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AFD


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Darth Vader 24.01.2016 17:57

AFD
 
Man redet immer viel über diese Partei, aber hat schon mal einer das Parteiprogramm gelesen oder sich näher damit befasst?
Habe mir es mal zu Gemüte geführt und finde das die Punkte die dort stehen im großen und ganzen stimmig sind.

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j...5VgiGjI0PgeSfw

Und mal ehrlich gesagt die Parteien ( Politiker ) die wir jetzt im Bundestag haben sind nicht mehr das gelbe vom Ei.
Eine von Lobbyisten verseuchte Truppe, die von der Wirtschaft an Marionettenfäden geführt wird.
Es zählt zu viel die Partei und nicht mehr das Land. Wenn ich mir die letzten Parteitage so ansehe, kann von einer "freien" Meinungsäußerung nicht mehr die Rede sein.

PS
Der Rechtschreibteufel hat zugeschlagen.:D
Wäre natürlich ohne h.:~123:
Aligator 24.01.2016 18:37

Zitat:

Habe mir es mal zu Gemüte geführt und finde das die Punkte die dort stehen im großen und ganzen stimmig sind.
Kann doch gar nicht sein :~62:
denn Gulman sagt doch, dass die die totalen Neon@zis sind :~06:
Darth Vader 24.01.2016 19:04

@ Aligator
Der gute Gulman sagt viel wenn der Tag lang ist. :~47::~47:
Der gute Mann macht auch sein Kreuz brav bei den Grünen. Den dunkelgrünen Kugelschreiber hat er von der Claudia Roth persönlich geschenkt bekommen. :~149:

Wenn er dürfte würde er aber lieber die Antifa wählen, quasi die "Man in Black" der Gutmenschen Partei.:D
Hodaddy 24.01.2016 19:26

Für das Entstehen von rechten Protestparteien gibt es manchmal durchaus berechtigte und nachvollziehbare Anlässe. Ein Beispiel dafür liefern die Republikaner, deren Mitbegründer Franz Handlos aus Protest gegen die Vermittlung eines Milliardenkredits an die DDR durch Franz Josef Strauß im Jahr 1983 die CSU verließ. Leider werden solche Parteien relativ bald von extremeren Vertretern des rechten Spektrums gekapert. Dies geschah auch mit der AfD, nachdem der neoliberale Flügel um Bernd Lucke und Hans-Olaf Henkel deutschnationalen Elementen weichen musste. Manche von denen, die am Anfang die AfD wegen ihrer kritischen Haltung zum Euro wählten, würden heute nicht im Traum daran denken, dieser Partei ihre Stimme zu geben.
Gulman 24.01.2016 21:05

Hm, die Antifa würde ich keineswegs wählen. Die sind mir zu extrem und einseitig, zudem zu links. Claudia Roth finde ich ebenfalls furchtbar.

Bezüglich AfD hat es HoDaddy auf den Punkt gebracht:
Zitat:

Leider werden solche Parteien relativ bald von extremeren Vertretern des rechten Spektrums gekapert. Dies geschah auch mit der AfD, nachdem der neoliberale Flügel um Bernd Lucke und Hans-Olaf Henkel deutschnationalen Elementen weichen musste.
Selbst die Grünen waren in der Anfangszeit braun unterwandert, nur hatte der braune Flügel es nicht geschafft, die anderen herauszudrängen. In der AfD haben die Rechten eben das Ruder übernommen.

Wer trotzdem AfD wählen möchte, der wird diese Partei eben für eine Legislaturperiode aufwerten, wie es bei den REPs schonmal der Fall war. Danach geht es dann für gewöhnlich bergab.

Wer gerade deshalb AfD wählt, weil die Braunen das Ruder in die Hand genommen haben, würde sonst vielleicht NPD wählen, wer weiß. Oder gehört zum rechten Flügel der CSU - da gibt es deutliche Überschneidungen mit der AfD, zugegeben.

