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Alt  31.01.2017, 22:09   # 1
Stephan12
 
Mitglied seit 26. December 2016

Beiträge: 187


Stephan12 ist offline
Martin Schulz - Kanzler für Deutschland!!

Nun hat die SPD wieder einen neuen Mann an der Spitze und einige Medien schreiben, die SPD wäre im Aufwind?

Wie ist euer Eindruck?

Wer als erstes das Martin Schulz Video mit Berlusconi postet wird User des Monats
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Alt  09.02.2017, 20:17   # 26
el_coyote
 
Benutzerbild von el_coyote
 
Mitglied seit 20. April 2009

Beiträge: 810


el_coyote ist offline
es lebe das lustprinzip*

nein, keine parallelen zu @hodaddy und epikureer:

in der schule viel blau gemacht, während dem studium mehr biergärten als seminare besucht, im beruf die auswärtigen termine mit schäferstündchen kombiniert, als privatier noch mehr als früher in der welt herumreisen: bassd scho, sagt da der frangge in mir

das alles trotz adenauer, erhard, kiesinger, brandt, schmidt, kohl, schröder und merkel: also her mit dem schulz


*schließlich sind wir ja im lusthaus...
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Alt  09.02.2017, 09:09   # 25
Epikureer69
Hedonist
 
Mitglied seit 15. April 2014

Beiträge: 1.494


Epikureer69 ist offline
Erstmal

Danke an alle, die sich so rege an der "Sozialdebatte" beteiligen.

@Hodaddy

Danke für Dein ehrliches Statement zu Deiner persönlichen Vita. Allerdings glaube ich, dass Du Dein Licht etwas zu sehr unter den Scheffel stellst. Hättest Du es nämlich aufgegeben Visionen zu haben, dann wärest Du bis zur Rente Taxifahrer geblieben, anstatt die an der Uni ursprünglich erworbenen "Nischenqualitäten" doch noch für Dich positiv umsetzen zu können. Dem "Glück" kann man auch ein bißchen nachhelfen, mindestens dadurch, dass man was versucht. Deshalb bist Du nicht "fast hundertprozentig" mit meinem, von Dir zitierten Statement deckungsgleich. Damit meinte ich etwas andere Leute.

@stb99

weiten Teilen Deines Beitrages schließe ich mich vollständig an. Allerdings glaube ich schon, dass ich mir in meinem ursprünglichen Beitrag zum Thema, ausreichend Mühe gegeben habe, zwischen Menschen die durch Schicksal, Pech, Krankheit oder was auch immer, ohne eigenes Verschulden in eine suboptimale wirtschaftliche Situation geraten und solchen bei denen einfach der Mangel an Anstrengungsbereitschaft und Selbstdisziplin, die Ursache für ihre mißliche diesbezügliche Situation darstellt.

Ich weiß selbst aus der eigenen Biographie, was es heißt durch selbst nicht beeinflussbare "Großwetterlagen" in berufliche und damit wirtschaftliche Schwierigkeiten zu geraten. Ich bin vor ca. 25 Jahren nach in Mindeststudienzeit absolviertem Studium (damals angesagtes NC-Studium, mit laut Studienberatung glänzenden Berufsaussichten) und deutlich überdurchschnittlichen Abschlussnoten, in das diesbezügliche Berufsleben gestartet, in welchem sich die Stellensituation für Berufsanfänger dann aber schlagartig ins Desaströse gewandelt hatte, so dass ich nach zwei Jahren, ausgestattet mit Kurzzeitverträgen, mit wiederum sehr guten Arbeitszeugnissen, auf einmal 15 Monate arbeitslos war. Danach musste ich meinen persönlichen "Karriereplan" beerdigen und in gleicher Branche eine Freiberuflichkeit anstreben, was ursprünglich nicht vorgesehen war. Dafür war es notwendig in zwei Job's über drei Jahre durchschnittlich 60 -80 Stunden pro Woche zu arbeiten, mit ca. 14 Tagen Urlaub im Jahr (ausschließlich Urlaub auf "Balkonien").

Nach zwei Jahren Freiberuflichkeit, mit ähnlichen Arbeitszeiten, kam es durch wirtschaftlich unverantwortliches Verhalten des Hauptgesellschafters zur Firmenpleite, die ich wiederum mit viel "Lehrgeld" und Lebenskraft bezahlen musste. Danach ging es mit neuem Geschäftspartner , unter härtesten Arbeitsbedingungen langsam aber kontinuierlich bergauf, so dass ich mittlerweile seit ca. 10 Jahren zu den wirtschaftlich priveliegierten Besserverdienern zähle und es meiner Familie und mir entsprechend gut geht.

Ohne diese "Wechselfälle" des Lebens könnte ich zweifellos mittlerweile wirtschaftlich noch viel besser dastehen, ich hätte aber auch mit einer "Loser"-Einstellung komplett scheitern und am angeblichen "Pech" zerbrechen können.

Ich kenne leider mittlerweile etliche Personen, im Alter zwischen 25 und 40 Jahren, die bereits über "Burn-out" klagen, wenn sie im gleichen Job, ohne besondere Zwischenfälle, mal 5 Jahre lang regelmäßig knapp 40 Stunden die Woche arbeiten müssen. Was macht man mit dieser Einstellung, wenn man mal ein echtes berufliches/wirtschaftliches Problem hat ?

Sorgen macht mir dabei vor allem, dass diese Altergruppe in ca.10 bis 15 Jahren für die Stabiltät meiner Rente gerade stehen soll.......................

Wahrscheinlich werde ich deshalb wohl bis knapp 70 arbeiten müssen..............
__________________
"Sex, Fußball und Saufen", wobei im höheren Lebensalter die "Kardinaltugenden" zwei und drei, im Leben eines Mannes immer mehr an Bedeutung gewinnen.

