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Alt  15.03.2008, 22:11   # 3
pokemun
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pokemun ist offline
Schnuckels holt mich zurück nach Augsburg

Eigentlich haben sich ja das kaiserliche Augsburg und die heiligen Hallen des Colosseum zur Wahlheimat eines gelben plüschfelligen Tirolers entwickelt. Doch den Gerüchten der Szene zufolge, solle jetzt im ehemaligen Zentrum der Habsburgermonarchie - dem fernen Wien - wieder eine neue Luststätte für königliches Amusement ihre Pforten öffnen.
Das war Grund genug, zu meinem beruflichen Ausflug (gestern Freitag) in die österreichische Bundeshauptstadt ein Wochenend-Freizeitprogramm mit einem eldoraden Ausflug in das ein oder andere Mekka der tausend Leidenschaften einzuplanen.
Die Vorzeichen hätten besser nicht sein können: Der Samstag war fix für die große "Tour de Vienne" eingeplant, und gar nicht alleine, sondern mit prominenter Begleitung - ich habe nämlich mit meinem Clubfreund Captainb vereinbart, das nächtliche Wien gemeinsam zu entdecken.
Und gerade diesem nächtlichen Wien sollen ja "große Zeiten" bevorstehen, denn mit dem "GREAT TIMES" lädt seit Dienstag laut Website ja gar der "beste Saunaclub Europas" zum frivolen Stelldich-Ein.

Beim Vorhaben der gemeinsamen Entdeckungsreise (Capatinb & Pokemun) in die neuen Gefielde am Samstag gab es nun nur ein großes Manko. Ich habe mich in der Annahme, ich könnte es am Freitag abends im "normalen" Wien aushalten, maßlos überschätzt. Denn das gelbe Plüschtier konnte nicht auf die Ankunft des "Lusthansabombers" und seines Clubspezels warten. Nein, das Navigationsgerät zeigte nach dem letzten beruflichen Termin postwendend in die ominöse Richard-Strauss-Strasse: Dort steht er - der "beste Saunaclub Europas".
Also - Captainb noch nicht da, Captain Geilheit übernimmt das Kommando beim gelben Plüschtier - nichts wie rein ins Vergnügen.

Die Anfahrt über die Triesterstraße zieht sich, vor allem um 17 Uhr, aber wenn die 50 bis 100 Girls (Mädels) anschließend zur Hochform auflaufen, ist das ja sowohl für Klein- als auch Großpikatchu kein Problem.
Der Parkplatz war noch ziemlich leer, am Eingang wurde ich von einer Rezeptionistin empfangen, die wohl eher dachte, sie wäre auf einer Hippiefete als im "besten Club Europas".
Aber: Es gibt größere Probleme. 80 EURO berappt und rein Richtung Umkleide!
Doch plötzlich höre ich eine wiebliche Stimme "POKEMUN, was tust du denn da? Hihi".
Nein? Das kann nicht sein! Das gelbe Plüschtier hat doch letztens nur in deutschen Metropolen seinen gelben Staub aufgewirbelt. Was war das denn?

Auf einmal steht mir NICOLETTA (vormals Cola) gegenüber!
Im selben Augenblick dachte ich mir, zum Wünschelrutengänger mutiert zu sein, da mein liebster bei diesem schnuckeligen Anblick ordetnlich ausschlug.
Mann, hat die gut ausgesehen!

Kurzer Smalltalk, dann rein in die Garderobe - dort ist alles sehr einfach gehalten. Ein großes Manko ist die Tatsache, dass man über den Umkleideraum keinen direkten Zugang zu einem WC hat, sondern für das Verrichten seines kleinen oder großen Geschäftes fast vor die Haustür rennen muss. Auch die Duschen sind sehr knapp gehalten.
Einen Korb für die gebrauchten Badeschlappen gibt es auch nicht - die liegen kreuz und quer in der Umkleide rum.
Aber wie heißt es auf der Website: "Die etwas andere Arena, wo man(n) hingeht!"

Beim Betreten der Halle ändert sich der etwas negative Ersteindruck aber schlagartig. Den Style und die Einrichtung betreffend haben die Betreiber da nämlich wirlich einen Erholungs- und Partytemple hingezaubert, die selbst die bestausgestattesten Saunaclubs Deutschlands übetrifft.
Ein wirklich super Wellnessbereich, ein riesiges Pool, eine ca. 20 x 10 Meter große (Gang-Bang)Bühne und ein Beach-Soccer-Platz, auf dem jedoch hoffentlich niemand spielt, weil jeder Ball der nicht im Tor landet, wohl das Buffet oder den Essbereich zerstören würde.
Summa summarum: "WOW!"

