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Alt  27.11.2011, 00:43   # 8
Mårten Andersson
Bassist bei Lizzy Borden
 
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Mårten Andersson ist offline
Red face unerträgliche Luft und desinteressierte neue Frauen

Nach 3 Monaten war ich nun wieder im La Vita. Ein Großteil der Frauen haben inzwischen gewechselt. Von den anwesenden 11 Frauen kannte ich nur Angelique, Larissa und Julia, wobei Julia nur kurz im Dienst war. Marion und Monika sind schon länger im Club, waren aber bei meinen bisherigen Besuchen nicht da. Margo und Anelia waren kurz anwesend, aber an diesem Tag außer Dienst. Neu waren Sabrina, Juliana, Selena, Loreen, Nicole und Aida. Diese neuen Frauen verhielten sich leider nicht so freundlich und offen, wie ich das im La Vita bisher so positiv erlebt habe, sondern so distanziert und desinteressiert wie in vielen anderen Clubs.

Da irgendwelche Spezialisten es geschafft haben, am Tag 50 Handtücher zu verbrauchen, liegen diese nun nicht mehr zum selber nehmen bei den Duschen bereit, sondern man findet sie im Spind vor und bekommt weitere an der Bar. Wie das System funktionieren soll, ist mir aber noch nicht ganz klar geworden. Um an die Handtücher im Spind zu kommen, müsste man ja jedes mal seinen Schlüssel von der Theke holen. Ich habe das so gelöst, dass ich meinen Schlüssel gar nicht erst abgegeben habe. Da die Schlüssel keine Armbänder haben, kommt diese Lösung allerdings auch nur in Frage, wenn man etwas hat, um den Schlüssel unterzubringen. Vielleicht wäre es sinnvoll, keine Handtücher in die Spinde zu legen, sondern sie nur immer bei Bedarf auszugeben. Auch den Bademantel nimmt man sich nun nicht mehr selbst, sondern bekommt ihn beim Betreten des Clubs an der Empfangstheke.

Als erstes setzte ich mich zu Sabrina. Sie hatte einen merkwürdig festen Schalen-BH an. Im Zimmer erfuhr ich dann wieso: Titten anfassen verboten. Sie zog ein Standardprogramm durch und war kaum davon abzubringen. Ich wurde im Befehlston instruiert, was ich jeweils zu machen hätte. Missio mit angezogenen Beinen fand ich aber sehr gut, Doggy ging auch gut.

Anschließend kam ihre Freundin Juliana zu mir, welche Konversation auf Englisch bevorzugte. Sie versuchte ein auffällig ähnliches Standardprogramm wie Sabrina. Hier gelang es mir aber etwas besser, meine Vorstellungen einzubringen, auch wenn sie ebenfalls irritiert reagierte.

Gegen 14 Uhr liefen dann etwa 8 junge Türken ein, so dass sich die Gästezahl verdoppelte und relativer Frauenmangel eintrat, der bis etwa 19 Uhr anhielt. Die Frauen gingen in den Schnellmodus über und nahmen die Gäste ohne langes Kennenlernen direkt ins Zimmer mit. Nach Aussagen verschiedener Leute war dieser plötzliche Andrang eher ungewöhnlich, normalerweise geht es an einem Montag weniger zu. Ich hatte allerdings ohnehin gerade nicht mehr so viel Lust auf Sex und habe nun einige Stunden mit Sauna, Schwimmbecken und Essen verbracht. Das Schwimmbecken war ziemlich kalt. Jemand hat mir erzählt, dass vor ein paar Tagen auch wieder irgendein Spezialist sich in dem Schwimmbecken gewaschen hat. Deshalb haben sie das Wasser abgelassen und es dauert noch, bis das neue Wasser wieder warm ist. Das Essen war wie gewohnt sehr gut. Ab 15 Uhr gab es auch eine sehr leckere Suppe. Leider war das Essen aber wieder etwas sehr fleischlastig. Abgesehen vom Frühstücksbuffet und den Chips waren nur die Beilagenkartoffeln ohne Fleisch.

Inzwischen traf in dem Club eine Masseurin ein. Sie hieß Laura, war aus Polen und heute zum ersten Mal im La Vita. Sie raucht übrigens nicht. Ich habe mich sehr gut mit ihr verstanden. Zunächst hat mich aber Larissa zu einer sehr guten wilden Nummer entführt, endlich wieder so wie ich das vom La Vita gewohnt bin. Ich bin allerdings nicht gekommen. Im Gegensatz zu mir wusste Larissa bemerkenswerterweise noch genau, dass ich letztes mal bei ihr gekommen war. Wir vereinbarten, es später nochmal zu versuchen.

