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Roboter im Bett


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SchwarzesSchaf 02.03.2016 22:57

Roboter im Bett
 
Im Wirtschaftsteil der heutigen Süddeutschen Zeitung ist folgender Bericht zu finden. Die neuen Sexpuppen mit künstlicher Intelligenz hätten Lust auf Sex. Immer. "Sie sind so programmiert, dass sie immer Lust haben, nie widersprechen und nur darauf aus sind, männliche Lust zu befriedigen."

Das sind doch gute Neuigkeiten. Und die "Kleine" schaut noch verdammt gut aus. Die 7.000 $ lass ich schon gerne mal monatlich im Puff, da ist das ja eigentlich ein Schnäppchen wenn die sagen wir 2-3 Jahre hält bis die so abgewixt ist, dass Du sie im Hausmüll entsorgen kannst. Früher sagte man immer dumm fickt gut, jetzt baut man Sexpuppen mit künstlicher Intelligenz. Fortschritt ist schon was Tolles.

Der Roboter in meinem Bett
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Das Modell Sai, eine Silikonpuppe der Firma Real Doll: Das Unternehmen arbeitet ebenfalls an einem Sexroboter. (Foto: Quelle: RealDoll.com)
Die Zeiten schnöder Gummipuppen sind vorbei. Künftig sollen Sexroboter die Lust der Menschen befriedigen - und mittels künstlicher Intelligenz zu echten Partnern werden.

Von Sara Weber
Roxxxy mag, was ihr Besitzer mag. Sie kann zuhören, reden und Berührungen spüren. Ihre Stimmung ändert sich im Laufe des Tages, wie bei echten Menschen. Sie kann müde sein, in Gesprächslaune oder sie kann Lust haben. Lust auf Sex. Roxxxy ist ein Sexroboter - dem Hersteller True Companion zufolge der erste seiner Art.

Auf den ersten Blick sieht Roxxxy wie eine aufwendig gestaltete Schaufensterpuppe aus, mit Gelenken und Perücke. Doch sie soll mehr sein als eine 7000 Dollar teure bessere Gummipuppe. Sie soll, wie der Name der Firma es andeutet, eine Lebensgefährtin sein, eine Begleiterin. "Sie verhält sich genau wie ein Mensch - sie hört, was du sagst, und spürt, wenn du sie berührst, und reagiert so passend wie möglich", heißt es in der Beschreibung.

Sexroboter, die auch über Aktien sprechen können, sind die nächste Evolutionsstufe
Roxxxy bleibt gern zu Hause und schaut einen Film an, und sie steht auf Sprühsahne. Ihr Aussehen lässt sich personalisieren, von Augen- und Haarfarbe bis hin zu Make-up und Schamhaaren, und sie kommt mit fünf programmierten Persönlichkeiten, darunter die abenteuerlustige "Wild Wendy", die schüchterne, zurückhaltende "Frigid Farrah" und die junge, lernwillige "Young Yoko".


Sex und Technik waren schon immer zwei Bereiche, die sich ergänzt haben - von Pornofilmen bis zu Vibratoren. Sexroboter sind die nächste Evolutionsstufe: Sie bringen künstliche Intelligenz (KI) mit ins Spiel. Roxxxy kann nicht nur über Sex sprechen, sondern auch über Aktien und Fußball, so das Versprechen der Hersteller.

"Wir wollen ein Wesen entwickeln, mit dem man sich gerne unterhalten will."
Auch Matt McMullen arbeitet mit seinem Unternehmen Real Doll an einem Sexroboter. Silikonpuppen stellt das Unternehmen schon seit knapp 20 Jahren her, nun sollen die leblosen Figuren denken und sprechen lernen. "Der erste Schritt ist eine Software, die Unterhaltungen führen, von ihrem Gesprächspartner lernen und sich wichtige Fakten über ihn merken kann", sagt McMullen. Diese künstliche Intelligenz wird auf einem Smartphone oder Tablet laufen und über die Cloud mit einer Datenbank verbunden sein.


Er rechnet damit, dass sie bis zum Jahresende fertig programmiert sein wird. Schritt zwei ist dann der Roboter selbst: "Wir arbeiten gerade daran, Kopf und Gesicht zu animieren", 2017 sollen KI und Roboter miteinander verbunden werden können. Der dritte und finale Schritt ist dann die Integration von Virtual Reality - aber bis das so weit ist, dürfte es noch einige Jahre dauern, glaubt McMullen. Seine Priorität liegt auf den ersten beiden Entwicklungen.

