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Alt  20.06.2006, 01:15   # 1
yossarian
Pareidoliker & Oneironaut
 
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yossarian ist offline
Prostitutionsverbot in Schweden soll exportiert werden

Das schwedische Parlament hat angeregt, dass das schwedische Prostitutionsverbot, nach dem Sexkäufer bestraft werden, auch in andere Länder exportiert werden soll.
Nach Ansicht einer Koalition aus rechten Christdemokraten und linken Feministinnen ist Prostitution eng mit Menschenhandel, Zwang und Gewalt gegen Frauen verknüpft.
Das sich Frauen freiwillig prostituieren, wird geleugnet. Prostitution verstößt gegen die Menschenrechte der Frauen.
Vor kurzem wurde ein Richter verhaftet und gefeuert, weil er in Malmö eine Prostituierte angesprochen hatte.
Ich schlage vor, den Autoverkehr, das Rauchen, den Flugverkehr, den Alkohol und die Arbeit etc. zu verbieten, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass dabei Menschenrechte verletzt werden und Menschen zu Tode kommen.
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KOMMENTARE und ANTWORTEN dazu...
Alt  01.12.2014, 21:35   # 69
Bonjour2fuck
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Beiträge: 773


Bonjour2fuck ist offline
Prostitutionsverbot

Mein Kurzstatement dazu:

@ danner > merci für deine Recherchen.
Schweden ist auch andererseits in "pole position" > Bargeldverbot!! Soll ich meine "special secrets" in einigen Jahren mit Bankomat- oder Kreditkarte bezahlen??!!
>> Frankreich > wer ist hier nun Verbrecher? Freier? .... oder ......die (Welt)Hochfinanz >>> "to big too fail"!!

Mir graut, besser wird es sicher nicht!! (>> Reset des Papiergeldsystems??!! -> Repressionen, so weit das Auge blickt!)

Gruß, Bonjour2fuck,
__________________
TRÄUME SIND WIE VÖGEL, SIE MÜSSEN FREI SEIN, UM FLIEGEN ZU KÖNNEN

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Alt  01.12.2014, 18:51   # 68
danner
Bonvivant
 
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Beiträge: 11.159


danner ist offline
Nun hat sich auch in meinem schönen Heimatland eine Arbeitsgruppe "Länderkompetenzen Prostitution" mit dem Thema "Prostitutionsverbot" befaßt, mit der bahnbrechenden Erkenntnis: Angebot und Nachfrage würden durch ein Verbot nicht verschwinden.........dafür haben sie sicher hunderte Stunden intensivsten Austausches gebraucht.......

Im Ernst: Es wurde durchaus versucht, differenziert mit dem Thema umzugehen und möglichst viele Sichtweisen einzubinden, unbewiesene, aber immer wieder in den Raum geworfene Zahlen zu hinterfragen und eine für die politische Ebene brauchbare Conclusio zu erstellen.......

Wir werden also weiterhin dem Pay6 frönen dürfen, wenns nach den ExpertInnen geht .........und die Kollegen aus unseren Nachbarländern bei uns begrüßen........die unsere Nobellocations und Sauna/FKK-Klubs in hohem Maße zu schätzen wissen.........

Zitat:
der Standard: Prostitutionsverbot: Expertinnen bezweifeln Sinnhaftigkeit
JULIA HERRNBÖCK
1. Dezember 2014, 09:00

Das schwedische Verbot der Prostitution soll "exportiert" werden. Eine österreichische Expertengruppe bezweifelt allerdings den positiven Effekt

Wien - Ideologisch gesprochen ist es recht simpel: Prostitution ist per se Gewalt an der Frau. Nur ein Verbot kann Frauenhandel und Ausbeutung stoppen. Wer für Sex bezahlt, muss dafür bestraft werden. Dann sinkt auch die Nachfrage. Oder, so lautet die andere Sichtweise: Alle Frauen in der Sexarbeit arbeiten selbstbestimmt und glücklich. Es ist ein Job wie jeder andere und darf daher nicht streng reguliert werden.

So etwa lauten die Positionen von erklärten Feministinnen, Bordellbetreibern und einzelnen Politikern in Europa. Die Welt ist in dieser umstrittenen Frage eine schwarz-weiße.

Der Ursprung dieser Grundsatzdiskussion liegt in Schweden, wo Freier seit 1999 bestraft werden. Feministische Thinktanks und politische Bewegungen investieren viel Geld und Ressourcen, den Verbotsgedanken in Europa zu verbreiten. Mit Erfolg: Im Februar verabschiedete eine Mehrheit des Frauenausschusses im Europaparlament eine entsprechende Resolution - nicht bindend, aber richtungsweisend.

Diskussion in Frankreich und Deutschland

In vielen Ländern, darunter Deutschland und Frankreich, wird in diese Richtung diskutiert.

