt Sex mit einem Roboter haben wollen, zeigt uns, was in unserer Gesellschaft schiefläuft."

Die Frage der Zukunft: Werden Roboter menschliche Intimität ersetzen?
Die Hersteller sehen diese Kritik gelassen. McMullen glaubt nicht, dass seine Real Doll der Gesellschaft schaden wird. Auch Forscherin Ronen hält die Ängste der Kampagnen-Autoren für übertrieben: "Nur weil man Dinge wie Pornografie verbietet, wird das nicht das Bedürfnis danach beseitigen." Eine Kampagne gegen den sexuellen Gebrauch von Technologie erscheint ihr nicht sinnvoll: "Die Menschen haben Angst davor, dass solche Roboter menschliche Intimität ersetzen, doch das wird nicht passieren", sagt Ronen. "Stattdessen werden sie Sexspielzeuge wie Vibratoren ablösen, die in einer Schublade liegen und allein oder mit dem Partner benutzt werden."

Sie glaubt, dass Sexroboter in ein paar Jahren selbstverständlicher Teil jedes Haushaltes sein könnten, vorausgesetzt, die Preise sinken und die gesellschaftliche Akzeptanz steigt. "Es ist natürlich schwer, die Zukunft vorherzusagen", sagt Ronen, "aber es kann gut sein, dass Sexroboter etwas ganz Alltägliches werden".

Das schwarze Schaf
__________________

Sucess is like being pregnant, every one says congratulations, but nobody knows how many times you were fucked.
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KOMMENTARE und ANTWORTEN dazu...
Alt  18.11.2017, 14:33   # 11
flo66
 
Mitglied seit 27. June 2011

Beiträge: 88


flo66 ist offline
Frauen für Sex bezahlen ist schlecht.
Puppe für Sex kaufen ist auch schlecht.

Der Mann kann nichts recht machen.

Toller Feminismus.
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Alt  11.11.2017, 17:09   # 10
mr.cock27
 
Benutzerbild von mr.cock27
 
Mitglied seit 29. December 2014

Beiträge: 731


mr.cock27 ist offline
Auch hier bringen sich Feministen in Stellung!
http://www.zeit.de/2017/46/kathleen-...login#comments
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Danke von
Alt  07.04.2016, 09:46   # 9
stephan456
 
Mitglied seit 19. February 2004

Beiträge: 17


stephan456 ist offline
http://www.sueddeutsche.de/digital/t...bett-1.2886887

Danke!
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Alt  05.03.2016, 10:42   # 8
lustus
Platterter Semmelgeist
 
Mitglied seit 12. October 2015

Beiträge: 43


lustus ist offline
Erinnert mich irgendwie an den Film "Der Tod steht ihr gut"
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Alt  05.03.2016, 09:45   # 7
birdmann
 
Benutzerbild von birdmann
 
Mitglied seit 9. July 2006

Beiträge: 2.634


birdmann ist offline
Ich hätte die Fotostrecke wirklich nicht öffnen sollen.....
__________________
Only the early bird catches the worm!
member of "Los Lisaficionados"
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Alt  05.03.2016, 07:24   # 6
E.B.
 
Benutzerbild von E.B.
 
Mitglied seit 19. October 2014

Beiträge: 1.118


E.B. ist offline
Fotostrecke: Wie schaut eine Sexpuppe nach 4 Jahren Gebrauch aus

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...a-1078861.html
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Alt  04.03.2016, 23:45   # 5
E.B.
 
Benutzerbild von E.B.
 
Mitglied seit 19. October 2014

Beiträge: 1.118


E.B. ist offline
Zitat:
denn bei 7000.- monatlich ist eine Mio. Schnell verprasst
Vielleicht hat er ja in der Glücksspirale gewonnen, kriegt im Monat 7500€ Sofortrente, wohnt in seinem alten abbezahlten Singlewohnklo, und den Rest der Kohle kann er vernageln (oder verblasen)?

Nur kein Neid. Ich kann es mir nicht leisten.

Aber ich hab auch schon entriegelte 12-Zylinder über die A92 gescheut und war mal auf einer 42m-Yacht zu Gast (das ist in diesen Kreisen eher klein, ich weiß). Beide Erlebnisse haben mir zur Gewissheit verholfen, dass ich gut ohne auskomme. (Gut, das "rutscht-mir-alle-den-buckel runter, ich mach Urlaub"-Moment der Yacht geht mir manchmal ab. Aber das erste, was mir damals stolz gezeigt wurde, sind die sackteuren Kommunikationsmittel gewesen und die Heliplatform auf dem Vordeck. Scheint manches mal langweilig zu sein auf so einem Schiff)

Was ich mir leisten konnte, war eine Espressomaschine. Der Traum war, morgens im Halbschlaf in Nullkommanix richtig guten Espresso zu haben. Die Realität war, dass einen das Ding anmault (Wasser leer), anmault (Trester voll), anmault (Bohnenbehälter leer), anmault (Tropfschale leeren), nix tut (hat sich aufgehängt), anmault (entkalken), und dann nach 27 Monaten kaputt ist und genau das Ersatzteil nicht mehr lieferbar.
Ich trinke wieder mehr Tee, seit eine Asiatin hier wohnt. und am Sonntag stelle ich die Moka Express auf die Platte.

Bei so einem Fickroboter ist der Traum, morgens im Halbschlaf wachgeblasen zu werden und dann durchgevögelt zu werden, dass man den Rest vom Tag mit seinem ins Gesicht betonierten Grinsen tiefenentspannt alle anderen in den Wahnsinn treiben kann. Die Realität wird sein, dass sie nachts nicht neben einem liegt (weil sie am Ladehaken hängt), einen anmault (Gleitgelbehälter leer), anmault (Salivabehälter leer), anmault (Entkalken), fischelt (weil man die orange blinkende LED zu lange ignoriert hat) anmault (Komplettreinigung nötig), teuer ist (Kundendienst nötig) mit unnötigen Fragen nervt (Soll ich heute nach Vanille oder nach Himbeer schmecken?) und genau in den Moment wo man noch ca 4 Stöße bis zum Abrotzen braucht, wortlos absteigt, auf den Teppich tropfend in embryonale Kauerstellung geht und die nächsten 2 Stunden 3mal pro Minute sagt: Nicht abschalten: Update 72 von 285 wird geladen. und dabei Werbung für das 2017er Modelljahr macht.

Auch wenn ich es mir leisten könnte: Nein, danke. Lieber alleine.
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Alt  04.03.2016, 11:12   # 4
splasher6
---
 
Benutzerbild von splasher6
 
Mitglied seit 23. December 2013

Beiträge: 3.904


splasher6 ist offline
Kann man nur hoffen, das er viel, sehr viel geerbt hat...denn bei 7000.- monatlich ist eine Mio. Schnell verprasst
Gelebt hat man da noch nicht mal...

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Alt  04.03.2016, 05:59   # 3
cosa nostra
 
Mitglied seit 18. February 2011

Beiträge: 40


cosa nostra ist offline
Zitat:
Zitat:
Die 7.000 $ lass ich schon gerne mal monatlich im Puff

WOW, werde gerade etwas neidisch.
Erbschaft gemacht...
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Alt  03.03.2016, 12:04   # 2
Tom_daimler
 
Benutzerbild von Tom_daimler
 
Mitglied seit 22. March 2007

Beiträge: 2.815


Tom_daimler ist offline
Zitat:
Die 7.000 $ lass ich schon gerne mal monatlich im Puff

WOW, werde gerade etwas neidisch.
__________________
Eine dumme Frau ist gefährlicher als der klügste Feind.
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