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Alt  26.08.2017, 17:49   # 241
carpe voluptatem
 
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Der große NRW Club Test - Sommer 2017
Tag 1: Acapulco - Luder Lounge - Acapulco Gold
Tag 2: Villa VertigoMagnum - Acapulco
Tag 3: Golden Time

Tag 3 – Golden Time
Am Morgen des dritten Tages des Testmarathons fällt mir das Aufstehen sichtlich schwer. Körperlich und seelisch bin ich ein Wrack. Alles was im entferntesten nach weiblichem Körper und Sex aussieht widert mich an. Mein Testosteronspiegel ist negativ und meine Unlust spürbar. Aber hilft ja nix. Da muss man durch.
Für den letzten Tag habe ich mir eine sichere Bank ausgesucht. Das Golden Time in Brügge. Kein neuer Club für mich, aber da weiß ich, dass das passt. Und in der Tat sind kurz nach 11 schon wieder einige Parkplätze vergeben und der Betrieb schon in vollem Gange.
Latte an der Bar holen und erstmal Frühstücken. Schon beim ersten Gang durch den Club und beim Frühstück (frisch gekochtes Omelett mit Zutaten nach Wahl) wird mir klar, dass das ein guter Tag wird. Die Gäste, die Mädels, das Personal und das Ambiente sind einfach eine eigene Liga. Mir fallen sofort einige „Optionen“ für den Tag auf und die libidösen Kräfte kehren wieder zurück.

Eine dieser Optionen ist eine große, geblondete Schönheit. Sieht so ein bisschen aus wie Beyoncé auf diesem Bild.
Unproblematisches Anbandeln über Blickkontakt im Barraum und nach kurzen Gespräch geht’s mit Sammy in die Hütte. Sie kommt aus Italien mit rumänischer Mutter und italienischem Vater. Lustiges nettes Mädel. Sie ist erst 19 Jahre alt und hat einen schönen schlanken Körper. Als Ratingagentur würde ich dafür eine A vergeben, im Outlook aber einen Abstufungs-Alert aussprechen, da mit zunehmendem Alter Problemzonen zu entstehen drohen. Zum Glück bin ich keine Ratingagentur.
Das Zimmer war spitze. Sammy ist extrem hot und einfach ein lecker Mädchen. Im Gespräch danach erzählt sie noch so einiges von sich und ihrer Familie. Da sie den Beruf eher heimlich ausführt, möchte ich hier aber keine Details niederschreiben. Auf jeden Fall ein besonderes Mädchen, die auch im Lauf des Tages im Club für eine schöne Atmosphäre sorgt. Sie wird ab September ca. zwei Monate Auszeit nehmen, kommt dann aber wieder zurück.

Das Wetter wird immer besser und ich kann mich im Garten niederlassen. Jetzt brauch ich erstmal eine längere Pause. Mit der bereitstehenden Sonnenmilch (kleines Detail, das die Sonderklasse des GT zeigt) creme ich mich ein und lese ein bisschen.

Viel zu früh nähert sich eine blonde Dame. Jeanette aus Ungarn. Sie war mir schon bei meinem letzten Besuch aufgefallen. Sieht sehr sympathisch aus. Nicht ganz perfekter Körper und schon ein bisschen Älter (33), aber im Gesicht ein umwerfendes Strahlen. Ich bin noch nie in einem Club (und schon gar nicht im echten Leben) so gekonnt „angemacht“ worden. Höflich zurückhaltend, aber doch zielstrebig, extrem charmant, sehr sexy und mit Humor und Verstand. Wow, das perfekte Paket. Mein kleiner Carpe ist neugierig und schaut zum Bademantel raus, um zu sehen, wer da anklopft. Er gibt sein ok für einen früher als geplanten zweiten Zimmergang des Tages. Und im Zimmer geht es so vielversprechend weiter, wie das Anbandeln begonnen hat.
Jetzt fällt mir auch ein, an wen sie mich erinnert: An Michelle Hunziker.
Also fast zumindest. Sie meint, dass sie das oft hört – auch auf der Straße. „Wir sind drei Schwestern und sehen ja alle ganz gut aus, aber meine Schwester: Wow…“.
Das war mal wieder echter Sex wie er leibt und lebt. Auch danach noch interessante Gespräche. Sie macht den Job noch nicht so lange und will auch im November wieder damit aufhören. Sie hat in Budapest studiert und möchte dann Richtung Steuerberatung gehen und eine Familie gründen. Fazit: Dumm fickt gut, intelligent besser. Das war der absolute Höhepunkt meiner NRW Forschungsreise. Ich glaub ich bin valiebt. Ungarn halt.

