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Wir schaffen das!


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Darth Vader 17.10.2015 19:24

Wir schaffen das!
 
Schaffen wir es den Kurs den Merkel in der Flüchtlingspolitik eingeschlagen hat Erfolgreich zu bewältigen?

Oder fahren wir den Dampfer endgültig an die Wand?

Geht es wirklich ohne Steuererhöhungen?

Hat der deutsche Michel die Eier die Frau dann auch mit Demonstrationen zu stürzen und Neuwahlen auszurufen?

PS.
Selbst wenn wir jetzt die 100.000 Albaner und Kosovaren abschieben die hier sind kommen immer noch täglich so an die 10.000 neue Flüchtlinge.
Also quasi in 10 Tagen ist dann die Hütte wieder genau so voll.

Zum Thema reiches Land:
Die Schuldenuhr von Deutschland.

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j...wFv-33fHb_My6A
lulatsch 17.10.2015 20:55

Jetzt wahrscheinlich nicht mehr
 
Zuerst Banken Rettung Ca 50 Milliarden
Haben sich wenige aufgeregt
Dann Griechenland ca 80 Milliarden
Haben sich schon mehrere aufgeregt
Jetzt Flüchtlinge
Da regen sich die meisten auf
Das Geld hätten wir schon aber es wird einfach sinnlos verteilt bis nichts
Mehr da ist
Egal ob schwarz rot grün
Mein Vertrauen haben diese dampfplauderer verloren
Lake of Sorrow 17.10.2015 21:43


Zum Thema reiches Land:
Die Schuldenuhr von Deutschland.
Und hier das Geldvermögen der Bevölkerung: 5.212 Milliarden Euro

Passt also, solange die Bevölkerung noch Geld hat, wird - bei Bedarf - der Staat auch Wege finden, an dieses Geld zu kommen.
Tarzoom 18.10.2015 00:20

Die AfD hat das Thema gerade im Munde. Tenor: Deutschland hat es ja super gut, ringsum sind sichere Drittstaaten, also einfach Grenze dicht machen, und die Probleme der Drittstaaten brauchen uns ja nicht zu jucken.
Aligator 18.10.2015 03:21

Das schaffen wir!
 
is nur ne Frage der Zeit... ::pizza::

aber so neu, also Grundgesetz ODER Sharia ist das alles ja nicht mehr :~c
stb99 18.10.2015 10:18

Aus meiner Sicht ein klares Nein. Warum?

Um etwas zu schaffen sind aus meiner Sicht zwei Dinge notwendig:

* Man muss definieren, was man als "geschafft" versteht.
* Man muss alle Beteiligten von Anfang an mit einbeziehen und einen Konsenz über den Weg haben.

Zu Punkt 1: Hierfür müsste man definieren, was das Land (Deutschland) ausmacht und was man von jedem, der hier leben will, erwartet. In dem Falle also: was macht einen integrierten Zuwanderer aus? Das hat man bis jetzt nicht geschafft. Das wird man bei der politischen Landschaft auch weiterhin nicht schaffen. Man hat es nicht einmal geschafft, die türkischen Arbeiter aus den 60ern mit ihren Familien zu integrieren. Es gibt genügend Parallelgesellschaften. Selbst die hier geborenen und aufgewachsenen Vorzeigeintegrierten heiraten dann im Normalfall lieber eine Türkin, die aber am besten noch aus der Türkei stammen muss, oder beißen sich als Nationalspieler beim Singen der Nationalhymne demonstrativ lieber auf die Lippen.

Zu Punkt 2: Hierzu gehört zuallerst eine Beteiligung an der Diskussion zu Punkt 1. Damit meine ich wirklich Diskussion und nicht diese Pseudo-Diskussionen a la Günther Jauch oder Anne Will. Dann müsste hier geklärt werden, wieviele und welche Leute man aufnehmen will und was man investieren will, um diese zu integrieren. Es ist beispielsweise blauäugig zu denken, dass man einfach zwanzig Kinder in eine Klasse setzt und der Lehrer das schon irgendwie richten wird.

