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Alt  13.10.2018, 14:50   # 19
E.B.
 
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E.B. ist gerade online
Zitat:
Wovor eigentlich die Angst?
In Zeiten, wo man als Penisbesitzer schon für die bloße Anschuldigung, man hätte vor gut drei Jahrzehnten dieses und jenes gesagt und/oder getan- noch vor Beginn eines Verfahrens seine Existenz und/oder seine öffentlich Persona verlieren kann, tut man gut daran, abzuwägen.

So wie vor drei Jahrzehnten ein um die Hüfte gelegter Arm oder eine etwas vollkontaktigere Umarmung "normal" war, um anzutesten, ob jemand sich anschmiegt oder wegdrückt (Wir haben das noch gelernt bekommen, das hiess "Tanzunterricht" . Körpersprache ist halt viel ehrlicher als die verstellten Wörter, die aus dem Brotloch quellen), und man heute für so etwas geshitstormed oder gekreuzigt werden kann, so sollte man sich überlegen, wie in drei Jahrzehnten also ~2048 diese Aussagen von heute gegen dich verwertet werden können.

Um so mehr als die "(Un-)Taten" von 2018 wesentlich besser dokumentiert werden als jene des Jahres 1988 wurden! und sich die Bewertung der "(Un-)Taten" mindestens nochmal so weit verändern werden wie in den letzten drei Jahrzehnten.

Auch wenn man so einen Shitstorm irgendwie abgebogen bekommt und ihn rechtlich überlebt, hängen bleibt immer etwas. Man könnte sich ja mal durchlesen, wie sich Jörg Kachelmanns Leben geändert hat, der geht auch nirgends mehr alleine ohne Zeugen hin - "frei" wird er nie wieder sein.

Die Fragen hier sollte also sein "Was kann ich gewinnen?" (hier glaub ich nichts ausser ein bisschen Ego streicheln) und "Was kann ich verlieren?" und wenn das Verhältnis stimmt, kann man das ja mal machen.

Aber nur dann!

Vielleicht hat ja der eine oder andere nichts zu verlieren, oder weiß schon dass er 2020 nicht mehr erlebt.
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