"Man sieht den Splitter im Auge des Anderen, aber nicht den Balken im Eigenen."

Dieses Zitat widme ich meinen besonderen "virtuellen Freunden" hier.
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Alt  08.02.2017, 18:17   # 24
stb99
Ruheständler
 
Mitglied seit 15. May 2002

Beiträge: 2.612


stb99 ist offline
@Epikureer69

Zitat:
Ich kenne aber auch selbstständige Gutverdiener, die Rotz und Wasser heulen, wenn's Geld nicht alle vier Jahre für's neue Luxusauto reicht. Da könnte man meinen, die verhungern gleich.

Die Job und Lebenszufriedenheit, hängt nach meinen Erfahrungen weniger vom Einkommen in absoluten Zahlen, sondern mehr von der Grundeinstellung des Einzelnen zu materiellen Bedürfnissen ab.
Es gibt Leute, die mit Geld umgehen können, und es gibt Leute, die das nicht können. Das führt dazu, dass man auf der einen Seite Geringverdiener hat, die trotzdem ohne zu jammern über die Runden kommen, und es auf der anderen Seite Großverdiener gibt, die kreditunwürdig und faktisch bankrott sind.

Natürlich kann ein Altenpfleger, der öfters mal ein Lächeln und ein Danke von seinen Patienten hört, mit dem Job menschlich glücklicher sein, als der Projektmanager, der zwar unter Umständen das fünffache und mehr verdient, auf den aber das ganze Jahr von früh bis abends nur eingedroschen wird.

Das alles ändert nichts daran, dass - zumindest eine zeitlang - mit steigendem Einkommen auch die Zufriedenheit der Leute steigt. Immer nur Sonderangebote vom Aldi und Urlaub auf Balkonien, weil es trotz Vollzeitjob zu mehr nicht reicht oder abends noch einen Zweitjob für einen minimalsten Luxus, zermürbt auf Dauer auch den härtesten.

Zitat:
Nur das Absolvieren eines Hochschulstudiums heißt für mich auch nicht zwangsläufig, dass damit der Nachweis einer entsprechenden Anstrengungsbereitschaft automatisch erbracht wurde. Wenn einer einfach an der Uni das Fach belegt, dass ihm am meisten Spaß macht, ohne sich um die diesbezüglichen späteren Berufsaussichten zu informieren oder zu interessieren, dann auch noch ein bequemes "Bummelstudium" hinlegt, braucht er sich nicht wundern, wenn er im Berufsleben erstmal "abgehängt" wird.
Man weiß nie, wohin einen das Leben führt und was man später noch alles braucht und was nicht. So gesehen hätte ich in meinem Berufsleben auch zig Male nachträglich mein Studium ändern müssen. Oft braucht man gerade das nicht, was einem gerade als extrem wichtig erschienen ist und dafür braucht man Dinge, an die man überhaupt nicht gedacht hat.

Zwar sollte man die späteren Berufsaussichten nie komplett aus dem Auge verlieren und gerade auch in München gibt es viele verkrachte Existenzen, aber erfahrungsgemäß bringen es die Menschen am weitesten, die das machen, was sie interessiert und worauf sie Lust haben.

Man merkt den Leuten an, ob ihnen etwas Spaß macht und sie darin aufgehen, oder nicht. Genauso verhalten sie sich auch - unbewußt.

Und ganz ehrlich: selbst in stark nachgefragten Zweigen muss man ständig am Ball bleiben, auch dann, wenn das Studium zu 100% die Anforderungen direkt danach getroffen hat. Ansonsten sind die Qualifikationen schnell nur noch ein Stück Papier, aber nichts, was noch jemand braucht.

Ich habe um das Jahr 2000 herum mehr als genug erlebt, die mit ihrem Informatikstudium früher oder später krachend gescheitert sind. Wenn einen das Thema eigentlich nicht interessiert und man auch kein Händchen dafür hat, dann nützt es wenig, dass man die Leute damals auch schon vor dem Diplom massenweise von den Unis "weggekauft" hat und das mit Gehältern, die andere nicht am Ende ihres Berufslebens hatten.

Zitat:
Herr Schulz mit seiner "Sozialgerechtigkeitskampagne"
Es gibt in Deutschland dabei zwei Haken:

* Man unterscheidet nie zwischen denen, die im Leben Pech oder vielleicht auch nur nie eine Chance hatten, und denen, die ihre gepflegte Null-Bock-Mentalität leben und fragen, warum man arbeiten soll, wenn man auch so Geld bekommt. Wenn jemand mit 50 arbeitslos wird, dann hat er es verdammt schwer, etwas neues zu finden. Man stellt ihn aber nach kurzer Zeit auf dieselbe Stufe mit denen, die noch nie zu etwas Lust hatten. Leider sind die höheren Ebenen der Parteien voll mit Leuten, die in ihrem Leben noch nie gearbeitet haben.

* Der zweite Punkt ist, dass man bei der SPD, aber auch bei Grünen und Linken, unter dem Deckmantel der sozialer Gerechtigkeit denen noch tiefer in die Taschen greift, denen man auch heute schon sehr tief reingreift. Wenn die SPD von sozialer Gerechtigkeit redet, dann ist klar, dass einmal mehr der Mittelstand das ganze bezahlen wird. Die ganz großen, die sich heute schon aus allem heraushalten, werden das auch weiterhin tun.

Interessanterweise war es auch gerade die SPD zusammen mit den Grünen, unter deren Regierung Gesetze wie die ganzen Hartz-Reformen beschlossen wurden oder es auch anfing, dass statt großer Gewerkschaften am besten jeder seine eigene mit nur sich selbst haben sollte. Alles Dinge, die wesentlich zu den aktuellen Zuständen wie ausufernde Zeitarbeit und prekäre Beschäftigungsverhältnisse beitragen.