Das unterscheidet sich nicht von dem, was jeder erfolgreiche Selbständige machen muss. Da steht genauso die Frage, was ich von einem Mitarbeiter erwarte, wie ich einen neuen Mitarbeiter entsprechend einarbeite, und welchen Aufwand ich dafür aufwenden will und kann.

Denn genau das ist es, was erfolgreiche Einwanderungsländer machen. Sie üben einen nicht unerheblichen Druck aus, gewisse Normen zu erfüllen und sie legen fest, wen sie einwandern lassen. Es ist klar, dass man nicht näherungsweise die ganze Welt aufnehmen kann. Also sollte man sich die heraussuchen, die dem Land was bringen. Das sind nunmal die qualifizierten. Man kann gerne denselben Weg wie die USA gehen, die zudem jedes Jahr ein Kontingent an Green Cards verlosen, die für die bestimmt sind, die sonst aufgrund ihrer Nicht-Qualifikation auf normalem Weg kein Arbeitsvisum für die USA bekommen würden. Aber auch hier hat man feste Obergrenzen.

Alles läuft daraus hinaus, dass man an ein Konzept hat. Ein bloßes "Wir schaffen das" ist bestenfalls eine Überschrift dafür. Dass man nicht näherungsweise etwas davon hat, sieht man auch daran, wie man vor dem herannahendem Winter plötzlich überrascht ist.

Und vor allem: Man muss an jedem Punkt ehrlich sein, sowohl zu denen, die hier schon immer wohnen, als auch zu denen, die einwandern.

Hier haben wir überall Punkte, die Deutschland nicht erfüllt.

Den Flüchtlingen hat man ganz offensichtlich das gelobte Land versprochen, in dem Milch und Honig fließen, vielleicht sogar mit wenigstens einigen der 72 Jungfrauen für jeden Moslem. Klar, dass man sich da in Bewegung setzt und auch klar, dass man dann enttäuscht ist, wenn man wochen- und monatelang zu hunderten in Aufnahmelagern ohne Privatsphäre wohnt.

Man biegt sich die Situation vorne und zurecht. Vor ein paar Wochen hieß es noch, dass hier nur höchstqualifizierte Fachkräfte einwandern. Mittlerweile muss man zugegeben, dass die meistens bestenfalls eine geringe Qualifikation haben. 20-30% sind zudem überhaupt Analphabeten. Den syrischen Arzt oder Ingeniuer kann man mit der Lupe suchen, wenn es ihn denn überhaupt gibt.

Die Wirtschaft rudert auch schon zurück und warnt vor einer "Euphorie". Nachdem man die ungebremste Einwanderung anfangs mit befeuert hat, weil da die ganzen Fachkräfte kämen, die man braucht, hält man sich jetzt vornehm zurück. Man hat ja schon erklärt, dass ein großer Teil bestenfalls für Hilfsarbeiten geeignet ist und man für diesen auch nicht den Mindestlohn zahlen könnte. Man wird vielleicht ein paar Vorzeige-Flüchtlinge aufnehmen, die sich gut für's Image und die Werbung machen, aber sonst auch bald erklären, dass man im internationalen Wettbewerb steht und sich leider nicht an den Kosten für die Qualifikation der Flüchtlinge und auch alle anderen beteiligen kann.

Damit sind wir an dem Punkt, an dem schrittweise enorme Kosten entstehen, aber der Gewinn gering sein wird. Denn hier wandert im Durchschnitt nicht die zukünftige Fachkraft ein, sondern der zukünftige Aufstocker oder Hartz IV-Empfänger. Man kann gerne mal schauen, wieviele durchschnittliche Steuerzahler man zur Finanzierung eines einzigen Hartz IV-Empfängers braucht.