"Wir wollen ein Wesen entwickeln, mit dem man sich gerne unterhalten will und bei dem man gespannt darauf wartet, was es als nächstes sagt", erklärt McMullen am Telefon. Es gehe ihm nicht darum, ob die Puppe historische Fakten aus dem Jahr 1973 herunterbeten kann. "Die meisten Leute werden sie sexuell benutzen wollen, und deshalb konzentrieren wir uns auch größtenteils auf Informationen rund um das Thema Sex. Unsere künstliche Intelligenz wird einzigartig sein, weil sie weiß, wie Dirty Talk funktioniert."

Noch wirkt Roxxxy wenig sexy, doch das könnte sich bald ändern
Bisher sind Sexroboter noch eine Mischung aus Hollywood-Fantasie und überteuertem Spielzeug. Die Stimme von Roxxxy klingt in Präsentationen sehr elektronisch und wenig sexy, die Kopfbewegungen der Roboter-Real-Doll sind noch abgehackt und wirken eher verstörend als erregend. Doch das Interesse scheint bereits vorhanden zu sein. Zumindest gibt es einige Hersteller von Robotern in Japan, die explizit darauf verweisen, dass ihre Haushaltshelfer und Alltagsbegleiter nicht für Sex genutzt werden sollen.

Die vergleichsweise lebensecht wirkenden Sexpuppen, die japanische Firmen wie Kanojo Toys bereits vertreiben, können sich noch nicht bewegen oder gar sprechen, doch bis sie aufgerüstet werden, wird es wohl nur eine Frage der Zeit sein.

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Für mehr Erfolg müssen Sexroboter die weibliche Zielgruppe ansprechen
Bislang sind es vor allem Männer, die sich für Sexroboter interessieren - selbst wenn es neben Roxxxy auch den männlichen Roboter Rocky gibt. Für den großen Erfolg müssen sich die Hersteller nicht nur an der männlichen Zielgruppe orientieren, glaubt Shelly Ronen, die an der New York University zu den sozialen Aspekten von Sex-Technologien forscht: "Der Markt für Sexspielzeug ist nicht gewachsen, weil es lustige, aufblasbare Sexpuppen gibt, sondern weil Frauen Geld für Luxusvibratoren ausgeben."

Frauen seien es, die Sexspielzeug zu Alltagsgegenständen gemacht hätten. "Doch damit diese neuen Produkte erfolgreich werden, müssen sie von Grund auf neu gedacht werden, um auch diese Zielgruppe zu erreichen." Ronen findet die Sexroboter, die aktuell auf dem Markt sind, "ziemlich gruselig". Das liege jedoch auch daran, dass die Technologie noch ganz am Anfang ist. Die künstliche Intelligenz wird weiterentwickelt werden, ebenso wie die Bewegungsfähigkeit der Roboter selbst.

"Dass Menschen Sex mit einem Roboter haben wollen, zeigt, was in der Gesellschaft schiefläuft."
Eine Entwicklung, gegen die sich bereits Widerstand regt: "Sexroboter sind äußerst sexualisiert und aus einer extrem männlichen Perspektive heraus entwickelt", sagt etwa Kathleen Richardson. Richardson forscht an der De Montfort University in Leicester zum Thema Roboter und Ethik, und sie ist Initiatorin der sogenannten "Kampagne gegen Sexroboter". "Sie sind so programmiert, dass sie immer Lust haben, nie widersprechen und nur darauf aus sind, männliche Lust zu befriedigen. Das zeigt uns auf sehr verstörende Art und Weise, wie Frauen in unserer Gesellschaft als Sexobjekte gesehen werden."

Richardson kritisiert, dass die Verbreitung von Sexrobotern eine Entwicklung verstärkt, bei der Frauen nicht mehr als Menschen gesehen werden, sondern nur noch als Objekte, die dazu da sind, die Bedürfnisse von reichen Männern mit Macht zu erfüllen. "Dass Menschen überhaupt Sex mit einem Roboter haben wollen, zeigt uns, was in unserer Gesellschaft schiefläuft."

