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Alt  29.09.2004, 23:41   # 1
soiled Dove
Eigener Benutzertitel
 
Benutzerbild von soiled Dove
 
Mitglied seit 26. April 2003

Beiträge: 6.597


soiled Dove ist offline
Selbstbewusste SM ler oder pathologische Freaks?

Freud oder Logik - Psychoanalyse mal anders.


Wie viele Menschen haben je etwas von SM gehört... Und wie viele Menschen reagieren mit einem mitleidigen Lächeln oder dem Ausdruck „die sind doch alle krank“, wenn sie nur die Abkürzung „SM“ hören,
wobei es im Grunde niemanden etwas angeht, was Menschen in ihren Schlafzimmern tun.

Doch leider verurteilt die Gesellschaft auf Grund veralteter Moralvorstellungen und auf Grund einer gesellschaftlichen Norm gewisse sexuelle Richtungen.
Auch die Psychoanalyse, die auf Freud basiert, unterscheidet gnadenlos zwischen „gesund“, „gestört“ oder gar „krankhaft“ bis „krank“.

Aber was ist eine Norm ?! Und wer gibt sie vor ?!
Es ist - nach wie vor - die Gesellschaft, die die "SM`ler" zu "Gestörten" macht.
Schon die Unterscheidung "Normalos"
(was ich natürlich nur in SM Kreisen zu hören bekomme)
und die "SM Leute" oder die "Kranken".
Wie auch die Schwulen oder Lesben oder die Transvestiten.
Alle sind sie "anders" .
Doch "anders" kann man nur im Vergleich sein und wer vergleicht hier?
ALLE!
Die Freudschen Thesen waren und sind Grundlage der heutigen Psychoanalyse.
Ich las Freuds Sexualtheorien und konnte nicht glauben, daß man einen solchen Mann ernst nehmen sollte. Doch zum Einen ist zu bedenken in welcher Zeit er seine Forschungen anstellte; nämlich in einer Zeit ohne wirkliche Aufklärung und in einer Zeit extremer Moralvorstellungen und Bigotterie.
Und zum Anderen ist unter Berücksichtigung der damaligen Umstände sein Gedankengut größtenteils tatsächlich sehr wertvoll gewesen für das Weiterkommen der heutigen Psychoanalyse.
Doch sollte man ihn sehen wie den Papst: ein veraltetes Relikt aus grauer Vorzeit, das aus Gründen des Respekts noch immer existieren darf.

Hier ein kleines Beispiel für Freudsche sexuelle Störungen:
Stellen wir uns ein ganz normales Ehepaar vor.
Drei bis vier mal im Monat Sex.
Sie wechselt die Liebhaber auf der Suche nach dem Sagen umwobenen Orgasmus und träumt davon, mal „so richtig hart ran genommen „ zu werden, während er sich dabei fotografieren läßt, wenn er nach langen heißen Wortgefechten zwischen den dicken Brüste seiner Sekretärin ejakulieren kann und am Abend in der Kneipe die junge Blondine abschleppt.
Analytisch betrachtet beinhaltet dieser kurze Abriß einer nicht seltenen Form des „gesunden“ Ehelebens folgende Formen sexueller Störungen:
Sie: sub, maso, eine frustrierte frigide (frigide im ironischen Sinne, da die heimische Langeweile sie dazu macht) Nymphomanin, auf der Suche nach Erfüllung.
Er: exhibitionistisch (da er sich fotographieren lässt), fetischistisch (hier Fetisch Frauenbrüste), paraphil (wegen der heißen Wortgefechte), promiskuitiv (damals„Vielweiberei“ genannt, heute elegant mit HWG abgekürzt ; „Häufig Wechselnder Geschlechtsverkehr“ ).

Anhand dieses Beispiels sollte man sich grundsätzlich darüber im Klaren sein, daß jegliches sexuelle Verhalten, das nicht grundlegend der Vermehrung und Erhaltung der eigenen Art dient und vom missionarhaften Geschlechtsverkehr „von vorne herein“ abweicht, von Freud als sexuelle Störung angesehen wurde.