Weitere Punkte klammert man ganz aus. Man erzählt immer, dass die Lager nur für eine kurze Übergangszeit bestehen würden. Wirklich? Erding hat Abrißpläne für den Fliegerhorst im Jahr 2018/2019 ausgesetzt, weil nicht klar ist, wie lange man die neue Notunterkunft wirklich braucht. Andere Rechnung: Wenn pro Tag 5.000 Menschen einwandern und jeweils 5 in einer Wohnung wohnen, dann braucht man alleine pro Tag 1.000 neue Wohnungen. Ganz optimistisch gerechnet. Denn zum einen sind es aktuell eher 10.000, zu anderen liegt das Verhältnis im Durchschnitt wohl eher bestenfalls bei 2 Personen für eine Wohnung.

Aus meiner Sicht stehen die nachfolgenden Steuererhöhungen auch schon fest, denn das Geld wächst nun mal nicht auf den Bäumen. Ich vermute, man wird auf Biegen und Brechen versuchen, die Situation bis zur nächsten Bundestagswahl so gut wie möglich zu verdecken. Genauso, wird man bis dahin verhindern, dass die Komunen zu massiven Abgaben- und Grundsteuererhöhungen schreiten.

Der Generation, der man jetzt erzählt, dass diese Flüchtlinge später ihre Rente bezahlen, wird man später die leeren Taschen zeigen und darauf verweisen, dass wir alle (und sie natürlich auch) über unsere Verhältnisse gelebt hätten und sie daher nun die Gürtel enger schnaller müssten.

Insgesamt bin ich gespannt, wie das weitergeht. Ich denke, der erste Aufstand in einem Lager wird nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Das Gewaltpotenzial ist ganz offensichtlich da und Leute, die sich langweilen und keine Zukunft sehen, reagieren nun mal entsprechend. Spätestens dann wird es im politischen Spektrum enorme Verschiebungen geben. Man braucht nur mal in europäische Nachbarländer wie Frankreich, die Niederlande, Großbritannien oder Schweden schauen.

Eigentlich wäre jetzt schon längst die Zeit, dass Frau Merkel mal wieder die Flüchtlingslager besucht. Bitte unter Liveübertragung der Medien. Mal schauen, ob man immer noch jubelt und Selfies mit Mama Merkel macht.

Ich vermute auch, dass es mittlerweile egal ist, was eine Frau Merkel oder ein Herr Maas oder eine Ursula Hinterleine sagen. Die Geschichte wird ihren Laufe nehmen und möglicherweise hat man den Punkt, an dem man noch steuernd eingreifen könnte, schon vor einiger Zeit überschritten. Man sorgt auch dafür, dass man sich weiter entfernt.

Und hier ist der große Unterschied von Merkel zu ihren Vorgänger Kohl. Kohl hat, wie man vernimmt, jeden Ortsvorsitzenden zum Geburtstag angerufen. Wohl weniger aus Freundlichkeit, sondern um zu erfahren, was an der Basis wirklich vor sich geht. Merkel ist dagegen überzeugt, dass sie alleine im Recht ist und alle anderen sowieso nur falsch liegen. Die Kriecher um sie herum werden dann schon alles filtern, was sie nicht hören und lesen will.
Tarzoom 18.10.2015 12:29

Gute Frage: was macht Deutschland aus? Das konnte mir noch bislang noch niemand beantworten, und gerade diejengen nicht, die Deutschland so sehr lieben.

Also: was macht Deutschland aus? Was haben Hamburger, Berliner, Münchener, Stuttgarter, Frankfurter und Kölner gemeinsam, und was unterscheidet sie von Kopenhagenern, Pragern, Wienern, Baselern, Straßburgern und Amsterdamern?