Die Frage der Zukunft: Werden Roboter menschliche Intimität ersetzen?
Die Hersteller sehen diese Kritik gelassen. McMullen glaubt nicht, dass seine Real Doll der Gesellschaft schaden wird. Auch Forscherin Ronen hält die Ängste der Kampagnen-Autoren für übertrieben: "Nur weil man Dinge wie Pornografie verbietet, wird das nicht das Bedürfnis danach beseitigen." Eine Kampagne gegen den sexuellen Gebrauch von Technologie erscheint ihr nicht sinnvoll: "Die Menschen haben Angst davor, dass solche Roboter menschliche Intimität ersetzen, doch das wird nicht passieren", sagt Ronen. "Stattdessen werden sie Sexspielzeuge wie Vibratoren ablösen, die in einer Schublade liegen und allein oder mit dem Partner benutzt werden."

Sie glaubt, dass Sexroboter in ein paar Jahren selbstverständlicher Teil jedes Haushaltes sein könnten, vorausgesetzt, die Preise sinken und die gesellschaftliche Akzeptanz steigt. "Es ist natürlich schwer, die Zukunft vorherzusagen", sagt Ronen, "aber es kann gut sein, dass Sexroboter etwas ganz Alltägliches werden".

Das schwarze Schaf
Tom_daimler 03.03.2016 13:04

Zitat:

Die 7.000 $ lass ich schon gerne mal monatlich im Puff

WOW, werde gerade etwas neidisch.
cosa nostra 04.03.2016 06:59

Zitat:

Zitat:
Die 7.000 $ lass ich schon gerne mal monatlich im Puff

WOW, werde gerade etwas neidisch.
Erbschaft gemacht...:D
splasher6 04.03.2016 12:12

Kann man nur hoffen, das er viel, sehr viel geerbt hat...denn bei 7000.- monatlich ist eine Mio. Schnell verprasst :D
Gelebt hat man da noch nicht mal...:~c

::LHCC:: ::pizza:: :~333:
E.B. 05.03.2016 00:45

Zitat:

denn bei 7000.- monatlich ist eine Mio. Schnell verprasst
Vielleicht hat er ja in der Glücksspirale gewonnen, kriegt im Monat 7500€ Sofortrente, wohnt in seinem alten abbezahlten Singlewohnklo, und den Rest der Kohle kann er vernageln (oder verblasen)?

Nur kein Neid. Ich kann es mir nicht leisten.

Aber ich hab auch schon entriegelte 12-Zylinder über die A92 gescheut und war mal auf einer 42m-Yacht zu Gast (das ist in diesen Kreisen eher klein, ich weiß). Beide Erlebnisse haben mir zur Gewissheit verholfen, dass ich gut ohne auskomme. (Gut, das "rutscht-mir-alle-den-buckel runter, ich mach Urlaub"-Moment der Yacht geht mir manchmal ab. Aber das erste, was mir damals stolz gezeigt wurde, sind die sackteuren Kommunikationsmittel gewesen und die Heliplatform auf dem Vordeck. Scheint manches mal langweilig zu sein auf so einem Schiff)

Was ich mir leisten konnte, war eine Espressomaschine. Der Traum war, morgens im Halbschlaf in Nullkommanix richtig guten Espresso zu haben. Die Realität war, dass einen das Ding anmault (Wasser leer), anmault (Trester voll), anmault (Bohnenbehälter leer), anmault (Tropfschale leeren), nix tut (hat sich aufgehängt), anmault (entkalken), und dann nach 27 Monaten kaputt ist und genau das Ersatzteil nicht mehr lieferbar.
Ich trinke wieder mehr Tee, seit eine Asiatin hier wohnt. und am Sonntag stelle ich die Moka Express auf die Platte.

Bei so einem Fickroboter ist der Traum, morgens im Halbschlaf wachgeblasen zu werden und dann durchgevögelt zu werden, dass man den Rest vom Tag mit seinem ins Gesicht betonierten Grinsen tiefenentspannt alle anderen in den Wahnsinn treiben kann. Die Realität wird sein, dass sie nachts nicht neben einem liegt (weil sie am Ladehaken hängt), einen anmault (Gleitgelbehälter leer), anmault (Salivabehälter leer), anmault (Entkalken), fischelt (weil man die orange blinkende LED zu lange ignoriert hat) anmault (Komplettreinigung nötig), teuer ist (Kundendienst nötig) mit unnötigen Fragen nervt (Soll ich heute nach Vanille oder nach Himbeer schmecken?) und genau in den Moment wo man noch ca 4 Stöße bis zum Abrotzen braucht, wortlos absteigt, auf den Teppich tropfend in embryonale Kauerstellung geht und die nächsten 2 Stunden 3mal pro Minute sagt: Nicht abschalten: Update 72 von 285 wird geladen. und dabei Werbung für das 2017er Modelljahr macht.

