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Alt  20.06.2006, 01:15   # 1
yossarian
Pareidoliker & Oneironaut
 
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Beiträge: 6.568


yossarian ist offline
Prostitutionsverbot in Schweden soll exportiert werden

Das schwedische Parlament hat angeregt, dass das schwedische Prostitutionsverbot, nach dem Sexkäufer bestraft werden, auch in andere Länder exportiert werden soll.
Nach Ansicht einer Koalition aus rechten Christdemokraten und linken Feministinnen ist Prostitution eng mit Menschenhandel, Zwang und Gewalt gegen Frauen verknüpft.
Das sich Frauen freiwillig prostituieren, wird geleugnet. Prostitution verstößt gegen die Menschenrechte der Frauen.
Vor kurzem wurde ein Richter verhaftet und gefeuert, weil er in Malmö eine Prostituierte angesprochen hatte.
Ich schlage vor, den Autoverkehr, das Rauchen, den Flugverkehr, den Alkohol und die Arbeit etc. zu verbieten, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass dabei Menschenrechte verletzt werden und Menschen zu Tode kommen.
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KOMMENTARE und ANTWORTEN dazu...
Alt  17.10.2018, 15:12   # 105
maexxx
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Mitglied seit 23. August 2011

Beiträge: 2.844


maexxx ist gerade online
verboten - naja auf dem Papier

Aber

Definition "Partner"

Zitat:
Personen oder Institutionen, die gemeinsam ein Ziel verfolgen

Synonym

Zitat:
Ehepartner, Gatte, Lebensgefährte, Lebenspartner, fester Freund/feste Freundin


Also ich z.B. verfolge mit SDL ein gemeinsames Ziel


das Synonym kann man parallel ebenso "verwenden"

wo ist da der Widerspruch?
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Alt  17.10.2018, 14:58   # 104
Sharpshooter
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Mitglied seit 2. September 2018

Beiträge: 76


Sharpshooter ist offline
Bleibt dann nur noch ein kleines Problem, wenn ein Schwede keinen Partner zu hause hat..... Denn Prostis sind ja verboten. Tja, so isses halt wenn Staat was macht
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Alt  17.10.2018, 10:46   # 103
maexxx
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Mitglied seit 23. August 2011

Beiträge: 2.844


maexxx ist gerade online
Es gibt aber auch gute Ideen von Sozialdemokraten aus Schweden

Zitat:
"Bieten Sie den Mitarbeitern die Möglichkeit zum Sex während der Arbeitszeit", heißt es in einem Vorschlag in der schwedischen Gemeinde Övertorneå.
Zitat:
Deshalb hat er vorgeschlagen, dass die Angestellten mitten am Tag eine bezahlte Pause bekommen sollten, die sie benutzen können, um nach Hause zu gehen und Sex mit ihrem Partner zu haben.
"Partner" kann man ja jetzt interpretieren ...

https://www.tv2.no/a/8945043/
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Alt  17.10.2018, 07:08   # 102
yossarian
Pareidoliker & Oneironaut
 
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Mitglied seit 30. June 2003

Beiträge: 6.568


yossarian ist offline
Ein gehörnter "Vater" berichtet

http://www.spiegel.de/panorama/heiml...-a-465788.html
Diese Gesetzeslage haben die FeministInnen in der SPD und CDU-Merkel geschaffen. Nun jammern sie, dass sie vom Wähler abgestraft werden. Es gibt natürlich auch noch andere Gründe für die Wahlverluste.
__________________
Wer glaubt im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein, scheitert am Gelächter der Götter. (frei nach Albert Einstein)
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Alt  17.10.2018, 07:04   # 101
el_coyote
 
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Beiträge: 940


el_coyote ist offline
danke, @yossarian ! immer wenn ein ungewöhnlich intensives nischenengagement eigentlich wichtige themen ins zweite glied rutschen lässt, ist grösste skepsis geboten. und wenn das dan noch völlig an der ureigenen prioritätenliste der partei vorbeigeht, wird eben die quittung serviert.
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Alt  17.10.2018, 06:03   # 100
yossarian
Pareidoliker & Oneironaut
 
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yossarian ist offline
Aus aktuellem Anlass