Doch dieses "WOW!" verschwindet gleich schnell wieder wie es gekommen ist. Denn die große Frage, die sich vom Himmel der Lustbarkeit eröffnet, ist:
Wo sind die Mädchen? Es sollten ja lt. Website im besten Club Europas zwischen 50 und 100 sein.
Also mach ich mich zur Rezeption: Da ist meine Frage, ob heute eine Osterparty stattfindet, bei der man die schnuckels suchen muss, nicht wirklich angekommen!

Aber ich hab mich trotzdem auf die Suche gemacht und tatsächlich auf den hunderten Quadratmetern fünf Mädels gefunden.
Schließlich entwickelte sich ein sehr nettes Gespräch mit REBECCA (im Globe Zürich als Anastasia tätig) aus München.
Super Figur, leicht getunte B-Cups, sehr sympatisch - was spricht also gegen eine Nummer.
Meinem Wunsch das ganze öffetnlich zu machen (notariell beglaubigte Abmachung mit Captainb *grins*), wurde nicht mit Begeisterung nachgegeben. Doch ein großes Bett vor der Saunalandschaft war schließlich ein Kompromiss.

"Berühre meine Nippel nicht und wehe du drehst sie!"

Das war dann schon mal die Startansage für meine erste Nummer an diesem Tag. Leider aber die schlechteste seit dem Erlebnis mit Superspinterin ALISCHIA aus Augsburg.

Kurz zusammengefasst:
- Keine innigen ZKs sondern Züngeln!
- Tagesmotto "Mit aller Gewalt nicht blasen!"
- dafür: "Handeinsatz, Handeinsatz, Handeinsatz"

Irgendwie konnte ich klein Pikatchu doch für ein Gepoppe in verschiendenen Stellungen motivieren. Das war auch ok!
Aber als ich sie bat weiterzublasen und sie sagte "Geh dir zuerst deinen Schwanz waschen! Der stinkt .... Nach Gummi" kamen wiederum Erinnerungen an Supersprinterin ALISCHIA nach, die ihre Wünsche mit "Wasch dir deinen dreckigen Schwanz" damals in Augsburg noch viel schöner und treffender formulierte.

Postwendend von mir:

"Wir passen nicht zusammen - lassen wir das".
Sie:
"Ich komme mit Augsburger Gästen fast nie klar!"

Ich gebe ihr anschließend 60 EURO für die halbe (viertel) Stunde - beim Preis gibt es generell eine Schwankungsbreite voN EURO 10,- , da manche Mädels EUR 50,- und manche EUR 60,- verlangen.
Auch schön - für den besten Saunaclub Europas!

Kurzerhand habe ich nach diesen Erlebnissen den Club verlassen, bin zum Heurigen, hab drei Weißbier getrunken und nach zwei Stunden Pause auf neue "große Zeiten" gegen 20 Uhr in den Club zurückgekehrt.

Mädchen waren inzwischen rund 15-20 anwesend, allerdings keine wirklichen Highlights.
Daher fiel die Wahl auf NICOLETTA, die wirklich bildhübsch aussah, an deren Date mit ihr im Cola (vor einem jahr) ich mich aber nur mehr dunkel Erinnere.
Die halbe Stunde mit ihr war wirklich ok - wenngleich es die wirkliche Illusion nie geben wird.
Trotzdem: Eine flotte Nummer bei der auch Zärtlichkeiten nicht zu kurz kamen.

Furchtbares Manko: Die Zimmer!

Sehr klein, wie im Cola. Allerdings noch steriler und mit einem PAR-56-Bühnenscheinwerfern als einzige Lichtmittel ausgestattet, der in düsterster Umgebung abwechselnd von blau auf grün wechselt.
Ehrlich - ich bin mir vorgekommen wie in einer Fickfabrik. Wirklich abtörnend!
Weiters hat es auf den Zimmern wahrscheinlich knapp an die 30 Grad - das ist einfach zu heiss.