Umso überraschender ist das Positionspapier der Arbeitsgruppe "Länderkompetenzen Prostitution" (AG LKP) aus Österreich, das dem STANDARD vorliegt: Angebot und Nachfrage würden durch ein Verbot nicht verschwinden. Vielmehr würde das Rotlichtgeschäft in der Folge in den Untergrund abwandern, wo dann der Schutz der Frauen kaum mehr gewährleistet werden könne.

Ein Verbot, so der Tenor, verstärke die Stigmatisierung und würde nichts an den wahren Gründen für Prostitution - Armut - verbessern.

Das Gremium, bestehend aus 30 Experten der Polizei, Beratungsstellen, Frauen- und Rechtsabteilungen, der Kinder- und Jugendanwaltschaft, dem Wissenschafts- und Gesundheitsbereich, untersteht dem Frauenministerium. Warum folgt Österreich nicht den Argumenten Schwedens?

Zweifel an Zahlen

"Die Zahlen, mit denen die Anhänger der schwedischen Bewegung für ein Verbot werben, entbehren jeder wissenschaftlichen Grundlage", erklärt Marie-Theres Pranter, die Leiterin der Arbeitsgruppe. In vielen Berichten ist etwa die Rede davon, dass 85 Prozent der Prostituierten missbraucht wurden oder dass die Zahl der Freier seit dem Verbot stark zurückgegangen sei.

Wie diese Zahlen zustande kommen, weiß eigentlich niemand. Sie werden weitgehend unkritisch übernommen. "Uns kommt die sachliche Grundlage abhanden, die Diskussion wird von Moralvorstellungen geleitet", sagt Prantner. Eine Regulierung von Prostitution sei eher dazu geeignet, Menschenhandel und Ausbeutung zu bekämpfen, ist die einhellige Meinung der Arbeitsgruppe.

Das "Killerargument"

Dass sexuelle Dienstleitung per se Gewalt an Frauen darstelle, sei das Killerargument schwedische Politiker, die kaum eine Debatte darüber zulassen. "Von einem feministischen Standpunkt aus ist es leicht, sich für ein Verbot auszusprechen und sich damit gut zu fühlen. Den Sexarbeiterinnen hilft aber kein Wunschdenken, sondern sie brauchen Angebote, wie sie finanziell überleben können - und die sind in einem Verbot nicht enthalten."

Christine Nagl von der Salzburger Beratungsstelle Pia sitzt ebenfalls in der Arbeitsgruppe und bekräftigt die Entscheidung der Arbeitsgruppe. "Die Frauen immer als Opfer darzustellen ist ein Hohn. Wir sollten über die prekären Lebenswelten von Alleinerzieherinnen, Geschiedenen und Pensionisten sprechen - über Armut. Das ist der Grund, warum die meisten Frauen in der Sexarbeit tätig sind. Ein Verbot überlagert die wesentlichen Probleme, mit denen sich die Politik nicht beschäftigen will."

Ein Prostitutionsverbot würde nur die Stigmatisierung verstärken und nichts an den wahren Gründen für Prostitution verbessern, wird in dem Positionspapier der Arbeitsgruppe betont. (Julia Herrnböck, DER STANDARD, 1.12.2014)
Quelle: http://derstandard.at/2000008808131/...Sinnhaftigkeit
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Alt  14.09.2014, 22:35   # 67
staggs
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staggs ist offline
Zuerst mal haben sie nur Alma hier nach München exportiert. Zuhause ist sie ganz sauber und hier lässt sie die Sau raus. So hat alles sein Gutes, sogar das schwedische Prostitutionsverbot.
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Alt  14.09.2014, 17:28   # 66
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Zitat:
Nun beherrscht eben die illegale Anbahnung über das Internet die Szene, oder die Schweden fahren über die Ostsee nach Estland, wo die Russenmafia das Geschäft organisiert. Auch eine Alternative.
Kommt mir ein Bißchen so vor wie kleine Kinder. Wenn die etwas nicht wahrhaben (=sehen) wollen, machen sie einfach die Augen zu (gesteigert: halten sich zusätzlich die Hände vors Gesicht). Und was ich nicht sehe, existiert auch nicht
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Alt  14.09.2014, 16:38   # 65
yossarian
Pareidoliker & Oneironaut
 
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yossarian ist offline
Heute Reichstagswahl in Schweden