Die Gründe für den Absturz der SPD werden in den nächsten Wochen analysiert werden, wenn auch die Hessen-Wahl stattgefunden hat. Wenig bekannt ist, dass die gebürtige Hessin Brigitte Zypries als Justizministerin unter Schröder die Freierbestrafung in D einführen wollte. Das Kabinett lehnte damals ab. Siehe dazu ein Interview in der radikalen Lesbenzeitschrift EMMA der Alice Schwarzer. https://www.emma.de/artikel/justizmi...gekehrt-264053
Erfolgreich war Zypries dagegen im Durchboxen eines Gesetzes, nach dem Männer bestraft werden, die einen heimlichen Vaterschaftstest ohne Wissen der Mutter veranlassen. Ein solcher Test dar nach aktueller Gesetzeslage nur gemacht werden, wenn auch die Mutter zustimmt.
Im ersten Anlauf hatte die (unverheiratete und kinderlose) SPD-Ministerin eine halbjährige Gefängnisstrafe für einen heimlichen Vaterschaftstest vorgesehen. Dieser Gesetzesentwurf scheiterte, weil Schröder 2005 zurücktrat. Im folgenden Kabinett Merkel I ging er durch. Nur wurde im Gesetz eine Geldstrafe angesetzt.
Als Begründung wurde die informationelle Selbstbestimmung des Kindes angegeben. Was die sein soll, ist mir unklar. Eine informationelle Selbstbestimmung des (zahlenden und erziehenden) Vaters scheint es für die SPD nicht zu geben. Und jetzt jammert die SPD wegen ihrer Einstelligkeit. Frau Zypries förderte Schwulen- und Lesbenverbände. Schwule und Lesben machen weniger als 10% der Bevölkerung aus und scheinen nun die Stammwählerschaft der SPD zu bilden.

Gender Mainstreaming kommt nicht an, nicht einmal bei Frauen. In München richtete die SPD eine Gleichstellungsstelle ein, die von der radikalen Lesbe Friedel Schreyögg geleitet wurde. Sie veranstaltete mit Steuergeldern Seminare zur Förderung der lesbischen Liebe unter Mädchen. Auf ihr Betreiben mussten in München die alten blauen Fußwegschilder ausgetauscht werden, auf denen eine männliche Gestalt und ein Kind zu sehen waren. Nun ist eine Frau im Petticoat darauf zu sehen. Auch Schilder mit einer schlanken Frauensilhouette mussten ausgetauscht werden. Millionen wurden dafür ausgegeben. Der Rest der Republik folgte nach.
Sie scheiterte allerdings mit der Forderung, dass Radwege mit einem Damenrad gekennzeichnet werden müssen. Aber vielleicht erholt sich ja die SPD wieder, und wir bekommen dann getrennte Radwege für Frauen und Männer.
__________________
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Alt  05.05.2018, 15:44   # 99
mr.cock27
 
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mr.cock27 ist gerade online
Yepp https://www.bunte.de/schweden/carl-g...al-112821.html

Ich wette er machts noch immer. Einmal Hurenficker, immer Hurenficker
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Alt  05.05.2018, 15:31   # 98
Hermann Freier
 
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Hermann Freier ist offline
ah, verstehe, die "ungefickten" Frauenrechtlerinnen wollen die Prostitution verbieten. Klar: erstens brauchen die schon längnst wieder mal nen richtigen Schwanz und zweitens würd für die eh keiner zahlen
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Alt  05.05.2018, 07:06   # 97
extremeSillis
 
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extremeSillis ist gerade online
Zitat:
Die deutschen Medien vermeiden es, seinen Namen zu nennen
https://www.welt.de/kultur/literaris...ratet-bin.html
https://www.bild.de/lifestyle/kultur...2452.bild.html

Auch deutsche Medien berichten namentlich darüber. Aber btw, war da nicht auch mal was vom King himself?
__________________
Menschen völlig ohne Schamgefühl sind mir zuwider.
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Alt  04.05.2018, 11:03   # 96
yossarian
Pareidoliker & Oneironaut
 
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yossarian ist offline
@ freeclimber

