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Alt  28.12.2014, 20:15   # 11
Gemmazimma
A bissl wos geht imma
 
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Sosua - 3.Woche - Fortsetzung

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Yessenia 1.jpg   Yessenia 4.jpg   Yessenia 5.jpg  
18.Tag - Sitze in einer der Strandbars, da pflanzt sich ein ziemlich runtergekommes Mädel auf den Stuhl neben mir und versucht, mir ein Gespräch aufzudrängen. Im selben Moment sehe ich hinter ihr, in der Bar nebenan mein 100% Beuteschema sitzen, das zu mir rüber lächelt, sehr hellhäutig, mittellange schwarze Haare, mehr Frau als Mädchen, Volltreffer. Ich deute ihr gestenreich an, dass ich erst mal jemanden loswerden muss und wir schmunzeln uns über mehrere Tische hinweg zu. Dem Gör gebe ich 100 Pesos, damit es sich was zu Essen kaufen kann. Endlich kann ich den Volltreffer zu mir bitten. Ich frage sie, ob die beiden zusammenarbeiten mit dieser Methode. Das hässliche Entlein setzt sich neben mich, die Schönheit ein paar Meter weiter, jetzt schnell ein paar Pesos, damit die eine abhaut, bevor es die andere tut, wundern würde mich das hier in Sosua nicht. Sie kriegt sich nicht mehr ein vor Lachen über meinen Argwohn und hält das auch für eine prima Geschäftsidee. Yessenia (31) hat 2 Kinder, kommt aus Santo Domingo und ist angeblich erst 1 Woche hier, spricht einigermaßen Englisch. Wir stellen fest, dass von der Hautfarbe her eher ich als Einheimischer durchgehen würde und sie sagt auch, dass sie oft für eine Touristin gehalten wird. Mit meiner schlagartig guten Laune lade ich sie spontan zum Essen ein, wir verstehen uns blendend und machen ein Date für 20.00h vor dem El Flow aus. Meinetwegen könnte sie auch gleich mitkommen, möchte aber vorher noch in ihre Unterkunft in Los Charamicos und sich ein bisschen zurecht machen. Ich flehe sie an, nichts aber auch gar nichts an sich zu verändern, sie ist dezent geschminkt und für meine Begriffe ausgehfertig, während ich mich vor ihr regelrecht schäme. Ich war den ganzen Tag mit dem Roller unterwegs mit den ältesten Klamotten, bin noch verschwitzt, unrasiert, fern der Heimat, voller Sand und fühle mich wie ein Schwein, sehe wahrscheinlich auch so aus.

Ist natürlich klar, wer um 20.00h nicht da ist, nach einer Viertelstunde ärgere ich mich über den größten Vollpfosten der Karibik, der die Dame ohne Gegenleistung mal schön zum Essen eingeladen hat, deshalb ist sie auch nicht gleich mitgekommen, klar. Ich mustere daraufhin die vorbeistaksenden Objekte und was da so kreucht und fleucht im Hinblick auf den weiteren Verlauf des Abends. Mittlerweile müsste ich aber eigentlich wissen, dass Uhren und Frauen in der DomRep anders ticken. Um halb neun sehe ich gegenüber vor der Rumba-Bar im Halbdunkel einen dermaßenen Feger, der die Straße überquert und plötzlich auf mich zukommt. Mir fällt die Kinnlade runter, Yessenia steht mit einem weißen Minikleid vor mir, das haut den stärksten Indianer um und ich bin sprachlos. Auch sie ist sich zunächst nicht sicher, ob es sich bei mir um den Typen vom Strand handelt, hab mich vorsichtshalber mal auch so halbwegs landfein gemacht, frisch rasiert, aber gegen sie bin ich jetzt in Jeans und T-Shirt schon wieder underdressed. Wir bewundern uns gegenseitig, diese Szene würde ich gerne in einem Video nochmal sehen, trinken ein Bierchen im El Flow, für den weiteren Abend schlage ich die Rancho Tipico vor, die sie noch nicht kennt. Auf dem Weg dorthin komme ich mir vor, als gehe ich mit einer Dame der High Society zur Oscarverleihung, nur der rote Teppich fehlt. Gemmazimma, jetzt hast Du Dich weit aus dem Fenster gelehnt, denke ich, das ist mehr als eine Nummer zu groß für Dich, Schuster bleib bei deinen Leisten, heißt es nicht umsonst. In der Rancho fragt sie artig, ob sie mit anderen Herrschaften tanzen kann und macht sich gut auf dem Parkett, sie bedankt sich bei mir, sie dorthin mitgenommen zu haben, obwohl ich selbst nicht tanze. Es wird spät, In der Hotelbar nehmen wir noch 2 Presidente mit, die wir noch auf dem Balkon schlürfen.

