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Alt  05.01.2016, 14:09   # 5
Gemmazimma
A bissl wos geht imma
 
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Sosua 1.Teil - Von nun an ging's bergab

10.Tag - Lasse mich mit dem Taxi zur Bus-Station von Caribe-Tours in Santo Domingo bringen, von da geht stündlich ein Bus nach Sosua, komme nachmittags dort an, checke im Hotel Voramar ein und treffe ein paar alte Bekannte aus dem letzten Jahr wieder. Die Chicas müssen warten.

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11.Tag – Am nächsten Abend im der Pedro Clisante fällt mir lange Zeit nichts richtiges ins Auge, in der Rumba-Bar aber treffe ich Isa, Dominikanerin, 25 Jahre, klein, zierlich, sehr hellhäutig und gutaussehend, eher wie 20. Wir vereinbaren 2000 für die Nacht, unter den Vorzeichen nicht viel, das war es aber auch schon mit den guten Nachrichten. Großzügig frage ich sie, ob sie noch Hunger hat, was sie verneint, mit hungrigen Chicas habe ich keine guten Erfahrungen.

Wir fahren mit dem Motoconcho zum Hotel. Kaum sind wir im Zimmer, fragt sie mich doch glatt, ob ich ihr vom Hotelrestaurant was zu Essen holen kann. Die Verständigung ist mäßig, sie spricht kein Wort Englisch, aber meine Frage auf Pantomimenspanisch noch in der Rumba-Bar hätte auch eine Chinesin verstanden. Obwohl alles weggeschlossen ist, gebe ich ihr zu verstehen, dass ich sie nicht alleine im Zimmer lasse und biete an, mit ihr zusammen runterzugehen. Das möchte sie aber auch nicht, sie kam heute mit dem Bus aus Santo Domingo und ist tranquillo. Ja was jetzt? Hungrig oder Müde, ach beides, toll, zumindest zu müde, um mit mir ins Restaurant runterzugehen.

Vielleicht hilft eine gemeinsame Dusche, vor mir entblättert sich ein wahrer Leckerbissen, das Duschen mit mir zusammen ist ihr nicht geheuer, ich komm mir vor wie ein Sittenstrolch, der sich in die Damendusche eingeschlichen hat. Bei jeder Berührung sieht sie mich an, als wollte ich was von ihr. Will ich ja auch, aber der Blick von ihr könnte zuhause in einem Saunabereich von einem wildfremden Mädel bei gleicher Handlung auch nicht abfälliger sein.

Wir schleichen uns aufs Bett, Isa legt sich auf den Rücken, starrt an die Decke und wartet, was passiert. Nichts passiert, mir ist die Lust vergangen, jede Annäherung meinerseits prallt an ihr ab und scheint eine strafbare Handlung zu sein, morgen ist auch noch ein Tag. Sofort schläft sie ein und in der Früh natürlich bis in die Puppen, irgendwann erledige ich die Morgentoilette, als ich vom Bad komme, zieht sie sich gerade an. Ich frage sie, ob sie 'vorher' noch frühstücken will, nein will sie nicht, wieso zieht sie sich dann an? Leider reicht mein Spanisch nicht, um sie zu fragen, wann denn der eigentliche Zweck der Übung stattfinden sollte und es mir endgültig.

Als Anwesenheitsprämie drücke ich ihr 500 Pesos in die Hand, sie schaut blöd, ich öffne die Zimmertür und deute Richtung Rezeption, wo wir uns ihre Cedula überreichen lassen. Adioz, außer Spesen nichts gewesen. Mit so einem Topbody duschen für 10€ war es zwar allemal wert, aber den Braten vor sich haben und dann nur dran Riechen dürfen, ist auch nicht Sinn der Sache.