Ist es nicht nur die gemeinsame Grenze, die ein paar germanische, keltische, römische und viele andere zusammengewürfelte Volksstämme zusammenfasst - eine Linie, die irgendwelche Politiker aus irgendwelchen Gründen irgendwo gezogen haben und die heute hier und morgen dort verlaufen kann? Ist es mehr als nur diese blöde Linie, die Menschen veranlasst, den diesseitigen Quadratkilometer als teures Heimatland und den jenseitigen als Fremde anzusehen?
SalonPatrice (alter Account) 18.10.2015 12:39

Auf den Punkt gebracht
 
stb99 #6

eine hervorragende Analyse. Danke dafür auch in dieser Form!:~333:
justus 18.10.2015 13:00

Wir leben in einer Zeit in der man mit dem Wahlprogramm "yes we can!" (und ein paar Milliarden Spendengeldern der Wirtschaft ... warum wohl?) US-Präsi wird.

Schau mer mal ob "Wir schaffen das" bei den nächsten Wahlen nicht auch langt? Aber wahrscheinlich schon ... und nur um des gehts doch ...
yossarian 18.10.2015 13:09

Gerade auf Phönix
 
Gerade lief auf Phönix Presseclub nachgefragt. Ich nehme an, Ihr kennt die Sendung. Ein schönes Beispiel für Zuschauerverarsche. Beispiel:
Heribert Prantl, Strauß-Fan, beantwortete die Frage einer Zuschauerin nach den vermutlich steigenden Krankenkassenbeiträgen mit der Feststellung: Die können gar nicht steigen, weil die Flüchtlinge nicht Beitragszahler bzw. Mitglieder der Krankenkassen sind.
Das ist eine korrekte Aussage, beantwortet aber nicht die Frage. Denn irgendwo her muss das Geld für die zusätzlichen Aufwendungen ja kommen. Ein anderer Teilnehmer der Runde sagte dann verschämt, dass diese Kosten aus Steuermitteln kommen werden. Nächste Frage.
woland 18.10.2015 13:19

Haben wir denn eine andere Option als "Das" zu schaffen?!
 
Obwohl ich stb99 in fast allem zustimme, habe ich die erste Antwortoption gewählt. Warum? Weil uns überhaupt nichts anderes übrig bleibt, "das" zu schaffen, aber natürlich nur Schritt für Schritt und, ja, ohne klare Zieldefinition. Die Perspektive einer wirklichen Integration besteht nämlich für die nächsten 2 Generationen überhaupt nicht, das kann mit "das" überhaupt nicht gemeint sein. Was wir zunächst schaffen müssen, dass die Leute untergebracht und möglichst viele in Schulen und Arbeit gebracht werden.

Sollte der Krieg da unten mal aufhören, werden sicher einige zurückkehren; denn Heimat ist Heimat - wie auch bei den Türken noch in der 3. Generation zu sehen. Viele Türken sind nach seriösen Studien heute leider wieder auf dem Weg einer Desintegration, aber sicher nicht alle.

Mal positiv: Wo kann man am ehesten hoffen, dass "es" (was auch immer) klappt?
- Da sind erst mal die Jugendlichen. Wahrscheinlich sind die heutigen Syrer im Durchschnitt kulturell aufnahmebereiter als ostanatolische Türken vor 50 Jahren; denn sie wissen, wovor sie geflohen sind und sind gut vernetzt - die Türken kamen ja nicht als Flüchtlinge und hatten zumindest damals wohl eher einen niedrigeren Bildungsgrad. Ausgenommen sind natürlich die streng Gläubigen; die werden wahrscheinlich noch zum Problem werden.
- Hoffnung habe ich auf die (leider kleine Zahl) junger Frauen; denn auf denen lastet nicht nur der Leidensdruck durch die Flucht, sondern auch durch rassistische und menschenunwürdige islamische Traditionen. Zum Glück sind Frauen überall Frauen, und die mögen nun mal keine Gewalt über ihre Vulva. Sie werden hier schnell sehen, dass Frau freier und unabhängiger leben kann und vor allem gerechter behandelt wird und irgendwann ausbrechen. Wer eine Flucht hierher geschafft hat, der hat auch sonst Potenzial sich durchzusetzen.
- Ich habe früher einige recht gebildete, gutwillige und hilfsbereite Menschen aus der Region kennen gelernt. Diese waren gut erzogen - was hier freilich auch autoritär heißt - und nicht fanatisch. Diese waren wohl die ersten, die die Flucht ergreifen mussten und konnten. Selbstverständlich gibt es auf jeden solchen wahrscheinlich 3 Gegenbeispiele, wie könnte es anders sein, aber es gibt, das ist meine Botschaft, Hoffnungsträger, die man hier gar nicht genug fördern kann.
SalonPatrice (alter Account) 18.10.2015 13:49


