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Alt  28.03.2016, 20:10   # 1
Gemmazimma
A bissl wos geht imma
 
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Gemmazimma ist offline
Die Rolle der Medien in der Flüchtlingssituation

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Einige Threads über die aktuelle Flüchtlingsproblematik gibt es schon, aber ich möchte hier eine Diskussion über die Art der Behandlung und Berichterstattung in den Medien darüber anstoßen, die ja praktisch naturgegeben die Ansichten des größten Teils der Konsumenten widerspiegeln und reflektieren müsste. M.E. liegt aber explizit zu diesem Thema eine totale Diskrepanz zwischen den Meinungen der Beteiligten vor, deren Gründe mich interessieren würden.

Den Anteil der in Deutschland lebenden, die der Meinung sind, dass die ungebremste Einwanderung von Kriegsflüchtlingen und Asylbewerbern nicht so weitergehen kann, schätze ich auf 80-90%, was quer durch alle sozialen Schichten, Bildungsgrade und sogar Staatsangehörigkeiten zu vernehmen ist. Egal ob Freunde, Verwandte, Bekannte, Arbeits- oder Hobbykollegen, ich kenne auch Grünen-Wähler, die das so sehen. Rein rechnerisch müssten 10-20% übrig bleiben, die andere Ansichten dazu haben, aber das scheint schon sehr großzügig bemessen.

Mit dem Einschalten des Fernsehers/Radios oder dem Aufschlagen einer beliebigen Tageszeitung/ Zeitschrift öffnet sich dann aber eine Parallelwelt und man glaubt, über einen fernen Planeten informiert zu werden. Von allen Vertretern, die glauben, in diversen Medien zu Wort kommen zu müssen, wird die Ansicht dieser breiten Mehrheit dazu aber permanent einem angeblich rechtsradikalen Spektrum zugeordnet. Selbst die Blöd-Zeitung, sonst ein erzkonservatives Revolverblatt, überschlägt sich plötzlich mit einer neuerworbenen und scheinheiligen politischen Korrektheit bei dem Thema.

In öffentlichen und privaten TV-Sendern wird von Moderatoren, Kommentatoren, aber auch von A bis C-Promis in irgendwelchen Talk-Shows gebetsmühlenartig verkündet, dass wir uns nicht so anstellen sollen und das eigentliche Problem nicht die massenhafte unkontrollierte Zuwanderung ist, sondern der uneinsichtige rechte Spießbürger. Aber es kann doch nicht möglich sein, dass in unserem Land mindestens 80% der Bevölkerung angeblich rechtsradikale Ansichten vertritt!

Irgendwas läuft jedenfalls mMn gewaltig schief in dieser neu entstandenen Mediendiktatur, die uns wohl zu besseren Menschen erziehen soll.

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Alt  23.10.2017, 23:37   # 199
el_coyote
 
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el_coyote ist offline
Lightbulb einwurf eines...

RAF- zeitzeugen:

99% ? pardon @gemmazimma, das stimmt jenseits aller wertung nun wirklich nicht. ulrike meinhof hatte als ehemalige konkret journalistin schon eine gewisse moralische integrität und die "klammheimliche freude" im mescalero brief teilte mehr als eine verschwindende minderheit.

ich erinnere mich in dem zusammenhang noch sehr gut, als otto schily, ihr ehemaliger verteidiger, am tag nach dem selbstmord von meinhof eine "gedenkpause" im stammheim prozess anregte. wurde natürlich abgelehnt, aber so laut war der aufschrei über dieses ansinnen des späteren innenministers nicht, nicht einmal in der bild zeitung.

die hysterie damals schien mir reichlich irrational, denk ich zb an die massenverhaftung im nürnberger komm mit den hektografierten haftbefehlen. und bei uns auf dem land reichten lange haare, parka, bluejeans und ein alter vw käfer als äußerer anlass um polizeiliche verdachtskontrollen (hände aufs autodach, beine grätschen) mit vorgehaltener maschinenpistole durchzuführen. das fanden nicht alle gut.
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Alt  23.10.2017, 22:55   # 198
stb99
Ruheständler
 
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stb99 ist offline
Zitat:
frag einen arabischsprachigen deiner Wahl, ich hab hier einen Elektriker, der sich fragt, warum das keiner merkt, dass die alle kein levanitinisches Arabisch sprechen.
Merken tun das schon welche. Öffentlich geäußert haben das auch schon vor zwei Jahren welche.

Nachdem man diese aber schlecht als N*zi beschimpfen konnte, war das die Zeit, als die Medien den sonst von ihnen verhassten "Bio-Deutschen" als Freund entdeckt haben. Der "Bio-Deutsche", der ihrer Meinung nach in der Beziehung mal die richtige Meinung hat, weil er den vollen Überblick und die Weisheit löffelweise in sich aufgesogen hat. Bzw. dessen Meinung man ganz einfach ungefragt als die "richtige Meinung", d.h. die Meinung der Bundesregierung, Nutzniesern der Flüchtlingsindustrie und links-grüner Weltverbesserer, definiert wurde. Dagegen handelte es sich Sicht von SZ, FAZ, Welt & Co. bei denen mit Migrationshintergrund um nichts weiter als pure Ausländerfeinde. Konnte man auch erklären warum.
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Alt  23.10.2017, 22:15   # 197
E.B.
 