Martin Schulz ist auch sicher der richtige, glaubwürdige Mann. Ist er doch einer, der die vergangenen Jahre auch 365 Tage im Jahr in Brüssel war. Zumindest nach seinen Angaben zum Kassieren des Tagegeldes.

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Alt  08.02.2017, 14:15   # 23
Hodaddy
Sperminator
 
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Beiträge: 1.696


Hodaddy ist offline
@Epikureer69:

Zitat:
Wenn einer einfach an der Uni das Fach belegt, dass ihm am meisten Spaß macht, ohne sich um die diesbezüglichen späteren Berufsaussichten zu informieren oder zu interessieren, dann auch noch ein bequemes "Bummelstudium" hinlegt, braucht er sich nicht wundern, wenn er im Berufsleben erstmal "abgehängt" wird.
Ich muss schmunzelnd gestehen, dass dieses Bild hundertprozentig auf mich passt. Ich habe Amerikanistik studiert und mir nie so richtig Gedanken über eine spätere berufliche Anwendung meines Studiums gemacht. Als "Strafe" musste ich ein Jahrzehnt lang Taxi fahren. Durch einen fast schon abenteuerlich anmutenden Glücksfall konnte ich mir vor fünf Jahren mit einer freiberuflichen Tätigkeit Zugang in den Kreis der Besserverdienenden verschaffen. Jetzt gehört meine prekäre Existenz der Vergangenheit an. Aber wie gesagt - ich hatte einfach das Riesenglück, auf Leute zu treffen, die mit meinen Nischenqualifikationen etwas anfangen konnten und bereit waren, mir dafür gutes Geld zu zahlen. Sonst säße ich jetzt immer noch im Taxi und würde über die Ungerechtigkeit dieser schnöden Welt jammern.
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Alt  08.02.2017, 13:23   # 22
Epikureer69
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Epikureer69 ist offline
@el_coyote

In allen Berufen, Einkommensklassen und Schichten gibt es hierzulande zufriedene und unzufriedene, scheinbar hast Du mit anderen Alten - und Krankenpflegern gesprochen als ich. Ich kenne nicht wenige, die ob der relativ hohen Arbeitsplatzsicherheit doch mit ihrem Job in der Pflege ziemlich zufrieden sind.

Ich kenne aber auch selbstständige Gutverdiener, die Rotz und Wasser heulen, wenn's Geld nicht alle vier Jahre für's neue Luxusauto reicht. Da könnte man meinen, die verhungern gleich.

Die Job und Lebenszufriedenheit, hängt nach meinen Erfahrungen weniger vom Einkommen in absoluten Zahlen, sondern mehr von der Grundeinstellung des Einzelnen zu materiellen Bedürfnissen ab.

Übrigens glaube ich, dass Herr Schulz mit seiner "Sozialgerechtigkeitskampagne" wenig Wähler von der AfD abziehen wird, da seine Aussagen zur Migrationspolitik ("Was uns die Flüchtlinge bringen ist wertvoller als Gold."), bei dieser Klientel mit Sicherheit nicht gut ankommt.

Sollte es anders sein, wäre es mir genau wie Dir sehr recht.............
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Danke von
Alt  08.02.2017, 12:37   # 21
el_coyote
 
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Beiträge: 810


el_coyote ist offline
Thumbs up

da höre ich doch unzweideutig "jeder ist seines glückes schmied" raus, @epikureer. warum auch nicht.

aber ich widerspreche bei der gefühlten zufriedenheit:

die kranken- und altenpfleger die ich kenne, sind in der großen mehrzahl unzufrieden. denen passt weder die bezahlung, noch die gesellschaftliche akzeptanz ihres broterwerbs. nicht umsonst sucht die branche leute aus dem ausland, auch aus nicht eu ländern. die bundesanstalt für arbeit redet euphemistisch von privilegiertem zugang zum deutschen arbeitsmarkt.

auch unzufrieden: kindergärtnerinnen, erzieher, sozialarbeiter generell.

direkt- beschäftigte im auto- oder maschinenbau hingegen sind es schon. mit beiden aspekten.

bei letzterem erwerbszweig sorgt aber eine zweiklassen bezahlung für seiteneinsteiger, die via subunternehmern und leiharbeitsfirmen dort arbeiten, für große, sogar sehr große unzufriedenheit.

wenn diese gruppen schulz so mobilisiert, dasse spd und nicht afd wählen, was macht er da falsch ? was ist daran sozialromantisch ?

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Alt  08.02.2017, 10:27   # 20
Epikureer69
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Beiträge: 1.494


Epikureer69 ist offline
@Hodaddy

Ich wollte nichts übertrieben "rosa"-Malen. Ich kenne persönlich etliche Kranken - und Altenpfleger (da ich im Zivildienst im Pflegedienst tätig war).

Ich gebe Dir recht, dass in diesen Berufen die Bezahlung nicht exakt die erbrachte persönliche Leistung wiederspiegelt. Nur gerade in dieser Berufsgruppe höre ich sehr wenig diesbezügliches "Gejammere" und die meisten kommen, natürlich oft mit Nebenjob und als Doppelverdiener, dennoch recht gut zurecht.

Das liegt vielleicht auch daran, dass man in Pflegeberufen häufig mit Leid, Elend und Tod von Patienten konfrontiert ist, was den Blick auf's Wesentliche schärft und die Jammerei über nicht leistbare Luxusgüter eindämmt, da man weiß was man eigentlich an einem gesunden Leben hat.

Auch ein Wirtschaftsanwalt verdient in der Regel mehr als ein Arzt, auch wenn beide ein etwa gleich langes Hochschulstudium hinter sich haben. Dennoch haben die meisten in beiden Berufsgruppen wohl ein durchaus solides Einkommen.