Sollte der Krieg da unten mal aufhören, werden sicher einige zurückkehren;

Irgendwann..............?
Ja.........irgendwann wird auch dieser Krieg beendet sein.

Doch wo sind dann die Menschen, die ihr Heimatland wieder aufbauen sollen?

Ich stehe auf dem Standpunkt: Asyl für nachweislich Verfolgte .........Ja!

Für nachweisliche Wirtschaftsflüchtlinge oder Flüchtlinge aus sicheren Drittländern...........Nein !

Und diese Zukunftsplanung von wegen Totale Integration in unsere Gesellschaft und "in Arbeit bringen" etc.

...........was soll das?

Arbeitslose und Hartzer haben wir schon zur genüge. Selbst das gelingt nicht. Diese Integrationsbemühungen sind bereits gescheitert, bevor diese überhaupt begonnen haben. Man kann diese Mentalitäts-und Kulturunterschiede nicht unter einen Hut bringen.

Und was mich über die Maßen befremdet ist, daß auch wir bislang sehr sehr viele Obdachlose und Bedürftige Menschen in unserem Land hatten und weiterhin haben. Derartige Anstrengungen, wie sie für die Flüchtlinge derzeit unternommen werden hätte ich mir auch für diesen Personenkreis einmal gewünscht.:~62:

Auch dieses grandiose Kunstgebilde der Europäischen Union beweist es uns doch ständig. Es wird nicht funktionieren!

Und hierbei lasse ich mal die Religionen außen vor!

Unsere Politiker sind wahre Meister im "sesselpfurzen" (sorry !). Es funktioniert..........aber leider nur in der Theorie. Diese Menschen sind schon so weit von der Praxis, dem Leben und dem Bürger mit seinen Problemen entfernt wie die Erde vom Jupiter.

Wenn der Asylgrund weggefallen ist, dann sollten alle wieder zurück in ihr Land heimkehren.::pizza::

Und noch ein Wort zu Mutti selbst...............

Diese Frau nennt sich "Deutsche Bundeskanzlerin".
Wenn ich sehe, um was die sich alles kümmert, dann frage ich mich, ob diese Bezeichnung eigentlich noch gerechtfertigt ist.
In jeder internationalen Angelegenheit ist sie vorne mit dabei. Die Belange der Deutschen Bürger sind nur noch zweitrangig, wenn überhaupt, für diese Frau.

Wir sind nur gut zum Steuernzahlen, um die Projekte von Mutti und Konsorten in der ganzen Welt zu finanzieren.
Ich bin mir sicher, daß sie den sozialen Unfrieden, der sich explosionsartig entladen wird, nicht übersteht.
Man frage mich nicht nach Alternativen! Aber es wird sich schon jemand finden.................und dann werden wir sehen, wohin die Reise geht. Ich hoffe nicht, daß dadurch eine Situation entsteht, die wir Deutsche aus unserer Geschichte nur allzugut kennen. Aber ich befürchte es.
DerInderInDerInderin 18.10.2015 13:58


Und was mich über die Maßen befremdet ist, daß auch wir bislang sehr sehr viele Obdachlose und Bedürftige Menschen in unserem Land hatten und weiterhin haben. Derartige Anstrengungen, wie sie für die Flüchtlinge derzeit unternommen werden hätte ich mir auch für diesen Personenkreis einmal gewünscht.

Danke. Genau das ist einer der Punkte, die mich am meisten aufregen! Für unsere eigenen Leute ist/war noch nie Geld da!