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E.B. ist offline
Zitat:
Die abfälligen, von ihm für Kriegsflüchtlinge immer wieder gebrauchten Vokabeln "Kulturbereicherer" und "Goldstücke", hinterlassen bei mir ebenfalls ein xenophobes "Gschmäckle".
»Goldstück« hab ich auch schon mal benutzt, ich fühle mich mal angesprochen und antworte

In meinem Fall ist es aufgestaute Wut, die sich die sarkastische Bahn nach draussen bricht, dass auch nach >2 Jahren immer noch von Flüchtlingen, Ärzten oder Ingenieuren die Rede ist, wo "Flüchtlinge", Asylbewerber, Wirtschaftsflüchtlinge, Glücksritter, Bumster, untergetauchte Al Kaida-& IS-Kämpfer im Verfügungsraum und überzählige Muselmänner, die bei einem Vielehensystem halt mal überbleiben und zu Hause leer ausgehen, gemeint sind.

Der Sarkasmus bleibt sofort aus, wenn die Gegenseite aufhört, jedem der sich ihren Sprachgebrauch nicht vollumfänglich zu eigen macht, das Wort im Mund umzudrehen oder zu verbieten.

Das ist sprachliche Notwehr, nichts anderes, man reibt der Gegenseite ihre eigenen Methoden und Sprüche unter die Nase.

Zitat:
von ihm für Kriegsflüchtlinge immer wieder gebrauchten
vom ständigen Wiederholen wird es nicht wahrer.
Ja, bei den "Flüchtlingen" sind Kriegsflüchtlinge dabei. Die sind aber in der Minderheit. Hier laufen jede Menge ägyptische, libysche, marokkanische und tunesische "Syrer" herum - frag einen arabischsprachigen deiner Wahl, ich hab hier einen Elektriker, der sich fragt, warum das keiner merkt, dass die alle kein levanitinisches Arabisch sprechen. Ausserdem Pakistanis und Eriträer - mir ist neu, dass da Krieg herrscht. Die echten Syrer sollen hierbleiben dürfen, solange da Krieg ist, weil auch bei Museln (das sind in meinem Sprachgebrauch die, welche durch ihr Äusseres (Bart, Klamotten, Gestik) ausdrücken, dass wir alle ungläubige Kuffars sind und ihnen ihre kaputte Lehre über alles geht) gilt für mich: nicht töten wollen ist eine Leistung. Das kann und sollte man unterstützen, auch bei denen.

Dabei gilt: Krieg vorbei => ab nach Hause. Hier Scheisse gebaut => ab nach Hause. Hier jemand körperlichen Schaden zugefügt => harter Knast, dann ab nach Hause. Und aber gerne mit handfesten, kosteneffizienten Methoden (auch wenn Bomba dann wieder weint), und vor allem öffentlich auf Youtube, damit die die noch zu Hause sind und noch grübeln, ob sie das auch machen sollen, sehr gründlich nachdenken.

Dass es diese Website erst seit heute gibt, ist ein Skandal:
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeit...ruechte-flucht
https://rumoursaboutgermany.info/

Zitat:
Allerdings pflichte ich Dir gerne bei, dass er wohl der intelligenteste unter den Xenophoben hier zu sein scheint...
Ist »xenophob« jetzt das neue N-Wort? Jetzt, wo nach zwei Jahren inflationärem N-Wortgebrauch die Wirkung gegen Null geht, ein neues Wort zum Stempel aufdrücken gefunden?

Dann hören wir doch ehrlicherweise auf, um den heissen Brei herumzureden: Es geht nicht um Angst vor etwas oder allem Fremden (wir bumsen hier alle recht gerne Mädchen aus aller Herren Länder, manche fahren gerne in diese Länder (nicht nur zum Bumsen) und zumindest ich gehe in jede sich anbietende neue Garküche, Restaturation, Lokal) - hier geht es um den Import einer faschistischen Sekte, den wir hier schlucken und finanzieren sollen.

Du kannst mich gerne islamophob bezeichnen, das ist so wahr wie ich scientolophob bin, oder zeugenjehovaphob (sorry an die Altgriechen unter uns)

Aber nicht xenophob, denn das trifft es nicht: kannst meine alten Beiträge durchsuchen, ich hab schon des öfteren gesagt, dass wir ein ordentliches Einwanderungsgesetz brauchen.
__________________
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Alt  23.10.2017, 22:08   # 196
stb99
Ruheständler
 
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stb99 ist offline
Sehr geehrter Herr Epikuereer69,

wie schonmal geschrieben kann man natürlich alles falsch verstehen und bewußt so auslegen.

Wenn du mal langsam und entspannt liest, würdest du feststellen, dass es darum ging, den Iraner als "das Opfer" zu bezeichnen. Natürlich sollte man untersuchen, woher die Eskalation und der enorme Gewaltausbruch kamen und ob ein paar gezielte Faustschläge nicht auch schon ihr Ziel für die Selbstverteidigung erfüllt hätten. Das Opfer ist der Iraner in der Geschichte aber in keinem Fall.

Genau suggeriert aber die Gliederung des Artikels:

* Nach Po-Grabsch-Attacke? Brutale Schlägerei am Ostbahnhof
Blabla

** Opfer war laut Polizei nicht mehr ansprechbar
-> ... Der Angegriffene .... Über die Verletzungen des Iraners...

Bewußt? Wenn man nur den Artikel nur überfliegt und sich auf den Teil mit dem Blut beschränkt, was ein großer Teil durchaus macht, dann kann man meinen, man die zwei Spanier hätten den Iraner ans Gesäß gefasst und dann auch noch unvermittelt zugeschlagen.

Der originale Polizeibericht, den man hier weitestgehend abgetippt hat, kommt nebenbei ohne diese Zwischenüberschrift aus und damit steht auch "der Angegriffene" in dem Kontext, in den er hingehört.

Für so etwas gibt es auch einen Begriff: Halbwahrheit. Also Dinge so zu formulieren bzw. so zu gliedern (in dem Falle), dass zwar die Formulierung in dem Kontext zwar einerseits formal richtig ist, man aber andererseits beim Lesen unweigerlich war anderes reininterpretiert. Kann man machen. Solide ist es nicht.