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12.Tag – Nach einigen unbefriedigenden Bewerbungsgesprächen in der Rumba-Bar, Gespräche sind es angesichts der Verständigungsprobleme nicht wirklich, spricht mich Melissa an, man glaubt es kaum, auf Deutsch. Sie ist klein und zierlich, hat etwas kantige Gesichtszüge, aber die 34 Lenze sieht man ihr nicht an. Sie stammt aus Haiti und geht auf eine Schule des Goethe-Instituts, für eine richtige Unterhaltung in Deutsch reicht es noch nicht. In sehr gutem Englisch aber schon und es ist eine Wohltat, mit einem Mädel mal wieder reden zu können, wieder werden 2000 Pesos overnight vereinbart.

Auf dem Weg zum Hotel nehmen wir noch was zu Essen mit, was wir auf dem Balkon verzehren. Alles sehr entspannt, wir duschen zusammen, mein Kleiner wird immer größer, endlich wieder mal gute Vorzeichen. Während wir dann auf dem Bett herumtollen, bemerke ich, auf dem Rücken liegend, wie sie sich auf einmal mein spitzes Knie zwischen ihre Oberschenkel klemmt, ihre Mumu dagegen presst und sich auf diese Art einen runterrubbelt, lasse ich sie einfach mal weiter an sich selber arbeiten und merke bald, wie mir die Soße übers Knie läuft, ja leck mich doch. Nach einem Missionar tue ich es ihr gleich und verteile die Überproduktion auf ihrem winzigen Ärschlein, eine ziemliche Sauerei nach 3 Tagen nicht ganz freiwilliger Enthaltsamkeit.

Früh morgens wachen wir gleichzeitig auf, auf die Knieaktion angesprochen gibt sie bereitwillig Auskunft, dass sie gerne wie ein Kerl fickt und sie das auch mit ihrer Freundin oft so macht, die sie über alles liebt, Hoppla. Melissa fragt mich, wie viele Tage ich mit ihr denn so zusammen bleiben und ob ich auch ihr Appartement hier in Sosua sehen möchte. Nachdem ich meistens die Abwechslung suche und nicht eindeutig antworte, meint sie, dass ich mich vielleicht auch für ihre Freundin, mit der sie dort zusammenlebt oder eine Lesbo-Show zwischen den beiden interessieren könnte, kostet aber 200$. Als ich beides verneine, rutscht ihre Laune nach unten, so weit, dass an ein Morgenquickie nicht mehr zu denken ist.

Als ich ihr die 2000 Pesos hinlege, sagt sie 'Wat’s that?' - Was wird das wohl sein, das was wir vereinbart haben. Sie meint, wir haben aber 4000 vereinbart, 2000 an sich und 2000 für Overnight. Wie bitte? Binnen Sekunden mutiert sie von Dr.Jeckill in Mr.Hyde, sie schreit im Zimmer rum, droht mit der Polizei, mit ihrem Handy ruft sie angeblich schon ihre Amigos dort an. Bevor ich sie erwürge, gebe ich ihr nochmal 1000, wir gehen runter und ich sage ihr, dass sie schleunigst verschwinden soll.

Mir selbst hätte ich den größten Gefallen tun, die Morgensonne genießen, ihr den Pass nicht hinterherschmeißen und die Drecksschlampe weglassen können. Dann hätte ich aber auch verpasst, wie mich die Kampflesbe in 4 Sprachen (neuer Rekord) und mit mindestens 20 vermutlich wenig schmeichelhaften Bezeichnungen für männliche Unwesen beschimpft, weil ich doch glatt meine, hier nicht das bezahlen zu müssen, was in Deutschland üblich ist. Das Ganze in einer Lautstärke, dass im Hotel auch der letzte aufgewacht ist und drohend mit einem Holzprügel in der Hand, der am Straßenrand rumlag.

Rückblickend betrachtet, hat sie m.E. einfach versucht, nachdem keine mehrtägige Verbindung zusagt wurde, aus dem blöden Touristen nochmal was rauszuleiern, ohne Rücksicht auf einen vorher eigentlich respektvollen Umgang miteinander, der von meiner Seite aus jetzt anders zu bewerten ist. Die Absprache war eindeutig, da gab es nichts zu missverstehen. Diese Aktion würde ich jedenfalls gerne aus meinem Gedächtnis löschen und......Fuck You Goethe(institut)

Fortsetzung folgt

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