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Alt  02.01.2016, 18:11   # 3
Gemmazimma
A bissl wos geht imma
 
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Gemmazimma ist offline
Boca Chica - 1.Teil

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Hotel Calypso.jpg   Boca Chica - Hotel Calypso2.jpg   Boca Chica - Hotel Calypso.jpg  
5.Tag - Mit dem Bavaro-Express-Bus fahre ich die 180km nach Boca-Chica und checke im Hotel Calypso ein. Vom Balkon des schönen Zimmers im 2.Stock an der Ecke schaut man direkt auf die Villa Florencia, das Luxushotel im Ort. Dort sollen jede Menge Domipromis und auch die Präsidentenfamilie regelmäßig verkehren. Ein auch im Calypso wohnender Kanadier, der als Scout für Baseballtalente im Land unterwegs ist, berichtet mir, dass eine Woche vorher ein dominikanischer Baseballstar, der in den USA seine 40 Mio $ im Jahr verdient, dort nächtigte und das Hotel einen Tag lang von einer Menge Fans belagert war. Neidisch braucht man dem nicht zu sein, denn was der mit Sicherheit nicht darf, ist allein durch die Duarte zu schlendern, die Chicameile dort, die abends für den (Straßen)verkehr gesperrt wird.

Am Nachmittag unterhalte ich mich in der Bar Amsterdam schon mal mit einigen Chicas, das äußerst hübsche Barmädel Maria macht mir ein ums andere Mal schöne Augen, leider nur auf Spanisch. Abends komm ich dort nochmal vorbei, Elizabeth (25) halb Dominikanisch-Haitianisch bemerkt meine Verständigungsprobleme auch mit anderen Chicas und punktet mit fast perfektem Englisch und nicht nur damit.

Habe nicht vor, mir heute großartige Lebensgeschichten anzuhören, aber wir kommen nicht drum rum, über das Erdbeben 2010 in Haiti zu reden, bei dem der Vater ihres Kindes, ihr Bruder und ihre Mutter umgekommen sind. Da erscheinen manche Probleme, die man in unseren Breiten glaubt zu haben, geradezu lächerlich. Elizabeth ist schon etwas pummelig, relativ hellhäutig, hat nackenlange glatte Haare und ein sehr schönes Gesicht, ein bezauberndes Lächeln auf den Lippen und stellt sich als eine äußerst interessante Gesprächspartnerin heraus.

Wir wechseln die Lokalität und begeben uns von der Duarte aus ans andere Ende eines Durchganges direkt an eine Bar am Strand, legen uns dort auf eine Liege und philosophieren bei einem Presidente so vor uns hin, alles sehr entspannt. Irgendwann müssen wir kurz aber mal etwas geschäftliches Regeln, wir vereinbaren 2000 Pesos für die Nacht und gehen zum Hotel.

Beim strip tease im Zimmer kommt eine schlecht verheilte Narbe an ihrem Dekoltee zum Vorschein, die sie sich durch Glassplitter beim Erdgebeben zugezogen und dass sie mir einen Bären aufgebunden hat. Gemmazimma, da musst Du jetzt durch, das kriegst Du nicht über den Schwanz, dass Du sie jetzt wieder wegschickst. Gottseidank, sie geht ab wie eine Klosterschwester ohne festen Bruder, immer gieriger werdend, frisst sie mich fast auf, sie hat so einen Spaß, dass ich fast meinen eigenen vergesse, schon wieder ein Volltreffer, Muschis Gracias. Am nächsten Morgen beim Frühstück unterhalten wir uns weiter prächtig, aber für abends möchte ich nichts Festes ausmachen, noch bin ich wählerisch.

6.Tag - Maria (21) von der Bar Amsterdam lacht mich schon wieder an, sie hat gleich Feierabend und ihr Chef dolmetscht die entscheidenden Vertragspassagen für die Nacht. Heute möchte ich auch wieder einen netten Abend verbringen, so lade ich sie zum Essen ein in ein Lokal ihrer Wahl, ein Italiener auf der Meile. So gut war die Idee aber nicht, das Essen war sehr gut, aber mangels Verständigung kommt schon etwas Langeweile auf.

Im Hotelzimmer ist sie erst mal mit allem Möglichen beschäftigt, was nicht direkten Körperkontakt voraussetzt. Fernsehen, Telefonieren, Abschminken und und und. Duschen möchte sie alleine, alles kann natürlich nicht im Voraus übersetzt werden, nachdem ich geduscht habe, liegt sie auf dem Bett und wartet der Dinge die da kommen. So wie sie daliegt kommt da gar nichts, das Licht muss ausgemacht werden und sie, sagen wir mal, lässt es tapfer über sich ergehen, an innige Küsse ist gar nicht zu denken, die frische Rasur heute war verschenkt. Ein jäher Absturz innerhalb eines Tages vom gefühlten Lustobjekt zum hässlichen Gringo und Widerling muss erst mal verkraftet werden.