Bild - anklicken und vergrößern
schyman.jpg  
Bild: Gudrun Schyman (Screenshot von einem Video auf aftonbladet.se)
Heute wird in Schweden gewählt. Den Umfragen nach kann es eine linke Mehrheit geben, die 1999 das Sexkaufverbot verbschiedet hatte. Da die seitdem regierende rechte Koalition nicht an dem Gesetz gerührt hat, wird sich auch nichts daran änderen. Im Wahlkampf war es kein Thema. Die kontinuierliche Propaganda für dieses Gesetz hat zu einer breiten Zustimmung in der Bevölkerung geführt. Die Zustimmung ist ähnlich hoch wie die für Änschie bei uns, dank permanenter Propaganda in den Medien.
Ein Grund dafür mag sein, dass es in Schweden keine Bordelle, FFK-Clubs oder Terminwohnungen gab und Prostitution vor 1999 nur als Straßenstrich sichtbar war. Und Straßenstrich ist immer gefährlich und zuhälterverdächtig. So ließ sich gut für das Sexkaufverbot argumentieren.
Nun beherrscht eben die illegale Anbahnung über das Internet die Szene, oder die Schweden fahren über die Ostsee nach Estland, wo die Russenmafia das Geschäft organisiert. Auch eine Alternative.
Ich werde das Wahlergebnis hier reinschreiben. Die erste Prognose wird um 20 Uhr erwartet. Man befürchtet, dass die rechtsradikalen Schwedendemokraten (~ NPD) um die 10 % bekommen und das Zünglein an der Waage bilden. Dann gibt es wohl mal wieder eine Groko in Europa.

22 Uhr: Sieht tatsächlich wie ein Patt zwischen Links und Rechts aus. Das linke Lager ist zwar etwas stärker, hat aber keine Mehrheit. Die schwedische NPD kommt auf 13 %, die radikal-feministische Partei Gudrun Schymans kommt mit augenblicklich 3,1 % nicht in den Reichstag, aber in zahlreiche Stadträte und Regionalparlamente. Was mich wundert, ist die pro-israelische und anti-muslimische Einstellung der rechtsradikalen Schwedendemokraten. Auch der holländische Rechtspopulist Geert Wilders und die französische Nationale Front (stärkste Partei bei der Europawahl) sind für Israel und gegen die Palästinenser. Da bildet sich in Europa eine neue pro-israelische Rechte, deren ideologische und finanzielle Quellen im Dunklen liegen.

Das linke und das rechte Lager haben wegen der starken Rechtsradikalen jeweils keine Mehrheit. Die Regierungsbildung wird sehr schwierig werden. Die Sozialdemokraten und die rechte Sammlungspartei hätten zusammen eine Mehrheit, aber die mögen sich nicht. Das wäre wie Grüne und CSU bei uns.
Ich nehme an, dass die extreme politische Korrektheit in Schweden sowie inzwischen drei von nahöstlichen Banden beherrschte Stadtteile in Stockholm und Malmö die Rechtspartei beflügeln. In diese Gebiete traut sich die Polizei nicht mehr. Tja, Ende der Idylle Pippi Långstrumps.
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Wer glaubt im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein, scheitert am Gelächter der Götter. (frei nach Albert Einstein)

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Alt  11.08.2014, 01:27   # 64
Goldbär
 
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Goldbär ist offline
@yossarian

Zitat:
Nach drei Tagen ohne Schlaf vergeht mir die Lust auf Sex.
Bei manchen könnte ich mir auch das gegenteilige Problem vorstellen...

In diesem Sinne: Schlaf gut und ausführlich!


Goldbär
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Alt  10.08.2014, 23:27   # 63
yossarian
Pareidoliker & Oneironaut
 
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yossarian ist offline
Gut erkannt

Zitat:
Die zitierte feministische Antwort geht an Maslow vorbei, da er in diesem Satz gar kein "Recht" postuliert, sondern lediglich ein "Bedürfnis
Hat man je in einer Diskussion aus der vulgärfeministischen Ecke differenziert argumentiert? Ein geäußertes Bedürfnis bedeutet noch lange keine Verpflichtung für irgendjemanden. Leider hört man von den vernünftigen Feministinnen kaum mehr etwas, weil denen in den letzten Jahrzehnten in den Medien keine Plattform mehr gegeben wurde.)
Aber schön wäre es schon, wenn im Leben alle geäußerten Bedürfnisse möglichst zeitnah befriedigt würden. (Hat übrigens Charlie Marx für den Kommunismus als Ziel formuliert: Jeder soll nach seinen Bedürfnissen leben können. So ein Mist, dass der Kommunismus untergegangen ist.) Im Kapitalismus können das wenigstens ein paar.
Ich würde übrigens den Schlaf vor den Sex setzen. Nach drei Tagen ohne Schlaf vergeht mir die Lust auf Sex, während ich nach drei Tagen ohne Sex immer noch schlafen will.
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Alt  10.08.2014, 21:35   # 62
tannhäuser
 
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tannhäuser ist offline
Mehrdeutig