Schaun mer mal, was hinten rauskommt. Wenn's wirklich an die Urne geht, haben die Deutschen hoffentlicvh doch noch genug Gewissen, nicht auf rechte Bauernfänger reinzufallen.
D4nte 24.01.2016 21:06

Zitat:

Manche von denen, die am Anfang die AfD wegen ihrer kritischen Haltung zum Euro wählten, würden heute nicht im Traum daran denken, dieser Partei ihre Stimme zu geben.
So sie denn mitbekommen haben, dass sich die Personen und Inhalte mittlerweile geändert haben. Bei manchen geistig unaufmerksamen Anti-Gutmenschen hab ich da meine Zweifel und für viele Omas und Stammtischbirnen ist AfD immer noch "die gegen den TEuro". Das ist ja auch ein Grund, warum man die Partei "gekapert" hat, statt sich selber was einfallen zu lassen.:D
D4nte 25.01.2016 10:01

Zitat:

Man redet immer viel über diese Partei, aber hat schon mal einer das Parteiprogramm gelesen oder sich näher damit befasst?
Habe mir es mal zu Gemüte geführt und finde das die Punkte die dort stehen im großen und ganzen stimmig sind.
Ich habe es mir jetzt auch angeschaut, dazu fallen mir aber noch ein paar Fragen ein:

Das aktuellste Parteiprogramm war das von der Europawahl 2014, bzw. von der Bunsestagswahl 2013.
Ich fand es zwar nicht stimmig, sondern eher allgemein gehalten, aber gut. Dass diese Programme sowieso nichts mit der neu ausgerichteten AfD zu tun haben ist dir aber klar, oder?
Da kann ich auch das Parteiprogramm der SPD aus den 70ern lesen und finden, dass das mit der Deutsch-Polnischen Versöhnung vom Willy eine gute Idee war, Bezug zur Gegenwart hat das genauso viel.

Die Leitlinien sind genauso veraltet (2014), noch dazu derart allgemein gehalten, dass sie 1:1 zur CSU passen würden.

Aus diesen Punkten jetzt eine Wählbarkeit der AfD abzuleiten unterstreicht mMn nur meinen vorigen Beitrag und macht dich zu einem Beispiel des von mir dort genannten unaufmerksamen Wählers. Danke für den Nachweis.:~333:
Gulman 26.01.2016 00:00

Immerhin ist ihr "Thesenpapier Asyl" von 2015, also aktuell. Das liest sich dann schon ganz anders. Die AfD möchte, dass man in Deutschland generell keinen Antrag auf Asyl mehr stellen darf. Dies soll nur außerhalb Deutschlands, z.B. in den deutschen Botschaften erfolgen (wobei das dann doch deutsches Gebiet ist, was die AfD vielleicht nicht weiß).

Ferner sollen alle Länder(!), die offiziell die Genfer Konventionen anerkennen, als sicherer Drittstaat gelten. Nur bei Staaten, die trotzdem offenkundig schwerste(!) Menschenrechtsverletzungen begehen (Nordkorea? China?), soll eine Ausnahme gemacht werden.
Sicherer Drittstaat heißt dann, dass Menschen daraus keinen Anspruch aus Asyl mehr besitzen (egal, ob sie politisch oder sonstwie verfolgt werden).

Diese Forderung ist hier offen verfassungsfeindlich (das heißt gegen die Grundrechte eingestellt):
"In keinem Falle darf ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden." (§19.2 GG - es geht über die Unveränderbarkeit der Grundrechte).

Die AfD will das gesamte Asylrecht aushöhlen und faktisch abschaffen. Genfer Konventionen anzuerkennen heißt, beliebig politisch oder religiös verfolgen zu dürfen. Einzelfallprüfungen werden abgeschafft.

Übel, ganz übel, sag ich mal.

Die übrigen Anträge sollen innerhalb von 48 Stunden im Schnellverfahren beschieden werden. Also Abschied vom Rechtsstaat.
Die AfD wird so die Anzahl der bewilligten Asylanträge auf knapp Null reduzieren.

Zumindest drücken sie offen ihre Haltung aus. Die Distanz zur NPD ist marginal.

Eine Partei, die auf ihrer Website den Spruch "Mut zu Wahrheit" prangen lässt, leidet eh unter Größenwahn. Was ist Wahrheit? Warum ist (nur) die AfD im Besitz der "Wahrheit"? Eine gefährliche Dialektik. Wehret den Anfängen! Ich habe keine Lust, wegen solcher rechten Spinner, die eine Anti-Euro-konservativ-liberale Partei kapern, Angst um die freiheitliche Grundordnung unseres Staates zu haben. Da reichen mir schon die bombenwerfenden Religionsfanatiker. Ich muss nicht noch diese rechten Spacken im Bundestag ertragen müssen.