Nach einer weiteren Pause habe ich dann als erster Kunde bei Laura für 15 Euro eine Massage gebucht. Die Massage fand ich gut, nur der Massageraum sollte noch besser abgetrennt werden. Er ist nur durch eine halbhohe Mauer von dem Gang zu den Duschen abgetrennt. Ich hatte ständig das Gefühl, dass alle direkt neben mir stehen und Faxen machen. Nach der Massage habe ich mich weiter mit Laura auf dem Sofa beschäftigt - bis sie schließlich anmerkte, sie kann nicht mit mir aufs Zimmer und sie überlässt mich deshalb jetzt einer anderen Frau.

Darauf bin ich wieder zu Larissa, die mich zu einem Gangbang mit Angelique einlud. Nach dem Gangbang machte ich mit Larissa im Zimmer weiter, während Angelique für einen Einzelservice abgezogen wurde. Diesmal kam ich nun auch und Larissa jubelte.

Es gab auch eine sehr attraktive Tänzerin namens Shyla, die ihren zweiten Tag im La Vita hatte. Sie tanzte ausgezeichnet, viel besser als was ich bisher dort gesehen hatte. Nur schade, dass nach wie vor die Bühne nicht beleuchtet ist. Nach einer Show setzte sie sich zu mir und fragte nach einer kurzen Unterhaltung, ob wir etwas zusammen trinken wollen. Ich dachte erst, ich verstehe sie nicht richtig, aber sie meinte wirklich, ob ich für 20 Euro einen Picolo bestelle. Warum bitte sollte ich das denn tun? Ich verstehe nicht, wie das in diesen Club passt.

Larissa zeigte mir Selena aus Portugal. Obwohl ich sie zunächst auch als sehr distanziert wahrnahm, kam ich dann gut mit ihr zurecht. Nicht so toll fand ich nur den tätowierten männlichen Vornamen auf ihrem Rücken.

Ein großes Problem hatte ich diesmal mit der Luft, wahrscheinlich vor allem wegen dem Rauch. Schon ab 15 Uhr wurde die Luft unerträglich. Auf meinen Hinweis wurde zunächst ein Fenster geöffnet, was auch kurzfristig half. Eine dauerhafte Lösung war das aber nicht, denn es war ohnehin nicht besonders warm in dem Club und die Frauen klagten überall über die Kälte. Es war allerdings auch ein besonders kalter Tag. Ich bin immer wieder zum Luftschnappen auf die Terrasse und habe den Barraum dann eine Zeit lang gar nicht mehr betreten. Es war so unerträglich, dass ich vor hatte, den Feedback-Fragebogen auszufüllen, noch was zu essen, und dann zu gehen. Gegen 22 Uhr waren dann allerdings die meisten Gäste weg und die Luft wurde wieder besser.

Während ich beim Essen war, kamen zwei junge Kerle rein und fragten, was das hier eigentlich so ist. Sie waren sehr erstaunt und belustigt, dass ich da in einem Bademantel am Tisch saß. Aber sie haben ja recht, ich finde Bademäntel auch nicht so kleidsam und verzichte nach Möglichkeit darauf. Isabell erklärte ihnen die Modalitäten und holte die Frauen zur Vorstellung. Der eine suchte sich Nicole aus und verschwand mit ihr. Mit dem anderen unterhielt ich mich über das La Vita, Pauschalclubs, FKK-Clubs und überhaupt. Es kam übrigens mehrmals an dem Tag vor, dass Gäste direkt in kompletter Montur mit einer Frau im Zimmer verschwanden.

Zum Schluss lernte ich noch Monika kennen. Mit ihr hatte ich zuerst ein sehr interessantes Gespräch auf Englisch, unter anderem über meine Unterscheidung zwischen unkompliziertem Sex mit Abspritzen und interessantem Sex ohne Abspritzen. Es wurde dann absolut letzteres. Es begann damit, dass sie mich mit ihren Titten mit Creme einrieb. Sehr gut fand ich, dass sie aktiv machte, was sie wollte, aber mich und meine Wünsche dabei vollständig einband. Währenddessen hatten wir beinahe philosophische Gespräche.

Mir wurde noch angekündigt, dass es am 2.12. wieder einen sogenannten "No Taboo Day" gibt. Soweit ich das verstanden habe, bieten die Frauen an diesem Tag verschiedene Extras an. Jede Frau bietet etwas unterschiedliches an. Da mich diese Extras überwiegend abstoßen, werde ich diese Tage meiden. Ich frage mich allerdings, was sie sich bei der Namenswahl gedacht haben. "Tabulos" steht schließlich oft für AO. Wollen sie mit dieser Bezeichnung Leute anlocken, die eben darauf stehen? Auch falls dies nicht die Intention sein sollte, verstehe ich den Begriff nicht, denn es scheint ja sehr wohl Tabus zu geben.

Eigentlich hatte ich hatte ja vor, den Club in nächster Zeit öfter zu besuchen. Die unerträgliche Luft und auch das desinteressierte Verhalten der neuen Frauen haben meine Lust aber deutlich sinken lassen. Mal schauen, wann ich den Club wieder besuche. Falls es mit der Luft in der Heizperiode immer so schlimm ist, werde ich den Club leider nur im Sommer besuchen können.
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Danke von