Auch wenn ich es mir leisten könnte: Nein, danke. Lieber alleine.
E.B. 05.03.2016 08:24

Fotostrecke: Wie schaut eine Sexpuppe nach 4 Jahren Gebrauch aus
 
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...a-1078861.html
birdmann 05.03.2016 10:45

Ich hätte die Fotostrecke wirklich nicht öffnen sollen..... :~62:
lustus 05.03.2016 11:42

Erinnert mich irgendwie an den Film "Der Tod steht ihr gut"
stephan456 07.04.2016 10:46

http://www.sueddeutsche.de/digital/t...bett-1.2886887

Danke!
mr.cock27 11.11.2017 18:09

Auch hier bringen sich Feministen in Stellung!
http://www.zeit.de/2017/46/kathleen-...login#comments
flo66 18.11.2017 15:33

Frauen für Sex bezahlen ist schlecht.
Puppe für Sex kaufen ist auch schlecht.

Der Mann kann nichts recht machen.

Toller Feminismus.
flo66 12.01.2018 17:53

Jeder 5. Deutsche würde mit Sexroboter schlafen
 
Zitat:

Sexroboter könnten unser Liebesleben gewaltig revolutionieren. Laut einer Zukunftsstudie würde ungefähr jeder fünfte Deutsche gerne einmal mit einem solchen Spielzeug schlafen. Doch können Maschinen einen menschlichen Partner im Bett ersetzen?

München - Elena wird geküsst und gestreichelt. Am Bauch, an den Brüsten, im Intimbereich. Sie bleibt teilnahmslos liegen, starrt bloß in eine Richtung. Elena ist ein Sexroboter. Sie kann sprechen, ihre Emotionen können per App eingestellt werden. Und sie ist ein Versuchsobjekt: Für die Webserie „Homo Digitalis“ hat der Bayerische Rundfunk (BR) Porno-Darstellerin Schnuggie91 mit Elena - nun, wie soll man sagen? - schlafen lassen. Eine merkwürdige Erfahrung, berichtet Schnuggie91 hinterher. Die Haut fühle sich nicht so an wie bei einem Menschen. „Sie interagiert ja auch gar nicht“, sagt der Pornostar. „Also man ist eigentlich trotzdem dabei ziemlich einsam.“

„Homo Digitalis“ ist zugleich eine Zukunftsstudie von BR, Arte, ORF und dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO). Die läuft zwar noch bis zum Frühjahr, erste Zwischenergebnisse haben die Macher aber veröffentlicht: Demnach würde ungefähr jeder fünfte Deutsche gerne einmal mit einem Sexroboter schlafen. Über die Hälfte würde es nicht oder nur vielleicht stören, wenn ihr Partner Sex mit einem Sexroboter hätte. Doch nur rund sechs Prozent könnten sich vorstellen, sich in einen Roboter zu verlieben. „Das deutet darauf hin, dass Sexroboter vor allem als Spielzeug und nicht als Menschen-Ersatz wahrgenommen werden“, sagt Kathrin Pollmann vom IAO.
Bordell mit Sexpuppen

Immer wieder gerne zitiert wird in diesem Zusammenhang David Levy, Experte für Künstliche Intelligenz, der Sex mit Robotern bis zum Jahr 2050 für gängige Praxis hält. In Barcelona gibt es mittlerweile ein Bordell mit Sexpuppen, mit denen man(n) laut Anbieter alle seine Fantasien erfüllen kann - „ohne jegliche Grenzen“.