Da wir aber in einer Demokratie leben, muss ich das natürlich (zurecht) tolerieren. Ich hoffe, dass sie eine ähnlich lange Halbwertszeit wie die Republikaner haben.
Aligator 27.01.2016 14:22

Zitat:

Zitat von Gulman (Beitrag 1988370)

Die AfD will das gesamte Asylrecht aushöhlen und faktisch abschaffen. Genfer Konventionen anzuerkennen heißt, beliebig politisch oder religiös verfolgen zu dürfen. Einzelfallprüfungen werden abgeschafft.

Übel, ganz übel, sag ich mal.

Nur ein Tippfehler, oder versteh ich deine Logik grade nicht? :confused:
Gulman 27.01.2016 17:25

Nein, kein Tippfehler... Wenn ein Staat die Genfer Konventionen (offiziell) anerkennt, würde dies bedeuten, dass die Staatsbürger dieses Staates bei uns kein Asylrecht mehr haben. Der Staat kann also seine Bürger politisch verfolgen, wie er mag, für die AfD ist das dann so o.k., dass es keinen Asylgrund mehr geben kann. Steht so in deren Pamphlet.

Ich würde Herrn Snowden als Beispiel sofort Asyl gewähren. Er würde in den USA verfolgt werden - und auch das ist ein "sicherer Staat".
wacki 28.01.2016 12:38

"Sie quatschen hier alle an die Wand"
 
Gestern bei Maischberger...die aalglatte Frauke Petry
siehe hier aus dem SPIEGEL

Unerträgliche Sendung.
Aligator 28.01.2016 13:24

@Maischberger gestern:

Ja, die Sendung war interessant, besonders Augsteins These zu den Aussagen von S.Gabriel:
„Wenn zwei das Gleiche sagen, ist es nicht das Gleiche“
Richtig, manche sind halt eben immer gleicher ;)

https://youtu.be/xghPj-qfkeI
ab 36:30
Strider 28.01.2016 13:48

Endlich eine Partei mit Eiern.

Quelle: http://www.der-postillon.com/2016/01...-afd.html#more
D4nte 28.01.2016 14:52

Da muss sich bei Maischberger aber jemand in der Redaktion vertan haben. Es waren ja drei "Rechtskonservative" und nur zwei Linke (ja klar, mit der Maischberger warens dann doch wieder drei) da. Gut, außer sinnvollen Äußerungen wie (sinngemäß zitiert):
Maischberger: "Die AfD will die deutschen Grenzen schützen, wie stellen Sie sich das vor?"
Petry: "Wir brauchen mehr Polizei, mehr Bundespolizei. Die Grenzen müssen dann kontrolliert werden."
Maischberger: "Aber wie genau?"
Petry: "Das habe ich ihnen doch beantwortet, mehr Personal."

Wow, das ist ja mal ein bahnbrechendes Konzept. Kein Wunder, dass da noch niemand drauf gekommen ist.
Die Frage der genauen Ausarbeitung eines Konzepts wäre da ja mehr als unverschämt. Mehr Personal reicht ja vollkommen. Ich denke, so unfgefähr eine Million Bundespolizisten sollten reichen, um eine Menschenkette zu bilden, die dann unser Land schützt. Wer durchwill wird dann eben erschossen, aber wahrscheinlich dreht ja jeder um wenn er den Menschenwall sieht...
Und natürlich kostet die Abschottung Deutschlands auch nichts. Binnenmarkt wird überbewertet sagt Frau Petry, uns gings ja auch vor Schengen schon gut. Scheiß auf den Exportweltmeister. Lieber 100 Mrd im Jahr verlieren als 20 Mrd für Asylanten ausgeben. Jawoll ja.
Hodaddy 28.01.2016 17:50

Eins muss man Frauke Petry lassen: Sie hat verdammt hübsche Beine. :D
Darth Vader 28.01.2016 18:13

Zitat:

Genfer Konventionen anzuerkennen heißt, beliebig politisch oder religiös verfolgen zu dürfen. Einzelfallprüfungen werden abgeschafft.
Komische Welt.:confused:
Früher hat man den Nation den Arsch aufgerissen die sich nicht daran gehalten haben.