Aber tatsächlich gibt es auch Leute aus der BDSM-Szene, die in Gesprächen an Stammtischen oder mit Freunden ihre Neigung als ein Problem ansehen.

So erging es einem jungenMann, der seine Neigung entdeckte, doch ebenso in Frage stellte. Er hatte weder Gelegenheit Stammtische zu besuchen, noch gab es „Mayday“ (www.bdsm-info.de/mayday) eine Vermittlungsstelle von Fachleuten, die ohne vernichtende Vorurteile beraten und helfen können.

So ging er zu einer Psychotherapeutin, um diese in seiner Verzweiflung um Rat zu fragen.
Er wollte wissen ob es normal sei, wenn man den Atem, den Speichel, den Schweiß oder sonstige Körperflüssigkeiten der Partners begehrt.
Die niederschmetternde Antwort dieser „Fachfrau“ war „nein“ – so etwas sei nicht normal.
Der junge Mann war am Boden zerstört, bestätigte die Psychologin, die es ja wissen mußte, doch mit dieser Antwort seinen Verdacht: er war nicht „normal“, zumal er nur einen Bruchteil dessen gefragt hatte, was ihn eigentlich beschäftigte.
Zum Glück fand er jedoch einen Therapeuten, der tatsächlich geistig das 21. Jahrhundert erreicht hatte.


Nach ca. 5 Jahren Therapie hat er gelernt, daß sein Selbst zu schwach war und daß SM keine Störung ist, sondern eine Bereicherung für sein gesamtes Leben.

Was die Psychoanalyse als Störung ansieht, kann aus anderer Sicht betrachtet auch als Gewinn gesehen werden und wer legte je fest, was „normal“ ist ?!

SM, DS und Fetischismus werden in der Psychologie von vielen Analytikern als „erotische Form von Hass“ angesehen.
Freud sah darin eine Neurose im sexuellen Bereich der menschlichen Psyche.
Darauf aufbauend besagt die heutige Psychologie, daß die Grundlage dieser „gestörten“ sexuellen Neigungen ein tief im Unterbewusstsein verankerter Hass sein soll, der sich gegen die Person selbst, oder gegen andere Personen, die einem nahe stehen, richtet.
Natürlich ist damit kein bewußt empfundener Hass gemeint, sondern dieser ist tief im Unterbewußtsein verankert.
Ursachen hierfür können bereits in der frühen Kindheit liegen, was zum Teil auch belegt wurde.

In den USA wurden Studien mit freiwilligen Testpersonen mit SM, DS und Fetischneigung angestellt, bei denen die Personen zum einen Videos betrachteten und dann erzählten, was sie erregte und zum Anderen sprachen sie offen über ihre persönliche Pornographie – also ihre sexuellen Tagträume.
In der Psychologie werden diese vom Träumer bestimmten ihn erregenden sexuellen Gedanken als Pornographie bezeichnet.
Dieser Begriff ergibt Sinn wenn man bedenkt, dass ein „Porno“ Film den Betrachter erregen soll. Lässt es den Zuschauer kalt bedeutet dies, dass die Handlung des Pornofilms nicht seine sexuellen Wünsche erreicht hat und somit seine Libido kalt lässt.
Die gleichen Personen wurden einer Anamnese unterzogen („chronologischer Krankheitshergang“) und so konnte man Rückschlüsse auf die Entwicklung der Sexualität des Einzelnen ziehen und gewisse Parallelen feststellen und somit wurde untermauert, daß SM Neigungen meist ihren Ursprung in der kindlichen Entwicklung finden.

Wie oben erwähnt, handelt es sich also laut Fachleuten vorwiegend um einen tief im Unterbewußtsein verankerten Hass.

Nach vielen persönlichen Gesprächen mit Betroffenen bin ich jedoch zu dem Schluß gekommen, daß auch andere Faktoren wie Angst, Frustration, Minderwertigkeitsgefühle oder überhöhte Schamgefühle die Basisursache sein können.