Jetzt gab‘s aber wirklich eine längere Pause in der Sonne und erst kurz vor meiner Abreise stellt sich wieder die Zimmerfrage. Die Uhr tickt und es kommt so was ähnliches wie Torschlusspanik auf. Zu dem Zeitpunkt sind gefühlt tausend Eisbären am Rumsitzen und sehr viele Mädels auf dem Zimmer.

Da stellt sich mir Monique (?) in den Weg. In Frankreich geboren, aber die Eltern kommen aus Ghana. Ich habe ja leider einen kleinen Rassisten in der Hose, der in solchen Fällen meist was von mangelndem Beuteschema brummelt. Von Monique gibt´s aber zur Begrüßung gleich mal eine verheißungsvolle „mit Eiweißschaum gefüllte Schokoladensüßspeise auf einer Waffel“ (oder wie man da jetzt sagen muss).
Mein unterer Pegida-Anhänger schweigt konkludent. Ja dann allons à chambre. Monique ist klein, schlank, braune Locken. Das Gesäß nicht regionstypisch ausladend, sondern klein und knackig. Es folgen weitere innige Küsse und ein Liebesspiel nach allen Regeln der Kunst. Der Abschluss erfolgt in der Missionarsstellung.
(Ist Missionieren in dem Falle irgendwie europäisch-bevormundend oder gar rassistisch? Man weiß es nicht). Auf jeden Fall bedeutet Ghana für mich einen neuen Länderpunkt – ja sogar einen Kontinentalpunkt (jetzt fehlt noch Asien und Australien).

Schnell aus dem Zimmer, zahlen und Abflug, denn der Flieger wartet nicht.
Bevor ich zum Fazit komme noch ein paar Anmerkungen zum Line-up und den Gästen. Die Damenwelt ist erste Klasse. Bunt gemischt und nicht nur aus Karpatenkost bestehend. Auffällig sind beispielsweise zwei sehr große, sehr schlanke, sehr „behupte“, sehr blonde Damen. Eine davon extrem freundlich mit positiver Ausstrahlung. Einige deutsche Ischen („Weißt du, Isch hab mir gestern Nägel gemacht“), ein paar Asiatinnen, einige Farbige, viele Extrem-Tintlinge. Stiflers Mom war auch mehrfach anwesend.

Ein bunter Haufen halt, aber alle sind freundlich und haben irgendwie Klasse. Man merkt, dass es sich der Laden leisten kann, die Damen auszuwählen. Die meisten werden - so wie ich verstanden habe – abgelehnt und es ist schon eine Ehre für die Mädels, wenn sie im GT arbeiten dürfen. Dementsprechend hatte ich auch bei meinen bisher vier Besuchen nur sehr gute bzw. hervorragende Zimmergänge. Der Servicestandard ist süper süper hoch und natürlich - ohne Diskussionen - GesetzeskonFOrm. Alles andere wäre ja unbeschreiblich.

Das GT kann es sich auch leisten männliche Gäste abzulehnen. Das macht dann wiederum die Mädels glücklich, da fast nur „gute“ Gäste anwesend sind. Also insbesondere im Vergleich zu den aktuellen Clubpolitik-Diskussionen im Hawaii- und Palmas Thread sind die Zustände im GT geradezu paradiesisch. Das GT leidet höchstens ab und zu an zu großem Erfolg, nämlich dann, wenn z.B. am Wochenende zu viele Gäste da sind und Spinde und freie Zimmer Mangelware werden. Eine Preisschraube gibt es im GT nicht. Keine Happy Hour, kein Gewinnspiel, kein Gutscheingedöns. 60€ Eintritt und feddich. Echtes Premium braucht kein Rabatt.

Damit geht eine skurrile „Geschäftsreise“ für mich zu Ende. Die nächsten zwei Jahre habe ich keinen Bedarf mehr an Sex. Ich kann mich jetzt wieder voll auf meine Aufgaben als katholischer Priester konzentrieren. Im Vorfeld hatte ich mir von NRW-Coach Lu einige Tipps geholt, die alle ziemlich genau eingetroffen sind. Experte bleibt Experte. In NRW ist zwar nicht alles Gold was glänzt, aber die Szene ist einfach viel abwechslungsreicher und bietet mehr.
Auffällig an der ganzen Reise war außerdem noch die hohe Promi-Dichte: Eva Longoria (LL), Ivanka Trump (Aca), Beyoncé, Michelle Hunziker und Stiflers Mom (alle GT). Unter den Gästen im GT habe ich auch Opa Hoppenstedt gesehen. Und ca. 50 Klone von Bruce Willis im Bademantel. Ich fühl mich als Gala-Ficker.

Testfazit: Testsieger der Reise also ganz klar und mit Abstand das Golden Time. Insbesondere bei schönem Wetter im Sommer, the place to be.

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Danke von