Einzelfall? Fehler? Unwahrscheinlich, wenn man sich vor Augen führt, dass solche Artikel von Leuten geschrieben werden, die mit der Sprache umgehen können und sich diverser Nuancen bewußt sind. Auch unwahrscheinlich vor dem Hintergrund der übrigen Berichtstattung von Merkur und TZ zu diesem Thema.

Da kannst du argumentieren, wie du willst. In anderen Kontext kommt auch kein normaler Mensch auf die Idee, einen erschossenen Amokläufer als "das Opfer" zu bezeichnen, selbst wenn das streng formal genommen in dem Teilabschnitt, wo einer den Amokläufer zur Strecke bringt, natürlich stimmen würde (er ist ja das Opfer dieses Schützen). So nach der Art

* Amokläufer schießt in Einkaufszentrum in ... im US-Bundesstaat ... um sich
....
** Das Opfer wurde mit 10 Schüssen getötet.


Falls es dich beruhigt, kann man ja auch mal eine Zitatliste für "Fachkraft" und "Kulturbereicherer" anlegen. Können diese Worte falsch sein, wenn sie die Spitzen aus Politik und Wirtschaft verwenden? Ist das ein Gebrauchsmusterschutz anhängig? Wohl kaum. Lediglich für die Verwendung des Wortes "Goldstück" entschuldige ich mich hiermit in aller Form. Kommt die Verwendung seitens mir kleinen, unwissenden Bürgers doch daher, dass ich den Martin Schulz nicht richtig verstanden habe: "Was die Flüchtlinge mit zu uns bringen, ist wertvoller als Gold." Daraus geht doch eindeutig hervor, dass es sich dabei weder um so wertlosen Tand wie Gold handelt noch mengenmäßig um solche Nichtigkeiten wie Stücke. Vielmehr scheint man da mindestens an veritable Platinbarren gedacht zu haben. Oder Rhodium? Es gibt auch noch wertvollere Metalle, da will ich aber nicht hoffen, dass die jemand mitbringt. Auf jeden Fall werde mich bessern.

Scherz beseite: Ich kann hier nur mal den Victor Klemperer "LTI – Notizbuch eines Philologen" empfehlen. Ruhig... Ich weiß, wir leben nicht mehr in der Zeit 1933-45, man spricht nicht mehr vom "Garanten" und hat keine inflationäre Verwendung der Adjektives "sonnig". Das ändert nichts daran, dass die Sprache von Politik und Medien heute ganz analoge Muster zeigt. In dem Sinne: "xenophob" klingt auch richtig wichtig.

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Alt  23.10.2017, 19:30   # 195
Gemmazimma
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Gemmazimma ist offline
Zitat:
von Epikureer69: Das war schon zu Zeiten der RAF so. Da wurden medial nur einseitige die Terroristen verteufelt
Der Vergleich mit der aktuellen medialen Wiedergabe hinkt mehr als gewaltig. Die Gnade der frühen Geburt brachte u.a. mit sich, dass ich das noch in Echtzeit erlebt habe. Denn verteufelt haben 99% aller in der BRD lebenden die damaligen Mordanschläge und die Täter.
Zitat:
von Epikureer69: aber kaum ein Journalist wollte oder durfte sich mit den gesellschaftlichen Fehlentwicklungen (in diesem Fall mangelhafte Entn***fizierung in Politik und Wirtschaft nach dem II. Weltkrieg) befassen, die für die Entstehung dieser terrorischtischen Vereinigung letztlich verantwortlich war
Genau so menschenverachtend und um hanebüchene Rechtfertigungen bemüht, hat das eine Prozent argumentiert.

Bei den Themen Flüchtlinge, angeblich Asyl suchende, die Ghettoisierung ganzer Stadtteile ist mediale Darstellung diametral andersrum. Nicht ganz so krass, aber 80-90% aller Deutschen und zwar quer durch alle bisherigen Wählerschichten sehen das anders und Teil davon hat diesmal eine andere Partei gewählt.

Obwohl die Berichterstattung und Meinungsäußerungen in den Medien in Summe eigentlich eine Art Spiegelbild der Gesellschaft sein müssten, ist dazu in dieser Hinsicht nichts, aber auch gar nichts zu spüren. Und diese daraus folgende krasse Fehleinschätzung der etablierten Parteien zu diesen Themen, die sich wohl zu sehr an den Medien orientiert haben, war die Ursache für die Wählerflucht.

Die RAF übrigens hat seinerzeit gezielt nur Großkopferte liquidiert, die sie für was auch immer verantwortlich machten, während die neuen Importterroristen ausschließlich Unbeteiligte töten (Nie hätte ich gedacht, dass ich mal eine Sorte von Terroristen besser bzw. weniger menschenverachtend als eine andere einstufen muss)

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Alt  23.10.2017, 17:04   # 194
maexxx
 
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maexxx ist offline
Zitat:
@Epi
bei meinem letzten Beitrag ging es hauptsächlich um den Vergleich mit dem heutigen Deutschland und der NS-Diktatur.
...
Die abfälligen, von ihm für Kriegsflüchtlinge immer wieder gebrauchten Vokabeln "Kulturbereicherer" und "Goldstücke", hinterlassen bei mir ebenfalls ein xenophobes "Gschmäckle".
Allerdings pflichte ich Dir gerne bei, dass er wohl der intelligenteste unter den Xenophoben hier zu sein scheint...

Tja, da verstehst Du so manche Formulierungen (wie so oft) nicht richtig.
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Alt  23.10.2017, 16:50   # 193
Epikureer69
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Epikureer69 ist offline
@el_coyote

ich gebe Dir insofern recht, dass stb99 seine Beiträge sehr gut ausformuliert. bei meinem letzten Beitrag ging es hauptsächlich um den Vergleich mit dem heutigen Deutschland und der NS-Diktatur.