Nur das Absolvieren eines Hochschulstudiums heißt für mich auch nicht zwangsläufig, dass damit der Nachweis einer entsprechenden Anstrengungsbereitschaft automatisch erbracht wurde. Wenn einer einfach an der Uni das Fach belegt, dass ihm am meisten Spaß macht, ohne sich um die diesbezüglichen späteren Berufsaussichten zu informieren oder zu interessieren, dann auch noch ein bequemes "Bummelstudium" hinlegt, braucht er sich nicht wundern, wenn er im Berufsleben erstmal "abgehängt" wird.

Dann kommt eben die Jammertirade "ich bin Vollakademiker"und trotzdem arbeitslos, wie ungerecht....."

Ich habe auch nicht gemeint, dass es keine persönlichen Härtefälle gibt und keinerlei Ungerechtikeiten bei der Bezahlung zwischen einzelnen Berufsgruppen. Nur glaube ich nicht, dass dieses ein grundsätzliches systemimmanentes Problem in Deutschland ist, welches durch Sozialromantikerphantasien zu beheben wäre.
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Dieses Zitat widme ich meinen besonderen "virtuellen Freunden" hier.
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Alt  08.02.2017, 10:01   # 19
Hodaddy
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Beiträge: 1.696


Hodaddy ist offline
Zitat:
wer schon bei seiner Berufsausbildung (egal welche) bereit war Mühe und Anstrengung zu investieren und dieses dann auch am jeweiligen Arbeitsplatz bestätigt hat, hat in den allermeisten Fällen kein Problem ein überdurchschnittliches Einkommen zu erzielen und sich und seine Familie gut zu versorgen.
Na ja, ganz so rosig sieht die Situation auch wieder nicht aus. Die Zahl derer, die sich in Deutschland mit prekären Einkommen begnügen müssen, ist nicht gerade gering und schließt auch Menschen ein, die eine abgeschlossene und solide Berufsausbildung haben - in nicht wenigen Fällen sogar ein Hochschulstudium. Erst gestern las ich zum Beispiel diesen Artikel, in dem es um die prekäre Situation von Sprachlehrern ging. Und das, obwohl Deutschlehrer momentan extrem gefragt sind - Stichwort: Integration von Migranten.

http://www.spiegel.de/lebenundlernen...a-1133373.html

Oder man nehme Berufe wie Krankenpfleger - ebenfalls eine Tätigkeit, bei der man "Mühe und Anstrengung" in Aus- und Weiterbildung investieren muss. Verdienen die ein überdurchschnittliches Einkommen? Eher nicht.
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Alt  08.02.2017, 09:20   # 18
Epikureer69
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Beiträge: 1.494


Epikureer69 ist offline
Erstaunlich

finde ich immer wieder, wie die "Politstimmungsbarometer" (sprich Umfrageergebnisse) hier im Land so ausschlagen und warum.

Seit Herr Schulz zum Kandidaten gekürt wurde sind seine Umfragewerte im Steigflug.

Was hat er dafür getan ? Er hat ähnlich wie die AfD den "Wutbürgerstammtischen" auf's Maul geschaut.
Nur hat er im Gegensatz zu denen halt ein anderes Thema hervorgeholt, nämlich die "soziale Gerechtigkeit" und selbiges in guter alter "Genossensozialromantiktradition" mal wieder aufgewärmt.

Was "soziale Gerchtigkeit" angeht, stehen wir, meiner Meinung nach, in Deutschland weit besser da, als viele andere Industrienationen, allen voran die USA.

Ich habe einen relativ großen Freundes - und Bekanntenkreis und auch berufsbezogen viele weitere Sozialkontakte, aus den unterschiedlichsten Schichten und Berufen. Dabei ist mir vor allem eines aufgefallen: wer schon bei seiner Berufsausbildung (egal welche) bereit war Mühe und Anstrengung zu investieren und dieses dann auch am jeweiligen Arbeitsplatz bestätigt hat, hat in den allermeisten Fällen kein Problem ein überdurchschnittliches Einkommen zu erzielen und sich und seine Familie gut zu versorgen.

Ich kenne aber auch jede Menge "Loser", die von regelmäßiger Anstrengung (egal ob Schule, Ausbildung oder Arbeitsplatz) noch nie viel gehalten haben und das sind genau diejenigen, die sich von der Politik "sozial abgehängt" fühlen und sich chronisch unterbezahlt fühlen, egal ob sie Hartz IV beziehen oder 100.000€ im Jahr (für was auch immer) verdienen. genau die lockt Herr Schulz, mit seinen Parolen "hinterm Ofen vor".

Klar gibt es noch andere Unterschiede, wenn einer zusätzlich zu einem guten Jahreseinkommen, noch gut geerbt hat, tut er sich noch ein bisser'l leichter, aber für das Erbe haben seine Eltern und Großeltern ja auch mal was gearbeitet und Steuern gezahlt (inclusive Erbschaftssteuern).

Natürlich gibt es auch gnadenlos überbezahlte "Topmanager" und "Bänker". Nur würde man auch mit einer kompletten Streichung von deren Bezügen kein noch so kleines sozialstaatliches "Loch" stopfen, wenn man deren Einkommen in Relation zum Gesamtstaatshaushalt setzt.

Die einzige wirkliche sozialstaatliche Ungerchtigkeit in unserem Land ist das sinkende Rentenniveau. Die Generation meiner Eltern (geboren in den 30iger und 40iger Jahren) hat noch eine ganz andere Rendite für jede Einzahlung in den Rententopf erhalten, als es meine Generation (geboren in den 60iger und 70iger Jahren) erwarten kann, ganz zu schweigen von den noch Jüngeren.

Die Höhe der Rentenzahlungen stellt schließlich die gesamtgesellschaftliche Würdigung der Lebensleistung eines jeden Einzelnen dar und diese ist momentan im inflationären Sinkflug begriffen.