Zitat:
Nach der Bedürfnispyramide nach Abraham H. Maslow ist in die 1 Stufe der Grundbedürfnisse folgendes einzuordnen; wie z.B. Trinken, Essen, Sexualität und Schlafen ...
Eben das letzte wird ja von einigen Aktivistinnen der feministischen Szene bestritten - "Es gibt kein (Grund)Recht auf Sex"
...
Wir trauen uns ja gar nicht mehr, unsere eigenen Interessen als Männer überhaupt zu artikulieren geschweige denn einzufordern.
Solche Formulierungen können mehrdeutig verstanden werden. Selbstverständlich müssen Menschen immer das Recht haben, einvernehmlich Sex zu haben. Es muß nur klar genug gestellt werden, daß aus dem Bedürfnis nach Sex ("Recht auf Sex") des einen Menschen niemals in irgendeiner Form für irgendeine Frau oder irgendeinen Mann die Pflicht zum Sex abgeleitet werden darf. Da sollten alle Formulierung eindeutig und präzise genug sein. Die zitierte feministische Antwort geht an Maslow vorbei, da er in diesem Satz gar kein "Recht" postuliert, sondern lediglich ein "Bedürfnis". Aber man sieht: Bei allem, was die sexuelle Selbstbestimmung tangiert (oder zu tangieren scheint), kann man anscheinend in der Formulierung gar nicht penibel genug sein, um Mißverständnisse zu vermeiden ...
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Armsel'ge, die ihr Liebe nie genossen, zieht hin, zieht in den Berg der Venus ein! (R. Wagner: Tannhäuser, 2. Aufzug)
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Alt  10.08.2014, 21:34   # 61
wacki
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wacki ist offline
Wink Frauenbeauftragte...

..Frauenhäuser, Ministerium für bmfsfj -versucht das mal zu sprechen...!!!, Frauenärzte, Frauenläden, Frauengalerie, Frauenkunst, Frauenboxen, Frauenklinik, Frauennotruf, Frauenparkplätze, Frauenquote, Frauenrechte, Frauenunion, Frauenyoga usw.....

Die Bedürfnispyramide steht offen.

Und für den Mann gilt zumeist: "keep your dreams and give me the money .." (kydagmtm)

Ach, die armen Mädels!!
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Und: Bitte keinen Fick-Gutschein!...Ich war immer schon ein arrogantes Arschloch..!!!
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Alt  10.08.2014, 20:12   # 60
Hodaddy
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Hodaddy ist offline
Zitat:
Wir trauen uns ja gar nicht mehr, unsere eigenen Interessen als Männer überhaupt zu artikulieren geschweige denn einzufordern.
Hier ist einer, der sich das traut: http://de.wikipedia.org/wiki/Arne_Hoffmann
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Alt  10.08.2014, 19:28   # 59
96on69
 
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96on69 ist offline
Zitat:
Versuch mal, einer radikalen Feministin klarzumachen, dass zum Beispiel Menschen mit Behinderungen ihre sexuellen Bedürfnisse in den meisten Fällen nur mit Sexarbeiterinnen ausleben können. Als Antwort hörst du dann: Es gibt kein Grundrecht auf Sex.
in unserem kleinem Nachbarland wo Liberalität noch gegeben ist wurden nach meinem Wissen für Menschen mit körperlichen Einschränkung und kleiner Börse ein PaySexGang pro Monat auf Krankenkassenkosten erstattet. Zumindest noch vor ca. 10 Jahren, hab darüber nämlich eine Reportage gesehen und war ziemlich platt was uns die lieben Holländer so voraus haben.
Da ist Deutschland noch weit weg.
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Der Tag hat seine Plage, und die Nacht hat die Lust, darum last uns den Tag zur Nacht machen damit wir nur noch Lust erleben.
PS: Das leben ist zu kurz um schlechten Sex zu haben.
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Alt  10.08.2014, 16:50   # 58
staggs
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staggs ist offline
Lightbulb Männerfeindlichkeit

Und da es für Frauen grundsätzlich leichter ist, an Sex zu kommen (wie sagte mal eine coole, eher Beleibte zu mir: "Sex gibts an jeder Ecke, nur guter Sex, das ist ein Problem!" - so ein Satz gilt für viele Männer jenseits der Prostitution nicht!), sind diese ganzen Debatten letztlich männerfeindlich!