Ich habe dann einige Gustos vom Buffet (OK) verzehrt - die aufdringliche ANimation hat mich noch zu einem weiteren Date verführt:
Ich spare mir aber dazu Beschreibungen - Enttäuschung Nummer fünf, sechs oder sieben!

Also beschloss ich zu gehen, sonst hätte ich bestenfalls noch negativ auffallen können. Doch das steht mir nicht!
Leider keine großen Zeiten, leider in Sachen Service keine Spur vom besten Saunaclub Europas und leider die Enttäuschung riesngroß.

So groß, dass es wohl nicht anders ging, als aufgrund der großen Entfernung vom Kaiserreich (Colosseum Augsburg) ins babylonische Exil in den ersten Wiener Gemeindebezirk zu flüchten.
Was solls? Station zwei: BABYLON - nobelster Club weit und breit. Noch dazu umgebaut. Beim Betreten glaub ich es nicht mehr. Ein Hammer! Seit dem Umbau (vor einem Monat) ist der Club wirklich einzigartig.
Doch nicht nur der renovierte Club war Hammer, dieser stand auch gleich mal in der Hose als sich mit CARLA die Blicke mit einer alten Bekannten kreuzten, die ich vor rund zwei Monaten genießen durfte.
Die Konversation (auf Englisch) reichte uns nur eine Minute, dann fielen wir schon an der Bar wie zwei Raubkatzen über uns her, bis wir schließlich im Zimmer landeten, und ich mit der nymphomanen Rumänin Sex wie aus dem Bilderbuch folgte. Da war alles dabei was dazu gehört:
Die zärtlichsten Küsse, furioses Gebläse bis der gelbe Rauch aufging, leidenschaftlicher Sex in allen nur erdenklichen Stellungen und der Satz der Woche:
"You make me so horny with your sucking - wow, im so wet yet!"

Doch scheinbar darf das gelbe Plüschtier im heimatlichen Österreich nichts mehr wirklich genießen, denn was folgt auf das super Date?
Nicht zu denken - ein Zoff an der Rezeption, bei der von mir - ohne ENtgegenkommen - eine halbe Stunde zu viel eingefordert wurde.
Ich hab dann erzürnt gezahlt!

Folglich war aber dann das Mass voll, und leider hat es jemand heimbgezahlt bekommen, der es nicht verdient hat.
Es gab nur mehr die Vorstellung "Und morgen nochmals die ganze Scheisse!".
Daraufhin hab ich meinen Spezl Captain für heute abgesagt - TAUSEND MAL SORRY, aber es wäre nicht anders gegangen.

Mir ist nämlich aus den Erfahrungen eines ganz klar geworden:

So reizend das Clubleben sein kann, so geil oft eine Nummer ist - so wichtig, ja eigentlich umso wichtiger ist mir, wenn es selbst im Paysex "menschelt".
Der Begriff stammt nicht von mir, sondern von einer meiner absoluten Lieblinge in Augsburg" - aber er hat mir so unglaublich gefallen.
Aber kein bester Saunaclub Europas und kein nobdelster Club wiens kann das wettmachen, was die vielen, vielen Stunden im Colloseum Augsburg zu unvergesslichen Erlebnissen macht.
Nämlich, die Tatsache, dass die Supertopacts und Topacts (wie sie so schön gennant werden) mit einem unglaublichen Ausmaß an Respekt Besuch für Besuch auf mich zugehen.
Da gibt es nicht den "stinckenden Schwanz" und die üble Abzocke - da regiert selbst im "dreckigsten Geschäft" der Welt die Menschlichkeit, und macht jedes gemeinsame Erlebnis abseits des sexuellen Aspekts noch viel spannender, aufregender, schöner, intensiver und ehrlicher.

Ich kann es nicht wirklich in Worte fassen, aber mir ist bei den unzähligen negativen Erlebnissen am gestrigen Tag einfach viel deutlicher geworden, welches Geschenk mir in den heiligen Hallen im Colloseum ein aufs andere Mal bereitet wird.
Das ist nicht selbstverständlich - vor allem für ein gelbes Plüschtier.

Liebe Anna, liebe Chiara, liebe Christin, liebe Leona, liebe Lina, ... !
TAUSEN DANK!
Schnuckels holt mich zurück nach Augsburg - bei euch ist es am Schönsten!
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Wenn sich ein Laster genügend verbreitet hat, wird eine Tugend daraus. (Frank Sinatra)
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