Dieses Problem ist der Politik auch bekannt, aber keiner tut wirklich was dagegen, der Mainstream ist bedauerndes Achselzucken ("mei is' halt so, bei der demographischen Entwicklung, kann man halt nix' machen" usw.). Dieses Thema wiederum greift Herr Schulz nicht auf. Warum wohl ?

Wenn über Rentenungerechtigkeit ernsthaft diskutiert wird, dann nur in Fällen, in denen die Rente aus biographischen Gründen durch mangelnde Beitragszahlerjahre bedingt, unter dem Grundsicherungsniveau liegt. Dabei handelt es sich aber wiederum um Randgruppen.

Die "Sozialromantiker" träumen von einer Höherbesteuerung der "höheren Einkommen" und definieren diese bei Beträgen ab 60.000€ im Jahr (Bundesdurchschnitt ca. 50.000€ im Jahr, Rentner und Grundsicherungsempfänger nicht mitgerechnet). Da kann man eigentlich nur schallend lachen, wenn es nicht so traurig wäre.

Ich will nicht leugnen, dass es auch viele Menschen in Deutschland gibt, die unverschuldet in Not und Armut geraten sind, aber diese Einzelschicksale sind nicht systembedingt und durch einen entsprechenden Eingriff ins Gesamtsystem leider auch nicht zu korrigieren.

Man sollte nicht vergessen, dass der Untergang der klassischen "Ostblocksysteme" auch dadurch bedingt war, dass gerade die Fähigen und Tüchtigen lernen mussten, dass sich Leistung halt nicht lohnt, außer dass man dafür eine sinnlose "Held der Arbeit"-Urkunde erhält, so wie in der Ex-DDR. Deshalb sind selbige entweder in den Westen gegangen oder haben sich mit "Dienst nach Vorschrift" begnügt, was den durch immense Rüstungsausgaben belasteten maroden Volkswirtschaften dieser Länder endgültig den Rest gegeben hat.

Warum hat Herr Schulz also mit seinen aufgewärmten "Sozialromantikerthesen" (früher nannte man sowas auch "sozialistische Gleichmacherei", auch eben an "Wutbürgerstammtischen, nur an Anderen) momentan soviel "Erfolg" ?
__________________
"Sex, Fußball und Saufen", wobei im höheren Lebensalter die "Kardinaltugenden" zwei und drei, im Leben eines Mannes immer mehr an Bedeutung gewinnen.

"Man sieht den Splitter im Auge des Anderen, aber nicht den Balken im Eigenen."

Dieses Zitat widme ich meinen besonderen "virtuellen Freunden" hier.

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Alt  02.02.2017, 11:16   # 17
Buzzy
 
Mitglied seit 7. November 2012

Beiträge: 101


Buzzy ist offline
Wenn Schulz so weitermacht...

...wie hier:

http://www.der-postillon.com/2016/12...fake-news.html

http://www.der-postillon.com/2017/01/8-schulz.html

...dann bleibe ich sporadischer SPD-Stammwähler!
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Alt  02.02.2017, 10:30   # 16
sar30
 
Mitglied seit 9. November 2011

Beiträge: 472


sar30 ist offline
derinderinderinderin beitrag 12
Zitat:
Schulz ist und wird nie mein Kanzler sein.... Zuviel Kriegsunterstützung, zuviel Flüchtlingsgutmensch, zuviel "Dampfplauderer", zuviel EU, zuwenig Handlung, zuwenig sozial,....
du wählst also sahra wagenknecht.
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Alt  02.02.2017, 09:37   # 15
Bomba
bombastisch
 
Mitglied seit 29. January 2002

Beiträge: 4.020


Bomba ist offline
@ EB

Ich bin erstaunt, dass du so differenziert schreibst. Du bist wahrscheinlich noch erstaunter, dass ich dir jetzt in einigen Passagen sogar zustimme. Ich wehre mich gegen generelles Verallgemeinern. Ich habe nie bestritten, dass unter den Neuankömmlingen viele Unberechtigte sind. Krimminelle, Gangster, Banditen, Gesetzesbrecher Vergewaltiger, Sozialschmarotzer usw. (Nur sind das bei weitem nicht ALLE! der Ankömmlinge)
Trotzdem rechtfertigt die Tatsache nicht, dass man diesen Leute mit illegalen und rassistisch motivierten Methoden (Abwurf aus Flugzeugen etc.) begegnet. Die Rechtsordnung, die wir hier in Deutschland haben, reicht völlig aus. Sie muss nur konsequent durchgesetzt werden. Ich bin froh, dass wir in einem Deutschland leben, in dem Menschlichkeit und Humanismus ein wertvolles Gut sind. Nicht ohne Grund wurde das Asylrecht ein Grundgesetz.

Ich habe mir gestern Abend in Arte die Sendung über Hannah Arendt angesehen. Die Aufnahmen aus unserer "ruhmreichen" Zeit waren bedrückend. Die Berichte aus dem Eichmannprozess sollten vor jeder Sendung über die AFD gezeigt werden. An wen erinnert mich nur der Herr Höcke?

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Alt  02.02.2017, 01:19   # 14
E.B.
 
Benutzerbild von E.B.
 
Mitglied seit 19. October 2014

Beiträge: 1.133


E.B. ist offline
Zitat:
Zuviel Kriegsunterstützung,
das Problem haben andere auch. Gibt es eigentlich überhaupt noch eine Partei, die im Programm schon Kriegsteilnahme ausserhalb des Staatsgebietes und kriegsähnliche Zustände durch Rohstoffraubzüge (z.B. Mali für Uranversorgung, naher Osten für Olversorgung) rundweg ablehnt? So wie damals in dem Westdeutschland, in dem ich aufgewachsen bin?