Man sollte diese Vokabel einmal stärker ins Spiel bringen. Wir trauen uns ja gar nicht mehr, unsere eigenen Interessen als Männer überhaupt zu artikulieren geschweige denn einzufordern.
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Alt  10.08.2014, 12:46   # 57
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Zitat:
Nach der Bedürfnispyramide nach Abraham H. Maslow ist in die 1 Stufe der Grundbedürfnisse folgendes einzuordnen; wie z.B. Trinken, Essen, Sexualität und Schlafen
Eben das letzte wird ja von einigen Aktivistinnen der feministischen Szene bestritten - "Es gibt kein Recht auf Sex".
Sicherlich ist die Sexualität den ersten drei nachrangig. Aber das war's dann auch schon - alle anderen Bedürfnisse sind sicher weniger dringend. OK, kann man sublimieren und völlig verdrängen (Zölibat...). Ist aber auch nicht wirklich zielführend.
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Alt  10.08.2014, 12:33   # 56
Hodaddy
Sperminator
 
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Hodaddy ist offline
Zitat:
Sollte ein Verbot der Prostitution erfolgen, würden Personen welche in keiner festen Partnerschaft leben oder jene welche in der Partnerschaft Ihre Sexualität nicht ausleben können auf dieses Grundbedürfnis verzichten müssen.
Dies wär ein gravierender Einschnitt in die Menschenrechte.
Versuch mal, einer radikalen Feministin klarzumachen, dass zum Beispiel Menschen mit Behinderungen ihre sexuellen Bedürfnisse in den meisten Fällen nur mit Sexarbeiterinnen ausleben können. Als Antwort hörst du dann: Es gibt kein Grundrecht auf Sex.
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Alt  10.08.2014, 11:47   # 55
96on69
 
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96on69 ist offline
Nach der Bedürfnispyramide nach Abraham H. Maslow ist in die 1 Stufe der Grundbedürfnisse folgendes einzuordnen; wie z.B. Trinken, Essen, Sexualität und Schlafen.

http://viehweger.org/deutsch/gedanken/maslow.htm

Sollte ein Verbot der Prostitution erfolgen, würden Personen welche in keiner festen Partnerschaft leben oder jene welche in der Partnerschaft Ihre Sexualität nicht ausleben können auf dieses Grundbedürfnis verzichten müssen.
Dies wär ein gravierender Einschnitt in die Menschenrechte.

Es gab vor meiner Zeit eine Zeit, wo Essen rationiert wurde und ich möchte keine Zeit erleben wo nochmals Grundbedürfnisse eingeschränkt werden.

Vielmehr sollten die gegebenen Gesetzten umgesetzt werden um die schwarzen Schafe im Milieu auszutreiben. So das die Menschenhändler, Luden und Loverboys keine Chance mehr haben.
Die freiwilligen Damen, welche ins eigene Portemonnaie arbeiten sollten hingegen besser geschützt werden.
Denn ein Verbot macht nur das Milieu stark und die Frauen werden mehr ausgenutzt.
Hier währe Interessant was verdeckt in Schweden alles Passiert aber wohlweislich nicht bekannt gegeben wird.
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Alt  10.08.2014, 11:46   # 54
yossarian
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yossarian ist offline
Ein wahres Wort

Zitat:
Aber warum nur habe ich immer den Eindruck daß die Deutschen, wenn sie denn etwas aus einem anderen Land übernehmen, immer nur den Unfug übernehmen?
Da fallen mir gleich ein paar Beispiele ein:
- die jüdisch-christliche Religion
- den H*tler aus Österreich und den Faschismus von Italien
- die Kommerzialisierung des Lebens von den USA
- die Linke aus der DDR

Wir haben aber auch ein paar gute Sachen aus dem Ausland übernommen:

- die Runenschrift von den Griechen, später die Schrift von den Römern
- die griechische Filosofie, die in keinem anderen Land so weiterentwickelt wurde
- die Pizza aus Italien
- den Schampus aus Frankreich
- Alma aus Schweden
- und natürlich NYX VON DER TÜRKEI, auch wenn die sich jetzt verabschiedet hat
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Alt  10.08.2014, 11:18   # 53
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@yossarian

Zitat:
Und wir Teutonen könnten viel von ihnen lernen, müssten aber nicht Alles übernehmen.
Wohl wahr. Aber warum nur habe ich immer den Eindruck daß die Deutschen, wenn sie denn etwas aus einem anderen Land übernehmen, immer nur den Unfug übernehmen?
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Alt  10.08.2014, 10:59   # 52
Hodaddy
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Hodaddy ist offline
Wer mehr über das Schweden hinter den Kulissen erfahren will (vor allem zu Themen wie Kriminalität, verdeckte Prostitution oder die dekadente Schickeria vom Stockholmer "Stureplan"), dem empfehle ich die "Stockholm-Noir"-Krimitrilogie des schwedischen Autors Jens Lapidus. Die deutschen Titel lauten: Spür die Angst, Mach sie fertig und Lass sie bluten. Im schwedischen Original: Snabba cash, Aldrig fucka upp, Livet deluxe.
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Alt  10.08.2014, 10:57   # 51
yossarian
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yossarian ist offline
Goodbye Schweden