Doch will ich erst einmal den Doktoren und Professoren den Vorrang lassen:
Die Ursache für besagten Hass ist nicht etwa Böswilligkeit des Betroffenen, sondern meist Angst und Ohnmacht in der Kindheit. Die sexuelle Entwicklung des Menschen findet bereits in den ersten Lebensjahren statt, in denen das Kleinkind seine Geschlechtsidentität entwickelt.
Ähnliche Gefühle können natürlich auch später noch erlebt werden, so z.B. im Fall einer Vergewaltigung, wobei hier die Angst und Ohnmacht bewusst wahrgenommen werden, was im Kleinkindalter nicht der Fall ist.
Es bedarf auch keiner Vergewaltigung eines Kleinkindes, um ihm Angst und Ohnmacht zu vermitteln.
Unvorstellbar daher die psychische Folter von sexuell mißbrauchten Kindern!

Begriffe wie „orale“ oder „anale Frustration“ oder „Kastrationsangst“ beschreiben in der Fachsprache Selbstverständlichkeiten der menschlichen Psyche, dessen sich nur ein Psychointeressierter bewußt ist.
Schon eine sehr große Kastrationsangst kann sogenannte abnorme Sexualverhalten fördern. Der Begriff der Kastrationsangst bedeutet , dass das Kind in der Phase seiner Geschlechtsidentitätsfindung um sein Geschlecht zu kämpfen hat und wenn z.B. eine Mutter ihren kleinen Sohn lieber in rosa Spitzen sieht und ihn mit Puppen spielen lässt statt mit Autos, während das Kleinkind lieber typisch bubenhafte Spiele hätte, so hemmt die Mutter die Entwicklung seiner Geschlechtsidentität.
Es gibt tatsächlich viele Fälle, in denen Mütter, die lieber ein Mädchen gehabt hätten, ihre Söhne wie kleine Mädchen behandeln und bekleiden bis hin zu vorwurfsvollem Verhalten dem Kind gegenüber, und dies nur weil es einen „Pipimann“ hat, statt einem „Schneckchen“.
So gibt es die These, dass Transvestiten unter sehr großer Kastrationsangst gelitten haben müssen. Diese kann durch ein Fehlverhalten ihrer Mütter oder anderer weiblicher Erwachsener, die das männliche Kleinkind in seinem eigenen Geschlecht gefährdeten, hervorgerufen worden sein.
Kastrationsangst bedeutet zwar nicht den Verlust des Penis, jedoch die Einschränkung bis hin zu möglichem Verlust der eigenen Geschlechtsidentität, also nach dem Motto : „was bin ich?!“

Dies kann auch Frauen betreffen, die ihre Weiblichkeit nicht auf gesundem Boden wachsen lassen konnten.

Bei Kleinkindern ist im Alter ab 1Jahr bereits zu beobachten, daß sie eine eigene Identität entwickeln.

Die ursprüngliche Selbstbenennung durch ein Objekt, wie z.B. „Tim will spielen“, kehrt sich in der Sprache des Kleinkindes ins Personalpronomen, nämlich ins „ich will spielen“.
Also der sprachliche Übergang von der Selbstbezeichnung mit Namen, zum „ich“ – sagen.
Da ein Neugeborenes in absoluter Symbiose mit der Mutter lebt, d.h. es ist eins mit der Mutter (oder einer anderen primären Bezugsperson), ist diese „Ich-Abspaltung“ von der Bezugsperson zur Persönlichkeitsentwicklung unentbehrlich.
Die wirkliche Identitätsabspaltung von der Mutter findet bereits vor der sprachlichen Äußerung statt, was als innerer Prozeß jedoch nicht so leicht erkennbar ist wie die sprachlichen Entwicklung.

Das „Ich“ , also die eigene Identität muß sich jedoch auch festigen und ein sehr wichtiger Bestandteil der eigenen Persönlichkeit ist die Sexualität. In meinen Augen sogar mit der wichtigste Bereich, da auf dieser Ebene sehr starke Energien im Menschen vorhanden sind, die nicht fehlgeleitet werden sollten.

Wird die Identitätsentwicklung – auf welcher Ebene auch immer – jedoch gehemmt, eingeschränkt oder gar unterbunden, so kehren sich positive Energien durch Angst und Schuldgefühle in negative Energien, die meist Aggressionen und Hass hervorrufen.
Der Hass und die Aggressionen sind jedoch nicht gegen die tatsächlichen „Täter“ gerichtet, sondern sie wenden sich gegen das Opfer selbst, da es ohnmächtig den Erwachsenen gegenüber steht.