Und sorry, dass fand und finde ich echt krass daneben.

Desweiteren finde ich es durchaus xenophob, wenn er fordert, dass der Spanier der dem Iraner fast den Schädel eingetreten hat, in der Presse positiver dargestellt werden müsste und ein Presseartikel der sich auf die deskriptive Beschreibung des Vorganges beschränkt, dafür angeprangert wird und schwuppsdiewupps sind wir deshalb so unfrei wie im III. Reich.

Die abfälligen, von ihm für Kriegsflüchtlinge immer wieder gebrauchten Vokabeln "Kulturbereicherer" und "Goldstücke", hinterlassen bei mir ebenfalls ein xenophobes "Gschmäckle".

Allerdings pflichte ich Dir gerne bei, dass er wohl der intelligenteste unter den Xenophoben hier zu sein scheint...
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"Sex, Fußball und Saufen", wobei im höheren Lebensalter die "Kardinaltugenden" zwei und drei, im Leben eines Mannes immer mehr an Bedeutung gewinnen.

"Man sieht den Splitter im Auge des Anderen, aber nicht den Balken im Eigenen."

Dieses Zitat widme ich meinen besonderen "virtuellen Freunden" hier.
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Alt  23.10.2017, 16:40   # 192
el_coyote
 
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Beiträge: 771


el_coyote ist offline
xenofobie

@epi: ich habe in vielem eine andere meinung als @stb, aber ich lese seine beiträge sehr gerne. fremdenfeindlich find ich das nicht.
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Alt  23.10.2017, 15:39   # 191
Epikureer69
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Epikureer69 ist offline
@stb99

Bleib doch mal auf dem Boden. Wenn Du im heutigen Deutschland ausländische Presseerzeugnisse oder Rundfunksendungen sowie Fernsehberichterstattungen konsumierst, was passiert Dir dann ?

Richtig, von offizieller Seite her gar nix. Ob der Genuss solcher Lektüre sich positiv aufs Gehirn auswirkt sei dabei mal ausgeklammert.

Und jetzt rate mal, was Dir im Dritten Reich passiert wäre, wenn Du Dein Informationsbedürfnis über die Lage der Nation, durch hören von BBC befriedigt hättest. Richtig mittels des WEHRKRAFTZERSETZUNGSPARAGRAPHEN wärest Du entweder eingesperrt oder gleich erschossen worden.

Aber das ist ja alles absolut vergleichbar...

Ich finde es schon ganz schön gewagt Deutschland auf die Liste der Diktaturen zu setzen, nur weil nicht alle hier lebenden Deine xenophoben Befürchtungen vollumfänglich teilen...
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"Sex, Fußball und Saufen", wobei im höheren Lebensalter die "Kardinaltugenden" zwei und drei, im Leben eines Mannes immer mehr an Bedeutung gewinnen.

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Alt  22.10.2017, 12:57   # 190
stb99
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stb99 ist offline
Zitat:
Du vergleichst also die Verhältnisse der N***-Diktatur und dem damaligen Bedürfnis sich jenseits der "gleichgeschalteten" Presse Informationen zu verschaffen, ernsthaft mit der heutigen innen - und außenpolitischen Situation
Du kannst auch gerne noch andere Diktaturen aufzählen und ich sage dir auch ganz offen, dass ich den Vergleich an dem Punkt sehr wohl und auch ganz bewußt ziehe.

Es ist nämlich egal, warum Informationen unterdrückt, bereinigte Meldungen veröffentlicht und ungewünschte Diskussionen unterbunden werden. Egal, ob man mit Maßnahmen von oben explizit dazu gezwungen wird, oder ob sie das mehr oder weniger freiwillig macht.

In keinem dieser Fälle kommt man seiner Aufgabe nach, das Geschehen kritisch zu begleiten.

Und bei der Frage, ob es sich gegenwärtig in Deutschland noch um eine Demokratie oder schon um eine Art Diktatur handelt, kann man auch geteilter Meinung sein. Man findet schon viele Elemente, die das Kennzeichen von Diktaturen sind. Sei es die Berichterstattung, oder sei auch das anonyme Anschwärzen von Leuten mit der falschen Meinung bis hin zur Zerstörung der Lebensgrundlage von diesen.
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Alt  22.10.2017, 12:35   # 189
Epikureer69
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Epikureer69 ist offline
@stb99

Du kannst es drehen wie Du willst: faktisch haben wir in der Frau (mutmaßlich) ein "Opfer" sexueller Belästigung und im "Täter" der sexuellen Belästigung, ein "Opfer" der schweren Körperverletzung.

Über die Verhältnismässigkeit des Vorganges entscheiden bei uns üblicherweise die Gerichte und nicht die "Wutbürger".

Etwas anderes ist aus dem Artikel weder herauszulesen, noch sollte man es hineininterpretieren.

Deine Befassung und Bewertung medialer Berichterstattung ist offensichtlich von Deinen persönlichen Kriterien von "gut" und "böse" so geprägt, dass die Bezeichnug "Iraner" per se für das "Böse" steht und die Bezeichnung "Spanier" (südeuropäischer EU-Bürger), in diesem Falle für das "Gute". Nach diesen Kriterien wichtest Du dann die Arbeit des Journalisten...

Schon mal daran gedacht, dass es z.B. auch Menschen iranischer Staatsangehörigkeit gibt, die Christen sind und Muslime auch bei spanischen Staatsangehörigen ?

