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Alt  28.03.2018, 10:38   # 285
carpe voluptatem
 
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carpe voluptatem ist offline
48 Stunden! How horny ist that then?

Die Fastenzeit ist ja zum Glück bald vorbei. Dieses Jahr war mein Vorsatz: Kein Sex mit dicken Weibern, was ich auch seit Fasching tapfer durchgehalten habe. Aber ich will jetzt nicht nach Ostern gleich wieder in die Vollen greifen, sondern stattdessen dauerhaft mein Verhalten ändern. 16-8 Intervallfasten ist das Zauberwort. Sehr en vogue im Moment. Wenn man täglich an mindestens 16 Stunden fastet, gibt man dem Körper genügend Zeit, Zellen zu regenerieren. Bei Laborratten hat das deren Leben verlängert und die Zahl der Diabeteserkrankungen signifikant verringert. Das müsste ich doch auch hinbekommen: Täglich mindestens 16 Stunden Pause.

Apropos 16 Stunden Pause: Ich wasche mich eigentlich so gut wie nie, sondern trage immer nur etwas Deo nach. Auf meinem neuen Deoroller steht „48h Wirkung“.
Wie geil ist das denn! Das bedeutet folglich, dass ich mich ab jetzt nicht mehr nur alle 24 Stunden nicht Waschen muss, sondern ich habe sogar 48 Stunden am Stück Zeit mich nicht nicht zu waschen. Danke Procter & Gamble!
Die Wirkdauer des Deos entspricht damit übrigens ungefähr der Wirkdauer eines guten Beischlafs. Ich spreche dabei intern von einem sog. Sickerfick. Nach einem überdurchschnittlichen (wichtig) geschlechtlichen Beisammensein (und dem anschließenden nicht mehr Beisamensein … harhar), versickert die wohltuende Wirkung ganz langsam im Bewusstsein und hält noch für Tage die Erinnerung feucht. Der Sex kann also im Abgang sogar noch reifen und besser werden.

Vor meiner Karriere als Freier hatte ich im echten Leben nach gutem Sex meist nicht das Bedürfnis, das ganze sofort wiederholen zu müssen, sondern 2, 3 Tage Pause waren mir durchaus genehm (die Anfangszeit einer Beziehung natürlich ausgenommen). Ich glaube ich bin da vielleicht anders als andere Männer?! Als ich dann begann die käuflichen Damen zu besuchen, war ich v.a. in Apartments unterwegs und es ging mir ähnlich. Ein Stündchen mit der Mupfelfinger-Lisa z.B. und ich hatte für die Woche ausgesorgt. Seit ich in Clubs gehe ist das anders. Angeregt durch die günstigen Grenzkopulationskosten und das Streben nach Senkung des Durchschnittfickminutenpreises, gehe ich natürlich während eines Clubtages auch mal 2 bis 5 Mal aufs Zimmer (meist aber mit sinkendem Grenznutzen). Die vielen nackten Madames, die im Club rumlaufen helfen mir zumindest dabei, meine steigende Unlust zu überwinden.

Im vermeintlichen Gegensatz zu meiner 48 Stunden-Pause-Theorie steht die vom verehrten Freund Connery vertretene Theorie des Gegenfickens, wonach man zum Schutz vor emotionaler Schwächung, nach besonderen Ereignissen, umgehend mit einer ausgewählten DL des Vertrauens Gegenficken sollte. Ich möchte seine Theorie hier nicht ausbreiten und mich mit fremden Federn schmücken, aber aus gegebenem Anlass wollte ich das hier kurz erwähnen.

Das war also die Vorrede. Jetzt zum Text:
Letzte Woche im Globe hatte ich ein so dermaßen herausragendes Erlebnis, dass schnelles Gegenficken dringend angezeigt war. Da kam mir die WA von Iubi-Ruby gerade recht, in der sie mein wertes Verbleiben anfragt. Rasch terminlich ihren Besuch im Nagelstudio mit meinem Besuch im Nagelstudio Kaarst abgeglichen und einem Date stand nichts mehr im Wege. Der Club war für einen Dienstag ordentlich besucht und einige neuen Mädels waren auch am Start. Maya läuft mir über den Weg. Ihr Blick hellt sich auf und verwandelt sich in ein herzliches Strahlen. Ein unglaubliches Lächeln wird in ihr Gesicht gezaubert. Die Augen leuchten und die Pupillen weiten sich. Mein aus der Konkursmasse von Praktiker stammende Wandfeuchtemesser, den ich immer – so untenrum - bei mir trage, schlägt komplett aus. Sie schaut mich an und sagt: „Ist dein Freund auch da?“ Nachdem ich die Frage verneinen muss, verwandelt sich ihre Ausstrahlung blitzartig wieder auf Normalmaß und sie begrüßt mich freundlich, aber sichtlich enttäuscht. Da hat aber jemand Eindruck hinterlassen, gell Kollege. Ein ZG mit ihr stand nicht auf dem Plan, da ich ja verabredet war.