Derinderinderinderin
stb99 18.10.2015 14:13

@Salon Patrice
 

Arbeitslose und Hartzer haben wir schon zur genüge. Selbst das gelingt nicht.
Ich würde hier mal sagen, man hat sich auch noch nie wirklich darum gekümmert. Warum auch? Da hätte man ja Geld für die eigenen Leute in die Hand nehmen müssen. Wobei ich denke, dass man hier mit einem geringen Bruchteil der Summe, die man jetzt plötzlich für Flüchtlinge ausgeben kann, sehr große Erfolge hätte haben können.

Viele Kinder haben einfach nur das Pech, in einer recht ungebildeten Familie aufzuwachsen. Das setzt sich fort. Es ist recht schwer, Abitur zu machen, wenn der Vater meint, er war auch nur auf der Hauptschule und verdient Geld und der Junge soll erst mal einen "richtigen Beruf" lernen. Zumal dann auch das Umfeld fehlt, das man fragen kann.
koasamandl60 18.10.2015 15:38


Für unsere eigenen Leute ist/war noch nie Geld da!
Inder, das siehst Du viel zu eng :~c!

Für die reichsten 5 -10% war und ist in unserer kapitalistischen Gesellschaft immer genügend Zaster bzw. Staatsknete vorhanden :~43:
Tarzoom 18.10.2015 22:22

Die Obdachlosen werden doch nur als Alibi missbraucht. Wie es ihnen geht, interessiert die "besorgten Bürger" jetzt genau so wenig wie früher.

Was ein Obdachloser dazu sagt: Flüchtlinge nehmen uns nichts weg
Tarzoom 18.10.2015 22:26


Auch dieses grandiose Kunstgebilde der Europäischen Union beweist es uns doch ständig. Es wird nicht funktionieren!
Also zurück zu dem Kunstgebilde "Deutschland" und der Kunstwährung "D-Mark"?

Oder besser gleich Nägel mit Köppen machen: weg von den Kunstgebilden und ganz zurück zum Königreich Preußen mit dem Preußischen Taler, dem Königreich Bayern mit dem Bayerischen Gulden etc. etc.?
offline 18.10.2015 22:29


Also zurück zu dem Kunstgebilde "Deutschland" und der Kunstwährung "D-Mark"?
aber dann auch richtig :D

das heißt mauer aufrichten, alles was von "drüben" kam zurück und die DDR der merkel schenken :~c
Gulman 18.10.2015 23:49

@Salon Patrice:


Ich stehe auf dem Standpunkt: Asyl für nachweislich Verfolgte .........Ja!

Für nachweisliche Wirtschaftsflüchtlinge oder Flüchtlinge aus sicheren Drittländern...........Nein !
Hm, nachweislich Verfolgte. Ja, davon gibt es Viele auf unserer Welt, doch wie sollen die bei uns ankommen, wenn schon das Reisen durch ein sicheres Land, ein Drittland, die Aufnahme verbietet? Dann wäre die Aussage, Vwerfolgte ewrhalten bei uns Asyl doch nur zynisch und voller Hohn, denn wer nicht das Geld für einen Direktflug (ohne Zwischenlandung?!) nach Deutschland hat, schaut in die Röhre. Früher waren wir offen für Asylanten, dank der EU (Dubliner Abkommen) wurde das nur noch Makulatur.

Nachweisli8che Wirtschaftsflüchtlinge. Nachweis ist immer so eine Sache, aber ich denke, dass sich da unserer Gesellschaft ohnehin ziemlich einig ist. Wir können nicht alle Armen aufnehmen, dafür ist die Welt zu arm. Also: wer keinen Asylgrunbd hat, muss gehen. Ist ja auch so, auch wenn es manchmal etwas dauert. Das hat was mit Rechtsstaat zu tun (Recht auf Prüfung, Möglichkeit der Bwerufung).

Und Flüchtlinge? Das betrifft die Genfer Konventionen. Es werden immer wieder Asylanten und Kriegsflüchtlinge in einen Topf geworfen.