Also ein Trend? Wirtschaftsinformatiker Oliver Bendel, der sich unter anderem Fragen der Informations- und Maschinenethik widmet, sagt: „Ich glaube, das bleibt eine Nische.“ Er verweist unter anderem auf den Kaufpreis von rund 10 000 Dollar (etwa 8500 Euro). „Das kauft man sich nicht einfach auf die Schnelle.“ Auch sei das Thema nach wie vor ein Tabu. „Über Sexspielzeug wird zwar inzwischen offener gesprochen. Aber Liebeskugeln und Dildos liegen auch nicht überall offen rum. Und wo verstecke ich einen Sexroboter vor meinem Partner?“
Keine Science Fiction mehr

Kognitionswissenschaftler Martin Fischer von der Universität Potsdam, der im Dezember zu einem internationalen Workshop zum Thema „Roboter lieben“ geladen hatte, sagt: „Das ist keine Science Fiction mehr.“ Absatzzahlen seien zwar kaum zu bekommen - aber es gebe zum Beispiel eine Firma, die im Jahr rund 400 Sexpuppen verkauft. Manche dieser Puppen können sich auch bewegen. Davon zu unterscheiden seien humanoide Roboter, die auf soziale Signale eingehen und selber welche aussenden können. „Das ist für uns das interessante Feld“, sagt der Professor. So habe eine Studie in den USA gezeigt, dass Menschen auch bei Robotern unterschiedlich reagieren, wenn sie an deren Genitalienzone im Vergleich zu anderen Körperteilen fassen.

Hier seien viele Fachgebiete gefragt und könnten von der Forschung profitieren - etwa auch im Bezug auf Design und ethische Fragen, sagt Fischer. Nur mangele es bislang an Fördermitteln. Auch sein Team arbeitet zur Zeit nur mit Fragebögen, bei denen jedoch jeder Befragte eine eigene Vorstellung davon hat, was ein Sexroboter kann und wie er aussieht. „Besser wäre es, auch physiologische Reaktionen auf der Haut messen zu können, wenn Sie in Kontakt mit einem Roboter kommen.“

Auch wenn Sexroboter eine Nische bleiben sollten, wird das Thema in vielfacher Hinsicht breit diskutiert. Eine „Kampagne gegen Sexroboter“ führt unter anderem an, Frauen und Kinder könnten zu Lustobjekten degradiert werden. Wissenschaftler Bendel wirft eine ganze Reihe von Problemen und Fragen auf: So müssten Sexroboter beispielsweise gründlich geputzt werden, um Krankheiten vorzubeugen.
Gestalten mit vier Armen

Und wie menschenähnlich müssen Sexroboter aussehen und klingen? „Bei Vibratoren geht es hin zu abstrakten Formen, die nicht mehr wie ein Penis aussehen“, sagt er. Denkbar seien auch Gestalten mit vier Armen. „Die Literatur tobt sich da aus.“ Bislang entsprechen die Sexroboter-Modelle auf dem Markt aber Klischees und Stereotypen - derzeit meist von Frauen: vollbusig, schlank, mit Wimpernklimpern.

Fischer verweist auf Forschungsergebnisse aus anderen Bereichen: Demnach ist das Aussehen weniger entscheidend, um einen Roboter als menschenähnlich zu akzeptieren. „Da reichen schon zwei blinkende Augen und etwas, das aussieht wie ein Mund.“ Für erfolgreiche soziale Interaktion seien die ausschlaggebenden Komponenten Sprache, Blickverhalten als Signale und taktile Eigenschaften wie Körperwärme.
Debatte um kindsähnliche Roboter

Noch heikler ist beispielsweise die Debatte um kindsähnliche Roboter. Im öffentlichen Raum oder einem Bordell hätten diese nichts verloren, sagt Bendel. Als begleitete Maßnahme in einer Therapie mit pädophilen Patienten könnten sie vielleicht hilfreich sein. „Es bräuchte aber wissenschaftliche Studien, um zu zeigen, welche Effekte im Einzelnen auftreten.“ Sexualtherapeut Ulrich Clement sprach bei „Zeit online“ von zwei konkurrierenden Theorien: „Die eine geht davon aus, dass Pädophile damit ihre Wünsche umsetzen können und Ruhe finden. Die andere Theorie geht davon aus, dass die pädophile Tendenz dadurch noch verstärkt wird.“ Unklar sei derzeit, welche Theorie zutrifft.