Ich habe ja diese Entwicklung verfolgt und kenne auch eine Politikerin, die am Gesetz zur Freierbestrafung mitgewirkt hat. Was habe ich mit der gestritten. Die behauptet einfach: ein Frau prostituiert sich nur, wenn sie dazu gezwungen wird. Basta. Und Prostitution kann nur ausgerottet werden, wenn man die Nachfrage unterbindet.
Im letzteren Argument is ja schon eine gewisse Logik zu erkennen. Wenn man Autofahren verbietet, wird auch kein Benzin mehr verkauft.
Das Sexkaufverbot wurde vor 15 Jahren von den Sozialdemokraten und der Linkspartei (ehemalige Kommunisten, wie bei uns) beschlossen. Die sind seitdem in der Opposition. Ist ja auch klar. Wenn alle schwedischen Freier plötzlich für die Opposition stimmen, verliert die Regierung.
Inzwischen sollen aber lt. Meinungsumfragen 70% der Bevölkerung für das Sexkaufverbot sein. Dann bekommt die konservative Regierung auch Probleme, wenn sie es wieder abschaffen will. Allerdings neigen die Schweden dazu, in der Öffentlichkeit dem gesellschaftlichen Konsens nicht zu widersprechen.
Dazu kam noch, dass Schweden wie Italien und Frankreich keine Bordelle hatte. Damit war Prostitution gleich Straßenprostitution. Und die ist die problematischste aller Erscheinungsformen.
Das Problem der Schweden ist eine Neigung zu gutgemeintem "övervård", d.h. übertriebene staatliche Fürsorge aus Angst, jemand könnte Nachteile erleiden, weil man ihm nicht hilft, obwohl der gar keine Hilfe will oder braucht.
Ich möchte natürlich die positiven Seiten der schwedischen Gesellschaft jenseits der Schraubmöbel nicht unter den Tisch kehren. Schweden ist wohl zusammen mit Norwegen, Dänemark und Finnland das Land, indem Menschenrechte und Gleichberechtigung am weitesten entwickelt sind. Aber niemand ist vollkommen, und Fehler werden auch in Schweden gemacht. Der Grund ist wohl, dass die intellektuelle Debatte in Schweden auf keinem besonders hohen Niveau stattfindet. Mit der Filosofi haben sie es nicht besonders. Es gab bisher keinen schwedischen Philosophen von Bedeutung. Die Dänen hatten immerhin den jung gestorbenen Søren Aabye Kierkegaard. ("Heirate oder heirate nicht, du wirst beides bereuen") Dieser Mangel an intellektueller Durchdringung wurde auch zum Problem für Ingmar Bergman, der im eigenen Land nicht besonders populär war, weil er den gesellschaftlichen Konsens hinterfragte. Er wurde mal in einer Theaterprobe wegen einer Lappalie verhaftet und floh dann nach München. Leider ging er ans Residenztheater statt an die Kammerspiele zu Dieter Dorn.
Ich hatte das Glück, ca. ein Dutzend seiner Theaterinszenierungen in Stockholm zu sehen. Der ist für mich ein Profet. Als ich 1969 sein Traumspiel von Strindberg (Drömspelet) sah, geriet ich in Trance wie noch nie zuvor in einem Theater. Er inszenierte es auch am Residenztheater, wo es zum quasi-bauerntheaterähnlichen Verschnitt verkam, weil die bairischen Staatsschauspieler die Botschaft nicht verstanden.
Die schwedische Geringschätzung des Intellektuellen steckt auch hinter dem Sexkaufverbot. In Schweden herrschen die Gewerkschaftsfunktionäre Typ Ferdi Rossmeisel. Leute, die eigentlich das Herz am richtigen Fleck haben, aber einfache und pragmatische Lösungen bevorzugen. Die deutsche Philosophie wird zwar bewundert, aber entweder nicht verstanden oder einfach ignoriert, da zu kompliziert.
Ich fahre jetzt nicht mehr nach Schweden, nicht wegen des Sexkaufverbots, sondern wegen des Terrors der Political Correctness. Einges von Schweden vermisse ich schon sehr. Und wir Teutonen könnten viel von ihnen lernen, müssten aber nicht Alles übernehmen.
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Alt  10.08.2014, 09:28   # 50
justus
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justus ist offline
Dagegen

Bild - anklicken und vergrößern
dagegen-4617387582650255352.jpg  
Ja haben denn die Schweden nix anderes? Sollen sie doch weiterhin Schraubmöbel oder so wie früher gute Musik ala Abba und Co. exportieren! Ein paar weitere Mädels wie Alma wären aber doch auch nicht soooo übel ....

Aber den anderen scheinheiligen und nicht durchsetzbaren Käse braucht doch keiner!

Kriminalität bekämpfen und ansonsten Leben und leben lassen!