Ich hoffe aber, dass ich den Beitrag nicht falsch verstehe und wir eigentlich so gut wie gar keine Menschen bei uns aufnehmen sollen?! Denn fast alle kommen über Drittstaaten, da das Beamen noch nicht erfunden wurde, jedenfalls nicht von Menschen oder anderen großen Objekten.

Zum Ausgangsthema:
Warum sollen wir das nicht schaffen? Und wieder einmal sind die Alternativen unpassend gewählt. Ich denke, dass einige hier zwar glauben, dass wir das schaffen, das aber rein prinzipiell dennoch nicht wollen. Man kann aber keine zwei Kreuzerl machen...
yossarian 18.10.2015 23:54

@ tarzoom
 

Königreich Bayern mit dem Bayerischen Gulden
Oh ja bitte. Und mit Ludwig II 2.0. Die Preußen dürfen dann wieder rüsten, Flotte bauen und Dschingderassa Bumm machen. Und wir bauen auf jeden Felsen über 750 m ein Neuschwanstein und werden zum europäischen Touristenland #1.
Diddl 19.10.2015 00:55

@ yossarian:

Das "blöde" Neuschwanstein hat uns ja unsere Freiheit gekostet!!!
(mit jeder "Schwarzgeld"-Million sass ein Minister "von Bismarcks's Gnaden" MEHR
in der bayer. Staatsregierung!:~c)
...und als es "genug" waren, hat man ihn [Ludwig II] - aus der
"sicheren" Entfernung, wohlgemerkt! - für "unzurechnungsfähig" erklärt...

LG Diddy
yossarian 19.10.2015 01:27

Delirant reges*
 
Wir schaffen das schon, aber mit massiven Steuererhöhungen und/oder Neuverschuldung.
Kennen wir doch schon alles. 1990 versprach CDU-Minister Seiters die Einheit würde sich ohne Steuererhöhung finanzieren lassen. Lafontaine warnte, die würde 100 Mrd. kosten. Nix dergleichen. Daraus wurden 2 Billionen. Bald erhöhte Waigel die Benzinsteuer um 20 Pfennige (sollte wieder abgeschafft werden) und dann kam der Soli, der auch nur ein paar Jahre erhoben werden sollte. Schröder musste die Ökosteuer einführen, um die gigantischen Schulden zu bedienen. Die CDU verprach, sie sofort nach einem Wahlsieg abzuschaffen. Wir zahlen sie immer noch.
Nach dem kurzen Wiedervereinigungsboom kam eine fast 20jährige Wirtschaftsflaute. So werden wir regiert und belogen: https://www.freiheit-und-einheit.de/C...wws-union.html

@ Dirty Diddy: Das mit der Freiheit stimmt wohl nicht eindeutig. Die Stimmung in der Bevölkerung damals war schon begeistert patriotisch und klein-gesamtdeutsch. Der erst 25jährige Ludwig dagegen, der seine preußische Verwandschaft kannte und verachtete, wollte keinen Preußen über sich und wusste, wohin das führt:
"Wenn die Reichsgründung unter preußischer Führung vor sich geht, wird sie in einer Katastrofe für Europa enden." Wie wahr.
So schrieb er zwar den Kaiserbrief gegen Bares, fuhr aber als einziger deutscher Fürst nicht nach Versailles, sondern schickte seinen Bruder Otto. Den Kaiser ausrufen durfte dann der Badener Friedrich. Eigentlich hätte das Ludwig als Spross der ältesten deutschen Dynastie tun sollen.

* Die spinnen, die Herrschenden (Quintus Horatius Flaccus)
maexxx 19.10.2015 07:44

@Darth Vader

Schaffen wir es den Kurs den Merkel in der Flüchtlingspolitik eingeschlagen hat Erfolgreich zu bewältigen?
Was ist denn die "Flüchtlingspolitik"?