Die Zeiten ändern sich.
Aber Die Blockparteien sind selbst daran schuld das die AFD so zulegt von Woche zu Woche.
Die Groko gräbt im Eiltempo ihr eigenes Grab und erstickt nun an ihren Lügen und ihrer Konzeptlosigkeit.
Den besorgten Bürger in die rechte Ecke drängen funktioniert nicht mehr so wie früher.

Zitat:

Der Anlass: Mit einem offiziellen Schreiben vom Oktober 2015 wurde die Polizei in Kiel von ihrer Pflicht befreit, geringfügige Delikte wie Diebstahl und Sachbeschädigung zu verfolgen, wenn die Tatverdächtigen Flüchtlinge ohne Ausweisdokumente sind. Der Grund: Der Aufwand, deren Identität herauszufinden, ist in diesen Fällen unverhältnismäßig hoch bzw. oft erfolglos.
https://www.google.de/url?sa=t&rct=j...Z912iKGnJ97X9w

Dieses Dokument soll Landesweit gelten.
Schlaraffenland Deutschland sag ich nur.
Bomba 28.01.2016 19:51

Zitat:

Eins muss man Frauke Petry lassen: Sie hat verdammt hübsche Beine
Nicht nur zwischen ihren Beinen kommt braune Scheiße raus.:~c
Gulman 28.01.2016 20:47

Zitat:

Früher hat man den Nation den Arsch aufgerissen die sich nicht daran gehalten haben.
Die Genfer Konventionen besagen nicht, dass man innerhalb des Landes Menschen aufgrund ihrer Religion, ihrer politischen Einstellung, ihres Geschlechts (usw.) verfolgen darf. Es geht hierbei um "Regeln" im Kriegsfall und um den Umgang mit Kriegsgefangenen sowie den Umgang mit Kriegsflüchtlingen.

Die AfD möchte - wie ich schon schrieb - laut ihrer eigenen Veröffentlichung, jeden Staat, der die Genfer Konventionen anerkennt, als sicheren Drittstaat anerkennen, es sei denn, er begehe offensichtlich schwerste Menschenrechtsverletzungen.

Schade, dass du als (so habe ich den Eindruck) potentieller AfD-Wähler nichts inhaltliches dazu bringst, keine Meinung dazu, nichts.

Das Argument, die AfD sei eine Alternative, weil die GroKo schlecht arbeitet, verstehe ich übrigens nicht. Sollte eine Regierung unfähig sein (lassen wir diese These mal so stehen), dann folgt daraus (leider) nicht, dass eine andere Partei das besser könne.

Die AfD ist braun unterwandert worden und von den braunen übernommen worden. Wenn sie nun nur deshalb eine Alternative für Deutschland sein soll, weil Merkel Fehler gemacht hat, dann verstehe ich "den Wähler" nicht mehr. Das wäre gefährlich.

Gäbe es wenigstens Argumente dafür, diese Spacken zu wählen... Was muss man als Pro-Argument lesen? "Schau dir das frühere Wahlprogramm an, das ist ja gar nicht so schlimm". Aha, danke für die profunde Auskunft.
tannhäuser 28.01.2016 23:09

Zitat:

Wenn sie nun nur deshalb eine Alternative für Deutschland sein soll, weil Merkel Fehler gemacht hat, dann verstehe ich "den Wähler" nicht mehr. Das wäre gefährlich.
Das ist das Phänomen der "Protestwahl". Hauptsache den Regierenden einen Schuß vor den Bug verpassen, womit ist egal. Wird schon nicht so schlimm werden. Das Ergebnis dieser "Strategie" haben wir Ende der 20er/Anfang der 30er gesehen ...
yossarian 29.01.2016 00:22

Najaaa ...
 