Darum:

Dagegen!!!
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Alt  09.08.2014, 22:26   # 49
wacki
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wacki ist offline
jag älskar dig...

...usw....
Dem fundierten Text von Yoss ist eigentlich nyx hinzuzufügen....habe im Sommar die Mücken und im Winter die Kälte wg. "Liebe" sex Jahre ertragen!
Und vor dem Häuschen Sonntags das Schwedenfähnchen feierlich gehisst. Das stand im Miniformat auch immer auf dem Esstisch.

Mein spiessiger "Swiegervater" hat den Deutschen nur ertragen, weil der ihm immer Snaps hergeschmuggelt hat. Das waren Flaschen, die nicht im Systembolaget (Staatl. Alkoholverkaufsstellen) zur Person registriert waren. (Es war damals zudem verbreitete schwedische Mode Spiritus durch Kohlefilter zu jagen, um ihn sauffähig zu machen)

Bevormundung und Regulierungswut waren dort damals schon ähnlich gut entwickelt wie hier heute bei uns. Nur die Sexualmoral war wohl rückständig!?

Das liegt gute 40 Jahre zurück...und der Pendel der Landesmoral schwingt weiter....hin...und...her...usw..

Dort und hier ebenfalls! Bin schon auf die kommenden 40 Jahre neugierig.....
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Und: Bitte keinen Fick-Gutschein!...Ich war immer schon ein arrogantes Arschloch..!!!
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Alt  09.08.2014, 19:28   # 48
staggs
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staggs ist offline
Schweden ist aber auch eine durch und durch protestantisch-sozialdemokratisierte Gesellschaft. Das führt auch zu seltsamen Paradoxien. So waren sie damals bei der Aufklärungsbewegung weit vorne und produzierten in den 70ern freizügige Filme. So sind sie heute auch beim Feminismus weit vorne und haben ein männerfeindliches Prostitutionsgesetz erfunden. Waren sie damals auf der richtigen Seite der Geschichte, sind sie es heute nicht! Hugh!
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Alt  09.08.2014, 18:31   # 47
yossarian
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yossarian ist offline
Zu den Schwedinnen

Schweden ist das Land, das ich außer Bayern am besten kenne. Habe dort sicher drei Jahre oder mehr verbracht, weswegen ich auch fließend Schwedisch spreche. Ich beobachte seit Jahrzehnten, was für ein Scheiß über Schweden geschrieben wird. Und auch die WELT (Springer-Verlag) reiht sich da ein.
Das fängt an mit dem Alkoholkonsum. Der ist in Schweden viel niedriger als bei uns. Die Statistiken sind nicht eindeutig, aber im Schnitt trinken die Schweden ca. ein Drittel dessen, was wir trinken. Einmal sind alkoholische Getränke ca. doppelt so teuer wie bei uns, dann ist er nur in bestimmten Alkoholläden zu haben. Die gibt es nicht überall. Besonders auf dem Land muss man oft 100 km weit fahren. Viele Restaurants schenken nur Dünnbier aus.
Wenn nun ein Schwede nach Deutschland oder Italien kommt, fühlt er sich wie im Paradies und lässt sich zur Akklimatisierung gleich mal billig vollaufen. Da entsteht für einen unterbelichteten Springer-Journalisten leicht ein falscher Eindruck.
Dass Schwedinnen leicht zu haben sind, ist auch ein Gerücht. Dass besoffene Schwedinnen am Mittelmeer gelegentlich die Sau rauslassen, kommt sicher vor.
In Schweden selbst kann man als Ausländer leicht auf den Keuschheitstrip landen. Ich wurde mal abends in Stockholm von einem Deutschen angesprochen, der mich für einen Schweden hielt und mich verzweifelt fragte: Can you help me to find a girl? Ich konnte nicht. Denn Prostitution blühte in Schweden meist im Verborgenen. Heute noch mehr. Bordelle gab es nie. Alma reist zum Anschaffen nach Deutschland.
Wenn man aber Schwedinnen zu nehmen weiß, kann man schon bei ihnen landen. In Discos kann man sie gut aufreißen.
Die Mär von der Schwedischen Sünde entstand, als Schweden als erstes Land in der Schule Aufklärungsunterricht einführte. Dann gab es in den 70er Jahren in Stockholm Pornoclubs, iin denen auf der Bühne gevögelt wurde, wie auf der Reeperbahn. Da konnte man schon einmal so eine Darstellerin abschleppen.
Unter den paar dutzend Schwedinnen, die ich näher kennenlernte, waren viele nette, partnerschaftlich eingestellte und zickfreie Frauen. Aber Pornosex bekommt man von kaum einer. Eher nahrhaften Pichelsteiner. Und ich halte die Schwedinnen für die schönsten Frauen der Welt. Am leichtesten bekommt man in Schweden eine Finnin.
Naja, typischer Springer-Artikel. Aber wenigstens hat er nicht das Gerücht von der angeblich hohen Selbstmordquote der Schweden wiederholt.
Die Schweden und -innen sind sich übrigens dessen bewusst, was von der ausländischen Presse so über sie geschrieben wird.
Lernt Schwedisch, und die Schwedinnen öffnen euch ihr Herz. Schwedisch ist gar nicht schwer. Ikea, tetrapak, Volvo, Bullerbü, köttbullar (sprich schöttbullar), smörrebröd (Mist, das war dänisch), Gripsholms Slott, Drottning Silvia, Greta Garbo, Zarah Leander, August Strindberg, Anita Ekberg, Kronprinsessan Victoria, Edvard Grieg (schon wieder Mist, der war Norweger), Uppsála (neinnein, nicht Úppsala wie im Schlager und in den Fernsehnachrichten), knäckebröd, snaps, öl. Alma, jag älskar dig. "knulla" heißt "bumsen".
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Wer glaubt im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein, scheitert am Gelächter der Götter. (frei nach Albert Einstein)