Zitat:
zuviel Flüchtlingsgutmensch,
da bin ich immer mehr gespalten. Das Problem ist, dass jeder der es in der Welt zu nix bringt hierherkommt, das Etikett "Flüchtling" aufgedrückt bekommt und dann ein sakrosankter edler Mensch wird, dem nicht widersprochen werden darf - auch wenn er der letzte misogyne Dorfdepp aus einer Dynastie von konsanguinen (cousinenf*ckenden) Unsichtbarerfreundanheulern ist.

Ich bezeichne mit "Flüchtling" Menschen, die nicht bei Krieg mitmachen wollen.
Und wer nicht töten will, hat eine Leistung erbracht, verzichtet für den Rest seines Lebens auf sehr viel (AWOL, "Verräter", etc.).

Es gibt die, und ich hab zwei drei davon im Zug kennengelernt, die pendeln nämlich wie ich in die Arbeit (auch wenn sie sich unter Wert verkaufen (müssen))! Meiner Ansicht nach wissen diese paar, dass sie genau eine Chance haben. Ich habe bislang keine Bedenken, dass sie sie nutzen werden.

"Flüchtling" laut UNO ist man bis der Konflikt im Herkunftsland sich gelegt hat, aus o.g. Gründen können dann wohl auch später nicht zurück, das Militär ist nachtragend. (Das hat Deutschland übrigens auch mit US-AWOL-GIs gemacht, die hier in D aus dem Flieger nach Vietnam gestiegen sind).

Aber hier sage ich: mit denen kann und muss man es wenigstens versuchen (im Voraus keine Waffen dahinliefern wäre noch viel schlauer, aber davon wage ich bei unserer Exportfixiertheit nicht zu träumen), und wenn sie deutsch lernen und bis Kriegsende hier mitgerudert haben und nicht im Knast gelandet sind - warum soll man die zurückschicken?

Der Rest, die muslimisch-männliche Unterschicht Afrikas, die einfach überbleibt, wenn man jedem Kerl 4 Frauen gibt (nach Adam Riese bleiben bis zu 3/8 = 37,5% einfach über in deren Gesellschaftmodell - soviel zur Frage, wo die alle ihre Frauen gelassen haben…), die hier mit dem Behörden Mikado spielt, kreuz quer durch Europa schwarz fährt, in allen Bundesländern anders heisst und trotzdem kassiert, und sich an keine Konventionen hält... meiner Ansicht nach müssen die raus oder festgesetzt werden (ja, Gefängnis, oder auch Lager. Warum? Die andere Alternative ist Aufgabe des Föderalprinzips und in der Folge ein riesiger Polizei- und Überwachungsstaat. Wenn ich die Wahl habe, dann sitzen oder fliegen die und ich hab keine StaatsSicherheit an der Backe).

Die entwerten den Flüchtlingsbegriff, sie zerlegen mit ihrer Defektion auch jeder noch so kleinen Regel unsere auf eben diesen Regeln basierende Gesellschaft, und wenn es so weitergeht, ist heuer in Q4 wieder 1933. So etwas wie die Machtprobe am Kölner HBF an Silvester 2016/2017 hätte nie stattfinden dürfen.

(Jetzt werde ich sicher gleich wieder bombastisch beschimpft, vorratsdatengespeichert und muss meine Signatur erweitern).

Zitat:
zuviel "Dampfplauderer", […] zuwenig Handlung,
Das liegt einzig und allein daran, dass in Regierung und Politik nur noch diejenigen sind, die ansonsten im Leben an allem gescheitert sind: Berufspolitiker. Können nix, ausser sich gegenseitig Abgreiftipps zuschanzen. (Ich war mal eine Woche im Umfeld des Bundestages in Berlin, wegen einer Kampagne für OpenData, damals war Mr Riesling noch Wirtschaftsminister. Heisse Luft mit Dampf von Frühstück bis Kaffee, danach dürften die ersten nicht mehr autofahren, aber die haben alle sicher noch bis 22 oder 23 Uhr weitergemacht. Die schauen aus der Nähe alle ziemlich fertig aus. Regierungsviertel ist echt lustig: da stehen Tische, die sich buchstäblich von selbst decken und nachfüllen. Mich wundert nicht, dass die meisten Berufspolitiker aus dem Leim gehen, wenn man ständig Schnittchen futtert und mit ProseccoOrange oder einem ganzen Tragl dieser 0.2 Obstsaftflascherl runterspült).

Zitat:
zuviel EU, […]zuwenig sozial,....
Wenn du "zuviel Zentral- oder Bundesregierung, zu wenig sozial" schreibst wird ein Schuh draus.
Das Problem hat der ganze Westen, auf mehreren Ebenen.
Und er hat es ausgehend von angelsächsischen Kulturkreis, die angefangen haben ihre Währungen nicht mehr an Gold- oder Rohstoffpreise zu binden, ihre Bankregeln zu lockern und dem Markt allseeligmachenden Kräfte zuzusprechen.
Und er hat es seit den 1980er Jahren (Thatcher, Reagan, Muldoon).
Und nach 1991, als es die Sovietunion nicht mehr gab, hat das westliche obere 1% den 99% subsequenterweise alle Vergünstigungen, die es davor gab, um die Überlegenheit unseres Systems zu unterstreichen und die 99% für den Kampf gegen der SU bei der Stange zu halten, Stück für Stück zusammengestrichen. Denn eines ist sicher: ihre Rente!

Also: Schulz ist nicht soviel schlechter als der Politikerdurchschnitt, aber der Politikerdurchschnitt ist so widerlich lächerlich gering, und die Erfahrungen damit so schlecht, dass ich da mein Kreuzerl nimmer machen mag.
__________________
tagged as: [ARSCHLOCH]

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Alt  01.02.2017, 16:02   # 13
splasher6
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splasher6 ist offline
Zitat:
zuviel "Dampfplauderer", zuviel EU, zuwenig Handlung, zuwenig sozial,....
So sind se doch alle, unsere "Staatsdiener"...
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Alt  01.02.2017, 15:48   # 12
DerInderInDerInderin
mag KF 30-32
 
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DerInderInDerInderin ist offline
Schulz ist und wird nie mein Kanzler sein.... Zuviel Kriegsunterstützung, zuviel Flüchtlingsgutmensch, zuviel "Dampfplauderer", zuviel EU, zuwenig Handlung, zuwenig sozial,....