Ohnmächtig sowohl geistig, als auch körperlich, denn ein Kind versteht nicht worum es tatsächlich geht (meist verstehen es auch die Erwachsenen nicht!) und ein Kind kann sich schon kräftemäßig nicht zur Wehr setzen.

So paart sich leicht ein permanentes Schuldgefühl mit Wut und Hass im Kern der wachsenden Identität – also im „Selbst“ eines kleinen Menschen und das Vertrauen in seine Mitmenschen kann eingeschränkt oder gar ganz zerstört werden.

Dieser Vertrauensverlust kann in der Sexualität kompensiert werden, indem zum Beispiel die Wehrlosigkeit des gefesselten Partners ein Weg zur absoluten Kontrolle ist.
Der Gefesselte hingegen kann jegliche Scham ablegen, da er die Verantwortung für das was geschieht nicht mehr übernimmt.

Die Logik sowie viele Studien belegen tatsächlich gewisse Ursprünge für gewisse Neigungen.

Dies sollte jedoch nicht grundsätzlich impliziert werden!
Auch ist es zu einfach, den devoten Sklaven in eine „Mißhandlungsschublade“ zu stecken oder den dominanten Sadisten in ein „Mißtrauenskästchen“.

Oft bleibt die Persönlichkeit, die bei keinem Menschen gleich sein kann, dabei außen vor.
Auffällig ist, was in keiner psychoanalytischen These berücksichtigt ist, daß Menschen, die DS, SM oder sonstige sogenannte „sexuelle Störungen“ leben, meist auf einem geistig höheren Niveau sind als solche, die dies verurteilen.

Auch der persönliche Umgang miteinander im Alltagsleben ist bei SM - Paaren auffällig rücksichtsvoller als der von vielen „normalen“ Paaren und eine höhere Sensibilität für emotionale Dinge ist bei SM Menschen zu beobachten.
Die Fähigkeit, DS oder SM als Rollenspiel anzusehen kann sicher nur Menschen zugestanden werden, die in der Lage sind, dies geistig zu verarbeiten.
Dies soll natürlich nicht heißen, daß alle Menschen, die intelligent sind auch SM`ler sein müssen!

Betrachtet man das Sexualverhalten vieler Tiere, so kann man dort schon bei dem Biß des Männchens in den Nacken des Weibchens starke SM Neigungen erkennen.
Das gesellschaftliche Sexualspiel der Schimpansen deutet auch auf SM und Gruppensex.
Somit haben auch viele Tiere eine Störung in ihrem doch recht freien und ungehemmten Sexualverhalten, was ich persönlich als "gesunde Vorlage" ansehe,
wie auch der Psychoanalytiker "Stoller" Vergleiche zur Tierwelt zieht.
Was uns Menschen vom Tier unterscheidet sind u.a. Moralvorstellungen, Schamgefühl und Komplexe.
Wird SM durch diese tatsächlichen typisch menschlichen Störungen nicht erst zum Diskussionsthema?
So kann man sagen, daß entgegen aller Anamnesen und Diagnosen DU und SM eine wertvolle Bereicherung der Sexualität ist, sofern es in einem für beide Partner erfüllenden Rahmen bleibt.
Und wenn gewisse sexuelle Neigungen ihre Ursprünge in der Kindheit haben,
so frage ich mich: was macht das denn schon ???
Auch das normative Sexualverhalten der
"Normalos" wird seine Ursprünge in der Kindheit haben. Ebenso logisch
und ebenso egal!!!

Ich finde es ein Trauerspiel der vergrüppelten Moralgesellschaft, dass Menschen sich in Dinge einmischen, die sie im Grunde gar nichts angehen. Denn wen zum Teufel geht es was an, wie andere Leute am liebsten Sex leben?!

Und nur wer ein Problem mit der Sexualität anderer hat, hat ein Problem mit Sexualität – also auch mit seiner. Oder ?!
__________________

Der gute Ruf einer Frau beruht auf dem Schweigen mehrerer Männer

Maurice Chevalier
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