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Alt  09.08.2014, 18:12   # 46
Goldbär
 
Mitglied seit 5. October 2004

Beiträge: 519


Goldbär ist offline
"Her mit den kleinen Schwedinnen"...

...war, glaube ich, mal ein Softporno-Titel in den 70-ern oder 80-ern, der auf dieses Gerücht eingestiegen ist.

Wenn die "Welt" den kulturhistorischen Rückblick auf die schwedische Cineastik tatsächlich unterschwellig mit dem Prostitutionsverbot verbinden wollte, könnte sich ein Umzug von Hamburg nach Stockholm anbieten, jedenfalls für die Redakteure, die pro Prostituiertenbesuch im Schnitt weniger als 20 oder 30 Bier trinken; dann würde die Mischkalkulation zwischen den beiden Vergnügungen ja aufgehen.

Location der Ausstellung übrigens: Das Schnapsmuseum in Stockholm - ein Schelm, der Böses dabei denkt!

Aber zurück zum ernsthaften Thema: Welche Lobby treibt den aberwitzigen Gedanken, dass man das "älteste Gewerbe der Welt" 2014 einfach so verbieten könnte, ja sogar im Sinne der Menschenwürde verbieten müsste und alle Probleme wären damit lösen würde? Der Vergleich mit der Prohibition wurde ja schon erwähnt..., und hier greift man sogar in grundrechtlich geschützte Bereiche wie Berufsfreiheit oder Diskriminierungsverbot ein? Und warum hat diese Lobby europaweit den Einfluss, immerhin eine große Mehrheit im EU-Parlament für eine (erst einmal) unverbindliche Richtlinie zustande zu bringen, Freier beim Pay6 zu bestrafen?

Wie wäre es denn, die Prostitution einfach wertfrei als einen Job zu akzeptieren, den frau ausüben kann oder nicht, den man(n) in Anspruch nehmen kann oder nicht, und sich, anstatt "das Kind mit dem Bade auszuschütten", sich darauf zu konzentrieren, den kriminellen Auswucherungen wie Zwangsprostitution und Menschenhandel mit konsequenter Verfolgung zu begegnen?

Warum kommt niemand auf die Idee, Autos zu verbieten, deren Gebrauch 2013 allein in Deutschland 3.339 Todesopfer gefordert hat? Warum nicht auch Alkohol, etc.? Ist der Vergleich so falsch?

Oder ist es nicht opportun genug, der osteuropäischen Zwangsprostituierten und vielleicht sogar noch der in ihrer Heimat bedrohten Familie ein Bleiberecht in Deutschland zu gewähren, wenn sie gegen Menschenhändler und Zuhälter aussagt? Oder liegt dies daran, dass (vgl. Ambrosia's jüngste Beiträge unter "Gast aus Sicht der Mädchen" am wie auch immer begründeten Hass der Gesellschaft gegenüber Huren?

Verstehe das, wer will!



Goldbär

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Danke von
Alt  09.08.2014, 15:54   # 45
LeonsFriend
 
Mitglied seit 5. July 2008

Beiträge: 956


LeonsFriend ist offline
Warum Schwedinnen leicht zu haben sind

Tag,

heute findet sich bei Welt Online ein Artikel der erklärt warum Schweden gar keine Prostituierten benötigt: Schwedinnen sind nämlich leicht zu haben - auch wenn es schon ein paar Tage her zu sein scheint, als dieser Ruf begründet wurde. Zum Artikel geht's hier.

Keep on fuckin'
Leon's Friend
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Das Leben ist lange genug um die wahre Liebe zu finden. Man muss sie sich nur verdienen .. und ein wenig Glück und Geduld haben

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