Zitat:
Das ist ein Klischee, das durch schlecht gemachte (in Deutschland produzierte) Sexfilmchen der frühen 70er Jahre gefördert wurde. (3 Schwedinnen in Oberbayern usw.) In Wirklichkeit sind Schwedinnen eher zurückhaltend.
Das stimmt schon, dass Schwedinnen Ausländern gegenüber eher zurückhaltend sind. Das ist eine Folge der zahlreichen Übrgriffe orientalischer Einwanderer in jüngerer Zeit.
In den 60er und 70er Jahren dagegen waren Schwedinnen durchaus offen für Flirts mit Ausländern, besonders wenn die Schwedisch sprachen. Allerdings ist Sex mit Schwedinnen oft eher Hausmannskost ohne z.B. brasilianische Raffinesse.
__________________
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Alt  04.05.2018, 10:31   # 95
yossarian
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yossarian ist offline
Freierbestrafung und Mee Too

Jaja, die schwedische Freierbestrafung. Statt sich mal schnell in einem Massagesalon einen runterholen zu lassen, musste der Mann der Literaturjurorin Frostenson Schwedinnen einschließlich der Kronprinzessin begrapschen.
Die deutschen Medien vermeiden es, seinen Namen zu nennen, aber die schwedischen Zeitungen nennen ihn beim Namen mit Bild. Er ist gebürtiger Franzose aus Marseille und heißt Jean Claude Arnault.
https://www.expressen.se/nyheter/svd...ssan-victoria/
__________________
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Alt  17.09.2015, 07:26   # 94
freeclimber
 
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Beiträge: 22


freeclimber ist offline
Zitat:
Schwedinnen haben aber den Ruf, besonders willig zu sein. Das war vielleicht Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre so.
Das ist ein Klischee, das durch schlecht gemachte (in Deutschland produzierte) Sexfilmchen der frühen 70er Jahre gefördert wurde. (3 Schwedinnen in Oberbayern usw.) In Wirklichkeit sind Schwedinnen eher zurückhaltend.
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Alt  17.09.2015, 00:49   # 93
William Masters
Sexologe
 
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William Masters ist offline
@ Pfarrer Kornfogel

Was ist denn das für ein wirrer Artikel?

Versuch einer Zusammenfassung: Wir Linke sind gegen Prostitution und die Sexindustrie, da dies Frauen unterdrückt. Das einzige, was dagegen hilft, ist allerdings eine sozialistische Weltgesellschaft! Ansonsten: fortschrittliche Männer, geht nicht zu Huren!
__________________
Im Dienst der Wissenschaft
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Alt  16.09.2015, 20:33   # 92
yossarian
Pareidoliker & Oneironaut
 
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yossarian ist offline
@ Aleron

Zitat:
Schweden kann eigentlich nicht der Traum potenter muslimischer Männer sein, oder?
Schwedinnen haben aber den Ruf, besonders willig zu sein. Das war vielleicht Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre so. Aber als die 67er in Deutschland die sexuellen Normen setzten, war Deutschland das Paradies für Aufreißer.
Schwedinnen sind inzwischen ziemlich vorsichtig Mediterranen und Orientalen gegenüber. Aber wenn man gut Schwedisch spricht und Manieren hat, geht immer was.
__________________
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Alt  16.09.2015, 16:05   # 91
Pfarrer Kornfogel
 
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Pfarrer Kornfogel ist offline
http://www.slp.at/artikel/sexindustr...stitution-6791
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Alt  15.09.2015, 22:57   # 90
woland
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woland ist offline
Von der Türkei (Nyx?) wurde mir berichtet, dass junge Türken häufig von Männern in die Sexologie bzw. deren Hintern eingeführt werden - das ist das Ventil, sozusagen Zweiwegeventil.

Was die Attraktivität von Türken betrifft, so sollte man die Europäerinnen nicht unterschätzen - die greifen da ganz gern mal zu.
__________________
Den Teufel spürt das Völkchen nie, und wenn er es am Kragen hätte! (Mephistopheles in Goethes Faust)

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Alt  15.09.2015, 21:40   # 89
Aleron
bunnymaster
 
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Aleron ist offline
Überdruck

Die Situation männlicher junger Muslime in Schweden kann man sich in etwa so vorstellen:
•Junge muslimische Frauen sind in strenggläubigen Familien tabu, d.h. die Familie verbiete oft jeglichen Kontakt von jungen Männern zu ihrer Tochter und umgekehrt.
•Die jungen Schwedinnen werden jetzt auch nicht so stark auf junge muslimische Männer stehen, kann ich mir vorstellen.
•Wie wir alle wissen: In Schweden gibt's nur heimliche Puffs, Wohnungsprostitution mit Strafen für Freier die erwischt werden.
Schweden kann eigentlich nicht der Traum potenter muslimischer Männer sein, oder?
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Alt  15.09.2015, 19:39   # 88
William Masters
Sexologe
 
