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Alt  31.03.2017, 18:45   # 287
carpe voluptatem
 
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carpe voluptatem ist offline
So vong den Bitches her

Durch berufliche Verstrickungen war ich gezwungen in Darmstadt zu übernachten. Darmstadt heißt Sharks Besuch. Was Hotels angeht, ist Darmstadt ja ein trauriger Ort. Da fiel die Wahl aufs Contel in der Otto-Röhm-Straße (har har). Die Bewertungen sind eher schlecht, aber welches andere Hotel liegt schon in Walking-Distance zum ins Puff. Dadurch konnte ich meinen Club-Aufenthalt diesmal zweiteilen. Nachmittags erste Halbzeit, dann 3 stündige Pause zum Arbeiten im Hotel und dann Reentry am Abend für die zweite Halbzeit.

Ich muss gestehen, ich liebe das Sharks. Es ist einfach dieses unglaubliche Überangebot - so vong den Bitches her - das mich reizt. Der berechtigten Kritik der Massenabfertigung kann ich nur entgegnen, dass es ja genau das ist, was ich suche: Sich von den Massen fertig machen lassen (also auf die Menge an Mädels und nicht auf die Masse einzelne Dame bezogen).

Zum ersten Mal konnte ich den Außenbereich genießen. Wirklich sehr schön. Das hat schon was von Urlaub, auf einem Liegestuhl am Pool liegen und sich die Sonne auf den bebademantelten Körper brennen lassen. Bademantel lieber anlassen. Wie will man bitte einen Sonnenbrand am Schniedel erklären….

Das Essen ist auch mehr als ok. Der Koch sorgt immer dafür, dass das Buffet immer in Schuss ist. Natürlich keine Sterneküche, aber für ein Buffet absolut auf hohem Niveau und es lässt keine Wünsche offen (höchstens man steht auf Cellophankäsesemmel mit Sprühsahne; dann muss man woanders hin)

Nach meiner Ankunft und dem ersten Rundgang stellt sich mir eine absolute Traumfrau in den Weg. Michi aus Tschechien. Anfang / Mitte zwanzig, blonde Haare zu einem art Heidikranz hochgesteckt, schlanker Körper, perfekte B-Klasse Körbchen, braungebrannt (Pantone 139), Bambi Augen und ein total einnehmendes Wesen. Bildhübsch! Da hätte vielleicht sogar der selige (forumstechnisch gesehen) Helvezier seine Freude dran haben können.
Im Zimmer spulen wir beide unser Standardprogramm ab. Sie: Das übliche, gelernte Verwöhnprogramm mit lecker Lecken und filigranem Ficken, aber auch mit Schatzi, Schatzi und falschem Stöhnen. Ich: Die üblichen „lustigen“ Sprüche und meine üblichen <3,5 Stellungen. Der Funken ist nicht wirklich übergesprungen, aber bei dem Gesamtpaket (Körper, sympathisches Wesen, Augen, Haptik….) trotzdem für mich ein Hochgenuss.

Nach etwas Ausruhen fällt mir ein absolutes "Gerät" auf. Perfekt gemachter Körper. Ich analysiere ihren Blick und versuche gedanklich daraus ihre Qualitäten aufm Zimmer einzuschätzen. Das Ergebnis ist klar: Die geht bestimmt ab wie Schrödingers Katze. Also wie ne geile Sau und gleichzeitig unbeteiligt wie ein Eisberg. Man weiß es halt erst, wenn man in der Kiste ist. Die Dose geöffnet ist.

Ne, lieber kein Risiko und weiter schauen. Die Wahl fällt dann auf Sonia. 19 jährige Ungarin (schätzungsweise aus Rumänien). Zierlicher, knackiger Körper. Im Zimmer stellt sich dann heraus, dass es praktisch das Gegenstück zum vorangegangen Zimmer ist. Nicht perfekte Optik, aber die Chemie stimmt. Es kommt zu einem beiderseits sehr erfreulichen Stündchen im Zimmer, mit gegenseitigem Massieren am Ende, obwohl schon die Zeit abgelaufen war.