Offensichtlich siehst Du im "Flüchtlingswald" die "Bäume" nicht mehr und schuld daran ist natürlich die Presse...
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Alt  22.10.2017, 12:30   # 188
stb99
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Beiträge: 2.602


stb99 ist offline
@Epikuereer69

Zitat:
Der Journalist, der den von Dir verlinkten Artikel geschrieben hat, hat nichts anderes gemacht, als die ihm über den Vorfall, wohl polizeiseitig zur Verfügung gestellten Informationen deskriptiv darszustellen.
Genau das hat er nicht gemacht.

Denn dann hieße die Überschrift "Der Iraner war laut Polizei nicht mehr ansprechbar". Der Begriff "Opfer" impliziert eine Wertung, auch hinsichtlich Täter, und gibt dem ganzen Fall eine Note. Im Polizeibericht ist nebenbei von "der Angegriffene" die Rede und genau das gibt auch den Sachverhalt an dem Punkt objektiv wieder.

Zitat:
Wäre es ein deutscher "Pograbscher" gewesen und der "Verteidiger der Ehre" ein Türke,
Auch hier kannst du deinen Filter und dein Weltbild gerne so einstellen und schönreden, wie du willst. Vielleicht ist dir aus meinen Beiträgen aber nicht ganz entgangen, dass ich einen Täter nicht schönrede, egal woher sie kommen.

Die Kritik solltest du an andere richten, die in so einem Fall dann alles unterdrücken, was auf die Herkunft des Täter schließen lässt.
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Alt  22.10.2017, 12:30   # 187
Epikureer69
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Beiträge: 1.409


Epikureer69 ist offline
@stb99

Du vergleichst also die Verhältnisse der N***-Diktatur und dem damaligen Bedürfnis sich jenseits der "gleichgeschalteten" Presse Informationen zu verschaffen, ernsthaft mit der heutigen innen - und außenpolitischen Situation ?

Meinst Du nicht auch selber, dass Du's jetzt ein bisser'l übertreibst ?
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Alt  22.10.2017, 12:24   # 186
stb99
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Beiträge: 2.602


stb99 ist offline
Zitat:
Die flapsige Überschrift habe ich deshalb gewählt, weil ich in Deinem letzten Posting, den Verweis auf "freie Information" aus dem Internet, eben als besonders problematisch empfinde.

Das Internet hat uns in den letzten zwei Jahrzehnten mit einer Daten - und Informationsflut geradezu überschwemmt und das mit allen Vor -und Nachteilen.
Man kann alles (bewußt) falsch verstehen. Für manche ist das sogar Taktik.

Das Internet hat den großen Vorteil, dass hier jeder etwas beitragen kann. Ohne auch ideologische Filterung und ohne Verlag, der erst einmal Korrekturen vornimmt. Die Frage, die Quelle hinsichtlich ihrer Vertrauenswürdigkeit zu bewerten, bleibt in jedem Fall. Das nimmt einem keiner ab. Das ist bei "Qualitätsmedien" wie der SZ, die sich über die letzten Jahre zum Sprachrohr grüner Ideologen und neuerdings der Bundesregierung gemacht hat, nicht anders.

Renomierte Zeitungen besitzen so etwas wie Auslandskorrespondenten und das sind Leute, die in dem Land aufgewachsen sind oder dort schon lange Zeit wohnen. Ich gehe davon aus, das hat nicht nur eine NZZ oder eine NY Times, das haben auch Zeitungen wie die SZ. Wahrscheinlich haben deren USA-Korresponden auch berichtet, wie die Stimmung im Lande ist, wie die Lage zur Präsidentschaftswahl aussieht und dass das Rennen knapp ist. So ist es auch ausgegangen. Genau das, was Talkshow-Gäste auch erzählt haben und wofür man sie immer abgebügelt hat. Dass das nicht in die eigene Ideologie passt und man Hillary Clinton schon zwei Jahre vorher als erste Präsidentin der USA ausruft, ist dann eigene Doofheit.

Wenn sich zudem viele Leute von den offiziellen, "richtigen" Medien abwenden, dann liegt es daran, dass immer offensichtlicher wird, dass die Berichte dort nicht zu dem passen, was man tagtäglich erlebt. So, wie man das bei Dingen feststellt, mit denen man selbst in Kontakt kommt, so kann und darf man auch vermuten, dass man bei allem anderen genauso verfährt.

Mir ist egal, was du machst und tust. Ich halte beispielsweise die Analyse der NZZ, zu den Kosten der Goldstücke weitaus fundierter als die Verlautbarungen, die in deutschen Zeitungen abgedruckt werden und nur was wiedergeben, was die Bundesregierung veröffentlicht.

Analog kann man fragen, woher im 2. Weltkrieg in Deutschland das Bedürfnis kam, Feindsender zu hören. Trotz angedrohter Todesstrafe. Wahrscheinlich genauso aus dem Punkt, dass die offiziellen Sieges- und Erfolgsmeldungen in krassen Widerspruch zu dem standen, was Angehörige, die an der Front waren, daheim berichtet haben oder was man selbst in den Nächten im Luftschutzkeller erlebt hat. Warum ist die Rote Armee zu etwas wie Stalingrad fähig, obwohl man doch so erfolgreich ist und eigentlich schon am Pazifik stehen müsste? Wenn man überall so auf der Siegesstraße ist, warum fliegen dann ständig weitgehend ungehindert Armadas feindlicher Flugzeuge ein und legen fast jede Nacht eine Stadt nach der anderen in Schutt und Asche?
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Alt  22.10.2017, 12:24   # 185
Epikureer69
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Epikureer69 ist offline
@stb99

genau in Deinem letzten Beitrag, zeigt sich wieder die ganze Problematik. Der Journalist, der den von Dir verlinkten Artikel geschrieben hat, hat nichts anderes gemacht, als die ihm über den Vorfall, wohl polizeiseitig zur Verfügung gestellten Informationen deskriptiv darszustellen.