Derinderinderinerin
__________________
Der kürzeste Porno der Literatur:
Es steckte mit vergnügtem Sinn
DERINDERINDERINDERIN

Zitat:
Ab sofort (2009) werde ich in meinen Berichten grundsätzlich keine Kondome mehr erwähnen! Der Leser kann jedoch davon ausgehen, dass in allen Fällen die geltenden gesetzlichen Vorschriften eingehalten wurden. Dies gilt auch falls aus der Schilderung ein anderer Eindruck entstehen könnte. Es würde den Erzählfluss zu sehr stören jedes Auf – und Abziehen des Kondoms explizit zu erwähnen!
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Danke von
Alt  01.02.2017, 15:32   # 11
sar30
 
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sar30 ist offline
so unterschiedlich sind menschen, bei mir genau das gegenteil.
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Alt  01.02.2017, 14:20   # 10
LudwigHirsch
Outlaw
 
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LudwigHirsch ist offline
Wenn ich diesen Bericht, der den Tatsachen entspricht durchlese, fühle ich mich bestätigt, dieser Typ hat einen V..... Diese Typen fahren Europa an die Wand, stehen eh schon kurz davor.
Einfach unglaublich!
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Alt  01.02.2017, 11:33   # 9
sar30
 
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Beiträge: 472


sar30 ist offline
offline, danke für den link

http://www.rnz.de/nachrichten/heidel...id,198565.html
Zitat:
EU-Parlamentspräsident Martin Schulz sprach am Donnerstag in der Neuen Universität über das Thema "Heimat, Flucht und Identität in Zeiten der Globalisierung". Vorher spazierte er durch die Altstadt und gab dabei diesen jungen Damen Autogramme. Foto: Philipp Rothe




Von Sebastian Riemer

Heidelberg. Martin Schulz ist ein unerschütterlicher Europäer, das weiß jeder. Dass der Präsident des Europäischen Parlaments auch große Reden hält, leidenschaftlich und klar, erlebten rund 400 Zuhörer am Donnerstag in der Aula der Neuen Universität. "Heimat, Flucht und Identität in Zeiten der Globalisierung" hieß das Thema seiner "Heidelberger Hochschulrede" auf Einladung der Hochschule für Jüdische Studien. Schulz’ Kernbotschaft war unmissverständlich: "Europa muss eine auf Humanität gegründete Wertegemeinschaft sein. Nur dann ist sie Heimat für Europäer und für alle Menschen, die zu uns kommen."

Klug deklinierte der SPD-Politiker den Wandel des Heimatbegriffes durch. Während die Identität eines Menschen früher, "als ich Kind war", häufig eng an ein geografisch begrenztes Gebiet geknüpft gewesen sei, fühlten viele junge Menschen heute ganz anders: "Sie haben eine Heimat der vielen Orte." Für Schulz bedeuten Heimat und Identität heute vor allem das Zugehörigkeitsgefühl zu einer Wertegemeinschaft. "Doch dieses Gefühl wächst erst langsam in uns." Mitten hinein in diesen Wandel sei nun die riesige Herausforderung gekommen, über eine Million Menschen aufzunehmen, die ihrerseits ihre Heimat verloren haben.

Manche meinen, Europa abzuschotten, sei die richtige Antwort. "Es ist die Lösung, die die Populisten des 21. Jahrhunderts in den kalten Nachthimmel schreien, nachdem sie die Fahnen ihrer Großväter aus dem Keller geholt haben." Doch es sei natürlich ein Irrglaube, dass Heimat etwas homogenes Ganzes sei, das man gegen Eindringlinge schützen muss. "Multikulturalität gibt es in Europa seit Jahrhunderten, es ist ein Kontinent der Vermischung." Schulz zeichnete ein düsteres Bild, auch im Europäischen Parlament erlebe er jeden Tag, wie manche die Grenzen immer weiter nach rechts zu verschieben suchten: "Die Dämonen, die diesen Kontinent in den Abgrund gezogen haben, sind lebendiger denn je."

Und der 60-Jährige hat auch eine Erklärung für den Aufschwung der Rechtspopulisten: den Vertrauensverlust in Institutionen - auch bedingt durch die Globalisierung. "Das bipolare System des Kalten Krieges wurde durch eine multipolare Unordnung abgelöst", so Schulz. Mit immer mehr Akteuren im internationalen System sei es viel schwieriger, stabile Abkommen auszuhandeln. Und so schwinde bei vielen Menschen der Glaube, dass Regierungen Probleme lösen können. "Zudem erheben nun auch Nichtregierungsorganisationen, multinationale Konzerne oder Terrorgruppen einen Herrschaftsanspruch." Die Krise des neoliberalen Wirtschaftssystems tue ihr Übriges.

In diesen Zeiten sind es laut Schulz gerade die in Europa Zuflucht suchenden Menschen, die uns helfen könnten, unseren Wertekanon wieder wahrzunehmen. "Was die Flüchtlinge zu uns bringen, ist wertvoller als Gold", sagte Schulz. "Es ist der unbeirrbare Glaube an den Traum von Europa. Ein Traum, der uns irgendwann verloren gegangen ist." Um ihn auch bei den Menschen, die schon lange hier leben, zu reaktivieren, müsse aber das Vertrauen in die Europäische Union und ihre Institutionen wieder aufgebaut werden. Dafür schlägt Schulz drei Schritte vor.