Wenn ich mir die Beiträge dazu durchlese, werden Begriffe wie "Asyl", "Flüchtling", "Bleiberecht", "Asyrecht", "Anzahl Asylanten", "Anzahl Flüchtlinge", "Anzahl Immigranten" etc. wild durcheinander gewürfelt.

In den Medien werden Einzelfälle regelmäßig mit ausführlichen Artikeln beschmückt. Naja.

Tatsache ist, dass wir derzeit eine immense Zahl an Flüchtlingen in Deutschland haben.
Jene zunächst einmal als "Flüchtlinge" angemessen (ohne das jetzt spezifizieren zu wollen) aufzunehmen (nicht zu integrieren), muss ein Land wie Deutschland auf jeden Fall schaffen.

Jetzt kommt die Außenpolitik ins Spiel. Außenpolitik ist heute für mein Verständnis Aufgabe des Kanzleramtes. Für das "Tagesgeschäft" in Deutschland sind andere Ministerien zuständig.

Die Ursachen der Flüchtingswellen müssen best möglich beendet werden, damit ein Großteil der Flüchtlinge wieder in deren Heimat kann. Probleme wie folgender Wiederaufbau etc. müssen natürlich auch aktiv unterstützt werden.

Dann einen gewissen Prozentsatz integrationswilliger Flüchtlinge, Asylanten etc. in Deutschland aufzunehmen, sehe ich ebenfalls als kein Problem an.
Darth Vader 19.10.2015 19:57

@maexxx
 

Was ist denn die "Flüchtlingspolitik"?
Eine gute Frage.
Auf alle Fälle nicht das was wir in Deutschland zur Zeit machen.
Wissen wir überhaupt wie viele Menschen nun wirklich hier sind?
Nur Schätzungen, quasi auf Verdacht, Pi mal Daumen.
Und warum?
Weil keine Registierung gemacht wurde schon in den Ankunftsländern.
Grenze auf und durchgewunken Richtung Alemania / Schweden ( weil da gibt es die meiste Kohle ).
Eigentlich sind ja alle die hier nicht registriert ankommen illegal hier oder?

Und dann noch diese zwei Lachnummern Heiko Maas und Thomas de Maiziere.
Orginalton:
Es sind weniger Leute von der Isis in Deutschland angekommen wie angenommen.


Aha, die hatten wohl keinen Isisbutton am Revers oder ein Schild um den Hals das man sie erkennt. Wie wurde das nur festgestellt?:rolleyes:

Wenn man seine Landesgrenzen nicht mehr ausreichend kontrolliern ( schließen ) kann ist man da auch nicht praktisch auch Verteitigungsunfähig?

Es wird keiner Freiwillig zurückgehen, dafür sorgen Pro Asyl und Konsorten.
Und das Taschengeld das jeder bekommt, bzw später Harz 4. ist weit über dem durchschnitt was einer in Syrien verdient. Natürlich sind auch einige dabei aus denen man was machen kann, aber der Großteil hat keine ausreichende Bildung für die Industrie. Und schon gar nicht für Akademische Grade. Ich wollte auch mal Astronaut werden und bin ich es geworden?:D
Wollen kann ich viel, nur schaffen das ist das Problem. Jeder will hier studieren, na da werden sich unsere Unis ja freuen über den zuwachs an hellen Köpfen.
Einige Unterkünfte wo Studenten gewohnt haben ( Erlangen ) wurden schon entmietet und für Asylanten freigegeben.

Zum Glück habe ich keine Kinder, die zwanzig Jahre bis zur Rente halte ich schon noch durch.
Dann können die machen was sie wollen, ich auch.

Meinen Lebensabend kann ich auch wo anders verbringen, nur mit dem Unterschied:
Ich bringe Geld mit und koste dem neuen Land keinen Pfennig, sondern fördere mit meinen Konsum die Wirtschaft des Landes.
offline 19.10.2015 20:37

das bild hat was
 
https://i2.web.de/image/734/31005734,...orm-plakat.jpg

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