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William Masters ist offline
Vergewaltigungsmetropole des Westens

Der genannte Artikel erschien beim "Gatestone Institute", einem einwanderungskritischen amerikanischen Think Tank. Unter dem Titel Sweden: Rape Capital of the West (auch auf deutsch) wird eine Verbindung hergestellt zwischen der zunehmenden Einwanderung nach Schweden - insbesondere aus islamischen Ländern - und der exponentiell angestiegenen Vergewaltigungsrate.

Der Artikel stellt allerdings keine Verbindung zum schwedischen Prostitutionsgesetz her. Wenn die Zahlen stimmen, sind sie höchst interessant und ihre Interpretation ebenfalls. Die Verbindung zur Einwanderung von Muslimen ist sehr suggestiv und nicht bewiesen. Dass die Unterdrückung von Prostitution Vergewaltigungen fördert, ist immerhin auch kein so abwegiger Gedanke. Das sollte man weiter recherchieren. Ein Thema, nicht zuletzt für die ausgewiesenen Schwedenkenner hier.
__________________
Im Dienst der Wissenschaft
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Alt  12.05.2015, 17:35   # 87
Aleron
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Aleron ist offline
Und noch ein Gesetz

Zwangsprostitution: Justizminister Maas plant Haftstrafen für Freier
__________________
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Alt  06.05.2015, 20:31   # 86
Aleron
bunnymaster
 
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Aleron ist offline
Polizei inszeniert martialische Razzia

Frankfurt/Main: Polizei inszeniert martialische Razzia und terrorisiert Sexarbeiter

Von DONA CARMEN E.V.
__________________
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Alt  06.05.2015, 12:48   # 85
oldvirgin
 
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Beiträge: 168


oldvirgin ist offline
Die Wahrnehmung der Kommissare leidet daran, dass sie Prostitution mit Zwangsprostitution gleich setzen. Bei der Prostitution müssen sie "tatenlos" zusehen (echt Scheiße!), für den Zwang scheint ihnen die Tatsache der Prostitution gerade den Beweis darzustellen, aber damit kommen sie bei der Staatsanwaltschaft nicht durch. Deshalb beklagen sie sich über ein mangelhaftes Gesetz, das ihnen die Arbeit doch so sehr erleichtern würde.

Zum Glück gibt es noch ein bisschen Rechtsstaat hier, jedenfalls solange die NSA nicht auch die Sitten in Deutschland überwacht - in den USA tut sie es bereits; die Erkenntnisse werden ja offenbar bei der Neubesetzung eines jeden politischen Amtes öffentlichkeitswirksam verwertet.
__________________
Dort, wo die Brünste brennen, muss ich hin!
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Alt  05.05.2015, 20:49   # 84
tannhäuser
 
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Beiträge: 1.037


tannhäuser ist offline
StGB

Zitat:
„Und die Polizei muss tatenlos zusehen.“ Denn seit der Legalisierung 2002 fehle den Beamten „jegliche Grundlage“, um gegen die Zwangsprostitution vorzugehen.
Den Mist habe ich auch in Talkshows schon von höheren Kriminalbeamten gehört! Eine gewisse Mindestkenntnis in Sachen StGB sollte man von denen eigentlich erwarten können ...
http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__181a.html
http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__232.html
Also wenn das keine "Grundlage" ist, um gegen Zwangsprostitution "vorzugehen", dann müßte konsequenterweise ja mittlerweile eigentlich alles erlaubt sein, denn die freie Entfaltung der Persönlichkeit ist seit 1949 laut Art. 2GG auch wieder "legalisiert". Wenn die Strafgesetze kein Hindernis für das Vorgehen gegen Zwangsprostitution mehr sein sollen, können die kleinen Einschränkungen im GG ja für alles andere auch nicht mehr wirklich relevant sein ...
__________________
Armsel'ge, die ihr Liebe nie genossen, zieht hin, zieht in den Berg der Venus ein! (R. Wagner: Tannhäuser, 2. Aufzug)
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Alt  05.05.2015, 19:34   # 83
Aleron
bunnymaster
 
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Beiträge: 461


Aleron ist offline
Die Ausburger Allgemeine und das Thema Prostitution

Wieder mal eins schlecht oder gar nicht recherchierter Artikel in der Ausburger Allgemeinen.