Erstens: "Wir müssen zurück zum ,Global denken, lokal handeln’." Er sei durchaus dafür, wieder mehr Kompetenzen auf die lokale, regionale und nationale Ebene zurückzugeben. "Im Umkehrschluss braucht die EU dann aber auch die eindeutige Kompetenz, jene Dinge zu regeln, die mit nationalen Alleingängen eben nicht machbar sind." Stichwort Flüchtlinge.

Zweitens: Dass Spekulanten keine Steuern auf Milliardengewinne bezahlen, ihre Verluste aber sozialisieren - das müsse aufhören. "Dafür brauchen wir eine einheitliche Steuerpolitik." Leider sperrten sich die Regierungschefs dagegen.

Drittens: Mehr Klartext, mehr Volksnähe. "Wir müssen etwa aufhören, immer in Milliarden zu reden und denken." Für die allermeisten Menschen seien 1000 Euro unheimlich viel Geld. Das hätten viele Politiker vergessen.

Martin Schulz ist zuversichtlich, dass sein Dreischritt zurück zu einem Europa der Werte, dem die Menschen vertrauen, der richtige Weg ist. Nun muss er nur noch die anderen Europapolitiker überzeugen.
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Alt  01.02.2017, 11:19   # 8
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offline ist offline
für den coyoten wäre das idealbündnis

rot - rot - grün

also alle straftäter, kinderschänder und asozialen unter sich
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Was stört es die Eiche, wenn sich die Sau an ihr reibt.

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Alt  01.02.2017, 11:05   # 7
el_coyote
 
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el_coyote ist offline
kann mir vorstellen, spd zu wählen, das konnt ich aber schon vor schulz.

und, mit verlaub, den pest oder cholera vergleich wie mit dem zuletzt in den usa angebotenen führungspersonal teil ich nicht. zu der (nicht auf vollständigkeit geprüften) gruppe von vollidioten, kriminellen oder autokraten vom schlage von zb. berlusconi, putin, edogan, trump oder der übriggebliebene polnische zwilling, gehört meiner meinung nach weder merkel noch schulz.
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Alt  01.02.2017, 09:02   # 6
Epikureer69
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Epikureer69 ist offline
@stb99

Und welche Mehrheitsverhältnisse sollen das sein, in denen Union und SPD, nicht oder nur als Juniorpartner vertreten sind ?

Könntest Du das mal konkret ausformulieren ?

Nur damit ich mir schon mal überlegen kann wohin ich dann auswandere...................
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"Sex, Fußball und Saufen", wobei im höheren Lebensalter die "Kardinaltugenden" zwei und drei, im Leben eines Mannes immer mehr an Bedeutung gewinnen.

"Man sieht den Splitter im Auge des Anderen, aber nicht den Balken im Eigenen."

Dieses Zitat widme ich meinen besonderen "virtuellen Freunden" hier.
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Danke von
Alt  31.01.2017, 23:13   # 5
stb99
Ruheständler
 
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Beiträge: 2.612


stb99 ist offline
Zitat:
wir haben, wie die amis, nur die wahl zwischen pest und cholera
Die Medien wollen suggerieren, dass es nur die Wahl zwischen Merkel und Schulz gäbe. Dann sollten sie mal etwas weiterschauen.

Im Gegensatz zu USA wird keine Person aus der Liste der Kandidaten gewählt, sondern eine Partei. Der aus dem Wahlergebnis resultierende Bundestag wählt dann wiederum einen Kanzler. Es gibt keinen Automatismus, dass das immer der Spitzenkandidat von SPD oder Union sein muss.

Wenn auch praktisch sehr unwahrscheinlich, so ist es dennoch möglich, dass ein anderer in das Amt gewählt wird. Spätestens wenn die Mehrheitsverhältnisse in der neuen Regierung so sind, dass Union und SPD dort nicht oder nur als Juniorpartner vertreten sind.
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Alt  31.01.2017, 22:34   # 4
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offline ist offline
das saagt alles über den mann


wir haben, wie die amis, nur die wahl zwischen pest und cholera
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Alt  31.01.2017, 22:26   # 3
E.B.
 
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Beiträge: 1.133


E.B. ist offline
Zitat:
einige Medien schreiben, die SPD wäre im Aufwind?
die schreiben viel, wenn der Tag lang ist... Erdogan ist ein Verbündeter, Putin und Kim das absolute Pöhse, NATO gut, GUS schlecht, der Wirtschaft gehts gut und aufwärts, die Inflation ist zu niedrig, Amerika ist unser Freund und Verbündeter, und Trump eine Katastrophe für... einfach alles: the end is neigh!

Er hat vielleicht kurzfristig den Absturz der SPD aus der senkrechten Trajektorie gebracht und damit den wahrscheinlichen Einschlagkraterdurchmesser am unteren Anschlag reduziert. Aufwind sehe ich allerdings nirgends. Der würde nach oben führen, und das ist eine Richtung die man da in der dritten Generation nicht mehr kennt.

Aber ausser wohlfeile Worte hab ich von ihm noch nichts gesehen, vor allen Dingen müsste er erst mal die Agenda20XX-Truppe in der zweiten Reihe wegkeulen, und in das S von SPD neue Lampen reinschrauben.

Sonst bleibt er eine Wahlkampffaschingsmaske für ein new labour-ähnliches Erzeugnis, das doch nur wieder Juniorpartner in einer GroKo sein will - keine Arbeit, kein Risiko, aber volle Pensions- und Versorgungsansprüche.

(Nein, keine grinsender Teufel-Smileys und auch kein Gezwinker, das ist mir bitter ernst. Wofür steht dieser Haufen eigentlich, ausser den Schwarzen die Stange zu halten?)
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tagged as: [ARSCHLOCH]
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Alt  31.01.2017, 22:16   # 2
Stephan12
 
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Stephan12 ist offline
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