Zitat:

Das ist das Phänomen der "Protestwahl". Hauptsache den Regierenden einen Schuß vor den Bug verpassen, womit ist egal. Wird schon nicht so schlimm werden. Das Ergebnis dieser "Strategie" haben wir Ende der 20er/Anfang der 30er gesehen ...
Damals herrschten ganz andere Umstände. Das Elend in Deutschland, die Verhungernden (ca. 100.000), die massive Kindersterblichkeit (1 von 7), weil die Mütter keine Milch hatten, da Frankreich Lebensmittel, Lokomotiven, Eisenbahnwaggons und die Handelsflotte konfisziert hatte, schufen schon ganz andere Voraussetzungen, die man nicht mit der heutigen Situation vergleichen kann. Und im internationalen Vergleich reagieren die Deutschen mit 10% für die AfD ziemlich moderat im Vergleich zu Schweden (23+%), Frankreich (30%), Dänemark, Großbritannien, Polen, Ungarn etc. pp. Sollte die AfD wider alle Erwartungen an die Macht kommen und die Demokratie stürzen wollen, hätten wir im Gegensatz zur Weimarer Republik eine abwehrbereitete Verfassung und ein Verfassungsgericht. Auch gibt es keine SA und keinen Stahhelm. Und die Bundeswehr wird nicht für die AfD putschen. Auch finanzieren kein Herny Ford und Mussolini die AfD mit Riesensummen. Also, vorläufig keine Panikmache.
Mehr Sorgen als die sicher nicht zu verharmlosende AfD machen mir da frustrierte junge Männer, die sich hier ein Schlaraffenland mit willigen Begrapschobjekten erwartet hatten, und nun in Schlafsälen wohnen.
Aligator 29.01.2016 00:48

Zitat:

Zitat von Gulman (Beitrag 1989177)

Gäbe es wenigstens Argumente dafür, diese Spacken zu wählen... Was muss man als Pro-Argument lesen? "Schau dir das frühere Wahlprogramm an, das ist ja gar nicht so schlimm".

Wer sagte das? Hier?
Zitiere doch mal

@Argumente pro AfD:
Okay, ich fange mal an :rolleyes:
z.B. wenn man - so wie ich - gegen TTIP unter den derzeitigen Bedingungen ist ::pizza::

Nun dürfen die AfD-Basher gerne pro TTIP argumentieren :)
yossarian 29.01.2016 01:07

Zitat:

Nun dürfen die AfD-Basher gerne pro TTIP argumentieren
Also, Ali Gator, ich stimme Dir nicht immer zu, aber Du bist mir schon ein schlitzohriger Dialektiker. Alle Achtung. Bist Du beim Strauß oder beim Gysi in die Schule gegangen?
D4nte 29.01.2016 09:36

Zitat:

@Argumente pro AfD:
Okay, ich fange mal an
z.B. wenn man - so wie ich - gegen TTIP unter den derzeitigen Bedingungen ist

Nun dürfen die AfD-Basher gerne pro TTIP argumentieren
Also für mich wäre ein Argument pro AfD eher ein Alleinstellungsmerkmal, also etwas, was nur diese Partei fordert, oder zumindest ein Kern-Thema dieser Partei ist (Petry hat sich bei Maischberger seltsamerweise nicht gegen den Vorwurf der Ein-Themen-Partei gewehrt und TTIP ist denke ich nicht dieses eine Thema). Jedenfalls wenn mir dann sowieso, wie dir, nur ein Argument einfallen würde...

Ganz so allein ist die AfD ja mit ihrer Ablehnung von TTIP nicht:

Zitat:

Lehnen TTIP und CETA strikt ab.

Linke
Grüne
ÖDP
Piraten

Mehr ...

AfD
Bayern Partei
BüSo
Christliche Mitte
Die Partei
DKP
Freie Wähler
MLPD
NPD
PSG
Pro NRW
PBC
REP
Tierschutzpartei
Quelle
Also sehe ich, in dem einzigen Punkt, der dem Aligator wichtig scheint keinen Unterschied zwischen Grünen und AfD. Da müsste es dann, für mich jedenfalls, schon noch mehr Gründe geben um mich zu entscheiden. Zufrieden Aligator?
Aligator 29.01.2016 17:11

Zufrieden? Ich?
Ja, es geht zumindest schon in die richtige Richtung, nämlich sich einfach mal mit den programatischen Argumenten zu befassen.
So sollte es sein :~43: erst :~148: dann :~333:

Zitat:

Also sehe ich, in dem einzigen Punkt, der dem Aligator wichtig scheint keinen Unterschied zwischen Grünen und AfD
@D4nte:
Zitat:

Zitat von Aligator (Beitrag 1989302)

Okay, ich fange mal an

z.B.
wenn man - so wie ich - gegen TTIP...