Diesmal nicht wie üblich von Star-Schreiber Jörg Heinzle sondern von Florian Ankner. Eigentlich geht es um Ulm und nicht um Augsburg.

Bei den wirren Artikel werden wieder mal "Tatsachen" genannt, die niemand belegen kann:


Zitat:
Von den geschätzten 400000 Prostituierten in Deutschland arbeiteten schätzungsweise 90 Prozent der Frauen unter Zwang. 85 Prozent seien Ausländerinnen, die oftmals nicht einmal Deutsch sprächen.
Ob diese Statement von der Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis (SPD) oder von Autor stammt geht aus den Artikel nicht hervor. Woher stammen solche Zahlen? Gab es eine Umfrage, oder wird hier EMMA zitiert?

Zitat:
Wir reden hier nicht von Prostitution, sondern von einem Menschenrechtsverbrechen“, sagte der ehemalige Ulmer Kriminalkommissar Manfred Paulus, der als Experte im Bereich des Rotlichtmilieus gilt. Er betonte: „Und die Polizei muss tatenlos zusehen.“ Denn seit der Legalisierung 2002 fehle den Beamten „jegliche Grundlage“, um gegen die Zwangsprostitution vorzugehen
Wieso Grundlage? Das Strafgesetzbuch ist auch für Zwangsprostitution anwendbar. Die Polizei hat genügend Grundlagen. Die Zeuginnen in so einen Prozess um Zwangsprostitution sind allerdings kaum geschützt, weshalb es schwer ist ein Urteil zu erwirken. Da muß man was tun.

Zitat:
So sollen ganze Busladungen von Frauen aus Osteuropa in die Region gebracht werden, um anschließend von Zuhältern für deren Bordelle ausgesucht zu werden. Wer nicht genommen werde, werde in die nächste Stadt gefahren. „Frauen waren schon im Römischen Reich eine Ware und sind es heute wieder“, sagte Paulus.
Man beachte "sollen"! Es ist also eine Annahme. Um die Annahme zur Tatsache werden zu lassen greift Herr Paulus auf das Römische Reich zurück. Man sollte Hrn. Paulus fragen ob es noch Haussklav(in)en gibt oder Gladiatoren-Kämpfe. Soweit mir bekannt waren alle besiegten Völker eine Ware.


Artikel:

Prostituierte reisen in Bussen an

Viele Frauen werden zwangsweise aus Osteuropa nach Deutschland gefahren, um sich dort an Freier zu verkaufen – auch in Ulm und Neu-Ulm. Jetzt will gegen den Menschanhandel vorgehen Von Florian Ankner




In den USA kommen Freier an den Online-Pranger, in Schweden und Frankreich ist käuflicher Sex verboten. In Deutschland dagegen ist Liebe gegen Geld seit 2002 legal, als das Prostitutionsgesetz in Kraft trat. Damals war die Politik zuversichtlich, durch gesetzliche Leistungen wie Gesundheitsversorgung sowie Renten- und Arbeitslosenversicherung die Prostituierten vor Gewalt, Ausbeutung und Menschenhandel zu schützen. Doch heute, 13 Jahre später, scheint klar, dass die Legalisierung die Zwangsprostitution keinesfalls eingedämmt hat. Ganz im Gegenteil – wie die Ulmer Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis (SPD) bei einer Podiumsdiskussion in Ulm zum Thema „Besserer Schutz für Prostituierte“ feststellte. Auch in Ulm und Neu-Ulm würden immer wieder Fälle von Menschenhandel bekannt, hieß es da. „Als wir damals das Gesetz verabschiedet haben, haben wir nicht mit diesem Ausmaß gerechnet, wie wir es heute haben“, sagte Mattheis. Daher soll es nun eine drastische Verschärfung des Prostitutionsgesetzes geben. Denn Zuhälter und Bordellbetreiber hätten die Freiheiten durch das Gesetz von 2002 ausgenutzt und Deutschland zum „Bordell Europas“ gemacht. Die EU-Osterweiterung und die Zunahme der organisierten Kriminalität seien ein entscheidender Faktor, weshalb man nicht mehr von den gleichen Bedingungen wie noch zu Anfang der Jahrtausendwende sprechen könne. Von den geschätzten 400000 Prostituierten in Deutschland arbeiteten schätzungsweise 90 Prozent der Frauen unter Zwang. 85 Prozent seien Ausländerinnen, die oftmals nicht einmal Deutsch sprächen.