Damit Ende erster Teil. Ich melde mich ab und geh ins Hotel. Die Pause verläuft zum Glück ohne Werbung und Analyse der ersten Halbzeit durch ein Expertenteam rund um Lothar Matthäus und Markus Merk (so mit Videoanalyse und Kommentaren nach dem Motto: „In der 23. Minute: Den hätte er reinmachen m ü s s e n….).

Gegen 21 Uhr: Rückkehr nach Gomorra. Komischerweise werde ich dann die ganze Zeit relative aufdringlich von den eher unattraktiveren Damen angemacht. Ich bleibe aber – auf nette Art – standhaft und lehne ab. Nach ein bisschen Fußball-Schauen und umherschlendern drehe ich mich um und erstarre teilweise (eher so Hals abwärts) zur Salzsäule. Schon wieder stellt sich mir Michi in den Weg. Sie spricht mich wieder in ihrer waffenscheinpflichtigen Art an, aber Sie kann sich nicht mehr an mich erinnern !?! WTF? Nach 5 Stunden schon vergessen! Alles weg! Und das mir, der ich doch von meinen imaginären Freunden auch „Jahrhundertficker“ genannt werde.
Dass sich einzelne Mädels nach Wochen nicht mehr an mich erinnern ist mir schon passiert (übrigens noch nie im Hawaii) und beruhigt mich eigentlich irgendwie. Man weiß, dass die DLs auf Automatikmodus stellen und braucht sich daher keine Gedanken, um deren Beurteilung zu machen. Das Rendezvous und letztendlich man (als Person) ist flüchtig wie ein Snapchat-Chat. Aber nach 5 Stunden !!
Als sie im Zimmer den kleinen Carpe sieht, kann sie sich aber wieder erinnern.
Berufsblick halt … Man wird nur über sein Geschlechtsteil definiert und die Person, die am Penis hängt - mit ihren Gefühlen und Gedanken, mit ihrer Lebenserfahrung, mit den Träumen und Wünschen - wird überhaupt nicht gesehen. Ganz, ganz schlimm ist das. Beim nächsten Treffen meines ayurvedischen Wechseljahre-Klöppelclubs werde ich das zur Sprache bringen müssen….
Bei der Äggschn kommt es diesmal zu einer Neuigkeit in Form einer exotischen Stellung (Linkedin hat automatisch eine Mail verschickt: Betreff: „Please congratulate CV on his new position“).
- "Schweizer Klappmesser?"
- "Spareribsmitbesteckessen?"
- "Golden Retriever auf Frauchen mit Blinddarmentzündung?"
… irgenwie so ist der kamasutrische Fachbegriff für diese Stellung. Noch ein bisschen Hin und Her und dann Abschluss durch +25 € Ablaichen auf den Titten. Wieder sehr lecker alles. (je ne regrette rien).

Dann wird’s Zeit zum heimgehen. Na gut, … kurz noch einen trinken,…. na gut, kurz noch kucken,…..na gut, ……. unbedingt noch mal Zimma...

Die Wahl fällt auf Stefania. Eine 20 jährige, kleine knackige „Italienerin“, die wohl leider beim Grenzübertritt auf der Balkanroute ihre Muttersprache verloren hatte und nur noch Englisch und Rumänisch versteht. Verrückt, was es alles gibt. Sehr solides Betthupferl und schöner Absch(l)uss des Tages.
Endgültiger Abgang ins Contel.

In der „na gut Phase“ kam ich mit einem männlichen Gast ins Gespräch. Er stellt sich als Kenner heraus. Immer wenn ein Mädel vorbeiläuft, kann er die kommentieren: „Die ist Neu…“ „Die ist super…“ Die ist erst seit 3 Wochen da….“. An dem Tag waren vielleicht 100 – 150 Mädels anwesend. Die Fluktuation und der Anteil an Teilzeitbesucherinnen ist auch sehr hoch. Da muss man schon Stammstamm Gast sein, um diese Kenntnis aufzubauen. Seine schlimmste Zeit in seinem Leben waren angeblich die zweieinhalb Jahre, die er in München leben musste. Immer so weit fahren, um einen vernünftigen Club zu finden…

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Danke von