Das Licht wieder an, kommt auch die ganze Wahrheit ans selbige. Trotz Bloody Merry sollten ihr die 2000 nicht durch die Lappen gehen. Die nächsten Tage musste sie bis spät in die Nacht in der Bar arbeiten und sie wusste, dass ich nur noch ein paar Tage hier bin, so fühlt sich das also an, wenn man sexuell ausgebeutet wird. Am nächsten Morgen bekomme ich eine Vorführung, wie aufreizend es sein kann, wenn sich eine Chica anzieht und herrichtet, es nützt nur leider nichts, kann ihr aber schon nicht mehr böse sein. Beim Frühstücken sitzt doch tatsächlich Elizabeth am Nebentisch, die sich angeregt mit meinem Nachfolger unterhält, einem Literaturprofessor aus Philadelphia, wie sie mir später erzählt.

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7.Tag – Am Abend zuvor haben 3 reizende Exemplare der intellektuellen US-Oberschicht, direkt aus der Bronx eingecheckt, die tagsüber den Pool rappen, hoffentlich sind die so gefährlich, wie sie aussehen. Die Amis fliegen für 150$ in 3 Stunden für ein verlängertes Wochenende hierher und lassen es ordentlich krachen. Bei der angeregten Unterhaltung ist ungefähr jedes 3.Wort nicht 'Fucking', 'bitch' kommt noch häufig vor und der Rest des Sprachschatzes ist fürs Bier bestellen. Wer behauptet eigentlich immer, dass die Neandertaler ausgestorben sind? Selbstverständlich haben sie immer die größten Granaten im Schlepptau, mit denen es allnächtlich noch größeren Ärger gibt. Einem sind schon nach 1 Tag die Dollars ausgegangen und seine Kumpels mussten ihn raushauen.

Am Abend in der Duarte treffe ich den Kanadier vom Hotel, wir setzen uns an einen Tisch auf der Duarte, ehe wir uns versehen können, sitzen 2 Granatenhasen bei uns, die eine lockere Stimmung verbreiten. Der mir zugedachte Hase kommt aus Santo Domingo, studiert angeblich Medizin, das könnte in unserem Alter nie schaden, aber glauben kann ich ihr nur, dass sie 22 ist. Nach kurzem ST in passablem Englisch mache ich mal ein paar Vorschläge über den weiteren Verlauf des noch frühen Abends, z.B. dass wir für 2000 Pesos die Nacht im Hotel verbringen.

Hätte sie nicht sofort zugestimmt, wäre ich fast darauf eingegangen. Um es auf die Spitze zu treiben, frage ich sie, ob morgen früh auch eine Serie Nacktaufnahmen gemacht werden können, selbstverständlich von ihr, keine Angst, alles kein Problem. Spätestens hier schrillten die Alarmglocken, eine so hübsche junge Dominikanerin um diese Uhrzeit für die paar Kröten overnight und als Zugabe noch eine Fotosession? Dass da was faul war, war spätestens klar, als der Kollege plötzlich ein kleines Päckchen mit weißem Pulver in der Hand hat, das ihm seine nicht weniger attraktive Möchtegernbegleitung, angeblich aus Jamaika, zugesteckt hat. Wir bitten die Damen unhöflich aber bestimmt, sich von den Plätzen zu erheben.

Der Kollege geht zurück ins Hotel, ich mache mich auf die Suche nach seriösen Angeboten und komme am Ende der Duarte an einer Kneipe an Rachel (25/Haitianerin) nicht vorbei, die mir die Hand reicht und sich vorstellt. Ihre aalglatte pechschwarze Haut elektrisiert mich direkt, Ihr während eines netten ST unter der Bluse über den Rücken zu fahren, macht direkt süchtig und sie amüsiert sich darüber, wir vereinbaren 1500 Pesos für 2 Stunden, die ganze Nacht hat sie nicht Zeit.

Erst nachdem ich damit einverstanden bin, dass sie das hier leider sehr verbreitete Haarnetz anlegen darf, den dominikanischen Liebestöter schlechthin, duschen wir zusammen. Eingeseift mit Duschöl gleitet sie mir fast aus der Hand wie ein Fisch, die Chemie stimmt, die Physik auch. Wir genießen 2 schöne Stunden, also zumindest ich, nach mir muss sie aber noch ihren Bambino versorgen.

Das wäre eine Wiederholung wert gewesen, statt dessen auf zu neuen Abenteuern.

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