Schließlich war er genausowenig Augenzeuge des Vorfalles, wie Du oder ich. Harte Fakten dürften dabei wohl sein, dass der eine Beteiligte ein so schweres SHT (Schädel-Hirn-Trauma) erlitten hat, dass es demzufolge zu einem cerebralen Krampfanfall kam. Nicht mehr und nicht weniger. Wie massiv die sexuelle Belästigung im Vorfeld war, entzieht sich wohl sowohl der Kenntnis der Polizei, als auch der unserigen und der des Journalisten.

Wäre es ein deutscher "Pograbscher" gewesen und der "Verteidiger der Ehre" ein Türke, oder eben auch Iraner, dann würdest Du Dich wahrscheinlich bei gleicher deskriptiver Berichterstattung, über "Notwehrexzess" und die unglaubliche Brutalität der "Muselmanen" ereifern, ohne dass am eigentlichen Sachverhalt und dem anhängigen Pressebericht, irgendetwas anders gewesen wäre...

Merkst Du was ?

Jetzt musst Du mir nur noch erklären, was das mit den "Medien" zu tun hat...
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Alt  22.10.2017, 11:45   # 184
stb99
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Beiträge: 2.602


stb99 ist offline
Und noch immer hat man nichts gelernt. Aktuell ein typischer Fall, wie man einen Täter zum Opfer macht:

https://www.merkur.de/lokales/muench...f-8795582.html

Fassen wir zusammen:

* Ein Iraner greift einer Frau ans Gesäß.
* Der Begleiter der Frau gerät daraufhin mit dem Täter in Streit. Wohl wollte er hier seine Cousine beschützen.
* Die Schlichtung des am Bahnhof anwesenden Personals zeigt nur kurzfristig Erfolg.

Nachdem die Sache weiter eskaliert, Fäuste fliegen und der Täter in der Folge getroffen wird, ist man sich nicht zu schade, den Iraner als "das Opfer" hinzustellen. Dabei handelt sich hierbei um nicht weniger als den ursprünglichen Täter, der das ganze losgetreten hat, was dann leider zu dieser Eskalation geführt hat.

Respekt für den jungen Spanier, sich für seine Cousine eingesetzt zu haben. Selbst wenn das im Deutschland der heutigen Tage in dieser Konstellation leider negative Konsequenzen für ihn haben wird. Schade, dass er München so in Erinnerung behalten wird.

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Alt  22.10.2017, 11:34   # 183
Epikureer69
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Beiträge: 1.409


Epikureer69 ist offline
Haribo macht Kinder fett, steht ja schon im Internet...

@stb99

Die flapsige Überschrift habe ich deshalb gewählt, weil ich in Deinem letzten Posting, den Verweis auf "freie Information" aus dem Internet, eben als besonders problematisch empfinde.

Das Internet hat uns in den letzten zwei Jahrzehnten mit einer Daten - und Informationsflut geradezu überschwemmt und das mit allen Vor -und Nachteilen.

Durch dieses Medium können sich nun auch extreme Randgruppen aller Coleur eine "Stimme" verschaffen. Die reflektierte Quellenüberprüfung hat vielen Menschen hierzulande schon im "Vorinternetzeitalter" oft erhebliche Probleme bereitet, was jetzt noch viel extremer geworden ist, was man auch an den Diskussionen hier merkt bzw. den "Quellen" aus denen hier teilweise zitiert wird.

Richtig rührend finde ich den Verweis auf Berichterstattung aus dem Ausland. Ich halte mich durchaus für einen interessierten und einigermaßen informierten Bürger, aber ich würde mir niemals anmaßen über die innenpolitischen Aspekte eines anderen Landes z.B. USA, Griechenland, Spanien oder welchem Land auch immer, besser Bescheid zu wissen oder informiert zu sein, als ein gleichaltriger, gleichinteressierter Bürger, der in dem jeweiligen Land geboren und aufgewachsen ist.

Das gilt für mich umgekehrt genauso. Gerade die Berichterstattung aus z.B. den USA über Europa, strotzt in der Regel nur so von "Trump-Niveau" und das nicht erst seit dem Selbiger dort Politiker ist...

Nur weil man im Internet etwas findet, was dem eigenen Meinungsbild entspricht, ist das lange noch keine seiöse Quelle, oder fundierter als die Berichterstattung der einheimischen Medien.

Aber naja, "Haribo macht Kinder fett..."
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"Sex, Fußball und Saufen", wobei im höheren Lebensalter die "Kardinaltugenden" zwei und drei, im Leben eines Mannes immer mehr an Bedeutung gewinnen.

"Man sieht den Splitter im Auge des Anderen, aber nicht den Balken im Eigenen."

Dieses Zitat widme ich meinen besonderen "virtuellen Freunden" hier.
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Alt  22.10.2017, 11:09   # 182
stb99
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Beiträge: 2.602


stb99 ist offline
Zitat:
Das war damals so und ist heute immer noch so.
Die heutige Dimension der tendenziösen Berichterstattung kann man nicht ansatzweise mit der vergleichen, wie sie noch bis vor nicht allzu langem üblich war. Bei den meisten Journalisten ist jegliche Fähigkeit, auf die Beantwortung von Fragen zu drängen bzw. auch mal Gegenfragen zu stellen, komplett abhanden gekommen. Stattdessen lässt man die Interviewpartner ewig schwafeln, egal, was das mit der Frage zu tun hat. Leute, die kritische Fragen stellen könnten, werden gleich ausgeladen.