Ich hab Lampenfieber wie beim ersten Mal und fühle behutsam vor, was heute so geht, scheiß Knigge, daran, dass ich mir unter den Gegebenheiten eigentlich nicht wirklich eine Abfuhr einhandeln kann, denke ich gar nicht, es fühlt sich an, wie ein reales Date. Bei der ersten Berührung unser Lippen schiebt sie mir die Zunge in den Hals, dass mir die Luft wegbleibt und der Kreislauf Pause macht. Knutschend wandern wir nach innen Richtung Bett, reißen uns die Kleider vom Leib und was folgt, ist die geilste Liebesnacht der letzten Jahre. Wir sind noch völlig verschwitzt, zum Duschen kommen wir aber nicht mehr. Yessenia ist scharf wie ein Rasiermesser und fleht mich mit großen Augen an, sie zu lecken, weil sonst für nichts mehr garantiert werden kann. Es dauert nicht lange und sie presst ihre Oberschenkel zusammen, dass mir Hören und Sehen vergeht, im wahrsten Sinne des Wortes, angeblich ist sie zweimal gekommen, einmal kaufe ich ihr ab. Wir gehen ohne Zwischenexperimente in die Missio über, fressen uns fast gegenseitig auf und poppen uns die Seele aus dem Leib. Wenn das jetzt nicht anständig zu Ende gebracht wird, passiert ein Unglück, irgendwann bin ich nur noch am Bremsen bis auch das nichts mehr nützt und es mir sämtliche Sicherungen raushaut. Nach nur 1 Stunde Schlaf machen wir weiter, wo wir aufgehört haben, jetzt kann das bei mir schon ein bisschen dauern und irgendwann kann ich nicht mehr. Also nicht, dass ich nicht mehr kann, aber ich bin kräftemäßig am Ende. Das ist ihr völlig egal und schaukelt, unten liegend, meine 90kg solange vor und zurück, ich bin völlig passiv dabei und mache gar nichts, bis wir beide über den Berg sind, sowas habe ich noch nicht erlebt.

19.Tag - Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Roller zu ihrer bescheidenen Behausung in Los Charamicos. Bei uns würde so eine Klassefrau im großzügigen Eigenheim leben und einen Porsche fahren würde, den der gutverdienende Ehemann finanziert. Yessenia fragt, ob wir noch weiter Spaß haben wollen, unbedingt, aber nur wenn sie verspricht: no sex. Noch so eine Nacht überlebe ich nicht, jetzt gegen Ende des Urlaubs wäre aber auch das egal, sie lacht schelmisch und wir machen wieder 20Uhr El Flow aus. Ich liege den ganzen Tag am Pool, döse immer wieder Mal weg und kann, wenn überhaupt, nur an eines denken. Abends in die Clisante erscheint Yessenia mit einem noch aufreizenderem Kleid, ihre C-Zwillinge springen mir förmlich entgegen. Diesmal fahren wir mit dem Motoconcho in die Rancho Tipico, ein junger Dominikaner fragt mich höflich, ob er mit meiner Begleitung tanzen darf, darf er. Die beiden geben ein Traumpaar ab und tanzen, als ob sie noch nie was anderes zusammen gemacht hätten, haben sie auch nicht. Irgendwie ein erhabenes Gefühl, das anzusehen und kein bisschen eifersüchtig zu werden. Ricardo ist von Beruf Tanzlehrer, jetzt fällt mir wieder ein, weshalb ich nicht eifersüchtig werde. Danach ins Hotel, wir kokettieren mit ihrem Versprechen, no sex, es bleibt beim Versprechen. Ehrlich gesagt, bin ich mit ihr nicht so richtig fertig geworden in dieser Hinsicht, die Frau ist unersättlich und hemmungslos, da reicht einer nicht, auch nicht ein viel jüngerer, naturgeil ist gar kein Ausdruck und sowas wie die letzten 3 Tage und Nächte habe ich nicht für möglich gehalten. Nach mehreren Aufenthalten in Kuba und in der DomRep wusste ich schon, wozu eine feurige Latina in der Lage ist bzw. dachte es zu wissen. Mit Yessenia fiel für mich große gegenseitige Sympathie mit einer Frau genau nach meinem Geschmack mit dem besten bezahlten Sex bisher zusammen.

20.Tag - Am nächsten Morgen frühstücken wir wieder zusammen im Voramar, ich hole mir was vom Buffet, während ihr Handy läutet. Als ich zurückkomme, laufen ihr Tränen über das Gesicht. Ihre Schwester hat aus Santo Domingo angerufen, ihre 2-jährige Tochter, auf die sie aufpasst, hat einen Tumor im Bauchbereich, starke Schmerzen und muss zum Arzt. Yessenia ist völlig verzweifelt und niedergeschlagen. Ich fahre sie in ihre Pension, wir vereinbaren aber trotzdem wieder selber Ort, selbe Zeit. Der Abend war verständlicherweise nicht so ausgelassen, aber no sex war auch diesmal nicht. Der ein oder andere Leser sieht das Unheil schon kommen, es kommt aber anders.

21.Tag - Heute ist mein Abflugtag, wir verabschieden uns um am Hotel und Yessenia fährt mit dem Motoconcho weg. Ein wenig schäme ich mich, dass mir, nachdem sie von ihrem kranken Kind erzählte, zahlreiche Geschichten aus dem Internet einfallen und unendlich viele Gründe, Geld in die DomRep zu schicken wie: Kind ist krank, Oma braucht Gebiss, das Dach ist undicht, der Kanarienvogel hat Geburtstag etc.etc., jetzt bin also ich dran. Ich habe mir schon Gedanken gemacht, wie ich auf die ersten Bettelbriefe reagieren soll und mir vorgenommen, sie einmalig mit einem mittleren 3-stelligen Euro-Betrag zu unterstützen und sobald das weitergeht, den Kontakt abzubrechen, weil hinlänglich bekannt ist, wie so was ausgeht. Nach der Rückkehr habe ich ihr gleich eine Mail und eine SMS geschickt und mich u.a. nach ihrer Tochter erkundigt, bis heute keine Antwort. Das finde ich nicht so schön, aber wenn nichts dergleichen kommt, machte es auch keinen Sinn, so eine Geschichte zu erfinden, schon deshalb ist das glaubwürdig. Wie es aussieht, erlebe ich gerade das gleiche wie die vielen Liebeskasper, nur mit dem Unterschied, dass ich in der Hinsicht gerade nochmal davongekommen bin und mein Geld nicht loswerde. Wer weiß, wofür es gut ist.....

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