Was verstehst du an "anfangen" und "zum Beispiel" nicht? :confused:

Weitere Beispiele: :~149: :~145:
Sehr wichtige Unterschiede zwischen Grünen und AfD lassen sich mbMn bei den Prioritäten in der Bildungspolitik finden:

Zitat:

Zitat von AfD-Wahlprogramm für die Bürgerschaftswahl 2015
2.2. Hamburger Schulwesen

Die AfD fordert die Rückkehr zu sachlicher, leistungsorientierter Schulpolitik an Stelle der ideologischen Schulpolitik und der Schulexperimente der vergangenen Jahre.


Die AfD steht für ein leistungsorientiertes, differenziertes Schulsystem: Talente und Stärken fördern und Leistung fordern. Dies wird den unterschiedlichen Begabungen und Anforderungen der Schüler am besten gerecht. Daher tritt die AfD ebenso für den Erhalt der Förderschulen wie der Gymnasien und Stadtteilschulen ein und ist gegen die Absenkung von Bildungsstandards.

2.2.1. Die AfD fordert Mut zur Leistung

Bewertungen in Notenform sollen anhand sachlicher Kriterien ab der 2. Klasse erfolgen. Dies gibt Kindern und Eltern Orientierungshilfen und entspricht meist auch dem Wunsch der Kinder.

Die Wiederholung von Klassen soll möglich sein, wenn ein Schüler den Anforderungen nicht genügt. Ergänzend fordert die AfD die Durchlässigkeit des Schulsystems. Ein Wechsel vom Gymnasium in die Stadtteilschule sollte grundsätzlich genauso möglich sein wie umgekehrt.

Quelle: https://alternative-hamburg.de/wahlprogramm/

Zwischenfazit nach nur zwei betrachteten Sachargumenten:
CDU/CSU & FDP wegen TTIP,
Grüne, SPD, Linke u.a. wegen der Bildungspolitik für mich nicht wählbar, zufrieden D4nte? :~60:
Gulman 29.01.2016 23:21

Ich kenne mich mit den Hamburger Verhältnissen nicht aus. Wenn es die Schulpolitik ist, die für dich so wichtig ist, dann sollte dich interessieren, wie die AfD das konkret umsetzen will und ob sie das auch kann. Da ich aus Bayern komme, kann ich mir vermutlich kaum vorstellen, was bezüglich Hamburgs Schulsystem geplant ist.

In der DDR gab es ein gutes Schulsystem, wenn man die Naturwissenschaften betrachtet und mal die Propagandainhalte im Geschihtsunterricht weglässt. Ich würde daher vermuten, dass die Linkspartei hier auch deinen Erwartungen entspricht?! Oder die Freien Wähler (gibt es die in Hamburg?).

Ich selbst wähle nach dem Prinzip des kleinsten Übels. Bei der AfD gibt es so große Übels für mich, dass mir egal ist, ob sie sich für den Erhalt von Gymnasien stark macht. Da Hamburg kaum das Abitur abschaffen kann und der Trend hin zu bundesweit vergleichbaren Leistungstests geht, glaube ich kaum, dass in HH der Untergang des Abendlands droht.

Was aber klar ist - egal welchen Punkten man entgegentritt (argumentativ), du kannst weitere aus dem Köcher holen. Würdest du nicht Einzelbeispiele, sondern das ganze Paket nennen, könnte man leichter diskutieren. Wobei das vermutlich sinnlos ist, denn wer sollte versuchen, dich zu überzeugen, diese braune Kackpartei nicht zu wählen? Offenbar ist dir z.B. die unkonkret formulierte Schulpolitik wichtiger als das Menschenbild und das Selbstverständnis dieser rechten Spackos von der AfD.

Gegen TTIP bin ich auch. Deshalb wähle ich aber noch lange nicht AfD. Und als AfD-Nichtwähler muss ich auch nicht pro TTIP argumentieren.

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