Bis vor kurzen kam jegliche Schweinerei in Politik oder Wirtschaft über kurz oder lang raus, weil irgendein Journalist seine Nase doch mal tief genug reingesteckt hat. Solche Dinge sind in den letzten zwei Jahren komplett undenkbar geworden.

Dinge wie die Springer-Affäre kommen heute nicht mehr vor, weil die entsprechende Ausgangspublikation gleich gar nicht erscheinen würde. Stattdessen würde man ein paar Statements des Verteidigungsministers abdrucken.

Nachdem du die RAF in den 70ern angesprochen ist, so ist auch die damalige Berichterstattung aus heutigen Standpunkt vollkommen frei. Selbst wenn bei einem Artikel wie "Will Ulrike Hnade oder freies Geleit" von Heinrich Böll seitens des Spiegels einige Sauereien vor der Veröffentlichung erfolgt sind, ändert das nichts daran, dass ein ähnlicher Artikel heute komplett undenkbar wäre, würde er doch automatisch von der "öffentlichen" Meinung abweichen. Je nachdem, wie prominent der Autor ist, würde man den Autor heute gleich mit entsprechendem Stempel versehen, und in jedem Fall den Artikel in der hintersten Ecke verschwinden lassen.

Bis vor nicht allzu langer Zeit, hat man es als Merkmal von Bananenrepubliken irgendwo in der Ferne hingestellt, dass die Menschen auf Internet angewiesen sind, um freie Informationen zu bekommen. Mittlerweile sind wir auch in Deutschland an dem Punkt, wo man auf ausländische Medien zurückgreifen muss, um etwas abseits der "Wir schaffen das"-Jubel-Berichterstattung, die jegliche Probleme marginalisiert, wenn sie sie nicht gleich ganz verschweigt, zu bekommen.

Man sehen, wann es einen Paragraphen analog zum "Rundfunkverbrechen" gibt.

Zitat:
Mir geht da eher das pauschale Geschwafel von der "Lügenpresse"
Der Überzeugung, dass man den Journalisten nach Strich und Faden vera*scht wird, sobald sie den Stift in die Hand nehmen oder den Mund öffnen, sind mittlerweile sehr viele, auch wenn viele davon das L-Wort nicht offen gebrauchen.

Die Empörung der Betroffen darüber zeigt auch nur, dass man sie sehr wohl an einem entsprechendem Punkt getroffen hat.
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Alt  22.10.2017, 10:14   # 181
Epikureer69
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Beiträge: 1.409


Epikureer69 ist offline
@Gemmazimma

da Du mich in Deinem letzten Beitrag, aus einem anderen Thread zitiert hast, möchte ich mich dazu kurz äußern.

Die öffentlich rechtlichen, genauso wie die meisten der gängigen Printmedien, waren immerschon in gewissen Bereichen "Trendmedien" der Politik und des Großkapitals, von wenigen Ausnahmen von investigativem Journalismus, abgesehen.

Das war schon zu Zeiten der RAF so. Da wurden medial nur einseitige die Terroristen verteufelt, aber kaum ein Journalist wollte oder durfte sich mit den gesellschaftlichen Fehlentwicklungen (in diesem Fall mangelhafte Entn***fizierung in Politik und Wirtschaft nach dem II. Weltkrieg) befassen, die für die Entstehung dieser terrorischtischen Vereinigung letztlich verantwortlich war.

Damit wollte ich sagen, dass wer Wert auf eine fundierte und reflektierte eigene Meinung legte, immer schon darauf angewiesen war "zwischen den Zeilen zu lesen", selber nachzurecherieren und es bei der "Tagesschau" nicht bewenden zu lassen.

Das war damals so und ist heute immer noch so. Da befinden wir uns bei der Migrationsfrage keineswegs in einer neuen Dimension, was die allgemeine mediale Berichterstattung angeht.

Mir geht da eher das pauschale Geschwafel von der "Lügenpresse", wie es von "Rechtsauslegern" praktiziert wird, ein bisser'l auf die Nerven.

Wie gesagt "Beschwichtigungspresse" hatten wir immer schon, das mit der "Lügenpresse" ist für mich ein Schlagwort aus Zeiten, die wir längst glaubten überwunden zu haben.
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Alt  21.10.2017, 22:13   # 180
Gemmazimma
A bissl wos geht imma
 
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Gemmazimma ist offline
Arrow Jammern auf hohen Niveau !?

Zitat:
von Epikureer69: Es gibt hier einen eigenen "Jammerthread": Die Rolle der Medien in der Flüchtlingssituation.

Dieser hat wohl die Intention aufzuzeigen, wie manipulativer Journalismus die Situation rund um die Migrationswelle verharmlost, auch indem Dinge in eine Richtung verdreht werden, welche die genannten Zahlen eigentlich gar nicht hergeben
Eine andere Meinung zu diesem Thema zu vertreten, so wie die absolute Mehrheit im Land, und damit sind nicht nur 50% gemeint, hat mit Jammern nichts zu tun.

Das hohe Niveau (mengenmäßig) an politisch korrektem Beschwichtigungs- und Erziehungsjournalismus, der seit der Flüchtlingswelle 2015 Einzug gehalten hat, muss nicht, wie in diesem Beitrag, warum auch immer, damit abgetan werden.

Ein Jammer aber ist wirklich, dass sich trotz Wahlwatschen für die etablierten Parteien, die eindeutige Zeichen gesetzt haben, man unter Medienmachern scheinbar immer noch denkt, dass man weiterhin erzieherisch einwirken muss auf die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung, die einfach nicht kapieren will, dass sie mit ihren Ansichten zu diesem Thema am rechten Abgrund steht.