„Wir reden hier nicht von Prostitution, sondern von einem Menschenrechtsverbrechen“, sagte der ehemalige Ulmer Kriminalkommissar Manfred Paulus, der als Experte im Bereich des Rotlichtmilieus gilt. Er betonte: „Und die Polizei muss tatenlos zusehen.“ Denn seit der Legalisierung 2002 fehle den Beamten „jegliche Grundlage“, um gegen die Zwangsprostitution vorzugehen. So seien auch viele kriminelle Gruppierungen vom Drogenhandel ins Rotlichtmilieu gewechselt. Ein Problem, das auch in Ulm zu bemerken sei. „Hier schießen Rockergruppierungen wie Pilze aus dem Boden“, sagte der Polizist. So schnell und so viele, dass die Ulmer Polizei ohne personelle Verstärkung nicht mehr dagegen ankommen könne. 120 Prostituierte gebe es offiziell in der Münsterstadt, aber die Dunkelziffer liege um ein Vielfaches höher. So sollen ganze Busladungen von Frauen aus Osteuropa in die Region gebracht werden, um anschließend von Zuhältern für deren Bordelle ausgesucht zu werden. Wer nicht genommen werde, werde in die nächste Stadt gefahren. „Frauen waren schon im Römischen Reich eine Ware und sind es heute wieder“, sagte Paulus. Das bestätigte Andrea Dorija, Betreiberin des Bordells Hexenhäusle: „Man macht sich kein Bild.“ Nach ihrer Überzeugung müsse etwas gegen den Menschenhandel getan werden. Zudem setzt sich die Bordellchefin auch für Schutzpflichten wie die Verwendung von Kondomen, ein Mindestalter der Prostituierten von 21 Jahren und regelmäßige Gesundheitstests ein. Sie spüre am eigenen Leib die zunehmende Kriminalisierung im Ulmer Rotlichtmilieu. Bei ihr arbeiteten lediglich deutsche Frauen, sagte Dorija. „Das ist mein Beitrag, um gegen den Handel vorzugehen.“



Nun sei die Politik gefragt, das Prostitutionsgesetz zu verschärfen, hieß es gegen Ende der Diskussion. Eine Entscheidung soll laut Hilde Mattheis noch vor der Sommerpause im Parlament fallen.
__________________
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Danke von
Alt  01.05.2015, 07:54   # 82
yossarian
Pareidoliker & Oneironaut
 
Benutzerbild von yossarian
 
Mitglied seit 30. June 2003

Beiträge: 6.568


yossarian ist offline
Freierbestrafung

Bei uns gibt es doch schon längst die Freierbestrafung nach deutschem Modell, allerdings nur auf freiwilliger Basis: Mann geht zu einer Domina, zahlt und wird verprügelt, gequält, gedemütigt etc.
__________________
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Alt  25.04.2015, 11:15   # 81
stb99
Ruheständler
 
Mitglied seit 15. May 2002

Beiträge: 2.646


stb99 ist offline
@Domainator

Zitat:
Wer kostenfrei den Spiegel online liest, braucht sich nicht wundern, wenn das Print-Magazin über Einnahmerückgänge klagt - was ganz eindeutig der Qualität des Journalismus abträglich ist.
Man könnte es ja wie die Süddeutsche machen und für das Online-Angebot Geld verlangen. Dem stehe ich zwar grundsätzlich nicht ablehnend gegenüber, die Journalisten wollen auch bezahlt werden. Aber bei dem Wurstblatt, das sich immer mehr dem Bild-Niveau annähert, ist jeder Cent zuviel. Die Print-Ausgabe kann ich ja leider nicht mehr kündigen.

Beim Spiegel ist dieser Punkt of no return wahrscheinlich auch schon überschritten.
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