Ich war mir dem Risiko bewusst, dass das Treffen mit Ruby dem Versuch gleichkommt Feuer mit Öl zu löschen und es sich auch nicht um Gegenficken im engeren Sinne handelt. Aber wat willste machen? Um das Resultat eines netten und etwas längeren ZG vorwegzunehmen: Es hat funktioniert. Ich befinde mich wieder in einem Zustand der emotionalen Ausgeglichenheit. Quasi im Gleichgewicht des Schreckens. Alles gut. Vielleicht sollte ich aber zur Sicherheit mit Sharks-Shadé oder HW-Rebecka einen Absicherungsfick…..?
Ne, ne, ne. Keine neuen Baustellen. Jetzt ist es auch mal wieder gut und Ostern steht an. Ich werde für die nächsten knapp zwei Wochen eh meine Eier verstecken und die Bälle flach halten.

Eine Geschichte fällt mir noch ein:
Als ich beim vorletzten Mal mit Ruby so dalag piepst ihr Handy. Die Message enthält ein Kompliment eines Verehrers (von außerhalb des Cluborbits). Sie meinte, dass das noch frisch und sie auch noch nicht intim mit dem Herrn gewesen wäre. Also noch auf dem ins-Kinogehen-Level. Als Tipp gebe ich ihr einen wichtigen, väterlichen Rat: Sie möge doch bitte nicht - wenn es tatsächlich zum ersten Sex mit dem neuen Galan kommen sollte - das Tête-à-Tête mit der Frage eröffnen:
„Und? Wie lange möchtest du bleiben?“ Kommt nicht so gut und zerstört manch zarte Pflanze einer beginnenden Romanze. Vor dem Verkauf von Extras brauch ich sie übrigens nicht warnen, da sie das löblicherweise eh nicht macht.

Heute erzählt sie mir, dass sich die Geschichte im Sande verlaufen hätte. Ich muss gestehen, dass ich diese Nachricht mit einem Gefühl der Erleichterung – fast schon Freude - zur Kenntnis nehme. Mhhhhm... Wenn ich mir das so überlege, kann ich da bei mir Abgründe der Verwerflichkeit erkennen, auf die ich wahrlich nicht stolz bin. Ich bin also froh, wenn Schatzi kein Glück in der Liebe hat. Implizit möchte ich also, dass sie mir nicht nur in der gebuchten Zeit zur Verfügung steht, sondern auch - theoretisch - emotional in toto? Ich wünsche mir neben dem bezahlten Zugriff auf ihren Körper, auch den hypothetischen all access Pass auf ihre Person? How shabby is that then?
Mein Inneres keift mich zurecht an: „Komm geh doch nach Hause du ungewaschener internationaler Liebeskasper!“
...

Na gut, weil Ostern ist. Ein Bonus-Spässeken hab ich noch:
"Und wie soll ich bitte nach Hause kommen?" Mit der Bahn!
In letzter Zeit bin ich nämlich sehr viel im Zug unterwegs, was mir (zu) viel Zeit gibt, „lustige“ Berichte zu schreiben, aber sich auch auf mein Puffverhalten bzw. bessergesagt auf mein Kommunikationsverhalten mit den Damen auswirkt. Während eines typischen ZG fallen dann durchaus auch mal Sätze wie diese:

Information beim Gang ins Zimmer:
- Der Geschlechtsverkehr erfolgt heute in abweichender Reihung der Stellungen. Bitte beachten sie auch meinen Aushänger und die lokalen Ansagen.

Anweisungen an eine DL beim Erstzimmer:
- Meine erste Klasse erogenen Zonen befinden sich in den Abschnitten A-B und F.

Zwischendrin
- Das Team der CV-Bordgastronomie begrüßt sie gerne zu einer oralen Stärkung in der Leistengegend.
- Wegen eines Polizeieinsatzes im Club, kommt es zu einem außerplanmäßigen Halt auf freier Strecke.

Beim Anfassen
- Wir bitten dies zu entschuldigen.

Wenn die DL zu viel redet
- Mein Höhepunkt wird sich um ca. 20 Minuten verzögern. Grund dafür sind Störungen im Betriebsablauf.

Gegen Ende
- Lllllleidis and Tschentelmän, wi will schortli bi araifing ät Höhepunkt. Dort erhalten sie Anschluss an eine CE Verlängerung über Massage, Blasen, Reiten und Misio im selben Zimmer gegenüber.
- Ebenso besteht Anschluss an eine CE CIM450 nach Nirvana.
- Der Anschluss-Orgasmus GV0815 nach Pfullingen konnte leider nicht warten. (Bitte nicht nach einem tieferen Sinn von Pfullingen suchen. Das hört sich einfach nur schön an.)

Abschied
- Sännks vor Ferkeling wiss Deutsche Voluptatem
- Wir erreichen jetzt das Zimmerende. Der Ausstieg befindet sich in Fickrichtung rechts.

Ich bin wirklich sehr viel im Zug unterwegs!

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Danke von