Kürzlich wurde z.B. in einem Radiobeitrag von BR2, in dem es um Familiennachzug bei Geflüchteten ging, extra betont, dass 'nur' jeder dritte Geflüchtete' Familie in sein seiner Heimat hat und wir uns nach der unkontrollierten Einwanderungswelle keine Sorgen machen müssen um eine Nachzugswelle. Scheinbar blind vor lauter Überkorrektheit kommt man gar nicht auf die Idee, dass sich der Hörer vielleicht wundert, dass ein Drittel der bei uns anwesenden Flüchtlinge Frau und Kind im angeblich unsicheren Herkunftsland zurückließ.

Manipulativ würde ich diese Art Journalismus auch bezeichnen und der ist m.E. der Grund für die Wahlschlappe von CDU/CSU und SPD, die beim Drehen ihrer Fähnchen nach dem Wind nur den Wind der Medien und und nicht den der Wähler berücksichtigt hat.

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Alt  16.10.2017, 06:51   # 179
yossarian
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yossarian ist gerade online
Stasi-Merkel

Prawda eben. Die Wahrheit. Diese Journaille hat ja nichts Falsches gesagt. Sie hat nur versäumt, die volle Wahrheit darzustellen. So wie Merkel & Co. das seit 2 Jahren auch tun.
Unsere Presse ist zwar offiziell frei, aber sie ist entweder privat wenn auf Papier, oder politisch gelenkt, wenn elektronisch. Fernseh- und Rundfunkjournalisten werden einfach entlassen, wenn sie nicht regierungskonform berichten.
Siehe Fall Brender, dessen Absetzung CSU-Stoiber und CDU-Koch betrieben. https://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaus_Brender
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Alt  16.10.2017, 03:27   # 178
pax11
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pax11 ist offline
Zitat:
Auf diese Idee kamen diese ARD-Propagandisten nicht
Naja :

Entweder können sie es nicht - arme Idioten
oder sie
dürfen nicht - Stasi Merkel lässt grüßen


ein Glück, dass uns die Bundesmutti noch länger beglücken wird.
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Alt  15.10.2017, 23:29   # 177
yossarian
Pareidoliker & Oneironaut
 
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yossarian ist gerade online
Friedliche Muslime laut T24

Gerade wurde auf Tagesschau 24 versucht zu vermitteln, wie friedlich Muslime doch sind. Gezeigt wurde ein Film über die USA. Überzeugend wurde dargestellt, wie nur 27% aller Terroranschläge von Muslimen verübt würden, dagegen 73% von nicht-muslimischen Amerikanern. Klingt überzeugend.
Jetzt habe ich mir mal den Bevölkerungsanteil der Muslime in den USA angeschaut: 3,3 Mio, i.a.W. ca. 1%.
Auf diese Idee kamen diese ARD-Propagandisten nicht. Muslime verüben also pro Kopf gerechnet 27 mal soviele Terroranschläge wie Nicht-Muslime.
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Alt  07.10.2017, 17:01   # 176
maexxx
 
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maexxx ist offline
Das heißt nicht "Lügenpresse" sondern "Sprachregelungen"

Zitat:
Tagesschau-Redakteure sind beim Formulieren ihrer Texte an interne Richtlinien gebunden, die offenbar auch politische Wertungen vorgeben. Nun äußert sich Chefredakteur Kai Gniffke dazu
z.B.
Zitat:
Im Rahmen dieser Aktion beschwerte sich ein Zuschauer bei Gniffke, dass in der Ukraine-Berichterstattung rechtsradikale Kämpfer, die offen mit N.azi-Symbolik auftraten, von der ARD verharmlosend als "nationalkonservativ" bezeichnet worden seien. In seiner Antwort widersprach Gniffke und erwähnte nebenbei die eigenen Sprachregelungs-Richtlinien:

"Ich weiß, dass das ein Punkt ist, der extrem polarisiert und die Emotionen hochgehen lässt. Wir reden über dieses Asow-Regiment, eine Einheit, die wir in der Tagesschau 'ultranationalistisch' nennen. (…) Bei der Tagesschau gibt es fast nichts, für das es keine Richtlinie gibt. Und es gibt eine Richtlinie, die heißt, wir nennen diese Einheit 'ultranationalistisch'."

Kai Gniffke
https://www.heise.de/tp/features/Die...D-3758887.html


Kurz ein Beispiel zu ASOW
Zitat:
Anfang November 2014 wurde Vadim Trojan, ein als rechtsradikal geltender Kommandeur des Regiments, von Innenminister Arsen Awakow zum Polizeichef der Oblast Kiew ernannt. Im Dezember 2014 verlieh der ukrainische Präsident Petro Poroschenko einem weißrussischen Kämpfer der Einheit, Serhij Korotkich, als Auszeichnung die ukrainische Staatsbürgerschaft. Korotkich gehörte seit dem Ende der 1990er Jahre Neon.azi-Bewegungen in Weißrussland und Russland an.
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Alt  07.10.2017, 14:07   # 175
hansschmidt
 
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Beiträge: 801


hansschmidt ist offline
Warum muss man in diesem Land immer öfter ausländische Medien kontaktieren, um zu wissen, was abgeht.

Warum haben unsere Medien nicht die Eier in der Hose, diese Zustände anzuprangern?

Nein, wir haben keine Lügenpresse. Dieser Ausdruck ist sicherlich nicht zutreffend.
Was wir haben, sind Medien, die Sachverhalte schön reden, ab und an verdrehen oder einfach nur weglassen.

Das ist jedoch eigentlich auch nicht anders als die erfundenen und frisierten Nachrichten in der ehemaligen DDR.

Dieser Artikel trifft es genau (natürlich aus der demokratischen Schweiz)
https://bazonline.ch/ausland/europa/...story/17104873

Und in der geballten täglichen Form (natürlich auch aus der Schweiz) :
http://www.politikversagen.net/

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