Diskutiert wird auch die Frage von Vergewaltigungen. Schon das limitlose Angebot des Sexpuppenbordells wirft sie auf. Bendel schreibt in einem Beitrag für das Buch „3TH1CS - Die Ethik in der digitalen Zeit“, zu klären sei, ob Sexroboter einen Akt verweigern können sollen. Der Hersteller des Sexroboters Roxxxy, True Companion, sah sich gar genötigt, in einem offenen Brief zu betonen: „Vergewaltigung ist einfach keine Interaktion, die Roxxxy unterstützt - noch ist es etwas, was unsere Kunden wünschen.“ Hintergrund ist, dass der Roboter eine programmierte Persönlichkeit namens Frigid Farrah hat, die mitteilt, wenn sie keine Lust hat.
Eine Variante unter mehreren

Trotz all der wichtigen Fragen, hilft vermutlich ein entspanntes Verhältnis. „Wenn Sex mit Robotern irgendwann tatsächlich üblich wird, ist es nur noch eine Variante unter mehreren, Sex zu haben“, sagt Clement. Ein Roboter vermittle aber nicht das Gefühl eines Gegenübers, der auf einen Menschen eingehe und ihn einzigartig finde. Und er tauge auch nicht als stressfreier Lebenspartner. „Reibungslosigkeit ist nur als Sehnsucht interessant. Wäre eine Beziehung völlig reibungslos, würde sie schnell langweilig.“
https://www.stuttgarter-nachrichten....d60c32ef4.html
SalonPatrice 12.01.2018 18:29

Könnte sich eigentlich jemand vorstellen, eine Gespielin aus hochwertigem TPE, als auch Premium Silikon auszuprobieren?

https://www.rs-dolls.com/sites/defau...pe-leila_0.jpg

Ist ja vielleicht mal etwas anderes............:~333:
FoltoM 12.01.2018 18:55

Unterm Strich bleibt es absehbar doch nur eine Luxus-Pocket-Pussy. Ist ein weiter Weg, bis Robotik und AI einer guten SDL entsprechen, nicht einer Gmmipuppi und auch nicht einer schlechten Ehefrau. :~62:
iglabidram 13.01.2018 12:56

Zitat:

Könnte sich eigentlich jemand vorstellen, eine Gespielin aus hochwertigem TPE, als auch Premium Silikon auszuprobieren?
Warum fragt ihr? Wollt ihr euer Angebot erweitern und sucht dafür Tester?
SalonPatrice 13.01.2018 13:54

Zitat:

Warum fragt ihr?
Ich denke, man sollte mit der Zeit gehen.
Mich interessiert eigentlich nur die generelle Einstellung zu dem Thema.

Wenn es eine eine Nische gibt, die bedient werden soll..............kann man sich Gedanken darüber machen::frezsx::

LG
Servus LH 13.01.2018 16:27

Zitat:

Zitat von SalonPatrice (Beitrag 2132396)
Ich denke, man sollte mit der Zeit gehen.
Mich interessiert eigentlich nur die generelle Einstellung zu dem Thema.

Wenn es eine eine Nische gibt, die bedient werden soll..............kann man sich Gedanken darüber machen::frezsx::

LG

Schon der Gedanke an Silikonpuppe oder jetzt hier Roboter .... geht gar nicht. brrrr. Da bilde ich lieber noch eine s.g. Objekt-Sexualität aus und verliebe mich in die Bavaria, in den Friedensengel oder einfacher noch in meinen Kühlschrank. Nur das Max II Denkmal geht gar nicht ... weil da wäre ich dann ja schw.... :D:D:D:D
Domainator 15.01.2018 15:43

@SalonPatrice:
Zitat:

Könnte sich eigentlich jemand vorstellen, eine Gespielin aus hochwertigem TPE, als auch Premium Silikon auszuprobieren?
Ich meine, ein entsprechendes Angebot schon in Birmingham gesehen zu haben. Wenn ich mich auch nicht mehr erinnern kann, wo es war.

Aber ob das genutzt wird... Keine Ahnung!
Domainator 15.01.2018 15:49

Zitat:

Sie kann müde sein
Kann sie auch Kopfschmerzen vortäuschen?
Und was mache ich dann? Kopfschmerztablette geht ja wohl nicht. Und ein Kaffee bringt wohl auch nix.
Steckdose?

Ich hab dann also ein 7000,-$ teures Spielzeug, was Zicken macht.

Na toll. Wozu brauch ich denn sowas?
Domainator 02.02.2018 15:02

Strip-Roboter im Sapphire Gentlemens Club
 
Im Sapphire Gentlemens Club sind auf einer Veranstaltung zur CES (Consumer Electronics Show in Las Vegas) Strip-Roboter aufgetreten.

Quelle:
http://www.spiegel.de/fotostrecke/wi...-157866-8.html
https://www.vox.com/conversations/20...-robot-sex-ces

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